Bischof Richard Williamson
Der ‘Spiegel’ hat den kürzeren gezogen
Im Verein mit Kirchenhassern. Warum schlägt sich die Generalleitung der Piusbruderschaft auf die Seite antiklerikaler Manipulatoren?
Die letzte Hetze über Mons. Williamson in 'Spiegel Online'
Die letzte Hetze über Mons. Williamson in ‘Spiegel Online’
(kreuz.net) Die Verdrehungen im jüngsten Artikel des deutschen Straßenmagazins ‘Spiegel’ gegen Pius-Bischof Richard Williamson sind aufgedeckt.

Am 2. Februar offenbarte Stephen Heiner – der Sekretär des Bischofs – auf der Webseite ‘truerestoration.blogspot.com’ Hintergründe über das Zustandekommen der jüngsten ‘Spiegel’-Hetze gegen den Prälaten.

Heiner beruft sich auf direkte Aussagen von Mons. Williamson.

Er beginnt seine Ausführungen mit einem Ereignis vom vergangenen August 2009.

Das erste Treffen in London

Damals besuchte Maximilian Krah – der deutsche Rechtsanwalt der Piusbruderschaft – den in London wohnhaften Mons. Williamson zum ersten Mal.

Er wollte mit ihm über eine Vereinbarung mit den deutschen Gesinnungsrichtern sprechen. Das geplante Abkommen wurde aber vom deutschen Staatsanwalt abgelehnt.

Dennoch war der Bischof Krah für seine Mühen dankbar.

Im Dezember 2009 empfahl Krah dem Bischof ein zweites Interview mit den antikatholischen Hetzmagazin ‘Spiegel’ – um beim bevorstehenden ersten Jahrestag des Gaskammer-Interviews nicht in der Defensive zu sein.

Trotz sehr schlechter Erfahrungen mit einem – ebenfalls von Krah vermittelten – ersten ‘Spiegel’- Interview im letzten Frühjahr sagte Bischof Williamson zu.

Zwar wurden die Fragen damals schriftlich vorgelegt und schriftlich beantwortet.

Doch anschließend manipulierte das Straßenmagazin den Text, um die Fragen schärfer zu formulieren und die Aussagen des Bischofs so besser in die Defensive zu drängen.

Überrumpelungsaktion des Pius-Generalats?

Anfang Januar bestand Krah darauf, Bischof Williamson persönlich aufzusuchen, um ihn auf das Interview vorzubereiten, das dieses Mal direkt geführt werden sollte.

Dagegen verlangte Mons. Williamson ein schriftliches Interview: Krah müsse somit nicht nach London reisen.

Doch am 12. Januar – einem Dienstag – informierte ihn der Sekretär des Generaloberen der Piusbruderschaft, daß er am folgenden Tag von Krah besucht werde, der sich mit „zwei Freunden“ bereits in London befinde.

Dann überschlugen sich die Ereignisse.

Krah erschien noch am gleichen Abend – um 20.30 Uhr – vor dem Londoner Priorat mit den beiden, die in Wahrheit zwei ‘Spiegel’-Manipulatoren waren.

Mons. Williamson saß gerade am Hauscomputer im zweiten Stock.

Die Besucher wurden in die Bibliothek im ersten Stock des Hauses geführt.

Heiner wörtlich: „Der Leser kann an dieser Stelle davon ausgehen, daß Krah und die zwei Journalisten um 20.30 Uhr keinen Zutritt zum Priorat bekommen hätten, wenn sie nicht die Erlaubnis von Bischof Fellay gehabt hätten.“

Der ‘Spiegel’-Überfall scheiterte: Bischof Williamson lehnte es ab, die unangemeldeten Besucher zu empfangen.

Nach einer Wartezeit von etwa fünfzig Minuten mußten Krah und die zwei Propagandisten das Feld räumen.

Da es dem Bischof um Krah leid tat, erneuerte er um 21.30 Uhr per Email sein Angebot, ein schriftliches Interview zu geben.

Die Beweise kommen auf den Tisch

Am nächsten Morgen wurde dem Bischof ein Dossier mit antikatholischen Artikeln vorgelegt, die aus der Feder eines der Kirchenhaß-Journalisten stammte, die mit Krah im Priorat erschienen waren.

Nachdem der Bischof – der fließend Deutsch spricht – diese Beweise zur Kenntnis genommen hatte, entschied er, den Wahrheitsverdrehern kein Interview zu geben.

Doch dann läutete es um 8.15 erneut an der Türe des Priorates. Die ‘Spiegel’-Propagandisten standen ein zweites Mal – ohne Krah – vor der Türe.

Der Bischof lehnt eine Begegnung mit den Manipulatoren ab.

Um 10.00 Uhr probierten sie es zusammen mit Krah ein drittes Mal. Wieder erhielten sie einen Korb.

Artikel mit Falschinformationen

Der anschließend im ‘Spiegel’ publizierte Racheartikel der beiden Journalisten mußte ohne Informationen aus erster Hand auskommen.

Der Text enthielt die üblichen Manipulationen und Lügen.

So beschrieben die beiden abgewiesenen Journalisten in ihrem Hetzartikel das „private Zimmer“ von Bischof Williamson.

In Wahrheit handelt es sich um den Vorraum oder die Sakristei der Kapelle im ersten Stock.

Die Gemächer des Bischofs befinden sich im dritten Stock, zu dem die beiden Manipulatoren keinen Zugang hatten.

Der ‘Spiegel’-Artikel erwähnt auch eine angebliche „Facebook-Seite des Bischofs“.

Heiner dazu: „Die zitierte Facebook Seite wird weder von mir noch vom Bischof verwaltet – bisher hat der Besitzer keinen von uns kontaktiert.“

Der Artikel behauptet weiter, daß „Hunderte“ die wöchentlichen Kommentare von Mons. Williamson lesen würden: „In Wahrheit sind es Tausende“ – stellt Heiner klar.

Ist Pater Nikolaus Pfluger der ‘Spiegel’-Gewährsmann?

Heiner kommentiert auch eine Aussage, die Pater Nikolaus Pfluger – der erste Generalassistent der Bruderschaft – vor dem ‘Spiegel’ gemacht haben soll.

Der Geistliche sagte nach Angaben der Kirchenfeinde, daß Mons. Williamson auf einen Gedanken komme, sich dann auf diesen fixiere und ihn anschließend übertreibe, ohne Dokumente zu studieren.

Heiners Kommentar: „Ich bin bestürzt, daß Kleriker der Bruderschaft sich verpflichtet fühlten, Unerfreuliches über den Bischof zu sagen.

Was auch immer vor einem Jahr entschuldbar gewesen wäre: Jetzt – mit Ermutigung einer linkslastigen Postille – Angriffe auf den Bischof zu wiederholen ist zumindest enttäuschend.“

Gegendarstellung von Maximilian Krah
      
19 Lesermeinungen
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#26   Rudolfus   00:43:07 | Montag, 6. Dezember 2010
Ganz anscheinend ist Bischof Williamson der scharfsinnigste, kritischste und mutigste der vier
Weihbischöfe, die Erzbischof Lefebvre für seine Bruderschaft geweiht hat,
deshalb hat er es auch gewagt, die angegebene Dimension des NS-Genozids am jüdischen Volk zu bezweifeln, so wie dies ja am Genozid gegen das restliche deutsche Volk an der Tagesordnung ist.
Bischof Williamson wäre deshalb gut beraten, seine Überlegungen wieder zurückzuziehen, gleichzeitig aber zu sagen, daß auch die Shoah am restlichen deutschen Volk nicht länger geleugnet werden darf.
Wir brauchen scharfsinnige Denker wie Bischof Williamson für die Bruderschaft des hl. Pius X., die der hl. Pius X. mit Sicherheit im Kampf gegen die modernistische Irrlehre selbst so gewollt hätte, und vielleicht auf seine Fürsprache hin tatsächlich vom Himmel aus erwirkt hat, in Anbetracht seines heiligen Pontfikates, das er ganz der allerseligsten Himmelskönigin geschenkt hat, und dieses Geschenk auch würdig dargebracht hat (der Frevelpapst Wojtyla behauptete auch für sich, sein Pontifikat in den Dienst der Himmelskönigin zu stellen).
Beten wir besonders für unseren römisch-katholischen PB-Bischof Richard Williamson und für den gesamten PB-Episkopat, und daß wir bald weitere PB-Bischöfe erhalten, die die weltweite Mission der PB effektiv betreuen können, nachdem wir Papst Benedikt Ratzinger vergebens um römisch-katholische Bischöfe bitten, der stattdessen weiter häretische Scheinkatholiken und Novus-Ordo-Frevler als Bischöfe und Kardinäle beruft, und selbst ein Frevelpapst ist.
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#24   r.ruhrgebietler   17:48:49 | Dienstag, 9. Februar 2010
St. Anton:
Williamson, wie alle rechtgläubigen Christi fliehen unter den Mantel ihr Mutter – Maria, die libe Jungfrau und Gottesmutter! Diese Seelen beten den Rosenkranz – er ist ihnen die Strickleiter in den Himmel.
Anton aus Tirol, was beten sie an?
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#21   r.ruhrgebietler   14:46:15 | Montag, 8. Februar 2010
war zu erwarten
dass der „spiegel“ den kürzen zieht.
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#20   Sefirot   13:25:21 | Montag, 8. Februar 2010
Leute verstecken und vom Regen
in die Traufe schicken. Das hat man doch seit
Jahrzehnten praktiziert.
Damit wird das eigentliche Problem nur verschoben,
von einerin die andere Pfarrei, aber nicht gelöst.
Andernorts dauert es dann wieder ein paar
Jahre bis die Missbrauchsfälle unerträglich
geworden sind, weil es alle wissen und duldsam
schweigen…
Aber der große Skandal folgt immer auf dem Fuß
So war doch und ist teilweise die Praxis immer noch.
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#19   Paulaner †   13:17:58 | Montag, 8. Februar 2010
Das stimmt. Dummerweise verlassen sich die Vorgesetzten auf psychiatrische Gutachten über Heilung!
Thomasius: @Paulaner
Man könnte doch solche Leute irgendwo „verstecken“ ,wo sie keine „Dummheiten“ – Straftaten – mehr begehen können, also außerhalb der „normalen“ Gemeinde- oder gar Schultätigkeit
Die Personalnot scheint fatal zu sein, der kann IMHO nur dadurch abgeholfen werden, daß die Funktionsbreitengeilheit und Unschärfe abgestellt wird.
Vielleicht ist der vatikanische Geheimdienst ein Teil des Übels, der nicht genug Zuträger haben kann.
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#18   Lorenz   13:16:04 | Montag, 8. Februar 2010
An Regina
Was wissen Sie über die konkreten Inhalte der Vorwürfe?
Was verstehen Sie unter Fummeleien?
Das ist auch eines der Probleme:
Was unter dem Label „Kindesmissbrauch“ an die Öffentlichkeit gerät, wird wegen des unklaren Begriffs zu einem Monstrum, obwohl Missbrauch nicht gleich Missbrauch ist und die Schwere der Schuld von der Schwere der Übergriffe abhängt.
Falls Sie also mehr wissen als ich, klären Sie mich ruhig auf. Bin auch nur so ein Voyeur.
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#17   Sefirot   12:40:40 | Montag, 8. Februar 2010
Wenn in öffentlichen Stellungnahmen
gefordert wird, dass über Missbrauchsfällegeredet werden müsste, darf es nicht nur
bei den beschwichtigenden Forderungen bleiben.
Der Ernst der Situation duldet keinen Aufschub, aktiv zu werden.
Vor allem sollte nicht nur über Fälle die 20 und
30 Jahre zurückliegen und verschwiegen worden
sind, geredet werden, sondern um die konkreten,
aktuellen Fälle, um die notwendige Zäsur herbei
zu führen.
Nämlich die Zäsur zwischen den wonnigen Zeiten,
in denen Ordinariate Geld und alle möglichen Repressalien zur Verfügung hatten, um das Bild
von der reinen, keuschen Kirche zu projektieren,
und eben in der Zeit danach, in der diese herrschaftlichen Techniken nicht mehr anzuwenden sind, weil die Opfer nicht mehr bereit sind, über die Missbrauchsfälle zu schweigen…!
Vielleicht befindet sich die derzeitigen Kirche im
läuternden Fegefeuer, damit ihr über seid zwei Jahrtausenden anvertrautes Gold = JX = wieder
in voller Schönheit strahlen kann…
„Sonne der Gerechtigkeit gehe auf zu dieser Zeit,
brich’ in deiner Kirche an, dass die Welt es sehen kann…“
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#16   Thomasius   12:27:10 | Montag, 8. Februar 2010
@Paulaner
Es geh doch nicht um das Schweigen allein! Man könnte doch solche Leute irgendwo „verstecken“ ,wo sie keine „Dummheiten“ – Straftaten – mehr begehen können, also außerhalb der „normalen“ Gemeinde- oder gar Schultätigkeit – jedenfalls keinen Kontakt zu Jugendlichen haben. Das wäre doch das Mindeste, was man von verantwortungsbewusst Handelnden erwarten könnte.
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#15   Regina 1961   12:22:46 | Montag, 8. Februar 2010
@Lorenz
Ins Hinterzimmer verschieben möchte ich diese Themen nun wirklich nicht. Und Mißbrauch als „Fummelei“ abzustempeln ist ein Schlag in das Gesicht der Opfer.
Regina
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#14   mariokin   11:54:12 | Montag, 8. Februar 2010
Was steckt wirklich dahinter? Es ist der Bischof selbst, der sich ins Abseits manövriert hat
Da ich selbst mit der Familie Krah in Kontakt stehe, kann ich wahrheitsgemäß folgendes dazu sagen, ohne die Datenschutzpflicht zu verletzen:
Erstens hat es Bischof Williamson abgelehnt, ein Spiegel Interwiev zu geben hat aber anschließend in einer Email die Reporter beschimpft und sie als Ratten bezeichnet.
Zudem hat er es an Gehorsam gegenüber seinen Oberen mangeln lassen, denn er hätte generell keine Statements mehr abgeben dürfen, weder vor dem Spiegel, noch im Januar bei einem persönlich von ihm genehmen Journalisten, noch über wöchentliche Columnen via Internet.
Zum dritten war kein Artikel über den Bischof Williamson sondern in erster Linie über die Bruderschaft und ihr Anliegen selbst geplant, wozu Herr Krah mit den Reportern übrigens nicht mal eben nur eine Stipvisite in London einlegte, als ob es nur darum ging, sondern vielmehr zentrale Orte wie Paris, Econe und Menzingen besuchte und mit den Verantwortlichen der Bruderschaft selbst Kontakt gesucht wurde.
Jedem der vernünftig logisch denken kann muss doch eines auffallen:
Abgesehen von damaligen Äußerungen des Bischofs Williamson über den Holocaust hat es der Bischof versäumt den Anordnungen der Oberen Folge zu leisten und zeigt damit dass er nicht nur in einem Punkt anderer Meinung ist, sondern dass er insgesamt ein Querkopf ist, der auf seiner einmal gefassten Meinung beharrt.
Wozu muss ich mit zweifelswürdigen Kreisen in Kontakt bleiben? Warum alle Anstrengungen mit Rom zu reden nur negativ aufgefassen?
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#13   Kairos †   11:40:26 | Montag, 8. Februar 2010
@ Lorenz
Könnte es sein, dass Sie im falschen Thread gerade Ihre Meinung veröffentlicht haben?
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#12   Lorenz   11:34:27 | Montag, 8. Februar 2010
Schweigen bei Missbrauchsfällen?
Ich bitte alle nochmal genauer darüber nachzudenken und das cui bono-Kriterium (vgl. Vorschlag Domenico Tuttisantis) anzuwenden.
Wem nützt radikale Öffentlichmachung?
Bislang wird der Voyeurismus der Masse vernebelt und auf den Schutz potenzieller Opfer hingewiesen.
Die Beteiligten, die realen Opfer, haben gar nichts davon, wenn nun alle Welt von den Fummeleien erfährt.
Potenzielle Opfer werden erst recht nicht geschätzt, wenn potenzielle Täter erfahren, dass sich Übergriffe erst nach Jahrzehnten mehr oder weniger zufällig aufklären.
Den Reibach machen Kichen- und Zölibatshasser und die notorisch nach Sexgeschichten hungernde Öffentlichkeit.
Eine unaufgeregte, ehrlich den Opfern verpflichtete Aufarbeitung im Hinterzimmer scheint mir da angenmessener.
Wenn es Kirchenfunktionäre deswegen vermieden haben, die Medien ins Bild zu setzen, dann ist das wohl auch vertretbar.
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#11   Paulaner †   11:30:02 | Montag, 8. Februar 2010
Ich halte das Schweigen schon für die richtige Handlungsweise.
Thomasius:@Domenico Tuttisanti
Schweigen und Umsetzen ist offensichtlich keine geeignete Handlungsweise.
Die Kirche tut gut, den Staat und die Öffentlichkeit nicht als oberste Instanz anzuerkennen. Allerdings muß sie das konsequent durchziehen, die Klappe halten in den Medien zum Beispiel.
Wenn ein Staatsanwalt eines Verbrechers habhaft wird, dann ist jeder Kleriker ein ganz normaler Staatsbürger aber verpetzen muß die Hierarchie nicht. Da würde ich ihr dieselben Vorrechte zugestehen, die sich auch die Freimaurer herausnehmen.
:-D
Der Staat ist Feindgebiet, er trachtet immer nach noch mehr Machtentzug aus der Kirche.
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#8   helene   11:18:10 | Montag, 8. Februar 2010
Absurd
Der Spiegel- Artikel ist insofern gut, als dass er aufzeigt, dass die Bischof Williasmon sich da in eine Sache versteift hat, was ganz und gar nicht im Interesse der Bruderschaft ist.
Die Piusbruderschaft selbst wird stark dargestellt, man lese nur den Abschnitt, dass sie direkt mit der Glaubenskongregation diskutiere, wovon Liberale wie Hans Küng ihr Leben lang geträumt hätten…
Bischof Williamson ist aboslut gefährlich. Es kann doch nie und nimmer gut geredet werden, dass er sich so sehr in diese Sache versteift. Der Schaden für die Kirche und Bruderschaft ist emens. Letzlich lohnt es sich nicht für eine vermeintlich wahre politische Sache zu sterben oder verfolgt zu werden.
Durch Bischof Williamson wird die Piusbruderschaft unglaubwürdig, da er mit seinem verhementen Festhalten an die Holocaust- Leugnung den religiöusen Begriff den Wahrheit für eine geschichtliche Frage missbraucht. Er vermischt religiöuses und politisches.
Hinzu kommt noch, dass seine Thesen völlig absurd und falsch sind.
B.W. ist solange er sich derart verhält eine absolute Gefahr für die Bruderschaft. Die muss sich von ihm distanzieren, und wenn die Sache so weiter geht, und B.W. nicht endlich aufhört offensichtlich ungehorsam zu sein, sich von ihm trennen.
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#7   Domenico Tuttisanti   11:13:32 | Montag, 8. Februar 2010
Thomasius
Es geht da doch vielmehr vorrangig Umgang mit erkannten Pädophilen durch die „Oberen“
Das stimmt natürlich! Das ändert aber auch nichts an der Tatsache, dass der SPIEGEL die unterdurchschnittliche Zahl von Missbrauchsfällen im kirchlichen Milieu – aufgedeckt oder nicht aufgedeckt – in jedem Falle als etwas überdurchschnittliches erscheinen lassen möchte! Machen wir uns da nichts vor!
Der SPIEGEL ist sogar bereit, durch Manipulation angebliche „Tatsachen“ hervorzubringen, wenn sie sich kampagnenförmig gegen die Kirche verwenden lassen. Er sitzt ja bereits mit am Tisch www.kreuz.net/article.9325.html, wenn Atheistenverbände die Eröffnung grossangelegter Kampagnen auf der Basis manipulierter Zahlen planen …
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#6   Thomasius   11:00:24 | Montag, 8. Februar 2010
@Domenico Tuttisanti
Es ist leider so, dass nur wenige an der Wahrheit interessiert sind. Selbstverständlich ist Pädophilie keine Folge des Zölibates. Nur ist die Argumentation der KathN auch nicht unbedingt hilfreich. Es geht da doch vielmehr vorrangig um den Umgang mit erkannten Pädophilen durch die „Oberen“. Schweigen und Umsetzen ist offensichtlich keine geeignete Handlungsweise. Noch weniger, den Kindern oder deren Eltern ein Schweigen aufzuerlegen und alles auf sich beruhen lassen. Offenbar haben die „Selbstheilungskräfte“ völlig versagt.
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#5   Domenico Tuttisanti   10:55:52 | Montag, 8. Februar 2010
Ottonis
Das stimmt natürlich! Es wird immer schwieriger, in der über uns hereinbrechenden Informationsflut das Faktische im Angeblichen zu erkennen und das Wahre im Nur-Wahrscheinlichen. Die beste Regel ist immer noch, bei jeder Meldung die Frage des Cui bono? im Hinterkopf zu haben.
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#4   Ottonis   10:49:19 | Montag, 8. Februar 2010
zumindest
braucht sich der Spiegel nicht hinter Kreuz… verstecken – denn Tatsachendrehereinen passieren beiden … und das angenommenes als so wahr wie das Evangeilum verkündet wird – nun auch dies ist beiden Medien gleich
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#3   Domenico Tuttisanti   10:17:29 | Montag, 8. Februar 2010
Es ist klar, dass der SPIEGEL
nicht an der Wahrheit interessiert ist, sondern an jenem bloßen Schein von Wahrheit, der den größtmöglichen Schaden für die Kirche erzeugen kann und der dem Magazin die besten Umsätze garantiert. Dies gilt auch für die jetzt losgetretene Kampagne wegen der Pädophilie-Vorfälle. Wer sich den Spiegel von heute anschaut, erkennt problemlos dieselbe Hetze, die Goebbels in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts gestartet hatte aus gleichem Anlass. Echte [kriminalistische und psychologische] Fachleute kommen angesichts der bekannt gewordenen Vorfälle zu ganz anderen Ergebnissen und Bewertungen als die Kampagne sie nahelegen:
„Missbrauchszahlen bei Priestern unterdurchschnittlich www.kath.net/detail.php?id=25517
Nichtzölibatär lebende Männer werden laut Kröber [Professor für forensische Psychiatrie] mit einer 36 mal höheren Wahrscheinlichkeit zu Missbrauchstätern als katholische Priester.
Diese Erkenntnis passt natürlich nichts ins Propaganda-Konzept des Spiegel. So wenig wie die Wahrheit, dass Bischof W. vielleicht ein Irrender oder Zweifelnder in Fragen der jüngeren deutschen Geschichte ist, aber kein fanatischer „Holocaust-Leugner“. Wer glaubt denn im Ernst, dass der Spiegel auch nur einen Moment daran denkt, eine differenzierte Bewertung ohne maximale Öffentlichkeitswirkung einem medialen und politischen Paukenschlag vorzuziehen, in dem der Spiegel sich selbst zelebriert als Quelle von Sensationsmeldungen und angeblichen Enthüllungen. Oft auf Kosten der Wahrheit!
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