09:36:56 | Montag, 8. Februar 2010
Im Verein mit Kirchenhassern. Warum schlägt sich die Generalleitung der Piusbruderschaft auf die Seite antiklerikaler Manipulatoren?

Die letzte Hetze über Mons. Williamson in ‘Spiegel Online’
(kreuz.net) Die Verdrehungen im jüngsten
Artikel des deutschen Straßenmagazins ‘Spiegel’ gegen Pius-Bischof
Richard Williamson sind aufgedeckt.
Am 2. Februar offenbarte Stephen Heiner – der Sekretär des Bischofs –
auf der Webseite ‘truerestoration.blogspot.com’ Hintergründe über das Zustandekommen der jüngsten ‘Spiegel’-Hetze
gegen den Prälaten.
Heiner beruft sich auf direkte Aussagen von Mons. Williamson.
Er beginnt seine
Ausführungen mit einem Ereignis vom vergangenen August 2009.
Das erste Treffen in LondonDamals besuchte
Maximilian Krah – der deutsche Rechtsanwalt der Piusbruderschaft – den in London wohnhaften Mons. Williamson
zum ersten Mal.
Er wollte mit ihm über eine Vereinbarung mit den deutschen Gesinnungsrichtern sprechen.
Das geplante Abkommen wurde aber vom deutschen Staatsanwalt abgelehnt.
Dennoch war der Bischof Krah für
seine Mühen dankbar.
Im Dezember 2009 empfahl Krah dem Bischof ein zweites Interview mit den antikatholischen
Hetzmagazin ‘Spiegel’ – um beim bevorstehenden ersten Jahrestag des Gaskammer-Interviews nicht in der
Defensive zu sein.
Trotz sehr schlechter Erfahrungen mit einem – ebenfalls von Krah vermittelten – ersten
‘Spiegel’- Interview
im letzten Frühjahr sagte Bischof Williamson zu.
Zwar wurden die Fragen damals
schriftlich vorgelegt und schriftlich beantwortet.
Doch anschließend manipulierte das Straßenmagazin
den Text, um die Fragen schärfer zu formulieren und die Aussagen des Bischofs so besser in die Defensive
zu drängen.
Überrumpelungsaktion des Pius-Generalats?Anfang Januar bestand Krah darauf, Bischof Williamson
persönlich aufzusuchen, um ihn auf das Interview vorzubereiten, das dieses Mal direkt geführt werden
sollte.
Dagegen verlangte Mons. Williamson ein schriftliches Interview: Krah müsse somit nicht nach
London reisen.
Doch am 12. Januar – einem Dienstag – informierte ihn der Sekretär des Generaloberen
der Piusbruderschaft, daß er am folgenden Tag von Krah besucht werde, der sich mit „zwei Freunden“ bereits
in London befinde.
Dann überschlugen sich die Ereignisse.
Krah erschien noch am gleichen Abend – um
20.30 Uhr – vor dem Londoner Priorat mit den beiden, die in Wahrheit zwei ‘Spiegel’-Manipulatoren waren.
Mons. Williamson saß gerade am Hauscomputer im zweiten Stock.
Die Besucher wurden in die Bibliothek
im ersten Stock des Hauses geführt.
Heiner wörtlich: „Der Leser kann an dieser Stelle davon ausgehen,
daß Krah und die zwei Journalisten um 20.30 Uhr keinen Zutritt zum Priorat bekommen hätten, wenn sie
nicht die Erlaubnis von Bischof Fellay gehabt hätten.“
Der ‘Spiegel’-Überfall scheiterte: Bischof Williamson
lehnte es ab, die unangemeldeten Besucher zu empfangen.
Nach einer Wartezeit von etwa fünfzig Minuten
mußten Krah und die zwei Propagandisten das Feld räumen.
Da es dem Bischof um Krah leid tat, erneuerte
er um 21.30 Uhr per Email sein Angebot, ein schriftliches Interview zu geben.
Die Beweise kommen auf
den TischAm nächsten Morgen wurde dem Bischof ein Dossier mit antikatholischen Artikeln vorgelegt,
die aus der Feder eines der Kirchenhaß-Journalisten stammte, die mit Krah im Priorat erschienen waren.
Nachdem der Bischof – der fließend Deutsch spricht – diese Beweise zur Kenntnis genommen hatte, entschied
er, den Wahrheitsverdrehern kein Interview zu geben.
Doch dann läutete es um 8.15 erneut an der Türe
des Priorates. Die ‘Spiegel’-Propagandisten standen ein zweites Mal – ohne Krah – vor der Türe.
Der
Bischof lehnt eine Begegnung mit den Manipulatoren ab.
Um 10.00 Uhr probierten sie es zusammen mit Krah
ein drittes Mal. Wieder erhielten sie einen Korb.
Artikel mit FalschinformationenDer anschließend
im ‘Spiegel’ publizierte Racheartikel der beiden Journalisten mußte ohne Informationen aus erster Hand
auskommen.
Der Text enthielt die üblichen Manipulationen und Lügen.
So beschrieben die beiden abgewiesenen
Journalisten in ihrem Hetzartikel das „private Zimmer“ von Bischof Williamson.
In Wahrheit handelt es
sich um den Vorraum oder die Sakristei der Kapelle im ersten Stock.
Die Gemächer des Bischofs befinden
sich im dritten Stock, zu dem die beiden Manipulatoren keinen Zugang hatten.
Der ‘Spiegel’-Artikel erwähnt
auch eine angebliche „Facebook-Seite des Bischofs“.
Heiner dazu: „Die zitierte Facebook Seite wird weder
von mir noch vom Bischof verwaltet – bisher hat der Besitzer keinen von uns kontaktiert.“
Der Artikel
behauptet weiter, daß „Hunderte“ die wöchentlichen Kommentare von Mons. Williamson lesen würden: „In
Wahrheit sind es Tausende“ – stellt Heiner klar.
Ist Pater Nikolaus Pfluger der ‘Spiegel’-Gewährsmann?
Heiner kommentiert auch eine Aussage, die Pater Nikolaus Pfluger – der erste Generalassistent der Bruderschaft –
vor dem ‘Spiegel’ gemacht haben soll.
Der Geistliche sagte nach Angaben der Kirchenfeinde, daß Mons.
Williamson auf einen Gedanken komme, sich dann auf diesen fixiere und ihn anschließend übertreibe, ohne
Dokumente zu studieren.
Heiners Kommentar: „Ich bin bestürzt, daß Kleriker der Bruderschaft sich verpflichtet
fühlten, Unerfreuliches über den Bischof zu sagen.
Was auch immer vor einem Jahr entschuldbar gewesen
wäre: Jetzt – mit Ermutigung einer linkslastigen Postille – Angriffe auf den Bischof zu wiederholen ist
zumindest enttäuschend.“
Gegendarstellung von Maximilian Krah
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