Altliberale
Berlin: Altliberale kapern die Kirchenzeitung
Dem altliberalen und papstfeindlichen Berliner Kardinal ist seine Kirchenzeitung nicht altliberal und papstfeindlich genug.
Die Webseite der 'SonntagsZeitung' der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag
Die Webseite der ‘SonntagsZeitung’ der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag
(kreuz.net) Der Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, will die gegenwärtigen Herausgeber seiner Kirchenzeitung zum Ende des Jahres in die Wüste schicken.

Das berichtete die deutschsprachige Sektion von ‘Radio Vatikan’ am 5. Februar auf ihrer Webseite. Das deutsche ‘Radio Vatikan’ fährt offen einen altliberalen Kurs.

Mit dem Schritt des Kardinals wird nach Angaben von ‘Radio Vatikan’ ein Konflikt sichtbar, der schon länger zwischen dem Verlag der Zeitung und dem altliberalen Erzbistum besteht.

Altliberale Verteidiger von Konzil und Völkermord

Im Jahr 2003 hatte Kardinal Sterzinsky die bestehenden Kirchenzeitungen eingestellt und den Kölner Verlag „Christliche Familie“ beauftragt, die Katholische Sonntagszeitung für das Erzbistum Berlin herauszugeben.

Der Verlag gehört zur Mediengruppe Sankt Ulrich. Dessen Gesellschaftler ist Bischof Walter Mixa von Augsburg. Im Aufsichtsrat sitzt unter anderem auch der bekannte Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild, Prälat Wilhelm Imkamp.

Doch altliberalen Mitgliedern des Diözesanrates, die ‘Radio Vatikan’ beschönigend „Berliner Katholiken“ nennt, ist der vom Kölner Verlag produzierte Mantelteil der Kirchenzeitung ein Dorn im Auge.

Der Diözesanrat ist das oberste Laiengremium des Bistums.

In den Kolumnen werde „gegen das Konzil polemisiert“ – zitiert ‘Radio Vatikan’ das Gremium.

Dieser Kritikpunkt ist ein Standard-Vorwurf aus dem konzilsfeindlichen, altliberalen Lager.

Außerdem habe er die Zeitung in „anti-israelischen Kommentaren“ während des Gaza-Krieges vor einem Jahr „mißbraucht“- verharmlosen die Berliner Altliberalen Gewalt und Völkermord.

Bei dem Überfall ermordete die damalige rechtsextreme israelische Regierung über tausend einheimische Zivilisten, darunter zahllose Frauen, Kinder und alte Menschen.

Der altliberale Diözesanrat hat sich auch darüber beklagt, daß die Kirchenzeitung „seit dem Konflikt“ über seine Aktivitäten nicht mehr berichte.

Papsthasser im Hintergrund

Das altliberale ‘Radio Vatikan’ zitiert auch Wolfgang Klose, den Vorsitzenden des Berliner Diözesanrates.

Klose ist ein bekannter Papstfeind. Im Februar 2009 beschimpfte er Benedikt XVI. in einem Leserbrief im Berliner ‘Tagesspiegel’ und unterstellte ihm frech, „Gräben zu vertiefen und Zerrissenheit in die Katholische Kirche hereinzutragen.“

Von ‘Radio Vatikan’ wird der Kirchenfeind kritiklos zitiert:

„Es ist unsere Einschätzung, daß es da wirklich um eine politische Richtung geht, die bei uns im Bistum nicht mitgetragen wird, und weniger um die Berichterstattung.“

Offenbar ist der altliberale Kardinal willig, sich dem Diktat der altliberalen Papstfeinde zu fügen und die Vereinbarung mit dem Kölner Verlag zu beenden.

Danach liegt die Herausgeberschaft der Kirchenzeitung wieder beim Erzbischof, das heißt, beim altliberalen Berliner Amtskirchenfilz.
      
13 Lesermeinungen
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#14   Abu   08:57:57 | Dienstag, 9. Februar 2010
Was nicht im Artikel steht:
1. Den Augsburgern gehören die Adressen der Abos. (Schwaben sind schlau.)
2. Der Herausgebervertrag kann erst Fj 2011 nicht erneuert werden. (Diözesanratsnoachiden sind dumm wie Brot.)
3. Sollte das passieren, wären die Augsburger im Besitz der Berliner Kirchenzeitung und könnten gelegentlich unangenehm für Diözesanrat, Ordinariatsbeamte und Klerusfunktionäre werden.
4. Das weiß auch der olle Berliner Erzbischof, der am 9.2.11 75 Jahre alt wird, VOR Ende des Herausgebervertrags.
Na, und was wird der wohl machen, wenn er nicht total bescheuert ist und seinem Nachfolger ein Kuckucksei ins Nest legen will?!
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#13   Christ +' Katholik †   06:12:20 | Dienstag, 9. Februar 2010
@salve
Du bist doch ein selten dämlicher bescheuerter Vogel.
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#12   karljosef   16:49:52 | Montag, 8. Februar 2010
finden Sie die jesuiten
durchsichtig?
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#11   aufrechterkatholik   16:29:46 | Montag, 8. Februar 2010
Salveschätzchen
Sie haben mir immer noch nicht die Frage beantwortet, ob ich auf dieser, von Ihnen anempfohlenen Seite, deren Rechtgläubigkeit und Traditionstreue mit zur tiefsten inneren Freude gereicht, auch was schreiben darf. Ich lechze nämlich, wie Sie aus meinen aufrechen Stellungnahmen entnehmen können, nicht nur danach, geistliche Salböl aufzunehmen, sondern es auch weiterzuschenken. Also antworten Sie, wenn Sie mehr können als nur links veröffentlichen. Jawoll!
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#9   Sefirot   15:25:44 | Montag, 8. Februar 2010
Karljosef: Meinen Sie das
wirklich im Ernst… >:) ,
dass ausgerechnet diese
undurchsichtigen
Otrganisationen noch
mehr Fuß fassen als
sie schon zur Überbelastung
dser heiligen Kirche
gefasst haben…?
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#8   karljosef   15:22:11 | Montag, 8. Februar 2010
sefirot
Hier Orden die die Jesuiten ersetzen könnten
1/ Communione e Liberazione
2/ Opus Dei
3/ Neokathumenalen
usw.
Die wären weniger extrem als die Jesuiten
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#7   MaxYasgur   15:18:34 | Montag, 8. Februar 2010
12345
Wer liest auch noch solche Postillen? Abgesehen von den Altliberalen in der Kirche, die Gott sei Dank langsam aussterben (im wahrsten Sinne des Wortes).
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#6   Sefirot   15:18:22 | Montag, 8. Februar 2010
karljosef : andere Orden haben möglicherweise
nicht die journalistische Kompetenz wie sie nun mal die
Jesuiten haben. Wollen Sie sich endlose Dominikaner -Predigten anhören, oder stattdessen der wunderschönen Liturgie der Benediktiner beiwohnen oder aber Streetworker der Franziskaner sein…
Damit wäre Radio Vatikan aber noch nicht so besetzt, wie Sie es sich wünschen. Lassen Sie nur die Jesuiten bei Radio Vatikan.
Die machen das richtig und das ist doch gut so…!
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#5   philomena   15:08:07 | Montag, 8. Februar 2010
Dummheit
Dieser Artikel ist wirklich das dümmste, was ich seit langem hier gelesen habe!
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#4   karljosef   15:07:35 | Montag, 8. Februar 2010
Ich würde bei Radio Vatikan die
Jesuiten rauswerfen und durch einen anderen Orden ersetzten.
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#3   noch ein Landorganist   14:46:14 | Montag, 8. Februar 2010
„gegen das Konzil polemisiert“
die schlimmste Sünde!!!
„gegen das Konzil polemisiert“
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#2   Domenico Tuttisanti   14:43:53 | Montag, 8. Februar 2010
engelhardt
Man kann eben liberal sein und trotzdem ziemlich alt aussehen, soll vorkommen! ^-^
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#1   engelhardt †   14:37:24 | Montag, 8. Februar 2010
Altliberal
Nur zur Klarstellung: „Altliberale“ waren eine Fraktion im preussischen Parlament.
Ausserhalb dieses Kontextes benutzt niemand das Wort „altliberal“.
Irgendein Kreuz.net-Schreiberling versucht krampfhaft, „altliberal“ als Schimpfwort mit der Bedeutung „alles Katholische, das kreuz.net ablehnt“ zu etablieren aber ausserhalb dieser Website benutzt absolut niemand diees Wort.
Voellig albern, wirklich
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