14:33:45 | Montag, 8. Februar 2010
Dem altliberalen und
papstfeindlichen Berliner Kardinal ist seine Kirchenzeitung nicht altliberal und papstfeindlich genug.

Die Webseite der ‘SonntagsZeitung’ der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag
(kreuz.net) Der Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, will die gegenwärtigen Herausgeber
seiner Kirchenzeitung zum Ende des Jahres in die Wüste schicken.
Das berichtete die deutschsprachige
Sektion von ‘Radio Vatikan’ am 5. Februar auf ihrer Webseite. Das deutsche ‘Radio Vatikan’ fährt offen
einen altliberalen Kurs.
Mit dem Schritt des Kardinals wird nach Angaben von ‘Radio Vatikan’ ein Konflikt
sichtbar, der schon länger zwischen dem Verlag der Zeitung und dem altliberalen Erzbistum besteht.
Altliberale
Verteidiger von Konzil und VölkermordIm Jahr 2003 hatte Kardinal Sterzinsky die bestehenden Kirchenzeitungen
eingestellt und den Kölner Verlag „Christliche Familie“ beauftragt, die Katholische Sonntagszeitung für
das Erzbistum Berlin herauszugeben.
Der Verlag gehört zur Mediengruppe Sankt Ulrich. Dessen Gesellschaftler
ist Bischof Walter Mixa von Augsburg. Im Aufsichtsrat sitzt unter anderem auch der bekannte Wallfahrtsdirektor
von Maria Vesperbild, Prälat Wilhelm Imkamp.
Doch altliberalen Mitgliedern des Diözesanrates, die ‘Radio
Vatikan’ beschönigend „Berliner Katholiken“ nennt, ist der vom Kölner Verlag produzierte Mantelteil
der Kirchenzeitung ein Dorn im Auge.
Der Diözesanrat ist das oberste Laiengremium des Bistums.
In den
Kolumnen werde „gegen das Konzil polemisiert“ – zitiert ‘Radio Vatikan’ das Gremium.
Dieser Kritikpunkt
ist ein Standard-Vorwurf aus dem konzilsfeindlichen, altliberalen Lager.
Außerdem habe er die Zeitung
in „anti-israelischen Kommentaren“ während des
Gaza-Krieges vor einem Jahr „mißbraucht“- verharmlosen
die Berliner Altliberalen Gewalt und Völkermord.
Bei dem Überfall ermordete die damalige rechtsextreme
israelische Regierung über tausend einheimische Zivilisten, darunter zahllose Frauen, Kinder und alte
Menschen.
Der altliberale Diözesanrat hat sich auch darüber beklagt, daß die Kirchenzeitung „seit
dem Konflikt“ über seine Aktivitäten nicht mehr berichte.
Papsthasser im HintergrundDas altliberale
‘Radio Vatikan’ zitiert auch Wolfgang Klose, den Vorsitzenden des Berliner Diözesanrates.
Klose ist
ein bekannter Papstfeind. Im Februar 2009 beschimpfte er Benedikt XVI. in einem Leserbrief im Berliner
‘Tagesspiegel’ und unterstellte ihm frech, „Gräben zu vertiefen und Zerrissenheit in die Katholische
Kirche hereinzutragen.“
Von ‘Radio Vatikan’ wird der Kirchenfeind kritiklos zitiert:
„Es ist unsere
Einschätzung, daß es da wirklich um eine politische Richtung geht, die bei uns im Bistum nicht mitgetragen
wird, und weniger um die Berichterstattung.“
Offenbar ist der altliberale Kardinal willig, sich dem Diktat
der altliberalen Papstfeinde zu fügen und die Vereinbarung mit dem Kölner Verlag zu beenden.
Danach
liegt die Herausgeberschaft der Kirchenzeitung wieder beim Erzbischof, das heißt, beim altliberalen Berliner
Amtskirchenfilz.
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#14
Abu 08:57:57 | Dienstag, 9. Februar 2010
#12
karljosef 16:49:52 | Montag, 8. Februar 2010
#11
aufrechterkatholik 16:29:46 | Montag, 8. Februar 2010
#9
Sefirot 15:25:44 | Montag, 8. Februar 2010
#8
karljosef 15:22:11 | Montag, 8. Februar 2010
#7
MaxYasgur 15:18:34 | Montag, 8. Februar 2010
#6
Sefirot 15:18:22 | Montag, 8. Februar 2010
#5
philomena 15:08:07 | Montag, 8. Februar 2010
#4
karljosef 15:07:35 | Montag, 8. Februar 2010
#1
engelhardt † 14:37:24 | Montag, 8. Februar 2010