(kreuz.net) Father John ist ein cleveres Kerlchen – Dozent für zeitgenössische Philosophie und stets
ausgerüstet mit Witz und Charme.
Als die Rede auf die drei verschiedenen Riten im südindischen Bundesstaat
Kerala kommt, sagt er trocken:
„Für den Syro-malankarischen Ritus brauchst du eine Stunde, für den
Syro-malabarischen Ritus fast anderthalb. Den lateinischen Ritus – gemeint war die Messe von Paul VI. –
kann man in zwanzig Minuten feiern.“
Das ist das verhängnisvolle Wort, denkt der Pilger. Man
„kann“ ihn – den Novus Ordo Missae – auch würdig feiern.
Kann.
Oder eben in zwanzig Minuten. Ohne etwas
wegzulassen oder zu hasten.
Neben den altehrwürdigen Riten der Kirche Asiens wirkt der Neue Ritus in
der Tat wie ein blasser Gartenzwerg.
Die Leute bei uns spüren das instinktiv, sagt sich der Pilger.
Sonst würden sie den glanzlosen Ritus nicht ständig mit paraliturgischen Einfällen aufzupolieren versuchen.
Noch etwas: „Wer einen Ritus verändert, der verletzt einen Gott“ sagte der kolumbianische Philosoph
Nicolás Gómez Dávila († 1994)
Aus dem Indien-Blogspot von Hw. Hendrick Jolie aus dem Bistum Mainz.
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Freinsberg: Stufengebet Ich habe ebenfalls noch in der alten Liturgie ministriert. Daß das Stufengebet
abwechselnd zu rezitieren war, ist mit natürlich bekannt. Nur: es ist eben – entgegen der liturgischen
Vorschrift – nicht immer geschehen. Daß es sich hier um einen Misbrauch handelte, ist ebenfalls klar.
Ich wollte lediglich darauf hinweisen, daß lturgische Misbräuche nicht erst nach der Liturgiereform
entstanden sind.
#117 Freinsberg 10:35:36 | Freitag, 12. Februar 2010
@ Jörg Guttenberger Also, ich habe noch im alten Ritus ministriert und kenne das Stufengebet nur als
im Wechsel zwischen Priesterund Ministranten ausgeführt, nicht verschachtelt.
Freinsberg: alzte Liturgie Das ist richtig, die beiden mußten aber aufeinander eingespielt sein: so haben
z. B. beim Stufengebet Zelebrant und Ministrant die ihnen zukommenden Gebetsteile gleichzeitig (nicht
etwa gemeinsam, um Mißverständnisse zu vermeiden) rezitiert, also während der Zelebrant das „In nomine
Patris… sprach, begann der Ministrant gleichzeitig: „ad deum qui laetificat…“, so daß der Zelebrant
ohne Unterbruch sofort mit „Iudica…“ fortsetzen konnte und der Ministraant ensprechend ohne den Priester
abzuwarten mit „Quia tu es deus…“ usw. Ein Team kann auch aus zwei Mitgliedern bestehen.
#115 Paulaner † 13:27:53 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Mir steht eine inhaltliche Beurteilung doch überhaupt nicht zu! Janos-der-Finstere: Paulaner: eine unbegründete
Behauptung Deswegen beschränke ich mich auf das Wesentliche, meine Sorge über die Katastrophe. Die beiden
Böcke auf der schmalen Brücke habe ich oft genug als Bild genannt. Der Satan hat an der Sache selber
kein Interesse, er ergreift auch keine Partei. Im Gegensatz zu den Vermutungen der Debattierenden, die
dem jeweiligen Gegner unterstellen, vom Satan inhaltlich geleitet zu werden ist die Sache viel einfacher:
der Satan ist am Zwist interessiert und nichts kommt ihm mehr entgegen als das RECHTHABEN.
Paulaner: eine unbegründete Behauptung was Sie da behaupten lässt sich mitnichten begründen.Wir versuchen
immerhin uns auf die Lehre der Kirche bis zum V 2 Räuberkonzil zu berufen. Nichts umsonst hat Monsignor
Brunero Gherardini ein loyaler Angehöriger der Konzilssekte die inständige Bitte an Benedikt XVI gerichtet,
er möchte ihm doch die Kontinuität zwischen katholisch und V 2 doch aufzeigen, da er selbst sie nicht
feststellen könne. Also mein lieber Paulaner, verlassen Sie sich etwas weniger auf Schlagworte und gehen
Sie endlich der Sache auf den Grund
#112 Paulaner † 09:23:18 | Donnerstag, 11. Februar 2010
also bitte, … Janos-der-Finstere: Paulaner: bitte klar formulieren ich habe mindestens so klar formuliert
wie „ein äusserst komplexes Problem“. Nicht die letzten 3 oder 4 Päpste stehen euch Traditionalisten
im Wege sondern eure eigene Theologie, nein die Eitelkeit, die ihr meint, ohne Gesichtsverlust nicht mehr
zurücknehmen zu können. So viele Brücken kann euch der Papst Benedikt XVI. gar nicht bauen, daß ihr
euch nicht immer tiefer hinein in den Strudel reitet. Und der Satan reibt sich die Hände.
Paulaner: bitte klar formulieren ich habe nichts gegen Kritik an meinen !Ausserungen vorausgesetzt sie
wird klar formuliert und so nachvollziehbar. Was Sie dagegen schreiben ist wirr und kaum nachvollziehbar.
Nehmen Sie sich die Mühe es deutlich zu formulieren. Nichtsdestoweniger eine gute Nacht
#102 Paulaner † 22:06:08 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Das hält ja keiner aus! Janos-der-Finstere: Lycobates: ein äusserst komplexes Problem Dieses unentwegte
„in den eigenen Sack Lügen“ ist Grundlage der Theologie. Es führt dazu, daß die meisten Kommunisten,
Sektierer und Atheisten nicht von den Juden sondern von den Theologen kommen.
Lycobates: ein äusserst komplexes Problem Das Problem ist deswegen äusserst komplex, weil die Wahl der
Frevler Roncalli, Montini und Woytila durchaus legitim war und die drei Frevler mit Anspruch aufgetreten
sind Päpste zu sein. Keiner der im Konklave versammelten Kardinäle hat die Wahl der drei Frevler jemals
angefochten und einzig Kardinal Siri hat in einer Erklärung, die er am Ende seines Lebens einem Journalisten
mit Namen Benny Lai übergab, darin angedeutet, dass etwas schief gelaufen sein könnte. Ihr Verhalten
lässt durchaus vermuten, dass sie keine Päpste gewesen sein könnten. Laut Kardinal Cajetan muss jedoch
eine solche Vermutung durch einen rechtgläubigen Papst bestätigt werden. Eine solche Vermutung reicht
jedoch bis auf weiteres dazu aus, den eigenen Ungehorsmam unter Berufung auf eine Notlage zu rechtfertigen.
#100 Lollipop † 17:56:00 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Lycobates Was wollen Sie eigentlich sagen? Daß alle Anhänger der PB politisch der AF nahestehen? Das
dürfte höchstens für Frankreich zutreffen, und da auch nicht allgemein Ich würde damit vorsichtig
sein. Es ist nur eine Annahme, aber die Tatsache, wie die Piusbrüder ihren Gründer Lefebvre stilisieren,
macht mich nachdenklich. Vielleicht ist Williamson nur die Spitze des Eisberges. Aber wenn man das Buch
„Sie haben ihn entthront“ liest, fällt einem auf, dass Lefebvre unverhohlen den Maurras zitiert, der
dürfte ihnen ja bestimmt bekannt sein, was das für ein politisch denkender Mensch in der Vichy-Zeit
war. Wenn man dann folgende Artikel liest: www.piusbruderschaft.de/…/2010/mb-2010-01.pdf oder www.piusbruderschaft.de/…verbotene-demokratie
oder www.piusbruderschaft.de/…ie-religionsfreiheit kommt einem schon der Gedanke, wie die Piusbruderschaft
zum Staat und zur Demokratie steht. Möglicherweise ist das Gedankengut der Action Francaise latent vorhanden.
So strebt sie wohl eine antimoderne, möglicherweise antisemitische und illiberale Gesellschaftsordnung
an. Auch, dass sie überall eine „Weltenverschwörung“ sehen und von der Gefahr der Freimaurerei halte
ich für sehr bedenklich. Früher waren diese Gedanken außerhalb der Kirche, doch mit Rücknahme der
Exkomm. sind diese faschistoiden Gedanken wieder in der Kirche vorhanden.
#99 Lycobates 17:36:02 | Mittwoch, 10. Februar 2010
action française @Lollipop zwar nicht an mich gerichtet; trotzdem eine Gegenfrage an Sie: Die rechtsgerichtete
royalistische politische Bewegung „Action française“, 1898 errichtet, wurde von Papst Pius XI. Ende 1926
verurteilt. Über ihre Anhänger wird im März 1927 das Interdikt verhängt. Die Verurteilung (der Bewegung,
nicht der agnostischen Schriften Charles Maurras’) wird aber 1939 von Papst Pius XII. wieder aufgehoben.
Die beanstandeten Schriften blieben aber und sind nach wie vor indiziert (letzte Ausgabe 1948). Nun der
Erzbischof: Marcel Lefebvre wurde 1905 geboren, 1929 zum Priester geweiht, 1947 zum Bischof geweiht, 1955
zum Erzbischof van Dakar ernannt. Er war in seiner Jugend (1923-1926) in Rom Schüler von Pater Le Floch,
der ein Anhänger der AF war, und er selbst war es damals auch. Seinen kirchlichen Werdegang hat das nicht
beeinträchtigt. Alle haben sich der Verurteilung gebeugt, allen voran Kardinal Billot. Was wollen Sie
eigentlich sagen? Daß alle Anhänger der PB politisch der AF nahestehen? Das dürfte höchstens für
Frankreich zutreffen, und da auch nicht allgemein. Der Kirchenkampf gegen das Afterkonzil „Vatikanum II“
hat auch in erster Linie nichts damit zu tun. Bitte differenzieren!
#98 Lollipop † 16:26:17 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Legolas @Legolas wenn sie mal kein verkappter Piusbruder sind… Steht ihr eigentlich immer noch der
Action Francaise so nahe, wie ihr „Held“ Lefebvre? Nur ein Schelm, der böses dabei denkt, wenn man bedenkt,
dass er damals zum Erzbischof von Dakar ernannt wurde…
#97 Lycobates 15:52:02 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Konsequenzen (2) @Janos Es gäbe natürlich noch eine vierte Möglichkeit: Wenn der hl. Stuhl und die
bisch. Stühle legitim besetzt sind, der betroffene Priester davon aber nicht überzeugt ist, sondern
die Hierarchen (irrtümlicherweise) als Häretiker und deswegen als illegitim betrachtet, sie entsprechend
nicht als Papst und Ordinarius loci im Kanon nennt, sondern rubrikmäßig diese Worte übergeht (sede
vacante verba praedicta omittuntur), handelt er zwar subjektiv nach seinem Gewissen, ist aber sein Ungehorsam
objektiv schismatisch (es gäbe dann nämlich die angesprochene Notlage nicht). Meiner (begründeten)
Meinung nach, kann diese 4. Möglichkeit nicht zutreffen, wie ich bereits öfter hier ausgeführt habe.
Aber auch wenn sie zuträfe, wäre ein Urteil über das Gewissen der betreffenden Priester dem Herrgott
zu überlassen. (In der PB nennen, wie ich höre, einige Priester einen PB-Bischof im Kanon – selbst habe
ich einmal, noch zu Lebzeiten des EBs „et Antistite nostro Marcello“ gehört. Das ist nicht zu rechtfertigen;
die Rubrik sagt klar: „Ubi dicitur: et Antístite nostro N., specificatur nomen Patriarchæ, Archiepiscopi,
vel Episcopi ordinarii in propria Dioecesi, et non alterius Superioris, etiamsi Celebrans sit omnino exemptus,
vel sub alterius Episcopi jurisdictione.)
Erzengelchen: von wem nicht erlaubt Auf ihre Behauptung kann ich nur mit der Stellungnahme der Oberen
der Piusbruderschaft antworten: 1.) Zur Exkommunikation: „Bitte wollen Sie selbst über den Wert einer
solchen Erklärung urteilen, die von einer Autorität herrührt, die in ihrer Amtsausübung mit derjenigen
aller Ihrer Vorgänger bis zu Papst Pius XII bricht: im Gottesdienst, in der Lehrunterweisung und in der
Leitung der Kirche.“ Folglich kann der Bruch nicht bei den Oberen der Piusbruderschaft liegen. Diese Auffassung
lässt sich den Worten: „Mögen Sie daher urteilen, auf welcher Seite sich der Bruch befindet“ entnommen
werden. 2.) Die Piusbruderschaft weiss sich in keiner Weise der Konzilskirche verpflichtet. Sie hat ihren
Standpunkt in ihrem Brief an das heilige Kollegium (Vom Ökumenismus zur lautlosen Apostasie) nochmals
mit den Worten festgehalten: „Niemals können wir in Gemeinschaft stehen mit den Vorkämpfern eines Ökumenismus,
der die katholische Kirche, d.h. Christus in seinem mystischen Leib, auflöst und die Einheit des Glaubens,
wahres Fundament dieser Gemeinschaft zerstört. 3.) es stört die Piusbruderschaft in keiner Weise, wenn
man sie als ausserhalb der Konzilskirche stehend erklärt, im Gegenteil, sie würde eine solche Erklärung
geradezu begrüssen: „Wir verlangen nichts anderes, als dass man uns ex communione, d.h. als nicht in
Gemeinschaft mit dem ehebrecherischen Geist erklärt, der in der Kirche seit 25 Jahren weht, und als ausgeschlossen
von der gottlosen Gemeinschaft mit den Ungläubigen.
#95 Lycobates 15:28:05 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Konsequenzen @Janos Wenn der heilige Stuhl und die bischöflichen Stühle legitim besetzt sind, von rechtgläubigen,
wenn auch vielleicht unsympathischen, unmoralischen, stümperhaften, feigen usw., aber nicht notorisch
häretischen Hierarchen, gibt es keine Notlage, und ist die jurisdiktionslose Spendung von Sakramenten
u.U. schwer sündhaft und formell schismatisch. Wenn der hl. Stuhl und die bisch. Stühle aber unbesetzt
sind, bzw. nicht legitim (da von notorischen Häretikern) besetzt, und dem in absehbarer Zeit nicht abgeholfen
werden kann, gibt es eine klare Notlage, und ist die Spendung von Sakramenten mit präsumierter Jurisdiktion
denkbar (epikeia). Wenn der hl. Stuhl und die bisch. Stühle unbesetzt sind, bzw. nicht legitim besetzt,
der betroffene Priester davon aber nicht überzeugt ist, sondern die Hierarchen als legitim betrachtet,
sie als Papst und Ordinarius loci mit rubrikmäßiger Kopfverneigung im Kanon nennt, aber trotzdem so
handelt, als ob es diese Notlage doch gäbe, handelt er zwar subjektiv schismatisch, ist aber sein Ungehorsam
objektiv richtig (es gibt nämlich diese Notlage tatsächlich). Überlassen wir das Urteil über das Gewissen
dieser Priester dem lieben Gott. Es gab und gibt aber auch Priester der PB St.Pius X. die insgeheim nicht
una cum Ratzinger sind. Was aber die Gläubigen betrifft, die von solchen inkonsequenten Priestern Sakramente
empfangen, vor allem wenn es keine Alternative gibt, da werfe ich keinen Stein. Ihre Gültigkeit ist gegeben,
wie bereits hier erörtert.
Lollilop: ich gehe zur Piusbruderschaft weil ich sicher bin, dass ihre Priester gültig geweiht und dementsprechend
auch die von ihnen gespendeten Sakramente gültig sind. Selbst wenn – was Gott verhüten möge – sie von
der Konzilssekte aufgesaugt werden sollte, wird sie, so lange ihr ein vom Erzbischof geweihter Bischof
vorsteht, gültige Priester haben und die Gültigkeit der Sakramente gewährleisten können. So lange
es so bleibt sind für mich Entgleisungen wie jene Pater Schmidbergers nebensächlich.
#92 Erzengelchen † 14:11:03 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@gottgard Du bist auch überall, oder? Aber es ist ja kein Geheimnis, dass im Vergleich zu den europäischen
Schlafmützen fast jeder andere Gottesdienst zu florieren scheint
#91 Gotthard 13:11:24 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Indien wer keine Ahnung von Indien hat, von der Feier der Eucharistie dort und der Lage der Kirche, sollte
doch vielleicht besser schweigen. Ich bin zur Zeit in Indien und kann nur sagen: hier wird die hl. Messe
sehr wuerdig und mit grosser Anteilnahme der Menschen gefeiert … 90 Minuten am Sonntag sind normal und
bei Festen kann es auch schon mal 2,5 Stunden dauern. Vom ao-Ritus keine Spur – und auch keinerlei Verlangen.
Der hlk. Antonius moege die Kirche in Sued-Indien schuetzen!
#90 Lollipop † 12:04:39 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Legolas genau so dachten die im Konklave versammelten Kardinäle als sie der Wahl des Frevlers Roncalli
als Übergangslösung zustimmten. Man wollte ein Schisma vermeiden nachdem die Polarisierung zwischen
römischer und gallikanischer Ekklesiologie ein Ausmass erreicht hatte, das ein Schisma in erreichbarer
Nähe erscheinen liess. Leider übersahen die Ottaviani und übrigen Rechtgläubigen, dass mit der Wahl
des Frevlers Roncalli das letzte Hindernis für die Wahl des Frevlers Montini beseitigt wurde. Ein Schisma
wäre bestimmt wünschenswerter gewesen. zuerst erschienst du mir echt ein vernünftiger zu sein, doch
du wurdest mir zunehmend suspekter, jetzt muss ich sagen, hast du die Schwelle zur Dummheit übertreten.
Aber ich kann dir nur ragen, so wie du gerade schreibst, ist die FSSPX nichts mehr für dich, da sie mittlerweile
(vielleicht nur öffentlich) keine sedisvakantistischen Positionen mehr vertritt. Du solltest dir zunehmend
eine Gemeinschaft suchen, die deinem Denken entspricht, was nicht einfach wird. Vielleicht sind die Sedisvakantisten
was für dich, die schreiben genau so ein dusseligen Kram wie du. Die Gesellschaft St. Pius des V dürfte
genau das richtige für dich sein, sie feiern noch die Messe die vor PiusXII maßgeblich war. Also schön
mit Ostervigil Karsamstag um 5 Uhr in der Frühe oder die Fürbitte für den römischen Kaiser oder die
alten Rubriken oder die Erwähnung des römischen Kaisers im Exsultet. Und das Nichtknien bei der Judenfürbitte
Karfreitags. Das wär was für dich
#89 Lycobates 11:45:22 | Mittwoch, 10. Februar 2010
geflunkerte Osternacht @fides et ratio lycos 20 Minuten konnte man ja nicht einmal das „Exultet“ und die
sieben AT-Lesungen zu Beginn der Ostervigil absolvieren. Sie meinen vielleicht eine sog. stille Messe,
die früher in der Tat auch schon mal in 20 Minuten „abgearbeitet“ wurde Sie vermuten wohl richtig. Während
des Triduums vor Ostern darf überhaupt nur gesungen werden. Stillmessen bzw. Stillfeiern sind generell
unerlaubt. Es wäre also ganz unmöglich die Ostervigil auch nur ansatzweise in 20 Minuten zu bringen.
Es gibt übrigens 12 Prophetien im althergebrachten (vor-1955) Ritus. Die Stillmesse ist überhaupt ein
späteres Zugeständnis an westliches „praktisches“ Empfinden. In der Ostkirche gibt es nur gesungene
Ämter, die entsprechend lange dauern (wobei allerdings auch alle Gläubigen ständig ein und aus gehen,
was der Andacht nicht zugute kommt). Bei uns wird (wurde) in Klöstern und Kollegiatskirchen ja die Konventualmesse
auch immer gesungen. Mir ist ein Kapuzinerpater (inzw. verstorben) gut bekannt gewesen, der wegen seiner
Treue zur überlieferten Messe (er nannte auch keine Häretiker im Kanon) in seinem Kloster isoliert dastand
und dann eben die Konventualmesse mit schöner Barytonstimme ganz für sich allein sang: das ganze Proprium
(das er dann auch noch einmal aus dem Meßbuch las, rubrikgemäß) und die gleichbleibenden Teile (Kyrie,
Gloria, usw.), ohne Chor und Assistenz. (Das betreffende, außer ihm zur Konzilssekte abgefallene Kloster
wurde inzwischen aufgelöst und steht leer. Dignum et justum est.)
Lollilop: genau so dachten die im Konklave versammelten Kardinäle als sie der Wahl des Frevlers Roncalli
als Übergangslösung zustimmten. Man wollte ein Schisma vermeiden nachdem die Polarisierung zwischen
römischer und gallikanischer Ekklesiologie ein Ausmass erreicht hatte, das ein Schisma in erreichbarer
Nähe erscheinen liess. Leider übersahen die Ottaviani und übrigen Rechtgläubigen, dass mit der Wahl
des Frevlers Roncalli das letzte Hindernis für die Wahl des Frevlers Montini beseitigt wurde. Ein Schisma
wäre bestimmt wünschenswerter gewesen.
#87 Lollipop † 11:08:52 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Janos ja, Janos, wer es glaubt, wird selig, die sedisvakantistischen Thesen, die sie hier verbreiten
kommen wohl noch aus der Frühphase der FSSPX… Zum Glück hat sie sich davon „etwas“ abgewandt. Kirche
als sicheres Bollwerk, sie 1517, da hattest du dein Bollwerk, die Folge war das Schisma…
Oh Kammerjäger! Es gab also Missbräuche und Liturgieskandale im VOM? Das haut einen ja um. Noch mehr
allerdings, was sie unterstellen: Volkssprachlichkeit diene der Ehrfurcht, weglassen langweiliger Sündenbekenntnisse
der Heiligung. Die Wahrheit? Der Hass auf den VOM ist und bleibt ein Mysterium (Spaemann). Nach etlichen
Jahren Kreuz.net bleibt mir keine andere Einsicht.
Lollilop: was wäre passiert, wenn die Kirche 1968 ohne das V 2 Jammerspiel wäre die Kirche das sichere
Bollwerk gegen den 1968 zum Ausbruch gelangenden Kultur- und Sittenzerfall geblieben. Nachdem man sich
jedoch auf das Abenteuer eingelassen hatte, die Frevler Roncalli und Montini auf den Stuhl Petri zu haben,
hatte man sich damit die Hände gebunden
#84 kammerjäger 09:59:54 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@freinsberg Darum ging das fromme Volk auch so gerne in die >wahre< Messer >aller Zeiten<, was auch von
der Obrigkeit entsprechend kontrolliert wurde. Das Verhalten der Gottesdienstbesucher entsprach dem: Unterhaltung,
privates Gelächter oder Kirchenschlaf waren an der Tagesordnung, wovon zahlreiche Visitationsberichte
zeugen.
#83 Freinsberg 09:30:21 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@ jörg guttenberger Für die tridentinische stille Messe braucht es kein eingespieltes Team, sondern
nur einen Priester und einen Ministranten. (Drum antwortete ein Ministrant auf die Frage nach den Hauptteilen
der hl. Messe: „Messbuch, Priester, Messdiener.“)
#82 kammerjäger 09:18:46 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Noch etwas zur >wahren< Messe >aller Zeiten< Das berühmte „Hocuspocus“ ist eine Verballhornung der heiligsten
Wandlungsworte „Hoc est enim corpus meum…“ Müsste das nicht zutiefst beunruhigen, dass sich im Sprachgebrauch
des Volkes derartiges entwickelte? Stand es das noch unter den Segnungen und Früchten der allzeit wahren
Messe! So hat also die vergegenwärtigende Erneuerung des Kreuzesopfers Jesu gewirkt? Hokuspokus?
#80 kammerjäger 08:38:41 | Mittwoch, 10. Februar 2010
So viel einmal zur >wahren< Messe >aller Zeiten<: Papst Urban VIII. erließ 1642 eine Bulle, die sich
gegen Missbräuche besonderer Art wandte: „Da ja die Kirchen den Gottesdiensten geweihte Häuser des Gebetes
sind und sich für sie daher jedwede Heiligkeit ziemt, kommt es mit vollem Recht Uns, denen die Sorge
für sämtliche Kirchen des Erdkreises anvertraut ist, achtzuhaben, daß von diesen jedwede profane und
unziemliche Handlung ferngehalten werde: So auch, wenn Uns von einem Teile des Dekanates und des Kapitels
der Metropolitankirche zu Sevilla mitgeteilt wird, daß sich in diesen Gegenden der Gebrauch des Krautes,
gemeinhin ‘Tabak’ genannt, derart eingenistet hat, daß Personen beiderlei Geschlechts, ja sogar Kleriker
und Priester … sogar während der Feier der hochheiligen Messe sich nicht scheuen, den Tabak mit dem
Munde oder mittels der Nase zu sich zu nehmen, die heiligen Linnengewänder des Heiligtums zu besudeln
und die vorgenannten Kirchen zum großen Ärgernis der Frommen unter Mißachtung der heiligen Handlungen
mit dem ekelhaften Geruche zu infizieren. Daraus ergibt sich nun, daß Wir, damit solch ein schmählicher
Mißbrauch aus unseren Kirchen ausgetilgt werde, es der Gesamtheit und allen Einzelpersonen beiderlei
Geschlechts, sowohl der weltlichen wie der kirchlichen, verbieten und untersagen“.
#79 fides et ratio 08:35:03 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Na, na, LYCOS, haben Sie da nicht ein wenig geflunkert???!!! Ich habe Osternächte im alten Ritus auch
schon in zwanzig Minuten erlebt.Mit 20 Minuten konnte man ja nicht einmal das „Exultet“ und die sieben
AT-Lesungen zu Beginn der Ostervigil absolvieren. Sie meinen vielleicht eine sog. stille Messe, die früher
in der Tat auch schon mal in 20 Minuten „abgearbeitet“ wurde.
#78 Lollipop † 07:58:19 | Mittwoch, 10. Februar 2010
der NR Aber so eine Turboschnellzelebration der Osternacht in 20min, das ist wirklich schnell, wenn man
bedenkt, wie schnell wohl die Gebete gelesen werden müssen, um 20 min zu erreichen. Allein das Exsultet,
oder die Weihegebete über das Taufwasser, oder die Allerheiligenlitanei und die Lesungen. Da wurde wohl
nur jedes 2. Wort gelesen. Ein Hochamt im neuen Ritus dauert ca eine Stunde, wenn man es würdig feiert,
Pausen zum Durchatmen lässt… Eine Messe im Alten Ritus auch ne Stunde… ruhrgebietler hat jawohl keine
Ahnung
Ich habe Osternächte im alten Ritus auch schon in zwanzig Minuten erlebt. Der größte Missbrauch des
alten Ritus war die Turbo-Schnellzelebration, sollte damals gelegentlich sogar unter 10 Minuten gelegen
haben. Der Neue Ritus hat neben vielen anderen Schwachpunkten natürlich auch diesen. Ein Hochamt im Neuen
Ritus ca. 50 Minuten, ein Hochamt im Alten Ritus ca. 75 Minuten.
marienkind – nur was… … daß diese „lästige Pflicht“ möglich schnell hinter sich gebracht wird,
man hat ja schließlich „Wichtigeres“ zu tun. nur was könnte das sein, für einen Priester, der sich
ausschließlich mit dem Seelenheil befasst, jeder einzelnen Seele zur Rettung für die ewige Anschauung
Gottes im Himmel sich aufopfert? es gab mal einen sogn. „bischof“ hengsbach im ruhrbistum – der polierte
lieber das stück kohle im „bischofsring“ und pflegte die imkerei… oder der johannes stadermann (tot!)
der vom beichtstuhl abfällig als sein wochenendhaus sprach, oder ein kleriker baute so ziemlich als erste
handlung den Beichtstuhl ab / um und stellte ihn in die verlassenste Ecke seines Kirchleins. das ist der
gleiche kleriker, der tief in der nacht gerufen wurde, weil jemand im sterben lag, auf dass er zum versehgang
kommen (wegestrecke ca. 1500m…) er entschuldigte sich damit, das es doch nacht sei und kalt und überhaupt
hätte das doch zeit – so passierte es in der nacht eines 2. zum 3. april… übrigens der gleiche famose
kleriker, der mit nikotinstinkenden händen die „Kommunion“ austeilte bzw. an-/betrunken die NOM „feierte“.
so ich mal die internas weiter fortsetzen? ich habe hier wunderbare erfahrungen aus dem bereich der v2-sekte.
jede Seele dreht sich bei solchen „Lichtgestalten“ sofort um und flüchtet! WIDER V-II WIDER NOM
#74 Lollipop † 00:51:18 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Sefirot Oder ein Bier in der Kneipe trinken, zur Kommunion ging man ja eh nicht, das hätte im Zusammenhang
mit der Beichte vor der Messe ja unerhört lange gedauert
Lollipop…und bei der Predigt kann man immer schnell raus und eine Zigarette rauchen… und braucht dann
frühestens erst wieder bei der Wandlung rein in den Tempel…, reicht auch noch beim Agnus Dei…
Empfehlung: Vegetarische Speisen und reizarme Kost sind die besten Mittel für das gelungene Zölibat.
Fleisch macht geil. Darum sollte der Papst dem Priesternachwuchs und den Priestern ein Fleischverbot vorschreiben.
Nur so ist die Kirche zu retten. Das Heil der Seelen liegt in Salat und Sauerkraut.
#67 Lollipop † 22:25:32 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Janos Was wäre passiert, wenn die 58’ Kirche ohne Änderungen in ihren festgefahrenen Strukturen auf
die 68’ getroffen wär… Man will sich dies gar nicht vorstellen.
Kairos: ich behaupte, „wenn die tridentinische Liturgie fortgeführt worden wäre, dann hätten sich die
Kirchen viel schneller geleert.“ Eine Kirche ohne die Frevler Roncalli, Montini und seinen NOM Zirkus,
Woytila ohne Kardinal Bea und seinen Einheitszirkus ohne Döpfner, Liénart, Suenens, König und Frings,
ohne Rahner, Congar, de Lubac, Küng usw. Welch ein Segen wäre es für die Kirche gewesen und wie viel
Leid wäre ihr erspart geblieben.
Man wollte die Tradition „exkommunizieren“, der Zeitgeist wollte sie verschwinden lassen, die Kirchen
wurden „modernisiert“ und haben sich dann geleert… Doch eine kleine treue Schar hat sich nicht angepasst,
Widerstand geleistet und hat nun eine Bitte an alle Katholiken: gloria.tv/?media=28126
#62 Lollipop † 22:17:54 | Dienstag, 9. Februar 2010
Aus der Welt eines Tradis Zwei Confiteor ist eben auch besser als ein Confiteor… oder Du Arschlochpriester,
die vorherige Hostie war viel größer… oder Hm, Nachbar Meyer hat gerade 10 Euro in den Klingebeutel
getan… Der wird sich wundern, wenn ich ihm meine 20 Euro zeige oder Hm, eigentlich darf ich den Leib
Christi nicht kauen, sonst brech ich ihm ja seine Knochen oder Hilfe, ich knie gerade an der Kommunionbank
und habe vor 2h:58min das letzte mal was gegessen, hoffentlich komm ich nicht in die Hölle oder Hm, die
Messe fängt um 10 Uhr an, das heißt, das die Kommunion erst um 10h30 verteilt wird, also reicht es,
wenn ich um 10h29 komme. … fortsetzung folgt
#61 Paulaner † 22:15:05 | Dienstag, 9. Februar 2010
du tätest so um 1785 herum bled aus der Wäsche schaun, catholic: Welch eine wiedergekaute Erkenntnis …
Irrtümer … wenn dir wer mit einem Händü begegnen tät. Obwohls damals ja die Radiowellen auch schon
überall gegeben hat, sie hätten dich sogar durchdrungen, schmerzlos. Und heut sagst du, daß du eine
Jungfrauengeburt nicht glauben kannst? Sachen sagst du…
@ clarissa das ist nicht verwunderlich, denn durch die zugangsvoraussetzungen zum priesteramte werden
eigentlich intelligente Menschen abgeschreckt. So ergibt sich eine Negativauswahl. Dies ist das Erschreckende.
Viele meiner priesterlichen Freunde haben sich im Sog des kirchlichen Aufbruchs in der zweiten Häfte
der 60er-Jahre für diese Berufung und diesen Beruf begeistern lassen. Menschen, die heute am gesllschaftlichen
und kirchlichen Aufbruch interessiert sind, werden doch heute eher abgeschreckt.
@ catholic aber das von Ihnen rezitierte weltbild ist doch so schön einfach, und v.a., unsere Tradis
brauchen noch nicht einmal zu belegen, dass es besser gewesen wäre, wenn die Liturgierreform nicht durchgeführt
worden wäre
Welch eine wiedergekaute Erkenntnis traditionelle Irrtümer Die Erde ist eine Scheibe und die Jungfrau
gebiert ein Kind das Latein rettet die Kirche O Heiliger Simpel, bitte für …
@ legolas Ihr weltbild und Ihr Denken scheint mir etwas beschränkt zu sein, denn die vermeintliche Krise
der Kirche dem NOM anzulasten ist genauso unsinnig, wie den Geburtenrückgang in diesem Zeitraum dem NOM
anzulasten. Ich behaupte, wenn die trid. Messe fortgeführt worden wäre, dann hätten sich die Kirchen
viel schneller geleert.
Die Tradition wurde „exkommuniziert“, der Zeitgeist wollte sie verschwinden lassen, die Kirchen wurden
„modernisiert“ und haben sich dann geleert… Doch eine kleine treue Schar hat sich nicht angepasst, Widerstand
geleistet und hat nun eine Bitte an alle Katholiken: gloria.tv/?media=28126
#50 Lollipop † 21:40:45 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas in ihrem Kirchenbild sollen sie nicht denken, dass ist den Klerikern überlassen. Sie haben die
Aufgabe zu hören und danach zu handeln. Nicht denken, tun sie uns den Gefallen.
#47 Lollipop † 21:36:50 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Gut, wenn sie die Einführung der Neuen Messe als Ursache für die gegenwärtige „Krise“ sehen,
dann gratuliere ich Ihnen. Sie haben wirklich den Weitblick, den unser hl Vater in Rom nicht hat. Wie
sie über den Tellerrand hinausblicken, wirklich toll, welch geistige Weite sie im Blick haben.
@Lollipop Wenn ich mir die Besucherzahlen der „ Neuen Messe“ anschaue, dann kann ich im Hinblick auf Ihre
Frage sagen: Etwas das am sterben ist braucht man nicht mehr zu verbieten! Es ist doch nur noch eine biologische
Frage bis die „Neue Messe“, zumindest in Deutschland, verschwunden ist! Es ist traurig die Situation in
Deutschland zu beobachten, aber man muss Bilanz ziehen!
#43 Lollipop † 21:28:02 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Legolas, fängst du ja schon wieder an, ich dachte, du wolltest es sein lassen, deine Beiträge
werden immer Niveauloser. Welche Tradition meinst du denn, die propagierte oder die wirkliche… Denk
doch mal bitte nach, was du da überhaupt machst… Du machst mit deinem Beitrag ein „apokalyptisches
Fass“ auf. Meinst du wirklich, die Kirchen werden durch ein Verbot der neuen Messe voller?
Die Tradition wurde unterdrückt, der Zeitgeist wollte sie verschwinden lassen, die Kirchen wurden „modernisiert“
und haben sich dann geleert… Doch eine kleine treue Schar hat sich nicht angepasst, Widerstand geleistet
und hat nun eine Bitte an alle Katholiken: gloria.tv/?media=28126
Die blassesten Gartenzwerge sind wohl die Redakteure von kreuznet. der riten sind hetze, journalistische
unsauberkeit und glanzlos. wird sicher wieder entfernt !!!
#39 Lollipop † 20:59:19 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Ich bitte sie, der Katholische Katechismus zur kirchlichen Krise ist nicht serös, sondern voller
Pauschalurteile und Häresien. Wenn sie sich in das Geheimnis der neuen Messe einführen lassen wollen,
sollten sie das Buch „Gott ist uns Nah“ von Joseph Ratzinger/Benedikt XVI lesen. Sehr schönes Buch.
@Lollipop Die Missstände der „Neuen Messe“ sind sehr gut dargelegt in „Katholischer Katechismus zur Kirchlichen
Krise“ (ISBN: 3-901851-11-9) im Kapitel VII. Den kann man bei der Piusbruderschaft beziehen. Eine Diskussion
hier bei kreuz.net über die Messe zu führen ist sehr schwierig. Zumal ich ein Laie bin. Ich kann Ihnen
meine Erfahrungen mitteilen, was ich bruchstückhaft getan habe, mehr nicht. In die Tiefe gehen können
dann die Theologen, die schon viele Bücher über dieses Thema geschrieben haben, z.B. Pater Gaudron,
Prof. May, u.v.m. Wenn ich Sie gekränkt habe, bitte ich um Entschuldigung und wünsche Ihnen noch einen
gesegneten Abend!
#37 Lollipop † 20:39:26 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Entschuldigen sie mal, lieber legolas, ich bin doch nicht albern geworden, ich hab mich nur auf
ihr „Pauschalargumentniveau“ herabgelassen. Jetzt sagen sie in vernünftigen Worten, was an der Messe
ihrer Meinung nach falsch ist. Ich werde dann mit Argumenten gegen die alte Messe kontern.
@ Lollipop Es kommt darauf an was man kritisiert und wie man es kritisiert. Auf eine vernünftige Diskussion
habe ich mich eingelassen, bis sie albern wurden!
#34 Lollipop † 20:24:01 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Naja, wenn Sie sonst keine Probleme haben… Überlassen wir den liturgischen Bereich doch den
Klerikern, hier draußen in der Welt gibt es für uns Laien genug zu tun! Wir sind ja sowieso nur hörende
Kirche, mit der lehrenden Kirche haben wir zum Glück nichts zu tun. Dann brauchen wir ja auch keine Verantwortung
tragen… Aber die Frage ist ja, warum darf ich die Liturgie nicht kritisieren, aber du lässt an der
Liturgie des NOM kein gutes Wort… Anscheinend darfst nur du kritisieren…
@Lollipop Naja, wenn Sie sonst keine Probleme haben… Überlassen wir den liturgischen Bereich doch den
Klerikern, hier draußen in der Welt gibt es für uns Laien genug zu tun!
#32 Lollipop † 20:14:37 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas oder neulich… Septuagesima… Beginn der Vorfastenzeit, Teil des Osterfestkreises… Tags vorher
noch in der Weihnachtszeit, genauer die Zeit nach Epiphanie… Alleluja, Christus ist erschienen, Tags
darauf: Todesseufzer umdrängen mich, Qualen der Hölle erschlossen mich, In meiner Drangsal… Ja, das
geht schnell und da ist ja auch noch das Dilemma mit dem Fest Mariae Reinigung oder Lichtmess oder Darstellung
des Herrn… In der Vorfastenzeit, obwohl eigentlich althergebrachtes Ende der Weihnachtszeit… Ohne
Gloria…Halleluja… Das gibt es nur in der alten Messe, von Heute auf Morgen ändert sich alles plötzlich
Und die wunderbare Kanonstille erst … … das Nicht-Seiende durchdringt das Zwischenraumlose … Matteo
Ricci und Johann Adam Schall von Bell hätten sich über so viel christliches Tao wohl aufrichtig gefreut!
#29 Lollipop † 20:00:59 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Das sehe ich während der alten Messe auch, da lässt der Pfarrer das Messgewand während der
Predigt angezogen, verlässt nicht den Chorraum und geht nicht auf die Kanzel, als wenn die Predigt ein
Teil der Messe wäre. Abartige Zustände sind das. Dann werden auch noch die Hände verkehrt gefaltet,
der Pfarrer kniet sich nicht auf die richtige Stufe, unmöglich. Er lässt seine Finger nach der Elevation
nicht zusammen, weil er mal nießen muss. Schrecklich, die Messe ist ungültig. Oder: Der Priester verließt
sich beim Gloria, klarer Fall von Ungültigkeit. Aber ich komme ja sowieso nur zur Opferfeier, zur Vormesse
braucht man ja nicht unbedingt hin. Das Wort Gottes wird in der neuen Messe sowieso überbewertet. Neulich
konnte ich mir sogar eine Messe aussuchen, in einer Kirche wurden an allen 3 vorhandenen Seitenaltären
zelebriert, der eine war gerade beim Epistel, der andere kam gerade rein und startete mit In nomine…
Introibo… und der andere war schon beim Sanctus. Als Gläubige in der Messe haben wir uns wirklich wohl
gefühlt, es war nur ein bisschen ein kommen und gehen, was „etwas“ unruhe verbreitete. Der neben mir
wusste überhaupt nicht worum es geht und hat einfach nur den Rosenkranz gebetet und ist dann gegangen.
Ne Kommunion hab ich auch nicht bekommen… Schöne Welt, diese alte Messe
Sagenhaft, ein neue Argumente für alte Messen … „Ist es nicht einfach so, dass man in der „Neuen Messe“
zugetextet wird“, weil sie in der Sprache des gemeinen Volkes zelebriert wird, fragte sich Papst Leo I.,
und erwog kurzfristig die Einführung der turkmenischen Kultsprache. Denn, so dachte sich der Papst, während
der Zelebration in Turkmenisch hätte er wohl endlich wieder „Zeit zum Gebet, Zeit zur Anebtung, Zeit
die geheimnisvolle Sprache … zu genießen, den Weihrauch einzuatmen …“? Aber, als er bedachte, daß
schon die elementarsten Lateinkenntnisse seiner Kleriker stark im Schwinden begriffen waren, verwarf er
diesen Gedanken wieder ebenso kurzerhand wie gründlich …
@Lollipop Ich denke nicht das dies Vorurteile sind: Da ich ab und zu die „Neue Messe“ besuche und normalerweise
die „Alte Messe“ weiß ich ganz genau wovon ich Rede. Das es in der Feier der „Neuen Messe“ von Pfarrei
zu Pfarrei große Unterschiede gibt ist mir bekannt. Das ist ja auch so ein Punkt welcher nicht in Ordnung
ist! Die Hl Messe sollte an jedem Ort gleich gefeiert werden und nicht zu einer Spielart des Pfarrers
werden!
#26 Lollipop † 19:45:18 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Ist es nicht einfach so, dass man in der „Neuen Messe“ zugetextet wird, vom Pfarrer, vom Lektor,
von der Pastoralrefrentin oder dem Gemeindeleiter? Ich wüsste nicht, dass das an der Tagesordnung ist.
Außerdem ein Vorurteil Hat man nicht dagegen in der „Alten Messe“ Zeit zum Gebet, Zeit zur Anebtung,
Zeit die geheimnisvolle Sprache des Lateins zu genießen, den Weihrauch einzuatmen Hat man das während
der Messe im novos ordo nicht? Auch ein Vorurteil. Belege die mal mit Argumenten… Ich denke Gott will
dass wir für die „Alte Messe“ kämpfen! Die Resultate von 40 Jahren „Neuer Messe“ sind einfach katastrophal!
Du scheinst ja Gott gut zu kennen. Aber hat die neue Messe nicht das schlimmste abgewendet?
@ Lollipop Und welche Fehlentwicklungen sollten sich eingeschlichen haben? Ich wüsste da jetzt nichts.
Ist es nicht einfach so, dass man in der „Neuen Messe“ zugetextet wird, vom Pfarrer, vom Lektor, von der
Pastoralrefrentin oder dem Gemeindeleiter? Hat man nicht dagegen in der „Alten Messe“ Zeit zum Gebet,
Zeit zur Anebtung, Zeit die geheimnisvolle Sprache des Lateins zu genießen, den Weihrauch einzuatmen…
Ich denke Gott will dass wir für die „Alte Messe“ kämpfen! Die Resultate von 40 Jahren „Neuer Messe“
sind einfach katastrophal!
#24 Lollipop † 19:39:53 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Rumolos Was fügt dein Pfarrer denn hinzu, liste mal ein paar Dinge auf… Es ist doch schön, wenn die
Messe 45min dauert, das zeugt von Würde, dass man die Messe ernst nimmt. Wenn du immer nur 20min Messer
willst, weil die kürzer sind, dann kannst du auch zu Hause bleiben. Was sind denn 25min am Tag, die eine
Messe länger dauert…
Das Problem ist das Hinzufügen Den Novus Ordo kann man in zwanzig Minuten feiern – ohne etwas wegzulassen
oder zu hasten. Schön wäre es, wenn das mal jemand unserem Ortspfarrer sagen würde. Der walzt diesen
NOM jedesmal zu öden 45 Minuten am Werktag (ohne Predigt!) aus. Das Problem ist ja auch nicht das Weglassen,
sondern das willkürliche Hinzufügen, Umgestalten, Umformen usw. Macht jeder nach Gutdünken!
#22 Lollipop † 19:29:05 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas Glaubst du nicht, es haben sich über die Jahrhunderte Fehlentwicklungen eingeschlichen? Eigentlich
bestehen gar nicht so viele Unterschiede zwischen alter und neuer Messe. Vieles wurde übernommen, überflüssiges
gestrichen, so, wie es auch über die Jahrhunderte hinweg geschehen ist. Somit hat sich die „Neue Messe“
aus der alten entwickelt.
Jesus Christus hat am Gründonnerstag das Abendmahl mit den Jüngern gefeiert. Ich denke das kann man
als erste Hl Messe bezeichnen. Dann haben die Apostel die Hl Messe gefeiert und im Laufe der Jahrhunderte
hat sich dann die Hl Messe mehr und mehr entwickelt. Kleine Änderungen wurden immer vorgenommen, aber
nichts was vergleichbar wäre mit der Einführung des „Novus Ordo“ im Jahre 1969 – und dies quasi über
Nacht!
#18 Lollipop † 19:13:39 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Legolas und wie wurde die „alte Messe“ erfunden? Stimmt, das erste Hochgebet geht auf Petrus zurück
und schon im ersten Jahrhundert wurde mit dem Rücken zum Volke zelebriert, ausschließlich Hostien aus
Mehl und Wasser verwendet, die beteildigung des gläubigen Volkes wurde auf ein minimum reduziert um liturgischen
Missbräuchen Vorschub walten zu lassen. Eine am Tisch entworfene karolingische Liturgiereform gab es
natürlich nicht…
@Lollipop Mit „neuem Ritus“ meine ich die Messe von 1969, und mit „alten Ritus“ die Messe von 1962, die
sich in all den Jahrhunderten ja nicht wesentlich veränderte. Allein die „Neue Messe“ wurde am grünen
Tisch entworfen!
nichts im Vergleich natürlich ist die Zelebration des Kreuzesopfer Christi nichts im Vergleich zur Selbstdarstellung –
um nicht zu sagen show – des vermeintlichen Priesters. Die vielen Hanswurstereien des Frevlers Woytila
sind dafür ein treffendes Beispiel
Ja das stimmt, diesen glanzlosen neuen Ritus müssen sie mit immer verückter werdenden Sachen aufpolieren,
wie jetzt wieder an Karneval. Beim alten Ritus spürt man die Kraft der Reifung von hunderten von Jahren!
Wie bei einem Wein – je älter desto besser!
#13 Lycobates 18:38:18 | Dienstag, 9. Februar 2010
würdelose Akrobatik Die Aussagen zu unwürdigen „20-Minuten-Messen“ kann man nicht ohne weiteres abtun.
Es gab und gibt solche Priester. Nicht nur in den 50er und 60er Jahren, sondern auch heute, in „traditionstreuen“
Kreisen. Wehe ihnen! Ein Priester, dessen Lebenserfüllung nicht die Feier des hl. Opfers ist, ist ein
Judas. Meine Erfahrung ist, daß die Dauer einer Stillmesse korrekt und ohne Skandal auch bei kurzen Lesungen
nicht unter 30 Minuten liegen kann. Ehrfurchtslosigkeit, Routine, Sakrilegien, Schlamperei, Untreue kann
es immer geben, und hat es immer gegeben. Wenn uns seit 1969 die Messe und das Sakrament genommen wurden,
liegt es auch nicht zuletzt daran. Ein Strafurteil solchen Ausmaßes kommt nicht ohne Grund. Das soll
aber nicht von der Tatsache ablenken, daß die katholische Messe (auch unwürdig gefeiert) ein gültiges
Sakrament zustande bringt und durch die Realpräsenz die sakramentalen Gnaden vermittelt. Die Eigendynamik
des Sakraments wird (natürlich bei Wahrung der Form und Materie) nicht durch den Priester zerstört,
sie kann es nicht, da es Christus selber ist, der das Opfer darbringt und durch sein eigenes Wort im Sakrament
zugegen wird. Der NOM, auch bei bestem Willen eines frommen Zelebranten (setzen wir diesen Fall), kann
das nicht, ebensowenig wie die Messe Luthers. Eine Realpräsenz im Sakrament kommt da nicht zustande.
Damit ist nicht gesagt, daß subjektiv (ex opere operantis) den anwesenden Gläubigen keine Gnaden zukommen
können, wenn sie auch nicht sakramental sind.
#12 Lollipop † 18:36:11 | Dienstag, 9. Februar 2010
@Landorganist Die gute alte Tradition, oder das, was man sich darunter jetzt vorstellt… Liebe Leute,
es war anders, Litugiemissbrauch war auch damals an der Tagesordnung oder glaubt ihr, die Priester haben
damals die Rubriken genau beachtet, das wird damals nicht anders gewesen sein, als heute. Aber das vergisst
man heute zu schnell… Da erscheint die „Tradition“ in einem goldenen Licht aber realistisch ist diese
Sichtweise heute nicht.
passt doch! Das eigentliche Messgeschehen in 20-Minuten hinschludern, um die Restzeit mit Guggmusik, Clownsspiel
oder Rentnerinnenpredigt aufzufüllen Eine runtergeratterte „alte Messe“ ist dann „wenigstens“ auch nach
20 Minuten fertig und nicht durch Kack aufgeplustert.
In Kirchen mit Kapellenkranz, konnte der Mesner im AO-Ritus gleichzeitig gleichzeitg mehrere Priester
bedienen, wenn die im Fünf -Minuten-Takt nacheinander mit der Privatmesse begannen. Gleichzeitig konnte
am Hochaltar das Hocamt gefeiert werden, dem das gemeine Volk beizuwohnen. Das war manchmal ein Gemurmel
wie in einem schwärmigen Bienenhaus…