Neues von der ökumenischen Front: In den Niederlanden kann und darf ein Pfarrer mit Zustimmung seiner protestantischen Oberen die Existenz Gottes von der Kanzel leugnen.
Pfarrer Klaas Hendrikse auf seinem Buchcover: „Geloven in een God die niet bestaat“ – „Glauben an einen Gott, den es nicht gibt“.
(kreuz.net) Prediger der protestantischen Kirche der Niederlande dürfen auch die Gottlosigkeit propagieren.
Das entschied die Gemeinschaft in einem Präzedenzfall um Pfarrer Klaas Hendrikse in dem Hafenstädtchen
Zierikzee.
Zierikzee befindet sich im Südwesten der Niederlanden.
Hendrikse leugnet seit längerem
die Existenz Gottes von der Kanzel. Er hat zu dem Thema auch ein Buch geschrieben mit dem Titel „Glauben
an einen Gott, den es nicht gibt“.
Zahlreiche Mitglieder der protestantischen Gemeinde legten Beschwerde
gegen den blaspheimischen Prediger ein. Sie forderten, daß der Pfarrer seines Amtes enthoben werde.
Nun hat die regionale Kirchenleitung nach Angaben der regionalen Tageszeitung ‘Frankfurter Rundschau’
am Dienstag ein Urteil gefällt.
Nach einer wochenlangen Debatte entschieden die Kirchenoberen, daß
Hendrikse Pfarrer bleiben kann.
Er darf auch weiterhin leugnen, daß es Gott gibt.
Ich glaube an den
einen und heiligen Holocaust
Einer der protestantischen Kirchenoberen in den Niederlanden, Pfarrer Michiel
de Zeeuw, verteidigte das Urteil:
„Wir müssen ertragen können, daß ein Pfarrer sagt, Gott gebe es
nicht. Das ist Teil der theologischen Debatte. Eine solche Meinung tastet die Fundamente der Kirche nicht
an.“
Dagegen habe der National-Sozialismus die Fundamente der protestantischen Gemeinschaft erschüttert:
„Ein Pfarrer konnte und durfte kein Nationalsozialist sein. Das war und ist unvereinbar mit unserem Glauben.“
Der Blasphemiker ist selber erstaunt
Blasephmie-Pfarrer Hendrikse ist selber verwundert, daß er als
gottloser Prediger nicht ausgeschlossen wird:
„Natürlich greife ich mit meiner Meinung und mit meinem
Buch die Fundamente der Kirche an und stelle sie in Frage.“
Wenn er trotzdem Pfarrer bleiben könne,
dann „taugen die Fundamente dieser Kirche nicht“.
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64 Lesermeinungen
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#69 Mathilde 21:25:00 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Klar, greift Pfarrer Hendrikse die Fundamente der protestantischen Gemeinschaft an mit seiner Gottesleugnung,
gibt er ja selber zu. So kann man Gemeinschaften schnell selber ausradieren, immerhin sind es noch christliche.
In den Niederlanden ist der christliche Glaube seit Jahrzehnten in einem massiven Niedergang. Viele Kirchen
sind bereits geschlossen und zu Kinos und dergleichen umfunktioniert oder bestenfalls zu Konzerthallen
im Sommer. Auch sonntags gibt es dort keinen Gottesdienst mehr. Die Kirchen stehen halt noch als Gebäude,
imposante Backsteingotik ohne Leben. Den Leuten geht es gut, werden vom Staat relativ gut versorgt. Sie
brauchen Gott nicht. Na ja, die zahlreichen Coffeshops mit Haschabgabe sind ihnen nicht ganz so recht,
vor allem, weil viele Jugendliche dort zu finden sind und die Gegenkampagnen in den Schulen keine so rechte
Wirkung hatten. Auch die zunehmende Ausbreitung der Muslime macht ihnen etwas Sorgen, ansonsten läuft
es weiter wie gehabt. Zusammenhänge werden nicht hergestellt.
#68 Paulaner † 19:20:31 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Ein kleines Wunder wärs gewesen, wenn du mein Posting verstanden hättest, Rabe. DerRabe: Paulaner, …
Schlüsselbundwunder vom Hl. Antonius… Ich versuche es nochmal: Nicht alles, was wir nicht verstehen
ist göttlich. Es könnte sein, daß es irgendwann einmal als „technisch“ erkannt wird, ja es ist sogar
sehr wahrscheinlich. Deswegen eignen sich die meisten „Beweise“ für gar nichts. Natürlich ist alles
Natürliche göttlich, aber kein Beweis im Sinne der ungläubigen Angsthasen.
#61 Klosterschüler 23:00:08 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@ Rechercheur Es stimmt, dass schon lange christliche Gelehrte darum wissen, dass nicht alles in der Bibel
historisch aufzufassen ist: www.spiegel.de/…518,381627-2,00.html Nur wird es vermieden, das dem Volk
zu sagen. Dann könnte es nämlich unangenehme Nachfragen geben, und es ließe sich nicht so einfach selektiv
mit Bibelversen argumentieren. Der für mich unvermittelste Bruch im neuen Testament ist das Aufgeben
des jüdischen Gesetzes, siehe dazu Galater Kap.3. In den Evangelien läßt sich bei Jesus nichts davon
finden, was über Kritik an einer kleinlichen Gesetzespraxis hinausginge. Das Johanneskapitel mit der
geschonten Ehebrecherin (… der werfe den ersten Stein) soll ein späterer Einschub sein, der sich nicht
im Orginal des Johannesevangeliums befunden hat. Für mich drängt sich da als Parallele der Islam auf,
der vor der Flucht Mohammeds nach Medina wesentlich friedfertiger war. Diese Suren gelten dann durch die
späteren, widersprechenden Suren als abrogiert, d.h. aufgehoben.
#60 Paulaner † 22:19:42 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Dieses Schlüsselbund“zeichen“ ist ebensoviel Gottesbeweis wie ein Blitz. St. Anton: Zeichen, die Gott
uns sendet… Ich behaupte hier nicht, daß ich damit Gott anzweifle aber was hat der Schutzengel damit
zu tun, der sich, wissend lächelnd, um den Schlüsselbund gesorgt hat? Wie viel hat der Schutzengel mehr
mit Gott zu tun als der Blitz, den frühere Menschen auch den Göttern zugerechnet haben? Die Theologen
eines Wüstenvolkes vor 4.000 Jahren haben da „ulkige Zusammenhänge“ erdichtet, die nicht im KKK definiert
sind aber über Umwege als Gottesbeweise geglaubt werden. OBWOHL Gott kein Gott mehr wäre, sobald er
bewiesen wäre, denn wir würden dann von ihm wissen, wir bräuchten nicht zu glauben.
#55 St. Anton † 22:01:38 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Zeichen, die Gott uns sendet… neulich hat eine sehr fromme Freundin von mir ihren Schlüsselbund gesucht…
sie war verzweifelt und sprach (so vermute ich) eine kurze Fürbitte… und siehe da: Hallelujah! Ausgerechnet
dort, wo sie ZULETZT nachgesehen hat – genau DA! – lag er! Also, wenn das kein Zeichen ist…
#54 Rechercheur 21:54:06 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Lieber equalizer Wie bei den meisten biblischen Geschichten handelt es sich auch bei der Sintflut nicht
wirklich um eine physikalische Wahrheit, sondern um eine spirituelle. Das Gleichnis will und etwas sagen,
aber nicht wörtlich genommen werden (denn sonst gäbe es ja keine Schnabeltiere mehr). Mir hat einmal
eine Freundin erzählt, dass sie als Kind ganz verwirrt war, als sie in Bio die Evolutionstherie lernte
und eine Stunde später in Reli die Schöpfungsgeschichte. Aber wir sollten da doch inzwischen etwas weiter
sein, oder…
#53 Paulaner † 21:53:08 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Aber das kann doch nicht sein! Das gibts doch nicht! Unmöglich! equalizer: Übersetzungsfehler Selbst
das „Wort Gottes“ ist ein Übersetzungsfehler: Über Gott oder Von Gott diktiert?
#52 equalizer 21:29:34 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Übersetzungsfehler Vieles, was heute als „echt“ angesehen wird, beruht vielleicht auch nur auf Übersetzungsfehlern.
Schließlich waren den Schreibern der Bibel Länder wie Amerika oder Australien doch gar nicht bekannt.
Wie sollten sie dann also schreiben, daß Noah von jedem Lebewesen ein Paar mit auf die Arche nahm? Und,
wenn es nur das eine Paar gab, dann wird es ja über kurz oder lang Inzucht geben. Denn schließlich konnten
sich die Lebewesen ja nicht weiter vermehren. Das ist wohl alles dem damaligen Wissensstand geschuldet.
Wahrscheinlich braucht die katholische Kirche aber noch einige Jahrtausende um sich das einzugestehen.
o^/
#51 Klosterschüler 21:27:40 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Die Fundamente taugen nicht Ich frag mich, ob es nicht einen tieferen Grund gibt, warum die Kader/Kleriker
der christlichen Kirchen, allendhalben ungestraft aus der Reihe tanzen können. Wenn der Artikel den Pfarrer
Hendrikse richtig wiedergibt, dann treibt er das Gleiche, wie wenn ein Vertreter einer Firma für Homöopathieprodukte
öffentlich kundtun würde, dass Homöopathie leere Medizin ist. So einem würde fristlos gekündigt.
Allerdings halte ich es nicht für unchristlich zu behaupten, es gibt zwar das Meer, aber es gibt keinen
Gott. Insofern nämlich Gott das Universum aus dem Nichts geschaffen hätte, stünde er jenseits des Seins
und des Nicht-Seins. Also darüber.
„Wir müssen ertragen können, daß ein Pfarrer sagt, Gott gebe es nicht.“ Widersprüchlicher ginge es
nimmer, immer vorausgesetzt, es stimmt, was hier verzapft wird.
Wenn ihm schon die Sonne… …Gottes fehlt, dann gönne ihm wenigstens die Höhensonne! Immerhin aber
hat der Mann festgestellt, dass die Kirche kein Recht hat ihn nicht rauszuschmeißen. Nochmal: Sehr viele
Pfarrer glauben nicht mehr, weil sie sich mehr dem eigenen Ohrenschmaus ergeben haben und nicht dem Wort
Gottes und dem Gebet. Vor lauter falschen Tröstern wird Gott vergessen!
der alte gebraten wirkende faltenkrampus ist aber nicht gerade ein symbol foher erlöster heiterkeit.
sollte er das mit seiner proklamierten selbstentpflichtung aus dem gesetz gottes nicht sein. ungläubige
leiden eben immer gläubige gottesfürchtige auch manchmal aber nie umsonst
Counsellor, In der Tat sind wir schlecht in gedanken, Worten und Werken. Das kann jeder leicht an sich
selbst feststellen! Daher sind wir Erlösungsbedürftige, die sich nicht dem falschen Stolz und der falschen
Sicherheit ergeben sollten. Bei Gott ist Rettung, aber nur für die die sich retten lassen wollen und
sich nicht auf billige Gnade oder gleich auf die totale Überflüssigkeit Gottes berufen.
Ja, Lorenz, es gäbe die Möglichkeit, dass der Herr Pfarrer den Willen Gottes an die Vernunft gebunden
sehen wollte. Aber auf solche vermeintliche Feinsinnigkeiten lässt er sich nie heraus. Er will immer
nahe am Volk sein mit seinen (sich ewig auf tiefem Niveau repetierenden) Worten, die jeweils vor allem
ausdrücken, wie schlecht wir doch alle sind. Und die Unterstützung für die Kirche habe ich tatsächlich
anderweitig selbst in die Hand genommen.
Warum werden Priester… …zu Atheisten? Weil sie sich kaputtstudiert haben. Weil ihnen gerade während
dem Studium die Zweifel von den Professoren um die Ohren gehauen werden und sie all das geträulich wiedergeben
müssen. Sie werden zu Abtrünnigen, weil sie die Massenmedien in das Herz und die Seele und den Geist
ergießen lassen und so die Gegenwart des Heiligen Geistes verhindern. Sie ergeben sich nicht der Frömmigkeit
sondern einer tödlichen Atmosphäre wie sie zum Beispiel der Spiegel Woche für Woche verbreitet. Wir
kommen zu keinem geistigem Umweltschutz, weil wir uns den Rattenfängern ergeben und ihren Angeboten.
An Mighty Ich weiß nun nicht, was in der Predigt, die sie hörten gesagt wurde: Wenn es aber nur um die
Ablehnung eines voluntaristischen Gottes geht, der wie Allah von allem, was er will, auch das Gegenteil
wollen könnte, dann hatte der Mann vielleicht recht. Aber es gibt ja noch mehr Gründe seine materielle
Unterstützung der Kirche selbst in die Hand zu nehmen …
Wenn ein Priester vom Glauben abfällt… …oder auch sonst ein Gläubiger ann ist das wirklich darauf
zurückzuführen, dass Gott solche Menschen ihren Irrtümern überlassen hat,da sie die Weisheit Gottes
nicht mehr annehmen wollen. Der Mangel an Gebet macht es möglich, dass eine wahre Sintlut an Irrtümern
sich über die Menschheit ergießt.
An unserer Kathedrale hat der Pfarrer einmal die Allmacht Gottes bestritten. Das war in einer seiner Predigten.
Seither zahle ich keine Kirchensteuern mehr. Immerhin heisst es im Credo …
Würde man unter unseren Priestern… …und Pfarrern eine Umfrage machen ob sie noch an Gott glauben
dann könnte man damit rechnen, dass gut 10 Prozent Gott verneinen und weitere 25 Prozent so antworten,
dass man den Nichtglauben heraushören kann.
Die Moslems könnten den Abfall von Christus bestrafen! Richtig gelesen! Man sollte sich einmal die Geschichte
Israels anschauen. Wenn Israel G“TT treu war, dann hatten sie Frieden und Wohlstand! Wenn Israel sich
mal wieder verfehlt hatte und den götzen gedient hatte, musste der HERR sie ja strafen! Und der HERR
hat Israel durch seine Feinde gestraft! Nicht anders wird es u.a. auch in Deutschland sein! Wenn das so
weitergeht und man gegen den HERRN weiter frevelt und vom Glauben weiter abfällt, dann kann der HERR
die Deutschen durch die Moslems strafen!
das atheistische priester gibt ist nix neues. der pfarrer stellt seinen atheismus relativ offen zur schau.
andere reden von „gott“ und meinen damit die natur, die erde, die summe des guten oder sonstwas nur wer
gewisse dinge durchschaut kann gewissen leuten die maske vom gesicht reissen. nicht ist übeler als der
gottferne weltliche agnostiker im religionskostüm der immer perfide und geschickt getarnt ist
Man wünscht einen Gott, der das Leben nicht läner verteidigt, dafür aber der Pornografie und Bindungslosigkeit
lächelnd und tolerant zuschaut. Kein Gott, ein Geufel!
#31 Thomasius 18:20:54 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Übrigens was das Gottesverständnis betrifft, so meint ein hoher Vertreter der CDU: „Das moderne – Gottesverständnis –
scheint aus dieser Perspektive Gott nur noch als die Summe aller guten Eigenschaften des Menschern selbst
zu verstehen.“ und „das moderne – ist – in Deutschland, England und Schweden“ -verbreitet. Nett diese
neue Erkenntnis des Vertreters einer sich christlich nennenden Partei.
kairos, mit zahlen bin ich sehr sehr vorsichtig und deswegen habe ich gelinde gesagt untertrieben. schon
in meiner nachbargemeinde predigte ein kath. pfarrer kur vor weihnachten, dass die bibel ein gutgemeintes
märchenbuch sei, dass jesus niemals in bethlehem geboren sei, dass maria nicht zu elisbeth genagen sei
usw. usw. eine stadt weiter von mir führte man mitten in der kirche eingotteslästerliches stück auf
wo ein angehender pfarrer auf der geige“vom himmel hoch da komm ich her“ geigte und ihm eine angehende
pfarrerin dabei an die eier ging. oh gott, es gibt unzählge beispiele die den totalen nichtglauben an
gott von mindestens jedem 10. pfarrer belegen.
#29 Kairos † 18:03:41 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@ rabe guten Abend Rabe, wie kommen Sie denn zu dieser Feststellung. Das ist so ähnlich als wenn ich
behaupten würde bei den Piusbrüdern sind die Leute nur Mitglied, um ihre braune Gesinnung unter dem
Mäntelchen des Traditionalismus zu verdecken. Wir sollten Ihnen Ihren frechen Schnabel zubinden.
man wundert sich über ein pfarrer, der nicht glaubt und das auch öffentlich predigt. wie seltsam, bei
uns glaubt doch jeder 10 pfarrer entweder gar nicht an gott oder nur an den „psychologen jesus“ dessen
knochen irgendwo in der erde ruhen.
#25 Thomasius 17:01:52 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Er ist „reformiert“ „www.fr-online.de/…and/politik/aktuell/?em_cnt=2287722&“ Protestanten sind die Vertreter
der Protestation auf dem Reichstag zu Speyer mittels derer gegen die Verhängung der Reichsacht gegen
Matin Luther protestiert wurde.
Die richtige Wissenschaft schließt Gott ja nicht aus, sie kommt ja von ihm. Doch die Wissenschaft geht
vielfach den falschen Weg. Das wunderbare Zusammenspiel kann nie und nimmer Zufall sein. fg Hiti
Es ist doch ganz gut dass es den protestantischen Pastor Hendrikse gibt, der mit seiner geistigen Anregung
sogar angeblich glaubensfesten Katholiken hilft, die katholische Denkfaulheit mal hinter sich zu lassen
und sich, statt mit Rechthaberei und Bissgurkigkeit mal mit G*tt zu befassen. Zumindest mal Gedanken sich
über das Phänomen zu machen…
@equalizer Du irrst dich. Das was du wissen nennst, nenn ich leugnen. Das stimmt: viele leugnen Gott,
obwohl derart viele Zeichen geschehen… doch er zwingt dich nicht zu ihm zu gelangen, obwohl er deine
Seele erschaffen hat und nur er, der Allmächtige. fg Hiti
Die Erkennbarkeit G*ttes in der Schöpfung ist ja nicht die Eben-oder Spiegelbildlichkeit, die ausschließlich
den bilischen Schriften zufolge dem Menschen vorbehalten ist…
Gott wurde Mensch, damit der Mensch den Weg zu Gott finde. Dem „Anthropomorphismus“ Gottes, seiner Deszendenz,
entspricht eine theo-logische Gegenbewegung des Menschen, seine begreifende und begriffliche Aszendenz
gewissermassen, die von Gott erst initiiert und ermöglicht ist. …Der für uns Mensch geworden ist und
um unseres Heiles Willen vom Himmel herabgestiegen ist. Er hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist…
Wir dürfen Gott >>Vater, Sohn und Geist<< nennen, da Gott es selbst ist, der uns in Gestalt eines Menschen
so nahe kommen wollte, dass unsere Begriffe und Bilder von ihm seinem Wesen gerade noch so ähnlich werden,
wie es menschlichen Begriffen und Bildern überhaupt möglich ist. Ansonsten gilt die Aussage des 4. Laterankonzils,
dass zwischen Schöpfer und Geschöpf keine so große Ähnlichkeit sein könne, dass zwischen ihnen nicht
noch eine größere Unähnlichkeit wäre.
Was zur Menschwerdung noch hinzukommt: Der menschgewordene Gott (der sollte doch für jedermann auf irgendeine
Weise vorstellbar sein) hat sich ein Sprachrohr auf Erden geschaffen. Dieses lehrt so verstörende Dinge
wie die Erkennbarkeit Gottes anhand seiner Schöpfung (Dogma). Wenn des Predigers Position sich lediglich
als Auslegung des 1. resp. 2. Gebotes (Du sollst Dir kein Bildnis …) auffassen ließe, wäre die Aufregung
hier etwas zu heftig.
#13 engelhardt † 15:06:40 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Vielleicht? Vielleicht meint Pastor Hendrikse, dass es G*tt nicht so gibt wie ihn sich die Menschen vorstellen
Aeh ja, das ist genau was er meint. Das wuesste auch jeder, der nur ein klein wenig recherchiert haette.
Aber es ist natuerlich sehr viel einfacher, unbelegten Behauptungen einfach zu glauben und diese als eigene
Meinung zu uebernehmen. Kreuz.net ist ja bekannt dafuer, offensichtliche Luegen zu verbreiten. Traurig
ist es, wie kritiklos sie von vielen geglaubt werden.
Solange er von G*tt spricht, den es nach seiner Überzeugung nicht geben kann oder soll, spricht er ja
noch von G*tt. Vielleicht meint Pastor Hendrikse, dass es G*tt nicht so gibt wie ihn sich die Menschen
vorstellen, als trotteligen Himmelpapa in Schlafrock und Pantoffeln… Diese Art von G*tt gibt es ja vielleicht
wirklich nicht, obwohl es doch viele gern so hätten… Vielleicht ist der G*tt, den Hendrikse meint,
der ganz andere, der alle menschlichen Vorstellungen übersteigt. Schließlich gibt es ja auch die negative
Theoglogie, die der G*ttheit alles abspricht, was sie anthropomorph erscheinen lässt… Mit grundsätzlichen
Urteilen sollte daher nicht unnötig herumgefuhrwerkt werden. Vielleicht stellt der eine oder andere sich
mal die Frage: Was ist denn, wenn es G*tt wirklich gibt… würde sich da für mich was ändern…? Wenn
nicht, dann brauchte es ihn ja auch nicht zu geben oder…liege ich da richtig…?
Wenn der gute Mann seine Kirchensteuer bezahlt, ist es wohl recht. Nach dem Glauben der Protestanten,
ist die Kirchensteuer die einzige Hürde auf dem weg in den Himmel. Sie ist auch das einzige Kriterium
für Kirchenmitgliedschaft. Arme Protties …
Money Money Money Da kann man doch nur mal wieder ein Loblied auf den Heiligen Vater singen. Wenn die
sowas doch auch nur mal hätten…oder zumindest nen Kardinal Meisner. Da würde ruckzuck das gehalt gekürzt
und nach einem Tag hätte der gute eingelenkt Auch bei den Demon…äähh…Protestanten regiert das
Geld Erzenglechen (als komplizierter, nichtdenkender Protestant)
#8 engelhardt † 13:57:40 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Recherche Wie ueblich voller Luegen und blamabel schlecht recherchiert. Klaas Hendrikse leugnet nicht
die Existenz des christlichen Gottes sondern stellt das althergebrachte, antropomorphe Gottesbild in Frage.
Aber das zu begreifen, uebersteigt offensichtlich die geistigen Faehigkeiten der Katholiban. Lustig, wie
die Schmierfinke hier selbst das noch gebrauchen, um ihre Meinung zum Holocaust kund zu tun.
Der nächste Brüller… Er darf auch weiterhin leugnen, daß es Gott nicht gibt. BTW: Offene Atheisten
im Pfarramt schaden der Kirche weniger, als verborgene die recht fromm tun und die Kirche für ihre Zwecke
ausnützen, z.B. um ihren pädophilen Neigungen nach zu gehen.
Niederlande In den Niederlanden gibt es evangelisch-konservative Kirchen, die regelmäßig viel mehr Gottesdienstbesucher
haben als die Schwesterkirche der deutschen EKD und die Römisch-Katholische Kirche dort zusammen.