18:03:54 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Eine Regionalzeitung hat versucht, einen Enthüllungsbericht um die Versetzung eines Intrigenspinners in der Diözese Linz zu konstruieren.

Die Webseite der Diözese Linz
(kreuz.net, Linz) „50.000 Euro Kirchenbeiträge für Kopf des liberalen Kommunikations- chefs. Erzkonservative
erkauften sich Ablöse Ferdinand Kaineders.“
Das behauptete die Regionalzeitung ‘Bezirksrundschau Oberösterreich’
heute in einer Aussendung.
Der HintergrundIm letzten Sommer versetzte Bischof Ludwig Schwarz von Linz
seinen damaligen antikirchlichen Pressesprecher Kaineder.
Mittlerweile hat er ihn mit einer hochdotierten
Stelle in der Linzer Stadtpastoral belohnt.
Die ‘Bezirksrundschau’ bezeichnet die Versetzung des Intrigenspinners
Kaineder als „Deal“ zwischen der Vereinigung „Gebetsinitiative Kirchentreu“ und dem Linzer Bischof.
Die
Gebetsinitiative bildete sich, nachdem die Diözese im Oktober 2009 allen 19jährigen des Bistums eine
moralisch entartete „
Jugend-CD“ zuschickte.
Rund 350 Personen verweigerten der Diözese Linz nach dem
Skandal den Kirchenbeitrag.
Sie zahlten insgesamt rund 50.000 Euro auf ein Treuhandkonto, das die Anwaltskanzlei
Adam und Steier in Niederösterreich verwaltete.
Wenigstens die Hälfte für katholische Zwecke verwendet
Im Herbst 2009 kam es zu einer Einigung von ‘Kirchentreu’ mit dem Bistum Linz über das eingegangene
Geld.
Das Schreiben der Vereinbarung ist mit dem 11. Juli 2009 datiert und aus Quellen in der sehr undichten
Diözese Linz gezielt an die kirchenfeindliche Presse gelangt.
Die ‘Bezirksrundschau’ weist darauf hin,
daß Kaineder nur zwei Tage später von seinem Posten entpflichtet wurde.
In Wahrheit hat Bischof Schwarz
bereits im Juni mit Kaineder die Versetzung vereinbart.
Die Jugend-CD war ein bei der damaligen
Pressekonferenz
öffentlich angesprochener Grund für die Personalentscheidung.
Der vermeintliche Enthüllungsbericht
im ‘Bezirksblatt’ nennt die eigentlichen Inhalte der auch ‘kreuz.net’ vorliegenden Vereinbarung zwischen
Bischof Schwarz und ‘Kirchentreu’ nicht.
Die Vereinbarung besagt, daß die 50.000 Euro an die Diözesanfinanzkammer
überwiesen werden.
Bischof Schwarz verpflichtete sich im Gegenzug, die Hälfte an katholische Vereinigungen
zu spenden. Je ein Drittel der 25.000 Euro sollen die Lebensrechtsbewegungen „Human Life International –
Ja zum Leben“ sowie „Jugend für das Leben“ und die Organisation „Priester helfen Priester“ bekommen.
Alles blieb beim AltliberalenDer Verwalter des aufgelösten Treuhandkontos, Rechtsanwalt Gernot Steier,
bedauerte vor der ‘Bezirksrundschau’, daß Kaineder nicht wie verlangt gekündigt wurde.
Dennoch nannte
er dessen Versetzung einen Schritt in die richtige Richtung.
Ein ungenannter Vertreter der Diözese Linz
entgegnete, daß der Konflikt mit ‘Kirchentreu’ beigelegt sei:
„Daß die Gruppe Zusammenhänge mit Entscheidungen
innerhalb der Diözese konstruiert, liegt nicht in der Macht der diözesanen Vertreter.“
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#10
Rechercheur 08:02:18 | Donnerstag, 11. Februar 2010
#9
lateiniheini 07:25:45 | Donnerstag, 11. Februar 2010
#8
alter ego 22:52:50 | Mittwoch, 10. Februar 2010
#7
Lisibald Poier † 22:47:19 | Mittwoch, 10. Februar 2010
#6
alter ego 22:44:52 | Mittwoch, 10. Februar 2010
#5
Paulaner † 22:44:43 | Mittwoch, 10. Februar 2010
#4
Lollipop † 22:30:08 | Mittwoch, 10. Februar 2010
#3
Rechercheur 22:27:34 | Mittwoch, 10. Februar 2010
#2
Mighty Counsellor † 20:49:40 | Mittwoch, 10. Februar 2010
#1
wickerl 18:35:37 | Mittwoch, 10. Februar 2010