Linz
Hat Ex-Pressesprecher Kaineder das Dokument selber weitergegeben?
Eine Regionalzeitung hat versucht, einen Enthüllungsbericht um die Versetzung eines Intrigenspinners in der Diözese Linz zu konstruieren.
Die Webseite der Diözese Linz
Die Webseite der Diözese Linz
(kreuz.net, Linz) „50.000 Euro Kirchenbeiträge für Kopf des liberalen Kommunikations- chefs. Erzkonservative erkauften sich Ablöse Ferdinand Kaineders.“

Das behauptete die Regionalzeitung ‘Bezirksrundschau Oberösterreich’ heute in einer Aussendung.

Der Hintergrund

Im letzten Sommer versetzte Bischof Ludwig Schwarz von Linz seinen damaligen antikirchlichen Pressesprecher Kaineder.

Mittlerweile hat er ihn mit einer hochdotierten Stelle in der Linzer Stadtpastoral belohnt.

Die ‘Bezirksrundschau’ bezeichnet die Versetzung des Intrigenspinners Kaineder als „Deal“ zwischen der Vereinigung „Gebetsinitiative Kirchentreu“ und dem Linzer Bischof.

Die Gebetsinitiative bildete sich, nachdem die Diözese im Oktober 2009 allen 19jährigen des Bistums eine moralisch entartete „Jugend-CD“ zuschickte.

Rund 350 Personen verweigerten der Diözese Linz nach dem Skandal den Kirchenbeitrag.

Sie zahlten insgesamt rund 50.000 Euro auf ein Treuhandkonto, das die Anwaltskanzlei Adam und Steier in Niederösterreich verwaltete.

Wenigstens die Hälfte für katholische Zwecke verwendet

Im Herbst 2009 kam es zu einer Einigung von ‘Kirchentreu’ mit dem Bistum Linz über das eingegangene Geld.

Das Schreiben der Vereinbarung ist mit dem 11. Juli 2009 datiert und aus Quellen in der sehr undichten Diözese Linz gezielt an die kirchenfeindliche Presse gelangt.

Die ‘Bezirksrundschau’ weist darauf hin, daß Kaineder nur zwei Tage später von seinem Posten entpflichtet wurde.

In Wahrheit hat Bischof Schwarz bereits im Juni mit Kaineder die Versetzung vereinbart.

Die Jugend-CD war ein bei der damaligen Pressekonferenz öffentlich angesprochener Grund für die Personalentscheidung.

Der vermeintliche Enthüllungsbericht im ‘Bezirksblatt’ nennt die eigentlichen Inhalte der auch ‘kreuz.net’ vorliegenden Vereinbarung zwischen Bischof Schwarz und ‘Kirchentreu’ nicht.

Die Vereinbarung besagt, daß die 50.000 Euro an die Diözesanfinanzkammer überwiesen werden.

Bischof Schwarz verpflichtete sich im Gegenzug, die Hälfte an katholische Vereinigungen zu spenden. Je ein Drittel der 25.000 Euro sollen die Lebensrechtsbewegungen „Human Life International – Ja zum Leben“ sowie „Jugend für das Leben“ und die Organisation „Priester helfen Priester“ bekommen.

Alles blieb beim Altliberalen

Der Verwalter des aufgelösten Treuhandkontos, Rechtsanwalt Gernot Steier, bedauerte vor der ‘Bezirksrundschau’, daß Kaineder nicht wie verlangt gekündigt wurde.

Dennoch nannte er dessen Versetzung einen Schritt in die richtige Richtung.

Ein ungenannter Vertreter der Diözese Linz entgegnete, daß der Konflikt mit ‘Kirchentreu’ beigelegt sei:

„Daß die Gruppe Zusammenhänge mit Entscheidungen innerhalb der Diözese konstruiert, liegt nicht in der Macht der diözesanen Vertreter.“
      
10 Lesermeinungen
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#10   Rechercheur   08:02:18 | Donnerstag, 11. Februar 2010
Unglaublich…
Hier kann man nicht mal trollen, ohne dass man ernst genommen wird. Naja, kein Wunder bei dem, was hier so inhaltlich gepostet wird.
___________________:-D______________________
mich würde eine Stellungnahme von gunsunum interessieren…
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#9   lateiniheini   07:25:45 | Donnerstag, 11. Februar 2010
@alter ego
Deinen Ausführungen kann ich als „lust- und spaßfeindlicher protestantischer Trauerkloß“ ^-^ :-] voll und ganz zustimmen! Kumm loss mer fiere… :-] ^-^ O:O :(3
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#8   alter ego   22:52:50 | Mittwoch, 10. Februar 2010
fasching
der 11.11. war doch der letzte tag vor der vorweihnachtlichen fastenzeit. und fasching, rosenmontag und faschingsdienstag sind die letzen tage vor der vorösterlichen fastenzeit. feiern gehört zum fasten. nur wer feiert, der jat auch eine ahnung worauf er verzichtet.
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#7   Lisibald Poier †   22:47:19 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Rechercheur
Das wird man leider nicht machen und wenn man nicht will, zwingt einem niemand. Es sei denn man bekommt im Büro die Krawatte abgeschnitten. Da stellt man sich die Frage ob das erlaubt ist www.fragdienachbarn.org/…hneiden_erlaubt.html. Ja, ich sag auch NEIN zum Fasching und mir ist es schnurz piep egal, ob das Bruttoinlandsprodukt dabei sinkt, aber Du hast Recht. Nieder mit den Masken!!!!
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#6   alter ego   22:44:52 | Mittwoch, 10. Februar 2010
fasching
ich habe kange überlegt, ob ich hier etwas schreibe.
fasching gehört zur kirche wie das amen. es gehört zum glauben, das man das leben feiert.
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#5   Paulaner †   22:44:43 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Warum interessieren sich die kreuznet-Redakteure so für die Linzer Diözese?
^-^ Haben die eine Wühlmaus dort sitzen? :-D
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#4   Lollipop †   22:30:08 | Mittwoch, 10. Februar 2010
@Rechercheur
Ich verbiete jeden Spaß im Leben. Das Leben ist kein Ponyhof auf dem man Zucker schleckt. Leider nicht
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#3   Rechercheur   22:27:34 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Sagen Sie NEIN zum Fasching
Der Fasching (Karneval) wurde von diabolischen Heiden im 14. Jahrhundert erfunden.
Diese Unholde brachten durch diesen Brauch ihr diabolisches und unkeusches Verlangen nach leiblichen Genüssen zum Ausdruck.
Unkeusche Tänze und diabolische Gelage sind die ältesten bekannten Faschings- und Karnevalsbräuche.
Auch noch heute wird dieser Brauch von bösen Menschen weitergeführt. Vom 11.11. bis zum unlöblichen Faschingsdienstag verkleiden sich diese Menschen mit unlöblichen Tier-, Teufel- und Hexenmasken und treiben die löblichen und redlichen Menschen in den Wahnsinn. Exzessiver Alkoholgenuss treibt die Menschen in den Wahnsinn und in den Gehirnbrand!
Ich fordere:
Verbot des Faschings
Verbot aller Faschingsumzüge
Verbot aller Faschingsmasken
Tanzverbot zwischen dem 11.11. und dem Faschingsdienstag
Vermummungsgesetz verschärfen
Allabendlichen Musikantenstadl
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#2   Mighty Counsellor †   20:49:40 | Mittwoch, 10. Februar 2010
Hat er oder hat er nicht?
„Eine Regionalzeitung hat versucht, einen Enthüllungsbericht um die Versetzung eines Intrigenspinners in der Diözese Linz zu konstruieren.“
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#1   wickerl   18:35:37 | Mittwoch, 10. Februar 2010
mit blauem Auge davon gekommen
Die Sache hat allerdings für die Diözesanfinanzkammer einen Haken, Bischof Schwarz hat unterschrieben dass mit den 50 000 Euro alles erledigt ist. Nunmehr stellte die Diözesanfinanzkammer fest, dass 20 000 Euro fehlen, es gäbe sogar Leute die dort gar nichts einbezahlt haben, und damit auch von dieser Regelung betroffen sind. Wie bei Bischof Schwarz üblich , hielt sich die Diözese nicht an die Vereinbarung und forderte die Kirchebeiträge weiter ein, was Rechtsanwalt Mag. Steier aber mit dem Hinweis konterte, dass das nicht geht.So hat die Diözese wenigstens einen Schaden. Was ich mitbekommen habe, musste man die Aktion abbrechen, weil Rom Bischof Schwarz gegen die kirchentreuen Einzahler unterstütze.
Wer darauf wartet, dass Rom den Umtrieben in Linz ein Ende setzen wird, wartet vergebens, die Linzer werden sich mit ihrem Bischof Schwarz immer wieder durchsetzen, hoffen wir dass wenigstens kein Weihbischof kommt, als ein von Rom ernannter.
Es ist ein Spott und eine Häme sondergleichen, einen Missetäter aus seinem Amt zu entfernen, und diesen dann auf eine Stelle zu geben,wo er wahrscheinlich nocht mehr seelsorglichen (auf altlibeal= pastoralen) Schaden anrichten kann.
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