Jetzt springt auch das Opus Dei auf den fahrenden Zug
Die neokonservativen Papstanbeter befinden sich seit ‘Summorum Pontificum’ in einer schwierigen Situation.
Der Weblog ‘Sector Católico’ zeigt ein berühmtes Bild des Heiligen Escriva bei der Feier der Alten Messe
(kreuz.net) In der katholischen Personalprälatur war es das bestgehütete Geheimnis.
Der Gründer des
Werkes, Prälat Josemaría Escrivá de Balaguer († 1975), hat sich mit dem Neuen Ritus nie abfinden können.
Bis zu seinem Tod las er nur die Alte Messe.
„Werft die [Alten] Meßbücher nicht weg, sie werden zurückkehren“ –
soll er den Mitgliedern des Opus Dei kurz nach der Verwüstung der Liturgie nach dem Zweiten Vatikanums
gesagt haben.
Doch dann kam eine Zeit, in der die Worte des Gründers im Opus Dei nicht mehr so viel
galten.
Der Ritus der Väter wurde für die Gemeinschaft zum absoluten Tabu. Aus kirchenpolitischen Gründen.
Man wollte um jeden Preis aus der eigenen Außenseiterrolle herauskommen – wenn nötig, auf Kosten der
Wahrheit.
Doch inzwischen hat sich der liturgische Wind im Vatikan gedreht.
Darum wird die Alte Messe
nach Angaben des spanischen Blogs ‘Sector Católico’ auch in der römischen Basilika San Eugenio zelebriert.
Die große Kirche untersteht dem Opus Dei und befindet sich unweit des Zentralhauses der Personalprälatur
im römischen Nobelviertel Parioli.
Es ist unklar, ob das Opus Dei mit dem liturgischen Schritt seine
Treue zum Papst, zur Wahrheit oder zu beiden bezeugen will.
Denn die auf Kirchenpolitik ausgerichtete
Haltung des Opus Dei hat in den zwei Jahrzehnten dazu geführt, daß zahlreiche zum Teil führende Exponenten
des Prälatur immer offener altliberale Positionen vertreten – und, wie es scheint, auch daran glauben.
Entsprechend wurde das Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’ vom 7. Juli 2007 von der Prälatur zunächst
völlig ignoriert.
Doch jetzt scheint die Wende gekommen zu sein.
Im vom Opus Dei geführten internationalen
Priesterseminar Sedes Sapientiae in Rom, werden die Seminaristen seit einigen Monaten auch im Alten Ritus
unterrichtet.
Das Seminar bildet zukünftige Weltpriester aus, die von ihren Bischöfen nach Rom zum
Studium geschickt wurden.
Nach Angaben des Blogs werden aber sogar die Opus-Dei-internen Seminaristen,
die das Priesterseminars Collegio Romano della Santa Croce in Rom besuchen, in dem vom Gründer so heißgeliebten
Alten Ritus unterwiesen.
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27 Lesermeinungen
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Die Okkultisten verwenden als bewußt gewähltes Datum für ihre Morde und sonstigen Aktionen nicht nur
kirchliche Festtage, sondern auch andere historische Daten. Oft wird ein Zusammenhang erst nach einem
Nachlesen in historischen Chroniken bekannt, manche bedeutende Daten können nur Eingeweihte entziffern,
z. B. die Wahl des Datums des 11. 09. 2001 für das sichtbare Zeichen an die Sehenden der Nation und der
Welt, wer die Macht in den USA hat: jedenfalls nicht ein angeblich christlicher Präsident namens George
W. Bush jun., ein Sohn des langjährigen Chefs des rituell-satanistischen CIA, George Bush sen., lt. Cathy
O’Brien (vgl. wahrheitssuche.org/cathy.html, The TranceFormation of America) tatsächlich ein mächtiger
in der Satanistensekte engagierter Befehlshaber, der als US-Vizepräsident (1981-1989) seinem Präsidenten,
dem Schauspieler und Konservativen Ronald W. Reagan, (1981-1989) Befehle erteilte. Ronald Reagan gab patriotischen
verfassungstreuen US-Amerikanern das Gefühl, einer der Ihren zu sein, und das Land wäre noch frei. Mit
dem 11. 09. muß es eine Bewandnis haben, denn am 11. 09. 1991 hatte dann Reagans Nachfolger US-Präsident
George Bush sen. (1989-1993) die „Neue Weltordnung“ erklärt, die bereits der Ein-Dollar-Schein unter
der Pyramide verheißt, in lateinischer Sprache als Novus Ordo Saeculorum. (Uns Katholiken fällt hierzu
die römisch-katholische Meßrevolution ein, die Novus Ordo Missæ genannt wird, und die von einem freimaurerverbündeten
Papst beschlossen wurde, dessen Päpstliche Kurie von Freimaurern durchsiebt war. Kein Zufall in der Einen-Welt-Religion!)
#28 Rudolfus 21:52:01 | Samstag, 13. November 2010
Der Todestag des hl. Josefmaria ist der 26. Juni 1975, der 12. Jahrestag, an dem Paul VI. zum ersten Mal
das 3. Geheimnis von Fátima gelesen hat (26. Juni 1963). Die Glaubenskongregation behauptete im Jahr
2000, Paul hätte das 3. Geheimnis erst im Jahr 1965 gelesen. EB Capovilla schrieb mit Siegel, es wäre
am 26. Juni 1963 geschehen. Auf die Diskrepanz angesprochen, mußte er eingestehen, es gäbe zwei Versionen
des 3. Geheimnisses; sein Einwand gegen den Journalisten Socci, es gäbe keine verschwiegenen Teile des
3. Geheimnisses ist also nachweislich falsch. Johannes Paul II. veröffentlichte die Vision, die Teil
des 3. Geheimnisses ist, als „3. Geheimnis“ am 26. Juni 2000 – ohne die Worte der allerseligsten Himmelskönigin,
die das eigentliche 3. Geheimnis sind. Die wenigsten Tode unter prominenten Christen geschehen seit Jahrzehnten
auf natürliche Weise, auch wenn es derzeit nicht bewiesen werden kann. Kein Papst seit 1958 soll eines
natürlichen Todes gestorben sein. Die Todesfälle geschehen meist an bestimmten Festtagen. Es wird beim
Opus-Dei-Gründer auch nicht anders gewesen sein. Auffällig ist, daß der 26. Juni gewählt wurde, der
Tag, an dem Papst Paul zum ersten Mal das 3. Geheimnis las. Wahrscheinlich sollte St. Josefmarias Tod
ein okkulter Hinweis an Paul sein. Die Okkultisten benutzen kirchliche Festtage, um ihre Morde zu begehen.
#22 Dr. Guillotin 19:36:13 | Samstag, 13. Februar 2010
Opus Dei und Legionäre Christi Nur der Gründer der Legionäre hatte sein Geschlechtsteil nicht unter
Kontrolle. Daher war nur er ein Kandidat für die Kastration. Von Escriva sind keinerlei sexuelle Ausschweifungen
bekannt.
#21 Weißer Ritter 15:46:49 | Samstag, 13. Februar 2010
@Alois Bischof Die Heiligsprechungsverfahren (Scherzhaft auch Eiligsprechungsverfahren genannt, und das
aus gutem Grund!) gehören seit Abschaffung des advocatus diaboli generell auf den Prüfstand. Bei dem
Gründer des Opus Dei kommt erschwerend hinzu, daß kritische Zeitzeugen, die weiterhin ihren Glauben
praktizieren, einfach nicht gehört wurden, da deren Meinung für das Verfahren ungünstig war.
#20 Izmet Necist 13:18:35 | Samstag, 13. Februar 2010
Papstanbeter Die neokonservativen Papstanbeter befinden sich seit ‘Summorum Pontificum’ in einer schwierigen
Situation. Die Redaktion von kreuz.net besteht auch aus Papstanbetern.
#19 hieronymus333 09:28:49 | Samstag, 13. Februar 2010
jungfuxsempiternus das Opus Dei hat sich ja in der Liturgiereform sicherlich nicht in die eine oder andere
Richtung übermäßig engagiert. Guter Kommentar. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass das Heilsnotwendige
beim Opus Dei die Anbetung ihrers Gründers beinhaltet.
@lollipop Ich meinte die Weihen nach dem Vat. 2 nach der Liturgierreform. Ich sprach von zweifelhaft,
nicht von ungültig. Z.B. achte ich darauf bei einem Priester, der vor 1968 geweiht ist, beichten zu gehen.
#16 hieronymus333 19:50:52 | Freitag, 12. Februar 2010
Wo besteht eigentlich der Unterschied zwischen den Legionären Christi und dem Opus Dei. Hat der Opus
Dei mehr Geld von den Ärmsten der Armen zusammengestohlen, um den Vatikan zu schmieren.
#15 Lollipop † 19:30:53 | Freitag, 12. Februar 2010
@Romulus Was meinst du mit den neuen Weihen? Also die Weihen nach dem 2. vat. Konzil? Wenn ja, sind die
neuen Weihen im Vergleich zu niederen/höheren Weihen ungültig? Was sind gültige Weihen? Bitte konkretisieren
Auf dem richtigen Wege JP2 hat das Opus Dei verwahrlosen lassen. Das wird jetzt klar. Auch dort wird es
ein Clashback geben. Das OD täte gut daran, die zweifelhafte Neuen Weihen aus seinen Reihen zu tilgen
sich um gültige Weihen zu bemühen.
alsoichweißnicht, das Opus Dei hat sich ja in der Liturgiereform sicherlich nicht in die eine oder andere
Richtung übermäßig engagiert. Bei den Themen um das v2 hat das Opus Dei da etwa beim „Kirchenrecht“
oder bei der „Laienspiritualität“ sehr viel mehr mitgemischt. Was der hl. Josefmaria zur Liturgiereform
sagte, weiß ich nicht so genau, da müßte man seinen Nachfolger, Don Alvaro fragen oder den jetzigen
Prälaten. –-- und die Experten von Kreuznet dürfen natürlich auch ihre meinung haben sagen, was sie
wissen. Ich habe schon etwas den Eindruck, daß sich bei Kreuznet leute rumtreiben, deren vornehmste Andacht
darin besteht, schwarze Soutanen zu beglotzen.
#10 Lollipop † 18:28:48 | Freitag, 12. Februar 2010
@Kreuz.net Das sind ja mal wieder Nachrichten heute, ich wundere mich, dass Kreuz.net noch keinen Artikel
über den emeritierten Dorfpfarrer meiner Nachbarpfarrei veröffentlicht hat. Er zelebrierte am Montag
um 7:00 den alten Ritus. Aber das soll wohl noch kommen
Haß und Spott für Katholiken und Ihre Kirche kurz nach der Verwüstung der Liturgie nach dem Zweiten
Vatikanums gesagt haben. Für die praktizierenden Katholiken und die katholische Kirche hat kreuz.net
wohl nur Haß und Spott über… wie traurig…
zwobbel, sollen wir denn jetzt ganz irre gehen, welcher Glaube noch „richtig“ vermittelt wird? nehmen
wir z.b. literatur. heute könnte man sicherlich auch hingehen und behaupten, die „ur-texte“ der bibel
seien schon allesamt fälschungen – das drumherum ist nur nach-gefaket worden. und um die sache abzurunden
stellen alle schwarzkittel fest, daß sie allesamt geleimt wurden! ätsch! gute güte! welch eine revolution!
…und urplötzlich ist die debatte um die ewig gültige trid. Liturgie völlig Überflüssig! gutes zwischenspiel
im gleichen Drama: z.B. das Grabtuch von Turin! Date or fake? vermutlich wird der Vatican aber die „ur-texte“
gar nicht freigeben für weitere Bestimmungen. was für ein Hammer!
Wenn ich bedenke Wenn ich daran denke, daß mir vor 25 Jahren ein Opus Dei Priester de facto den Mund
verbieten wollte bzgl. des Themas Handkommunion-Mundkommunion… Er faselte immer von Klugheit um seine
Feigheit und sein Gekrieche auf der Schleimspur für seine Karriere zu vertuschen. Klugheit ist eine Kardinaltugend,
aber Tapferkeit auch, Herr Dr. H… Und andere Opus Dei Leute (wenn ich mich richtig erinnere auch Mons.
Gänswein) gehörten zum Kreis jener, die vereitelten, daß Card. Ratzinger ersucht werden konnte seinen
Einfluß geltend zu machen, damit ein einfacher Kurienbischof im alten Ritus firmen möge. Was für eine
Wendung. Wenn es auch dokumentiert, daß die ganz „schön“ hinterherhinken. Als die Ersten von morgen
kann man diese Bewegung nicht gerade bezeichnen. Trotzdem: Gaudete, iterum dico gaudete. Danket dem Herrn
und lobt seinen Namen, aber auch den Namen seines Dieners, Benedikt des Großen!
Hätte auch nichts anderes erwartet Papst befiehl, Opus folgt Dir. Es ist politisch dumm, sich gegen das
Motu Proprio zu stellen. Auch gehört die alte Messe zur katholischen Allgemeinbildung. Allerdings auch
die neue.
in Europa hat die Kirche nur eine Zukunft, wenn Liturgiereform und V2-Teufeleien zurückgedrängt werden.
Und Gott sei Dank geschieht ja auch genau das! o^/
Schön! Es ist doch eine sehr schöne, erfreuliche Sache, dass auch das Opus Dei sich auf die Seite der
Guten schlägt. Ich habe von ihnen auch nichts anderes erwartet. Willkommen! Willkommen! :(3 :&) :)3
@ alois angesichts der liturgischen Vernichtung und der theologischen Zerstörung in Folge des II. Vatikanischen
Räuberkonzils zum griechisch-orthodoxen (schismatischen) Glauben überzutreten Wenn er es doch wenigstens
getan hätte…
#1 Alois Bischof 11:41:53 | Freitag, 12. Februar 2010
Geschichtsfälschung Der Prälat des Opus Dei, Dr. Javier Echevarría, fälschte in den Biographien des
heiliggesprochenen Ehrenprälaten Josemaría Escrivá de Balaguer sogar die Umstände unter denen der
Gründer immer am überlieferten römischen Ritus festhielt. Escrivá hat sogar nach einer ersten versuchten
Zelebration nach neuem Ritus, das neue Meßbuch in den Mülleimer geworfen. Wird verschwiegen. Auch wird
verschwiegen das Gerücht, nachdem der Gründer sich überlegt haben soll, angesichts der liturgischen
Vernichtung und der theologischen Zerstörung in Folge des II. Vatikanischen Räuberkonzils zum griechisch-orthodoxen
(schismatischen) Glauben überzutreten. Als Escrivá 1948 von Papst Pius XII. zum päpstlichen Hausprälaten
ernannt wurde, sah die hl. römische Kirche und sah auch die Zukunft und die Welt noch ganz anders und
sicherer aus (trotz damaliger Verunsicherung). Auch lange nach dem II. Vatikanum forderte Escrivá noch
vor laufenden Fernsehkameras von einem chilenischen jüdischen Mädchen, daß sie sich zu Jesus Christus
bekehrt (was sie auch wollte), obwohl sie ihre jüdischen Eltern lieben sollte. Escrivás Lieblingsstelle
aus den Apostelbriefen: „vita vestra est abscondita cum Christo in Deo“. Von Seiten der Priesterbruderschaft
St. Pius X. gab es Einwände gegen die Heiligsprechung Escrivá 2002, der Monsignore war jedoch kein Sektierer
oder Neo-Modernist, auch wenn Escrivás Laienspiritualität vom II. Vatikanum nebenbei positiv erwähnt
wurde.