Medien
Haßmedium verbreitet unaufgeklärte Küchenpsychologie
Es ist schon seltsam: Im Namen der Toleranz wird heute jede sexuelle Schweinerei anerkannt. Aber die Tatsache, daß sich eine schrumpfende Minderheit für den Zölibat entscheidet, gilt als eine skandalöse Sonderlichkeit, der man nichts Gutes zutraut.
Die Bischöfe müssen gegen die Feinde der Kirche zusammenstehen
Die Bischöfe müssen gegen die Feinde der Kirche zusammenstehen
© Flickr-Benützer ‘Catholic Church (England and Wales)’, CC
(kreuz.net) „Aus der katholischen Kirche einen Hort des Kindesmißbrauchs zu machen, geht zu weit.“

Das mußte sogar Chefredaktor Thomas Schmid in einem Kommentar für die deutsche Tageszeitung ‘Welt’, zugeben.

Kirchenhasser würden – gerade auf dem Feld der Sexualität – „liebend gerne ihre antiklerikalen Vorurteile“ pflegen, erklärt Schmid.

Den Grund dafür nennt der Chefredaktor nicht: Wer sein persönliches Glück im Sex sucht, wird unvermeidlich ein Opfer von Sexualneurosen und Frustrationen.

Letztere wird er auf den Hauptkritiker seiner sexuellen Entartung, auf die Katholische Kirche, zurückprojizieren.

Kirche als Verderberin des Verderbens

Schmid opfert in seinem Artikel natürlich auch dem Dämonen des Kirchenhasses:

„Wo die katholische Kirche eine alles überwölbende Macht ist, können Dunkelheit und auch Gewalt herrschen, kann Frohsinn ein Fremdwort sein“ – unterstellt er.

Den Sarkasmus dieser Aussage kann man sich mit Blick auf das von der Kirche emanzipierte 20. Jahrhundert auf der Zunge zergehen lassen.

Mit der sozialistischen und nationalsozialistischen Lebenslust kann die Kirche der Jahrtausende nicht mithalten.

Diesen Lustigen muß sie – eine Formulierung von Schmid – als „Hort der Verderbtheit“ erscheinen.

Darum werden die von Schmid erwähnten antipapistischen Schlachten so lange nicht aufhören, als die Söhne der Finsternis von der Kirche hören müssen, daß Finsternis ihr Ende sein wird.

Die wahren Mißbräuche geschehen woanders

Natürlich muß Schmid das Märchen auftischen, daß die Kirche auf Mißbräuche „oft auf beschämende Weise defensiv, verharmlosend oder gar nicht reagiert“ habe.

Es war umgekehrt: Heute versucht eine eskalierende Berichterstattung über Mißbräuche davon abzulenken, daß die wahrhaften Massen-Kinderschändungen durch Abtreibung, Scheidung und den schulischen Sexualunterricht geschehen.

Im übrigen ist es angemessen, daß Mißbräuche Minderjähriger mit gesellschaftlicher Scham behandelt werden.

Schon damals wußte man nämlich von dem heute so häufig provozierten Nachahmungs-Effekt.

Daß Schmid in diesem Zusammenhang von „Herzenskälte“ spricht, ist eine infame Unterstellung.

Gelinde gesagt: Dümmlicher Antipapismus

Immerhin kann er sich zu einer Samthandschuh-Kritik an dem mächtigen, kirchenfeindlichen deutschen Schmiermagazin ‘Spiegel’ aufraffen.

Er kritisiert dessen jüngstes Kristallnacht-Titelbild:

„Da ist wieder einmal ein dümmlicher Antipapismus am Werk, der sich zu Unrecht für aufklärerisch hält“ – verharmlost Schmid das Goebbels’sche Gewaltpotential dieser Brandstifter-Darstellung.

Schmid erinnert daran, daß Priester und kirchliche Lehrer Jahrhunderte lang eine besondere Beziehung zu Kindern und Jugendlichen unterhielten: „Daß dieses Beziehungsgeflecht heute ausgedünnt ist, muß nicht nur ein Fortschritt sein“ – kommentiert er.

Empirisch falsch

Die sexualkomplexierten ‘Spiegel’-Ausfälle gegen den Zölibat bezeichnet Schmid als „unaufgeklärte Küchenpsychologie“:

„Unterdrückte Sexualität werde im Kosmos der Kirche notwendig auf wehrlose Jugendliche gelenkt. Das ist zwar empirisch falsch, hält sich aber hartnäckig als Gerücht.“

Dann bringt er die Sache scharf auf den Punkt:

„Es ist schon seltsam: Im Namen der Toleranz kann sich heute jede, auch jede sexuelle, Minderheit den öffentlichen Raum erobern.

Aber die Tatsache, daß sich eine kleine – und schrumpfende – Minderheit freiwillig für ein zölibatäres Leben entscheidet, gilt als eine skandalöse Sonderlichkeit, der man nichts Gutes zutraut.“
      
52 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#54   Verni   20:47:33 | Montag, 15. Februar 2010
Sexualität ist Wurzelkraft
Zunächst einmal müssen wir feststellen, dass auch das Zölibat lange gebraucht hat, bis es sich als kirchliches Gesetz durchgesetzt hat. Zwar gab es schon in der Urkirche ehelos lebende Menschen. Sie lebten wahrscheinlich nicht abgesondert, sondern als Familiemitglieder oder Gemeindemitglieder eben ohne Ehe im Namen Christi. Für die lateinische Kirche hat das Zölibat erst seit derm 12. Jahrhundert verpflichtenden Charakter. Mit anderen Worten: Ehelosigkeit(und Keuschheit) und Priesertum waren nicht immer miteinander verknüpft. Wer sich also beklagt, dass das Priestertum des Dienstes durch das Zölibat zu einer kleinen Minderheit verkommt, sollte einen Blick in die Kirchengeschichte werfen. Diese Entwicklung ist nicht zwingend und wahrscheinlich auch nicht gottgewollt. Sind orthoxe Geistliche weniger „geistlich“ als ihre katholischen Brüder, nur weil erstere verheiratet sind? Ist nicht die Sexualität(nicht die Genitalität) Wurzelkraft des Menschen, wie die kath. Kirche selbst erklährt? Die Kritik am Zölibat ist nicht(einfach) Kritik am „Priestertum des Dienstes“(Vk II), sondern die unter Umständen berechetigte Anfrage, wie ein Mensch seine natürlichen Anlagen einfach ausblenden und damit sinnvoll leben kann. Wer es kann, soll es tun. Zölibatär leben zu können, ist eine Gnade, die aber nicht gelernt werden kann. Wer es nicht kann, sollte darum nicht weinen, denn es ist natürlich und grundlegend gottgewollt. Sollte Gott sich etwa selbst widersprechen.
Redaktion benachrichtigen
#53   Satyagraha †   17:26:33 | Montag, 15. Februar 2010
@fides
… nun, die ratio scheint trotz deines nicknames nicht so ganz dein thema zu sein. aber das macht nichts weiter in diesem forum der irrationalitäten.
frustrierte singlefrauen, nazis, antimesemiten, rechtsradikale spinner, weltfremde aller schattierungen, hoffnungslos gestörte sexualneurotiker, homophobe wirtshausproleten – was für eine ansammlung von loosern.
was ein glück für euch, dass ihr eure kirche nicht wirklich repräsentiert. ansonsten wäre die schon längst als verfassungsfeindliche organisation verboten worden.
Redaktion benachrichtigen
#52   Rechercheur   23:45:03 | Samstag, 13. Februar 2010
@Durante
wow! Im Ganzen hast Du das hier rasch und korrekt erfasst.
Nur: Es ist (leider) keine Verarsche, sondern hier tummelt sich wirklich das (teils strafrechtlich relevante) rechte Kirchenextremfeld. Das was hier geschrieben wird ist denn auch nicht so wichtig spannend. Die interessante Feststellung liegt mehr auf der Metaebene: wenn man z.B. bezüglich Religiosität und Moralvorstellungen weit ans andere Ende des Spektrums geht (krautchan.net oder so), dann findet man ganz ähnliche (im Detail andere) radikale Äußerungen. Aber man ist näher beieinander, als es den beiden Seiten lieb sein kann.
Beruhigend, dass tote Juden und lebende Gays sich wenig darum scheren dürfte, was da verzapft wird
;-)
Redaktion benachrichtigen
#50   Matthäus drei+ †   14:39:07 | Samstag, 13. Februar 2010
@DJM:
DJM: @ ==> Flight Matthäus drei
Zuviel der Ehr, das ist ein anderen Matthäus drei. Ramen!
Redaktion benachrichtigen
#49   Rechercheur   10:50:03 | Samstag, 13. Februar 2010
zu Goldies Beitrag
Zölibatbrecher sind dumm und deren Kebsen sind strohdumm
So richtig volldoof sind die, die sich erst auf ein völlig unnötiges Gelübde de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat einlassen, dann merken, dass das keine gute Idee war und anstatt das Ding zurückzugeben irgendeine arme Frau in Gewissensnöte bringen. Was das mit Drama de.wikipedia.org/wiki/Drama zu tun hat, erschließt sich dem unvoreingenommenen Beobachter allerdings auch auf den zweiten Blick nicht.
Redaktion benachrichtigen
#48   DerRabe   08:32:28 | Samstag, 13. Februar 2010
Gerhard Polt über die Toleranz
Wichtige Gedanken zur Toleranz:
www.youtube.com/watch?v=vCML-0NN-ro
Redaktion benachrichtigen
#47   Goldengel   08:11:36 | Samstag, 13. Februar 2010
catholic
Jeder Mann ist ein Drama
Nur dumme Menschen sind ein Drama und jeder Mann ist nicht dumm. Zölibatbrecher sind dumm und deren Kebsen sind strohdumm.
Redaktion benachrichtigen
#46   DJM †   06:36:36 | Samstag, 13. Februar 2010
@ ==> Flight Matthäus drei
www.youtube.com/watch?v=oblYvQopFgg :-O :(3
Sowas nennt man „Küchenpsychologie“. Hatte mir schon überlegt, ob ich Texte von Ihnen mit einem Sprachinterface sample, aber das würde das Ticket sprengen und würde keiner mehr mitfliegen.
Hallo, hier spricht der Capitän! Gott zum Gruß und Frieden allen Menschen auf Erden. Steigen Sie ein, kommen Sie on Board. Verwenden Sie die Sicherheitsgurte und stellen Sie das Rauchen ein. Genießen Sie die Aussicht und gehaben Sie sich wohl auf dem Flug Matthäus drei.
Redaktion benachrichtigen
#45   Matthäus drei+ †   01:01:24 | Samstag, 13. Februar 2010
völlig richtig!
catholic: Jeder Mann ist ein Drama.
Jede Frau auch! :(3
Redaktion benachrichtigen
#44   Lisibald Poier †   22:57:06 | Freitag, 12. Februar 2010
@catolic
Falsch! Sehnsucht.
Redaktion benachrichtigen
#43   catholic   22:19:42 | Freitag, 12. Februar 2010
Jeder Mann ist ein Drama.
Lust. Lust. Lust.
Redaktion benachrichtigen
#42   Biene Maja   22:15:06 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort von der Biene Maja
ich hatte gestern einen 18 Stunden Tag und heute bin ich schon wieder um 3 Uhr aufgestanden jetzt bin ich müde
hunde müde Keller räumen und Waschtag viel Arbeit gewesen die Biene Maja müde verstehen Sie mich Gute Nacht
Redaktion benachrichtigen
#41   Matthäus drei+ †   22:04:53 | Freitag, 12. Februar 2010
@Biene (schon im Bett?)
…aber die Männer sind nur ein notwendiges Übel…
Also dann sind Sie noch katholischer gewesen, als ich es jemals befüchtet hatte;
dann haben Sie beim Sex nämlich alles, aber auch wirklich alles was man falsch machen kann auch richtig falsch gemacht. Sonst hätts nämlich Spass gemacht, sogar in Oberösterreich bei den Mostschädln. Aber das wäre dann eben nicht katholisch gewesen, das wäre „unrein“ gewesen. Und weil Reinheit so wichtig ist, Biene wird mir da sicher zustimmen, haben findige Superchristen (kann eigentlich jemand noch christlicher sein als Biene Maja?) den Valentinstag, den Tag der Liebenden, flugs zum „Tag der Reinheit“ www.lc.org/…ayofpurity/index.cfm umfirmiert, weil ihnen die Liebe an sich schon sehr, sehr der Unreinheit verdächtig ist. :-!
Redaktion benachrichtigen
#40   Biene Maja   22:03:21 | Freitag, 12. Februar 2010
an alle
die Biene Maja sagt Angenehme Nachtruhe und schönen Abend ich geh aus dem Netz
Redaktion benachrichtigen
#39   Fragender   22:02:17 | Freitag, 12. Februar 2010
… doch keine Selbstreflektion…
Haßmedium verbreitet unaufgeklärte Küchenpsychologie
Bei dem Titel dachte ich im ersten Augenblaick, daß kreuz.net mal ein wenig Selbstreflektion betreibt- leider Fehlanzeige…
Schade!
Redaktion benachrichtigen
#38   catholic   21:59:12 | Freitag, 12. Februar 2010
Sexuelle Schweinerei? Ist damit das Kreuzweh gemeint?
Sicher nicht. Das sind Wesen ohne Sexualität!
Redaktion benachrichtigen
#37   Rechercheur   21:41:03 | Freitag, 12. Februar 2010
Bienchen,…
jetz wissemers un könne auch ins Bett.
Halau!
(ach Mist, Fassenacht ist ja sündig)
Redaktion benachrichtigen
#36   Biene Maja   21:34:25 | Freitag, 12. Februar 2010
an alle
ich bin müde vom Keller räumen muss schlafen gehen
die Biene Maja hunde elend müde
Redaktion benachrichtigen
#35   Bademeister †   21:18:01 | Freitag, 12. Februar 2010
seltsam, seltsam
Im Namen der Toleranz wird heute jede Form von Übergewichtigkeit toleriert.
Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen.
Redaktion benachrichtigen
#34   Lisibald Poier †   21:11:44 | Freitag, 12. Februar 2010
seltsam, seltsam
Im Namen der Toleranz wird heute jede sexuelle Schweinerei anerkannt.
Wer’s glaubt wird selig.
Redaktion benachrichtigen
#33   Biene Maja   21:09:59 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort
aber die Männer sind nur ein notwendiges Übel sonst nichts ich hab mir alles selbst aufgebaut die Biene Maja
Redaktion benachrichtigen
#32   Matthäus drei+ †   20:57:39 | Freitag, 12. Februar 2010
@Biene
ich hab zwei Kinder
Na also! Pflicht erfüllt.
Redaktion benachrichtigen
#31   Lisibald Poier †   20:53:04 | Freitag, 12. Februar 2010
@michaelamaria
Nicht gelebte Liebe ist Sünde wider Gott.
Gott ist die Liebe. Sagt der Papst.
Redaktion benachrichtigen
#30   Biene Maja   20:51:35 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort
ich hab zwei Kinder Männer nehmen nicht gerne Verantwortung wahr ich habs zumindestens so erfahren in meinem Leben Lebe ist zerbrechlich sehr zerbrechlich
die Biene Maja und aushalten tu ich auch keinen
Redaktion benachrichtigen
#29   Matthäus drei+ †   20:42:47 | Freitag, 12. Februar 2010
@Biene
Biene Maja: Antwort
da muss ich Ihnen widersprechen ich könnte jederzeit eine Ehe eingehen …
Wir alle im Forum hier wissen, dass Sie sehr, sehr, katholisch sind und Sex deswegen ernsthaft als dreckige Angelegenheit betrachten; und nur wegen Ihnen Biene, habe ich „fast immer“ geschrieben und nicht „immer“.
Biene Maja: Antwort von der Biene Maja
Sex ist nicht gleich Liebe …
Das ist richtig Maja, aber Sex ist, laut römisch-katholischem Lehramt für die Liebe eine conditio sine qua non.
Das bedeutet, wenn zwei sich lieben und KEINEN SEX HABEN, begehen sie eine TODSÜNDE, weil sie Kindersegen ausschliessen.
Redaktion benachrichtigen
#28   Biene Maja   20:28:08 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort von der Biene Maja
Sex ist nicht gleich Liebe denken Sie an die Männer die nur das eine suchen und dann ist man weg Verantwortungslos
ist das und viele uneheliche Kinder abgetriebene auch
ist das Liebe wenn die Männer eine schöne Frau sehen dann ist Ihr Verstand in der Hose und wenn die Hormone zurück gehen verdrängen Sie das was Sie getan haben die Biene Maja
Redaktion benachrichtigen
#27   michaelamaria †   20:10:41 | Freitag, 12. Februar 2010
biene maja:
An ihrer Stelle würde ich den Erstbesten nehmen, bevor er weglaufen kann. Denken Sie dran: Nicht gelebte Liebe ist Sünde wider Gott.
Redaktion benachrichtigen
#26   Biene Maja   20:06:22 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort
da muss ich Ihnen widersprechen ich könnte jederzeit eine Ehe eingehen aber der Richtige wo alles passt kam nie daher und krampfhaft danach suchen ist auch nicht das Wahre Sex ist nicht gleich Liebe wenn Liebe nicht dabei ist dann ist das NUR Bettgymnastik sonst nichts und für das bin ich mir zu Schade die Biene Maja feurig
Redaktion benachrichtigen
#25   Matthäus drei+ †   19:53:48 | Freitag, 12. Februar 2010
@Schneider
Wer sein persönliches Glück ohne Sex sucht, wird unvermeidlich fast immer ein Opfer von Sexualneurosen und Frustrationen.
Redaktion benachrichtigen
#24   ErnstSchneider   19:42:25 | Freitag, 12. Februar 2010
So wirklich
Wer sein persönliches Glück im Sex sucht, wird unvermeidlich ein Opfer von Sexualneurosen und Frustrationen.
Das gilt für religiösen Fundamentalismus aber im selben Maße.
Redaktion benachrichtigen
#23   Rechercheur   18:41:25 | Freitag, 12. Februar 2010
@Mt3 … naja
Um ehrlich zu sein: eigentlich wollte ich das auch hinschreiben. Bin dann aber davon abgekommen, weil ich keine stichhaltige Argumentation hatte. Ich werde über Deinen Einwand nachdenken. Auf den ersten Blick bin ich geneigt, ihm zuzustimmen!
Redaktion benachrichtigen
#22   Matthäus drei+ †   18:19:15 | Freitag, 12. Februar 2010
@Rechercheur
2. Es ist böse, wenn dieser Missbrauch von Mitarbeitern von Organisationen mit besonderem ethischen Anspruch betrieben wird, …
2a. Es ist besonders böse, wenn dieser Missbrauch von Mitarbeitern von Organisationen mit besonderem ethischen Anspruch betrieben wird, denen die Menschen und vor allem die ihnen anvertrauten Kinder ganz besonderes Vertrauen entegenbringen; deswegen sind diese Verbrechen, die das Vertrauen von Kindern in die Kirche ein für allemal zerstören können, ganz besonders böse und sollten von der Kirche auch als ganz besonders schwerwiegende Verbrechen verfolgt und geahndet werden. Wenn das Vertrauen von Kindern in die Kirche, in Person derer Vertreter (Pfarrer, Kindergärtner, Katechet, Lehrer an kirchlichen Schulen, vor allem geweihten Standes!) zerstört wird, wird damit auch die Zukunft der Kirche zerstört!
…aber nicht mehr als sonst, denn es ist der Mensch, der handelt.
Diesen Satz halte ich aus obigen Gründen für völlig falsch.
Redaktion benachrichtigen
#21   Luteranerin †   17:17:52 | Freitag, 12. Februar 2010
Clemens H.
der Essensplan klingt lecker, dann hoffe ich das du das gut geschafft kriegst. :)3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#20   Rechercheur   17:09:36 | Freitag, 12. Februar 2010
@fides
Niemand kritisiert es, wenn Missbrauchfälle in kirchlichen Kreisen beim namen genan nt und vewrurteilt werden. Was allerdings völlig inakzeptabel, aber leider gängige Praxis ist, ist die primitive antikatholische Hetze…
Schade, dass Sie den Gedanken nicht zu Ende gebracht haben. Lassen Sie es mih ohne Schimpfworte noch einmal zusammenfassen:
1. Es ist böse, wenn Kinder missbraucht werden (wobei Missbrauch bitte im üblichen Sinne des Wortes zu verstehen ist, und nicht wie im Artikel ausgeleiert, dass der schulische Sexualkundeunterricht mit eingeschlossen wird).
2. Es ist böse, wenn dieser Missbrauch von Mitarbeitern von Organisationen mit besonderem ethischen Anspruch betrieben wird, aber nicht mehr als sonst, denn es ist der Mensch, der handelt.
3. Es ist böse, wenn Kirchenkritiker aus diesen Einzelfällen ein globales Kirchenbashing konstruieren. Wird die Organisation angegriffen muss detailliert argumentiert weden, inwieweit die Organisation ein Mitverschulden am konkreten Fall trifft.
4. Es ist böse, wenn eine Kirche solche Fälle vertuscht, denn dadurch signalisiert sie, dass sie solche Mitarbeiter decken wird und setzt damit die Hemmschwelle runter. Damit macht sie sich an weiteren Fällen mitschuldig.
Wer 3 sagt, muss auch 4 sagen!
So einfach ist das.
Redaktion benachrichtigen
#19   Clemens H. †   17:06:58 | Freitag, 12. Februar 2010
Ja Lutheranerin…
auf der kleinen Feier heute abend planen wir ein große Feier demnächst… das wird unser Thema sein. Und ich hab nu auch den Essensplan für heute abend: Maronencremesuppe, überbackene Jacobsmuscheln, Creme Brulé. Hoffe ich kriegs hin… :-$
Redaktion benachrichtigen
#18   Luteranerin †   17:06:42 | Freitag, 12. Februar 2010
Dorian
ich habe von dir keine Nachricht bekommen. Hast du meine mail bekommen?
Redaktion benachrichtigen
#17   r.ruhrgebietler   17:02:18 | Freitag, 12. Februar 2010
salve… was macht denn der ratzi
dort im Foto??? Der gehört doch nur wirklich nicht zur Tradition.
Redaktion benachrichtigen
#16   Fragender   16:54:11 | Freitag, 12. Februar 2010
Doppelmoral pur
Es war umgekehrt: Heute versucht eine eskalierende Berichterstattung über Mißbräuche davon abzulenken, daß die wahrhaften Massen-Kinderschändungen durch Abtreibung, Scheidung und den schulischen Sexualunterricht geschehen.
D.h. der sexuelle und körperliche Mißbrauch der Kinder ist – im Unterschied zum schulischen Sexualunterricht – kein „wahrhafter“ Mißbrauch?!?!?
kreuz.net und andere Missionare der Doppelmoral werden immer jämmerlicher in ihren dummdreisten Rundumschlägen gegen alles „moderne“ auf der einen und den Beschönigungen von Verbrechen auf der anderen Seite.
Redaktion benachrichtigen
#15   Goldengel   15:35:32 | Freitag, 12. Februar 2010
tapfer, Salve
tapfer :-D :(3
Redaktion benachrichtigen
#13   fides et ratio   15:00:50 | Freitag, 12. Februar 2010
Satyagraha
Auch wenn es offenbar einige hier nicht kapieren wollen: gerade die Unterdrückung von Bedürfnissen führt zu Neurosen – und nicht deren Befriedigung.
Ja ja, homo comicus, wer seinem Fresstrieb nachgibt, wird – wie wir zunehmend auch in DEU sehen – eben nur satt und nicxht fettsüchtig. Dies übergewichtigen Flettklöße sind samt und sonders Opfer ihres übermäßigen Fastens!
Außerdem: um es auch denen noch einmal deutlich zu sagen, die es einfach nicht kapieren wollen: Niemand kritisiert es, wenn Missbrauchfälle in kirchlichen Kreisen beim namen genan nt und vewrurteilt werden. Was allerdings völlig inakzeptabel, aber leider gängige Praxis ist, ist die primitive antikatholische Hetze, mit der undifferenziert und in der Tat mit Küchenpsycholiogie versehen auf Papst und Kirche eingedroschen wird in dem heute deutlich verbreiteten undgeschürten antikatholischen Ressentiments und dem Grundsatz, immer kräftig druff, es wird immer der richtige getroffen und! es wird schon was hängen bleiben. Es kann festgestellt werden, je lauter die Kritiker brüllen um so deutlicher wird, dass sie von eigenen Verfehlungen ablenken wollen und unfreiwillig zu erkennen geben, dass sie kein Haar besser sind – höchstens bessere Pharisäer!
Redaktion benachrichtigen
#12   Dorian Gray †   14:57:54 | Freitag, 12. Februar 2010
@Luteranerin
Dann mal ein schönes Wochenende! :(3
Ich darf noch etwas schuften…
Hatte Dich heute morgen schon mal angeschrieben, aber ich glaube, Du warst schon weh.
Redaktion benachrichtigen
#11   Luteranerin †   14:52:15 | Freitag, 12. Februar 2010
Clemens H.
doch mir gehts auch gut, hab Feierabend und endlich ist Wooooooooooochenende. Viel Spass heute bei der Feier. Da hast du bestimmt bessere Themen als hier. ^-^ ^-^ ^-^
Redaktion benachrichtigen
#10   Clemens H. †   14:42:46 | Freitag, 12. Februar 2010
Danke der Nachfrage Lutheranerin
gut gehts mir! hab in etwa einer Stunde Feierabend und dann ne gute Woche Urlaub! Und heute Abend gleich Gäste für ne kleine Feier… muss mir nur noch überlegen was es zu Essen geben soll und es einkaufen – das ist meine einzige Gram heute.
Und selbst?
Redaktion benachrichtigen
#9   Luteranerin †   14:38:28 | Freitag, 12. Februar 2010
Clemens H.
Hallo Clemens, wie gehts dir denn?
Redaktion benachrichtigen
#8   Clemens H. †   14:28:57 | Freitag, 12. Februar 2010
LM: wieder mal: ein dümmlicher Einwurf.
Ist Kinderschändung dann gut, wenn Ihre erklärten Lieblingsfeindbilder diese attakieren?
Redaktion benachrichtigen
#7   LM.   13:45:58 | Freitag, 12. Februar 2010
gerade
links“liberale“ und 68er zeitgeistler attakieren die kirche wegen pädophiler handlungen.
wollen diese nicht pädosexualität einführen als tolle errrungenschaft sexueller befreiung wie cohn bendit ?
Redaktion benachrichtigen
#6   Satyagraha †   13:35:26 | Freitag, 12. Februar 2010
Küchenpsychologie vom Bratwurststand
„Den Grund dafür nennt der Chefredaktor nicht: Wer sein persönliches Glück im Sex sucht, wird unvermeidlich ein Opfer von Sexualneurosen und Frustrationen.“
Selbstverständlich verbreitet der Chefredakteur der Welt so einen hahnebüchenen Unsinn nicht – sonst wäre er wohl die längste Zeit auf seinem Stuhl gesessen.
Auch wenn es offenbar einige hier nicht kapieren wollen: gerade die Unterdrückung von Bedürfnissen führt zu Neurosen – und nicht deren Befriedigung.
Und auch führt die Anklage und öffentliche Diskussion von Verbrechen nicht zur Nachahmung. Sondern das allgemeine Wissen um die Sicherheit für Kinderschänder im heiligen Schoss der Kirche.
„Gesellschaftliche Scham“ – was für ein perfider Ausdruck für Vertuschung, Verheimlichung und jahrtausendelanges unter den Teppich kehren.
Natürlich sind Priester nicht die einzigen Kinderschänder. Aber eben auch. Nur dass sie im Gegensatz zum Pädo von Nebenan eine Institution im Rücken haben, die ihr Treiben offenbar über Jahrzehnte gedeckt hat. Darum dreht sich die Diskussion. Dass die der Kirche nicht schmeckt ist verständlich. Aber das Wühlen im eigenen Dreck erfreut keine Institution. Doch wo Dreck ist, darf und muss die Presse berichten. Das ist Demokratie. Und wem das nicht passt, der lebt im falschen Land.
Redaktion benachrichtigen
#5   Dr. Schlämmer   12:50:23 | Freitag, 12. Februar 2010
Sehr gut durchdachter Artikel
Weiter so!
Redaktion benachrichtigen
#4   Sefirot   12:39:33 | Freitag, 12. Februar 2010
Thomasius: in Ihrem Beitrag ist jede Zeile korrekt…
Aber wer Sie hier angreifen möchte, findet bestimmt einen Schandfleck in der klaren, lauteren Suppe.
Ich denke aber, dass Sie damit leben können… :)3 :(3 :)3
Redaktion benachrichtigen
#3   Thomasius   12:28:14 | Freitag, 12. Februar 2010
Moralisch Anstalt?
„Im übrigen ist es angemessen, daß Mißbräuche Minderjähriger mit gesellschaftlicher Scham behandelt werden.
Schon damals wußte man nämlich von dem heute so häufig provozierten Nachahmungs-Effekt.“
Es geht doch eigentlich nur darum, dass die Kirche – unter anderem auch – eine moralische Anstalt ist. Sicherlich sollen Missbräuche mit gesellschaftlicher Scham behandelt werden. Die setzt aber ein Handeln voraus, das darauf abzielt, derartige Missbräuche zu unterbinden. Derartige Handlungen sind aber offenbar unterblieben und statt dessen wurde ein Zwang ausgeübt, die Missbräuche im geheimen sich vollziehen zu lassen. Wenn die Kirche konsequent – wenn auch im Geheimen – alles unternommen hätte, derartige Missbräuche zu unterbinden, würde sie heute nicht in dieser Weise angegriffen werden können.
Redaktion benachrichtigen
#2   recherchiert2   12:26:51 | Freitag, 12. Februar 2010
abartig
wie man von Nachahmung sprechen kann. Gilt das dann sicher auch wenn man nicht mehr von Morden, Vergewaltigungen, Ehebrechern etc. spricht. Dann findet das auch keine Nachahmer oder wie? An Dummheit und Naivität ist die Redaktion dieser „katholischen“ Seite wohl kaum noch zu übertreffen.
Redaktion benachrichtigen
#1   engelhardt †   11:41:30 | Freitag, 12. Februar 2010
Missbrauch?
Im übrigen ist es angemessen, daß Mißbräuche Minderjähriger mit einer gewissen gesellschaftlichen Scham behandelt werden.
Welcher Missbrauch? Laut kreuz.net gab’s den doch gar nicht.
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 2 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
MedienWenn die Bischöfe kriechen wollen – werden sie noch weiter kriechen müssen MedienDen Leser für dumm verkauft MedienAltgläubige Zeitschrift vor dem Aus MedienIst die Agentur ‘kathpress’ von einer Sekte unterwandert? MedienGeknacktes Klick-Wunder MedienKlickbetrüger-Webseite aus dem Haus ‘kath.net’ MedienGefeuerter Diözesansprecher übernimmt Linzer Medienzentrum MedienSchiff der Hoffnung? Medien„Meistens bibbern wir“ MedienDer mächtige Genosse erträgt keine Widerrede MedienWiener Pensionisten verteidigen ihre bröckelnden Pfründe MedienSozialistisches Berufsverbot für katholischen Journalisten MedienDie alte Geschichte vom Wolf und dem Gärtner MedienNeuer infamer Rückenschuß gegen Papst Benedikt XVI. MedienDer altliberale Luftballon ist geplatzt
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net