Es ist schon seltsam: Im Namen der Toleranz wird heute jede sexuelle Schweinerei anerkannt. Aber die Tatsache, daß sich eine schrumpfende Minderheit für den Zölibat entscheidet, gilt als eine skandalöse Sonderlichkeit, der man nichts Gutes zutraut.
(kreuz.net) „Aus der katholischen Kirche einen Hort des Kindesmißbrauchs zu machen, geht zu weit.“
Das
mußte sogar Chefredaktor Thomas Schmid in einem Kommentar für die deutsche Tageszeitung ‘Welt’, zugeben.
Kirchenhasser würden – gerade auf dem Feld der Sexualität – „liebend gerne ihre antiklerikalen Vorurteile“
pflegen, erklärt Schmid.
Den Grund dafür nennt der Chefredaktor nicht: Wer sein persönliches Glück
im Sex sucht, wird unvermeidlich ein Opfer von Sexualneurosen und Frustrationen.
Letztere wird er auf
den Hauptkritiker seiner sexuellen Entartung, auf die Katholische Kirche, zurückprojizieren.
Kirche
als Verderberin des Verderbens
Schmid opfert in seinem Artikel natürlich auch dem Dämonen des Kirchenhasses:
„Wo die katholische Kirche eine alles überwölbende Macht ist, können Dunkelheit und auch Gewalt herrschen,
kann Frohsinn ein Fremdwort sein“ – unterstellt er.
Den Sarkasmus dieser Aussage kann man sich mit Blick
auf das von der Kirche emanzipierte 20. Jahrhundert auf der Zunge zergehen lassen.
Mit der sozialistischen
und nationalsozialistischen Lebenslust kann die Kirche der Jahrtausende nicht mithalten.
Diesen Lustigen
muß sie – eine Formulierung von Schmid – als „Hort der Verderbtheit“ erscheinen.
Darum werden die von
Schmid erwähnten antipapistischen Schlachten so lange nicht aufhören, als die Söhne der Finsternis
von der Kirche hören müssen, daß Finsternis ihr Ende sein wird.
Die wahren Mißbräuche geschehen
woanders
Natürlich muß Schmid das Märchen auftischen, daß die Kirche auf Mißbräuche „oft auf beschämende
Weise defensiv, verharmlosend oder gar nicht reagiert“ habe.
Es war umgekehrt: Heute versucht eine eskalierende
Berichterstattung über Mißbräuche davon abzulenken, daß die wahrhaften Massen-Kinderschändungen durch
Abtreibung, Scheidung und den schulischen Sexualunterricht geschehen.
Im übrigen ist es angemessen,
daß Mißbräuche Minderjähriger mit gesellschaftlicher Scham behandelt werden.
Schon damals wußte
man nämlich von dem heute so häufig provozierten Nachahmungs-Effekt.
Daß Schmid in diesem Zusammenhang
von „Herzenskälte“ spricht, ist eine infame Unterstellung.
Gelinde gesagt: Dümmlicher Antipapismus
Immerhin kann er sich zu einer Samthandschuh-Kritik an dem mächtigen, kirchenfeindlichen deutschen Schmiermagazin
‘Spiegel’ aufraffen.
„Da ist wieder einmal ein
dümmlicher Antipapismus am Werk, der sich zu Unrecht für aufklärerisch hält“ – verharmlost Schmid
das Goebbels’sche Gewaltpotential dieser Brandstifter-Darstellung.
Schmid erinnert daran, daß Priester
und kirchliche Lehrer Jahrhunderte lang eine besondere Beziehung zu Kindern und Jugendlichen unterhielten:
„Daß dieses Beziehungsgeflecht heute ausgedünnt ist, muß nicht nur ein Fortschritt sein“ – kommentiert
er.
Empirisch falsch
Die sexualkomplexierten ‘Spiegel’-Ausfälle gegen den Zölibat bezeichnet Schmid
als „unaufgeklärte Küchenpsychologie“:
„Unterdrückte Sexualität werde im Kosmos der Kirche notwendig
auf wehrlose Jugendliche gelenkt. Das ist zwar empirisch falsch, hält sich aber hartnäckig als Gerücht.“
Dann bringt er die Sache scharf auf den Punkt:
„Es ist schon seltsam: Im Namen der Toleranz kann sich
heute jede, auch jede sexuelle, Minderheit den öffentlichen Raum erobern.
Aber die Tatsache, daß sich
eine kleine – und schrumpfende – Minderheit freiwillig für ein zölibatäres Leben entscheidet, gilt
als eine skandalöse Sonderlichkeit, der man nichts Gutes zutraut.“
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52 Lesermeinungen
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Sexualität ist Wurzelkraft Zunächst einmal müssen wir feststellen, dass auch das Zölibat lange gebraucht
hat, bis es sich als kirchliches Gesetz durchgesetzt hat. Zwar gab es schon in der Urkirche ehelos lebende
Menschen. Sie lebten wahrscheinlich nicht abgesondert, sondern als Familiemitglieder oder Gemeindemitglieder
eben ohne Ehe im Namen Christi. Für die lateinische Kirche hat das Zölibat erst seit derm 12. Jahrhundert
verpflichtenden Charakter. Mit anderen Worten: Ehelosigkeit(und Keuschheit) und Priesertum waren nicht
immer miteinander verknüpft. Wer sich also beklagt, dass das Priestertum des Dienstes durch das Zölibat
zu einer kleinen Minderheit verkommt, sollte einen Blick in die Kirchengeschichte werfen. Diese Entwicklung
ist nicht zwingend und wahrscheinlich auch nicht gottgewollt. Sind orthoxe Geistliche weniger „geistlich“
als ihre katholischen Brüder, nur weil erstere verheiratet sind? Ist nicht die Sexualität(nicht die
Genitalität) Wurzelkraft des Menschen, wie die kath. Kirche selbst erklährt? Die Kritik am Zölibat
ist nicht(einfach) Kritik am „Priestertum des Dienstes“(Vk II), sondern die unter Umständen berechetigte
Anfrage, wie ein Mensch seine natürlichen Anlagen einfach ausblenden und damit sinnvoll leben kann. Wer
es kann, soll es tun. Zölibatär leben zu können, ist eine Gnade, die aber nicht gelernt werden kann.
Wer es nicht kann, sollte darum nicht weinen, denn es ist natürlich und grundlegend gottgewollt. Sollte
Gott sich etwa selbst widersprechen.
#53 Satyagraha † 17:26:33 | Montag, 15. Februar 2010
@fides … nun, die ratio scheint trotz deines nicknames nicht so ganz dein thema zu sein. aber das macht
nichts weiter in diesem forum der irrationalitäten. frustrierte singlefrauen, nazis, antimesemiten, rechtsradikale
spinner, weltfremde aller schattierungen, hoffnungslos gestörte sexualneurotiker, homophobe wirtshausproleten –
was für eine ansammlung von loosern. was ein glück für euch, dass ihr eure kirche nicht wirklich repräsentiert.
ansonsten wäre die schon längst als verfassungsfeindliche organisation verboten worden.
#52 Rechercheur 23:45:03 | Samstag, 13. Februar 2010
@Durante wow! Im Ganzen hast Du das hier rasch und korrekt erfasst. Nur: Es ist (leider) keine Verarsche,
sondern hier tummelt sich wirklich das (teils strafrechtlich relevante) rechte Kirchenextremfeld. Das
was hier geschrieben wird ist denn auch nicht so wichtig spannend. Die interessante Feststellung liegt
mehr auf der Metaebene: wenn man z.B. bezüglich Religiosität und Moralvorstellungen weit ans andere
Ende des Spektrums geht (krautchan.net oder so), dann findet man ganz ähnliche (im Detail andere) radikale
Äußerungen. Aber man ist näher beieinander, als es den beiden Seiten lieb sein kann. Beruhigend, dass
tote Juden und lebende Gays sich wenig darum scheren dürfte, was da verzapft wird
#49 Rechercheur 10:50:03 | Samstag, 13. Februar 2010
zu Goldies Beitrag Zölibatbrecher sind dumm und deren Kebsen sind strohdumm So richtig volldoof sind
die, die sich erst auf ein völlig unnötiges Gelübde de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6libat einlassen, dann
merken, dass das keine gute Idee war und anstatt das Ding zurückzugeben irgendeine arme Frau in Gewissensnöte
bringen. Was das mit Drama de.wikipedia.org/wiki/Drama zu tun hat, erschließt sich dem unvoreingenommenen
Beobachter allerdings auch auf den zweiten Blick nicht.
#47 Goldengel 08:11:36 | Samstag, 13. Februar 2010
catholic Jeder Mann ist ein Drama Nur dumme Menschen sind ein Drama und jeder Mann ist nicht dumm. Zölibatbrecher
sind dumm und deren Kebsen sind strohdumm.
@ ==> Flight Matthäus drei www.youtube.com/watch?v=oblYvQopFgg :(3 Sowas nennt man „Küchenpsychologie“.
Hatte mir schon überlegt, ob ich Texte von Ihnen mit einem Sprachinterface sample, aber das würde das
Ticket sprengen und würde keiner mehr mitfliegen. Hallo, hier spricht der Capitän! Gott zum Gruß und
Frieden allen Menschen auf Erden. Steigen Sie ein, kommen Sie on Board. Verwenden Sie die Sicherheitsgurte
und stellen Sie das Rauchen ein. Genießen Sie die Aussicht und gehaben Sie sich wohl auf dem Flug Matthäus
drei.
#42 Biene Maja 22:15:06 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort von der Biene Maja ich hatte gestern einen 18 Stunden Tag und heute bin ich schon wieder um 3
Uhr aufgestanden jetzt bin ich müde hunde müde Keller räumen und Waschtag viel Arbeit gewesen die Biene
Maja müde verstehen Sie mich Gute Nacht
@Biene (schon im Bett?) …aber die Männer sind nur ein notwendiges Übel… Also dann sind Sie noch
katholischer gewesen, als ich es jemals befüchtet hatte; dann haben Sie beim Sex nämlich alles, aber
auch wirklich alles was man falsch machen kann auch richtig falsch gemacht. Sonst hätts nämlich Spass
gemacht, sogar in Oberösterreich bei den Mostschädln. Aber das wäre dann eben nicht katholisch gewesen,
das wäre „unrein“ gewesen. Und weil Reinheit so wichtig ist, Biene wird mir da sicher zustimmen, haben
findige Superchristen (kann eigentlich jemand noch christlicher sein als Biene Maja?) den Valentinstag,
den Tag der Liebenden, flugs zum „Tag der Reinheit“ www.lc.org/…ayofpurity/index.cfm umfirmiert, weil
ihnen die Liebe an sich schon sehr, sehr der Unreinheit verdächtig ist.
#39 Fragender 22:02:17 | Freitag, 12. Februar 2010
… doch keine Selbstreflektion… Haßmedium verbreitet unaufgeklärte Küchenpsychologie Bei dem Titel
dachte ich im ersten Augenblaick, daß kreuz.net mal ein wenig Selbstreflektion betreibt- leider Fehlanzeige…
Schade!
#30 Biene Maja 20:51:35 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort ich hab zwei Kinder Männer nehmen nicht gerne Verantwortung wahr ich habs zumindestens so erfahren
in meinem Leben Lebe ist zerbrechlich sehr zerbrechlich die Biene Maja und aushalten tu ich auch keinen
@Biene Biene Maja: Antwort da muss ich Ihnen widersprechen ich könnte jederzeit eine Ehe eingehen …
Wir alle im Forum hier wissen, dass Sie sehr, sehr, katholisch sind und Sex deswegen ernsthaft als dreckige
Angelegenheit betrachten; und nur wegen Ihnen Biene, habe ich „fast immer“ geschrieben und nicht „immer“.
Biene Maja: Antwort von der Biene Maja Sex ist nicht gleich Liebe … Das ist richtig Maja, aber Sex ist,
laut römisch-katholischem Lehramt für die Liebe eine conditio sine qua non. Das bedeutet, wenn zwei
sich lieben und KEINEN SEX HABEN, begehen sie eine TODSÜNDE, weil sie Kindersegen ausschliessen.
#28 Biene Maja 20:28:08 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort von der Biene Maja Sex ist nicht gleich Liebe denken Sie an die Männer die nur das eine suchen
und dann ist man weg Verantwortungslos ist das und viele uneheliche Kinder abgetriebene auch ist das Liebe
wenn die Männer eine schöne Frau sehen dann ist Ihr Verstand in der Hose und wenn die Hormone zurück
gehen verdrängen Sie das was Sie getan haben die Biene Maja
#26 Biene Maja 20:06:22 | Freitag, 12. Februar 2010
Antwort da muss ich Ihnen widersprechen ich könnte jederzeit eine Ehe eingehen aber der Richtige wo alles
passt kam nie daher und krampfhaft danach suchen ist auch nicht das Wahre Sex ist nicht gleich Liebe wenn
Liebe nicht dabei ist dann ist das NUR Bettgymnastik sonst nichts und für das bin ich mir zu Schade die
Biene Maja feurig
So wirklich Wer sein persönliches Glück im Sex sucht, wird unvermeidlich ein Opfer von Sexualneurosen
und Frustrationen. Das gilt für religiösen Fundamentalismus aber im selben Maße.
#23 Rechercheur 18:41:25 | Freitag, 12. Februar 2010
@Mt3 … naja Um ehrlich zu sein: eigentlich wollte ich das auch hinschreiben. Bin dann aber davon abgekommen,
weil ich keine stichhaltige Argumentation hatte. Ich werde über Deinen Einwand nachdenken. Auf den ersten
Blick bin ich geneigt, ihm zuzustimmen!
@Rechercheur 2. Es ist böse, wenn dieser Missbrauch von Mitarbeitern von Organisationen mit besonderem
ethischen Anspruch betrieben wird, … 2a. Es ist besonders böse, wenn dieser Missbrauch von Mitarbeitern
von Organisationen mit besonderem ethischen Anspruch betrieben wird, denen die Menschen und vor allem
die ihnen anvertrauten Kinder ganz besonderes Vertrauen entegenbringen; deswegen sind diese Verbrechen,
die das Vertrauen von Kindern in die Kirche ein für allemal zerstören können, ganz besonders böse
und sollten von der Kirche auch als ganz besonders schwerwiegende Verbrechen verfolgt und geahndet werden.
Wenn das Vertrauen von Kindern in die Kirche, in Person derer Vertreter (Pfarrer, Kindergärtner, Katechet,
Lehrer an kirchlichen Schulen, vor allem geweihten Standes!) zerstört wird, wird damit auch die Zukunft
der Kirche zerstört! …aber nicht mehr als sonst, denn es ist der Mensch, der handelt. Diesen Satz halte
ich aus obigen Gründen für völlig falsch.
#20 Rechercheur 17:09:36 | Freitag, 12. Februar 2010
@fides Niemand kritisiert es, wenn Missbrauchfälle in kirchlichen Kreisen beim namen genan nt und vewrurteilt
werden. Was allerdings völlig inakzeptabel, aber leider gängige Praxis ist, ist die primitive antikatholische
Hetze… Schade, dass Sie den Gedanken nicht zu Ende gebracht haben. Lassen Sie es mih ohne Schimpfworte
noch einmal zusammenfassen: 1. Es ist böse, wenn Kinder missbraucht werden (wobei Missbrauch bitte im
üblichen Sinne des Wortes zu verstehen ist, und nicht wie im Artikel ausgeleiert, dass der schulische
Sexualkundeunterricht mit eingeschlossen wird). 2. Es ist böse, wenn dieser Missbrauch von Mitarbeitern
von Organisationen mit besonderem ethischen Anspruch betrieben wird, aber nicht mehr als sonst, denn es
ist der Mensch, der handelt. 3. Es ist böse, wenn Kirchenkritiker aus diesen Einzelfällen ein globales
Kirchenbashing konstruieren. Wird die Organisation angegriffen muss detailliert argumentiert weden, inwieweit
die Organisation ein Mitverschulden am konkreten Fall trifft. 4. Es ist böse, wenn eine Kirche solche
Fälle vertuscht, denn dadurch signalisiert sie, dass sie solche Mitarbeiter decken wird und setzt damit
die Hemmschwelle runter. Damit macht sie sich an weiteren Fällen mitschuldig. Wer 3 sagt, muss auch 4
sagen! So einfach ist das.
#19 Clemens H. † 17:06:58 | Freitag, 12. Februar 2010
Ja Lutheranerin… auf der kleinen Feier heute abend planen wir ein große Feier demnächst… das wird
unser Thema sein. Und ich hab nu auch den Essensplan für heute abend: Maronencremesuppe, überbackene
Jacobsmuscheln, Creme Brulé. Hoffe ich kriegs hin…
#16 Fragender 16:54:11 | Freitag, 12. Februar 2010
Doppelmoral pur Es war umgekehrt: Heute versucht eine eskalierende Berichterstattung über Mißbräuche
davon abzulenken, daß die wahrhaften Massen-Kinderschändungen durch Abtreibung, Scheidung und den schulischen
Sexualunterricht geschehen. D.h. der sexuelle und körperliche Mißbrauch der Kinder ist – im Unterschied
zum schulischen Sexualunterricht – kein „wahrhafter“ Mißbrauch?!?!? kreuz.net und andere Missionare der
Doppelmoral werden immer jämmerlicher in ihren dummdreisten Rundumschlägen gegen alles „moderne“ auf
der einen und den Beschönigungen von Verbrechen auf der anderen Seite.
Satyagraha Auch wenn es offenbar einige hier nicht kapieren wollen: gerade die Unterdrückung von Bedürfnissen
führt zu Neurosen – und nicht deren Befriedigung. Ja ja, homo comicus, wer seinem Fresstrieb nachgibt,
wird – wie wir zunehmend auch in DEU sehen – eben nur satt und nicxht fettsüchtig. Dies übergewichtigen
Flettklöße sind samt und sonders Opfer ihres übermäßigen Fastens! Außerdem: um es auch denen noch
einmal deutlich zu sagen, die es einfach nicht kapieren wollen: Niemand kritisiert es, wenn Missbrauchfälle
in kirchlichen Kreisen beim namen genan nt und vewrurteilt werden. Was allerdings völlig inakzeptabel,
aber leider gängige Praxis ist, ist die primitive antikatholische Hetze, mit der undifferenziert und
in der Tat mit Küchenpsycholiogie versehen auf Papst und Kirche eingedroschen wird in dem heute deutlich
verbreiteten undgeschürten antikatholischen Ressentiments und dem Grundsatz, immer kräftig druff, es
wird immer der richtige getroffen und! es wird schon was hängen bleiben. Es kann festgestellt werden,
je lauter die Kritiker brüllen um so deutlicher wird, dass sie von eigenen Verfehlungen ablenken wollen
und unfreiwillig zu erkennen geben, dass sie kein Haar besser sind – höchstens bessere Pharisäer!
#12 Dorian Gray † 14:57:54 | Freitag, 12. Februar 2010
@Luteranerin Dann mal ein schönes Wochenende! :(3 Ich darf noch etwas schuften… Hatte Dich heute morgen
schon mal angeschrieben, aber ich glaube, Du warst schon weh.
#11 Luteranerin † 14:52:15 | Freitag, 12. Februar 2010
Clemens H. doch mir gehts auch gut, hab Feierabend und endlich ist Wooooooooooochenende. Viel Spass heute
bei der Feier. Da hast du bestimmt bessere Themen als hier.
#10 Clemens H. † 14:42:46 | Freitag, 12. Februar 2010
Danke der Nachfrage Lutheranerin gut gehts mir! hab in etwa einer Stunde Feierabend und dann ne gute Woche
Urlaub! Und heute Abend gleich Gäste für ne kleine Feier… muss mir nur noch überlegen was es zu Essen
geben soll und es einkaufen – das ist meine einzige Gram heute. Und selbst?
gerade links“liberale“ und 68er zeitgeistler attakieren die kirche wegen pädophiler handlungen. wollen
diese nicht pädosexualität einführen als tolle errrungenschaft sexueller befreiung wie cohn bendit
?
#6 Satyagraha † 13:35:26 | Freitag, 12. Februar 2010
Küchenpsychologie vom Bratwurststand „Den Grund dafür nennt der Chefredaktor nicht: Wer sein persönliches
Glück im Sex sucht, wird unvermeidlich ein Opfer von Sexualneurosen und Frustrationen.“ Selbstverständlich
verbreitet der Chefredakteur der Welt so einen hahnebüchenen Unsinn nicht – sonst wäre er wohl die längste
Zeit auf seinem Stuhl gesessen. Auch wenn es offenbar einige hier nicht kapieren wollen: gerade die Unterdrückung
von Bedürfnissen führt zu Neurosen – und nicht deren Befriedigung. Und auch führt die Anklage und öffentliche
Diskussion von Verbrechen nicht zur Nachahmung. Sondern das allgemeine Wissen um die Sicherheit für Kinderschänder
im heiligen Schoss der Kirche. „Gesellschaftliche Scham“ – was für ein perfider Ausdruck für Vertuschung,
Verheimlichung und jahrtausendelanges unter den Teppich kehren. Natürlich sind Priester nicht die einzigen
Kinderschänder. Aber eben auch. Nur dass sie im Gegensatz zum Pädo von Nebenan eine Institution im Rücken
haben, die ihr Treiben offenbar über Jahrzehnte gedeckt hat. Darum dreht sich die Diskussion. Dass die
der Kirche nicht schmeckt ist verständlich. Aber das Wühlen im eigenen Dreck erfreut keine Institution.
Doch wo Dreck ist, darf und muss die Presse berichten. Das ist Demokratie. Und wem das nicht passt, der
lebt im falschen Land.
Thomasius: in Ihrem Beitrag ist jede Zeile korrekt… Aber wer Sie hier angreifen möchte, findet bestimmt
einen Schandfleck in der klaren, lauteren Suppe. Ich denke aber, dass Sie damit leben können… :)3 :(3
:)3
Moralisch Anstalt? „Im übrigen ist es angemessen, daß Mißbräuche Minderjähriger mit gesellschaftlicher
Scham behandelt werden. Schon damals wußte man nämlich von dem heute so häufig provozierten Nachahmungs-Effekt.“
Es geht doch eigentlich nur darum, dass die Kirche – unter anderem auch – eine moralische Anstalt ist.
Sicherlich sollen Missbräuche mit gesellschaftlicher Scham behandelt werden. Die setzt aber ein Handeln
voraus, das darauf abzielt, derartige Missbräuche zu unterbinden. Derartige Handlungen sind aber offenbar
unterblieben und statt dessen wurde ein Zwang ausgeübt, die Missbräuche im geheimen sich vollziehen
zu lassen. Wenn die Kirche konsequent – wenn auch im Geheimen – alles unternommen hätte, derartige Missbräuche
zu unterbinden, würde sie heute nicht in dieser Weise angegriffen werden können.
#2 recherchiert2 12:26:51 | Freitag, 12. Februar 2010
abartig wie man von Nachahmung sprechen kann. Gilt das dann sicher auch wenn man nicht mehr von Morden,
Vergewaltigungen, Ehebrechern etc. spricht. Dann findet das auch keine Nachahmer oder wie? An Dummheit
und Naivität ist die Redaktion dieser „katholischen“ Seite wohl kaum noch zu übertreffen.
#1 engelhardt † 11:41:30 | Freitag, 12. Februar 2010
Missbrauch? Im übrigen ist es angemessen, daß Mißbräuche Minderjähriger mit einer gewissen gesellschaftlichen
Scham behandelt werden. Welcher Missbrauch? Laut kreuz.net gab’s den doch gar nicht.