Ernennungen
Der Papst ernennt einen Erzbischof von Prag
Ein Kind der im Westen gerne verharmlosten kommunistischen Kirchenverfolgung: Der zukünftige Kardinal war in der Vergangenheit als Fabrikarbeiter und Schlosser tätig.
Mons. Dominik Duka
Mons. Dominik Duka
© Miroslav Kuťák, CC
(kreuz.net, Prag) Heute ernannte Papst Benedikt XVI. den Bischof von Königgrätz, Mons. Dominik Duka (66), zum neuen Erzbischof von Prag.

Mons. Duka folgt Kardinal Miloslav Vlk (77) nach, dessen Rücktritt der Papst gleichzeitig annahm.

Kardinal Vlk – welcher der Fokolarbewegung nahesteht – regierte die Kirche in der tschechischen Hauptstadt seit 1991.

Der neue Erzbischof von Prag erblickte im April 1943 in Königgrätz das Licht der Welt.

Die Stadt befindet sich in Nordostböhmen.

Nach dem Abitur mußte er als Fabrikarbeiter tätig sein und lernte das Schlosserhandwerk.

Er absolvierte den Militärdienst. Erst im Jahr 1965 bekam er von den Kommunisten die Erlaubnis, in der Stadt Leitmeritz Theologie zu studieren.

Im Januar 1968 trat er im geheimen bei den Dominikanern ein.

Die Priesterweihe empfing er im Juni 1970.

Fünf Jahre später entzogen ihm die Kommunisten die Erlaubnis für seine priesterliche Tätigkeit. Der Dominikaner wirkte trotzdem als Seelsorger weiter.

Deshalb verurteilten ihn die Kommunisten 1981 zu einer Gefängnisstrafe.

Nach Abbüßen der Kerkerhaft war der Dominikanerpater bis 1989 als Zeichner tätig.

Im Jahr 1986 ernannten ihn die Dominikaner zum Provinzial der böhmisch-mährischen Provinz des Ordens.

Zwischen 1992 und 1996 wirkte er als Vize-Präsident der Union der Europäischen Ordenoberen-Konferenzen.

1994 nahm er an der Weltbischofssynode über das Ordensleben teil.

Von 1990 bis 1999 arbeitete Mons. Duka als Gastdozent für Bibelwissenschaften und biblische Anthropologie an der Universität von Olmütz.

Im Juni 1998 ernannte ihn Johannes Paul II. zum Bischof von Königgrätz.

Er ißt gerne Gulasch und schläft zuwenig

Im Jahr 2005 erzählte der Erzbischof vor der Webseite des deutschen Hilfswerk ‘Renovabis’, daß er gerne Gulasch ißt.

Seine Lieblingsstellen in der Bibel sind Deuteronomium 6,5-7 und 1 Johannes 3,16:

„Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.“

„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“

Ansonsten empfahl der Erzbischof als Lektüretipp „Flug nach Arras“ des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry († 1944).

Zur Frage, welche Fähgikeit er gerne besitzen würde, sagte der Erzbischof: „Einen besseren Lebensstil zu organisieren.“

Angesprochen auf eine Tätigkeit, für die er zu wenig Zeit findet, nannte der Bischof das „Schlafen“.
      
27 Lesermeinungen
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#30   Gotthard   22:00:04 | Dienstag, 16. Februar 2010
@r.ruhrgebietler
oer erinnert das foto nicht an den pfälzer saumagen
leider gibt es von Dir hier kein Foto!
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#29   grugenbusch †   17:34:00 | Sonntag, 14. Februar 2010
Im alten Hause vor mir frei
seh ich ganz Prag in weiter Runde.
Tief unten geht die Dämmerstunde
mit lautlos leisem Schritt vorbei…
So kann er dann demnächst rezitieren, der neue schlaflose, aber vom Gulasch satte Erzbischof.
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#28   Kairos †   10:26:37 | Sonntag, 14. Februar 2010
@ signum salutis
Sie beschreiben sie richtig, unser „Tradi“-Freunde, sie brechen den Stab über Menschen, Freund oder Feind nach starren Konventionen.
Ich wünsche dem neuernannten Erzbischof von Prag für seine nicht leichte Aufgabe Gottes Segen und eine glückliche Hand. Dass er seine Erfahrungen aus dem Totalitarismus so einbringenkann, dass die Kirche keine totalitäre Ordnung wird, wie es sich die Traditionalisten und die Piusbrüder wünschen.
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#27   SignumSalutis †   09:36:50 | Sonntag, 14. Februar 2010
unbeschriebenes Blatt?
Noch wird hier ganz unschuldig über die Gewohnheiten eines bislang hier weitgehend unbekannten Bischofs fabuliert – aber: Lieblingsbuch von Exupery (na, na, na, der erschien aber nicht Sarto-Verlag!)- ein Buch, das mich persönlich auch tief beeindruckt hat, aber an keiner Stelle von der alten Messe handelt o^/ o^/ o^/ :-D :-D :-D , auch eine starke Affinität zum alten Bund – ob die den neumarkionitischen Antijudaisten hier geheuer sein dürfte? Natürlich tritt man einen, der bei den Kommunisten mit Füßen getreten wurde, nich gleich. Aber: wir können ja die Stoppuhr stellen oder Wetten abschließen, ober nicht altliberaaaal oder neokonservatiiiiieeef ist, wenn er nicht in den nächsten 6 Wochen mindestens eine alte Messe im Veitsdom wöchentlich einführt …!
SignSal
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#26   equalizer   08:34:58 | Sonntag, 14. Februar 2010
Was ist denn Fähgikeit?
Zur Frage, welche Fähgikeit er gerne besitzen würde, sagte der Erzbischof: „Einen besseren Lebensstil zu organisieren.“
Mit Wein, Weib und Gesang?
Oder lieber Knaben? o^/
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#25   kristall   01:33:46 | Sonntag, 14. Februar 2010
ERZBISCHOF VON PRAG.
DIE ERNENNUNG,DES,ERBISCHOF,VON PRAG PAPST BENEDIKT DES 16.TEN. FINDE,ICH,EINE WEISE ENTSCHEIDUNG!
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#24   noch ein Landorganist   19:44:35 | Samstag, 13. Februar 2010
keine Meldung wert
ist deine Aussage kein Christ u. kein Katholik, denn es ist nicht’s neues, dass du bei allen Geschöpfen unweigerlich Brechreiz auslöst.
„Meine Katze hat heute morgen auf den Teppich gekotzt.“
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#23   Izmet Necist   17:59:03 | Samstag, 13. Februar 2010
Er ißt gerne Gulasch und schläft zuwenig
kreuz.net muss ja über etwas berichten, aber ich hätte Er ißt gerne Gulasch und schläft zuwenig nicht als Überschrift dieses Abschnittes genommen!
:-D
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#22   Erzengelchen †   16:34:48 | Samstag, 13. Februar 2010
weniger schlaf…
Dann hat e auch weniger zeit für Beischlaf und die Todsünde der Trägheit…alles sehr heiligmäßig, werter Herr Grugenbusch alias Dirty Sanchez :-D
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#21   grugenbusch †   16:27:28 | Samstag, 13. Februar 2010
er schläft zu wenig?!?
Das wird doch hoffentlich nicht daran liegen, daß er nachts in HHP-Lokalen unterwegs ist und deswegen vor Geilheit kein Auge zu tut?
Besorgte Grüße von Grugenbusch o.O
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#20   Erzengelchen †   16:25:02 | Samstag, 13. Februar 2010
hahaha
Er ist gerne Gulasch ;) Solange er nicht Saumagen isst und so verlogen wird wie unser dicker Helmut :-D
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#19   Izmet Necist   16:19:59 | Samstag, 13. Februar 2010
@r.ruhrgebietler
der gehört nur der traditon des V-II-liberalismusses an!
es heißt ja katholisches Forum der tradition.
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#18   r.ruhrgebietler   15:48:42 | Samstag, 13. Februar 2010
salve… was macht denn der ratzi
ehm der ratzinger auf den bildern?
der gehört nur der traditon des V-II-liberalismusses an!
aber niemals der unverkürzten Glaubenslehre!
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#17   agnosti †   15:28:18 | Samstag, 13. Februar 2010
Wow, salve
33 registrierte Mitglieder! Da zahlt es sich doch aus, dass du seit Wochen jeden thread vollmüllst!
agnosti, mitleidig lächelnd
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#16   Sefirot   15:26:35 | Samstag, 13. Februar 2010
Herr Contras ist nur neidisch, weil er
bei dem Spiel nich alt Kerze brennen durfte…
Wer ist modernist Duka?Duka hat Kerzenleuchter vom Kirche für Freimauerer Ritus geliehen.
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#14   Sefirot   15:15:38 | Samstag, 13. Februar 2010
Kairos: Schweinegulasch ist trefe,
nicht koscher, und wird wegen der braunen Soße besonders von Nazis bevorzugt… uind deren Genossen! :-[
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#13   agnosti †   15:13:04 | Samstag, 13. Februar 2010
Der ruhrgebietler
kommt sicher in den Himmel, das ist gewiss! Er ist im Besitz des 8. Sakramentes: Die ihm allesverzeihende und jeden Betroffenen erlösende Schwachsinnigkeit. Einfach nicht schuldfähig, der Typ.
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#12   Sefirot   15:07:25 | Samstag, 13. Februar 2010
Die gesammelten Erkenntnisse als Fabrikarbeiter
und Schlosser, werden dem künftigen Prager Erzbischof Dominik Duka ganz bestimmt nicht schaden. Es wäre gut wenn der Episkopat der Kirche in Deutschland auf ähnliche praktische Erfahrungen zurückgreifen könnte, damit man auch der Episkopat weiß, was es bedeutet, im Schweiße des Angesichts das trockne Brot zu verzehren.
Der Prager Erzbischof wird auch auf Grund seiner Erkenntnisse bestimmt nicht behaupten, das kommunistische System habe es nicht
gegeben und wenn es das gegeben hätte, sei die Staatsgewalt nur von sanftmütigen Engeln praktiziert worden.
Ein Faux pas der des Monsignore WilliAmson, der den Holocaust immer noch in Frage stellt, wird Monsignore Duka gewiss nicht unterlaufen.
Und wenn die braunen Socken hier wieder Grund zum Sturmlaufen haben, der Lieblingstext von Monsignore Duka ist das Credo der jüdischen Religion, das Sch’ma Jissroel:
„Höre, Israel! Jahwe, unser Gott, Jahwe ist einzig. Darum sollst du den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Diese Worte, auf die ich dich heute verpflichte, sollen auf deinem Herzen geschrieben stehen. Du sollst sie deinen Söhnen wiederholen. Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich schlafen legst und wenn du aufstehst.„Ersten Testament im Buch Deuteronomium 6,5-7 und
„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ Johannes-Evangelium im Zweiten Testament.
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#11   Herr Contras   15:07:11 | Samstag, 13. Februar 2010
Wer ist modernist Duka?
Duka hat Kerzenleuchter vom Kirche für Freimauerer Ritus geliehen.
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#9   r.ruhrgebietler   14:43:47 | Samstag, 13. Februar 2010
kairos – ich korrigiere
sie haben zwar ein Seele, aber kein erkennbares hirn.
mit ersterem ist es sehr schlecht gestellt
zweiteres verschont sie vor kopfschmerzen!
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#8   Kairos †   14:25:10 | Samstag, 13. Februar 2010
@ ruhrgebietler
mein hirn hat keinen schaden, aber vielleicht ihre Brne
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#7   Izmet Necist   14:24:38 | Samstag, 13. Februar 2010
@Kairos
Damit zeigt kreuz.net indirekt, dass es monarchistische (diktatorische Strukturen) befürwortet.
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#6   r.ruhrgebietler   14:24:02 | Samstag, 13. Februar 2010
Kairos – welcher Schaden
muss in ihrem hirn abgehen???
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#5   Kairos †   14:21:01 | Samstag, 13. Februar 2010
welche Sorte Gulasch
wurd leider vergessen, Schweinegulasch, Rinderglasch, Putengulasch,
aber wirklich wichtig ist das nicht
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#4   r.ruhrgebietler   14:19:42 | Samstag, 13. Februar 2010
leider steht nirgendwo
ob er ein verfechter der ewig gültigen trid. Liturgie ist. alles andere ist mumpitz! oer erinnert das foto nicht an den pfälzer saumagen l :-@ hmann!!!!
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#2   Izmet Necist   14:13:24 | Samstag, 13. Februar 2010
Kommunisten
Er absolvierte den Militärdienst. Erst im Jahr 1965 bekam er von den Kommunisten die Erlaubnis, in der Stadt Leitmeritz Theologie zu studieren.
Deshalb verurteilten ihn die Kommunisten 1981 zu einer Gefängnisstrafe.
Das waren keine kommunisten, sondern Realsozialisten.
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#1   Kairos †   14:11:17 | Samstag, 13. Februar 2010
So denkt die Redaktion
„…regierte die Kirche in der tschechischen Hauptstadt seit 1991.
Seit wann regiert ein Bischof eine Kirche?
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Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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