Der deutsche Rechtsanwalt der Priesterbruderschaft Sankt Pius X. hat den Kommentar seiner Gegendarstellung eines Berichts des Sekretärs von Pius-Bischof Richard Williamson zurückgewiesen. Die zweite Gegendarstellung von Maximilian Krah.
(kreuz.net) Unwahre Tatsachenschilderungen und Anschuldigungen, wie Sie Stephen Heiner erneut verbreitet,
sollten nicht unkommentiert im Raum stehen blieben. Ich stelle deshalb fest:
1) Ich war weder im August,
noch im Juli, noch in einem anderen Sommermonat 2009 in London.
Ich nehme zur Kenntnis, daß Heiner nunmehr
nicht mehr bestreitet, daß das Februar-Interview mit Bischof Williamson von ihm telefonisch genehmigt
wurde und daß er einräumt, daß der Bischof trotz seines angeblichen Nein noch Kontakt zu den Reportern
aufgenommen hat – übrigens nicht nur einmalig.
Solche Dinge sind auch keine Nebensächlichkeiten, wie
Heiner es nun versucht darzustellen. An ihnen erkennt man vielmehr die Glaubhaftigkeit einer Aussage und
die Glaubwürdigkeit ihres Autors.
2) Die kirchliche Lehrkompetenz besteht nur für solche historischen
Ereignisse, an denen sich die Heilsgeschichte realisiert hat. Das trifft für die allermeisten historischen
Ereignisse nicht zu, auch nicht für das sogenannte „Dritte Reich“.
Folglich fallen diese Ereignisse
auch nicht in die kirchliche Lehrkompetenz. Wer hier wie Heiner das Gegenteil postuliert, der erhebt entweder
seinerseits das „Dritte Reich“ zu einem religiösen Gegenstand oder aber er vertritt ein Weiheverständnis,
das eher an Voodoo denn an Katholizismus erinnert.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß er für derlei
Unsinn eine „stillschweigende Zustimmung“ besitzt.
3) Heiners Herzensanliegen ist es aber, sich über
die erfolgte Distanzierung von Fehlverhalten zu empören. Was er dabei aber in seinem blinden Furor übersieht,
ist, daß wer sich über die Distanzierung von Fehlverhalten empört, immer implizit das Fehlverhalten
zugibt.
Je lauter die Empörung wird, umso dringender wird die Frage aufgeworfen, was für ein Fehlverhalten
hier wohl die Distanzierung begründet hat.
Heiner begreift nicht, daß nicht derjenige das Licht der
Wahrheit zu fürchten hat, der sich von Fehlverhalten distanziert, sondern derjenige, der das Fehlverhalten
begangen hat.
Heiner sitzt im Glashaus und wirft mit Steinen. Die Steine verfehlen ihr Ziel, aber die
Glasscherben treffen den Steinewerfer.
15. Februar 2010
Maximilian Krah, Rechtsanwalt
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57 Lesermeinungen
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#63 Leo Miles 19:01:22 | Dienstag, 16. Februar 2010
@Izmet Können Sie es nicht erklären? Übrigens, Wikipedia erklärt ganz klar und deutlich, was Semiten
sind. Und die überwiegende Mehrheit der „Juden“ gehören gewiß nicht dazu. Und die Mehrheit der Semiten
wird von ganz anderen Völkern gestellt, z.B. von Palästinensern usw. Der Kampfbegriff „Antisemitismus“
ist also eine lächerliche Luftnummer der satanischen Pharisäer. Es ist Ihr Problem, wenn Sie den Pharisäern
auf den Leim gehen, gemäß dem Worte Jesu: „Sie sind ja blinde Blindenführer; so ein Blinder den anderen
führt, fallen beide in die Grube.“ @Lollipop Wie muß denn Ihrer Meinung ein „Katholik“ sein? Etwa so
ein lächerlicher Pharisäer- und Systemknecht wie Sie??
@Lollipop Die Piusgruppe weiß ja nicht, was sie da tut und wenn sie wissen, dann wird es zu spät sein.
Ihr Licht am Ende des Tunnels in der Welt ist Rechtbehalten wollen. Der Wille zum Besserwissen. Wissen
um des Wissens Willen, damit sie von den Leuten als groß angesehen werden, diese Heuchler. Die sollen
zuerst mal den Dorn aus ihrem eigenen Augen entfernen und der ist nicht Williamson. Der wiederum war ein
Ausleger dieser Gemeinschaft, die sich noch immer Kirche nennen darf.
#60 Lollipop † 23:40:38 | Montag, 15. Februar 2010
@Lisibald Ich ire auch nicht, also ich bin nicht irrisch, sondern ein ganz normaler Deutscher. Aber von
der Lehre der Kirche sollten sie sich lieber an die Kirche selbst halten, nicht an Sekten
#58 Lollipop † 23:35:43 | Montag, 15. Februar 2010
@Lisibald Wenn du mit Sie die Piusbrüder meinen, stimm ich ihnen überein. Wenn sie mit Sie mich meinen,
dann nicht. Ich bewege mich lediglich auf katholischer Lehre und ich weis, wovon ich spreche im Gegensatz
zu ihnen.
@Lollipop Genau diese Form der Spaltung hat Luther auch betrieben. Daher gleich ausschließen, wenn sie
sich über die Glaubensgewalt der Kirche stellen wollen, sind sie nicht besser als Williamson. Jede vernunftbegabte
Gemeinschaft mit Verstand wird ein Kloster mit Regeln bauen, aber nein, es muß im Zeichen der Illuminaten
geschehen. Die, die erleuchtet sind und die Wahrheit kennen, welche die Kirche nicht kennt.
#56 Lollipop † 23:25:30 | Montag, 15. Februar 2010
Billige Polemik und Häresien auf der FSSPX-Homepage steht: ja genau hier: Die Heilige Messe ist die unsichtbare
und unblutige Erneuerung des Kreuzesopfers Den Kern bildete jedoch das „Brotbrechen“, das getreu der Überlieferung
Unseres Herrn vorgenommen wurde, wie es der heilige Paulus schildert. Die römische Liturgie setzte sich
im Abendland mehr und mehr durch, besonders als sie unter Karl dem Großen für das Frankenreich übernommen
wurde. Hier erfuhr die Messe einige Umgestaltungen und Erweiterungen, die allerdings nichts Wesentliches
und vor allem nicht den Kanon betrafen In der Alten Messe feiern wir das Opfer Unseres Herrn Jesus Christus
am Kreuz, also das Geschehen vom Karfreitag; in der Neuen Messe feiert man das „Herrenmahl“, also ein
Gedächtnis des Abendmahls vom Gründonnerstag Der Akzent liegt nicht mehr auf dem Opfer, sondern auf
der Versammlung der Gemeinde. Darum ist der Priester nicht mehr in erster Linie Opfernder, sondern der
„Vorsteher“ der Versammlung. Zentral ist nicht mehr die reale Gegenwart Christi unter den sakramentalen
Gestalten auf dem Altar, sondern die geistige Gegenwart des Herrn in der Gemeinde Ja, aber nur noch von
einem „Lobopfer“ im Sinne Luthers. Das Opfer der heiligen Messe hat eigentlich einen vierfachen Zweck:
Lob, Dank, Bitte und Sühne. Die Alte Messe ist katholisch und predigt das Christkönigtum; die Neue Messe
ist ökumenisch und demokratisch
Schwabenstreiche, aus: Heiner und der Rechtsanwalt Und? Wer? oder vielmehr: was? Bei all diesen Dingen
muß man vom Kern der Sache nicht mal eine Ahnung haben um die allzeitgültige und wichtigste Frage stellen
zu dürfen: Wem nutzt das alles ?
Oh je … Dieser Ritus stellt darum eine ernsthafte Gefahr dar, den Glauben an die reale Gegenwart Christi
in der hl. Eucharistie und an den Opfercharakter der Messe zu verlieren. Den Text habe ich gerade von
einer mutmaßlichen fsspx Webseite bezogen. Die reale Gegenwart Christi ist in der hl. Eucharistie seit
2000 Jahren gegenwärtig. Langsam werde ich sauer.
#52 Lollipop † 23:07:25 | Montag, 15. Februar 2010
Leo Miles Wer ist Leo, das ist hier die große Frage, wenn sich solche Menschen bei der FSSPX tummeln
und dann auch noch vorgeben, katholisch zu sein, das ich nicht lache
#40 Großwildjäger 22:14:27 | Montag, 15. Februar 2010
@ Leo Miles: HIER pqasb.pqarchiver.com/…ccess/470483821.html?dids=470483821… ist mal ein Link zu einem
leider nicht ausführlichen Bericht des „Toronto Star“. Seltsam ist, dass die meisten Links zu den ausländischen
Seiten der FSSPX, die Aussagen von Williamson enthalten, für normale User gesperrt bzw. nicht aufrufbar
sind…Obwohl es mich nicht wundert…
@Großwildjäger 1. Ich verschmähe Wikipedia nicht. Aber wenn es um solche Zitate geht, sollte man konkrete
Quellen benennen können. 2. Die Aufnahme einer Strafanzeige belegt an sich gar nichts. Ich kann auch
gegen jederzeit gegen jeden wegen allem möglichen Strafanzeige stellen. Wikipedia schreibt hierzu: Eine
Strafanzeige ist die Mitteilung eines Sachverhaltes an die zuständigen Strafverfolgungsbehörden, der
nach Auffassung des Mitteilenden einen Straftatbestand erfüllen könnte.
#36 Großwildjäger 21:52:39 | Montag, 15. Februar 2010
@ Leo Miles: Neben der von Ihnen verschmähten Wikipedia momentan nicht. Aber ein Besucher des G*ttesdienstes
in Sherbrooke hat damals Strafanzeige gestellt. Die Zeitung „Toronto Star“ hat darüber berichtet.
#33 Großwildjäger 21:21:58 | Montag, 15. Februar 2010
@ Leo Miles: Williamson hat vor einigen Jahren (1989) vor vielen Zuhörern in Kanada wörtlich gesagt:
„Das waren alles Lügen, Lügen, Lügen! Die Juden erfanden den Holocaust, damit wir demütig auf Knien
ihren neuen Staat Israel genehmigen.“
Wenn ich es richtig verstanden habe … geht es jetzt um das Recht eines Bischofs über Geschichte und
Geschichtspolitik zu sprechen. Wieso Krah die Redefreiheit hier auf heilsgeschichtlich relevante Geschichte
im engsten Sinne reduziert, wäre noch zu erklären, damit auch ich es verstehe. Und wie soll man erkennen,
dass der Holocaust ein Pulverfass ist, wenn man ihn mit Samthandschuhen anfasst statt mit dem Vorschlaghammer.
Erst durch Williamsons Mangel an Diplomatie, ist doch der Gott der politischen Korrektheit ins Wanken
geraten. Immerhin ist das Leugnungsverbot jene Ursünde, die es möglich gemacht hat, dass es so etwas
wie Meinungsdelikte überhaupt gibt.
@Izmet Glaube ich nicht. Wir wissen doch bereits um Ihre Naivität. Williamsons Geschäft ist das Leugnen
des Holocausts. Seinen Lebensunterhalt verdient er damit wohl nicht…
@Herrn Krah Schuster, bleib bei deinen Leisten… @Bischof Williamson und Herrn Heiner Bloß nicht mit
Rechtsanwälten anlegen… Rabulistik ist ihr Geschäft (nicht böse gemeint, es ist einfach so)…
#14 Izmet Necist 18:28:26 | Montag, 15. Februar 2010
@unbestechlicher Möchtegernchristen gegen Möchtegernchristen. (Piusbruderschaft gegen kreuz.net). Ja
sollen sie sich alle gegenseitig den Kopf einschlagen, wie Jesus es gelehrt hat. Sollen sie gegen Schwule
hetzen, wie es Jesus gelehrt hat. Sollen sie Juden vergasen, wie es Jesus gelehrt hat. Sollen sie Kondome
verbieten, weil Jesus das so will.
Gähn – so was langweiliges ! Piusse gehen Piusse, Juristen gegen Juristen, Sieben-Tages-Adventisten gegen
Siben-Tages-Adventisten usw. usw. Wen interessesiert den so was ? Pack schlägt sich – Pack verträgt
sich. Alles Gute und Gottes Segen vom Unbestechlichen
#10 Zweifler † 15:48:19 | Montag, 15. Februar 2010
@Waldemar Michael Die zweite Gegendarstellung von Maximilian Krah. Dieser vom Schreibbüro eingestellte
Satz bedeutet keineswegs, daß Herr Krah diese Gegendarstellung tatsächlich für kreuz.net geschrieben
hat, noch daß er seine Einwilligung zur Veröffentlichung gegeben hat. In einem anderen Fall liegt mir
doch tatsächlich eine entsprechende Aussage von einem angeblichen Autoren vor.
das dürfte leichter fallen als früher, ich habe den neuen kreuz.net-Server bei ARIN in Montreal www.ip-db.com/174.142.53.76
lokalisiert und anders als in den USA ist die Justiz in Kanada bei hate speech ziemlich bissig …
ich werde immer neugieriger … … über diese hinter den Kulissen ausgetragenen Kämpfe und die zugehörigen
Machtspielchen. Jetzt hat es RA Krah zum zweiten Mal geschafft, hier eine Gegendarstellung abdrucken zu
lassen, obwohl sich die Herausgeber von kroiz.hail so sicher versteckt wissen hinter ihrer anonymisierten
Webseite. Ein interessierter Staatsanwalt auf der Jagd nach den Holokaust leugnenden und andere Straftaten
begehenden Schreiberlingen und Postern hier in diesem Forum könnte langsam versucht werden, mal bei Herrn
Krah nach den echten Namen zu fahnden, dort würde er sicher fündig werden … Weidmannsheil
gähn… ist das langweilig statt sich die hier schreibenden seelen ernsthaft um ihr eigeneös Seelenheil
kümmern. ergiessen sie sich in vermutungen und „stellungen“ – Darstellungen, Gegen-Darstellungen Es lebe
die unverkürzte Glaubenslehre, die trid. Liturgie! Jesus Christus lässt sich nicht verleugnen von den
V-II’lern! auch nicht von den öffentlichen leugnern zollitsch, lehmann, algermissen, mussinghof u.v.a.m.
Boomerang 1. Hier will Heiner wieder B.W. verteidigen, indem er nicht einfach die Gegenstellung 1 von
RA.Krah stehen lässt, sondern vehement Punkt für Punkt berechtigen will. Wem Heiner damit am meisten
schadet, ist seinem B.W. – Heiner wäre es geraten, die Sache um B.W. und seine Thesen zu beenden. 2.
Heiner macht hier RA. Krah zum Täter und verkennt dabei, dass Krah nur derjenige ist, der reagieren muss
und letztlich nur eins – wie die gesamte Bruderschaft – der Opfer der B.W. – Thesen ist. Hier wird Krah
aus der Opferrolle in die Täterrolle gerrückt und B.W. als der „Arme“ dargestellt. Es ist für mich
einfach unverständlich, dass man noch meint es vertieigen zu müssen, dass dein Bischof auch über historische
Sachen urteilen darf. a) Krah sagt richtig, dass ein Bischof keine Autorität darüber besitzt. b) Gedankenspiel:
Angenommen er würde Autorität besitzen, würde dann nicht jeder halbwegs kluger Mensch das Thema meiden
oder die Sache ruhen lassen… anstatt den Schaden noch zu bestärken. Herr Heiner sollte nun bedenken,
dass durch solche öffentliche Stellungsnahmen die Bruderschaft gespalten wird. Die Feine in den eigenen
Reihen vermagen weit mehr an Schaden auszurichten, als die äußeren Feinde. Wenn Heiner schweigt, muss
Krah nicht reagieren.Wenn B.W. sich auf religiöuse Thesen konzentriert, kann die Bruderschaft mit den
ständigen Distanzierungen aufhören. Ich bitte auch hiermit kreuz.net nicht mehr zu diesem Konflikt durch
Veröffentlichung irgendwelcher Beiträge beizutragen.
witzig, kultiviert aber unfähig… Bischof Williamson ist witzig und kultiviert aber unfähig seine Zunge
in Schach zu halten was zur Folge hat, dass er ein Eigentor nach dem anderen schiesst. Leider scheint
er nicht einsehen zu wollen, dass man an ein Pulverfass wie den Holocaust nicht mit dem Vorschlaghammer
sondern mit äusserst raffinierten Instumenten anzufassen hat. Wozu sich mit Zahlen herumschlagen nachdem
die Tatsache, dass die Nazis den Willen hatten, die Juden zu vernichten, unbestritten ist und dieser Wille
auch in die Tat umgesetzt wurde. Warum konnte Bischof Williamson dem Reporter nicht einfach antworten,
seine Frage sei fehl am Platze.