14:50:48 | Dienstag, 16. Februar 2010
Die Lage der Kirche in der Schweiz ist so verzweifelt, daß ein durchschnittlicher Altliberaler problemlos einen neokonservativen Anstrich bekommen kann.

Bischof Kurt Koch bei einer Firmung im Jahr 2009
© Ch-info.ch, CC(kreuz.net, Vatikan) Bischof Kurt Koch könnte Nachfolger des deutschen Kurienkardinals Walter Kasper
werden.
Das behauptete der notorische Haß-Journalist Michael Meier im Züricher Regionalblatt ‘Tagesanzeiger’.
Der altliberale Kurienkardinal Walter Kasper (76) ist Präsident des Päpstlichen Einheitsrates. Er vollendet
am 5 März sein 77. Lebensjahr.
Die Gerüchte einer Ernennung von Bischof Koch in dieses Amt kursieren
angeblich schon seit Monaten.
Am 6. Februar empfing Papst Benedikt XVI. den Bischof in Audienz.
Der
Pressesprecher des Bistums Basel, Giuseppe Gracia, bestätigte nur den Termin beim Papst: „Zu Gerüchten
sagen wir nichts. Bischof Koch sagt nichts zur Audienz.“
Gracia würde sich über eine Ernennung von
Mons. Koch an die Kurie freuen: „Er wäre gewiß der richtige Mann für diese Aufgabe.“
Bekehrung mit
der Bischofsernennung?Kirchenfeind Meier beschreibt Mons. Koch als den geistig agilsten, gebildetsten
und eloquentesten Bischof der Schweiz.
In den1980er Jahren gehörte der Bischof offen zum altliberalen
Lager.
Als Theologieprofessor in Luzern bezeichnete Mons. Koch das den Männern vorbehaltene Priestertum
als „diskriminierend“, die Morallehre des heutigen Papstes als „einäugig“ und die Personalprälatur Opus
Dei als „fundamentalistisch“.
Im August 1995 wählte das altliberale Domkapitel Mons. Koch aus einem
Dreiervorschlag zum Bischof. Sein Vorgänger legte das Bischofsamts nieder und heiratete.
Die vatikanische
Bestätigung der Wahl zögerte sich hinaus. Meier weiß „aus verläßlicher Quelle“, daß das Opus Dei
gegen die Ernennung intervenierte.
Seit der Bischofsernennung empfindet Meier den Prälaten als „linientreuen
Kirchenmann“.
Bischof Koch hat den Papst immer wieder verteidigt – unter anderem während des Pogroms
gegen Pius-Bischof Richard Williamson Anfang 2009.
Allerdings ist Mons. Koch ein offener Gegner des Zölibats.
Er hat auch die altliberale und priesterfeindliche Linie in seinem Bistum in keiner Weise angetastet.
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#11
Janos-der-Finstere 09:53:53 | Dienstag, 23. Februar 2010
#10
Izmet Necist 23:55:06 | Dienstag, 16. Februar 2010
#9
Janos-der-Finstere 18:55:14 | Dienstag, 16. Februar 2010
#8
Izmet Necist 18:52:01 | Dienstag, 16. Februar 2010
#7
Kairos † 18:01:24 | Dienstag, 16. Februar 2010
#6
wickerl 16:43:21 | Dienstag, 16. Februar 2010
#5
engelhardt † 15:41:25 | Dienstag, 16. Februar 2010
#4
noch ein Landorganist 15:35:46 | Dienstag, 16. Februar 2010
#3
engelhardt † 15:22:54 | Dienstag, 16. Februar 2010
#2
noch ein Landorganist 15:20:12 | Dienstag, 16. Februar 2010
#1
engelhardt † 15:17:28 | Dienstag, 16. Februar 2010