Ernennungen
Wird der Bischof von Basel nach Rom berufen?
Die Lage der Kirche in der Schweiz ist so verzweifelt, daß ein durchschnittlicher Altliberaler problemlos einen neokonservativen Anstrich bekommen kann.
Bischof Kurt Koch bei einer Firmung im Jahr 2009
Bischof Kurt Koch bei einer Firmung im Jahr 2009
© Ch-info.ch, CC
(kreuz.net, Vatikan) Bischof Kurt Koch könnte Nachfolger des deutschen Kurienkardinals Walter Kasper werden.

Das behauptete der notorische Haß-Journalist Michael Meier im Züricher Regionalblatt ‘Tagesanzeiger’.

Der altliberale Kurienkardinal Walter Kasper (76) ist Präsident des Päpstlichen Einheitsrates. Er vollendet am 5 März sein 77. Lebensjahr.

Die Gerüchte einer Ernennung von Bischof Koch in dieses Amt kursieren angeblich schon seit Monaten.

Am 6. Februar empfing Papst Benedikt XVI. den Bischof in Audienz.

Der Pressesprecher des Bistums Basel, Giuseppe Gracia, bestätigte nur den Termin beim Papst: „Zu Gerüchten sagen wir nichts. Bischof Koch sagt nichts zur Audienz.“

Gracia würde sich über eine Ernennung von Mons. Koch an die Kurie freuen: „Er wäre gewiß der richtige Mann für diese Aufgabe.“

Bekehrung mit der Bischofsernennung?

Kirchenfeind Meier beschreibt Mons. Koch als den geistig agilsten, gebildetsten und eloquentesten Bischof der Schweiz.

In den1980er Jahren gehörte der Bischof offen zum altliberalen Lager.

Als Theologieprofessor in Luzern bezeichnete Mons. Koch das den Männern vorbehaltene Priestertum als „diskriminierend“, die Morallehre des heutigen Papstes als „einäugig“ und die Personalprälatur Opus Dei als „fundamentalistisch“.

Im August 1995 wählte das altliberale Domkapitel Mons. Koch aus einem Dreiervorschlag zum Bischof. Sein Vorgänger legte das Bischofsamts nieder und heiratete.

Die vatikanische Bestätigung der Wahl zögerte sich hinaus. Meier weiß „aus verläßlicher Quelle“, daß das Opus Dei gegen die Ernennung intervenierte.

Seit der Bischofsernennung empfindet Meier den Prälaten als „linientreuen Kirchenmann“.

Bischof Koch hat den Papst immer wieder verteidigt – unter anderem während des Pogroms gegen Pius-Bischof Richard Williamson Anfang 2009.

Allerdings ist Mons. Koch ein offener Gegner des Zölibats. Er hat auch die altliberale und priesterfeindliche Linie in seinem Bistum in keiner Weise angetastet.
      
11 Lesermeinungen
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#11   Janos-der-Finstere   09:53:53 | Dienstag, 23. Februar 2010
Izmet Necist: the right man for the right place
daher dürfte die Nachfolge Gauthier le Guignol im Einheitszirkus für ihn der geeignete Ort sein
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#10   Izmet Necist   23:55:06 | Dienstag, 16. Februar 2010
Stimmt
Als Theologieprofessor in Luzern bezeichnete Mons. Koch das den Männern vorbehaltene Priestertum als „diskriminierend“, die Morallehre des heutigen Papstes als „einäugig“ und die Personalprälatur Opus Dei als „fundamentalistisch“.
Stimmt doch auch.
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#9   Janos-der-Finstere   18:55:14 | Dienstag, 16. Februar 2010
so wichtig dürfte die Nachfolge
Gauthier le Guignol wohl nicht sein. Schliesslich handelt es sich um eine vom Frevler Roncalli gebilligte Einrichtung die der Kirche unendlich viel geschadet hat. Aufgabe eines echten Papstes wird es sein, diese Einrichtung dorthin zu verlegen wohin sie gehört: in die Vergessenheit
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#8   Izmet Necist   18:52:01 | Dienstag, 16. Februar 2010
Bekehrung mit der Bischofsernennung?
Kirchenfeind Meier beschreibt Mons. Koch als den geistig agilsten, gebildetsten und eloquentesten Bischof der Schweiz.
Deswegen ist er noch kein Kirchenfeind.
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#7   Kairos †   18:01:24 | Dienstag, 16. Februar 2010
wo er Recht hat, hat er Recht
bezeichnete Mons. Koch das den Männern vorbehaltene Priestertum als „diskriminierend“, die Morallehre des heutigen Papstes als „einäugig“ und die Personalprälatur Opus Dei als „fundamentalistisch“.
Und, was ist dagegen einzuwenden, denn es stimmt?
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#6   wickerl   16:43:21 | Dienstag, 16. Februar 2010
fromm blinken und altliberal- links vorbeifahren
Das sind die Leute die der Papst am liebsten hat die nach dem Motto agieren, ich wasche den Pelz, aber ich mache dich nicht nass. Sie formulieren Sätze in denen auch fromme Katholiken glauben für sich etwas heraushören zu können, ohne jedoch irgend etwas nennenswertes zu bewirken, halt so wie die Ansprachen von Papst Benedikt alle so sind. Und wichtig ist, dass es keinen Ärger gibt und sich nichts ändert. Narrenmessen eher doch ablehnen, aber nicht dagegen einschreiten, so groß der Frevel und die Verstoßung gegen das 1. Gebot auch sein mag. Rechts blinken, damit nicht zu viele Leute zu den Traditionalisten abwandern, und altliberal links vorbeifahren, das ist die Parole.
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#5   engelhardt †   15:41:25 | Dienstag, 16. Februar 2010
Beleg
Sowas nennt man eine „Anekdote“ und ist als Beleg nutzlos.
Mach mal eine Google-Suche nach „altliberal“ und erzaehl mal, wer das Wort sonst noch (vor allem im Kontext, in dem kreuz.net) das Wort benutzt).
Sehr schwacher Versuch, Deine Behauptung zu verteidigen.
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#4   noch ein Landorganist   15:35:46 | Dienstag, 16. Februar 2010
engelhardt
Abgesehen davon, wird dieses Wort aussschliesslich von kreuz.net benutzt.
ich benutze es auch außerhalb des Internets und bisher hat jeder verstanden was damit gemeint ist. Ich nehme mich selbst als Beleg :-D
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#3   engelhardt †   15:22:54 | Dienstag, 16. Februar 2010
Altliberal
„Altiberale“ waren eine Fraktion im preussischen Parlament.
Abgesehen davon, wird dieses Wort aussschliesslich von kreuz.net benutzt.
Wenn Du anderer Meinung bist, dann belege sie.
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#2   noch ein Landorganist   15:20:12 | Dienstag, 16. Februar 2010
engelhardt und seine Luegen
als ob das Wort „Altliberale“ nur hier gebraucht würde. :-#
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#1   engelhardt †   15:17:28 | Dienstag, 16. Februar 2010
Luegen
In den1980er Jahren gehörte der Bischof offen zum altliberalen Lager.
Nachdem die „Altliberalen“ ein Hirngespinst der Seitenbetreiber sind, wuerde mich mal interessieren, wie man sich als „Altliberaler“ outen kann.
Die „Altliberalen“ sind fuer kreuz.net, was die „Weisen von Zion“ fuer die Antisemiten sind.
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