Paedophilie
Kirchliche Selbstgeißelungs-Furor verharmlost die Täter
Den Deutschen ist zu wünschen, daß sie den Mut besitzen, bei der Kinderschänderei auf die üblichen Projektionen zu verzichten und deren lange Zeit betriebene Verharmlosung in der Gesellschaft als Teil einer gemeinsamen Schuld anzunehmen.
Einen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmißbrauch gibt es nicht.
Einen Zusammenhang zwischen Zölibat und Kindesmißbrauch gibt es nicht.
(kreuz.net) Die Kombination von Sakralität, Sexualität und Kindergesichtern sorgt naturgemäß immer für besondere Aufmerksamkeit.

Das erklärte der Kölner Psychiater, Theologe und Schriftsteller Manfred Lütz (55) am 11. Februar in der Online-Ausgabe der ‘Frankfurter Allgemeinen Zeitung’.

Lütz leitet seit 1997 das Alexianer-Krankenhaus in Köln, eine Fachklinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie.

Verantwortungslose Anklage des Zölibats

Für den Psychiater ist die Sachlage klar: „Was immer man von der katholischen Sexualmoral halten mag, sie war jedenfalls auch in Zeiten der Verharmlosung von Pädophilie für jeden, der sich daran hielt, ein Bollwerk gegen Kindesmißbrauch.“

Der Psychiater erklärt unumwunden, daß es verantwortungslos ist, den Zölibat in diesem Zusammenhang zu nennen:

„Auf einer Tagung 2003 in Rom erklärten die international führenden Experten – alle nicht katholisch –, es gebe keinerlei Zusammenhang dieses Phänomens mit dem Zölibat.“

Verharmlosung der Täter

Der Psychiater informiert, daß der Hinweis auf den Zölibat nicht selten zu den „verlogenen Entschuldigungsstrategien“ der Mißbraucher gehört:

„Das Geschäft der Täter betreibt man, natürlich unbeabsichtigt, auch, wenn man jetzt in »Selbstgeißelungs- Furor« (Kröber) verfällt und die Karikatur des alten Jesuitenmythos – Geheimnistuerei, intensive »Einzelbearbeitung« – wiederaufleben läßt und als mögliche Ursache nennt.“

Lütz läßt keinen Zweifel darüber, daß „alle Eins-zu-eins-Kontakte immer durch Mißbraucher instrumentalisierbar“ sind:

„Zehn Prozent der Psychotherapeuten überschreiten irgendwann einmal die Grenze zum Mißbrauch.“

Doch daraus folgert er keine generelle Verdammung der Psychotherapie: „Aber so wenig die Psychotherapie selbst für den Mißbrauch verantwortlich ist, so wenig ist es ignatianische Seelsorge – auch an Schülern.“

Statt dessen fordert Lütz „ohne“ Scheuklappen die Erkenntnisse der Wissenschaft zu nutzen, sichernde und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und für Transparenz zu sorgen.

Er beendet seine Ausführungen mit einem Wunsch an seine Landsleute:

„Uns Deutschen ist zu wünschen, daß wir endlich den Mut besitzen, bei diesem ernsten Thema auf die üblichen Projektionen zu verzichten und die lange Zeit betriebene Verharmlosung von sexuellem Kindesmißbrauch in der gesamten Gesellschaft als einen Teil von unser aller Schuld anzunehmen.“

Als Beispiel dafür nennt er den angesehenen Sexualwissenschaftler Eberhard Schorsch († 1991).

Im Jahr 1970 erklärte er unwidersprochen vor dem Deutschen Bundestag, daß „ein gesundes Kind in einer intakten Umgebung nichtgewalttätige sexuelle Erlebnisse ohne negative Dauerfolgen verarbeitet.“

Im Jahr 1989 distanzierte er sich von dieser – vom damaligen „progressiven“ Zeitgeist inspirierten – Aussage.
      
35 Lesermeinungen
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#38   Lisibald Poier †   08:11:41 | Freitag, 19. Februar 2010
@Matthäus drei
Danke für die Information! Wir könnten uns im Niemandsland auf einen Kaffee treffen. :&) :)3 :(3
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#37   rums   06:30:51 | Freitag, 19. Februar 2010
@Matthäus drei – die personifizierte Lüge!
Donnerstag, 18. Februar 2010 21:54
Matthäus drei: VON DER REDAKTION ENTFERNT
:)3 + :)3 + :)3 = Ein Tag, so wunderschön wie heute.
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#36   mens sana in corpore sano   05:42:01 | Freitag, 19. Februar 2010
Könnte es sein
dass die ständigen Relativierungs- und Absolutionsversuche hier von interessierten Kreisen auch deshalb initiitiert werden, weil der Erziehungsstil in Häusern wie z.B. Schönenberg, Diestede und Saarbrücken einfach schon auf Grund der nachlesbaren und veröffentlichten Ziele in der heutigen Zeit gar nicht Gewalt- und Missbrauchsfrei sein kann und uns auch deshalb von dort noch (weitere) Enthüllungen bevorstehen ?
Schlägt dich dein Lehrer auf die linke Wange, so halte ihm auch die rechte hin, frei nach dem neuen Testanent.
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#35   Matthäus drei+ †   01:18:20 | Freitag, 19. Februar 2010
@Lisibald Poier
Lisibald Poier: Glaube isoliert
Wer braucht da noch Kondome?
Der war gut! Sogar mit tieferem Sinn: Glaube SOLL isolieren; das beste was der Kirche passieren kann und was sie bis zur Gründung der Bundesrepublik auch hatte, ist ein geschlossenes katholisches Milieu, aus dem keiner entfleuchen kann, um womöglich zu erkennen, dass es „da draussen“ eine Welt gibt, die ja gar nicht so böse und feindlich ist, wie es immer erzählt wurde (habe die Onkel und Tanten aus meiner Kindheit noch im Ohr mit ihren „Warnungen“ vor der bösen weiten Welt; meine Eltern haben das Gott sei Dank kräftig konterkariert) und wo man Geist und Sinne schärfen kann. Aber dann beginnt man Fragen zu stellen und das sind meist Fragen, die der talartragenden Funktionärskaste von beamteten Wahrheitsbürokraten sehr unangenehm sind.
Deswegen wünschen sich die Kirchenbeamten nichts mehr als isolierte, unwissende Gläubige (deswegen wurde auch mein Post von 21:54 gelöscht).
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#34   Arkanum/kreuts.net †   00:04:21 | Freitag, 19. Februar 2010
auch der evangelische?
Wenn das mal nicht vom Blogwart als Apostasie gelöscht wird! ;-)
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#33   Lisibald Poier †   00:01:41 | Freitag, 19. Februar 2010
Glaube isoliert
Wer braucht da noch Kondome?
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#32   Sefirot   23:53:46 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Bei der ganzen Debatte wäre doch einmal
interessant, zu fragen, gibt es auch Evangelisch schwul ?. Katholisch schwul ist ja schon langweilig…zum Abgewöhnen!
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#31   Lisibald Poier †   23:42:08 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Matthäus drei
Was würde Maria sagen?
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#30   Matthäus drei+ †   23:22:59 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Hallo Harro
Deutschland ist das einzige Land, von dem ein Weltkrieg wegen der Proteste der Bevölkerung abgebrochen wurde
Sie GLAUBEN doch nicht etwa an die Dolchstoss-Legende? Aber warum auch nicht. Gläubige gibts in jeder Ecke und die bleiben rationalem Erkennen meist freiwillig fern. Könnte ja einen lieb gewordenen Glauben zerstören. Weiter so, ad maiorem Germanicae gloriam!
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#29   HarroMeyer †   22:47:07 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Mathäus drei @ Da haben sie sich getäuscht
Dass Sie sich da mal nicht täuschen! Protest ist der Deutschen Sache nicht
Deutschland ist das einzige Land, von dem ein Weltkrieg wegen der Proteste der Bevölkerung abgebrochen wurde :-D
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#27   rums   19:52:35 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Matthäus drei – die personifizierte Lüge!
Dank für die Bestätigung, dass ich mit der Einschätzung der Diktatur des katholischen Relativismus so richtig liege.
Nun ja, eine Einbildung kann sich auch selbst erhöhen. Ihre „Einschätzung“ der Diktatur des katholischen Relativismus ist in der Flachheit nicht überbietbar, weil es diese gar nicht gibt.
Ihr Duktus speist sich aus einer geistigen Verarmung die ihre „Blüten“ im normalen Denken eines Irren erzeugt.
Sie wollen richtig liegen?
Der Joke des Tages! :-D
Mit was? Mi ihren apokalyptischen Hasstiraden, M3, sie zerstören sich selber bzw. haben sie sich schon verabschiedet. Ihre Zeit ist rum.
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#26   Matthäus drei+ †   18:16:53 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@rums
Dank für die Bestätigung, dass ich mit der Einschätzung der Diktatur des katholischen Relativismus so richtig liege.
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#25   rums   18:01:12 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Matthäus drei – die personifizierte Lüge!
(…)Aber ja! Ich will Ihren schäbigen, katholischen Relativismus anklagen, der von Ratzinger und Ihnen so oft genug als „Diktatur“ gegeisselt wird,…(…)
Was sie wollen ist zum :-!
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#24   Soramonas   17:48:07 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Daniel Cohn Bendit schreibt:
„Die Eltern haben mich als Bezugsperson akzeptiert. Ich habe in diesem Kindergarten zwei Jahrelang gearbeitet. Dort waren Kinder zwischen zwei und fünf Jahren – eine fantastische Erfahrung. Wenn wir ein bisschen offen sind, können uns die Kinder sehr helfen, unsere eigenen Reaktionen zu verstehen. Sie haben eine grosse Fähigkeit zu erfassen, was bei den Grossen vor sich geht. (…)
Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet. (…)
Es ist mir mehrmals passiert, dass einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert, aber ihr Wunsch stellte mich vor Probleme. Ich habe sie gefragt: „Warum spielt ihr nicht untereinander, warum habt ihr mich ausgewählt und nicht andere Kinder?“ Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestrei- chelt.»
www.bilderberg.org
www.luebeck-kunterbunt.de
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#23   Matthäus drei+ †   17:26:28 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@HarroMeyer
HarroMeyer: Hier geht es doch garnicht um die Kinder!!
Die obrigkeitsfrommen Deutschen, denen ihre Kaiser und Führer ein für alle Mal abhanden gekommen sind, haben in der katholischen Kirche ein Ersatzobjekt des Protestierens gefunden.
Sie meinen es ginge um den Protest an sich? Dass Sie sich da mal nicht täuschen! Protest ist der Deutschen Sache nicht, wie Sie mit Ihrem Eigenschaftswort „obrigkeitsfromm“ selbst feststellen und eine Revolution haben die Deutschen selbst nie von sich aus hinbekommen. Dazu waren sie wirklich zu fromm und es musste erst ein Ukrainer daherkommen und sie auf den rechten Weg zur Freiheit leiten: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Diese Wahrheit wird die talartragende Funktionärskaste von beamteten Wahrheitsbürokraten jetzt auskosten dürfen. Zu Recht!
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#22   HarroMeyer †   17:15:42 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Hier geht es doch garnicht um die Kinder!!
In unserer vaterlosen Gesellschaft weist jeder die „normsetzende und in die Geschichte einführende Aufgabe“ des Vaters und die normbildende Kraft des Vaterlandes weit von sich.Die obrigkeitsfrommen Deutschen, denen ihre Kaiser und Führer ein für alle Mal abhanden gekommen sind, haben in der katholischen Kirche ein Ersatzobjekt des Protestierens gefunden.“
Dass an der Spitze der Kirche nur Männer stehen und ganz an der Spitze ein „Heiliger Vater“, erleichtert den in der Pubertät zu kurz gekommenen das ungemein.
Lasst euch nicht vor den falschen Karren spannen
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#21   Matthäus drei+ †   17:00:24 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Domenica T.
Domenico Tuttisanti: Matth. dreist
und dass diese Vorkommnisse im kirchlichen Milieu unterdurchschnittlich sind im Vergleich zum gesamtgesellschaftlichen Aufkommen an Missbrauchsfällen.
Sie wiederholen, zu meinem Entzücken, Ihren grundanständigen, katholischen Relativismus; ich werde Sie gegebenenfalls daran erinnern, dass das alles ja gar nicht soooo schlimm sein kann.
Die Praxis des Vertuschens ist nicht zu tolerieren und wurde ja durch entsprechende Anordnungen aus neuerer Zeit unterbunden.
Wers glaubt, wird selig, angesichts der schäbigen Schuldverschiebungsversuche von Bischof Mixa.
Sie ist aber ebenso kein kirchliches Privileg, sondern allgemeine Praxis!
Klar! So wie Schwangerschaftsabbruch „allgemeine Praxis“ ist, wenn man den selbst ernannten „Lebensschützern“ glauben schenken will. Dann kann also Abtreibung auch nicht soooo schlimm sein.
Ihr Turnvereinsvergleich ist übrigens auch ein wunderbarer Relativismus. Was in der Kirche geschieht ist ja, relativ zu den Vereinen, marginal.
Oder geht es Ihnen im Falle der wenigen kirchlichen Vorkommnisse um ganz was anderes?
Aber ja! Ich will Ihren schäbigen, katholischen Relativismus anklagen, der von Ratzinger und Ihnen so oft genug als „Diktatur“ gegeisselt wird, den Sie aber, wenns um den Arsch des Klerus geht, ohne Skrupel selbst anwenden, um die Opfer zu Tätern und die Täter zu Opfern zu machen.
Jetzt wissen alle, was sie von den ständigen Anklagen der „Diktatur des Relativismus“ zu halten haben. NICHTS!
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#20   Domenico Tuttisanti   15:38:45 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Matth. dreist
…warum wurde, bei sooooo wenigen Fällen, nicht hart druchgegriffen und der Kindesmissbrauch durch eine Anzeige beim Staatsanwalt ein für allemal unterbunden?…
Schön, dass Sie einsehen, dass die Fälle in einem überschaubaren Promillebereich liegen und dass diese Vorkommnisse im kirchlichen Milieu unterdurchschnittlich sind im Vergleich zum gesamtgesellschaftlichen Aufkommen an Missbrauchsfällen.
Die Praxis des Vertuschens ist nicht zu tolerieren und wurde ja durch entsprechende Anordnungen aus neuerer Zeit unterbunden. Sie ist aber ebenso kein kirchliches Privileg, sondern allgemeine Praxis! So wird in diesem Dokument www.zartbitter.de/…e6086/index_ger.html darauf hingewiesen, dass bei Sportvereinen „die Angelegenheit“ sehr oft „unter den Teppich“ gekehrt werde. „Nach dem Motto „Nur keine schlafenden Hunde wecken“ und den Ruf des Vereins/der Institution beschädigen, meinen viele Funktionäre, sexueller Missbrauch würde erst dadurch zum Problem, dass er im konkreten Fall benannt wird …“
Weiter heisst es: „Über das große Ausmaß der sexuellen Ausbeutung von Jungen im Sport wird bis zum heutigen Tage geschwiegen. Es ist z.B. kaum zu glauben, dass bis heute kein Sportverband in Deutschland Materialien gegen Missbrauch von Jungen im Sport entwickelt hat.“
Haben Sie sich hier schon über diese mit Sicherheit um das Hundertfache häufigeren Fälle des Vertuschens in deutschen Sportvereinen theatralisch in Szene gesetzt, Matth. dreist? Oder geht es Ihnen im Falle der wenigen kirchlichen Vorkommnisse um ganz was anderes?
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#19   Izmet Necist   15:26:14 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Das Missbräuche
etwas mit Homosexualität zu tun haben, sagt dieser Psychiater nicht. Hätte kreuz.net aber sicher gerne gehört, damit es weiter gegen Homosexuelle hetzen kann.
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#18   Matthäus drei+ †   15:03:45 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Domenica T.
Domenico Tuttisanti: Nach den Erkenntnissen
des Berliner Forensikers Prof. Kröber ist die Kirche nur unterdurchschnittlich an Kindesmissbräuchen beteiligt.
Jaaaa, wissen wir, alles nicht so schlimm, alles halb so wild. Aber sagen Sie mal, wenn das alle so marginal ist, wie Sie das behaupten, warum wurde, bei sooooo wenigen Fällen, nicht hart druchgegriffen und der Kindesmissbrauch durch eine Anzeige beim Staatsanwalt ein für allemal unterbunden?
Da ist die schwerere Schuld wohl bei den Vertuschern, Versetzern und Verdrängern zu suchen und das waren ja alles Nichtkatholiken? Nein, halt, das waren die VORGESETZTEN der Kinderschänder. Also genau diejenigen, die am ehesten weitere Straftaten unterbinden konnten. Aber wer kann schon gegen die sexuelle Revolution der 68er ankommen?
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#17   Compassion   14:45:07 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Wo ist denn die Kinderschänderei in der Gesellschaft
verharmlost worden ?
Doch wohl nur hier auf dieser superkatholischen Seite !
Liebe „Schreiberlinge“ hier: Geht doch mal zur Beichte.
Und bittet Gott um den Heiligen Geist.
Es ist nicht gut,wenn man nur von Haß und Gedanken an Sex erfüllt ist.Es gibt noch anderes im Lebn.
Gute Besserung an die Redaktion
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#16   Lisibald Poier †   14:18:46 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Paulaner
Die TAUfe gilt als lebendiges Zeichen Gottes, welches immerzu auch wieder erneuert wird. zB.
P: Widersagt ihr dem Satan?
A: Ich widersage.
P: Und all seiner Bosheit?
A: Ich widersage.
P: Und all seinen Verlockungen?
A: Ich widersage.
Gott braucht doch kein „Auserwähltes Volk“ mehr! Dieser Gedanke hat sich mit Christi Geburt auf der Erdkugel erübrigt.
Das wäre aber ein Widerspruch zu dem, was Jesus sagte. Viele sind berufen, aber nur wenige sind auserwählt. Also gibt es die Auserwählten weiterhin noch.
Leider schleppen ihn die Theologen immer noch als Szepter mit der Religion vor sich her und machen ihn für die zweitwichtigste Sache, gleich nach dem Sex.
Es gibt die Bibel und es gibt die Kirche. Wichtig ist, daß man an den Namen Jesus Christus glaubt. Der Rest ist Geschichte. Am Ende der Bibel steht, daß wer Unrecht tut, weiter unrecht tuen soll, bis Er kommt.
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#15   Paulaner †   14:06:11 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Das Auserwähltsein ist ein längst überflüssiger Käse!
Lisibald Poier: @Paulaner
Das geht zurück auf eine Geschichte im Alten Testament, wo alle mit einem Tau auf der Stirn verschont blieben.
Gott braucht doch kein „Auserwähltes Volk“ mehr! Dieser Gedanke hat sich mit Christi Geburt auf der Erdkugel erübrigt.
Leider schleppen ihn die Theologen immer noch als Szepter mit der Religion vor sich her und machen ihn für die zweitwichtigste Sache, gleich nach dem Sex.
:-D
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#14   Lisibald Poier †   13:59:48 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Paulaner
Ja, ich weiß auch nicht, wie man das jemanden erklären könnte. Das geht zurück auf eine Geschichte im Alten Testament, wo alle mit einem Tau auf der Stirn verschont blieben.
Geht hinter ihm her durch die Stadt, und schlagt zu! Euer Auge soll kein Mitleid zeigen, gewährt keine Schonung! Alt und jung, Mädchen, Kinder und Frauen sollt ihr erschlagen und umbringen. Doch von denen, die das TAU auf der Stirn haben, dürft ihr keinen anrühren (Ezechiel, Kap. 9).
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#13   Paulaner †   13:40:28 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Da habe ich mich wieder zu wenig allgemein verständlich ausgedrückt.
Lisibald Poier: @Paulaner … Abmelden von der RKK-Taufe
Du hättest das dem Sektierer auch nicht weismachen können, wetten daß!
:-)
Der geht davon aus, daß eine katholische Taufe eine Null- und Nichttaufe ist. Das ist ihm erfolgreich eingetrichtert worden.
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#12   Dorfkatholik †   12:48:25 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Ein christlicher
Psychologe wie herr lütz kann bei der heilung von der Homokrankheit helfen.
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#11   Domenico Tuttisanti   12:47:30 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Nach den Erkenntnissen
des Berliner Forensikers Prof. Kröber ist die Kirche nur unterdurchschnittlich an Kindesmissbräuchen beteiligt. Jeweils umgerechnet auf 10 000 Männer liegt die Missbrauchswahrscheinlichkeit bei Zölibatären um ein Mehrfaches niedriger als bei Nichtzölibatären. Vor diesem Hintergrund ist es sehr wohl berechtigt, darüber zu räsonnieren, was die Ursachen für die – wenn auch niedrigere – Täterrate im kirchlichen Bereich ist und inwiefern gesamtgesellschaftliche Einflüsse Auswirkungen haben.
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#10   Sefirot   12:43:25 | Donnerstag, 18. Februar 2010
hiti: Und G*tt lässt Sie immer noch
in seinem, Menschen anvertrauten, Werk… Auch das ist die Güte des Lieben Vaters im Himmel…oder etwa nicht…?
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#9   Lisibald Poier †   12:38:09 | Donnerstag, 18. Februar 2010
@Paulaner
Abmelden von der RKK-Taufe
Unglaublich. Dass man getauft worden ist, bedeutet ein heiliges Privileg. Sogar Jesus lies sich taufen. Und wären Adam und Eva vor dem Sündenfall getauft gewesen, hätten wir uns den ganzen Schmarn erspart. So schaut’s aus.
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#8   hiti   12:38:00 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Die Kirche ist das Werk Gottes,
dem Menschen anvertraut.
Wäre es Menschenwerk, gäbe es sie schon lange nicht mehr.
fg
Hiti
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#7   Sefirot   12:35:24 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Matthäus III: … hier beginnt bereits
die Vergesellschaftung zur Sünde, wenn die schwere Schuld nicht mehr beim Einzelnen belassen, sondern sozialisiert wird…
Trotzdem kann sich die Kirche als nichtexklusiver Teil der Gesellschaft nicht aus dem Klüngel herauswinden…
Da helfen keine Dogmen und theologisch fundierte
Absichtserklärungen…, denn die Kirche war und ist immer auch von dieser Welt.
Das konnte und wollte selbst Jesus, dem immer die Kirchengründung angelastet wird, nicht verhindern…!
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#6   Paulaner †   12:34:51 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Das ist nichts, überhaupt nichts gegen den Relativismus eines Bibelsektierers, der sich durch
Matthäus drei: also diesen katholischen Relativismus finde ich obergeil!
Abmelden von der RKK-Taufe aus der „Mitverantwortung“ aller Sünden der 2000-jährigen Sündenkartei geschlichen hat und jetzt „mit Fingern“ auf den Papst zeigt.
:-D
ALLES schon da gewesen. :-[
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#5   Matthäus drei+ †   12:28:36 | Donnerstag, 18. Februar 2010
also diesen katholischen Relativismus finde ich obergeil!
Den Deutschen ist zu wünschen, daß sie den Mut besitzen, bei der Kinderschänderei auf die üblichen Projektionen zu verzichten und deren lange Zeit betriebene Verharmlosung in der Gesellschaft als Teil einer gemeinsamen Schuld anzunehmen.
Im Prinzip erklärt uns Lütz via kreuz.net hier, dass ja eigentlich nicht die Täter schuld sind an den Verbrechen an Kindern, sondern „die Gesellschaft“ gemeinsam.
Wann hätte man so einen wunderbaren katholischen Relativismus je über „Abtreibungsmorde“ gelesen? Da werden immer präzise Ross und Reiter genannt und in die tiefsten Tiefen der Djehenna, pardon, das war die andere Feldpostnummer, ich meinte natürlich urkatholische HÖLLE, verdammt.
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#4   Franziskus777   12:13:22 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Die Grünen und ihr Hang
„Der pädosexuelle Komplex: Handbuch für Betroffene und ihre Gegner“ Foerster Verlag (1988)
Enhält unter anderem folgenden Beitrag „Das Strafrecht ändern?“ ververfaßt von dem Grünen-Politiker Volker Beck. Darin findet sich Becks berüchtigte Aussage, daß der Kampf für die Gleichstellung von H.o.m.o- und H.e.t.e.r.o.s.e.x.u.a.l.i.t.ä.t „das Zementieren eines s.e.x.u.a.l.r.e.p.r.e.s.s.i.v.e.n Klimas verhindern“ könne, was eine Voraussetzung dafür sei, „um eines Tages den Kampf für die zumindest teilweise Entkriminalisierung der P…ä.d.o.s.e.x.u.a.l.i.t.ä.t aufnehmen zu können“. Der grüne Eu-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit beschreibt in seinem Memoiren-Band «Der grosse Basar» ausführlich seine s.e.x.u.e.l.l.e.n Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern. 1985 im Vorfeld der Landtagswahlen in NRW kämpften die Grünen für die Legalisierung der P.ä.d.o.p.h.i.l.i.e. Grüne Politikerinen wie Renate Künast und Claudia Roth sitzen zusammen mit dem Soziologen Rudolf Lautmann, der in seinem Machwerk ?Die L.u.s.t am Kind? p.ä.d.o.p.h.i.le Übergriffe auf Kinder in allen p.e.r.v.e.r.s.e.n Details geschildert, beschönigt und als fortschrittlich angepriesen hat, im Beirat der „Humanistischen Union“. Die junge Grünen -die Politiker von „Morgen“- forderten in Würzburg vor einiger Zeit u. a. die P.o.l.y.g.a.m.i.e, I.n.z.e.s.t usw. usw. Die Grünen sollten also erstmals ihren eigenen Mist vor ihrem grünen Tür aufräumen, wenn sie in der „K.i.n.d.e.s.m.i.s.s.b.r.a.u.c.h in der Kath. Kirche Disskusion“ glaubwür…
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#3   Lisibald Poier †   11:21:51 | Donnerstag, 18. Februar 2010
Bischof Mixa
„Wir haben in den letzten Jahrzehnten gerade in den Medien eine zunehmende Sexualisierung der Öffentlichkeit erlebt, die auch abnorme sexuelle Neigungen eher fördert als begrenzt“, sagte Mixa der „Augsburger Allgemeinen“.
Angebot und Nachfrage. Immerhin weiß man, daß ein Großteil der Internetzugriffe auf Sexseiten geschieht. Die Medien bedienen die Mehrheit, weil sie ja Profit schlagen wollen. Hier geht es aber um eine Herabsetzung der Hemmschwelle und folglich um eine Metaphysik, die in der Medienlandschaft betrieben wird. Insbesondere auch daher, weil es der Mode entspricht. Die Gangart entspricht einem dekadenten Gesellschaftsbild, welches hierbei proglammiert wird. Ähnlich wie bei der Kriegsberichterstattung, werden Reiz- bzw. Hemmschwellen herabgesetzt, um ein zwiespältiges Bild zu zeigen, welches wie ein Stempel aufgedrückt wird, gleich einer Faust auf’s Auge. Ob in den Schulen, auf Plakaten, im TV oder sonstigen Medien. Den Abschaum gibt es in jedem Format und sei es in der Musik, die in den letzten Jahren pervertierte oder sonst einer Abform der Kultur. Werte werden durcheinander gewürfelt, Organisation verhindert, Gruppenbildungen untersagt, wie hier auf Kreuz.net. etc etc etc.
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