Anglikaner
Anglikanischer Laienbischof ist konvertiert
Am vergangenen Januar – am Fest Pauli Bekehrung – hat ein anglikanischer Laien-Bischof zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen. Eine beeindruckende Persönlichkeit.
Paul Richardson auf der bereits gelöschten Webseite der anglikanischene Landesdiözese Newcastle
Paul Richardson auf der bereits gelöschten Webseite der anglikanischene Landesdiözese Newcastle
(kreuz.net, London) Am 25. Januar, dem Fest Pauli Bekehrung, konvertierte der frühere anglikanische Laienbischof, Paul Richardson (63), zur katholischen Kirche.

Das berichtete der britische Journalist Damian Thompson in der Londoner Tageszeitung ‘Telegraph’.

Richardson lebte 18 Jahre lang in Papa Neuguinea. Er wirkte dort als Pfarrer, als Domdekan und schließlich als Laienbischof von Aipo Rongo. 1995 trat er zurück, um den Bischofsstuhl einem Einheimischen zu überlassen.

Die folgenden drei Jahre arbeitete Richardson als Laienbischof von Wangaratta in Australien.

Ab 1998 wirkte er als Hilfsbischof in der englischen Stadt Newcastle. Er trug die Verantwortung für die Bildungsabteilung dieser Landesdiözese.

Gegen Ende des Jahres 2009 legte er sein Amt als Hilfsbischof nieder.

Die Konversion erfolgte in der Kaplanei der Universität der Stadt Durham, im Nordosten von England.

Derzeit lebt Richardson in London und besucht täglich die Heilige Messe in der Kathedrale Sankt George in Southwark.

Sein früherer Vorgesetzter, Laienbischof Martin Wharton von Newcastle, war über die Konversion nicht überrascht. Er wünscht ihm allversöhnend „alles Gute in seiner neuen spirituellen Heimat“.

„Es ist wie Heimkommen“

Im Gespräch mit Thompson erklärte Richardson, daß seine Konversion nichts mit den Spannungen in der anglikanischen Gemeinschaft zu tun hätte.

Richardson wäre auch katholisch geworden, wenn die anglikanische Gemeinschaft keine Frauen-Bischöfe ordinieren würde.

Er habe sich auf eine Weise schon immer als Katholik gefühlt: „Es ist wie Heimkommen.“

Der Konvertit will keinem anglo-katholischem Ordinariat beitreten.

Die Frage, ob er sich zum Priester weihen lassen wird, hat Richardson noch nicht entschieden:

„Man kann nicht einfach hineinspringen und sagen: ‘Ich will geweiht werden’. Ich denke, ich muß mich in diesem Punkt von der Kirche führen lassen.“
      
15 Lesermeinungen
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#18   Homosex ist schwer gestört   11:52:06 | Montag, 22. Februar 2010
JMX : Warum regst Du Dich nicht
über Homobischöfe auf?
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#17   JMX   17:12:01 | Sonntag, 21. Februar 2010
Das ist einfach nur pejorative Polemik
Ein „Laie“ kann per definitionem kein „Bischof“ sein und umgekehrt – nur halt in „Kirchen“ die für denjenigen, der diesen Begriff verwendet, keine „Kirche“ sind. Für einen Katholiban sind ergo alle evangelischen und anglikanischen Bischöfe keine „richtigen“ „Bischöfe“, sondern halt…
Kindergartengelaber auf Sandkastenniveau halt. :-S
„They [religions]are all equal glimpses of the same untruth“ – Christopher Hitchens
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#16   felsbrandung   09:55:35 | Sonntag, 21. Februar 2010
„Laienbischof“?
Ich hätte gern mal erklär, was ein Laienbischof ist.
Bisher habe ich angenommen, die anglikanische hätte eine ähnliche Struktur wie die römisch-katholische Kirche.
Laien sind hier „Nichtgeweihte“. Wenn Laienbischof dann auch Laienpriester?
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#14   Paulaner †   18:09:14 | Samstag, 20. Februar 2010
Entschuldige! Da habe ich falsch formuliert. „Das meinst du aber du meinst falsch!“ ;-)
JMX: Wie kommst Du auf die Idee, ich würde glauben?
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#13   Lollipop †   18:03:52 | Samstag, 20. Februar 2010
Problem
Die Angelikaner haben ein eher Protestantisches Verständnis und lehnen die Transsubstantiation („Wesensverwandlung“) von Brot und Wein, wie sie die Katholiken verstehen, ab.
Kollege, musste aufpassen, wovon du redest…
Die Low-Church ist eher dem Protestantismus zugeneigt, die High-Church ist eher dem Katholizismus zugeneigt.
Damit feiert die High-Church die gültige Eucharistie.
In der High-Church wird darauf geachtet, das die Bischöfe in apostolischer Sukzession sind, zudem sind sie der Frauenordination abgeneigt. Sie feiern also eine gültige Eucharistie, sind damit Teilkirche der einen Katholischen Kirche. Wobei diese teilkirchliche Verbundenheit verletzt ist, da sie den Primat ablehnen.
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#12   JMX   17:42:29 | Samstag, 20. Februar 2010
Wie kommst Du auf die Idee,
ich würde glauben?
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#11   Paulaner †   16:52:23 | Samstag, 20. Februar 2010
Das glaubst DU,
JMX: Ich sag’ doch… purer Aberglaube.
aber du glaubst falsch.
Ich dagegen glaube, daß es Götter auf der Erde gegeben hat (so ungefähr Däniken-artige). Als sie abzogen, fingen die Priester und Schriftgelehrten an, ihre Demut und Unschuld zu verlieren und auf Teufel komm raus! zu lügen und zu erfinden, was ihnen nützlich erschien.
Immerhin waren sie über Jahrtausende auch die Politiker – und das sagt alles.
Manchmal kamen die Götter (Engel, Erzengel…) für einen Moment auf die Erde inkognito zurück aber die Priester haben für ihre Macht zu allen Mitteln gegriffen, Kreuzestod zum Beispiel.
Und schon ging die Lügerei wieder weiter, mit Baumfällen und Scheiterhaufenverbrennen…
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#10   JMX   16:40:24 | Samstag, 20. Februar 2010
Ich sag’ doch…
purer Aberglaube.
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#9   Paulaner †   16:30:19 | Samstag, 20. Februar 2010
Transsubstantiation
deixter: Die Angelikaner haben ein eher Protestantisches Verständnis und lehnen die Transsubstantiation („Wesensverwandlung“) von Brot und Wein, wie sie die Katholiken verstehen, ab.
Und wegen solcher mutwilliger graeca, Begriffsdefinitionen schimpfen sich große Religionen, Theologien, gegenseitig als „unchristlich“, „unkirchlich“.
O:) :-D
IMHO sprach Jesus „TUT dies zu meinem Gedächtnis“, nicht „ZANKT euch über die Brot- und Weinkonsistenz“ nach mehreren Jahren Theologiestudium.
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#8   deixter   16:05:59 | Samstag, 20. Februar 2010
@Freinsberg: Das Abendmahl
>>zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen<<
Was hat er denn früher als Anglikaner empfangen?
Das Abendmahl: Hier ist Christus nicht mit Leib und Seele und Gottheit und Menschheit zugegen. Die Angelikaner haben ein eher Protestantisches Verständnis und lehnen die Transsubstantiation („Wesensverwandlung“) von Brot und Wein, wie sie die Katholiken verstehen, ab.
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#7   unbestechlicher   15:59:16 | Samstag, 20. Februar 2010
Hoffentlich
hat er niemals Kinder missbraucht.
Alles Gute und Gottes Segen vom Unbestechlichen
:-D :-D :-D
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#6   Domenico Tuttisanti   15:09:33 | Samstag, 20. Februar 2010
@JMX :
Ist man schon allein dadurch eine beeindruckende Persönlichkeit,wenn man einen Aberglauben gegen einen anderen eintauscht?
Sicher nicht! Aber Paul Richardson hat ja auch seinen früheren Glauben nicht gegen einen Aberglauben eingetauscht!
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#5   JMX   15:03:13 | Samstag, 20. Februar 2010
Ist man schon allein dadurch eine beeindruckende Persönlichkeit,
wenn man einen Aberglauben gegen einen anderen eintauscht? o.O
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#3   Samurai   14:03:45 | Samstag, 20. Februar 2010
@ Christ und katholik
Für manche der Piussekte mehr als nahestehenden User gibt es nur die FSSPX als wahre Kirche, da die RKK seit“V-II“ (gemeint ist das II.Vatikanum) ja nicht mehr Kirche ist.
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#1   Freinsberg   13:56:09 | Samstag, 20. Februar 2010
Erstkommunion????
>>zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen<<
Was hat er denn früher als Anglikaner empfangen?
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