Weihbischof Plöger von Köln gestorben + (K)ein Bischof + Jeder Club gilt als „Familie“ + Die Rebellion weitet sich aus + Beliebte Endlösung + Nie gekündigt – aber erfüllt
Weihbischof Plöger von Köln gestorben
Deutschland. Der emeritierte Weihbischof von Köln, Dr. Josef
Plöger, ist gestern im Alter von 81 Jahren in Köln verstorben. Das Requiem wird am kommenden Freitag
um 10.00 Uhr im Hohen Dom zu Köln gelesen. Erzbischof Joachim Kardinal Meisner würdigte den Verstorbenen
als „vom Worte Gottes ergriffener Mann“. Wörtlich sagte der Kardinal: „Unser Weihbischof Dr. Josef Plöger
ist nach schwerer Krankheit in den frühen Morgenstunden verstorben. Wie ein müder Pilger durfte er heimkehren
ins Vaterhaus Gottes. Unser Erzbistum Köln schuldet ihm großen Dank.“ Weihbischof Plöger empfing 1953
die Priester- und 1975 die Bischofsweihe. Er war an der Erstellung der Einheitsübersetzung des Alten
Testaments wesentlich beteiligt. 1991 wurde Plöger als Weihbischof entpflichtet.
(K)ein Bischof
Deutschland.
Jürgen Rüttgers, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, sagte am Donnerstag
abend in der N24-Sendung „Studio Friedman“: Ich bin Katholik und glaube, daß unser christliches Menschenbild
das richtige ist.“ Das katholische Verständnis des Menschen sei dem anderer Religionen nicht zu vergleichen
sondern ihnen überlegen. Die Kritik auf diese Äußerung ließ nicht lange auf sich warten. Auch Paul
Spiegel, der Vorsitzende des „Zentralrates der Juden in Deutschland“ meinte, daß man den eigenen Glauben
nicht über den Anderer setzen dürfe. Es handle sich dabei um Glaubens- nicht um Wissensfragen.
Jeder
Club gilt als „Familie“
Italien. Das Homo-Konkubinat zerstöre nach und nach die Familie, erklärte der
Präsident des Päpstlichen Familienrates, Kardinal Alfonso Lopez Trujillo (69), gegenüber der italienischen
Tageszeitung „Corriere della Sera“. Kardinal Lopez kommentierte die staatliche Anerkennung des Homo-Konkubinates
mit Adoptionsrecht in Spanien. Ein ungerechtes Gesetz könne nicht respektiert werden. Mittlerweile gelte –
so der Kurienkardinal – fast schon jede beliebige Gruppe oder jeder Klub als Familie. Der kolumbianische
Kardinal betonte die Pflicht jedes Katholiken, sich gegen ein solches Gesetz zu stellen. Das sei wie bei
christlichen Ärzten, welche die Kinderabtreibung ablehnen und dafür sogar den Verlust des Arbeitsplatzes
in Kauf nehmen müßten.
Die Rebellion weitet sich aus
Schweiz. Die Kirchgemeinde Kleinlützel solidarisiert
sich im Streit um die Entlassung des rabiaten Pfarradministrators Franz Sabo mit der Nachbarkirchgemeinde
Röschenz. Pfarrer Sabo ist aushilfsweise in Kleinlützel tätig. Die Pfarrei Kleinlützel hat sich nach
Angaben der ‘Basler Zeitung’ mit einer Mehrheit von 96 Prozent für ein Verbleiben von Pfarradministrator
Sabo ausgesprochen. Bei der Abstimmung waren 113 Kirchgemeindemitglieder anwesend. Seit längerem garniert
der Pfarradministrator sogar seine Predigten mit wüsten Beschimpfungen gegen die Basler Bistumsleitung.
Da gutes Zureden nicht half, sollte Sabo entlassen werden. Doch die Pfarrei, die dem Pfarradministrator
den Lohn bezahlt, will ihn weiterhin behalten. Jetzt ist der Bischof ratlos.
Beliebte Endlösung
Belgien/Niederlande.
Der assistierte Selbstmord gewinnt in Belgien und den Niederlanden an Popularität. Dies geht aus einem
am Donnerstag veröffentlichten staatlichen Bericht hervor. In Belgien wurden im Jahr 2002 jeden Monat
20 Menschen legal ins Jenseits befördert. Nun lassen sich bereits 30 Personen pro Monat einschläfern.
In den Niederlanden ist die Zahl der Endlösungen von 1815 im Jahr 2003 auf 1886 im letzten Jahr gestiegen.
Somit fielen im Jahr 2004 jeden Tag mehr als 5 Menschen dem Euthanasiegesetz zum Opfer.
Nie gekündigt –
aber erfüllt
Österreich. „Möge der Barmherzige und Ewige Seinen Segen über das Volk Seines nie gekündigten
Bundes reichlich ausgießen, als Zeichen der Hoffnung für die vielen.“ Christoph Kardinal Schönborn
in einem Brief an den Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Paul Chaim Eisenberg, anläßlich
des gestrigen jüdischen Pessachfestes.
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