Die preußischen Könige wollten ihr neu erworbenes Land „germanisieren“, so wie die israelische Regierung die besetzten Gebiete „judaisieren“ will. Von Uri Avnery.
(kreuz.net) Preußen war ein sehr armes Land, dem natürliche Ressourcen wie Mineralien und fruchtbarer
Boden fehlte. Deshalb wurden Kartoffeln eingeführt.
Es verwendete seine Armee, um reichere Gebiete zu
erobern.
Auf Grund der Armut war es dünn besiedelt. Die preußischen Könige bemühten sich sehr darum,
neue Immigranten ins Land zu bringen.
Als im Jahr 1731 Zehntausende von Protestanten aus dem Salzburger
Raum von ihren katholischen Fürsten vertrieben wurden, lud der König von Preußen sie in sein Land ein.
Sie machten sich in großen Massen mit ihren Familien und ihrem gesamten Besitz auf einen Fußmarsch
nach Ostpreußen und durchquerten dabei ganz Deutschland.
Als die französischen Hugenotten von ihren
katholischen Königen abgeschlachtet wurden, wurden sie nach Preußen eingeladen und in Berlin angesiedelt,
wo sie viel zur Entwicklung des Landes beitrugen.
Auch Juden wurde es erlaubt, in Preußen zu siedeln,
um zu seinem Wohlstand beizutragen.
Der Philosoph Moses Mendelssohn († 1786) war einer der hellsten Sterne
der preußischen Intelligenz.
Das polnische Problem
Als Polen im Jahr 1771 zwischen Rußland, Österreich
und Preußen aufgeteilt wurde, bekam der preußische Staat ein nationales Minderheitenproblem.
In dem
neuen Gebiet lebte eine große polnische Bevölkerung, die fest an ihrer Nationalität und Sprache festhielt,
wie die Sorben heute noch.
Die preußische Antwort war eine massive Siedlungskampagne, die sehr gut organisiert
und bis ins kleinste Detail geplant war. Die Siedler bekamen ein Stück Land und viele Vergünstigungen.
Die polnische Minderheit dagegen wurde auf jede mögliche Weise unterdrückt und diskriminiert.
Die
preußischen Könige wollten ihr neu erworbenes Land „germanisieren“, so wie die israelische Regierung
die besetzten Gebiete „judaisieren“ will.
Diese preußische Bemühung hatte direkten Einfluß auf die
jüdische Kolonisierung Palästinas.
Sie diente als Vorbild für den Vater des zionistischen Siedlungsunternehmens,
Arthur Ruppin († 1943).
Es kann nicht als Zufall gelten, daß Ruppin ebenda, in den polnischen Gebieten
Preußens, geboren wurde und aufwuchs.
Uri Avnery (86) wurde in der nordrhein-westfälischen Stadt Beckum
als Helmut Ostermann geboren. Er ist ein israelischer Publizist und Friedensaktivist und veröffentlicht
auf seiner Webseite regelmäßig Stellungnahmen zum Konflikt im Nahen Osten.
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26 Lesermeinungen
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#29 Alois Bischof 11:10:15 | Montag, 22. Februar 2010
@kreuzi Keine Splittergruppe der Maroniten steht seit dem israelischen Krieg gegen Libanon 2006 noch auf
der Seite Israels, wie dies 1948-1995 der Fall war. Es gibt sehr viele Maroniten, die sogar Hisbollah
unterstützen. Andere Maroniten vertreten die Baath-Ideologie der syrischen Regierung. Die Baath-Bewegung
ist eine 1943 gegründete arabische nationalistische und sozialistische politische Bewegung, die stark
antizionistisch ist. Vor 2003 gab es Baath-Regierung in Syrien, dem Irak und zuvor auch in Ägypten und
Libyen. Heute nur noch in Syrien. Der Staat Israel lässt keine katholische Priester zu, verfolgt auch
das Christentum immer wieder, enteignete katholische und orthodoxe Besitztümer im Heiligen Land und hat
durch die militärischen Maßnahmen gegen die einheimische palästinensische Bevölkerung eine richtige
Wallfahrt im hl. Land unmöglich gemacht. Zum Artikel: es ist wirklich eine Übertreibung der Geschichte,
das Königreich Preußen mit dem israelischen Staate gleichzusetzen. Es gibt sehr große Unterschiede.
Nur bleibt der Zionismus natürlich philosophisch von deutschen Philosophen begründet, weil Zionismus
ja nur jüdischer Nationalismus ist. Ich muß aber zugeben, daß kibbutzim und jüdische Siedlungen das
hl. Land wirtschaftlich zur Blüte gebracht haben – auch vor der Staatsgründung 1948 schon. Anders als
in Europa und der jüdischen Diaspora, wo Gold, Handel, Banken, Politik und juristischer Beistand zum
jüdischen Leben gehörten, gibt es in Israel richtige Arbeiter.
voll auf seite israels israel ist das einzige land in dieser region, das ich gut finde. ich möchte nicht
die nachbarn haben, die israel hat. genauso haben die maroniten meine solidarität in dieser region.
Porto Santo Stefano Botschaft Mariens – 19.Dez 1982 – 11 Uhr Dieses Treiben ist unsinnig. Wo die Liebe
und das Gebet fehlen, da fehlt auch Gott! Meine Kinder, sühnet für die Todsünden; denn die Welt ist
angefüllt mit schweren Sünden: Abtreibungen und Rachemorden, die im Herzen meines Sohnes nach Vergeltung
schreien. Verdorbenes Geschlecht! Was erwartet ihr von eurem Gott? Meint ihr, daß er euch belohnt? Keinesfalls
aus Barmherzigkeit! Kehrt zurück zum Gebet, ehe es zu spät ist! Erlangt wahre Gottesliebe, trete ein
in das große Zwiegespräch des Gebetes zur Rettung der ganzen Menschheit! Wenn ihr meine Wünsche nicht
erfüllt, wird es für euch zu spät sein. In nicht allzuferner Zeit werden die Ozeane überschäumen
und die Erde umwälzen. Vorher aber noch werdet ihr mit Kriegen, mit Hunger und unheilbaren Krankheiten
heimgesucht werden; es wird wie das Ende sein!
Masuren @ Alois Bischof: Die Masuren waren so begeisterte Hitleranhänger, weil die NSDAP sie endgültig
zu „Volksgenossen“ machte. Sie änderten ihre polnischen Namen in deutsche Namen um, sie muckten nicht
auf, als man ihnen ihre Städtenamen nahm, ihren Dörfern und Städten deutsche Namen gab (Der Königsberger
„Geltungsjude“ schreibt in seinem Buch „Zeugnis vom Untergang Königsbergs“ dazu: ‘Ich wunderte mich,
daß die Orte und Flure jüdische Namen bekamen’). Dafür zahlten sie einen hohen Preis. Nach Kriegsende
durften sie als Autochthone im nunmehr polnischen Ostpreußen bleiben. Doch sie wollten nicht polonisiert
werden und wanderten ab 1956 nach Deutschland aus. Auf polnischer Seite sagte man dazu, daß die Polen
in 10 Jahren geschafft haben, was die Deutschen in Jahrhunderten nicht vermochten, nämlich aus den Masuren
100% ige Deutsche zu machen. Übrigens waren es die Masuren, die sich schon im Juli 1920 mit überwältigender
Mehrheit für einen Verbleib ihrer Heimat bei Deutschland entschieden. Übrigens taucht Masuren in der
polnischen Geschichtsschreibung erst im 19. Jahrhundert auf, als der aus Lötzen stammende deutsche Adalbert
von Winkler sich zum Polentum bekannte und fortan als Wojciech Ketrzynski die polnische Masurengeschichte
publizierte. Er wurde später Direktor der historischen Sammlungen des Lemberger Ossolineums. Zum Elsaß:
Ein deutscher Elsässer (mein Großonkel z.B.) ist ein ebenso 100% iger Deutscher, wie ein französischer
Elsässer Franzose ist.
#25 Alois Bischof 22:38:59 | Sonntag, 21. Februar 2010
Deutscher Nationalismus der angeblich „germanisierten“ Polen und der slawischsprachigen Oberschlesier
kommt man im Video sehen: polnischsprachige Masuren (Ostpreußen) in der NSDAP zählten zu den fanatischten
Mitgliedern des Volkssturms und der Partei. Und eine Kundgebung der Bergarbeiter in Oberschlesien. Sieht
man Araber in den Grenzen Israels die sich zum Einsatz in der israelischen Besatzungsarmee freiwillig
melden? Die Eindeutschung oder Germanisierung im deutschen Osten und an der Grenze zum polnischen Kulturraum
verlief sehr langsam, friedlich und wurde von der Bevölkerung selbst begrüsst. Die Masuren waren nationalistischer
als die meisten Westfalen oder die völlig germanischstämmigen Elsässer. www.youtube.com/watch?v=ysOpuqIEc1A
Preußen und Israel… Zunächst einmal wurden die französischen Hugenotten nicht nur in Berlin, sondern
auch in Ostpreußen angesiedelt. Polen wurde zum ersten Mal 1772 geteilt und nicht 1771. Das Volk das
Preußen aufnahm im Jahre 1772 war ethnisch deutsch, zumindest deutschsprachig. Das Preußen königlich
polnischen Anteils, das nach dem Frieden von Thorn 1466 zu Polen kam zog nicht so viele Polen an, wie
allgemein behauptet. Es war meistens der Adel und die Verwaltung polnisch. Der Bürger und die Bauern
waren deutsch, deutschstämmig oder mit Deutschen Familien versippt und verschwägert. Auch finde ich
es schade, daß hier nur Mendelssohn genannt wird. Kant, Herder waren auch preußische Namen. Herder sogar
ein Mann, der die slawische Volksseele aus ihrem Totenschlaf erweckte. Preußische Juden haben ihren Anteil
an der deutschen Geschichte. Was wäre Deutschland ohne Gerson Bleichröder den Bankier Bismarcks, was
wäre die europäische Eisenbahn ohne den aus Neidenburg/Nidzica in Ostpreußen stammenden Bartel Heinrich
Strausberg, besser bekannt als Bethel Henry Strousberg? Die israelische Siedlungspolitik mit der Preußens
zu vergleichen halte ich allerdings für falsch. Preußen kolonisierte im Frieden (siehe Oderbruch), Israel
mit Panzern und Armee (Siedlungsbau). Was allerdings stimmt: Die israelische Armee wurde von preußischen
und österreichischen Offizieren wie General David Shaltiel, Oberst Jehuda Wallach, Oberst Fritz Eisenstädt
und Oberstleutnant George Baer u.a. aufgebaut.
#23 Zweifler † 22:14:30 | Sonntag, 21. Februar 2010
@Schreibbüro Na, wieder mal einen Artikel von Uri Avnery abgeschrieben ohne sein Wissen und seine Einwilligung,
wie er mir bereits schon einmal auf Nachfrage bestätigt hat. Ich dachte bislang *Du sollst nicht stehlen*
betrifft auch geistiges Eigentum.
#22 Thomasius 21:38:53 | Sonntag, 21. Februar 2010
Typisch kreuz.net der Breicht widerspricht sich selbst In dem Bericht wird zutreffend darauf hingewiesen,
dass die „preußischen Lande“ insbesondere die Mark sehr dünn besiedelt waren und dass die Herrscher
alle Anstrengungen unternahmen, Menschen dort anzusiedeln. Darunter waren nicht nur die genannten Salzburger
und die Hugenotten. Das ganze hat aber mit einer „Germanisierung“ weniger zu tun. Deutsche (Protestanten
wie Katholiken) sind bekanntlich nicht nur nach Preußen oder Polen oder Russland sondern auch nach Amerika
gewandert. Im übrigen waren die Hugenotten keine „Germanen“.
#21 Alois Bischof 20:53:05 | Sonntag, 21. Februar 2010
Der Zionismus wurde mit der nationalistischen Philosophie des 19. Jahrhunderts begründet, nicht mit der
talmudischen oder rabbinischen Religion. Arthur Ruppin jedoch hat den arabisch-jüdischen Krieg 1937-38
nicht mit der preußischen, friedlichen, offenen Germanisierungspolitik Preußen rechtfertigen können.
Deutsche oder Preußen haben niemals Polen getötet oder aus ihren Häusern gewaltsam entfernt. Nicht
vor dem II. Weltkrieg jedenfalls. Und nicht einmal in diesem Krieg. 1942 wurden nur jene Polen aus dem
Wartheland ausgewiesen, die ab 1925 ursprünglich deutsche Bauernhöfe übereignet bekommen hatten. Avnery
stiliert Preußen zur Hochburg von Nationalismus und Militarismus auf, und das ist nicht historisch korrekt.
Israel geht militaristisch vor, Preußen nur sehr vorsichtig.
#19 Alois Bischof 20:46:23 | Sonntag, 21. Februar 2010
Lügen, Lügen – Ostermann-Avnery lügt. Zwar judaisiert Israel die besetzten Gebiete Palästinas und
auch ehemals arabischsprachige Teile des israelischen Territoriums (Safed usw.), aber was Avnery über
Preußen behauptet ist Anachronismus. 1. Hugenotten wurde nie abgeschlachtet. Die Aufhebung des Ediktes
von Nantes führt 1688 einfach zur Auswanderungswelle. 2. Preußen hat als Königreich nur 1886 bis 1912
eine aktive „Germanisierungspolitik“ gekannt, die nicht erfolgreich war. 1776 bis 1886 gab es polnischsprachige
Schulen, Beamten, und Adlige. 3. Das Minderheitenproblem gab es nur in Rybnik (Oberschlesien), dem Landkreis
Pleß und sonst nur in der Provinz Posen. 69 % der Einwohner Westpreußens waren deutschsprachig (mehrheitlich
aber nicht nur evangelisch), 28 % kaschubischer Muttersprache, 3 % polnischsprachig. Nur die Polen im
Landkreis Stuhm (Sztum) sprachen kein Deutsch. 4. Preußen war ein Rechtsstaat. Michał Drzymała aus
Pogradowitz in der Provinz Posen hat gegen die Germanisierung erfolgreich protestiert. Die Gelände die
unter deutschen Bauern verteilt wurden, wurden friedlich von der Preußischen Ansiedlungskommission gekauft.
Dagegen hat der polnische Staat 1925 bis 1939 ohne Unterschied deutsche Bauern in Polen enteignet ohne
Entschädigung. 5. Die Lügen gegen Preußen und auch gegen katholische Fürsten sind mit der bewußten
Geschichtsfälschung gleichzusetzen. 6. Polen wurden unter Preußen nicht vertrieben, nicht bombardiert
oder schikaniert wie Araber von Israel!
lollipop – ist doch ganz einfach r.rυhrgebietler <- das ist der fake r.ruhrgebietler <- das ist der einzig
echte und wahre! na? schon geschnallt?? mal auf das „u“ achten! der braune nazi r.rυhrgebietler hat das
pseudo-„u“. die braunen reste lassen keine gelegenheit aus den Glauben an Jesus Christus zu verhöhnen
und Seine Kirche zu verhöhnen! nazi-r.rυhrgebietler – lassen sie die herausforderung – sie können nicht
gewinnen!
Izmet Necist: mal ganz scharf auf das „u“ guggen… das im „fake“ ist gar kein „u“ ausserdem hackt jemand
zur zeit auf +.net herum. in meinem email-kasten stehen massig aufforderungen zur kennwortänderung…
#6 Lollipop † 16:38:11 | Sonntag, 21. Februar 2010
mensch nochmal Anscheinend lebt Kapituliernix in seiner eigenen Welt wie ich… Ich hebe auch immer Schützengräben
in meinem Garten aus, habe Panzersperren auf meinem Hof errichtet, der Garten ist vermint, weil ich mir
ja einbilde, die Polen überfallen unser Deutsches Reich. Dabei laufe ich in Uniform herum. Mein Sold
ist das monatlich pünktlich überwiesene Hartz4. So schön ist es in meiner Welt.
#4 Izmet Necist 15:09:25 | Sonntag, 21. Februar 2010
@Kapituliernix von Koppelschloß Ein polnisches Volk gibt es ebenso wenig wie eine polnische Sprache.
Es gibt ein polnisches Volk und eine polnische Sprache. Wie kommen Sie zu dieser Äußerung?
Da reißt mal wieder ein geistig zugereister seinen Hafen auf und schwadroniert über Dinge, von denen
er eigentlich nix versteht! Vorab sei angemerkt, daß der jüdische Philosoph Moses Mendelsohn in der
Rangordnung sicherlich nicht würdig ist, einem Emanuel Kant auch nur die Schuhriemen zu lösen. Über
die Rolle der Juden in Preußen hat Gustav Freytag sich ja ausführlich ausgelassen (Soll und Haben),
und da wird wenig Positives über die auserwählten Jungs berichtet. Daß Preußen verarmt war, liegt
auch nicht an seinen Einwohnern, sondern am dreißigjährigen Krieg, der hier besonders wütete. Und es
ist auch nicht so, daß Preußen urpolnisches Land vereinnahmt hätte, sondern ein Gebiet, welches mit
verschiedenen slawischen Stämmen durchsätzt war. Immerhin siedelten die Goten lange an der Weichselmündung
und die Wandalen in Schlesien, bevor Polen als Staat die Weltbühne betrat. Hinzu kommt, daß jede polnische
Stadt nach deutschem Stadtrecht begründet wurde und nicht nach polnischen oder jüdischen. Ein polnisches
Volk gibt es ebenso wenig wie eine polnische Sprache. Letztere wird gerade in Breslau zusammen geschustert.
Und der wirtschaftliche Erfolg der Preußen kam vor allem dadurch zustande, daß es im Staate keine Tabus
gab, sondern absolute Gedankenfreiheit. Eine Offenkundigkeit von Ereignissen, die man heute in der BRDDR
nicht ungestraft anzweifeln darf, hat es in Preußen nie gegeben. Auch das Steuer- und Rechtssystem war
in Preußen allemal gerechter als heute und wurde vom Volk getragen. Wer hier eine Parallele zu Israel
erkennt, der muß doch einen Hut ohne Krempe tragen.
Das ist Käsequatsch Gewisse „Germanisierungtedenzen“ kamen erst auf, als Preussen im dt. Reich aufgegangen
war. Vorher durfte „jeder nach seiner Facon glücklich“ werden. Das war sogar eine der preussischen Leitlinien.
Diese sind bei den Zionisten nicht existent! Der Judenartikel ist übelste Propaganda.