Das Konzil war natürlich ein großartiges Ereignis – aber
„Dieses Konzil erlaubte, förderte und feierte einen Umsturz in allen Bereichen – in der Liturgie, Philosophie, Theologie und besonders in der Pastoral.“ Ein römischer Theologe spricht es offen aus.
Zweites Vatikanisches Konzil
(kreuz.net) Mit dem Buch von Hw. Brunero Gherardini „Das Zweite Vatikanische Konzil – eine zu eröffnende
Debatte“ ist eine neue Etappe in die richtige Richtung eröffnet worden.
Das erklärte Pater Pierre Barrère
im Februar-Editoral der Webseite ‘La Porte Latine’, des offiziellen Portals der Priesterbruderschaft Sankt
Pius X.
Der Geistliche ist Leiter des Pius-Priorates Sainte-Anne in Lanvallay – einer 3200-Seelen Gemeinde
in der Bretagne in Westfrankreich.
Hw. Gherardini (86) ist ein bekannter römischer Dogmatiker. Von 1960
bis 1995 unterrichtete er Ekklesiologie und Ökumenismus an der Päpstlichen Lateranuniversität. Er war
zeit seines Lebens ein scharfer Gegner der Piusbruderschaft.
Einige Weihrauchkörner für das Konzil
Pater Barrère stellt fest, daß das Konzil inzwischen nicht nur von der an den Rand gedrängten Piusbruderschaft,
sondern auch von Innen kritisiert wird.
Zwar erklärt Hw. Gherardini in seinem Buch obligaterweise, daß
das Konzil ein „großartiges und bewegendes Ereignis“ gewesen sei:
„Doch nachdem diese Weihrauchkörner
für das Konzil verbrannt sind, pulverisiert seine Arbeit die kleinen Lobsprüche auf das Konzil, die
so schlecht ins Ganze hineinpassen“ – kommentiert Pater Barrère.
Hw. Gherardini kritisiert – so Pater
Barrère – die Änderungen des Zweiten Vatikanums scharf „und viel besser als manche unserer eigenen Autoren“:
„Aber was hat Hw. Gherardini in den letzten vier Jahrzehnten, gemacht, um sich zu widersetzen?“
Worte
ohne Taten
Pater Barrère gibt die Antwort: „Absolut nichts. Er sagt es selber auf Seite 256: »Bis heute,
habe ich mich sorgfältig gehütet, bei dem zu intervenieren, der die Verantwortung für die Kirche trägt«.“
Hw. Gherardini erklärt, daß es nicht seine Aufgabe als Theologe sei, sich gegen den Trend zu stellen
und er für diesen Bereich nicht die Verantwortung trage.
„Diese Aussage ist nicht ganz falsch“ – urteilt
Pater Barrère: „Jeder muß in der Heiligen Kirche an seinem Platz bleiben.“
Dann fügt er hinzu: „Erzbischof
Marcel Lefebvre wußte sich als Bischof vor Gott für die Seelen verantwortlich.“
Angesichts der ihn
umgebenden Irrlehren sei er moralisch verpflichtet gewesen, nicht nur zu sprechen, sondern auch zu handeln.
Diesen „Ungehorsam“ könne Professor Gherardini nicht verstehen: „Aber er öffnet endlich seinen Mund.“
Was für ein Bekenntnis
Am Schluß seines Buches bittet Hw. Gherardini den Papst angesichts der gegenwärtigen
Probleme:
„Gesetzt den Fall, daß die Kontinuität des Konzil ganz oder teilweise wissenschaftlich nicht
bewiesen werden könnte – denn bisher wurde sie nur behauptet –, wäre es notwendig, das als Antwort auf
die Forderung nach Klarheit, die seit bald einem halben Jahrhundert erwartet wird, ehrlich und offen zu
sagen.“
„Was für ein Bekenntnis!“ – ruft Pater Barrère aus: „Es ist also notwendig, daß uns das ein
Papst sagt, aber nicht in berührendem Pathos – das wurde schon Hunderte Male gemacht – sondern auf argumentative
Weise, mit dem rigorosen Instrumentarium der thomistischen Theologie, die keine Ausflucht erlaubt.“
Bisher
hat es – so Pater Barrère – bezüglich des Konzils „nur eine selige Bewunderung, einen einstimmigen und
bedingungslosen Applaus“ gegeben, ohne daß man wirklich verstanden hätte, was dieses Konzil gesagt hat.
Das Konzil als Instrument des Umsturzes
Eine Sache ist aber von den Bischöfen der ganzen Welt hartnäckig
angewendet worden – erklärt Pater Barrère:
„Dieses Konzil erlaubte, förderte und feierte einen Umsturz
in allen Bereichen – in der Liturgie, Philosophie, Theologie und besonders in der Pastoral.“
Daraus erklärt
der Geistliche das Gedeihen von Verirrungen bis in höchste Kirchenkreise.
Als Beispiel nennt er den
Erzbischof von Paris, André Kardinal Vingt-Trois. Auf seine Einladung wird in den kommenden Wochen ein
Rabbiner in der Pariser Kathedrale die Fastenpredigt halten.
Pater Barrère kommentiert: „Ein Rabbiner
ist – sollte das jemand nicht wissen – einer, der nicht an Jesus Christus, den Sohn Gottes, die Sakramente
und Glaubensgeheimnisse der Kirche glaubt und der Jesus Christus für einen Betrüger hält.“
Bezeichnenderweise
ist das Thema der diesjährigen Fastenzeit in der Pariser Erzdiözese: „Das Zweite Vatikanische Konzil –
der Kompaß für unsere Zeit“.
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Nun , mein lieber Walter, in Prosper von Aquitaniens „indiculus coelestini“ heißt es aber „ut legem credendi
lex statuat supplicandi“ und ist ein lupenreiner Final- oder Konsekutivsatz, in dem der von Ihnen zitierte
Konjunktiv auch einen Sinn macht; so wie Sie es indes zitierten kann es nur ein als erfüllbar gedachter
Wunsch im Konjunktiv Präsens sein. Hätten Sie mit Ihrem Zitat indes einen Aussagesatz formulieren wollen,
wäre der Indikativ erforderlich gewesen.
@ Walter von Stolzing: Ich sehe es anders… … die Kirche hat zu allen Zeiten ihre speziellen Schwieigkeiten –
und ihre speziellen Heiligen gehabt. Ich werde die nächsten Tage voraussichtlich nicht online sein und
wünsche Ihnen ein gesegnetes Wochenende!
Lieber diakonus: de ecclesiae statu Nun, das Problem liegt nicht unbedingt bei „amplecitur“ sondern bei
„nobiscum“… Ich glaube nicht, dass die katholische Kirche durch das Zweite Vatikanum als Ganze vom wahren
Weg abgefallen ist. Die Una Sancta hat aber die Welt in sich hereingelassen, ihren Absolutheitsanspruch
faktisch aufgegeben und die Saat, die in den Jahren 1962 – 1965 gesät worden ist, ging ganz schnell auf
und überwuchert nun das kirchliche Leben und droht den Glauben weitgehend zu zerstören. Die Liturgie
ist ja schon zerstört und die Früchte sind erkennbar – lex orandi statuat legem credendi! Die Una Sancta
als Ganze hat nicht den Weg der Wahrheit verlassen, denn das kann sie nicht. Teile von ihr, ja. Sie hat
sich gefährlich weit aus dem Fenster gelehnt und es wird lange dauern, bis die Schäden des Zweiten Vatikanums
beseitigt sind. Was die FSSPX angeht, so stehe ich ihr nicht ganz unkritisch gegenüber, halte ihre Arbeit
aber für sehr, sehr wichtig und segensreich. Dort wird der katholische Glaube und die liturgische Tradition
bewahrt und trotz berechtiger Kritikpunkte wird man dem Erzbischof irgendwann einmal sehr dankbar sein.
Dass aus Reihen der Bruderschaft auch gerne Unsinn kommt, darüber brauchen wir nicht zu streiten. Aber
ich habe in der FSSPX sehr gläubige und spirituelle Menschen kennengelernt, Vorbiler im Glauben, gute
Priester, die ihre Theologie draufhaben und echte Seelsorger sind (genau wie in der FSSP und an vielen
Orten, in denen der unverkürzte Glaube bewahrt swerden).
@Walther von Stolzing: ad fidem Lieber Walther von Stolzing! (Schauen Sie, trotz unterschiedlicher AUffassungen
können wir einander nicht nur respektvoll, nein, songar freundlich behandeln, wenn das katholisch im
besten Sinne ist…) Auch ich erlaube mir, nur kurz zu antworten: * Ich verstehe nicht so wirklich Ihr
Problem: Auch als konservativ eingestufter Christ dürften Sie doch nicht die Schwierigkeiten mit „amplecitur“
haben: Der Heilswille Gottes umfasst alle Menschen, auch die Moslems. Revolutionärer war eher doch der
erste Satz von Nr: 16, wo davon gesprochen wird, dass auich die Nichtchristen auf das Volk Gottes in verschiedener
Weise hingeordnet sind. * Ich habe mir nicht die Mühe gemacht, zu suchen, bin aber gewiss, dass es in
der Theologiegeschichte eine Unmengen von Aussagen gibt, die – zumindest bei üblicher Betrachtung – einander
widersprechen. Dieses Phänomen finden Sie auch in der Bibel. Glaiuben Sie, daß durch das 2. Vatikanum
die katholsiche Kirche als ganze vom wahren Weg abgefallen ist und nur in der Piusbruderschaft „heilig
überlebt“ hat. Gerne führe ich unsere Unterhaltung weiter, vielleicht an anderer Stelle!
@Walther von Stolzing „Alles wird gut“ Das könnte man sagen, wenn dem Papst die Fatimabotschaft etwas
bedeutet hätte. Das ist nun endgültig vorbei! Nun wird kommen, was kommen muß: ein nie dagewesenes
Strafgericht, was alles Bisherige in den Schatten stellt. Die Verfolgungen in der Kirche, die Flucht des
Papstes, wird dann der Anlaß sein werden, daß sich der Papst endlich entscheidet, Rußland dem Unbefleckten
Herzen Mariens zu weihen. Alles Unheil aber hätte er durch seinen Gehorsam dem Himmel gegenüber der
Welt ersparen können. Dann erst wird „alles gut“ für die, die noch übrig bleiben werden! „Was die FSSPX
betrifft, so gilt es abzuwarten und auf die Führung des Heiligen Geistes zu vertrauen.“ So einfach ist
das nicht! 50 Jahre Vertrauen von Priester und Gläubigen haben keine Wende herbeiführen können! Dieses
getrost auf Göttliches vertrauen ist an Bedingungen geknüpft. Christus hat Seine Kirche hierarchisch
gewollt. Deswegen hängt alles vom Oberhaupt der Kirche ab. Der Heilige Geist wurde ein für allemal –
und zwar von Anfang an – auf dem Konzil zum Gehen gezwungen. Denn niemals ist er dort zu finden, wo Irrtum
und Wahrheit verbrüdert werden soll. Wenn der Papst als Schlüsselverwalter die Türe der Gnade verschließt,
ist damit die gesamte Kirche betroffen. Und diese Zeit erleben wir!
@diakonus: Glaubenserkenntnis und Glaube Lieber diakonus, nur ganz kurz, da ich gerade ein wenig im Stress
bin. Sie schrieben: Die Glaubenserkenntnis ist geschichtlich gewachsen, was nicht heisst das der Glaube
der Menschen organisch wächst. Der Christ des Mittelalters hätte sich genauso über das Erste Vatikanische
Konzil gewundert wie der Jü+nger des historischen Jesus über das Dogma der leiblichen Aufnahme Mariens.
UND DAS SPRICHT NICHT GEGEN DIE CHRISTEN FRÜHERER ZEITEN. Die Glaubenserkenntnis ist gewachsen, das ist
absolut richtig. Richtig ist aber auch, dass der Glaube, wie er uns offenbart worden ist, immer derselbe
ist. Wir erkennen jetzt nur mehr „Details“ – ich glaube, das nennt man in der Philosophie „Sekundär Erkenntnis“
im kognitiven Sinn, aber ich kenne mich da zu wenig aus. Dennoch dürfen Lehraussagen (oder Aussagen über
den Glauben) früheren Aussagen nicht widersprechen oder gänzlich falsch sein. Ein Beispiel aus Lumen
Gentium 16: Sed propositum salutis et eos amplectitur, qui Creatorem agnoscunt, inter quos imprimis Musulmanos,
qui fidem Abrahae se tenere profitentes, nobiscum Deum adorant unicum, misericordem, homines die novissimo
iudicaturum. Das ist so dermaßen falsch, dass es eigentlich keiner weiteren Erklärung bedarf! „Nobiscum
Deum adorant unicum“? Nobiscum??? Leider muss ich jetzt los, hoffe aber, das Gespräch mit Ihnen fortsetzen
zu können.
Zu viel Vertrauen in den Menschen, zu wenig Vertrauen in Gott Walther: „Was die FSSPX betrifft, so gilt
es abzuwarten und auf die Führung des Heiligen Geistes zu vertrauen.“ Nur, wenn sich die Fsspx-Oberen
noch vom Hl. Geist führen ließen. Das ist nicht mehr anzunehmen, seit sie den Weg Erzbischof Lefebvres
verließen und von einer Falle in die nächste tappen. Der Weg des Erzbischof zeichnete sich durch einen
klaren Abwehrkampf gegen das V2 und gegen die V2-Päpste aus. Heute gehört dazu die Warnung vor den häretischen
Enzykliken und Aussagen Papst Benedikts. Das machen aber nur noch die Bischöfe Tissier und Williamson
und einige tapfere Priester, bevor sie von P.Schmidberger oder B.Fellay kaltgestellt werden. Die Fsspx-Führung
läßt die Katholiken im Stich. Das Kernproblem ist einfach. Jeder Gläubige kann es sehen: Die Fsspx-Führung
und Teile des Klerus und der Laien haben zu viel Vertrauen in den Menschen, aber zu wenig Glauben und
zu wenig Vertrauen in Gott! Daraus entspringt ihre Anbiederung an die Welt und an den extrem verweltlichten
V2-Papst. Das V2 hat ja die Verweltlichung der Kirche zum Programm. Die Fsspx erkennt daher kaum mehr
die Kernprobleme, sondern sucht die Anerkennung der Welt. Vergleichbar mit der Situation ab 1958. Ich
sage nicht, daß die Fsspx bereits verloren ist. Aber sie ist dabei, sich zu verlieren. Daß die Pforten
der Hölle die Kirche nicht überwinden, schließt keineswegs aus, daß die Kirche fast zerstört wird.
Wir erleben es ja seit 1958 offiziell und vorher schon längere Zeit weniger offiziell.
Schade ist dass hier dem Zeitgeist zu sehr nachgegeben wurde. Der Glaubensabfall würde wohl dennoch stattgefunden
haben aber man müßte ihm schon mehr entgegesetzen und keine Menschenfurcht zeigen, sondern Gottesfurcht.
Nicht das Gericht der Menschen fürchten, sondern das Gericht Gottes, dem keiner entgeht. fg Hiti
@ Walther von Stolzing: zur Ablehnung des Zweiten Vatikanums Werter Mit-Poster! :(3 Danke für die Blumen
und auch für Ihre Zeilen, die für deutlich machen, dass es Ihnen um echtes Verstehen geht. :&) Darum
darf ich offen sein: 1. Zum sprachlichen Stil: Natürlich ist die Sprache des 2. Vatikanums eine andere
als dioe ds Tridentinums. Aber auch Kalzedon spricht anders als das 1. Vatikanum. Was soll damit aufgezeigt
werden? 2. Zum Geschichtlichen: Sie schreiben:„Dazu kommen wirklich falsche Dinge, die der bisherigen
Lehre widersprechen.„Das die Dinge „falsch“ sein sollen, ergibt sich offensichtlich daraus, dass sie früheren
Lehraussagen widersprechen. Glauben Sie wirklich dass ein Christ des 4. Jahrhunderts ohne Weiteres sofort
den Aussagen des Tridentinums zugestimmt hätte? Die Glaubenserkenntnis ist geschichtlich gewachsen, was
nicht heisst das der Glaube der Menschen organisch wächst. Der Christ des Mittelalters hätte sich genauso
über das Erste Vatikanische Konzil gewundert wie der Jü+nger des historischen Jesus über das Dogma
der leiblichen Aufnahme Mariens. UND DAS SPRICHT NICHT GEGEN DIE CHRISTEN FRÜHERER ZEITEN. 3. Zum Urteilen:
Eben wenn Konzilien nach dem persönlichen Geschmack beurteilt werden begibt sich der Glaubende aus der
Gemeinschaft derer hinaus, die das Depositum Fidei getreu weitergibt. Christen aller Jahrhunderte haben
die Erfahrung gemacht, dass im-aufeinander-Hören Gottes Geist neu fliessen kann. Ich danke Ihnen für
das Zuhören! :(3 liebe Grüsse Diakonus
Sinah: Alles wird gut In diesem Zusammenhang darf ich auf einen sehr guten Vortrag von Hw. DDr. Gregorius
Hesse www.spes-unica.de/…rag/hesse_kirche.php hinsweisen, der auf der Seite der actio spes unica zum
Herunterladen bereitsteht. Ohne Zweifel sind Sie mit dem Vortrag vetraut – die Empfehlung ist an Leser
gerichtet, welche immer noch um das Goldenen Kalb des Zweiten Vatikanums tanzen. Was die FSSPX betrifft,
so gilt es abzuwarten und auf die Führung des Heiligen Geistes zu vertrauen. Als Christen dürfen wir
wohl sagen: „Alles wird gut.“ Wie und wo und wann entzieht sich unserer Kenntnis, aber wir wissen, dass
die Pforten der Hölle die Kirche nicht überwinden werden. Und das gibt mir Grund zum Optimismus.
Absolut als Ganzes abzulehnen! @Walther von Stolzing: Die Freveltat des Konzils liegt im Aufgeben des
Absolutheitsanspruchs der katholischen Kirche. Die Preisgabe des katholischen Absolutheitsanspruchs stellt
automatisch jede Glaubenswahrheit in Frage. Wäre dieser Bischofsversammlung ansonsten nichts anzulasten,
so hätte sie sich allein durch diesen Verrat an der Kirche Gottes aus der Rechtgläubigkeit herauskatapultiert.
Denn wer die geoffenbarte Wahheit auch nur in einem einzigen Punkt leugnet, entkleidet sich in der Tat
des Glaubens insgesamt. Deswegen ist das Konzil als Ganzes abzulehnen und deswegen macht sich die FSSPX
durch ihre Gespräche und Erreichen von Korrekturen an den Konzilsdekreten an diesem Frevel mitschuldig.
Die Koexistenz von Wahrheit und Irrtum gibt dem Ganzen einen diabolischen Charakter und deswegen ist das
Konzil des Teufels.
@diakonus: Ablehnung des Zweiten Vatikanums Erst mal danke für den sachlichenh Beitrag – polemisch sind
hier viele und das allgemein niedrige Niveau verführt sicherlich zu Polemik. Ich nehme mich da überhaupt
nicht raus. ad rem: Das 2. Vatikanische Konzil gilt vielen dafür als Chiffre. Es ist eine Sache, ob Aspekte
davon kritisch beleuchtet werden. Eine andere ist, es abzulehgnen. Und genau das ist die Frage. Das 2.
Vatikanum hat nichts definiert, nichts verworfen und nichts verurteilt. Im Gegensatz zu allen anderen
ökumenischen Konzilien, die einberufen worden sind, um in Glaubensfragen Klarheit zu schaffen, hat es
für Verwirrung gesorgt indem die Texte nicht eindeutig sind, indem durchaus Wahres und Gutes neben Falschem
und Schlechtem steht. Und genau das ist es, was dieses Konzil schlecht macht. Lesen Sie die Canones von
Trient, lesen Sie die messerscharfen Aussagen des dogmatischen Ersten Vatikanums und vergleichen Sie allein
die Sprache mit dem schwammigen Aussagen des letzten Konzils, das nach Aussage des jetzigen Papstes eh
ein Pastoralkonzil war. Dazu kommen wirklich falsche Dinge, die der bisherigen Lehre widersprechen. Es
ist ein Abbild des Zeitgeistes, wie der Novus Ordo, hat aber nichts mit dem depositum fidei zu tun. Die
Wahrheit ist nicht teilbar. Ich kann nicht sagen, dass einzelne Aspekte gut waren, abdere kritikwürdig.
Insofern kann man es auch ruhig in toto ablehnen. Das ist keine Häresie sondern Vernunft.
Dennoch verwunderlich! @ unitate fidei: Danke für Ihre Rückantwort. Ich besitze selbst auch diese beiden
Bände. Gleichwohl bleibt mein Erstaunen, wie Sie genau um diese Seite 1623 wußten, werte(r) unitate
fidei, denn im Inhaltsverzeichnis ist hierzu nichts zu finden. Immerhin hat das Werk 1730 Seiten.
Sinah Werte(r) Sinah, gerne antworte ich auf Ihre Frage. Ich besitze das zweibändige Werk von Dr. Wolfgang
Schüler: „Pfarrer Hans Milch – eine große Stimme des katholischen Glaubens“ (s. www.zweites-vatikanum.de).
Dort finden Sie den Schwur auf S. 1623ff, davor den Einladungsbrief zu dieser Glaubenskundgebung und danach
einige Bemerkungen zur Resonaz auf diese.
Klarstellung @ r.ruhrgebietler: Moment mal, ruhrgebietler, nicht so stürmisch. Zur Klarstellung: Es dreht
sich nicht um einen x-beliebigen oder meinen persönlichen Schwur, geehrter ruhrgebietler. Wie schon vermerkt,
finden Sie den gesamten Wortlaut in „Leserzeitung“. Wie auch schon angegeben, wurde der Schwur von Hw.
Pfarrer Hans Milch verfaßt und am 18. Mai 1980 in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe von ca. 3.500 Gläubigen
abgelegt. Ein Hinweis am Schluß des Textes auf „Leserzeitung“ wäre meinerseits jedenfalls notwendig
gewesen, wegen Platzmangel jedoch nicht gut möglich. Was wäre das doch für ein Manifest, würde die
Priesterbruderschaft St. Pius X. diesen Schwur mit ihren zig-tausend Mitgliedern feierlich wiederholen!
r.ruhrgebietler, könnten Sie sich das noch vorstellen? @ unitate: Es liegt natürlich in Ihrer freien
Entscheidung zu antworten, aber interessant wäre es schon zu erfahren, woher Sie binnen weniger Stunden
das genaue Datum und den Ort angeben konnten, wo dieser Schwur vollzogen wurde. Gruß!
@ Walther von Stolzing: rechtgläubig? Ich weiss schon, dass die Kreuz+ nicht direkt von der Piusbruderschaft
betrieben wird, aber es gibt offensichtlich gewisse Berührungspunkte und unglaubliche Sympathien. Auch
weiss ich, dass niemand hier offen für den Maricionismus plädiert. Was mir aber auffällt: Sopwohl in
der traditionellen Praxis der katholischen Kirche des 19. Jahrhunderts bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts,
als auch bei bestimmten kirchlichen Strömungen der Gegenwart, die auf Kreuz+ sehr positiv herausgestrichen
werden, gibt es sehr bedenkliche Tendenzen. Abseits von Detailfragen habe ich den Eindruck, dass es manchmal
für besonders heilig gehalten wird, wenn vermittelt wird, dass Jesus nicht wirklich Mensch geworden ist.
ich gebe zu, ich war polemisch. Das ist noch nicht reine Häresie. Aber: Es kommt zu einer Nähe. Gottesdienste,
in denen es zu sehr „menschelt“ werden lächerlich gemacht, das Volk Jesu wird unqualifiziert schlechtgemacht
und Sexualität auch als Symbol des Geschaffen-seins wird in einer Weise behandelt, dass es mir graust.
Das 2. Vatikanische Konzil gilt vielen dafür als Chiffre. Es ist eine Sache, ob Aspekte davon kritisch
beleuchtet werden. Eine andere ist, es abzulehgnen. Vielleicht gefällt jemand anderen – mit durchaus
einsichtigen Fründen – ein bestimmtes biblisches Buch nicht und lehnt es deswegen ab. UND DAS IST HÄRETISCH,
sorry!
merkst denn nicht, daß der Google übersetzen läßt? Kairos: @ kristall in vernünftiges verstehbares
und durch richtige Interpunktion lesbares Deutsch fassen?
@ kristall Könnten Sie bitte Ihre Rückfrage an ruhrgebietler einmal in vernünftiges verstehbares und
durch richtige Interpunktion lesbares Deutsch fassen? Die Form Ihres Geschreibsels ist unerträglich.
na und? kristall: Schwur! Ein paar -zig spinnerte Theologen mehr oder weniger schmerzen die RKK weniger
als die Millionen GLÄUBIGEN, die per pedes geflüchtet sind. Auch wegen der Streithanseleien. Es kann
nur besser werden ohne euch arrogante Feiglinge!
Schwur! Ruhrgebietler: Eine. ernste Frage,wird der Papst darauf eingehen,wenn ja,und will diese Forderungen
in die Tat umsetzen,ist das: die Kirchenspaltung!: Praktisch vollzogen!
kommen wir also vom Kontakthof hin zu Themen des Glaubens Wer sich mit der Lektüre DER RHEIN FLIESST
IN DEN TIBER befasst hat, dem ist sofort klar, dass das vaticanum-II ein lancierte Kiste der vom Glauben
abgefallenen Gruppe um rahner, ratzinger und co. ist. Selbst der im tiefen Fegfeuer schmorende J-XXIII
hatte auf seinem Sterbebett noch einen kurzen Moment des Weitblicks, der aber vertuscht wurde: er wollte
das Vat.-II stoppen und den eingeschrittenen Irrweg berichtigen. Das hat ihn vor der ewigen Verdammnis
gerettet. insofern kann sich jeder rechtgläubige Christ nur dem Schwur des sinah anschliessen: Dienstag,
2. März 2010 15:41 Sinah: SCHWUR GEGEN DAS KONZIL (i.d.Thread) Bewahren wir also das Andenken Jesu Christi
und Sein Sühneleiden für viele in Ehren, ohne es zeitgemäßen Umtrieben zu ändern oder gar zu unterwefen!
Mein lieber Wolfgang, sich potent zu fühlen, heißt noch lange nicht, es zu sein … In der Absicht,
nicht nur an Alter, sondern auch an Weisheit zuzunehmen vor Gott dem Herrn, habe ich Pastor Aeternus nochmals
gelesen. Eine Aussage, daß nur Rechtgläubigkeit (oder, was Sie auch immer dafür halten mögen) den
Pontifex konstituiert, habe ich in der CA indes vergeblich gesucht. Da Ihnen solche Aussagen aber – so
scheint’s – zu Haufe vorliegen, würde man meine Bitte um Wiedergabe derselben im Wortlaute wohl kaum
als ungehörig empfinden.
Schwur Den von Sinah zitierten Schwur legte zusammen mit weit über 1000 Gläubigen der große, unvergessliche
Kämpfer für den unverfälschten katholischen Glauben, Pfarrer Hans Milch, am 18. Mai 1980 in der Schwarzwaldhalle
zu Karlsruhe ab.
unverbrüchliche Treue Unverbrüchliche Treue gilt Gott und dem Glauben, den er der Kirche geoffenbart
hat, und, in zweiter Instanz, denen, die, und insofern sie ihn erhalten und vertreten. Die Rechtgläubigkeit
konstituiert erst den Pontifex, nicht der Pontifex konstituiert die Rechtgläubigkeit. Es genügt, in
diesem Zusammenhang die Konstitution Pastor aeternus vom 18. Juli 1870 des Vatikanischen Konzils nachzuschlagen.
Daher ist Sinah in seinem „Schwur“ zuzustimmen. Zur Ekklesiologie wäre z.B. das zweibändige Werk von
Louis Billot zu empfehlen. Nicht aber jedes „beliebige“!
@diakonus: Danke… für die Links, die Ihre Behauptungen bzw Anschuldigungen keinesfalls belegen. Auch
ich darf Sie auf einen Vortrag aufmerksam machen, den mir vor einiger Zeit der User chico flojo empfohlen
hat, Der Kirchenbegriff vor und nach dem II. Vatikanum www.aquinas.de/…_vor_und_nach_dem_ii/ von Dr.
Wolfgang Schüler. Ein, wie ich finde, interessanter Beitrag zur Ekklesiologie. Ich weiß niocht, ob das
Ihren Beifall finden wird, aber sie können ja jeder Zeit einen Richtigstellung posten (über eine Diskussion
zu dem Thema würde ich mich freuen, vor allem weil sie das „Niveau“ hier etwas heben würde…). Die
Informationen über Marcion sind ja sehr interessant, jedoch belegen sie keinesfalls Ihre Anschuldigung,
die FSSPX sei häretisch. Dazu müssten Sie erst einmal belegen, dass die Bischöfe oder Priester der
Bruderschaft, Häresien predigen. Außerdem sollten Sie die Artikel bzw. Beiträge auf dieser Seite und
die FSSPX trennen – diese Seite ist keine Seite der Priesterbruderschaft und die FSSPX ist auch nicht
für den Stuss verantwortlich, den hier einige User von sich geben.
@ Walther von Stolzing: Belegstellen Gern! als erste Lektüre: zu den Konzilien: jedes beliebige Lehrbuch
der Ekklessiologie, das in einer katholischen Buchhandlung lagernd ist, bzw. im Internet: shop.ebay.de/i.html?_nkw=ekklesiol…
Zu Marcion: * de.wikipedia.org/wiki/Marcion * www.kirchenlexikon.de/m/marcio.shtml * Unzählige theologische
Werke zu den antisemitischen Belegen und die anti-Inkarnationstriaden täglich auf: www.kreuz.net Ich
freue mich übedr jeden Irrenden, der wieder in die Gemeinschaft der Kirche zurückfindet! liebe Grüsse
Diakonus
@diakonus Was [die Piusbrüder] aber tun, ist Unfriede säen und zu versuchen, dass letzte Konzil schlecht
zu machen. Lieber diakonus, das brauchen die Pusbrüder gar nicht zu tun. Das Konzil war an sich schlecht
und braucht nicht schlechtgemacht zu werden. Die FSSPX – wie andere im Widerstand auch – erklären aber
dankenswerterweise warum das Konzil schlecht war. Vielleicht sollten Sie sich mal mit den Argumenten auseinandersetzen.
Dabei fallen sie – und ihre Sympathisanten auf Kreuz+ – immer wieder in die Häresie des Marcion: dann
ist eben Jesus nicht Mensch. Bitte belegen Sie diese Behauptung.
War nicht auch … … die unverbrüchliche Treue zum römischen Pontifex und seinen Nachfolgern ausdrücklich
Gegenstand des Treueides, dessen mehrfache Ablegung durch Marcel Lefebvre Tissier de Mallerais in seiner
Hagiographie mit keinem Worte erwähnt?
Jeder darf verwerfen… Natürlich darf jeder in fetten Buchstaben alles mögliche verwerfen. Jesus spricht:
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Er wurde verworfen und er wird verworfen, bewusst und unbewusst.
Die Heilige Kirche möge die Irrenden auf den Weg der Wahrheit führen!
SCHWUR GEGEN DAS KONZIL „Wir halten fest u. werden ohne Unterlaß festhalten an allen geoffenbarten Wahrheitsinhalten,
die je uns im unveränderlichen Wortsinn der Dogmen mitgeteilt und auf unfehlbare Weise zum Glauben vorgestellt
worden sind. Wir verwerfen u. werden immer verwerfen die verderbliche Irrlehre, daß es einen Unterschied
gebe zwischen dem Jesus der Geschichte u. dem Christus des Glaubens. Wir verwerfen u. werden immer verwerfen
die verderbliche Irrlehre, daß die Feststellung und Festlegung der geoffenbarten Inhalte des Gottmenschentums
in den Dogmen zeitbedingt seien und daß daher diese Dogmen im Sinn und Auslegung eine stete Veränderung
erfahren könnten. Wir verwerfen u. werden immer verwerfen die verderbliche Irrlehre, daß wir noch auf
dem Wege seien zur Wahrheit. Wir verwerfen und werden immer verwerfen die verderbliche Irrlehre, daß
alle Menschen von ihrer Geburt an erlöst seien. Wir verwerfen und werden immer verwerfen die verderbliche
Irrlehre, daß es Gott nicht so sehr ankomme auf die Annahme seiner eindeutig verkündeten Wahrheit, sondern
vor allem auf die zwischenmenschlichen Verhaltensweisen. Wir schwören den hl. Eid, daß wir uns niemals
auch nur im geringsten abfinden werden mit dem, was seit dem Ereignis, welches genannt wird das 2. Vatikanische
Konzil, eingebrochen ist in den Innenraum der Kirche. Wir schwören den heiligen Eid, daß wir wissen
um die Heraufkunft des gottgesegneten Tages der großen Wende, der wiederherstellen wird der Kirche wesenhafte
Erkennbarkeit…“
@ Janos-der-Finstere: Was der Skandal ist! Wenn die Pius-Brüder nur verkündeten, dass Jesus Mensch geworden
ist, wahrer Gott vom wahren Gott, gezeugt, nicht geschaffen, eines Wesens mit dem Vater! Was sie aber
tun, ist Unfriede säen und zu versuchen, dass letzte Konzil schlecht zu machen. Dabei fallen sie – und
ihre Sympathisanten auf Kreuz+ – immer wieder in die Häresie des Marcion: dann ist eben Jesus nicht Mensch.
Und das was verkündet wird hat mit dem Chritentum nur noch einige Worte gemein.
@ AnnaAndreasTeresaSebastian Vor nicht einmal 30 Stunden haben Sie gepostet: „Ich frage mich, was sind
das nur für Menschen die hier in diesem Forum ihr Unwesen treiben? Sie nennen sich Christen. Es können
keine Christen sein, denn Christen sind nicht so boshaft und gemein.“ (Post vom Montag, 1. März 2010
11:09). Auf meine Replik haben Sie geantwortet: „Mir gings in meinem Beitrag darum wie hier im Forum miteinander
umgegangen wird. Darüber habe ich mich aufgeregt. Ich finde manche Beiträge einfach respektos und menschenunwürdig.“
(Post vom Montag, 1. März 2010 11:31) Ich stelle nur einmal fest, dass Sie mit Ihrer heutigen Wortwahl
und Ihren heutigen Postings sich sehr Ihrem geistigen Freund ruhrgebietler angenähert haben. „Sie sind
der einzige, der hier die absolute Wahrheit schreibt. Die meisten liegen hier total daneben. Ich freue
mich über Ihre Beiträge. Weiter so!“ (Post vom Dienstag, 2. März 2010 08.07). Ihre weiteren Beiträge:
„Also mach Fliege, kleiner Giftzwerg“, „Sie sind ein richtiger Giftzwerg!!!“, „Hören Sie doch endlich
auf hier herumzukrächzen.“, „Ich bin durchaus klar im Kopf im Gegensatz zu Ihnen“, „Mein Lieblingslaster
ist Leute zu ärgern wie Sie“, „Mein KLEINER, Sie werden unverschämt, bitte mäßigen Sie sich. Ich trinke
keinen Alkohol, im Gegensatz zur Frau Kässmann, denn die säuft. ok? kapiert?“ sind auch nicht von Sachlichkeit
geprägt! Sie sind ein Heuchler und passen hier zu den +-netten. Meinen, andere ermahnen zu müssen, aber
selber, wenn es passt, auf die Pauke hauen zu können…
Christ – Katholik. Diakonus sie haben völlig recht, die Piusbruderschaft sollte endlich verschwinden
und Rabbinern Platz machen. Kardinal Vingt Trois geht hier mit einem guten Beispiel voran. Rabbiner, die
offensichtlich nicht an die Gottheit Christi glauben, dürfen zur Fastenzeit in einer vom Glauben an die
Gottheit Christi geprägten Stätte predigen. Zum grossen Leidwesen vieler verkündigen hingegen die Piusbrüder,
Christus sei der Sohn Gottes, welch ein Skandal für Christ + Katholik und Diakonus
Christ + Katholik Nicht die Piusbruderschaft sollte verschwinden, sondern Sie sollten verschwinden, aber
ganz schnell bitte, damit ich Ihre bösartigen Kommentare nicht mehr lesen muß. Also mach Fliege, kleiner
Giftzwerg.
Was für ein Skandal! In der Pariser KIathedrale wird ein Rabbiner predigen, in manch anderen Kirchen
werden sogar Lesungen aus dem Alten Testament verkündet. Vereinzelt soll es Christen geben, die nach
der Heiligen Schrift zu leben versuchen! WAS FÜR EIN SKANDAL!