(kreuz.net, Linz) Katholische Theologen erarbeiteten in den Jahren 1962 bis 1980 die sogenannte ‘Einheits-
übersetzung’ der Bibel.
Dabei wurden das Neue Testament und die Psalmen auf ökumenischer Basis in Zusammenarbeit
mit evangelischen Exegeten übersetzt.
Im protestantischen Raum setzte sich diese Übersetzung nie durch.
Gegenwärtig wird der Text revidiert. Aus diesem Projekt zogen sich die Protestanten im Jahr 2005 zurück.
Fest in altliberaler Hand
Kürzlich interviewte die kirchenfeindliche Linzer ‘Kirchenzeitung’ den altliberalen
Linzer Alttestamentler und Krawattenpriester, Hw. Johannes Marböck, zu dem Thema.
Hw. Marböck ist Mitglied
des Revisions-Komitees, das aus fünfzig altliberalen Schriftgelehrten besteht.
Das Gremium wird unter
anderem von den altliberalen Prälaten, Erzbischof Alois Kothgasser von Salzburg, Bischof Joachim Wanke
von Erfurt und Weihbischof Martin Gächter von Basel geleitet.
Der ursprüngliche Vorsitzende des Gremiums
war der im August 2008 überraschend verstorbene Bischof Wilhelm Egger von Bozen-Brixen.
Ein netter Vorsatz
Die deutschsprachigen Bischöfe beschlossen im Jahre 2006, die in der Einheitsübersetzung gezielt angebrachten
„falschen Übersetzungen“ zu korrigieren, „Hinzufügungen“ zu eliminieren und „Auslassungen“ zu beseitigen.
Das Neue Testament und der Großteil des Alten Testaments sind schon fertig überarbeitet. Bereits im
nächsten Jahr soll das Projekt abgeschlossen sein.
Der Vorschlag wird dann von den deutschsprachigen
Bischofskonferenzen begutachtet und zur Approbation an die Päpstliche Kongregation für den Gottesdienst
geschickt.
Manipulative Textbehandlung?
Vor der ‘Kirchenzeitung’ erwähnt Hw. Marböck einige Änderungen
gegenüber der alten ‘Einheitsübersetzung’.
So soll der Gottesname „Jahwe“ dort nicht mehr vorkommen.
Statt dessen steht in Großbuchstaben HERR.
Diese ideologische Vorentscheidung führt an jenen Stellen
zu Übersetzungsproblemen, wo im Alten Testament der Ausdruck „Herr Jahwe“ steht.
Darum wäre – wollte
man der christlichen Tradition treu sein – der Name „Jahwe“ mit „Gott“ zu übersetzen.
Das würde aber
wiederum bei der Übersetzung des hebräischen Ausdrucks „Jahwe Gott“ Schwierigkeiten machen.
Als Grund
für die unnötige Eliminierung von „Jahwe“ wird ein angeblicher „Respekt vor dem Judentum“ angegeben:
„Das ist Vorgabe aus Rom“ – erklärt Hw. Marböck.
Doch diese Grundangabe ist ein Vorwand.
Denn die
Kirche kann sich bei ihren Bibelausgaben nicht an Vorgaben des Judentums halten – sonst dürfte auch das
Wort „Gott“ nicht ausgeschrieben oder die Gottheit Jesus Christi oder die Erfüllung des Alten Bundes
in der ‘Einheitsübersetzung’ nicht erwähnt werden.
Außerdem hat das Judentum kein Problem mit der
Buchstabenfolge „Jahwe“ – noch mit deren Aussprache.
Weitere Manipulationen
Ferner wird in der neuen
Fassung das griechische Wort ‘Adelphoi’ für Brüder nach Angaben von Hw. Marböck manipulierend mit „Brüder
und Schwestern“ übersetzt.
Auch an anderen Stellen werden gezielt gender-ideologische Formulierungen
verwendet.
So soll in der Bergpredigt – im Widerspruch zum Urtext – statt „Söhne Gottes“ künftig falsch
mit „Kinder Gottes“ übersetzt werden.
Beide Ausdrücke besitzen theologisch unterschiedliche Konnotationen.
Die Begriffe für die kirchliche Hierarchie werden gezielt irreführend wiedergegeben. Das Wort Episkopos
für Bischof soll als „Vorsteher“ und der Diakon als Helfer „übersetzt“ werden.
Hw. Marböck gibt zu,
daß damit ein „Unterschied“ zwischen den Begriffen in der Bibel und dem kirchlichen „Amtsverständnis“
konstruiert werden soll.
Viel Lärm um Junias
Für die revidierte ‘Einheitsübersetzung’ wurde offenbar
in der Wiedergabe von Röm 16,7 eigens eine Apostelin Junia erfunden.
Hw. Marböck erklärt aber, daß
die Bischofskonferenzen und die Gotteskongregation dieser Erfindung noch zustimmen müßten.
In der Grußliste
am Ende des Römerbriefs erwähnt der Heilige Paulus seine Verwandten und Mitgefangenen Andronikus und
Junias.
Die alte ‘Einheitsübersetzung’ übersetzt Röm 16,7 sehr ungenau: „Grüßt Andronikus und Junias,
die zu meinem Volk gehören und mit mir zusammen im Gefängnis waren; sie sind angesehene Apostel und
haben sich schon vor mir zu Christus bekannt.“
Die altliberale Exegese ist aus ideologischen Gründen
seit Jahren bemüht, aus dem Junias eine Junia zu machen.
Das Problem sind und bleiben die Akzente
Die
Akkusativ-Form des männlichen Namens Junias lautet im Griechischen „Jouniãn“ – mit einem Zirkumflex
auf dem a der letzten Silbe.
Der Akkusativ-Form des weiblichen Namens „Junia“ müßte dagegen „Jounían“
lauten – mit einem Akkut auf dem i.
Das Problem liegt darin, daß die besten und frühesten Manuskripte
des Neuen Testamentes keine Akzente gesetzt haben.
In der Folge ist die spätere Auslegung der Väter
und Theologen uneinheitlich.
Eine seriöse Exegese und Übersetzung kann somit nichts anderes tun, als
diese Frage offenzulassen.
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CC: Apostel oder Apostelin Die von mir benutzte Karrer-Bibel läßt die Frage in ihrer Anmerkung offen.
Da die Frage offen ist, scheint mir der Text als Nachweis einer apostola viel zu dünn.
Merkwürdig nur … „Der Akkusativ-Form des weiblichen Namens „Junia“ müßte dagegen „Jounían“ lauten –
mit einem Akkut auf dem i.“ … daß die Mehrheitslesart des textus receptus (sogar in meiner ideologisch
unverdächtigen Ausgabe – Rom 1955, G. Nolli SJ & A. Vaccari SJ curantibus) an fraglicher Stelle für
Rom 16,7 auch tatsächlich den Akk.-Sg. „Ἰουνίαν“ darbietet …
@ Regina 1961: zum Sprachen lernen Zumindest in österreich ist Alt-Griechisch ein Wahlpflichtfach (das
immer seltener gewählt wird.) Auf der Universität kann auch jede und jeder der nicht Hebräisch und/oder
Alt-Griechisch in der Schule gelernt hat diese Sprachen erlernen. Das ist mühsam, aber möglich. Ansonsten
kann jeder sich weiterbilden: Bücher, Kommentare, Zeitschriften, Internet-Seiten wie: www.wibilex.de/
Es ist möglich, sich eine verantwortungsvolle Meinung zu bilden!
Da gäbe es nur eine Lösung Alt-Hebräisch und Alt-Griechisch müßten als Schulfächer zugelassen sein,
sodaß jeder, der sich dafür interessiert, diese Sprachen erlernen kann. Nur dann hätte Mitsprache einen
Sinn. Regina
Bibelübersetzungen Vielleicht gibt es ein paar Fehler in den Bibelübersetzungen. Die Frauen wurden wahrscheinlich
hier und da mal weggelassen. Die Päpstin hat es doch bestimmt auch wirklich gegeben, oder nicht? Diesen
berühmten Stuhl gibt es jedenfalls. Die „Hauptfrau“ hat man jedenfalls nicht vergessen, nämlich Maria.
Die „Mama“ von Jesus kann man ja Gott sei Dank nicht vergessen!!! Welche Funktion Maria Magdalena für
Jesus hatte oder auch nicht, ist für mich persönlich nicht so wichtig. Es ist jedenfalls Gut, daß Jesus
den Petrus als Nachfolger eingesetzt hat. Stellt Euch mal vor, es gäbe das Amt nicht und es wäre alles
(eventuell) in der Familie geblieben. Dies wäre nicht gutgegangen. So wie es ist, ist es gut!!! Männer
und Frauen sind gleichwertig, sie haben die gleichen Rechte, aber auch dei gleichen Pflichten. Warum es
in der katholischen Kirche keine Pfarrerinnen gibt, wer versteht das schon. Es wird früher oder später
kommen. Könnt ihr euch noch errinnern, es gab mal eine Zeit ohne Meßdienerinnen, kaum noch vorstellbar,
oder??? Sollte das Zölibat mal abgeschafft werden, ist es für einige Priester gut (psychisch gesehen)
für andere nicht so gut. Dann haben sie nicht mehr so viel Freiheit wie jetzt. Welche Frau verzeiht schon
3 Kinder mit anderen Frauen!!! Wird es ohne Zölibat mehr Priester geben??? Es gibt jedenfalls ein paar
Familienväter, die sich zum Diakon weihen lassen, die dürfen dann halt nicht alles, aber doch schon
ganz schön viel.
#86 franziskus 20:16:46 | Sonntag, 28. Februar 2010
Was wird herauskommen? STREIT! Das ist schon seit Jahrhunderten grundgelegt in einer der falschen Vulgata-Übersetzungen
((Mt.10,34), wonach Jesus nicht gekommen sei, um „Frieden auf die Erde, sondern das Schwert zu bringen“!
#85 mikefiss † 15:45:30 | Sonntag, 28. Februar 2010
Siegfried Vielen Dank für die großväterlichen Ratschläge und Zurechtweisungen. Ich denke du hast sehr
gut verstanden, was ich sagen wollte und dich ja auch gleich angesprochen gefühlt. Der getretene Hund
jault am lautesten, nicht wahr??
Siegfried. Ob den von Ihnen angeführten Punkten ein planmäßiges Vorgehen vorliegt – was einer antichristlichen
Revolution, die von der Spitze der Kirche ausginge, gleichkäme –, kann ich nicht beurteilen. Unübersehbar
ist aber, dass diese Veränderungen tatsächlich stattfinden und stets weitergeführt werden. @Leberecht.
Griechisch habe ich an einem Realgymnasium mehrere Jahre im Privatunterricht gelernt und darin die Abiturprüfung
in einer Ergänzungsprüfung abgelegt (mit sehr gut). Bei der schriftlichen Prüfung war ein Xenophontext
zu übersetzen (der Tod des Kyros), bei der mündlichen Prüfung ein Text von Platon (aus der Apologie
des Sokrates). Da der Schwierigkeitsgrad vergleichbar mit der Abiturprüfung in Latein war, habe ich das
Prädikat „Groß“ auf die Griechischprüfung übertragen. Irrtümlicherweise, wie sich durch Ihre Richtigstellung
jetzt herausstellt. Es ist schon vierzig Jahre her. Danke für die Korrektur.
#83 Siegfried 12:00:43 | Sonntag, 28. Februar 2010
zu gunther maria michel: diakonus, In der Einheitsübersetzung, in der nachkonziliaren Exegese und der
nachkonziliaren Sprache für die Gebete der Kircher wurden die Formulierungen gewollt so vorgenommen daß:
1. die Erlösung aller Menschen, ein fast dogmatischer Satz wird; 2. die Göttlichkeit in der Person Jesus
Christus minimiert wird und zur Aufhebung bestimmt werden soll; 3. die Sakramentenlehre im, Weihesakrament,
Bußsakrament, Firmsakrament, Krankensalbung an Wichtigkeit für das menschliche Leben neutralisiert wird;
4. dier Vermischung der Geschlechterrolle in der Kirche zur Aufhebung vom Weihesakrament und zur Minimierung
des Priesternachwuchs beiträgt (siehe Jugend- und Ministrantenarbeit); 5. durch die falsche Jugendarbeit
wird der am Glauben uninteressierte junge Mensch (weiblich und männlich) herangebildet; Dies hat im Jahre
1978 die DBK in der Arbeitshilfe für die Ministrantenarbeit erkannt und definiert und angeordnet, diesen
Zustand besonders zu überwachen und geeignete Schritte zu ergreifen. Weitere Überwachungen, Erhebungen,
Überprüfungen und das Ergreifen von geeigneten Maßnahmen ist bisher unterblieben. Solange die Modernisten
im bischöflichen Dienst nur darauf hingeordnet handeln, wo sie der Auffassung sind den Anforderungen
der Medien und der Masse gerecht zu werden wird sich nichts verändern. Unsere Bischöfe (die wissenschaftlich
begabten Prof. und Dr.) sollten die Katechese des Heiligen Pfarrer von Ars zur Hand nehmen und über diese
Inhalte sich selbst bilden im Glauben, dies hilft. o^/
#82 Leberecht † 09:58:32 | Sonntag, 28. Februar 2010
@guther maria michel: Ein „großes Graecum“ wie sie es zu haben vorgeben, gab es nie und gibt es nicht.
Es gab und gibt nach wie vor das Graecum, aber nicht die Differenzierung in großes oder kleines Gr. Es
gab (!) das große und kleine Latinum; mittlerweile gibt es auch nur noch das Latinum ohne klein und groß.
si tacuisses, philologicus mansisses.
#81 Fragender 01:56:28 | Sonntag, 28. Februar 2010
Selbstbezichtigung mit Eine seriöse Exegese und Übersetzung kann somit nichts anderes tun, als diese
Frage offenzulassen. und Für die revidierte ‘Einheitsübersetzung’ wurde offenbar in der Wiedergabe von
Röm 16,7 eigens eine Apostelin Junia erfunden. bezichtigt sich kreuz.net selbst der unseriösen Exegese.
Das ist das erste mal, daß ich kreuz.ner uneigeschränkt recht gebe. :)3 :)3 :)3
Die altliberale Exegese ist bemüht, aus dem Junias eine Junia zu machen Laut Vita des hl. Apostel Andronik
(einer von 70), Junija war seine Gehilfin. orthodoxes.forum-on.de/index.php Andronik wurde zum Bischof
von Panonia (Nordbalkan) aufgestellt. Ihre Reliquien sind bis Heute erhalten. Die Zeit wird unaufhaltsam
fortschreiten, in der die Hl. Schrift und die Hl. Überlieferung systematisch verfälscht werden. Die
Hl. Altväter haben diese Zeit vorausgesagt und angemahnt. Sie meinten: Wer möchte nicht in Verwirrung
geführt werden, soll sich an die Schriften der alten Hl. Kirchenväter www.unifr.ch/bkv/index.htm orientieren.
Am sichersten bis 6.Jh.
…schon… …eine erfindung der kirchenväter ??? : Ein Apostel zu sein ist etwas Großes. Aber berühmt
unter den Aposteln – bedenke, welch großes Lob das ist. Wie groß muß die Weisheit dieser Frau gewesen
sein, daß sie für den Titel Apostel würdig befunden wurde.“ – Johannes Chrysostomos
#76 Paulaner † 22:27:49 | Samstag, 27. Februar 2010
Mir stößt die priesterliche Wichtigtuerei in diesem Zusammenhang enorm auf! o^/ Es handelt sich hier
nur um PRIESTERWORTE, mehr nicht. Von P. Michael Wildfeuer Konsekrationsworte sind sozusagen www.kath-info.de/wandlungsworte.html
Testaments- und Schöpfungsworte. sozusagen…
diakonus, bin zwar von Provenienz Philologe und habe das große Graecum, bilde mir aber ebenfalls nicht
ein, zu einer Spezialfrage hier Maßgebliches beisteuern zu können. Meine Beiträge haben das Niveau
einer Forumsdiskussion, wie Deine. Trotzdem finde ich meine Argumente bedenkenswert. Zwei interessante
theologische Artikel: Das Blut des Bundes www.kath-info.de/bundesblut.html For „Many“ or For „All“? (Artikel
von Joseph Ratzinger auf englisch) ignatiusinsight.com/…er_formany_nov06.asp Gute Grüße und Wünsche!
@ gunther maria michel: wer weiss was besser? Ich denke, zu diesem Thema wurde schon viel Gescheites von
Leuten gesagt, die sich besser auskennen als ich. Mir geht es auch gar nicht darum, zu behaupten, dass
ich mehr weiss als all die vielen Experten. Ich möchte lediglich darauf hinweisen, dass was manche Besserwisser
behaupten unsinnig ist: Die Ergebnisse der Wissenschaft fliessen ja in die liturgischen Reformen und auch
in die Bibelübersetzungen ein. Wir bauchen keine Stänkerer, die nicht einmal die Humanwissenschaften
gründlich studiert haben und dann auf Kreuz+ so tun, als hätten sie die Weisheit intus.
#71 Paulaner † 21:32:02 | Samstag, 27. Februar 2010
und das ist JETZT aufgeflogen? gunther maria michel: diakonus, Soll ich Ihnen den theologischen Grund
für die willkürliche und absolut unzulässige Änderung nennen? Es ist eine unterschwellige Allerlösungstheologie,
die damit transportiert werden soll. hmmm?
#69 Paulaner † 21:24:51 | Samstag, 27. Februar 2010
aberneindoch, das bilden sich bloß (kchlar) einige Politicalcorrecte ein… Lorenz: „Für Alle“ ist klar
antisemitisch! Das Heil gilt für ALLE, auch die Ungläubigen, außer die, die partout nicht wollen. Die
Juden, die partout nicht wollen, die sind nicht anders ausgeschlossen als die Indianer, die nicht wollen.
diakonus, bei dem „adelphoi“ ist Ihnen ja die Berechtigung der beide Geschlechter einbeziehenden Übersetzung
einzuräumen. Es gibt aber keinen echten philologischen Grund, „polloi“ nicht mit „viele“ und „pantes“
nicht mit „alle“ zu übersetzen. Die Gründe können nur theologisch sein. Meinen Sie im Ernst, im Altgriechischen,
der Sprache der Aristotelischen Logik, könne man nicht zwischen „viele“ und „alle“ unterscheiden? In
2 Kor 5, 14 schreibt der hl. Paulus übrigens: „heîs hypèr pánton apéthanen…“ – „einer starb für
alle“. Das hätte auch der Evangelist schreiben können, aber er schrieb es nicht, weil Jesus dieses Wort
hier nicht verwendet hat. Fast zwei Jahrtausende lang hat die lateinische Liturgie die Worte Jesu getreu
bewahrt, und vor einigen Jahrzehnten umgestoßen! Keine Kirche des Ostens würde es wagen, diese Worte
in ihrer Liturgie anzurühren! Wo bleibt da die berühmte Ökumene?! Soll ich Ihnen den theologischen
Grund für die willkürliche und absolut unzulässige Änderung nennen? Es ist eine unterschwellige Allerlösungstheologie,
die damit transportiert werden soll.
@ Chriysanthus: Wie weit sind die „Schwestern“ mitgemeint? Rein grammatikalisch sind „Adelphoi“ natürlich
männlich, aber im Griechischen dominiert im Plural immer das Maskulinum. Wenn also ein Grieche „Schwestern
und Brüder“ sagen wollte, hat er NIE „ „Adelphai kai Adelphoi“ gesagt, sondern immer nur „Adelphoi“.
Auch im Deutschen ist es noch nicht so lange her, dass selbstverständlich Frauen bei männlichen Ausdrücken
mit-gemeint worden sind. Das kann einem gefallen oder nicht. Es ist aber wahrscheinlich nicht besonders
dumm den gewandelten Sprachgebrauch zu Kenntnis zu nehmen.
#66 Chrysanthus 20:35:48 | Samstag, 27. Februar 2010
@diakonus, wörtlich genommen heißt adelphoí Brüder und adelphaí Schwestern. Es gibt für Bruder und
Schwester im riechischen verschiedene Wörter: adelphós und adelphé. Man kann natürlich der begründeten
Auffassung sein, dass der heilige Paulus mit adelphoí in seinen Briefen die Frauen mitangesprochen hat
und sie nicht ausschließen wollte. Damit könnte man die zwar nicht wörtliche, aber sinngemäße Übersetzung
Brüder und Schwestern rechtfertigen, besonders für den liturgischen Gebrauch.
@ Samurai: für viele – für alle Im Deutschen ist es eindeutig, „für alle“ ist was anderes als „für
viele“. Im Altgriechischen ist es nicht so eindeutig: Es heisst zwar vom Wort her „für viele“, in der
Bedeutung ist aber eher (nach anderen Sprachkennern: mit Sicherheit) „für alle“ gemeint“. Im Bibelgiechischen
schwingt noch stärker mit: „für die Juden und für die Heiden“, bzw. „für das jüdische Volk und die
vielen Völker“. Aber eine Sprache ist eben nicht so leicht in eine andere übersetzbar. Eben darum gibt
es ja die Kommissionen und die verschiedenen Wissenschafter, die sich bemühen, möglichst getreu den
Sinn zu vermitteln und die in diesem Artikel in unqualifizierter Weise einfach heruntergemacht werden!
#64 Siegfried 20:33:07 | Samstag, 27. Februar 2010
zu mikefiss: Welch traurige Überheblichkeit Vor 40 Jahren hat der Heilige Geist uns nicht verlassen.
Du bist in Deiner Unkenntnisse noch überheblich, das ist noch schlimmer. Der Heilige Geist hat uns nicht
verlassen. Ein großer Teil, hier besonders die Modernisten, auch im Fach Theologie und Männer des Klerus,
haben die Möglichkeit, der von Gott geschenkten Freiheit genutzt,und sind und gehen auch heute noch dem
Heiligen Geist aus dem Weg zu gehen. Ähnlich wie Satan zu seiner Zeit, erheben die Menschen heute wieder
erneut den Anspruch sein zu wollen wie Gott. Das war bereits die erste Sünde. Satan sagte zu Eva, als
diese ihm erwiderte, wenn sie das mache, muß sie und Adam sterben. Der Lügner sagte:„Nein so ist es
nicht, Gott wisse nur daß ihr dann zwischen Gut und Böse unterscheiden könnt un d wie Gott ist selbst
sein. Dich bitte ich in Deine Antwort nicht etwas zu unterstellen, was nicht gesagt wird. Und die Frechheit,
daß Gott uns im Heiligen Geist verlassen hat, laß sein. Dir ist auch bekannt, daß Christus vor seiner
Himmelfahrt gesagt hat, er (d.h. die ganze Gottheit), bleibt bis zum Ende aller Tage bei uns. Du solltes
Deine Frechheiten gegen das dem Menschen an Heiligen geschenkt nicht beleidigen.
lernt Griechisch! Offenbar hat der Artikelschreiber keine Ahnung von Griechisch. Wie sollte er denn so
einen Unsinn schreiben? „Adelphoi“ heisst einmal „Schwestern und Brüder“ und (fast immer) nicht „Brüder“.
„Junia“ steht in der Bibel, „Junias“ wurde von Ideologen erfunden.
#61 Chrysanthus 20:00:13 | Samstag, 27. Februar 2010
@Samurai, fragen Sie mal Ihren Priester, wo er griechisch gelernt hat und was für eine seltsame Ausgabe
des Novum Testamentum Graece er hat. An den entsprechenden Stelle steht (lat. transkribiert): hypèr pollôn,
und das heißt klar und deutlich: für viele. Für alle heißt im Griechischen: hypèr pánton – das steht
da aber nicht. Dann geistern seit Jahren die Meinung herum, im Hebräischen bzw. Aramäischen könne man
nicht zwischen viele und alle unterscheiden, und das Griechische „für viele“ meine hier ein hebr. o.
aramäisches „für alle“. Auch das ist Unsinn. Viele im Hebräischen heißt „rabbim“ und alle heißt „kullam“.
Es sind nur faule Ausreden derer, die das Wort Jesu nicht stehen lassen wollen. Freilich stimmt es, dass
Jesus für alle sein Blut vergossen und somit objektiv erlöst hat. Aber nicht alle nehmen sein Opfer
und damit die Erlösung an. vitajesu.wordpress.com
#57 mikefiss † 19:17:36 | Samstag, 27. Februar 2010
Welch traurige Überheblichkeit zu glauben, dass das Heil und der Beistand des Heiligen Geistes von etwa
40 Jahren verlassen hat, oder umgekehrt, dass bis zu diesem Zeitpunkt alles in bester Ordnung war. Wer
ein Problem mit Bibelübersetzungen hat: Es gibt doch genug. Jeder kann sich sein eigenes Bild machen.
Ich persönlich empfehle das Münchner Neue Testament, wenn man nahe am Urtext bleiben will. Was die arme
Junia betrifft. Es gab schon immer kirchliche Kreise, die Angst vor der Wissenschaft hatten. Das war so
und wird immer so sein!!
#56 agnosti † 19:15:40 | Samstag, 27. Februar 2010
Siegfried, Siegfried und ihr seid euch ganz sicher, dass ihr halbwegs gesund seid? Jeder muss natürlich
irgendwie sein, aber so wie ihr Katholen doch nicht! agnosti, brustend lachend
#55 Siegfried 19:10:15 | Samstag, 27. Februar 2010
Bibelübersetzungen es gab vor M. Luther bereits deutsche Bibelübersetzungen. Bis zum II. VK gab es eine
über die Jahrhunderte deutsche Übersetzung, die fehlerlos und mit der kirchlichen Original übereinstimmte.
Due neue Einheitsübersetzung hat soviele Änderung, daß die Protestanten glaubten ihren Glauben verändern
zu müssen, aus diesem Grunde wurde diese und wird diese Fassung abgelehnt. Die Feministische Fassung
kommt dort früher zum Einsatz. Der Katholische Glaube wurden neben der Falschen Übersetzung bereits
verändert. Was die modernistischen, Glaubenslosen und Heiden auf kirchlichen Gehaltslisten wirklich wollen,
das sagen sie nicht. Die toten 69er haben in der Kirche ein sehr langes Überlebensraum. Wer keinen Glauben
hat der sucht und schafft sich immer einen neuen Glauben. Dies wird seit 40 Jahren betrieben. dabei wird
der traditionelle Glauben zerstört und der Missionsauftrag verhindert. Die Rechnung werden diese Herren
und Narren im Kirchenkleid vor Gott noch begleichen müssen. In der Bibel wird davor gewarnt, zu verschweigen
und hinzu zu fügen, das lesen die Narren nicht. Haltet ihr Katholiken zusammen, vermeidet Gottesdienste,
mit der Einheitsübersetzung in der Anwendung und kauft keine der neuen Übersetzungen von Bibelausgaben…
„Für Alle“ ist klar antisemitisch! Zumindest nach neugläubiger Lehre, nach der anscheinend nicht mehr
gilt: novo cedat ritui . Wenn man konsequent neugläubig opfern möchte, kann man dies nur mit der Formel
„Für Viele“!
#53 Paulaner † 18:47:56 | Samstag, 27. Februar 2010
Achso, ihr spielt da mit dem Sprachgebrauch: „Apostel“in Nur weil der Paulus seine Delegierten als Apostel
bezeichnet hat, sind die dazugehörigen Frauen ein Problem. Und so sind die Bibelverfälschungen über
die Jahrhunderte entstanden, eine nach der andern. Und hier zeigt die Redaktion gerade, wie sie an einer
solchen mitwirkt, indem sie eine ernsthafte Korrektur zum Verblödeln abschießt.
#51 Puchil2 † 18:19:29 | Samstag, 27. Februar 2010
Zur Information Danke an puchil, der diesen aufklärenden Text geschickt hat: Andronikus, Athanasius und
Junia Junia oder Junias ist eine Apostelin, die in Römer 16,7 zusammen mit Andronikus erwähnt wird.
In Römer 16,7 werden Andronikus und Junia erwähnt, die „angesehene Apostel sind“. Junia (weiblich) wird
dabei von manchen als Kurzform für Junianus (männlich) interpretiert. Die Gute Nachricht Übersetzung
und neuere Ausgaben der Lutherübersetzung fassen dagegen Junia als Apostelin auf. In den Erläuterungen
zur Guten Nachricht zum Stichwort Junia heißt es: „Für eine Frau spricht auch, dass der Frauenname Junia
in der außerbiblischen antiken Literatur vielfach belegt ist, ein Männername Junias aber bis heute nicht
nachgewiesen werden konnte. Die Ansicht, dass es sich bei der betreffenden Person um einen Mann namens
Junias handle, wird zum ersten Mal im 13.Jh. in der lateinisch sprechenden Kirche des Westens vertreten.
Sie wird hier sehr schnell Gemeingut der Ausleger und ist es bis heute geblieben, während die orthodoxen
Kirchen des Ostens immer noch an der althergebrachten Auffassung festhalten.“ In den neuesten Ausgaben
der Lutherrevision steht in einer Anmerkung zur Stelle „Wahrscheinlich lautete der Name ursprünglich
(weiblich) Junia. In der alten Kirche und noch bis ins 13. Jahrhundert wurde er als Frauenname verstanden.“
Alle Kirchenväter halten Junia für eine Apostelin.
#50 Paulaner † 18:06:04 | Samstag, 27. Februar 2010
Da könnte man mehrere Absichten unterstellen, Samurai: @Romulus b) im Griechischen „für die Vielen“
steht, der entsprechende griechische Begriff aber „für alle“ bedeutet. warum sich in den letzten Jahrzehnten
die Übersetzer auf einmal so drüber exaltieren. Entweder ist den Theologen nur fad und sie möchten
sich wichtig machen. Aber das wäre nicht neu und entfällt daher als Motivation. Oder sie haben einen
bestimmten Ausschließungsaspekt beim „alle“ im Hinterkopf. Die Juden können es nicht sein, denn die
hatte dieses Gesocks immer schon auf dem Kieker, aber wer sonst? Fragen, Fragen, Fragen…
@Romulus Ich habe darüber mal mit einem des Griechischen mächtigen Priester gesprochen, und der sagte
mir, daß es durchaus „…für alle“ heißen darf, da a) Jesus für alle Menschen am Kreuz starb, auch,
wenn dies nicht alle annehmen. b) im Griechischen „für die Vielen“ steht, der entsprechende griechische
Begriff aber „für alle“ bedeutet.
#48 Paulaner † 17:35:40 | Samstag, 27. Februar 2010
Wozu schwallst du denn die Datenbank voll mit deinen Banalitäten? Mary Cruz: Geistige Verbundenheit mit
Jesus Wie ein Sektierer kopierst du Bibelzitate zusammenhanglos aber fuchtelnd ins kreuznet. Brandenburgis:
Die Einheitsübersetzung ist ist sie dir deutsch-historisch nicht angemessen – oder was?
Fälschung des Meßtextes Die größte Fälschung aller Zeiten finden wir im Messkanon: „… Das ist mein
Blut, das für euch und für ALLE vergossen wird…“ „alle“ ist definitiv falsch. Es muß heißen: „…
Das ist mein Blut, das für euch und für VIELE vergossen wird…“
#46 Mary Cruz 17:28:00 | Samstag, 27. Februar 2010
Geistige Verbundenheit mit Jesus durch die Erfüllung des Willens Gottes: „… wer den Willen meines Vaters
tut, der im Himmel ist, derjenige ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter!“
#45 agnosti † 17:24:19 | Samstag, 27. Februar 2010
Mensch, der Ossi Wer katholisch leben und glauben will, der halte sich von dieser Kirche fern! Jetzt scheint
ihm der Knopf aufgegangen zu sein! Aber an seiner Logik muss er noch feilen: Wer nämlich nicht katholisch
leben und glauben will, der müsste dann der katholischen Kirche beitreten? agnosti, vergnügt lächelnd
@ Freindsberg Interessant finde ich, wie Christenanhand von Genesis 1 auf den unsinnigen Gedanken kommen
können ernsthaft anzunehmen, der Mann wäre mehr wert oder vollkommener als die Frau.
#43 Brandenburgis 17:16:56 | Samstag, 27. Februar 2010
Die Einheitsübersetzung ist unbrauchbar, in der alten wie in der neuen Version. Es fragt sich, ob man
eine Kirche überhaupt braucht, die nicht mal in der Lage ist ihre eigenen heiligen Bücher zu übersetzen.
Wer katholisch leben und glauben will, der halte sich von dieser Kirche fern!
#39 Mary Cruz 17:01:01 | Samstag, 27. Februar 2010
Lisibald Poier: Mann = Krone der Schöpfung? Nicht Mann und Frau? PS: // Wurde je eine andere als Maria
im Himmel gekrönt? Nein, aber wo und in welchem Zusammenhang steht es?
@Mary Cruz Nein, Du irrst Dich. Mache einen praktischen Versuch bei jemanden, am Besten bei einem Mann,
der Krone der Schöpfung. PS: // Wurde je eine andere als Maria im Himmel gekrönt?
#37 Freinsberg 16:47:08 | Samstag, 27. Februar 2010
Thema verfehlt Interessant, worüber anlässlich der Einheitsübersetzungs-Revision diskutiert wird. So
schnell wird sie übrigens nicht fertig sein. Wenn es so läuft wie bei der italienischen Bibelübersetzung,
wird die Recognitio durch Rom Jahre dauern.
@Mary Cruz Es stimmt zwar auch, was Lisibald über einen Knorpel sagt – er befindet sich bei den Männern
aber vorne am Hals, nicht am Hinterkopf; der sogenannte „Adamsapfel“. Deshalb sage ich ja … Keine Ahnung
von Anatomie
#34 Mary Cruz 16:35:52 | Samstag, 27. Februar 2010
@Anmut/Lisibald P.: „Knorpel“ Es stimmt zwar auch, was Lisibald über einen Knorpel sagt – er befindet
sich bei den Männern aber vorne am Hals, nicht am Hinterkopf; der sogenannte „Adamsapfel“.
@Mary Cruz Ich dachte bisher, dass es umgekehrt ist: nämlich, dass Frauen zwei vollständige X-Chromosome
haben, während die Männer ein X und ein Y – Chromosom haben – also ein Stück vom X – Chromosom fehlt.
Stimmt, aber anscheinend kennt sich Lisibald Poier in der menschlichen Anatomie nicht ganz so aus.
#32 Mary Cruz 16:26:54 | Samstag, 27. Februar 2010
Gendermerkmal: Ich dachte bisher, dass es umgekehrt ist: nämlich, dass Frauen zwei vollständige X-Chromosome
haben, während die Männer ein X und ein Y – Chromosom haben – also ein Stück vom X – Chromosom fehlt.
Gott sei Dank Ich bin daheim die Erstgeborene. Und wurden nicht die Erstgeborenen (männlich) mal in der
Geschichte des Alten Testaments ermordet? Von einer Erstgeborenen war nie die Rede Ich bin zwar eine Frau,
aber mir fehlt trotzdem nix Dann bist Du also ein Mann, wenn Dir nichts fehlt. Ok, das nennt man Tiefenpsychologie.
#29 agnosti † 16:21:59 | Samstag, 27. Februar 2010
Das Niveau der Redakteure der selbsternannten „größten katholischen Webseite“ wieder unter Beweis gestellt!
Was bitte ist eine „Apostolin“? agnosti, vergnügt lächelnd
@Anmut über einen „Knorpel“ am unteren Hinterkopf würde ich mir Gedanken machen. Dann bist Du also ein
Mann, wenn Dir nichts fehlt. Ok, das nennt man Tiefenpsychologie. Und warum vermutest Du, daß Frauen
diesen Knorpel nicht haben? Es ist freilich kein atypisches Gendermerkmal, sondern ein bestimmtes, weil
es von den Extremitäten weit entfernt liegt. Es ist mehr als nur ein Chromosom, was ihnen fehlt. Das
ist ganz offensichtlich. Probiere es doch bitte zur Feldforschung bei Deinen Kolleginnen und Kollegen
aus oder bei Deinen Eltern und Du wirst erkennen, daß ich Recht behalten werde. Du mußt auch Wissen,
daß die Juden an der Klagemauer dafür danken, daß sie nicht als Frau auf die Welt kamen. Das hab ich
mir sagen lassen und ich kann das gut nachvollziehen. Von Gott aus, was zum Beispiel immer der Erstgeborene
derjenige, der nach Abraham (denke ich) Gott geweiht war und noch immer ist. Von einer Erstgeborenen war
nie die Rede. Das sind die Anfänge der jüdisch/christlichen Religion und Paulus kannte sich sehr gut
aus in der Religion der Juden. Aber er konvertierte. Wenn sich eine Frau umoperieren lässt, daß sie
ein Mann wird, fehlt ihr weiterhin der Knorpel. Er ist ein intimes Erkennungsmerkmal, daß gar nicht so
intim ist.
Da haben es die Protestanten viel besser mit der Luther-Bibel. Obwohl ich die Einheitsübersetzung, nicht
wegen des hässlichen Begriffs, sehr schätze. Es wäre schön wenn die Katholiken etwas ähnliches hätten,
das literarisch so fundamental ist wie eben die Luther-Bibel. Die Vulgata ist mittlerweile ja völlig
untauglich für ein Bibel-Übersetzungs-Projekt, das auch bei Protestanten Akzeptanz finden könnte.
@Anmut Du kannst es ganz einfach rausfinden, indem Du Dir mal auf Deinen unteren Hinterkopf greifst. Du
wirst merken, daß Dir etwas fehlt und zwar ein Knorpel, den nur ein Mann hat, eine Frau aber nicht. Ich
hab ‘nen Knorpel. Das zu Deiner ersten Frage. Zur Zweiten… Wenn ja, wieso siehst du dich dann als minderwertig?
Beantwortet aufgrund der ersten Frage und zur Dritten: Wenn nein, wieso gibst du dir dann einen Frauennamen?
Beantwortet aufgrund meines letztes Postings. Weißt Du, was Anmut bedeutet? Grace => Amazing Grace.
#24 Paulaner † 15:56:18 | Samstag, 27. Februar 2010
Wozu? Die Bibel ist eh nur der Sockel für den KKK. Brandenburgis: Es ist evident, daß die r-k KIrche
seit Jahrhunderten nicht in der Lage ist, eine verbindliche Bibelübersetzung vozulegen. Wozu VERBINDLICH?
@Lisisbald Poier: Bist du eine Frau? Wenn ja, wieso siehst du dich dann als minderwertig? Wenn nein, wieso
gibst du dir dann einen Frauennamen? Die Frau wird nicht minderwertig gemacht, sie ist einfach so
Eines Tages wollte Gott im Paradies Adam und Eva eine besondere Freude machen. „Ich habe zwei besondere
Geschenke für euch“, sprach Gott, „das eine ist ein Penis …“ „Oja, ich will ihn!“, rief Adam erfreut.
„Na, meinetwegen“, meinte Eva. Also schenkte Adam den Penis, dieser freute sich, spielte damit herum und
pinkelte in allen Ecken des Paradieses. „Und was ist das zweite Geschenk?“, wollte Eva wissen. „Das Gehirn,
Eva, das Gehirn.“
@Anmut Die Frau wird nicht minderwertig gemacht, sie ist einfach so. Oder haben die „Herren“ der Schöpfung
einen so großen Minderwertigkeitskomplex, dass sie sich allein durch das „Mannsein“ stolz und besser
fühlen? Wortspiel, es gibt nur EINEN Herrn der Schöpfung, merke Dir das endlich oder besuche den katholischen
Laienunterricht, lausche Bibelrunden und vielleicht wirst Du eine bessere Frau. Stolz, das sind Tiere
auch. Dazu braucht es keinen Mann. Und sag jetzt nicht PFAU
Was macht die Frau eigentlich „minderwertig“? Ist es das zweite X-Chromosom? Oder haben die „Herren“
der Schöpfung einen so großen Minderwertigkeitskomplex, dass sie sich allein durch das „Mannsein“ stolz
und besser fühlen?
Sos, so, das heißt dann dass der Mann minderwertigen Samen in sich trägt? Ich dachte ja fast schon
Männer wären absolut perfekt, da sie ja „Söhne Gottes“ sind. minderwertigem Samen des Mannes.
#7 Petro Fiehl † 15:05:49 | Samstag, 27. Februar 2010
gut, dass ich daran erinnert werde Wenn ich meine wunderschöne Frau betrachte, dann vergesse ich manchmal,
dass sie aus minderwertigen Samen produziert wurde. Daher kommt auch der wissenschaftlich bewiesene Spruch:
Herren sind herrlich, Damen sind dämlich. Ihre Funktion als Dienerin erfüllt sie auf jeden Fall ganz
gut. Vielleicht ist es auch die Angst vor der katholischen Rute!?
#5 Compassion 15:02:06 | Samstag, 27. Februar 2010
Gott schuf den Menschen als MANN und gab ihm eine Dienerin in Gestalt einer Frau zur Seite. Es kann nur
Söhne Gottes geben,da die Frau unwert ist. Die Frau entsteht aus minderwertigem Samen des Mannes.
#4 Freinsberg 14:59:39 | Samstag, 27. Februar 2010
Warum… die Aufregung? Vielleicht sollte man zuerst das Original-Interview lesen. (Ich hab’s leider nicht
gefunden. Vielleicht gibt Kreuz.Net den Link an?)
Vorschlag zur Güte! Einfach zur nichtrevidierten Elberfelder Bibelübersetzung greifen. Übrigens gab
es in den frühen christlichen Gemeinden weder Bischöfe noch Diakone (also als Vorstufe im heutigen Sinne)
im Sinne der heutigen Ämter, wohl aber Älteste/Vorsteher und Diakone im Sinne von „Dienern“ der Ältesten.
Wenn also von „Bischöfen“ (in schlechten Übersetzungen) die Rede ist, so sind damit keine im Sinne der
heutigen Bischofsweihe gemeint.
Als hätte man aus dem feministischen Projekt einer „Bibel in (sog.!) gerechter Sprache www.kreuz.net/article.5461.html“
und seinem Scheitern im protestantischen Raum nichts gelernt! Aus dem Gutachten von Ulrich Wilckens, dem
sich die EKD mutatis mutandis angeschlossen hat: „…darum ist die „Bibel in gerechter Sprache“ als bekenntniswidrig
zu beurteilen und aus jeglichem Gebrauch in der Praxis des Lebens in der Kirche auszuscheiden www.bigs-gutachten.de/…-theol-gutachten.pdf.“
#1 sanfrancesco 14:09:46 | Samstag, 27. Februar 2010
Hoffentlich ist es nicht wahr, was Sie schreiben. Falls es wahr sein sollte, hoffe ich, daß ich es nicht
mehr erlebe, diese Übversetzung wirklich verwenden zu müssen. Aber bis dahin wird es vielleicht einen
gender-gerechten Einheitskoran geben…