Nationalsozialismus
Hitlers Ziel: Nur alte Weiblein sollten noch vor den Kanzeln hocken
„Tausende von Geistlichen und Ordensbrüdern“ und „Tausende von kirchlichen Sexualverbrechern“ betrieben „planmäßige die sittliche Vernichtung Tausender von Kindern und Kranken“.
(kreuz.net) Ab Mai 1936 begann das NS-Regime mit einer großangelegten Aufdeckung angeblicher sexueller Mißbräuche in der Katholischen Kirche.

Das Ziel war es, den sexuellen Mißbrauch systematisch und verallgemeinernd in den Medien auszuschlachten, um das Kirchenvolk vom Klerus zu entfremden.

Das mußte das antikirchliche, deutsche Straßenmagazin ‘Spiegel’ am 11. Oktober 1971 zugeben.

Goebbels tritt persönlich auf

Den Höhepunkt des Kirchenkampfes markierte der Propaganda-Minister Joseph Goebbels († 1945) durch einen persönlichen Auftritt.

Am 28. Mai 1937 sprach er in der vollgetrommelten Berliner Deutschlandhalle und ließ seine Rede über alle Reichssender übertragen.

Darin behauptete der Propaganda-Minister einen allgemeinen Sittenverfall im Klerus, „wie er in diesem erschreckenden und empörenden Ausmaß kaum noch einmal in der gesamten Kulturgeschichte der Menschheit festzustellen ist“.

„Tausende von Geistlichen und Ordensbrüdern“ und „Tausende von kirchlichen Sexualverbrechern“ betrieben „planmäßige sittliche Vernichtung Tausender von Kindern und Kranken“.

Im Klerus grassiere „herdenmäßige Unzucht“.

Der abgefallene Katholik Goebbels erklärte in der Rede, darob von „heiligem Zorn“ sowie „maßloser Wut“ übermannt zu werden.

Die Gläubigen widerstehen der NS-Propaganda

Das damals noch gläubige Kirchenvolk wandte sich freilich nicht von seinen Hirten ab.

„Nie waren die Gotteshäuser voller und die Prozessionen länger gewesen“ – erklärt der ‘Spiegel’.

In Hirtenbriefen und Denkschriften wehrten sich die Bischöfe gegen die staatlich gelenkten Verleumdungen.

Der Bischof von Berlin und spätere Kardinal, Mons. Konrad Graf von Preysing († 1950), wies in einer Statistik nach, daß die NS-Zahlenangaben maßlos übertrieben waren.

Während der ganzen Sittenkampagne wurden nach Angaben des ‘Spiegels’ „nur 150 Laienbrüder und 45 Priester verurteilt“.

Von ungezählten Kanzeln herab warnten Geistliche vor der Propaganda der gleichgeschalteten Zeitung.

Der ‘Spiegel’ zitiert einen gewissen Franziskaner, Pater Megl, der im Juni 1937 in einer Münchner Predigt sagte:

„Die Jugend wird heute angelogen, daß sich die Balken biegen, und sogar der Vater hat darüber hinwegzusehen, wie die Jugend schmutziges Wasser trinken muß.“

Die Propaganda wird unterbrochen

Nach Angaben des ‘Spiegels’ bremste Reichskanzler Adolf Hitler die Propaganda-Walze seines Propaganda-Ministers, als diese gerade „optimal rotierte“.

Denn am 7. März 1936 ließ der Führer die Wehrmacht ins entmilitarisierte Rheinland einrücken. Er wollte dabei nicht von Kirchengezänk gestört werden.

Prozesse und Mißbrauchs-Propaganda wurden gestoppt. Denn am 29. März benötigte Hitler für eine Volksabstimmung auch die Gunst der Katholiken.

Anschließend – April 1936 – gingen die Prozesse samt Propaganda weiter.

Im August war wieder Schluß. weil die ausländischen Gäste der Berliner Olympischen Spiele nicht schockiert werden sollten.

Auf die Spiele folgte der Nürnberger „Parteitag der Ehre“. Auch hier paßte „Anti-Kirchenhetze“ – wie der ‘Spiegel’ schreibt – nicht zur Schau der „inneren Einheit“.

Hitler erpreßt den Kardinal

Danach versuchte Hitler den Münchner Kardinal Michael von Faulhaber († 1952) zu überreden, daß die Kirche sich loyal hinter die NS-Politik stelle.

Dafür werde er „die Klosterprozesse aus der Welt schaffen“.

Die deutschen Bischöfe zögerten den Handel hinaus.

Doch als der Papst im März 1937 das NS-Regime vor aller Welt in der denkwürdigen Enzyklika „Mit brennender Sorge“ anprangerte, ließ Hitler die Prozeßwelle wieder anrollen.

Sein Ziel: Nur noch „alte Weiblein“ sollten vor den Kanzeln hocken.

Doch schon Ende Juli 1937 war plötzlich wieder Schluß.

Der Reichsjustizminister wurde angewiesen, die Sitten-Prozesse „bis auf weiteres“ auszusetzen.

Bis auf vereinzelte Fälle wurden sie nie wieder aufgenommen.

Denn nach Angaben des Münchner Historikers Hans Günter Hockerts (65) in seiner im Jahr 1971 erschienenen Studie „Die Sittlichkeitsprozesse gegen katholische Ordensangehörige und Priester 1936/37“ absorbierte das Kriegsrisiko und der Kriegswille die Interessen von Adolf Hitler.
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. „An Belastungszeugen mangelte es nie“ 2. Die Kirche ist eine Brutstätte des Lasters
3. Hitlers Ziel: Nur alte Weiblein sollten noch vor den Kanzeln hocken
      
22 Lesermeinungen
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#22   machMut   00:11:07 | Freitag, 5. März 2010
Psychokrieg und Zukunftsschocks
Videovortrag über die „Geburtswehen des Messias“! co2-luege.blogspot.com/…zukunftsschocks.html
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#21   kristall   20:36:08 | Donnerstag, 4. März 2010
Livio!!!
geh in die Anstalt zurück!!!
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#20   Paulaner †   20:30:26 | Donnerstag, 4. März 2010
NEIN, ist es nicht. Aristokraten nehmen nun mal andere Konditionen in Anspruch!
Großwildjäger: @ Jowaho13:
Es ist doch wohl der Höhepunkt an Unverfrorenheit, Jesus mit Kinderschändern auf eine Stufe zu stellen…
Das ist ihnen eingeprü^eingetrichtert worden.
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#19   Großwildjäger   20:24:41 | Donnerstag, 4. März 2010
@ Jowaho13:
Jesus sagt:„Haben sie mich verfolgt werden sie euch verfolgen“.
Es ist doch wohl der Höhepunkt an Unverfrorenheit, Jesus mit Kinderschändern auf eine Stufe zu stellen…
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#18   Livio   20:23:35 | Donnerstag, 4. März 2010
Sie sind sicher kein Genie
@ kristall. Machen Sie sich nichts draus.
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#17   kristall   20:18:57 | Donnerstag, 4. März 2010
Genie???
Sehr,fraglich diese Meinung!!!
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#16   Livio   20:15:34 | Donnerstag, 4. März 2010
Das unerforschliche Genie
Hitler ist die populärste Mediengestalt aller Zeiten. 120.000 Bücher wurden über ihn geschrieben, mehr als über Jesus Christus. Der größte Verlierer aller Zeiten wird öfter zitiert als die „größten“ Gewinner aller Zeiten: Churchill, Roosevelt, Stalin. Sein Wille ist allgegenwärtig. Er wird alles überleben. Die Faszination für seinen Genius reißt nicht ab.
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#15   agnosti †   18:12:26 | Donnerstag, 4. März 2010
jowahohohaaa
Weder ein Cohn Bendit, ein Westerwelle, weder Autoren des Spiegel-Magazins noch jemandem aus den Reihen der Grünen, steht auch nur in Verdacht, sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen bzw. unmündigen Kindern betrieben zu haben.
Nicht wenige aus den Reihen der katholischen Kuttenträger aber sehr wohl!
Im Übrigen: Würde ein C.Bendit einer solchen Sache angeklagt (worden) sein, so hätte er zumindest eine Handlung gesetzt, von der er vor Jahrzehnten offen gesprochen und ihre Rechtmäßigkeit gefordert hat.
Wie sieht das bei den betroffenen Kuttenträger aus?
Haben sie nicht immer Keuschheit gepredigt, Enthaltsamkeit gefordert, selbst das Zölibat versprochen, vor der Fleischeslust gewarnt und Homosexualität als Sünde verurteilt? Und gleichzeitig Kinder vergewaltigt?
agnosti, müde lächelnd
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#14   Jowaho13   17:58:59 | Donnerstag, 4. März 2010
Es sind Verbrechen, aber wird in gleiche Weise
gewürdigt was die Grünen einst forderten.
Man lese mal was dieser perverse D.Cohn Bendit in seinem Buch schreibt.
Nicht zu vergessen wir werden von Homoperversen regiert. Der „Spiegel“ hat in den 80iger Jahren erstaunliches geschrieben.
Wie gesagt, es sind Verbrechen wenn ein Gericht nach deutscher Rechtssprechung jemanden Rechtskräftig verurteilt, bis dann gilt die Unschuldvermutung.
Das alles gilt ja für Priester oder Angehörige der Kirche nicht. Man will ja die Kirche als Institution treffen.
So wie es Adolf Hitler auch gemacht hatte.
Schäbig.
Jesus sagt:„Haben sie mich verfolgt werden sie euch verfolgen“.
MfG Jowahi13
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#13   engelhardt †   15:48:02 | Donnerstag, 4. März 2010
Widerliche Relativierung
stark interpretationsabhängig
Jaja, solange nicht penetriert wird, ist alles nicht so schlimm, oder?
Wiederlich, dieses Verharmlosen von Missbrauch.
Wie gesagt: erst vertuschen, dann verschweigen, dann verleugnen und dann verharmlosen. Und wenn’s geht, jemand anderen verantwortlich machen.
DAS ist der Skandal und DAS ist, was Katholibans nicht verstehen.
Die denken, es ginge hier nur um den Missbrauch.
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#12   Alois Bischof   12:20:52 | Donnerstag, 4. März 2010
Zahlenspielerei
Die propagandistische Spiele um die Opferzahlen pädophiler Verbrecher gab es damals also auch bereits. Hauptsächlich von Kirchenfeinden in der NSDAP betrieben.
Zölibat und katholisches Priestertum wurden bereits damals angegriffen, weil sie so sehr dem „Vitalismus“ der NSDAP und der „neuen Zeit“ widersprachen.
Im Grunde bleibt festzustellen, daß es einige Hunderte von päderastischen Verbrechern in Führungspositionen in Orden und Prioraten die sich der Erziehung von Kindern und Jugendlichen angenommen hatten. Es gab und gibt also diese Pädophilen, diese Verbrecher, auch in Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft.
Die propagandistische Ausbeutung der Fälle, damals wie heute, ist statistisch und wissenschaftlich jedoch nicht zu rechtfertigen und hängt mit einem ideologischen Haß gegen die Kirche und ihre öffentliche Stellungnahme zusammen.
Jedenfalls soll kein Bischof jemals noch versuchen, Kinderschänder zu entschuldigen mit 1970er Sexualtheorie, sondern es muß hart durchgegriffen werden. Raus mit diesen Verbrechern, oder rein in eine isolierte Klosterzelle mit Brot und Wasser.
Katholiken, aber, WEHRT EUCH gegen die Feinde der Kirche Christi in Politik und Medien. Entlarvt die Lügenpropaganda! Entlarvt die Greuelpropagandisten!
Christus vincit.
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#11   Clemens H. †   12:14:17 | Donnerstag, 4. März 2010
Krak des Chevaliers: Ja, schade, was?
antikatholische Medien
Wirklich bedauerlich für Sie, dass die RKK keine Index-Macht mehr hat, mit der sie kontrollierte, was die Menschen so lesen durften, was?
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#10   Paulaner †   11:38:14 | Donnerstag, 4. März 2010
Jammer nicht! Dort wo Katholiken die Medien führen, dort wird geschleimt und gekrochen!
Krak des Chevaliers: antikatholische Medien
o.O
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#9   Domenico Tuttisanti   11:38:14 | Donnerstag, 4. März 2010
engelhardt: Angebliche Vertuschung
Auch der Vertuschungsvorwurf trifft in dieser exklusiven Adressierung nicht zu!
1. Gibt es bei weitem nicht nur in kirchlichen Anstalten das Bemühen um „korporativen Ehrschutz“. Jeder Sportverein, jede staatliche Schule, jede Kindertagesstätte, jedes Internat ist zunächst bemüht, den eigenen Ruf zu schützen und Bedenkliches oder Fragliches nicht an die grosse Glocke zu hängen. Das gilt natürlich noch mehr für Familien. Wer entsprechend recherchiert, findet dazu einiges im Internet. Die jetzige Propaganda will aber den Eindruck erwecken, als wäre Vertuschung geradezu eine Erfindung der katholischen Kirche!
2. In vielen Fällen stellt sich auch bei den jetzt gelisteten angeblichen Vorkommnissen heraus, dass sie als echter „Missbrauch“ stark interpretationsabhängig sind. Bei einer grossen Zahl handelt es sich eher um Misshandlungen. So etwas im Falle eines der Berliner AloisiusKolleg-Pädagogen, der nach veralteten (damals aber noch gängigen) Vorstellungen „gestraft“ hatte, aber niemals sexuelle Übergriffe verübt oder geduldet hat. (Letzteres wird von Zöglingen ausdrücklich bestätigt!) Es handelt sich also nicht so sehr um Vertuschung, sondern eher um den Wandel in der Bewertung der Dinge.
3. Der Vertuschungsvorwurf knüpft an ein Stereotyp der Anti-Jesuiten-Propaganda an: die Jesuiten als Orden der Dunkelmänner, ganz vergleichbar mit Freimaurern
und Satanisten. Die Nazis haben diese Klaviatur hervorragend bedient.
Hier www.kreuz.net/bookentry.6584.html Wortmeldungen von ehem. Schülern in der FAZ!
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#8   Großwildjäger   11:36:59 | Donnerstag, 4. März 2010
@ Krak des Chevaliers:
Na, da sehnen Sie sich bestimmt nach den Zeiten zurück, als alles – aber wirklich alles – von der katholischen Kirche kontrolliert wurde, oder?
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#7   Krak des Chevaliers   11:34:05 | Donnerstag, 4. März 2010
antikatholische Medien
Die Medien sind heute weitgehend in den Händen von Protestanten, Juden und Freimaurern. Da ist es kein Wunder, dass die Katholische Kirche da im wahrsten Sinne des Wortes eine schlechte Presse hat. o.O
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#6   Großwildjäger   11:21:19 | Donnerstag, 4. März 2010
@ Burgorus:
Wieder mal ein (vergeblicher) Versuch von Ihnen,…
Göbbels, das Humpelstilzchen, stammte aus einer katholischen Familie! Erst gegen Ende des
I. Weltkrieges wandte er sich von der katholischen Religion ab.
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#5   Lycobates   11:18:48 | Donnerstag, 4. März 2010
zu Goebbels @Burgorus
Ob Hitlers Propagandaminister der Abstammung nach Jude war, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall war er katholisch erzogen worden.
Ich habe selber als Kind noch den Priester gekannt (1900 in Köln von Erzbischof Simar geweiht, 1968 hochbetagt verstorben), der den kleinen Paul Joseph den Katechismus gelehrt hatte, und ich glaube P.J.G. war auch sein Meßdiener gewesen.
Ein trauriger Werdegang fürwahr.
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#4   Burgorus   11:05:03 | Donnerstag, 4. März 2010
Dr. Goebbels war ein Jude.
Ob Dr. Goebbels auch in die katholische Kirche eingetreten ist, weiß ich nicht.
Er war jedenfalls Jude, der seinen Stammbaum bis auf 700 Jahre zurück nachweisen kann.
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#3   engelhardt †   10:51:35 | Donnerstag, 4. März 2010
Vertuschung
Das aendert ja alles nichts and der Tatsache, dass die kath. Kirche jarhzehntelang Missbrauch vertuscht und die Taeter vor Verfolgung geschuetzt hat.
Dabei ist es voellig unerheblich, wie viele Taeter es gab.
DAS ist der Skandal, nicht dass es uberhaupt Missbrauch gab und wie viel davon.
DAS ist allerdings, was von Seiten der Apologeten ueberhaupt nicht thematisiert wird, stattdessen werden laecherliche Ausfluechte gesucht um zu erklaeren, warum das alles nicht so schlimm sei.
Fuer wie bloed halten die Katholiken den Rest der Bevoelkerung eigentlich?
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#2   Domenico Tuttisanti   10:24:17 | Donnerstag, 4. März 2010
Die Propagandamittel
sind dieselben geblieben, nur das Personal und die Agitatoren des Kirchenkampfes sind andere!
Ausgerechnet eine deutsche Justizministerin kann eine dreiste Lüge über Missbrauchsfälle „allein den letzten wenigen Wochen“ im Fernsehen verkünden und kommt in den Medien und in der Öffentlichkeit ungeschoren davon, weil mächtige und interessierte Kreise die Lüge unterstützen statt der Wahrheit.
Da kann ein hoch angesehener deutscher Forensiker darauf hinweisen, dass die Missbrauchszahlen im kirchlichen Milieu durchschnittlich weit unter den Zahlen im ausserkirchlichen Bereich liegen. Ist die Propagandamaschine erst einmal ins Rollen gekommen, walzt sie erwartungsgemäß alles platt. Sie begräbt unter sich jede auf Verhältnismäßigkeit und Wahrhaftigkeit dringende Stimme und denunziert jeden unebesehen als „Verharmloser“, „Vertuscher“ u.ä.
Auf den Leserbriefseiten der FAZ mehren sich jetzt die Wortmeldungen von ehemaligen Schülern des Aloisiuskollegs in Berlin (darunter Professoren, Mediziner, Anwälte, Lehrer, Diplom-Psychologen usw.), die sich vehement gegen die Pauschalisierungen und Anschwärzungen wehren und mit ihrem guten Namen dafür einstehen, dass ihnen Vorfälle zur fraglichen Zeit nicht bekannt geworden sind und sie solches auch nie erlebt oder erlitten haben. (so z.B. heute die Zuschrift von Prof. E. Nieschlag, der auch im Namen mehrerer anderer, die namentlich und mit akdem. Titel benannt werden schreibt.) Ausdrücklich verteidigen sie das „jesuitische Erziehungsideal“.
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#1   Franziskus777   10:19:23 | Donnerstag, 4. März 2010
Zeichen der Zeit
Das ist auch heute das Ziel linker und brauner Sozialisten !
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