(kreuz.net) Am Mittwoch beschuldigte die Mexikanerin Blanca Lara Gutierrez den Gründer der Ordensgemeinschaft
‘Legionäre Christi’, Pater Marcial Maciel († 2008), jahrzehntelang ein Doppelleben geführt zu haben.
Pater Maciel habe mit ihr in jahrelanger Unzucht zwei Söhne gezeugt.
Das berichtete der mexikanische
Sender ‘MVS Radio’. Der Sender berief sich auf verschiedene Dokumente sowie auf Interviewaufnahmen mit
Frau Gutierrez und ihrer beiden Söhnen.
Frau Gutierrez schilderte, daß sich Pater Maciel in den 70er
Jahren als Witwer mit dem Namen Jose Rivas vorgestellt habe.
Die erste Begegnung habe in der Grenzstadt
Tijuana – im Nordwesten Mexikos – stattgefunden.
Der damals 56jährige erzählte der 19jährigen, daß
er als Mitarbeiter einer Ölfirma, als Privatdetektiv sowie als CIA-Agent arbeite und daß er eine neue
Ehefrau suche.
Erst 1997 erfuhr die Belogene die Wahrheit. In einer Zeitschrift sah sie das Bild von
Pater Maciel und erkannte ihn wieder. Sie sei vor Liebe blind gewesen – erklärte Frau Gutierrez.
Die
unzüchtige Beziehung dauerte 25 Jahre lang an.
Die zwei Söhne, Jose Raúl und Cristian, aus der Verbindung
beschuldigen den eigenen Vater des sexuellen Mißbrauchs. Jose Raul sagte aus, daß ihn Pater Maciel das
erste Mal als siebenjähriger während einer Reise nach Kolumbien geschändet habe.
Ein dritter Bruder
Omar – dessen Vater nicht Maciel war – erklärte, daß der Mißbrauch jahrelang angedauert habe.
Der
mexikanische Zweig der ‘Legionäre Christi’ wollte vor der Nachrichtenagentur ‘AP’ zu den neuen Vorwürfen
keine Stellungnahme abgeben.
Ein Sprecher der Legionäre in den Vereinigten Staaten, Pater Jim Fair,
sagte, daß er den Fall nur aus den Medien kenne.
Er sei schockiert und enttäuscht: „Wir wollen verantwortungsvoll
handeln und den Dingen auf den Grund gehen.“
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57 Lesermeinungen
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Pharisäer und Talmudisten sind identisch Die Pharisäer haben sich nicht nur mit dem Talmud bzw dem „Oral
Law“ befaßt, sie sind dessen (menschliche) Urheber bzw Meister. Lesen Sie den Text von Rabbi Rodkinson.
Es sollte nicht allzu schwer sein, das zu verstehen. So wie Jesus sagt: „Das Evangelium und ich sind eins.“,
so kann man im Gegenzug sagen: „Der Talmud und die Pharisäer sind eins.“ Then the Pharisees triumphed
over their foes, and the oral law was the absorbing subject of the Sanhedrin, under the leadership of
Joshuah b. Prachia, Simon b. Shetah and Jehudah b. Tabai. The Talmud was then studied in all colleges
of Palestine, Egypt and wherever Jews lived. Owing to the enmity of the Samaritans and the opposition
of the Sadducees, many laws and regulations were added to the Talmud of the Pharisees. From that time
the Pharisees began to restrict their interpretations so as to make them agree with the deep though literal
meaning of the texts, employing therein much sophistry. They counted all the letters of the Torah, and
if they found a word or letter not absolutely necessary to the understanding of the text, they said it
was placed there only to add to or subtract from the meaning. But at that period the Mishna was not a
separate and distinct thing from the Talmud, though many ancient Mishnas already existed in writing, but
without a separate title. The Pharisees studied the ancient Mishnayoth, added to them, and explained the
biblical texts. All this was entitled Oral Law, or, shortly, „Talmud.“
@DunsScotus (…)Das ist aber nicht das Ende der katholischen Kirche, vielmehr wir es einen Prozess der
Reinigung anstossen und viele werden, gerade weil sie sich nicht vor einer übermajestätischen Kirche
zu fürchten brauchen, den Mut zu einem Leben im Glauben finden.(…) Ja, so sehe ich das auch. Eine Zeit
in der sich die Spreu vom Weizen trennt. „DunsScotus“ ist übrigens ein sehr interessanter „Nick“ von
einem brillanten Denker.
#64 DunsScotus 21:58:26 | Donnerstag, 4. März 2010
@joberens Lieber Herr Bernes Man sollte das besser von der anderen Richtung sehen: Jesus steht der katholischen
Kirche nahe und aus diesem Grund kann sie nicht „unendlich fern sein. Ausserdem kann es nur eine Kirche
geben. Die Kirche geht im Moment durch ein dunkles tiefes Tal, vorbei an Orten, an denen zur Zeit noch
Gericht über Lieblosigkeit gehalten wird. Das ist aber nicht das Ende der katholischen Kirche, vielmehr
wir es einen Prozess der Reinigung anstossen und viele werden, gerade weil sie sich nicht vor einer übermajestätischen
Kirche zu fürchten brauchen, den Mut zu einem Leben im Glauben finden. Viele Geistliche leiden wegen
der Verfehlungen ihrer Amtsbrüder, aber ich bin dennoch der Meinung, dass gerade dieses Leiden eine Quelle
für neues Leben in der Kirche ist.
Annaandreas – Das Christentum und die immer mehr angeschlagene kath. Kirche Wir sollten doch zu bedenken
versuchen, daß unsere kath. Kirche sich doch unendlich weit von Jesus und dem Evangelium entfernt hat.
Jesus dürfte mit seiner Äußerung das Christentum insgesamt gemeint haben, das sicherlich nicht unter
gehen wird, was aber von der kath. Kirche, wenn man nicht umdenkt und sich wieder mehr an Jesus und dem
Evangelium orientiert, sicherlich nicht behauptet werden kann. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender
Katholik)
Missbrauchsfälle Ständig neue Enthüllungen, einfach schrecklich. Die katholische Kirche liegt am Boden,
verschuldet durch Geistliche aus den eigenen Reihen. „Der Satan dringt durch Ritzen in die kath. Kirche
ein“, so oder so ähnlich hat es Papst Paul VI. einmal gesagt. Aber die Kirche wird nicht untergehen,
so hat es Jesus versprochen, als er zu Petrus sagte: „Du bist Petrus der Fels und auf diesen Felsen will
ich meine Kirche bauen und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“. Und die Feinde der
Kirche treten nun voller Hass genüsslich auf die Kirche ein und versuchen sie zu zerstören. Die Hölle
zieht momentan alle Register, aber sie schafft es nicht die Kirche kaputt zu machen. Danke, Jesus, dass
Du uns das versprochen hast. GElobt sei Jesus Christus.
#59 Clemens H. † 19:11:27 | Donnerstag, 4. März 2010
Die einzig wahre Religion, der Glaube an das fliegende Spaghettimonster (mögen SEINE Tentakel nie vertrocknen!)
kann sogar wissenschaftliche Rätsel vollkommen logisch und glaubhaft erklären – so die Erderwärmung
venganza.at/…bilder/diagramm2.jpg beispielsweise oder auch die Schwerkraft. Letztere ist dadurch zu
erklären, dass das Spaghettimonster (mögen seine Fleischbällchen immer saftig bleiben!) jeden gegenstand
und jedes Lebewesen mit SEINEN nudeligen Anhängseln sanft zu Boden drückt.
agnosti – was soll das sein??? andere „religionen“??? Es gibt nur eine Religion (so zu mindest die Päpste
vieler Jahrunderte!) folglich ist alles andere IRRGLAUBEN!
#56 Paulaner † 18:37:59 | Donnerstag, 4. März 2010
Ihr Glücklichen könnt leicht herumposaunen, ihr habt keinen Klerus! Olaf Clinekynd: moment Wir haben
sogar die 10 Gebote der Christen übernommen, allerdings mit folgendem Unterschied: Wir halten uns daran!
Bei uns halten sich die Gläubigen auch dran. Du vergleichst Äpfel mit Birnen, Kleriker mit Gläubigen;
aber das merkst du nicht, du Nudel.
moment ich akzeptiere andere Religionen auch wenn diese andere nicht akzeptieren. Das fliegende Spaghetti-Monster
steht für Toleranz und Weltoffenheit. Wir haben sogar die 10 Gebote der Christen übernommen, allerdings
mit folgendem Unterschied: Wir halten uns daran!
@Olaf Clinekynd (…)Man braucht ja nur Beweise, dass es einen Gott nicht gibt – damit gibt es das Spaghetti-Monster
solange bis das Gegenteil bewiesen wurde.(…) Die Forderung nach einem Beweis, ist alleine noch keine
vernünftig und nachvollziehbar begründete Gegenrede. Aber damit ist, weil ihnen längst bekannt, ja
bloss ein „Eulen nach Athen Tragen“!
Olaf! Bitte respektiere andere Religionen www.venganza.info/ und machen dich nicht lustig darüber! Der
Glaube an das fliegende Spaghetti-Monster freenet-homepage.de/pastafari/ ist genauso logisch/unlogisch
wie Jungfrauengeburten, Gottessöhne, Auferstehung von Toten und solches mehr! agnosti, gläubig grinsend
ich glaube an das fliegende Spaghettimonster damit bin ich wohl von der Metaphysik, in ein geistlich akzeptiertes
Stadium übergetreten. Man braucht ja nur Beweise, dass es einen Gott nicht gibt – damit gibt es das Spaghetti-Monster
solange bis das Gegenteil bewiesen wurde. Beitreten gerne erwünscht, wir werden voraussichtlich die leerstehenden
kirchlichen Lokalitäten übernehmen.
@Domenico Tuttisanti (…) Es gehört zu den Illusionen der Naturalisten, dass ihre Position metaphysikfrei
sei. Die Replik von @Domenico Tuttisanti an @WORMLAND gelesen, und der Abend ist bestens. @WORMLAND: einem
NICHTS etwas Leben einzuhauchen, davon lernen Regenwürmer nicht singen …sagt wer? Sie? Klar, können
Regenwürmer singen. Hier bitte: de.truveo.com/…en-ddd/id/3792816350
Wormland Ich lese aus Ihrem Votum nur heraus, dass Sie die Position verteten, das es keinen Gott gibt.
Damit betreiben Sie Metaphysik – ob Sie wollen oder nicht. Das ist Ihre Weltanschauung: nicht mehr und
nicht weniger. Ob Sie deswegen „realistischer“ sind, hängt tatsächlich davon ab, wer die Realität angemessen
begreift: der Naturalist oder (z.B.) der Theist. Hier bewegen wir also im Kreise. Ist derjenige ein „Realist“,
der die Grenzen seiner Erkenntnisfähigkeit zu den Grenzen der Realität als ganzer erklärt?
Wormland es wollen sich nicht alle aus der Wirklichkeit fort lügen Es kommt eben darauf an, wie Sie „Wirklichkeit“
definieren. Bei „metaphysischen“ Fragen geht es immer um die Sicht auf die Wirklichkeit als ganze. Für
den einen schliesst das Gott notwendig ein, für andere nicht. Diese „ganzheitliche“ Sicht „ergibt“ sich
selbst nicht aus Naturgesetzen, sondern wird an sie herangetragen. Auf diese Weise kann es Naturwissenschaftler
geben, die die metaphysische Position (!!!) des Naturalismus vertreten und solche, die eine theistische
Position vertreten. Es gehört zu den Illusionen der Naturalisten, dass ihre Position metaphysikfrei sei.
#42 Paulaner † 16:40:38 | Donnerstag, 4. März 2010
Du darfst an einen beliebigen Schöpfer-Gott glauben, hiti, auch an deinen! hiti: Wer denkst du hat dieses
wunderbare Zusammenspiel zwischen Erde, Luft, Sauerstoff usw. erfunden? Nur deine Pfaffen (und so manch
andere, zB. islamische) würden dir bei Todesstrafe verbieten, an einen anderen zu glauben. DAS ist das
Problem mit den altmodischen klerikalen Glaubensgemeinschaften. Du darfst sogar in diesem toleranten Staatswesen
die Mitbürger als dumm bezeichnen, die nicht an deinen Gott glauben, nur verfolgen und ausmerzen (lassen)
darfst du sie nicht. Das ist doch leicht verständlich, gell!
kristall Ja, ich glaube! (Dieser Glaube ist natürlich nicht immer anfechtsungsfrei zu haben. Ich liebe
den Ruf eines Mannes im NT: „Herr ich glaube, hilf meinem Unglauben!“ Mt 17,24)
Nicht nachvollziehbar, daß der Vatikan die Gründung dieses Ordens erlaubt hat daß der Vatikan diesen
Orden nicht wieder auflöste, obwohl er sich jahrzehntelang mit immer neuen Vorwürfen gegen den Ordensgründer
konfrontiert sah – und mit der Tradition brach, derzufolge Ordensgründer zumindest für eine Seligsprechung
in Frage kommen sollten. daß der Vatikan noch immer nicht daran denkt, diesen Orden aufzulösen, in dem
eine große Zahl von Ordensmitgliedern sich ( wie von einem Wahn befallen ) immer wieder schützend und
alle Vorwürfe gegen ihn leugnend vor den Ordensgründer gestellt haben – und das wohl teilweise heute
noch tun.
Wer denkst du hat dieses wunderbare Zusammenspiel zwischen Erde, Luft, Sauerstoff usw. erfunden? Nur ein
Irrer kann glauben dass es Zufall oder Evoltion war. Zufällig ist die Erde nicht näher oder weiter von
der Sonne entfernt usw. Du mußt Lüge um Lüge erfinden um Gott zu leugnen. fg Hiti
Wormland „Wenn die Leute nicht an Gott glauben, glauben sie allen möglichen Unsinn“ soll aber nur heissen
„lassen wir das dumme Fussvolk lieber das glauben, dann haben wirs unter Kontrolle“ Nun, so hat es Chesterton
eben nicht gemeint, der dieses Zitat ja benutzt hat! (Dank an JMX für die Nachweise!) Chesterton würdigt
einfach die Tatsache, dass nur ein kleinster Teil unseres Wissens auf sicherer eigener Beobachtung beruht
und nicht auf irgendwelche Verbürgung durch andere und blosses Hörensagen. Das gilt übrigens auch für
all das Wissen nach dem Motto: „Die Wissenschaft hat festgestellt …“ Dass Atheisten, wie Sie schreiben,
die Jungfrauengeburt und singende Regenwürmer bestreiten, ist ihnen doch unbenommen. Mit dem Wort „bestreiten“
haben Sie aber richtig festgestellt, dass es sich um Annahmen und nicht um Wissen handelt. Naturwissenschaftlich
jedenfalls liesse sich nur sagen, dass bestimmte Phänomene x, y, z noch „nie beobachtet“ wurden. Es liesse
sich die Unwahrscheinlichkeit solcher Phänomene unter Zugrundelegung der geltenden Naturgesetze postulieren.
Niemals aber liesse sich naturwisenschaftlich ausschliessen, dass Gott als Schöpfer zu unserem Heil in
seine eigene Schöpfung eingreift und den göttlichen Erlöser – gemäß der Prophezeiungen im Alten Testament –
tatsächlich aus einer Jungrfrau hervorgehen läßt. Die methodische Beschränkung der Wissenschaften
auf die Naturgesetze zwingt überhaupt nicht zu einem weltanschaulichen Naturalismus!
#34 engelhardt † 16:04:12 | Donnerstag, 4. März 2010
Albern… Wo die Leute den Glauben an Gott verlieren, glauben sie nicht etwa an nichts, sondern sie glauben
alles Mögliche. Schreibt jemand, der and sprechende Tiere, magisches Obst und wandelnde Tote glaubt.
Aber ja, Atheisten akzeptieren das Moegliche und nicht an das Unmoegliche.
WORMLAND Naturwissenschaftliche Erklärungen betrachten die Natur als ein nach Gesetzen strikt zusammenhängendes
Ganzes, in der alles Einzelne nur als Ausdruck eines Allgemeinen (Gesetzmäßigen) zulässig ist. Diese
Vorgehensweise wird von allen Naturwissenschaftlern als solchen praktiziert, seien sie gläubig oder ungläubig.
Was den Vorwurf der „Fremdbestimmung“ angeht, sieht ein Gläubiger sich gegenüber der Welt gerade in
der Position der Freiheit. Der Heilige Paulus bringt dies auf die Spitze, indem er schreibt (Röm 6, 6-20):
entweder Sklave der Sünde oder Sklave der Gerechtigkeit. Das hiesse: in Gottes (geschenkter) Gerechtigkeit
eröffnet sich erst der Weg zu wahrer Freiheit. Ganz ähnlich ist es mit dem Anspruch der Atheisten nicht(s)
zu glauben. In Wahrheit erweisen sich gerade viele Atheisten als leichtgläubig. Wo der Glaube zubetoniert
wird, wächst der Aberglaube aus den Ritzen. Chesterton dazu: Wo die Leute den Glauben an Gott verlieren,
glauben sie nicht etwa an nichts, sondern sie glauben alles Mögliche. (Sie glauben z.B. kritiklos alles,
was der Spiegel schreibt…)
#27 wolfgang e. 14:25:06 | Donnerstag, 4. März 2010
Giordano Bruno Stiftung ? WORMLAND: Giordano-Bruno-Stiftung ist ein gottfreier Verein, denn sie geht davon
aus, dass keine Götter und Kobolde in die Naturgesetze eingreifen – einfach weil NICHTS dafür spricht
Ich würde eher sagen: Ein Blindenverein… Da sitzen lauter Leute darin, die einerseits behaupten, nichts
genau wissen zu können, andererseits genau wissen, dass es Gott nicht gibt…
Ähäm, leben Sie unter Umständen auf dem Mond? Es läuft derzeit eine Apostolische Visitation dem Ende
entgegen, und es liegen schon stellvertretende Entschuldigungen des Ordens vor. Es wird auch weitere Erklärungen
geben. Diesen Gründer noch zu verteidigen, wäre nichts anderes als absurd im Sinne jenes Revisionismus,
den gerne aufgeflogene Triebtäter in den Reihen des Klerus zur nachträglichen Vertuschung = zum Für-Blöd-Verkaufen
gutwilliger Gläubiger versuchen, nein danke.
WORMLOS Ich kann den Unterschied zwischen „gottlos“ und „gottfrei“ nicht erkennen. Für naturwissenschaftliche
Erklärungen spielt die Vokabel „Gott“ tatsächlich keine Rolle. Aus diesem methodischen Vorverständnis
ein weltanschauliches Prinzip gemacht zu haben, bildet den Hauptvorwurf – auch erhoben von gestandenen
und angesehenen Naturwissenschaftlern – gegen die sog. „Neuen Atheisten“, an denen in Wahrheit gar nichts
neu ist!
… Vielen wäre hier zu empfehlen: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten! Artikel
sind schnell geschrieben, Verleumdungen schnell ausgesprochen. Es gilt die Ergebnisse einer objektiven
Prüfung abzuwarten. Die schweren Vorwürfe gegen Pater Pio haben sich auch erst mit der Zeit als unwahr
herausgestellt. Wenn auch manches im Argen liegt und es sich über manche Methoden streiten lässt – die
Legionäre leisten hervorragende Arbeit, ganz im Sinne der biblischen Reichsgottesbotschaft.
Der Orden der Legionäre Christi gehört nach dem Ende der Apostolischen Visitation vollständig aufgelöst
und neugegründet nach Revision sämtlicher vom Gründer offenbar zur Ablenkung von seinem Leben geforderten
Sonderbestimmungen usw. – ich denke, daß jetzt nur noch hilft: was könnte der beste neue Name sein,
damit sich niemand mehr an einen solchen offenbar unglaublichen Ursprung des Vor-Ordens zu erinnern vermag.
Beten wir!
Zweifler Der FAZ-Artikel ist hier richtig wiedergegeben, ich kenne ihn. Mit „Gottlosen-Verein“ ist die
Giordano-Bruno-Stiftung gemeint, die sich der öffentl. Förderung des Atheismus verschrieben hat. Der
Vertuschungsvorwurf ist nur zum Teil berechtigt und zum anderen Teil in seiner einseitigen Adressierung
an dei Katholische Kirche ungerecht. Denn Sportvereine, andere Kirchenorganisationen, Schulen, Schulaufsichtsbehörden,
Internate, karitative Organisationen, Kindertageseinrichtungen, Horte etc.pp. haben dieselbe Tendenz,
ihre korporative weisse Weste nicht beschmutzt zu sehen und zögern daher ebenso mit der Einschaltung
von staatlichen Ermittlern. Inzwischen ist dies in der Kirche – seit etwa 2002 – grundsätzlich geregelt.
Die meisten der neuerdings diskutierten Fälle liegen auch vor dieser Zeit!
#19 Zweifler † 13:45:33 | Donnerstag, 4. März 2010
@DT… Nachdem ich den entsprechenden FAZ-Artikel nicht gelesen haben, kann ich mich dazu nicht äussern.
Allerdings ist das Schreibbüro ja dafür bekannt, daß es zum einen vor dem geistigen Eigentum anderer
wenig Respekt hat, und zum anderen gerne mal aus dem Zusammenhang reist, verstümmel, verfälscht und
unwahr zitiert. Wenn der Spiegel hier Mißbrauchsfälle aufdeckt und vor allem die jahrzehnte lange Vertuschungspolitk
der katholischen Kirche anprangert hat das nichts mit Anti-Kirchen-Politik zu tun. Diese Anti-Kirchen-Politik
wird von eben jenen Funktionsträgern in der kath. Kirche gemacht, die einen Priester mit Schimpf und
Schande aus dem Amt jagen, wenn er ein Kind zeugt und zu jenem Kind steht, aber einen anderen Priester,
der ein Kind mißbraucht nur in eine andere Gemeinde versetzen, wo er dann weiterhin seine Untaten begehen
kann. Ich würde mir auch nicht anmaßen, andere als gottlos zu bezeichnen. Man kann durchaus an Gott
glauben, ohne Mitglied in einer etablierten Kirche zu sein. Die Taten machen einen Christen oder einen
gottgefälligen Menschen und nicht die Mitgliedschaft in einer Kirche oder Sekte.
Zweifler Der kreuz.net-Artikel gibt wiederum als Quelle die FAZ an, die tatsächlich den „Fall“ des VEH
und seine konspirativen Machenschaften mit der Gottlosen-Stiftung und dem Spiegel aufgedeckt hatte. Interessant
übrigens, wie der SPIEGEL nach dem Scheitern des Heimkinder-Komplottes jetzt die Diskussion um einige
Missbrauchsfälle instrumentalisiert, um eine grossangelegte Anti-Kirchen-Propaganda voranzutreiben. Wer
den ganz offensichtlichen Zusammenhang zwischen diesen aufgedeckten Machenschaften von kriminellen Ex-Anwälten,
der Gottlosenstiftung im Verein mit dem Hamburger Magazin einerseits und der jetzt mit grosser Titelseite
www.spiegel.de/…,1020,2250427,00.jpg angeschobenen Missbrauchs-Kampagne andereseits nicht sehen will,
der will es eben nicht sehen.
fraglich, ob es am Zölibat liegt … er mag vielleicht in einzelnen Fällen eine Rolle gespielt haben,
aber die Haupttriebfeder ist er sicher nicht. Wäre er das, verteilten sich die Mißbrauchsfälle ziemlich
gleichmäßig, aber das ist nicht der Fall. Tatsächlich gibt es da ausgesprochene Schwerpunkte und das
deutet eher auf Korpsgeist als mißbrauchsförderndes Faktum hin – der Zölibat gilt in allen Orden und
Bistümern gleichermaßen, aber die Vertuschung oder Nichtvertuschung wird in den einzelnen Klöstern,
Pfarreien, Orden und Diözesen sehr unterschiedlich gehandhabt. So unterschiedlich, wie die Verteilung
der Fälle ungleichmäßig ist …
#16 Zweifler † 13:05:55 | Donnerstag, 4. März 2010
@DT… Nun beste DT, bei allem Respekt, aber Ihre *Quelle* ist ein *Artikel* aus dem kreuz.net-Schreibbüro.
Und was von derartigen *Artikeln* an Wahrheitsgehalt und journalistischer Sorgfaltspflich zu halten ist,
ist ja offensichtlich
Wormland Am besten nehmen Sie einfach nur zu Tatsachen Stellung! Mutmassungen helfen hier nicht weiter.
Dass der VEH in eine schwere Krise gestürzt ist, nachdem bekannt wurde, welche Organisationen und Interessenverteter
im Hintergrund die Strippen ziehen, ist mittlerweile bekannt. Dass der Ordensgründer Pater Maciel, den
ich weiter unten als Genius des Bösen charakterisiert habe und dessen Fall ja selbst bei abgebrühtesten
Kirchenfunktionären und eigenen Ordensangehörigen ungläubiges Staunen erregt, für einen Religiosen
unserer Tage irgendwie „typisch“ sein soll, kann ich wirklich nicht erkennen.
Alles vielleicht hauptsächlich Ursache einer aufgezwungenen, unsinnigen Menschseinsbeschneidung Es doch
so, daß man den Priestern doch endlich ein normales Leben, einschließlich gottgefällig gelebter Sexualität
zugestehen und gönnen, und die unsinnige, mit nichts zu begründende Menchseinsbeschneidung Pflichtzölibat
entsorgen sollte, womit die derzeit täglich neu zu lesenden Schlagzeilen sicherlich auch ganz enorm minimiert
würden. Das Pflichtzölibat ist doch auch nur eine rein menschliche Erfindung, die nicht das Geringste
mit Jesus und dem Evangelium zu tun hat. Es ist jedoch eine ganz enorme Menschseinsbeschneidung, die sogar,
weil es sich dabei um ein aufgezwungenes Opfer handelt, nicht einmal gottgefällig sein dürfte, ja, von
ihm sogar abgelehnt werden könnte und so nur der Befriedigung derer dienen dürfte, die diese Menschseinsbeschneidung
Priesteramtskandidaten aufzuzwingen versuchen. Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik.
Wormland Ihre „Quelle“, Frau Tschapek-G. ist Vorsitzende eines Vereins, aus dem inzwischen etliche Mitglieder
ausgetreten sind, nachdem ruchbar wurde, dass der Verein sich vom SPIEGEL und der atheistischen Giordano-Bruno-Stiftung
zu Zwecken der Anti-Kirchen-Propaganda und zur kriminellen Erpressung von horrenden Entschädigungszahlungen
hergibt www.kreuz.net/article.9325.html. Ihre Quelle ist daher nicht glaubwürdig!
Man kann die Legionäre nicht deswegen in einem Topf werfen! Die Sache der Legionäre ist im Grunde gut.
Wenn das mit dem Gründer stimmt, wirft das leider ein schiefes Licht darauf, es soll aber nicht über
das gute, das die Legionäre tun und taten, hingegtäuschen. fg Hiti
Es scheint sich bei M. Maciel um ein wahres Genius des Bösen gehandelt zu haben. Besonders bei Verstössen
gegen das sechste und das neunte Gebot, aber auch gegen seine Standespflichten, hat er – wenn sich die
Vorwürfe bestätigen – ja nichts ausgelassen! Homosexueller Missbrauch, Heterosexueller Missbrauch, Verstoss
gegen das Keuschheitsgelübde, Amtsmissbrauch, Erpressung und Erpressungsversuche, Giftanschläge (wenn
ich mich recht erinnere …) –-- Die „Lebensleistung“ dieses Mannes nötigt selbst im Nagativen fast schon
Respekt ab. Wie hat er das alles geschafft? Wie konnte er sich in seinen Positionen behaupten? Wie konnte
er dieses Doppel-, Dreifach- Vierfach-Leben führen, das er offensichtlich geführt HAT? Auch ein mysterium
iniquitatis! Sobald eine erste kritische Biographie über Maciel erscheint, stürze ich mich auf das Buch!