Legionäre Christi
Jetzt will plötzlich jeder ein Mißbrauchs-Opfer von Pater Maciel sein
Jüngste Erklärungen über den Gründer der Legionäre Christi sind eine Inszenierung von Erpressern, die nicht an ein gewünschtes Lösegeld von 26 Millionen US-Dollars herangekommen sind.
Die offizielle Stellungnahme der 'Legionäre Christi' auf ihrer Webseite
Die offizielle Stellungnahme der ‘Legionäre Christi’ auf ihrer Webseite
(kreuz.net) Heute haben die beiden Mexikaner José Raúl und Omar Lara Gutiérrez vor einem Radiosender schwere Anschuldigungen gegen den verstorbenen Gründer der Legionäre Christi, Pater Marcial Maciel, vorgebracht.

Um die Wirkung ihrer Aussagen zu verbessern, wurde die Radiosendung auch gefilmt und als Video verbreitet.

José Raúl behauptet von sich, ein Sohn des Ordensgründers zu sein, der von ihm in seiner Kindheit angeblich mißbraucht wurde.

Omar stellte sich als Halbbruder von José Raúl vor, der von Pater Maciel angeblich adoptiert und auch mißbraucht wurde.

Es geht mehr um Geld als um Mißbräuche

Noch im Januar hat José Raúl versucht, von den Legionären Christi ein Schweigegeld von 26 Millionen US-Dollar zu erpressen.

Das geht aus einem Brief hervor, den Pater Carlos Skertchly von der Generalleitung der Legionäre Christi am 12. Januar an José Raúl González Lara schrieb.

Der Brief wurde heute als Reaktion auf die Radiosendung auf der Webseite der Legionäre veröffentlicht.

Pater Skertchly erwähnt in den Schreiben ein einstündiges Treffen mit José Raúl González Lara, das am 6. Januar in der von den Legionären geführten Anáhuac University North stattfand.

Anáhuac University North ist eine elitäre Privatuniversität in Mexico City, die im Jahr 1964 von den Legionären Christi gegründet wurde.

Während dieses Treffens forderte González von der Legion satte sechs Millionen Dollar, die sein Vater ihm mündlich als Nachlaß versprochen habe.

Er verlangte weitere zwanzig Millionen Dollar als Schmerzensgeld für seine angeblichen Leiden.

Am Nachmittag des 8. Januars erhielt Pater Skertchly von González einen Telefonanruf, in dem er seine Forderung bekräftigte und unterstrich, daß „ich über die Wahrheit schweigen werde, wenn Ihr mir das Geld gebt“.

González gab der Legion eine Frist bis zum 13. Januar.

Niemals

In dem Brief vom 12. Januar antwortet Pater Skertchly auf die Forderungen:

„1. Wie ich bei unserem Treffen und am Telephon gesagt habe, wollen wir Deine Situation verstehen. Wir wollen versuchen, Licht auf die vorliegenden, immer noch obskuren Aspekte zu werfen, die Wahrheit suchen und mit den Leuten in Kontakt treten.

Deiner Forderung nach Geld im Austausch für Schweigen können wir allerdings in keiner Weise entgegenkommen.

Während wir die Schmerz und Leiden, die Du uns mitgeteilt hast, ernst nehmen und den Skandal bedauern, der daraus folgen kann, werden wir Forderungen dieser Art – die auch illegal sind – niemals akzeptieren.

Wir ziehen es vor, der Wahrheit in die Augen zu schauen, mag das noch so schmerzhaft sein.

2. In Ausführung der Verantwortung, die mir obliegt, habe ich [den Oberen der Legionäre Christi] Pater Álvaro Corcuera über den Inhalt unserer Gespräche informiert. Ich werde Dir auch seine Bemerkungen und Antworten mitteilen.

Bereits jetzt kann ich Dir versichern, daß wir den Wunsch hegen und bereit sind, Dich zu begleiten und Dir die pastorale Unterstützung zu geben, die Du bereit bist anzunehmen, weil Du mir gesagt hast, daß die tiefste Lösung Deiner Schwierigkeiten nicht ökonomischer Natur sei.

Ich möchte diese Gelegenheit auch benützen zu erwähnen, daß wir gehört haben, daß ein mexikanischer Journalist bald ein Buch über Themen publizieren will, die mit Pater Maciel in Zusammenhang stehen.

Wir haben keinen Kontakt mit dem Autor gehabt und müssen über den Inhalt des Buches erst noch in Kenntnis gesetzt werden.

Wir bedauern die Leiden und den moralischen Schaden zutiefst, den diese Schritt Dir, Deinen Verwandten und auch uns zufügen mag.

Wir bedauern auch den öffentlichen und kirchlichen Skandal, den es produzieren wird.

Ich bitte Dich ein weiteres Mal, über Deinen Positionen nachzudenken und noch einmal: Wir sind immer bereit, zusammenzuarbeiten, um die Wahrheit, die Beweise und die besten Lösungen in dieser Situation, die für alle so schmerzhaft ist, zu suchen.

Das wird mit Sicherheit ein schwieriger Prozeß sein, der Zeit braucht.“
      
15 Lesermeinungen
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#16   machMut   08:44:43 | Samstag, 6. März 2010
Hintergründe der psychologischen Kriegsführung
1. Zersetzt, was immer im Land eurer Feinde gut ist,
2. macht ihre Götter lächerlich und zerrt alles Herkömmliche in den Kot,
3. unterhöhlt mit allen Mitteln das Ansehen ihrer führenden Schichten, verwickelt sie, wo immer möglich, in dunkle Geschäfte und gebt sie im richtigen Augenblick der Schande preis,
4. verbreitet Streit und Uneinigkeit unter den Bürgern,
5. stachelt die Jugend gegen die Alten auf,
6. behindert in jeder Weise die Arbeit der Behörden,
7. bringt überall eure Spitzel unter und
8. scheut die Mitarbeit auch der niedrigsten und abscheulichsten Kreaturen nicht,
9. stört, wo immer ihr könnt, die Ausbildung und die Versorgung der feindlichen Streitkräfte, untergrabt ihre Disziplin und lahmt ihren Kampfwillen durch schwüle Musik, schickt dann noch leichtfertige Frauen in ihr Lager und laßt sie das Werk des Verfalls zu Ende fuhren,
10. spart weder mit Versprechungen, noch mit Geld oder Geschenken, denn all dies trägt reiche Zinsen
Weiter mit Videos
…chtinsdunkel.blogspot.com/…zukunftsschocks.html
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#15   Simon Boccanegra   22:26:18 | Freitag, 5. März 2010
Bemerkenswerte Beiträge von „wort“
Die Fakten sind bekannt. Aber wer in Deutschland wehrt sich dagegen? Die skrupellosen Politiker zahlen und eine verdummte Bevölkerung wählt sie immer wieder in ihre Ämter.
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#14   wort   17:52:47 | Freitag, 5. März 2010
Steuergeld
Deutsche Steuermilliarden für zionistische Lobby
März 7, 2009 Detlef Nolde Kommentieren Kommentare lesen
In Brandenburg sieht es sehr schlecht aus in den öffentlichen Kassen. Nicht jedoch für zionistische Organisationen. Bislang wurden sage und schreibe 200.000 Euro im Jahr an den „Landesverband Brandenburg der Jüdischen Gemeinden“, welcher dem „Zentralrat der Juden in Deutschland“ untersteht, überwiesen.
Auch die sogenannte „Gesetzestreue Jüdische Landesgemeinde Brandenburg“ möchte am Geldregen teilhaben. Für den „deutschen Staat“ kein Problem:
Das Bundesverfassungsgericht gab am 12. Mai ( 2 BvR 890/06) den Beschluß bekannt, daß auch dieser „Jüdischen Gemeinde“ deutsches Steuergeld in nicht geringer Höhe zustehen würde. So ist dieser nun eine Nachzahlung von 1020 Euro pro Monat von Dezember 2007 an in Aussicht gestellt worden. Das wären für 19 Monate schon mal 19.380 Euro.
Nebenbei wird der „Gesetzestreuen Jüdischen Landgemeinde“ noch schnell eine neue Synagoge hingestellt. Die zugesagten deutschen Steuermittel belaufen sich schon jetzt auf 5.300.000 Euro. Fünf Millionen sind dabei als „Vorfinanzierung“ deklariert. Die Details der Finanzierung sind offenbar so brisant, das Potsdams DVU-Stadtrat Günther Schwemmer nach einer Anfrage zu diesem Thema einen tödlichen Autounfall erlitt.
Auch das Potsdamer Abraham Geiger Kolleg zur Rabbinerausbildung wird dauerhaft von den Bundesländern mitfinanziert.
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#13   Fragender   17:28:27 | Freitag, 5. März 2010
@ Kairos
Warum wird in dem Artikel so getan – durch Zitatkennzeichnung – dass der hier publizierte Wortlaut mit dem von LC veröffentlichten Text wörtlich übereinstimmt.
Normalerweise würde man es es „dreckige Lüge“bezeichnen, aber da es sich ja um „katholische Nachrichten“ handelt, ist es wohl eine völlig unbeabsichtigte, unwesentliche kleine Änderung aufgrund besonders ausgeprägter Nächstenliebe
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#12   Romulus   17:04:06 | Freitag, 5. März 2010
Millionäre Christi
Was seine unehelichen Bälger angeht, dafür gibt es Gentests. Was seine Mißbrauchsopfer angeht, dafür gibt es die Staatsanwaltschaft. Diese „Millionäre Christi“ haben auf das falsche Pferd, nämlich auf JP 2, gesetzt. Jetzt sind sie versetzt.
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#11   wort   15:08:34 | Freitag, 5. März 2010
Finanzkrise
Hexenmeister der Finanzkrise arbeiten im Hintergrund
Finanzielle Massenvernichtungswaffen sind vor allem die Derivate. Derivate – das sind hochspekulative Finanzinstrumente, die im Augenblick im gesamten Finanzkreislauf herumschwirren und sich nach einer Berechnung der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) von Ende 2007 auf eine Summe von 596 Billionen US-Dollar summieren – nicht Millionen, nicht Milliarden, sondern Billionen, eine Zahl mit zwölf Nullen. Also ungefähr 600 Billionen US-Dollar ist die Summe dieser Derivate. Das kann nicht abgezweigt sein aus der Auspressung der Arbeitskraft und aus der Überakkumulation. Denn: Alles was jährlich produziert wird auf der ganzen Welt, in allen Ländern, beläuft sich auf 50 Billionen US-Dollar. Die Summe, von der hier die Rede ist, sozusagen die Munition dieser finanziellen Massenvernichtungswaffen, ist aber das Zwölffache, 600 Billionen US-Dollar. Das heißt: Wären diese 600 Billionen US-Dollar gespeist aus der realen Wirtschaft, aus der Auspressung der Arbeitskraft, dann hätte 12 Jahre lang alles, was auf der gesamten Welt produziert worden ist, wertmäßig in diesen Bereich abgesaugt worden sein müssen, und nichts sonst wäre produziert worden. Das kann nicht sein.
Diese Summen sind nicht aus der Realwirtschaft abgezweigt, sondern sind artifiziell, sind erzeugt durch finanzielle Hexerei. Mit Hilfe des Computers.
Die Hexenmeister im Huntergrund sind das Finanzjudentum
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#10   Arkanum/kreuts.net †   12:40:00 | Freitag, 5. März 2010
Lösegeld?
Wer wurde denn entführt? :-O
(turks Frage zielt in eine interessante Richtung!)
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#9   Paulaner †   10:07:47 | Freitag, 5. März 2010
geh tschapperl, kannst du dich erinnern?
LM.: kirchenkampf heute extrem wie unterm hitler !
:-[
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#8   LM.   09:56:04 | Freitag, 5. März 2010
kirchenkampf
heute extrem wie unterm hitler !
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#7   Domenico Tuttisanti   09:29:15 | Freitag, 5. März 2010
Kairos
Danke für den Link! Auf der Homepage des Ordens wird immer noch schöne heile Welt geboten. Unter „unsere Geschichte …w.legionariesofchrist.org/…categoria_secc.phtml?lc=se-238_ca-8…“, die übrigens mit der Geburt des Gründers Maciel im Jahre 1920 beginnt wird für 1956 das Folgende vermeldet:
„Beginn des „großen Segens“, einer Zeit der Läuterung für die Kongregation, in der haltlose Anschuldigungen den Gründer zwingen, Rom zu verlassen.“
Im ganzen weiteren Verlauf hört man nichts mehr über solche Anschuldigungen, sie waren ja schliesslich „haltlos“! Die öffentliche Erklärung Maciels zu den Anschuldigungen aus dem Jahre 2002 und die päpstlich approbierte Entscheidung der Glaubenskongregation aus dem Jahre 2006 sind mit keinem Wort erwähnt. Auch der Tod des Ordensgründers 2008 ist kein Teil von „Unsere Geschichte“, die mit dem Jahre 2006 endet …
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#6   Kairos †   08:31:54 | Freitag, 5. März 2010
diese redaktion
tickt nicht mehr sauber.
Hier der Link zur offizielen Veröffentlichung des Schreibens.
…w.legionariesofchrist.org/…ulos/articulo2.phtml?se=243&ca=703&…
Warum wird in dem Artikel so getan – durch Zitatkennzeichnung – dass der hier publizierte Wortlaut mit dem von LC veröffentlichten Text wörtlich übereinstimmt.
@ luteranerin
die sind nicht nur am w…, die haben auch ihr Hirn versof…n
Das sind Kotzbrüder und wenn Frauen dabei sind auch Kotzschwestern :-! :-! :-!
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#5   Fragender   07:53:36 | Freitag, 5. März 2010
@ turk
ich vermute, daß die linke Hand am gesalbten teutschen Piuspenis rubbelt, während die rechte Hand des „Redakteur“ dessen grausliche Ergüße zu dem schrecklichen Thema Kindesmißbrauch tippselt.
Sonst käme doch nie jemand auf den absolut kranken Gedanken, daß irgendein normaler Mensch GERNE OPFER eines Mißbrauchs wäre- nicht für alles Geld der Welt könnte sich das irgenjemand wünschen!
(Abgesehen davon weiß der dämliche „Redakteur“ offenbar nicht einmal, was „Lösegeld“ ist… zu viel Masturbation macht offenbar doch blöd).
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#4   walderer   00:55:47 | Freitag, 5. März 2010
es handelt sich wohl um einen bisexuellen
also kann sich jeder melden. auch nicht schlecht…also ich wäre schon gern ein missbrauchsopfer von m. gewesen. hätte ich das nur früher gewusst…
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#3   Olaf Clinekynd †   23:34:41 | Donnerstag, 4. März 2010
Nein,
ich möchte kein Missbrauchs-Opfer von Pater Maciel sein.
Hat der ne Kontakanzeige aufgegeben? Suche weiterhin minderjährige Knaben und Mädchen zum gemeinsamen Genuß der Nächstenliebe?
Bin zwar schon volljährig, aber würde mich Pater Maciel anrufen, ich würde mich nicht mit ihm treffen.
Aber wenn er möchte, kann ich mal im Kindergarten nebenan anfragen. Staatlicher Kindergarten – die sind da noch Jungfrauen! Miam :-P
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#1   turk   23:20:57 | Donnerstag, 4. März 2010
Weiß eigentlich in der Redaktion
die rechte Hand noch, was die linke tut?
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