09:45:46 | Montag, 8. März 2010
Die kleinen Nachfolger des großen Dr. Joseph Goebbels
Das deutsche Straßenmagazin ‘Spiegel’ sollte therapiert werden, damit seine Hemmschwelle für Kirchenhaß und Verleumdung wieder auf ein menschliches Maß zurückgeführt wird. Von Lars Chr. Trebuhr.
(kreuz.net) Professor Klaus Beier leitet an der Berliner Charité-Klinik ein Präventionsprojekt, mit
dem pädosexuell orientierte Männer therapiert werden können.
Das Projekt geht davon aus, daß etwa
200.000 Männer in Deutschland aus allen Altergruppen und Bildungsschichten kinderschänderische Neigungen
haben.
Therapie zu EnthaltsamkeitOffenbar können Erwachsene, deren sexuelle Disposition für kindliche
Körper sich verfestigt hat, nicht mehr grundlegend umgepolt werden.
Doch man kann ihnen helfen, indem
Gesprächs- und Verhaltenstherapien ihr Mitgefühl für die kindlichen Opfer wecken und verstärken.
Die Ärzte um Klaus Beier versuchen die Hemmschwelle zur Kinderschänderei soweit zu erhöhen, daß aus
den pädophil Belasteten „keine Täter werden“ – so das Motto des Projekts.
Die potentiellen Täter lernen
Strategien zur Selbstkontrolle, damit ihre sexuellen Wünsche und Phantasien nicht Wirklichkeit werden.
Nach dem Therapieziel sollen die Pädophilen „lebenslang sexuelle Handlungen mit Kindern vermeiden –
notfalls auch durch Nutzung von Medikamenten“.
Unterscheidung zwischen Neigung und TatProfessor Beier
plädiert dafür, daß – ähnlich wie bei Homo-Perversen – sowohl in der ärztlichen Diagnose wie auch
in der gesellschaftlichen Bewertung strikt zwischen pädophiler Neigung und pädosexuellen Handlung unterschieden
wird.
Einerseits müssen die Betroffenen ihre verfestigte sexuelle Präferenz für Kinder als ihr „Schicksal“
akzeptieren und die Gesellschaft darf sie nicht wegen dieser Veranlagung verachten, verurteilen oder ausstoßen.
Andererseits gilt die klare Botschaft: Sexuelle Übergriffe auf Kinder oder Jugendliche sowie die Nutzung
kinderpornographischer Materialien werden mit aller Härte der Strafverfolgung sanktioniert.
Dieser Grundsatz
ist abgeleitet von der bekannten christlichen Maxime: Den Sünder lieben, aber die Sünde hassen.
Schäbige
DiffamierungskampagneIn den letzten Wochen haben die deutschen Medien im Rahmen der insgesamt 210.000
deutschen Mißbrauchsfällen der letzten fünfzehn Jahre und darüber hinaus etwa einhundert kirchliche
Fälle herausgepflückt, die zum Teil bis in die fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts zurückreichen.
Seither ist Beier ein gefragter Interviewpartner.
Insbesondere die kirchenfeindlichen Straßenblätter
wie ‘Der Spiegel’ und ‘Stern’ versuchen, den Wissenschaftlicher für ihre schäbigen Diffamierungskampagnen
einzuspannen.
Mit Schaum vor dem Mund unterstellte eine ‘Spiegel’-Reporterin in einer Frage: „Sind die
kirchlichen Ausbildungszentren ein Sammelbecken für psychisch Kranke?“
„Sicher nicht“, antwortet Professor
Beier. Festzustellen sei nur eine Tendenz, nach der „Menschen mit konfliktbeladener Sexualität in der
Kirche eine Heimstätte finden“, weil etwa der Zölibat vor Fragen nach Frau und Familie schütze.
Die
‘Spiegel’-Tante bekommt nicht, was sie will„Ist Prävention unter Priestern überhaupt möglich?“ –
schnaubt die ‘Spiegel’-Tante:
„Ja, davon bin ich überzeugt.“ Bei Kirchenleuten dürfte die Therapie
zu Selbstkontrolle und Opferempathie sogar erfolgreicher sein, „weil bei Priestern das Verantwortungsgefühl
für die Gemeinschaft ja eher stärker ausgeprägt ist“.
Dagegen faucht die Reporterin: Aber die Kirche
führt doch eine „systematische Vertuschung von Mißbrauchsdelikten“ durch!
Antwort: „Da unterstellen
Sie einen planvollen Umgang mit der Neigung“, den es gerade nicht gibt.
Die Hetze prallt abAuch eine
Tante vom Hetzmagazin ‘Stern’ versucht, der Kirche unter die Gürtellinie zu greifen und Geistliche als
besonders anfällig hinzustellen.
Beier muß sie enttäuschen: „Ich bin sicher, daß es eine Reihe von
verantwortungsvollen Priestern gibt, die ihre pädophile Neigung unter Kontrolle bekommen.“
Seiner Einschätzung
nach entspricht der Anteil von Menschen mit pädophiler Orientierung in der Kirche dem der Gesellschaft –
also etwa ein Prozent.
Da die Tante mit ihren Argumenten unterzugehen droht, klammert sie sich an den
Zölibat, der „durch die Unterdrückung von Sexualität zu Übergriffen auf Kinder“ führe.
Professor
Beier erklärt der unfeinen Dame vom ‘Stern’ die Dämlichkeit dieses Einwurfs klar:
Die übergroße Mehrheit
der zölibatären Priester sind normale Männer, die allenfalls durch erwachsene Frauen sexuell angeregt
wurden. „Aber sie haben sich eben entschieden, ihr Leben ganz in den Dienst Gottes zu stellen.“
„Gefahr
geht allein von den wenigen Priestern aus, die eine sexuelle Ansprechbarkeit für Kinder haben und durch
das kindliche Körperschema sexuell erregt werden können.“
Respekt vor dem ZölibatDer Arzt Beier
spricht immer mit großem Respekt von dem Zölibat der katholischen Kirche.
Denn die Berliner Sexualmediziner
können von der zölibatären Lebensweise der katholischen Priester lernen:
Eine überlegte und bewußte
Entscheidung für eine lebenslange sexuelle Enthaltsamkeit – das ist auch das Ziel des Berliner Präventionsprojektes.
Die Kirche muß ein Auffangnetz schaffenDer Berliner Professor gibt der Kirche – hier in einem Gespräch
mit dem Berliner ‘Tagesspiegel’ – auch Ratschläge:
„Meines Wissen werden in beiden Kirchen Präferenzstörungen
und die Auswirkungen der neuen Medien auf diesen Bereich nicht offensiv angegangen, da ich aus Begutachtungen
auch um die Nutzung von kinderpornographischen Materialien durch Geistliche weiß.“
Die Priester würden
mit ihren Problemen allein gelassen. Die früheren geistlichen Bewältigungsmechanismen wie Gebet, Exerzitien
und Beichte seien schal geworden. Die Geistlichen würden die Dynamik ihrer Phantasie unterschätzen.
„Wenn potenzielle Täter wüßten, es gibt ein Netz, das einen auffängt, würden das viele in Anspruch
nehmen – auch Geistliche, wenn sie sicher sein können, nicht verstoßen zu werden. Es geht ja immer um
Akzeptanz in der Gruppe.“
„Insofern plädiere ich auch dafür, einen pädophilen Priester im Amt zu belassen.
Da der Zölibat ja Verhaltensabstinenz verlangt, folglich Impulse auf Fantasie-Ebene bleiben, wo sie andere
nicht gefährden.“
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