In München gibt es eine bekannte angebliche Vorbildpfarrei – mit Hochaltar und Latein. Doch wenn es um die Alte Messe geht, ist es mit der Kirchentreue vorbei.
(kreuz.net, München) In der Münchner Pfarre Sankt Peter darf es keine Alten Messen geben. Das beschloß
der Pfarrgemeinderat in einer Sitzung am 14. Januar laut einem Bericht des Monatsblattes ‘IK-Nachrichten’.
Die Pfarrei ist für ihre auf Latein gefeierten Novus-Ordo-Liturgien am Hochaltar bekannt.
Doch im Januar
beendete die Pfarrei offiziell ihre in Zeiten des Niedergangs gehaltene Kirchentreue:
„Der Pfarrgemeinderat
hat einstimmig beschlossen, daß in Sankt Peter keine Messen nach dem tridentinischen Ritus angeboten
werden, da diese bereits in der Damenstiftskirche angeboten werden“.
Offensichtlich ist dem Pfarrgemeinderat
auch die richtige Terminologie unbekannt: Messen werden nicht angeboten, sondern zelebriert, gefeiert
oder gelesen.
Die ‘IK-Nachrichten’ weisen
darauf hin, daß sich der Rat gegen die Päpstliche Entscheidung des Motu Proprio ‘Summorum Pontificum’
stellt:
„Der Pfarrgemeinderat maßt sich also an, in einer Materie, in der er nicht einmal ein Beratungsrecht
hat, […] das universale Kirchenrecht außer Kraft zu setzen.“
Die ‘IK-Nachrichten’ bedauern, daß der
Stadtpfarrer, Prälat Herbert Jung, nichts gegen den zweifelhaften Beschluß unternommen hat.
„Der Vorfall
charakterisiert mehr als lange Abhandlungen die innere Situation der Kirche im deutschsprachigen Raum.“
Die Pfarrei Sankt Peter ist die älteste Pfarrei Münchens. Sie hielt dem nachkonziliaren Zusammenbruch
durch einen betont konzilstreuen Kurs stand.
In der Pfarrei gibt es keinen Volksaltar. Die Neuen Messen
werden auch auf Latein gefeiert.
Eine Statue des Heiligen Petrus auf dem Hochaltar trägt die Tiara.
Die Papstkrone wird jeweils nach dem Tod eines Papstes für die Dauer der Sedisvakanz abgenommen.
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106 Lesermeinungen
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@Lollipop: Na also, geht doch … Ich weiß ja nicht,woher Du Deine Weisheiten bezüglich der Rubrikenstrenge
hast, aber lassen wir das einmal dahingestellt. Es ging ja in meinem Beitrag um die Texttreue, die Du
mir mittlerweile ja als liturgische Norm zuzugestehen scheinst. Trient spricht im Zusammenhang der Messe
weder von einer Wiederholung noch von einer Erneuerung des Kreuzesopfers, sondern von der sakramentalen
Darstellung (repraesentatio) , dem Gedächtnis und der Zuwendung (der Früchte des Opfers). Das vom Catechismus
Romanus verwendete Verständnis einer instauratio (Erneuerung) ist in die Tiefe gedacht von dem von Dir
bevorzugten Begriff der Vergegenwärtigung nicht weit entfernt. Was die Liturgie als Spiel angeht, solltest
Du einmal das gleichnamige Kapitel aus Guardinis „Vom Geist der Liturgie“ lesen. Spiel ist hier nicht
das Gegenstück zum „Realen“, sondern bezeichnet die Zweckfreiheit liturgischen Tuns.
#110 Lollipop † 00:13:22 | Mittwoch, 10. März 2010
genoveva Bei einer Aufführung der „Räuber“ geht es auch nicht NUR um das Lernen der Texte, sondern die
genaue Kenntnis der Texte ist die Voraussetzung für alles weitere. Empfinden Sie einen Schauspieler als
unauthentisch, wenn er sich an seinen Text hält? Schön wäre es, wenn es nur um den Text geht, wird
in einem Theaterstück vorgeschrieben, wie man zu stehen hat, wie tief man sich verbeugen muss, wie man
seine Hände Faltet, wie man die Kreuze über die Opfergaben in der richtigen Handhaltung macht… Das
sind die Rubriken. Wenn man bei einer Aufführung ein Wort vergisst oder ändert, dann muss man das Theaterstück
nicht wiederholen. Das ist bei einer alten Messe aber so, wenn du dann ein Wort des Glorias falsch sprichst,
oder verkehrt abliest, dann kannst du mit dem Gloria von vorn anfangen, dann war das ungültig. So streng
ist eine Theateraufführung nicht! Ein Heiliges Spiel ist die Messe eben nicht, es ist die Vergegenwärtigung
des einen Kreuzesopfers, nämlich des realen Opfers Christi. Ihr Tridentiner würdet jetzt von Erneuerung
sprechen oder gar von Wiederholung, aber das würde dem Spiel nahe kommen. Aber es ist die Vergegenwärtigung
des Kreuzesopfers. Das Heilsgeschehen ist in der Messe vergegenwärtigt, es ist anwesend, real, kein Spiel,
auch kein heiliges Spiel.
@Lollipop: Wer sagt denn „nur“? Bei einer Aufführung der „Räuber“ geht es auch nicht NUR um das Lernen
der Texte, sondern die genaue Kenntnis der Texte ist die Voraussetzung für alles weitere. Empfinden Sie
einen Schauspieler als unauthentisch, wenn er sich an seinen Text hält? Und sagen Sie jetzt bitte nicht,
die Messe sei kein Theaterstück. Sie nämlich ziemlich genau das: ein heiliges Spiel.
genoveva Wenn es in einer Messe nur darum geht, alles richtig zu machen, sich strikt an die Rubriken zu
halten und die Messtexte richtig zu lesen, dann gute Nacht. Lesen ist das genaue Gegenteil von zelebrieren
oder feiern.
@Jörg Guttenberg: Das „gelesene“ der Messe ist nicht das Gegenteil zur „gefeierten“ oder „zelebrierten“
Messe, sondern zur „frei gestalteten“, vulgo „erfundenen“ Messe. Von daher war die Bezeichnung „gelesene
Messe“ als Gütesiegel nie wertvoller als heute …
Köstlich, dieser PGR Ich persönlich habe über die Jahre meines Studiums in den 90er Jahren hinweg regelmäßig
an Stillen Messen nach dem Missale von 1962 in Sankt Peter teilgenommen. Da gab es noch kein MP. Und jetzt
spricht sich der PGR gegen die Einführung der Alten Messe aus. Man kommt aus dem Lachen nicht heraus
gottes lehre wozu ist die kirche da um gottes lehre zu vermitteln alte messe, neue messe orthodoxe, katholiken,
protestanten und sekten ohne ende wo finde ich jesus wo finde ich gottes lehre im unverfälschten buch
Old history! Ich war in der Pfarrkirche vor etwa sieben Jahren und bat wo ich finden konnte, eine lateinische
Messe von 1962. Sie waren sehr, sehr feindselig.
@Samurai: Der „normale“ Weg ist der, dass ein Mensch als Säugling getauft wird, von seinen – getauften
und gefirmten – Eltern den Glauben vermittelt bekommt oder – falls diese nicht gläubig sind – von (getauften
und gefirmten) Religionslehrern oder (getauften und gefirmten) Freunden. Erst dann kommt – früher oder
später die freiwillige und bewusste Annahme des so vermittelten Glaubensguts und die aktive Teilnahme
am Gnadenleben der Kirche. In keinem Fall geht es aber ohne die Kirche! Man kann natürlich auch den Fall
konstruieren, dass jemand aus einem Land, das mit dem Christentum noch nie in Berührung kam und auch
keine Massenmedien hat, nach einem Schiffsuntergang auf einer einsamen Insel landet und dort auf eine
in seiner Sprache geschriebene Bibel stößt und daraufhin gläubig wird. So etwas erscheint mir aber
doch als sehr weit hergeholt…!
@ antipacelli Nun, die Kirche vermittelt uns den Glauben insofern, als sie uns lehrt, was – ich drücke
es mal so aus- das Glaubensleben ausmacht. Aber glauben wir an Jesus, an seinen Tod und seine Auferstehung,
weil – wir die Lehre der Kirche kennen? – weil wir sonntags die Messe besuchen? oder nicht erstmal, weil
wir eine Gottesbeziehung erlangt haben- durch Gnade Gottes – und dann, aus dem Bewusstsein der Erlösung
heraus, die Messe besuchen möchten?
da müßt ich sagen „nu bin ich platt“ – aber ich habe von den Preißen geschrieben, verführe mich Hein_Mueck_01:
ich mecker doch gar nicht. kannst du plattdeutsch???? nicht in Verwirrung!
ob ihr euch überhaupt in Sphären bewegt? Hein_Mueck_01: @brandenburgis lach…da wir uns prinzipiell
in unterschiedlichen sphären bewegen, spare ich mir den kommentar…
@hieronymus333 Wer Prälat Jung kennt,sollte dankbar sein, dass überhaupt noch kein Kredenztisch in der
Mitte des Altarraums steht, und dass die Messe in einer Sprache gelesen wird, die auch Gott versteht.
Sie halten Gott anscheinend für ganz schön geistig „unterbelichtet“, was seine Sprachenkompetenz anbelangt…
@agnosti wir sind uns einig!!! Wenn das so ist, dann kannst du auch kein „Heini“ sein! agnosti, wohlwollend
lächelnd danke für die blumen…die gebe ich dann gern zurück…
agnosti – dummlaber wie kann eine Seele am frühen sonntag morgen schon so viel schrott texten. Danken
wir dem Herrn Jesus Christus für jede Hlg. trid. Liturgie, wie z.B. bei der FSSP(X) gottgefällig zelebriert
wird! bei den vaticanum-ii-sektierern ist das ja nicht mehr möglich!
@Vorposter @Samurai, Ben Sira: Wer soll uns denn eine lebendige Gottesbeziehung bzw. den Glauben an Jesus
Christus als den Heiland der Welt vermitteln, wenn nicht die heilige Kirche? Schon das Neue Testament
wäre ohne die Glaubensüberlieferung durch die Kirche nicht denkbar!! Was die Scholastik betrifft: Die
großen Scholastiker wie Anselm von Canterbury, Petrus Lomardus, Abälard, Albertus Magnus, Thomas von
Aquin, Bonaventura, Johannes Duns Skotus und wie sie alle heißen, haben wie keine Theologen zuvor das
überlieferte Glaubensgut geistig durchdrungen. Ihre Lehren (einige von ihnen sind bekanntlich Kirchenlehrer!)
bilden die Grundlage aller späteren katholischen Theologie. Die Beschäftigung mit diesen großen Lehrern
des Katholischen stellt kein Hobby für kirchen- oder theologiegeschichtlich Interessierte dar, es ist
ein Muss für jeden Studenten der katholischen Theologie. So hat es auch Papst Leo XIII. ausdrücklich
angeordnet, wenn er die Beschäftigung mit Thomas von Aquin für alle Priesterausbil-dungsstätten verbindlich
machte. Wie wenig die heutigen Scheinbischöfe à la Zollitsch mit den Lehren der Scholastiker vertraut
sind, zeigen seine unsäglichen Äußerungen im Blick auf das – in jeder Heiligen Messe auf unblutige
Weise erneuerte – Sühneopfer Christi am Kreuz. @„Don Bosco“, Sejourner: Danke für Ihre Infos, die einmal
mehr zeigen, welchen Stellenwert die Alte Messe bei den halachajüdisch-freimaurerisch bestimmten Verantwortlichen
der Konzilssekte einnimmt: nämlich gar keinen!!
Wer Prälat Jung kennt, sollte dankbar sein, dass überhaupt noch kein Kredenztisch in der Mitte des Altarraums
steht, und dass die Messe in einer Sprache gelesen wird, die auch Gott versteht.
Ja, in St. Peter am Marienplatz in München kann man tatsächlich mal sehen wie eine Novus Ordo Messe
im Idealfall aussieht. Davon sind viele andere Gemeinden weit entfernt. Die Kommunion wird in St. Peter
auch an der Kommunionbank ausgeteilt, wobei der Großteil diese dort kniend und in den Mund empfängt.
Die Damenstiftskirche liegt ganz in der Nähe von St. Peter (ca. 500 m entfernt), zwischen Stachus und
Marienplatz. Damenstiftstraße 1, München auf maps.google.de eingeben. Die alten Messen Dienstag und
Donnerstag 17:30 Uhr sind aber sehr schwach besucht! Meistens nur ca. 20 Leute und zum Großteil immer
die selben. War selbst schon ein paar mal dort, wenn ich mal in München war. Wenn man böse wäre konnte
man deshalb einfach sagen oder unterstellen das es keine große Nachfrage nach alten Messen in München
gibt! Erst wenn mal die recht kleine Damenstiftskirche bei den alten Messen aus allen Nähten Platz, kann
über eine Verlegung oder zusätzliche Messen in der großen St. Peter Kirche ernsthaft nachgedacht werden!
Also alle die in München oder in der Umgebung wohnen stürmt die Damenstiftskirche am Dienstag und Donnerstag
Abend um ein Zeichen zu setzen, das Nachfrage besteht!
Wann denn? a) die Damenstiftkirche ist ein Filialkirche von St. Peter. Dort wird die alte Messe gelesen.
b) Es gibt in keiner Kirche in München und Umgebung so viele tägliche Hl. Messen wie in St. Peter (8.00,
9.00, 10.00, 11.00, 18.00 werktags; 7.00, 8.00, 9.00, 10.45, 12.00, 18.30 sonntags) Da müssen ständig
die Priester einander bei Verhinderung aushelfen. Nicht jeder beherrscht den alten Ritus. Das ganze ist
bei wöchentlich 36 Hl. Messen ein praktisches Problem der Durchführbarkeit. Also: ein Sturm im Wasserglas
@Jörg Guttenberger hl. Messewird ausschließlich gefeiert oder zelebriert, aber (seit dem Konzil) nicht
mehr gelesen. Den Begriff „hl. Messe“ hört man auch nur noch sehr selten. Die meisten Priester und ihre
Gemeinden „halten einen Gottesdienst“ oder „feiern die Eucharistie“…
@ Ben Sira Ja, keine Frage, aber was ich sagen wollte ist, daß ich eben zuerst den Glauben an Jesus,
also die Gottesbeziehung benötige und nicht die Kirche. Die Kirche (die Gemeinschaft der Glaubenden)
und die Weitergabe des Glaubens innerhalb der Kirche sind dann die nächsten Schritte,weshalb ein Christ
ohne Gemeinde oft irgendwann Schwierigkeiten bekommt, den Glauben zu leben
@Ben Sirah Wie schreibt ein Vorposter: „Wenn man Jesus braucht, braucht man die katholische Kirche!“ Nun,
braucht man nicht zuerst eine lebendige Gottesbeziehung?
rotznase Ansonsten: SHUT UP!!! Ah ja! Wer nicht Ihrer Meinung ist, soll gefälligst die Klappe halten.
Das hätten Sie vielleicht gerne. Aber wir leben in einer Demokratie. Und da sit das Mindeste, dass jeder
seine Meinung äußern kann. – Wenn das bei der Piussekte nicht gut ankommt, ist das deren Bier.
@ antipacelli Ich interessiere mich für Scholastik, weilich mich für Kirchengeschichte interessiere,
aber meine Oma väterlicherseits kam vom Hof, hatte von Theologie und Kirchengeschichte keinen Dunst Ahnung,
wusste aber was Nächstenliebe ist und warmit Sicherheitkatholisch.
@lateiniheini Wenn Sie Jesus Christus brauchen (und wer braucht IHN nicht), brauchen Sie die Katholische
Kirche, die von IHM selber eingesetzt wurde und die SEIn mystischer Leib ist. Nur durch sie haben Sie
Anteil an der Liebe und Wahrheit des HERRN. Viele Menschen (und Sie ja wohl auch) lassen sich abschrecken
von dem schmalen und beschwerlichen Weg zum Himmelreich, den die Kirche aufzeigt und vergessen dabei,
daß sie ihn doch mit IHM gehen werden. Was Sie möchten ist eine weichgespülte Kirche, die ihre Moralvorstellungen
nicht mehr an Gott, sondern nach der herrschenden Meinung ausrichtet.
@galatea Sie brauchen, schrieben Sie, keine Kirche. Doch doch! Ich brauche nicht unbedingt die römisch-katholische
Kirche!Aus der wäre ich ohnehin längst ausgetreten! Ich brauche für meinen Glauben keinen Vormund!
Der Glaube ist etwas so individuelles…da kann kein Priester, kein Bischof, kein Papst mir reinreden…das
lasse ich auch nicht zu! Das was Sie hier wollen und praktizieren, schreckt viele Menschen ab! Dies weiß
ich aus zahlreichen Gesprächen und Diskussionen! Ich brauche Kirche, ich brauche Jesus Christus, ganz
klar… deshalb werde ich auch mit meinen drei Jungs im Mai zum Kirchentag nach München fahren…wir
freuen uns heute schon drauf…und meine Frau ist froh, dass sie uns fpr fünf Tage los ist… (Jetzt
such dir mal nen Mann, der sich das für fünf Tage antut… )
Keinen blassen Dunst! Die unqualifizierten Äusserungen, die einige hier bezüglich der alten Messe machten,
zeigen, dass sie keine Ahnung von ihr haben und davon eine ganze Menge! Wer sich langweilt ist selber
schuld. Natürlich kann man bei der alten Messe irgendeine Unterhaltungslektüre zum Lesen mitnehmen –
wenn man nicht an die Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers glaubt! Aber welcher Knallkopf würde dann
schon die trid. Messe besuchen – es sei denn um zu provozieren! Mit letzterem haben ja viele ein ganz
spezielles Talent, wogegen sie für ihre eigenen pseudokatholischen trips „Verständnis“ einfordern. Wer
bei der lat. Messe nichts versteht, kann still mitbeten oder die Texte auf Deutsch mitlesen. Von wegen
„Gemurmel“ und „Murmelbrüder“ – und die Piusbruderschaft als Sekte zu bezeichnen zeugt von bodenloser
Boshaftigkeit! Die Liberalen, die sich von der Lehre der Kirche entfernt haben – sie sind die Sekte! Und
was die missa extraordinaria in München St. Peter anbelangt: es zeigt aufs Neue, wie überflüssig solche
sog. „Pfarrgemeinderäte“ sind – überflüssig wie ein Kropf! Von solchen Terrorgremien, die es sogar
fertigbringen, einem glaubenstreuen Priester das Leben zur Hölle zu machen, dass er gehen muss oder von
selbst geht – von all solchem postkonziliaren Mist ist die Piusbruderschaft frei. Und die Gläubigen haben
dort sehr wohl mitzureden; aber die Hirten sind eben immer noch die Priester! Alles andere ist Zersetzung
des von Christus gestifteten Priestertums. Ansonsten: SHUT UP!!!
Man sollte, Herr lateiniheini, doch einfach mit Katechismus- Unterricht beginnen. Ich würde außerdem
hinzufügen: der Hl. Maximilian Kolbe, die Hl. Edith Stein, die Hll. Theresen und weitere tausende Heilige. –
der Hl. Nikoas v.d. Klüe, die Hl. Rita usw. – falls man interessiert ist, findet man Schätze des menschlichen
Geistes, abseits Ihrer unzulänglichen Bemühungen, den kath. Glauben auf Ihr Niveau herunterzuziehen,
das von Politstammtischen beherrscht zu sein scheint. Sie brauchen, schrieben Sie, keine Kirche. Zu erkennen,
wie sehr Sie sie nötig haben, das wünsche ich Ihnen.
@antipacelli Wer hergeht und sagt „das Tridentinum interessiert mich nicht“, „die Theologie der Scholastik
interessiert mich nicht“ usw., darf nicht von sich behaupten, katholisch zu sein!!! Moment mal, das Interresse
ist ja da! Das ist ja auch „Gut katholisch“…aber man muss es ja nicht auch noch gut finden…,oder?
Meinungsfreiheit bietet doch mittlerweile auch die römisch-katholische Kirche an?
als ob die Meinung eines faschistischen Evangelen oder evangelischen Faschisten zur Messe und zu den Heiligen
irgendetwas an der Heiligkeit von einem von beidem nur im geringsten Maße mindert. Im Gegenteil, wer
keine Faschisten als Fans hat steht gleich doppelt glänzend da! Wichs dir einen ab auf Martin Luther
King wenn’s dich glüklich macht. (Soll übrigens nicht heißen, dass alle Evangelen faschistisch sind,
nein denn hier mit dem lateinhein haben wir schon ein besonders dreckiges Exemplar. Eine Schande für
alle anständigen Evangelen)
@Lolli: Das mag ja sein! Dennoch können und dürfen wir die Entwicklungen der Zeit nach – sagen wir mal –
1000 n. Chr. nicht einfach unter den Teppich kehren, wenn wir weiterhin Katholiken sein wollen. Schließlich
drückt sich ja auch in diesen die parallel dazu stattfindende theologische Entwicklung aus. Wer hergeht
und sagt „das Tridentinum interessiert mich nicht“, „die Theologie der Scholastik interessiert mich nicht“
usw., darf nicht von sich behaupten, katholisch zu sein!!! o^/
@Noch ein Landorganist Jaja, ich kann sagen und schreiben, was ich will…ich bin ein Faschist für Sie…und
ich bin es für Sie gerne!!!!!! Aber…mir ist es vollkommen egal, wenn die römisch-katholische Kirche
als Heilige und Seelige (der Unterschied ist mir eh nicht klar) bezeichnet! Ich habe meine eigenen Vorbilder,
dafür brauche ich keine Kirche(weder meine eigene noch eine andere)! Mit Franz von Assisi, Friedrich
Spee, Dietrich Bonhoefer, Martin Luther, Martin Luther King, Mahatma Gandhi, Johannes XXIII., Klaus von
Staufenberg und Ludwig von Wengerlohe kann ich gut leben! Ich brauche keine Kirche und keinen Papst, der
mir vorwschreibt, welche Vorbilder ich zu haben habe°!
Antipacelli Den Kanon, den es schon wirklich sehr lange gibt, schon bei Ambrosius kann man Teile davon
finden, bestreitet ja auch keiner. Es geht mir mehr um das Verhältnis zwischen Opfer und Mahl in der
Messe. Damals war die Messe eben nicht nur eine reine Opferfeier, wie die tridentinische Messe heute.
Die Verschiebung änderte sich erst viel viel später, zwischen 1100 und 1200.
Was baust du denn da fürn Popanz auf? Das Problem ist, daß die tridentinischen Messen behindert lateiniheini:
@antipacelli @galatea Also Freunde…was die sogenannte alte Messe anbelangt- fragt mal die Alten bei
uns im Dorf…die sind froh, dass sie damit nichts mehr am Hut haben … Ich sag nochmal- wers mag soll
hingehen aber niemanden zwingen, sich das anzutun!!!!! werden. Daran sind aber nicht nur die Bischöfe
allein schuld sondern besonders auch diese extremistischen Sonderlinge, mit denen niemand mehr was zu
tun haben möchte. Es besteht ja immer die Gefahr, daß sie es zu einem Eklat kommen lassen mit einer
Demo gegen den Bischof oder gar gegen den Papst.
die Gegensätze In den ersten beiden Monaten diesen Jahres sind in Deutschland (immerhin) vier neue Regeltermine
für die Messe der tausenden Heiligen und Seligen dazugekommen. Wieviele NOM-Sektenfeiern wurden wohl
in den selben Monaten wegen Gläubigenmangels gestrichen?
@Lolli: Sehen Sie sich nur mal den traditionellen Messkanon genau an! Die Heiligen, die darin erwähnt
werden, haben alle vor 500 n.Chr. gelebt. Viele davon waren Märtyrer der Christenverfolgungen der Spätantike.
Dies deutet schon mal auf ein sehr hohes Alter dieser Gebete hin!
landorganist „die Messe in der Form … wie sie dem Papst am Herzen liegt“ Ah ja? Deshalb feiert er wohl
täglich die tridentinische Messe – oder wie? In einer Geheimkapelle – oder wo?
Die Polemik der Linksfaschisten und sonstigen Kirchenfeinde gegen die Messe in der Form der tausenden
Heiligen und Seligen und der Form wie sie dem Papst am Herzen liegt ist ganz schön ekelhaft.
Was war überhaupt der Anlass, so etwas zu verkünden? Das entscheidet man ja nicht aus der Luft heraus.
Morgen wird übrigens der Pfarrgemeinderat von St. Peter neu gewählt. Naja, unser Pfarrgemeinderat wird
in nicht allzu ferner Zukunft genau das Gegenteil entscheiden
@antipacelli @galatea Also Freunde…was die sogenannte alte Messe anbelangt- fragt mal die Alten bei
uns im Dorf…die sind froh, dass sie damit nichts mehr am Hut haben…denen geht dieser Rückwärtstrend
absolut gegen den Strich…Viele wenden sich von der RKK ab…mein Vater z.B. hat Angst vor der Alten
Messe, die er bis heute nicht versteht, zu der er keinerlei Bezug hat… die Neue Messe hat ihm den Bezug
zu Gott wiedergegeben! Er ist mittlerweile wieder Katholik- gottlob! Ich selbst habe zweimal tridentinischen
Messen beigewohnt…wie ein Zuschauer auf der Tribüne eines langweiligen Fussballspiels, der absoluit
keine Möglichkeit hat, ins Spielgeschehen einzugreifen…keine Nähe zu Gott, keine Nähe zu Christus,
kein spirituelles Erlebnis- NICHTS!!!!!Ich sag nochmal- wers mag soll hingehen aber niemanden zwingen,
sich das anzutun!!!!!
galatea 1. habe ich nichts gegen alte Mütterlein, die ihren Glauben so leben, wie sie es gewohnt sind
2. bin ich nicht aggressiv 3. habe nicht ich den Begriff Murmelbrüder für die Piussekte eingeführt
bzw. regelmäßig benutzt und 4. weiß ich gar nicht, wie man Sudoku spielt!
Falsche Darstellung Doch wenn es um die Alte Messe geht, ist es mit der Kirchentreue vorbei. Im Gegenteil:
Wenn es um die Alte Messe geht, ist diese Gemeinde nicht untreu, sondern der Kirche treu.
@Lolli: Die Messe, die im 10. Jahrhundert gefeiert wurde, hatte mehr Ähnlichkeit mit der „Alten“ als
mit der „Neuen“ Messe! Wer etwas anderes behauptet, lügt!!! o^/
Das gefällt Ihnen, Herr Ben Sirah, genauso wie der weiland kolportierte Begriff von den „Murmeltierbrüdern“,
den Sie tagaus tagein so lange wiederholten, bis er bei den bildungsfernsten der Zuschreiber angekommen
war. Fein. Wenn der Herr lateiniheini in der lateinischen Messe nichts besseres zu tun weiß, als Sudokus
zu lösen, dann ist das deswegen aber noch keine Sudoku-Messe, sondern weiterhin eine lateinische. Es
steht zu hoffen, dass des lateiniheinis Kinder einmal ein humanistisches Gymnasium besuchen. Ansonsten
wäre es, wenn er sich schon so echauffiert, ihm hilfreicher, eine lateinische Messe zu besuchen anstatt
längstens und breitestens seine liturgische, menschliche, theologische, pädagogische und marianischde
Unzulänglichkeit zu feiern. Mit Maria zu Jesus: das wäre ein Anfang. Was, und diese Frage ist die eigentliche:
stört Sie, was macht Sie so aggressiv eingestellt gegenüber murmelnde alte Mütterlein??
Latein war wohl nie deine Spezialität, Heini?! Da du wohl nicht mehr die Zeit miterlebt hast, in der
man mit einem Schott in der Hand die heilige Messe mitverfolgte, hast du wohl auch nie die schon von Papst
Pius X. geforderte und geförderte „participatio actuosa“ – aktive Teilnahme daran erlebt und betrieben.
Es ist in der Tat ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Heiligen Messopfer in der überlieferten,
katholischen Form und dessen, zum neuprotestantischen Abendmahl degenerierten Abklatsch des „Novus Ordo
Missae“! Nur die Alte Messe ist das wahre, katholische Messopfer!!! o^/
Ben Sira ja, etwas weiter weg glaube ich. Das Kuhkaff nennt sich Hagstedt. www.piusbruderschaft.de/…ikt/uebersichtskarte
Da kannst du dann in einer klitzekleinen Kapelle Sudoku spielen. Du brauchst auch nur zur Opfermesse kommen.
Vormesse ist nicht notwendig. Kannste auch länger schlafen
@antipacelli Wenn in St. Peter schon kein Volksaltar steht, d.h. ohnehin schon mit dem Rücken zum Volk
zelebriert wird, wäre es ja auch sehr naheliegend, diese Messen im alten, überlieferten Ritus zu lesen.
Nein mein Freund! Es wäre naheliegend diesen °Anti-Christus-Altar“ so zu gestalten, dass auch der normale
Gläubige der Messe folgen kann und nicht nur „Bahnhof“ versteht! Tja, wers mag soll sich die tridentinische
Messe anhören – man kann dabei sehr gut Sudokus lösen- wers nicht mag, soll halt in einen normalen Gottesdienst
gehen, in dem er die Nähe Jesu Christi spürt und nicht vor lauter Langeweile irgendwelchen japanischen
Zahlenspielen nachgehen muss!
Antipacelli Nein, es ist ein gehöriger Unterschied zwischen alter Messe mit dem Rücken zum Volk und
der neuen Messe mit dem Rücken zum Volk und auf Latein. Aber die großen theologischen Unterschiede will
ich dir nicht erklären. Deine Auffassungsgabe ist eh etwas eingeschränkt. Mit Ausgrenzung hat das hier
nichts zu tun. Anscheinend ist die alte Messe dort wohl nicht gut besucht, sodass es nicht nötig ist,
eine weitere Messe einzurichten. Minderheitenschutz gibt es doch, aber die Minderheit ist so klein…
LM und die Wahrheit da über die wahrheit die von gott selber kommt nicht abgestimmt werden kann. gut,
dass die Form der Liturgie mit der Wahrheit nichts zu tun hat … sonst gäbe es sehr viele Wahrheiten!
@Lolli: Dennoch bleibt ein recht unangenehmes „Gschmäckle“ zurück!!! Das Ganze riecht nämlich, wie
auch sonst das Verhalten der Herren Scheinbischöfen den „restaurativen“ Bestrebungen gegenüber, doch
sehr nach der – ansonsten immer sehr verabscheuten und verurteilten – Ausgrenzung!!! Wenn in St. Peter
schon kein Volksaltar steht, d.h. ohnehin schon mit dem Rücken zum Volk zelebriert wird, wäre es ja
auch sehr naheliegend, diese Messen im alten, überlieferten Ritus zu lesen. Aufgabe einer DBK wäre es,
hier für den nötigen Minderheitenschutz zu sorgen!!! o^/
@LM-Nachschlag Aber ihre sogenannten Räte können Protest ausüben…wenn sich nämlich keine Sau mehr
dafür interressiert und alle nur noch von der Seite querschießen, weil ihnen die „angebliche „Wahrheit“
als das vorkommt, was sie auch ist – als Meinung älterer Herren, die sich für eine Sonderausgabe von
Jesus Christus halten!
Antipacelli Um die Situation aufzuklären. Das sogenannte Damenstift gehört zur Pfarrei und damit haben
die Gläubigen, die eine Alte Messe wünschen, die Möglichkeit, fast jeden Tag, sogar Sonntags, die Messe
zu hören. Auch kann der Priester nicht gezwungen werden, auch wenn eine Gruppe besteht. Er muss den Wünschen
der Gläubigen im Rahmen der Möglichkeiten entsprechen. Wenn eine größere Gruppe die neue Messe in
der Pfarrei wünscht, dann hat die Gruppe der alten Messe eh keine Chance, aber die Möglichkeit sie im
Damenstift zu hören. Es ist ja nicht so, dass die Gruppe, die die neue Messe bevorzugen, durch das Muto
Proprio von den Gläubigen der alten Messe entmündigt wird.
@LM-Friend Aber Sie können über die Wahrheit entscheiden…? Oder nicken Sie immer, wenn Ihr Pfarrer
oder Bischof oder Papst oder Arbeitgeber oder Müllmann Ihnen Anweisungen gibt?
lateiniheini die organisationsform der kirche ist keine demokratie da über die wahrheit die von gott
selber kommt nicht abgestimmt werden kann. sogenannte räte können höchtens über organisatorisches
entscheiden
@Vorposter 1. Ich vermute mal, dass das genannte „Damenstift“ nicht zur Pfarrei St. Peter gehört. Falls
doch, würde ich die Aufregung auch nicht ganz nachvollziehen können. 2. Natürlich müsste man jetzt
streng genommen auch den Wortlaut des MP noch dazu nehmen. Aus der Erinnerung würde ich das Ganze so
interpretieren: Wenn innerhalb einer Pfarrei (nicht etwa in einer Großstadt wie München) noch keine
Messe nach dem außerordentlichen Ritus regelmäßig gelesen wird, dies aber von einer nennenswert großen
Gruppe gewünscht wird, dann muss diese Möglichkeit geschaffen werden. In Pfarreien mit mehreren Kirchen
dürfte es dann wohl ausreichend sein, wenn dies in einer davon der Fall ist.
@antipacelli Ja,sie sagen es! Die Pfarrgemeinderäte können tun und machen, was sie wollen-im Endeffekt
haben sie überhaupt nichts zu sagen! Dies ist auch ein Grund dafür, warum sich kein Mensch mehr für
diese Posten interressiert! Bei uns werden die Gremien mittlerweile zusammengelegt, weil niemand mehr
bereit ist, zu kandidieren! Und immer wieder dieselbe Klage: Wir können tun und lassen, was wir wollen,
wir haben eh keine Chance, was der Erzbischof oder der Papst will, wird eh getan! Meistens scheitert es
ja schon am Ortspfarrer, der dann solange diskutieren lässt, bis keiner mehr Lust hat und es eh allen
egal ist! Kein Wunder, das der RKK die Leute davonlaufen!
Antipecelli Hier ist nirgendwo von einer Gruppe, die die alte Liturgie wünsch, die Rede! Zudem gibt es
ja in der Pfarrei eine Möglichkeit die alte Messe zu hören! Das Verhalten ist völlig korrekt!
Verständnis Vielleicht könnte mir einer bitte das Problem erklären. Wenn ich es richtig verstanden
habe, hat Rom erlaubt das die alte Messe gelesen wird, wenn sich genügend Gläubige finden, die dieses
wünschen. Allerdings gibt es in diesem Ort, oder zumindest in der Nähe, bereits einen Ort wo dieses
geschieht. Ich meine den stift in dem in diesem Bericht geschrieben wird. Wo bitte ist also das Problem,
und wieso setzt sich sich angeblich jemand über die Befehle aus Rom hinweg. Währe nett wenn mir das
jemand erklären könnte. Danke
@Lolli: Sie irren! Der PGR kann und darf grundsätzlich nichts beschließen, was den Weisungen aus Rom
widerspricht! Konkret: Wenn Rom sagt, sobald eine genügend große Gruppe von Gläubigen es wünscht,
dass regelmäßig Messen im „außerordent-lichen“ Ritus zelebriert werden, dann darf sich da weder der
Pfarrer noch ein Laiengremium dagegenstellen. Der betreffende Beschluss des PGR von St. Peter in München
muss daher als nichtig angesehen werden! o^/
Bravo PGR! Es sit sehr begrüßenswert, dass der PGR sich dort so intensiv um die liturgischen Feiern
und um deren ordnung – die sicherlich nach reiflcihe erwogenen pastoralen Geischtspunkten abgestimmt wird –
kümmert. Sehr verantwortungsvoll!
Völlig korrekt Zunächst ist es richtig, der Pfarrer könnte die alte Liturgie feiern, wann er will und
wie er will, aber das will der Pfarrer von St. Peter nicht. Er sitzt ja im Pfarrgemeinderat, ich weis
nicht, wie es im Bistum München/Freising ist, aber in anderen Bistümern ist er einer von den Vorsitzenden
oder sogar der Vorsitzende. Demnach wurde auch der Pfarrer von St. Peter in die Diskussion eingebunden
und er hat sich offensichtlich gegen die alte Messe ausgesprochen. Dann hat der Pfarrgemeinderat beschlossen,
es gibt keine alte Messe in der Pfarrkirche, oder wie es hier passiert ist, es wird nicht als notwendig
angesehen. Völlig korrekter Weg.
@Lolli: Es ist eine Binsenwahrheit, dass das Universalrecht über dem Partikularrecht steht! Was im Staat
gilt, gilt analog auch in der Kirche. Auch im Staat müssen sich die Gesetze bekanntlich an der Verfassung
orientieren und dürfen dieser nicht widersprechen. Die Weisungen aus Rom haben so gesehen einen ähnlichen
Charakter wie die Verfassung in einem demokratischen Staat!
Beschluss der Pfarrgemeinderat hat die Meinung der Gemeinde zum Ausdruck gebracht, dass in St. Peter eine
alte Liturgie nicht notwendig ist, da in der Nachbarschaft eine solche gefeiert wird. Was soll sich der
PGR also angemaßt haben – gegen welchen römischen Beschluss soll er verstoßen haben? Und wenn der Pfarrer
eine solche Liturgie feiern würde oder genehmigen würde – der PGR könnte dagegen nichts tun. Sollte
ein normaler ordentlich inkardinierter Priester in einer Pius-Kapelle eine Messe in Deutsch nach dem neuesten
Messbuch feiern wollen – wie würden sich die Herren dort an den römischen Vorgaben orientieren? Ein
dummdreister Artikel, der aber nicght verfängt!
Antipacelli „Der Pfarrgemeinderat maßt sich also an, in einer Materie, in der er nicht einmal ein Beratungsrecht
hat, […] das universale Kirchenrecht außer Kraft zu setzen. Wieso setzt er das außer Kraft. Hier liegen
eklatante Fehler im Verständnis des Kirchenrechts vor. Der verhält sich in diesem Fall ganz legitim.
Wenn nicht, dann behaupte mir das Gegenteil.
@Vorposter @Lolli: Zuerst lesen, dann lospoltern (oder auch nicht)! Ich beziehe mich auf folgenden Kommentar
der „IK-Nachrichten“, den ich durchaus nachvollziehen kann: „Der Pfarrgemeinderat maßt sich also an,
in einer Materie, in der er nicht einmal ein Beratungsrecht hat, […] das universale Kirchenrecht außer
Kraft zu setzen.“ @Arkanum: Inzwischen – nachdem ich vor ca. 4,5 Jahren aus der Konzilssekte ausgetreten
bin – lässt mich das Thema in der Tat einigermaßen kalt. Für jemand, der die Meinung vertritt, die
Konzilssekte sei die römisch-katholische Kirche und Papa Ratzi deren Oberhaupt, sollte das in jedem Fall
aber ein Thema sein! o^/
Ich weis nicht, was er hat Ich glaube, er weis nicht, was ein Pfarrgemeiderat ist. Er nimmt an, dort sitzen
nur Laien darin… Ich habe auch nicht mitbekommen, dass die neue Messe von Rom verboten worden ist…
Antipacelli Inwiefern setzen sie sich denn hier in St Peter über die Weisungen von Rom hinweg? Ich kann
denen keinen Vorwurf machen. Die verhalten sich hier legitim.
@Lahmi Lolli: Damit wollte ich die Macht der Laiengremien dokumentieren!!! Ähnlich wie sich der PGR in
München über Weisungen aus Rom hinwegsetzt, hatte sich seinerzeit auch der KGR in Fellbach – um diese
Stadt geht es – über eine klare Weisung aus Rom hinweg-gesetzt. Ich bin mir sicher, dass dies ständig
in Tausenden von Laiengremien in den deutschsprachigen Diözesen geschieht!!!