Benedikt XVI.
„Heute urteilt man völlig anders“
Prälat Georg Ratzinger hat wie alle Pädagogen gelegentlich mit einer Ohrfeige erzogen: „Ich war froh, als 1980 körperliche Züchtigungen vom Gesetzgeber ganz verboten wurde.“
Prälat Georg Ratzinger
Prälat Georg Ratzinger
© Roland Noé, Creative Commons Lizenz
(kreuz.net, Regensburg) Prälat Georg Ratzinger (86) hat als Leiter des bekannten Knabenchors Regensburger Domspatzen – erwartungsgemäß – „Watschn“ verteilt.

Das sagte er im Gespräch mit der Regionalzeitung ‘Passauer Neue Presse’.

Der Prälat hat bei Chorproben gelegentlich Ohrfeigen ausgeteilt und dabei „eigentlich immer ein schlechtes Gewissen“ bekommen.

Damals seien Ohrfeigen „einfach die Reaktionsweise auf Verfehlungen oder bewußte Leistungsverweigerung“ gewesen.

Manche Lehrer in den 60er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts hätten eine gewisse Rauheit an den Tag gelegt:

„Ich war dann froh, als 1980 körperliche Züchtigungen vom Gesetzgeber ganz verboten wurde. Daran habe ich mich striktissime gehalten, und ich war innerlich erleichtert.“

Es sei eine „gute Entwicklung, daß der Verzicht auf Ohrfeigen eine durchgehende Erkenntnis wurde“.

Prälat Ratzinger weiß von Fällen, wo oft aus nichtigem Anlaß sehr heftige Ohrfeigen ausgeteilt wurden.

Konkret geht es um den Direktor des Internats der Regensburger Domspatzen. Dieser ging 1992 auch wegen der öffentlichen Kritik an seinen pädagogischen Methoden vorzeitig in Pension.

Auf Konzertreisen haben Schüler die Behandlung auch mit Prälat Ratzinger besprochen:

„Ihre Berichte sind bei mir nicht so angekommen, daß ich glaubte, etwas unternehmen zu müssen.“

Wenn er gewußt hätte, mit welch übertriebener Heftigkeit der Direktor vorging, wäre Prälat Ratzinger eingeschritten:

„Heute urteilt man da natürlich völlig anders.“

Jede brachiale Vorgehensweise werde zu Recht als schrecklich empfunden.

Prälat Ratzinger verurteilt das Geschehene und bitte die Opfer eines anderen – ohne eigene Schuld – um Verzeihung.

Fälle von sexuellem Mißbrauch seien „nie zur Sprache gekommen“: „Das war in der Gesellschaft überhaupt so.“

Die heute gesellschaftlich völlig anerkannte brutale Massen-Abschlachtung von Kindern erwähnte der Prälat interessanterweise nicht.
      
96 Lesermeinungen
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#102   Antipacelli †   18:26:55 | Montag, 15. März 2010
Das Ratt-Singer-Pack soll endlich die Konsequenzen ziehen
und seine kirchlichen Ämter niederlegen!!! o^/ o^/
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#101   Brandenburgis   20:22:20 | Donnerstag, 11. März 2010
Sanctepie
ist irre. Seine sinnlosen Vorwürfe kann er nur hier unter dem Mantel der Anonymität in erstaunlicher Menge los werden. ES reicht jetzt langsam. ICh bin wahrlich kein FSSPX-Freund, doch so gehts nicht.
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#100   sanctepie †   20:11:38 | Donnerstag, 11. März 2010
@Regina
Durfte alles live miterleben. Die Psychopathen und Schänder in der Welt waren mir aber viel lieber als die in der FSSPX. Sie waren so ehrlich und haben sich auf den Teufel berufen. Die FSSPX-Psychopathen berufen sich bei ihren Handlungen auf die römisch katholische Kirche, Jesus Christus, die Muttergottes, die Heiligen und die Tradition. Weiters war der Psychomord der FSSPX-Psychopathen viel grausamer als Prügel, Messer, Peitsche, Schändungen usw. an Prügel, Folter und direkte Gewalt gewöhnt man sich schnell einmal. Die Psychopholter ist sogar so schreckllich, dass man sogar dankbar ist für jeden ehrlichen Tritt und schlag ins Gesicht freut. Wenn mir der Herr Mag. Adelsfürst einfach nur die Fresse poliert hätte, damit ich aus dem ganzen Gesicht blute hätte ich damit umgehen könnnen. Das vortäuschen einer Hilfe in meiner schweren Zeit, wo ich mich gefreut habe Hilfe von einem Mitbruder zu bekommen um danach meine Familie wie den letzten Dreck zu behandeln und sein Hassanruf direkt nach meiner Hochzeit in der Tradition usw. Der Vorteil ist, dass ich die Grausamkeiten der Dämonen und des Menschen immer besser verstehe und auch das Leiden Christie. Was ich leide ist unendlich klein im vergleich zu den Leiden Christie und der Muttergottes. Jetzt weiß ich was es heißt der Teufel kommt als Engel des Lichtes daher und in Gestalt eines Priesters.
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#99   Regina 1961   15:17:18 | Donnerstag, 11. März 2010
@sanctepie
Da schreibt aber eine ziemlich verletzt Seele. Es tut weh, solche Dinge zu lesen.
Regina
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#98   sanctepie †   15:08:26 | Donnerstag, 11. März 2010
Recht hat er.
Die alten Erziehungsmethoden wie Kinder in den Keller sperren, mit Gewalt etwas aufzwingen, Kinder anbrüllen usw. werden innerhalb der FSSPX hochgeschätzt und hochgelobt. Wer seine Kinder nicht schlägt ist ein schlechter Vater oder eine schlechte Mutter laut deren Ansichten. Die Kinder müssen immer gehorchen und wenn nicht dann wird mit Liebesentzug, Gewalt, Züchtigung, Nötigung usw. gedroht solange bis der Willen/Freiheit und jede gesunde Entwicklung des Kindes gebrochen ist. Wen wunder es, wenn innerhalb der Tradition kaltblütige, herzlose und eiskalte Gemeinschaft von Priestern und Laien herangezogen wird welche es sogar schafft meine Familie noch mal einen Tritt zu verpassen, wenn wir schon blutiger auf dem Boden liegen und immer weiter machen und mit großer Freude in die Blutigen Wunden in welche sie hineintreten haufenweise Salz hineinstereuen. Aber sie beten ja für die „schlechten, dreckigen Abschaummenschen“ im stillen Kämmerchen. Der Levit beim Barmherzigen Samariter hat genau so gehandelt. Er hat Christus blutiger liegen lassen aber wahrscheinlich ganz heimlich für ihn gebetet um sein Gewissen zu reinigen. Natürlich sagt die FSSPX das ist katholisch und die Kirche will es so.
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#97   Freudsieg Mundus   00:27:38 | Donnerstag, 11. März 2010
Jeden Tag liest man etwas über Kinder, die Erwachsene mißhandeln
Schläge sind doch im Grunde immer ein Produkt von Hilflosigkeit. Soziale Schwäche. Auch wenn Lehrer sich dazu genötigt sehen Ihre Schüler zu schlagen, so geschiet dies meist aus dem Unvermögen heraus, der Situation anders Herr zu werden. Ein Argument dafür das Schlagen zu verbieten war doch das „angelernte Sozialverhalten“; Es würde sich auf die nächste Generation „vererben“, wenn man Schläge als Kind erfahren hat und dies als Konfliktlösung beigebracht bekommen hat. Bis jetzt kann man aber auf jeden Fall noch nicht erkennen, dass das Verbot Früchte getragen hätte:
ZEIT Artikel vom 10.03.2010: „Kinder quälen 83-Jährige stundenlang“ www.zeit.de/…0310-476-24172908xml
Die ganze Diskussion findet auch auf einer falschen Ebene statt. Man sollte doch immer bedenken, dass hinter den 50 Zeitungsartikeln, die man da Morgens auf dem Tisch bekommt, das Leben von mehreren Milliarden Menschen steht. Wenn jeder Erdenbürger in seinem Leben nur einen einzigen Fehler macht, dann kann man die gar nicht alle zur Kenntnis nehmen.
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#96   unbestechlicher   21:46:23 | Mittwoch, 10. März 2010
Und wie sieht es aus mit einer Entschädigung?
Also für die Kopfnüsse und Ohrfeigen die Herr Georg ausgeteilt hat? Tarife: Der Prügelprinz aus Hannover darf pro Maulschelle 100 000 € latzen, dem gefeuerten Erz-Abt aus Ö. waren ein bloßes Knietätscheln (Schmerzensgeld – kein Schweigegeld) immerhin 5000 € wert. Da sollte sich der Papstbruder nicht lumpen lassen. Die Kopfnüssen und Schellen hat er ja bereits zugegeben und hat das so begründet dass diese Maßnahmen damals üblich waren. Handelte es sich um einen Befehlsnotstand? Musste der fromme Bruder diese Maßnahmen ergreifen? Wären ihm Nachteile entstanden wenn er diese Kopfnüsse und Maulschellen nicht verabreicht hätte? Welche denn ggf? Er soll ordentlich was hinlegen und sich Entschuldigungen sparen. Geld ist ja genug da.
Alles Gute und Gottes Segen :-D :-D :-D
vom Unbestechlichen
Der Segen gilt natürlich nicht für Knietätschler und Maulschellen-Pfarrer. >:)
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#95   Paulaner †   08:23:43 | Mittwoch, 10. März 2010
aber Kairos, überlaß das gefälligst mir, wie ich auf das „wir“ der Vineta antworte…
Kairos: @ paulaner
„Versetzen wir uns in die Zeit vor 1980:“
Da ist eine zeitliche Schnittstelle ähnlich einem halbdurchlässigen Spiegel. Siehst DU durch? Vineta hat dazu zwar aufgerufen aber es geht nicht.
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#94   Kairos †   07:33:18 | Mittwoch, 10. März 2010
@ paulaner
Ihre pauschale Einschätzung der Generation 1980+ zeugt von wahrer christlichen Nächstenliebe und einem wundervollen christlichen Menschenbild. Ich finde das ganz toll, passen Sie nur auf, wenn Sie nicht per Zufall als A… bezeichnet werden.
Ihre überaus prägnante Sichtweise trägt sehr zum Miteinander der Generationen bei.
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#93   Paulaner †   07:02:36 | Mittwoch, 10. März 2010
Und DAS möchtest du den verzogenen Fratzen von 1980+ erklären?
Vineta: Versetzen wir uns in die Zeit vor 1980:
:-D
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#92   Vineta   01:55:01 | Mittwoch, 10. März 2010
Versetzen wir uns in die Zeit vor 1980:
Laut Wikipedia wurde in Bayern die Prügelstrafe an den Schulen erst 1980 abgeschafft.
Was nun den Direktor des Internates der Regensburger Domspatzen und alle Erzieher und Lehrer der Schüler angeht – hätten die nicht sich bei bodenloser Respektlosigkeit telefonisch oder brieflich an die Eltern wenden können, die doch stolz darauf waren, daß ihr Sohn dort eine hervorragende musikalische und religöse Bildung mitbekam ? Und hätten sie nicht mit der Androhung eines Rauswurfs ( bzw. dessen Durchführung) künftige Respektlosigkeiten eines Schülers leicht ( d.h. ohne hinlangen zu müssen) unterbinden können?
Anders die Situation an den Staatlichen Schulen vor 1980. Hier stand ein Lehrer nicht selten 50 oder noch mehr Hauptschülern gegenüber. Rücksprachen mit Eltern bei flegelhaftem Benehmen fruchteten da oft wenig. Und ein Rauswurf aus einer Schule, die der Schüler laut Schulpflicht zu besuchen hat ???
Frage: Welche vor dem Jahr 1980 erteilten körperlichen Strafen sind leichter nachvollziehbar? Die an Pflichtschulen oder freiwillig besuchten Schulen ?
Und wenn man jetzt noch in Rechnung stellt, daß auf den freiwillig besuchten Staatlichen Gymnasien mindestens seit dem Krieg keine Körperstrafen vorkamen, sondern nur Verweise!!??
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#91   timpressum †   01:01:04 | Mittwoch, 10. März 2010
Ohrfeigen
Clemens, es kommt noch dazu, daß ein Kind körperlich einfach einem Erwachsenen unterlegen ist!
Zu körperlichen Züchtigungen kann ich nur sagen:
Kinder verstehen nicht, daß die Hand, die sie streichelt und versorgt, auf einmal Schmerzen bereitet. Sie lernen auch so sehr schnell, daß man Konflikte ganz einfach mit Gewalt lösen kann. Wo das hinführt, brauche ich nicht weiter zu erläutern…
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#90   Kairos †   22:33:08 | Dienstag, 9. März 2010
anmerkungen
@ Clemens H.
ich kann Ihnen in Ihrer Beurteilung nur voll und ganz zustimmen und ihr ist nichts hinzuzufügen. DANKE
@ AnnaAndreasTeresaSebastian
ich habe selbst erfahren müssen, wie mir durch eine unberechtigte Ohrfeige eines Lehrers das Trommelfell geplatz ist. Dies einfach nur mit „das hat niemandem geschadet“ zu bezeichnen, finde ich schon befremdlich. Auch hatten wir in den siebziger Jahren noch schlüsselbundwerfende Lehrer. Ob dies alles dem damaligen Stand der Pädagogik entsprach, wage ich zu bezweifeln. Für mich ist beides Gewaltanwendung, wobei die gesundheitliche Schädigung von Kindern in Kauf genommen wurde. Und dies soll gut gewesen sein? Ich habe mir damals eins geschworen: Kein Kind wird von mir jemals Gewalt erfahren. Und ich bin dankbar dafür, dass ich dies bis heute durchgehalten habe.
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#89   Clemens H. †   22:21:57 | Dienstag, 9. März 2010
Lorenz: Teil 2
Soo, bwd und beantworte Ihnen gerne die zweite Frage.
Man muss die Fälle, in denen „Zustimmung“ des Kindes / Jugendlichen vorlag, aus Gründen des Opferschutzes ganz genauso behandeln wie die Fälle, in denen der Täter gegen den Willen des Opfers gehandelt hat – DENN: Als erwachsener Erzieher oder andere Bezugsperson, gerade dann wenn ein Machtgefälle besteht und/oder Abhängigkeiten, kann man Kinder und Jugendliche unwahrscheinlich beeinflussen. Das geht soweit, dass es möglich ist, den Kindern die eigenen Wünsche als die eigenen einzureden. Zudem: Jeder Täter könnte sich darauf herausreden, dass sein Opfer „es auch gewollt hat“ – wer könnte das je widerlegen? Es stünde plötzlich Aussage gegen Aussage. Oder der Täter könnte sich darauf herausreden, subjektiv angenommen zu haben, das Opfer habe es gewollt – etwa, wenn es sich nicht gewehrt hat. Dann müsste ein Gericht den Täter freisprechen, wenn man das nicht würde widerlegen können – und wie sollte man das? Bei Strafzumessungen ist das subjektive Gefühl wichtig – etwa dann, wenn jemand sich aus seiner Sicht verteidigen musste, weil er um sein Leben fürchtete, diese Gefahr objektiv aber nicht bestand.
Aus all jenen Gründen ist es für den Kinderschutz absolut notwendig, solche „Beziehungen“ allgemein zu verbieten und unter scharfe Strafe zu stellen. Dann ist es eindeutig.
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#88   AnnaAndreasTeresaSebastian   21:56:48 | Dienstag, 9. März 2010
Ohrfeigen
Heute braucht man Schulpsycholgen, früher gab es ordentliche Watschn und die haben niemanden geschadet. Daraus nun Mißbrauchsfälle herbeizureden ist schon sehr überzogen.
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#87   timpressum †   21:37:46 | Dienstag, 9. März 2010
Endlich Hilfe für die Opfer
Den Opfern ist bestimmt damit geholfen, daß Ratzinger die Ohrfeigen mit schlechte Gewissen verabreicht hat und froh war als man das nicht mehr durfte!
Es bleibt zwar die die Frage, warum er überhaupt Ohrfeigen verteilt hat, aber die läßt sich einfach beantworten: Schlechte Pädagogen haben am Ende nur schlagende „Argumente“!
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#86   Clemens H. †   19:18:21 | Dienstag, 9. März 2010
Nun, Lorenz
stellen Sie sich mal die prinzipielle Frage, warum alle menschlichen Gesellschaften „Mord“ als absolut verwerflich ansehen.
Es ist nicht das Leid des Mordopfers, was Mord in unseren Augen so schlimm macht, denn ein Leiden des Opfers könnte man in der Tat komplett vermeiden. Mord wird aus anderen Gründen als schlimm(s)tes Verbrechen angesehen. Z.B. aus folgenden Gründen:
– das Leiden der Hinterbliebenen, Freunde, Verwandten
– der Eingriff in die Lebensplanung oben genannter
– die Angst der Menschen vor dem eigenen Tod
– der Lebenswunsch des Opfers
All das spielt bei Abtreibungen keine Rolle. Niemand trauert, der Fötus hat naturgemäß keine Freunde, keine Wünsche, kein Bewußtsein, keine Lebensplanung wird zerstört, die anderen Menschen fühlen sich bei Straflosigkeit der Abtreibung nicht bedroht.
In einem gewissen Anteil der „Fälle“ haben die Minderjährigen zugestimmt. Sie waren schon geschlechtsreif und hatten ähnliche Wünsche wie ihr Erzieher. Wie beurteilt man diese Fälle, wenn man gar nicht von subjektivem Leiden ausgehen kann?
Später, ich muss grad mal kurz weg.
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#85   wort   19:10:38 | Dienstag, 9. März 2010
wer Jude ist, tut so etwas nicht
ja sterben sollen sie, ihr Blut über sie!“ (ebd 20, 13). Beide Verbote stehen nicht für sich; sie sind jeweils eingebettet in eine ganze Reihe von Verboten der verschiedensten sexuellen Praktiken.
Die Mischna (mSanhedrin 7, 4) bekräftigt die biblische Androhung der Todesstrafe für den sexuellen Verkehr zwischen zwei Männern). Auch wenn dies unter veränderten Verhältnissen nur noch symbolische Bedeutung hat, zeigt es doch deutlich die anhaltende Schärfe der Verurteilung.
Der Talmud (bSanhedrin 54a) bekräftigt diese Einstellung. Wenn es sich um zwei erwachsene Partner handelt und sie beide einvernehmlich handeln, müssen beide sterben, andernfalls nur der erwachsene Partner oder der Vergewaltiger. An einer anderen Stelle allerdings erklärt der Talmud kurzerhand, dieses Problem existiere für das Judentum nicht, da es keine jüdischen Homosexuellen gebe. Ein prominenter Lehrer hatte einst verboten, daß ein unverheirateter Mann männliche Kinder unterrichte, oder daß zwei unverheiratete Männer unter einer Decke schliefen (mKidduschin IV, 13, 15). Aber die Mehrheit hatte das Verbot nicht akzeptiert. Denn, so verekündet der Talmud lapidar, „in Israel gibt es niemand, der schwule Praktiken (mischkáv sachúr) betreibt“ (bKidduschin 82a. Mit anderen Worten: wer Jude ist, tut so etwas nicht. Wer es tut, ist kein Jude.
Weibliche Homosexualität wird in der Bibel nicht erwähnt. Im Talmud wird sie ebenfalls verworfen, wenn auch nicht so schroff wie die männliche. Ein rabbinischer Kommentar …
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#84   Paulaner †   19:06:01 | Dienstag, 9. März 2010
Schäm dich, Lorenz!
Lorenz: An Clemens: Befummeln vs. Zerfetzen.
Egal ob sie zugestimmt haben, die Eltern haben die Kinder in die Obhut gegeben mit dem Vertrauen, daß sie da in Gewahrsam vor dem >:) sind.
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#83   wort   19:04:17 | Dienstag, 9. März 2010
Juden und Homosexualität
Das Thema ist konfliktgeladen. Denn es gibt homosexuelle Jüdinnen und Juden- aber die Normen, auf denen das Judentum gründet, schließen homosexuelle Menschen anscheinend aus. Wenn ich also als Jüdin oder Jude und zugleich als homosexueller Mensch auf die Welt gekommen bin, muß ich mich diesem Konflikt stellen. Ich kann versuchen, ihm auszuweichen, indem ich mich um die Normen meiner Kultur oder Religion nicht kümmere und meine Homosexualität auslebe, als gäbe es diese Normen nicht. Aber was für ein Jude, was für eine Jüdin bin ich dann? Auf welcher Basis beruht dann noch mein Jüdischsein? Oder ich kann versuchen, mich den Forderungen dieser Normen und der jüdischen Gesellschaft, die sie vertritt, zu beugen, indem ich meine Homosexualität verstecke oder gar unterdrücke. Aber was für ein Mensch bin ich dann noch, so im Mittelpunkt meines biologischen, sozialen und kulturellen Daseins amputiert? Das ist der Konflikt. Wir müssen die Lösung finden, beiden Anteilen unserer Person gerecht zu werden.Homosexualität in der hebräischen Bibel und im Talmud
Die Normen finden wir in der Heiligen Schrift und, mehr beiläufig, im Talmud, den für das Judentum grundlegenden beiden Büchern. In der Bibel steht das strikte Verbot: „Du sollst nicht mit einem Mann schlafen, wie man mit einer Frau schläft; ein Greuel ist das.“ (Wajjikra/Lev 18, 22). Und, zwei Kapitel weiter, noch schärfer: „Wenn ein Mann mit einem Mann schläft wie mit einer Frau- ein Greuel haben beide verübt, sterben, ja sterben s…
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#82   hieronymus333   18:59:30 | Dienstag, 9. März 2010
Heute urteilt man völlig anders
Ein riesen lol zu diesem Beitrag! Machen wir es doch wie die drei Affen. :-D :-D :-D
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#81   Lorenz   18:58:01 | Dienstag, 9. März 2010
An Clemens: Befummeln vs. Zerfetzen.
Ja ich sage Befummeln, weil über das genaue Ausmaß der Übertritte nichts bekannt wird und ich die Dinge nicht gern aufblase.
Zum Zerfetzen kleiner Kinder: Dabei entsteht kein Leid sagen Sie. Das kann ich nicht verstehen. Ich bin kein Pädiater, aber letztlich gilt doch selbst wenn Sie recht haben. Ich darf niemanden zerfetzen, nur weil es es nicht merkt:
Beispiele: Mit 100 km/h von hinten „umnieten“ oder ein sanftes Sedativum einflößen und dann kalt machen oder so ähnlich.
Und zur Frage des Leides bei Missbrauch würde mich auch noch Folgendes interessieren:
In einem gewissen Anteil der „Fälle“ haben die Minderjährigen zugestimmt. Sie waren schon geschlechtsreif und hatten ähnliche Wünsche wie ihr Erzieher. Wie beurteilt man diese Fälle, wenn man gar nicht von subjektivem Leiden ausgehen kann?
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#80   ignosti †   18:44:44 | Dienstag, 9. März 2010
@prediger
anstelle uns hier anzuöden, stelle doch einfach den entsprechenden Link www.islamic.org.uk/deutsch/homosex.html zu deinem Unsinn zur Verfügung. Wen es interessiert, kann es dann ja nachlesen.
ignosti, gelangweilt
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#79   Weiße Rose   18:27:01 | Dienstag, 9. März 2010
@Clemens
Von Nazi-Schergen wie Ihnen brauch ich mir gar nichts sagen lassen.
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#77   Clemens H. †   18:24:27 | Dienstag, 9. März 2010
Weiße Rose: All das Gejammer
und Gezeter, was Sie da bringen, wurde schon xmal durchgekaut.
Bööp, Sie sind draussen.
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#75   ErnstSchneider   18:21:34 | Dienstag, 9. März 2010
@prediger
Was hat dein Geschreibsel mit dem Thema hier zu tun?.
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#73   unbestechlicher   18:12:49 | Dienstag, 9. März 2010
Landorganist
Wieviele Gefängnissplätze braucht man denn für Kinderschänder? Was schätzen Sie? Und wie viele Plätze soll man für die katholische Abteilung reservieren?
Das bin ich mal gespannt was Ihnen einfällt
Gottes Segen und viel Einfallsreichtung
vom Unbestechlichen :-D :-D :-D
Der Segen gilt nicht für Kinderschänder aller Religionen.
Strafe muss sein ! >:)
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#72   noch ein Landorganist   18:07:24 | Dienstag, 9. März 2010
Wir brauchen ganz dringend
Gefängnisse für mindestens 40 Millionen Deutsche. Alle diese haben nämliche Kindern im Rahmen ihres erzieherischen Auftrags schon mal eine Backpfeife gegeben oder harscher am Arm gepackt!
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#70   unbestechlicher   17:59:01 | Dienstag, 9. März 2010
Abtreibung oder Kindermißbrauch
Der katholischen Kirche wird derzeit in Dtl. vorgeworfen Kindesmißbrauch geduldet zu haben. Es wird ihr nicht vorgeworfen die Abtreibung von Kindern gutzuheißen. Wenn die Kirche Abtreibungen verhindern will ist das gut so.
Konsequenterweise sollten nicht nur die ungeborenen sondern auch die geborenenen Kinder geschützt werden. Und das vor den eigenen Geistlichen, wenn nötig. Wenn man den Kinderschutz vor Geistlichen fordert wird man von manchen als Kirchenfeind hingestellt. Kirchenfeinde sind allerdings diejenigen welche Vertrauen mißbrauchen und in unverantwortlicher Weise in das Leben von Kindern und Jugendlichen eingreifen. Mit der Vertuschungsstrategie und mit dem Grundsatz diese Straftaten nicht dem Staat zu übergeben haben sich die Kirchenleute selbst den Schaden zugefügt den sie jetzt beklagen. Wie viele von den eigenen Mitgliedern haben denn noch Vertrauen in Bischöfe welche abwiegeln und vertuschen?
Alles Gute und Gottes Segen
Der Unbestechliche
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#69   Weiße Rose   17:56:42 | Dienstag, 9. März 2010
@Clemens
Bei Abtreibungen entsteht kein Leid, das ist der springende Punkt.
Wie bitte??????? Ein Mensch wird umgebracht! Ein beseeltes Wesen wird vernichtet! Kein Leiden www.mscperu.org/…ocast/22semuerto.JPG
Wenns nach Ihnen ginge, dürfte man also einfach so umbringen wen man will. Hauptsache man verpasst ihm vorher ne Narkose, damit er nicht leiden muss.
Mit Ihren Aussagen haben Sie sich als Menschenhasser geoutet, der nicht besser ist als ein Nazi!
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#67   ignosti †   17:55:00 | Dienstag, 9. März 2010
Clemens H.
Aufrichtige Zustimmung!
Ich möchte ergänzen: was stört es mich, gestorben zu sein? Ich weiß ja nicht, je gelebt zu haben!
Ignosti, sinnend
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#66   Clemens H. †   17:50:54 | Dienstag, 9. März 2010
Lorens: Ganz einfach, ganz klar.
Lieber Clemens,
das ist es eben, was ich nicht kapiere. Wieso ist es schlimmer ein Kind zu befummeln, als es zu zerfetzen?
Bei Abtreibungen entsteht kein Leid, das ist der springende Punkt. Dass das „Mord“ sei, dass dabei „ein Kind zerfetzt“ wird, das ist alleine auf eurem Glaubens-Mist gewachsen. Weder sieht noch sah der Gesetzgeber es jemals so noch die Kirchen, dass Abtreibung „Mord“ sei.
Im Abtreibungsfall wird ein Fötus entfernt, meistens in den ersten paar Wochen, wenn das Gewebe im Bauch der Frau nichmal ein Nervenzentrum hat, um irgendetwas fühlen geschweige denn leiden zu können.
Kinder hingegen, die „befummelt“ werden, wie Sie es auszudrücken pflegen, oder vergewaltigt oder sonstwie mißhandelt, leiden oft ein Leben lang (mehrere Jahrzehnte!) unter selbigem. Manchmal so sehr, dass sie Selbstmordgedanken haben, Selbstmord begehen oder selber wiederum ihre eigenen Kinder mißbrauchen oder mißhandeln. Das Leid setzt sich also fort.
Wenn ich mich fiktiv entscheiden müsste, abgetrieben oder als Kind vergewaltigt wordden zu sein, ich würde ohne Zweifel die Abtreibung wählen – was störte es mich, nie geboren worden zu sein? Ich würde ja nichts vermissen.
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#64   Lorenz   17:27:43 | Dienstag, 9. März 2010
Hein Mueck und Clemens
Lieber Herr Mück,
was genau kritisieren Sie an meinen Beiträgen. Ihre Vorwürfe scheinen mir etwas pauschal.
Lieber Clemens,
das ist es eben, was ich nicht kapiere. Wieso ist es schlimmer ein Kind zu befummeln, als es zu zerfetzen?
Helfen Sie mir bitte!
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#63   karljosef   17:18:08 | Dienstag, 9. März 2010
Prügel Joschka
ist denn der Zurückgetreten?
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#62   Horst Metzker   17:16:12 | Dienstag, 9. März 2010
Mal ein Einwurf!
Wenn wir täglich mit den Meldungen über physischer und psychischer Gewalt überflutet werden, sprengt es uns das Vorstellungsvermögen, wir können nur ungläubig zu Kenntnis nehmen.
Nun leben wir aber in einem sogenannt zivilisiertem Staat, in dem alles und jedes detailiert geregelt ist und über Medien verfügt, die alles und jedes „auskundschaften.“
Wie ist dies aber in Staaten der 3. Welt. Welche Horrormeldungen würden wir da hören?
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#61   Goldengel   17:01:12 | Dienstag, 9. März 2010
Freudsieg Mundus
Die gesellschaftlichen Spielregeln haben sich im letzten Vierteljahrhundert massiv verändert.
Gibt’s überhaupt noch Spielregeln? :-D
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#60   Freudsieg Mundus   16:53:38 | Dienstag, 9. März 2010
@ St. Anton: Vielleicht dürfen Erwachsene heute Kinder nicht mehr schlagen…
… dafür schlagen Kinder heute vermehrt Erwachsene.
WAZ Artikel vom 08.03.2010: „Wir wollten ein paar Leute abklatschen“ www.derwesten.de/…schen-id2691436.html
Aber bei dem von Ihnen gewählten Heiligen St. Antonius (Quelle Heiligenlexikon www.heiligenlexikon.de/…onius_der_Grosse.htm): „Tatsächlich hat das Symbol der Schweine seine Begründung darin, dass später der Antoniterorden bevorzugt Schweine hielt – die er als Gottes Geschöpfe aber frei laufen ließ, worauf der Ausspruch frech wie ein Antoniusschwein zurückgeht“, könnte man zu dem Schluss kommen, dass es bei Ihnen kein Unbehagen hervorruft, wenn sich die „Ferkel“ „keilen“.
Sprichwörter 23, 12-14: „Öffne dein Herz für die Zucht, dein Ohr für verständige Reden! Erspar dem Knaben die Züchtigung nicht; wenn du ihn schlägst mit dem Stock, wird er nicht sterben. Du schlägst ihn mit dem Stock, bewahrst aber sein Leben vor der Unterwelt.“
Die gesellschaftlichen Spielregeln haben sich im letzten Vierteljahrhundert massiv verändert.
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#59   Hein_Mueck_01 †   16:43:15 | Dienstag, 9. März 2010
lorenz
1. das kann nicht dein ernst sein!!!!…dann prügel deine blagen, nimm deine frau auch wenns ihr nicht passt, da du ja chef bist)…2.ich hoffe der beitrag war einfach nur blöd…könnte auch von den doofkatho kommen.wenns wirklich so ist, dann tu dich mit dem insekt, weihnachtsbaumtand und anderen zusammen
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#58   Clemens H. †   16:24:09 | Dienstag, 9. März 2010
Lorenz: Ganz klar:
Was ist schlimmer?
Abtreibung oder Kindesmissbrauch?
Ganz klar: Kindesmißbrauch.
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#57   Hein_Mueck_01 †   16:21:48 | Dienstag, 9. März 2010
lach…
das habe ich schon 1981 gemacht…
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#56   r.ruhrgebietler   16:15:57 | Dienstag, 9. März 2010
jetzt ist hohe Zeit
aus der konzils“kirche“ auszutreten – Kirchensteuer sparen! Raus aus der Kirchensteuerfalle der BRD!
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#55   Hein_Mueck_01 †   15:56:11 | Dienstag, 9. März 2010
@sefirot
komischerweise werden auch frauen missbraucht, ich habe nichts davon gehört, das männer abgetrieben haben, weil sie nicht schwanger werden können
…w******…gehört das auch dazu???
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#54   Lorenz   15:55:22 | Dienstag, 9. März 2010
Sollten wir Vater und Mutter nicht ehren?
Wenn wir die Bemühungen der Altvorderen um die Erziehung, so wie es nun geschieht, missbilligen, verstoßen wir dann nicht auch gegen das Gebot, Vater und Mutter zu ehren?
Ist die Abschaffung des Züchtigungsrechts und die Beschimpfung aller vorangegangenen Generationen wegen deren Erziehungmethoden nicht zugleich Ausdruck einer großen Besserwisserei einer im Rausch der Selbstgerechtigkeit untergehenden Generation?
Weiß jemand mehr?
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#53   St. Anton †   15:47:54 | Dienstag, 9. März 2010
Schläger Ratzinger
Der Prälat hat bei Chorproben gelegentlich Ohrfeigen ausgeteilt und dabei „eigentlich immer ein schlechtes Gewissen“ bekommen.
Wofür hat man sein Gewissen eigentlich? Wohl doch, um ihm zu folgen, oder wurde Ratzinger von der Gesellschaft gezwungen, Kinder zu schlagen? Wohl kaum.
Peinlich.
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#52   Sefirot   15:43:13 | Dienstag, 9. März 2010
Wer mistbraucht,
wird auch abtreiben… Beides
liegt in der gleichen Phalanx…!
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#51   Lorenz   15:41:00 | Dienstag, 9. März 2010
Zusammenhang Abtreibung und Missbrauch
Ich erkläre mir diese Kontextualisierung im Beitrag so:
In der gegenwärtigen Debatte geht es um Kindesmissbrauch als Tat von unverzeihlicher Schwere. Die Empörungswellen überschlagen sich.
Nur: Die Beurteilung von Schuld erfordert eigentlich eine Relationierung von Schuld.
Hier könnte u.a. folgende Frage helfen:
Was ist schlimmer?
Abtreibung oder Kindesmissbrauch?
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#50   mens sana in corpore sano   15:32:09 | Dienstag, 9. März 2010
Fälle von sexuellem Mißbrauch
Fälle von sexuellem Mißbrauch seien „nie zur Sprache gekommen“:
Das sagt ja ausdrücklich nicht, solche Fälle seien nicht vorgekommen.
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#49   Hein_Mueck_01 †   15:09:13 | Dienstag, 9. März 2010
es geht doch ums
prinzip…egal, wer kinder f*****…ob männlein oder weiblein…es gibt kein schönreden!!!!!!!!!!!!!
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#48   unbestechlicher   15:01:56 | Dienstag, 9. März 2010
Herr Fides
Man wird doch den alten Herren mal darauf aufmerksam machen dürfen dass körperliche Züchtigungen das kleinere Problem sind und sexueller Mussbrauch das größere Problem sind. Er sollte sich dringend mal zum größeren Problem äußern und sich den Opfern zuwenden. Zu den Opfern hat der Herr nichts gesagt, schäbig genug. Es geht mir nicht um das Niedermachen des Klerus und der Kirche, das schaffen die Herren gerade selbst. Übrigens: Kinderschänder-Priester sind keine Mitglieder der Kirche, sie handeln kirchen- und menschenfeindlich. Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit sind gefragt. Keine weiteren Vertuschungen und Schönreden.
Gottes Segen vom Unbestechlichen
:-D :-D :-D
allerdings nicht für Kinderschänder, Perverslinge und Kirchenfeinde
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#47   Hein_Mueck_01 †   14:54:48 | Dienstag, 9. März 2010
wenn du criticon
von einem, in deinen augen alten sack, einer respektsperson angegrabbelt wirst, der dir auch noch ein schlechtes gewissen einredet, weil du ja kurze hose angehabt hast??.was machst du dann???
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#46   fides et ratio   14:51:25 | Dienstag, 9. März 2010
unbestechlicher – mit Verlaub, Sie sind ein Flegel!
Prälat Ratzimger hat sich allem Anschein nach zu den Erziehungsmethoden der damaligen Zeit geäußert, zu denen durchaus Ohrfeigen und dergl. gehörten, Maßnahmen, die man heute unter den Begriff der körperlichen Gewalt bzw. hier und da der Mißhandlung subsumiert. Er hat sich jedoch nicht zu sexuellen Übergriffen und Mißbräuchen geäußert oder gar versucht, beide miteinander zu verquicken, um beides in den Kontext damaligen Erziehungsmethoden zu stellen. Warum tun Sie dann so, als hätte dies der Prälat getan, warum insinuieren und unterstellen Sie Derartiges? Auch Ihnen scheint es nur um das Niedermachen der Kirche und ihres Klerus zu gehen. Ehrlichkeit und Wahrhaftigjeit sehen anders aus!
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#45   unbestechlicher   14:41:27 | Dienstag, 9. März 2010
Georg Ratzinger
hat wohl recht wenn es sagt dass körperliche Züchtigungen bis in die 70er Jahre dem Zeitgeist entsprachen. Er kann allerdings sexuellen Missbrauch durch kath. Geistliche nicht im Nachhinein legalisieren. Missbrauch war auch damals verboten. Ziemlich übel dass der alte Herr da nicht differenziert. Die Regensburger Domspatzen, lieber Criticon, werden übrigens von den geistlichen Perverslingen in den Dreck gezogen und nicht von den bedauernswerten Opfern.
Unschuldige Kinder !
Gottes Segen vom Unbestechlichen
:-D :-D :-D
Der Segen gilt nicht für kirchenfeindliche Perverslinge in Kutte und schwarzem Anzug. Das sei Gott vor. Diese Herren werden bald angebraten.
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#44   Hein_Mueck_01 †   14:35:57 | Dienstag, 9. März 2010
in einigen staaten
ist auch öffentliches küssen verboten…das umziehen in der öffentlichkeit ist verboten, nacktbaden ist verboten etc…alles bigott…und schläge als erziehungsmaßnahme sind komplett daneben…ich bin auch mit teppichklopfern etc. geschlagen worden…nur…irgendwann ist mein vater dann auf die idee gekommen, dass das scheiße ist…das macht auch kindern verhuschte, komplexbeladene dinger, die nicht wirklich mit dem leben klar kommen, weil sie vor allem angst haben, was mit autorität zu tun hat…ich rechne meinem vater die entschuldigung sehr hoch an!!! eltern sind auch nur das produkt ihrer eigenen erziehung…
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#43   Criticon   14:33:11 | Dienstag, 9. März 2010
Nun sollen auch noch …
… die Regensburger Domspatzen in den Druck gezogen werden. Bisher waren die Eltern stolz darauf, wenn ihre Kinder Mitglied in diesem Chor werden durften.
Und so wird es auch bleiben. Wer in den Schlamm greift, um damit herzuwerfen, beschmutzt sich selbst am allermeisten, ihr dreckigen Kirchenfeinde.
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#42   Arkanum/kreuts.net †   14:23:35 | Dienstag, 9. März 2010
gute Frage,
deshalb hatte ich auch gefragt, in welche Stadtkasse das Bußgeld denn soll, nachdem sie atomisiert wurde … :-D
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#41   kristall   14:21:26 | Dienstag, 9. März 2010
Arkanum/kreuts.net
Ja,wenn da einer eine Atombombe zündet wer bestraft in wohl???
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#40   Arkanum/kreuts.net †   14:14:13 | Dienstag, 9. März 2010
und es kommt noch besser …
in einigen Städten Kaliforniens und ganz Utah ist das Zünden eines Atomsprengkopfes eine Ordnungswidrigkeit und wird mit Geldbuße bis zu 500 US$ in die Stadtkasse (welche?) bestraft, aber der Besitz ist straffrei.
Nebraska, Oklahoma, Tennessee und Ohio haben den Walfang in exakten Gesetzen geregelt, aber keiner der Staaten liegt am Meer …
und in Texas ist es strafbar, ohne Scheibenwischer Auto zu fahren. Zwar per se ein sinnvolles Gesetz, aber eine Windschutzscheibe ist nicht vorgeschrieben … nur Scheibenwischer müssen sein.
Letztlich wurde der Sioux-Begriff „Squaw“ (= Frau) vor 12 Jahren aus allen Landkarten Minnesotas gestrichen, nachdem sich herausgestellt hatte, daß dasselbe Wort in einer anderen und schon ausgestorbenen Indianersprache „Muschi“ bedeutet …
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#39   unbestechlicher   14:10:48 | Dienstag, 9. März 2010
Landorganist
Vor allem die perversen Kinderschänder und Klingelbeutelträger dürfen nicht mehr in die Gottesdienste!
Gegen Faustfeuerwaffen und Lederpeitschen zur Abwehr der perversen Porno Pater und Porno Priester (PPPP) darf uns nichts zu teuer sein. Bald braten sie in der Hölle, das wird schön.
Gruß und Segen vom Unbestechlichen
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#38   noch ein Landorganist   14:04:20 | Dienstag, 9. März 2010
gutes Gesetz
ich bin für geladene Waffen im Gottesdienst zur Abwehr von Homostörern, Muselschweinen und sonstigen lateinfaschistischen Kommuniondieben
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#37   Joseph von Eichendorff   14:00:45 | Dienstag, 9. März 2010
Hessen
Als Bundesland der Bundesrepublik Deutschland ist Hessen sowieso nicht Mitglied der EU, die BRD ist dies.
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#36   Arkanum/kreuts.net †   13:48:42 | Dienstag, 9. März 2010
ich weiß es nur von Hessen …
und insgesamt ist das in den meisten europäischen Ländern ein eher seltenes Phänomen.
Häufiger kommt es in angelsächsischen Ländern vor, daß Gesetzbücher oft jahrhundertelang nicht entrümpelt werden und veraltete Gesetze zwar außer Kraft sind, aber immer noch in den Gesetzbüchern stehen – v.a. in den USA findet man das oft.
So ist es z.B. in Maine und Georgia heute noch formell verboten, einem Gottesdienst ohne geladenes Gewehr beizuwohnen … das Gesetz stammt noch aus der Zeit, als jederzeit mit Indianerüberfällen zu rechnen war, und es wird heute nicht mehr durchgesetzt, aber gestrichen hat man es auch nicht …
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#35   Paulaner †   13:42:47 | Dienstag, 9. März 2010
wollemerse reilasse?
Todesstrafe in Hessen …
Darf Hessen dann eigentlich Mitglied in der EU sein?
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#34   Lisibald Poier †   13:41:08 | Dienstag, 9. März 2010
@Arkanum/kreuts.net
Ist freilich interessant. Gibt es noch andere solcher Fälle in Europa oder ist Hessen eine Ausnahme? Hast Du vielleicht weiter recherchiert?
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#33   Arkanum/kreuts.net †   13:39:29 | Dienstag, 9. März 2010
als Teil der Bundesrepublik ja,
denn dieser Teil der hessischen Verfassung wird durch die Abschaffung der Todesstrafe im Grundgesetz außer Kraft gesetzt.
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#32   walderer   13:38:03 | Dienstag, 9. März 2010
@arkanum
vermutlich war er halt damals schon blind…der arme!
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#31   Lisibald Poier †   13:37:30 | Dienstag, 9. März 2010
@Arkanum/kreuts.net
Todesstrafe in Hessen …
Darf Hessen dann eigentlich Mitglied in der EU sein?
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#30   Arkanum/kreuts.net †   13:35:09 | Dienstag, 9. März 2010
genau genommen hätte er schon sieben Jahre vorher
erleichtert sein können, denn das „Züchtigungsrecht in Schulen“ wurde schon 1973 durch Urteil des Bundesverfassungsgerichts abgeschafft – gemäß Bundesrecht bricht Landesrecht auch dort, wo es noch in Länderbestimmungen enthalten war, wie heute noch die Todesstrafe in Hessen …
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#29   Lisibald Poier †   13:31:18 | Dienstag, 9. März 2010
@noch ein Landorganist
Aber es sind die, die heute überall den Ton angeben, eine Meinungsdiktatur mit Gesinnungspolizei errichtet haben und Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zugrunde richten.
Bist Du Anarchist?
Spr 8,15 Durch mich regieren die Könige / und entscheiden die Machthaber, wie es Recht ist;
Spr 8,16 durch mich versehen die Herrscher ihr Amt, / die Vornehmen und alle Verwalter des Rechts.
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#28   noch ein Landorganist   13:28:50 | Dienstag, 9. März 2010
walderer
Aber es sind die, die heute überall den Ton angeben, eine Meinungsdiktatur mit Gesinnungspolizei errichtet haben und Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zugrunde richten.
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#27   Paulaner †   13:26:35 | Dienstag, 9. März 2010
Issja schon gut …
Pascal123: @bertcd
… in jeglicher Form und gegen jedwede Person.
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#26   walderer   13:21:58 | Dienstag, 9. März 2010
landorganist
meine generation ist das nicht, bin wie gesagt erst später geboren…und: „links“ bin ich auch nicht!
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#25   Merker   13:21:56 | Dienstag, 9. März 2010
Es winkt nur das große Geld
Wenn sonst keine Maßnahme mehr greift, so ist die körperliche Bestrafung notwendig, will man nicht die ganze Welt nur noch mit Rotznasen beiderlei Geschlechts bevölkern. Das wissen schließlich alle Eltern.
Ich würde zwar niemals ins Gesicht schlagen. Seit ich aber nun unterrichtet bin, daß ein Schlag auf den Hintern ein sexueller Mißbrauch ist, bleibt nur noch das Gesicht übrig.
Wem die Erziehung seines Kindes nicht paßt, der nehme es aus der Anstalt, ganz einfach ist das!
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#24   noch ein Landorganist   13:18:49 | Dienstag, 9. März 2010
walderer
ach ich vergaß, von linker 68er-Seite gibt’s ja „Untersuchungen“, die noch viel mehr fordern was Erwachsene mit Kindern tun sollen, außer in die Unterhose zu greifen
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#23   Peter-Pan   13:16:49 | Dienstag, 9. März 2010
Eurer Lieblingsthema
Prälat Ratzinger verurteilt das Geschehene und bitte die Opfer eines anderen – ohne eigene Schuld – um Verzeihung.
Und trotz allem gibt es so etwas wie Verantwortung. Die Kirche trägt eine Verantwortung für die Taten ihrer Geistlichen. Und Ratzinger ist ein Repräsentant dieser Kirche. Es ist also nur angemessen, wenn er um Verzeihung bittet.
Die heute gesellschaftlich völlig anerkannte brutale Massen-Abschlachtung von Kindern erwähnte der Prälat interessanterweise nicht.
Ich weiß, Abtreibung ist absolutes Lieblingsthema, aber findet ihr das hier nicht langsam lächerlich. Es gab doch überhaupt keinen thematischen Zusammenhang.
Als ob ihr jeden geistlichen, der sich in irgendeiner Weise äußert, um euer liebstes Steckenpferd zur Sprache bringt, bereits Schuld auf sich lädt.
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#22   noch ein Landorganist   13:14:11 | Dienstag, 9. März 2010
wo fand
so einer statt, waldschrat? Gibt’s da eine Untersuchung über die erzieherische Funktion von Unterhosenstreicheleien?
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#21   Jubärens   13:03:37 | Dienstag, 9. März 2010
Keine Unschuldsvermutung
Für Joberens ist der Papstbruder bei einem vagen Verdacht auf jeden Fall „nicht unschuldig“.
Aus sein Bruder, der Papst, habe nach Joberens Überzeugung „offenbar“ eine „persönliche Schuld“ an der Missbrauchsfällen.
Für Joberens gibt es keine Unschuldsvermutung eines Verdächtigen, sondern immer schon eine Vorverurteilung – zumindest zu der Sippe des Papstes.
Es besteht der Verdacht bei Joberens, dass seine Selbstbespiegelung als „selbst denkend“ genau das Gegenteil bedeutet.
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#20   walderer   13:01:56 | Dienstag, 9. März 2010
@landorganist
so ein erzieherischer griff in die unterhose ist ja auch kein fehler, schliesslich tut der ja wahnsinnig gut und ist erleichternd…
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#19   noch ein Landorganist   12:55:57 | Dienstag, 9. März 2010
Gewalt
gegen ungeboren und von Moslems gegen Christen (eines mit sicherer, das andere mit potentieller Todesfolge) ist noch heute „gesellschaftlich“ akzeptiert, aber kranke Geister verurteilen eben immer die Fehler der Vergangenheit statt die der Gegenwart :-!
Aber eine erzieherische Ohrfeige war und ist auch kein Fehler!
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#18   Waldemar Michael   12:44:51 | Dienstag, 9. März 2010
entweder oder
entweder bist Du Teil des Problems oder Du bist Teil der Lösung!
Ratzinger war als schlagender „Seelenhirte“ damit Teil des Problems, wenn er heute „heilfroh“ ist, nicht mehr schlagen zu müssen, weil es nun gesetzlich verboten ist (war es damals gesetzlich verboten, nicht zu schlagen, was für eine krude Logik). Warum kam denn damals dieses Gesetz, fiel das vom Himmel oder gab es problemlösende Menschen, die sich aktiv für dieses Züchtigungsverbot eingesetzt haben gegen den politischen Widerstand der damals herrschenden Klasse?
Wenn ich hier so manchen tröten höre, „ich wurde auch als Kind geschlagen und mir hat es nicht geschadet“, so bin ich mir darüber nicht ganz sicher.
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#17   Domenico Tuttisanti   12:38:06 | Dienstag, 9. März 2010
freddie s.
Auf diesen „Kontext“ muss man erstmal kommen
Die grelle „Berichterstattung“ über Verdachtsfälle für sexuellen Missbrauch und körperliche Misshandlungen im kirchlichen Milieu sind keineswegs kontextfrei zu sehen. Denken Sie nur mal darüber nach, welche Gruppen ein veritables Interesse haben könnten, die Kirche maximal www.kreuz.net/article.10793.html anzuschwärzen und ob es dabei wirklich immer nur um die bedauernswerten Opfer geht oder nicht doch um ganz was anderes!
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#16   AnnaAndreasTeresaSebastian   12:27:18 | Dienstag, 9. März 2010
joberens
Bevor Sie schreiben sollten Sie erst einmal denken. Sie betonen zwar immer, dass Sie denken, aber offenbar tun Sie es doch nicht. Ich weiß nicht wie alt Sie sind, vielleicht stecken Sie noch in der Pubertät, sonst müßten Sie wissen, dass Ohrfeigen bis in die 70er Jahre an den Schulen erlaubt und an der Tagesordnung waren. Jetzt dem Papstbruder etwas anzuhängen ist eine bodenlose Frechheit. Sie sind eine unverschämte Person.
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#15   Pascal123   12:23:51 | Dienstag, 9. März 2010
@bertcd
Nur weil etwas ganz selbstverständlich ist ist es deswegen noch lange nicht weniger falsch oder mehr richtig. Nur weil jeder ne Ohrfeige gekriegt hat von seinem Vater hat es dem einzelnem Kind nicht weniger weh getan oder Ihm weniger geschadet oder war weniger falsch.
Es gibt Dinge die muss man sicherlich durch die Sichtweisen der jeweiligen Zeitepoche betrachten deswegen gibt es trotzdem Dinge die immer falsch waren und es bleiben und dazu gehört Gewalt in jeglicher Form und gegen jedwede Person.
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#14   r.ruhrgebietler   12:21:18 | Dienstag, 9. März 2010
alles raus
aus der kirchensteuer“kirche“, oder auch konzilskirche!
raus aus kirchensteuerzahlung! JETZT!
keine Unterstützung homo- und pädophiler Gesellschaftsstrukturen!
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#13   walderer   12:19:08 | Dienstag, 9. März 2010
@eichendorff
der paulaner aber selbstverständlich auch…
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#12   freddie.schenk   12:17:24 | Dienstag, 9. März 2010
Chapeau
Die heute gesellschaftlich völlig anerkannte brutale Massen-Abschlachtung von Kindern erwähnte der Prälat interessanterweise nicht.
Auf diesen „Kontext“ muss man erstmal kommen ;-)
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#11   bertcd   12:17:16 | Dienstag, 9. März 2010
So war es
Prälat Ratzinger hat recht, damals gehörte die körperliche Züchtigung zur Erziehung wie selbstverständlich dazu. Auch an unserer Schule (einer öffentlichen, nicht in kirchlicher Trägerschaft) waren Ohrfeigen an der Tagesordnung. Unser Schulleiter bediente sich gar des „Zeigestocks“ für die Tafel, so dass rote Striemen noch nachmittags anzeigten, wohin er geschlagen hatte. Ich erinnere mich einmal an die Reaktion meiner Mutter: „Dann hattest Du es wohl auch verdient“. Auch für die Eltern (bei uns auf dem Dorf selbst für Nachbarn) war die „Prügelstrafe“ in den 60iger Jahren etwas ganz selbstverständliches.
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#10   Joseph von Eichendorff   12:14:58 | Dienstag, 9. März 2010
zur Beruhigung
Jo Berens darf nach wie vor nach Herzenslust grün und blau geprügelt werden bis seine Blödheit nach allen Seiten spritzt.
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#9   Paulaner †   12:05:23 | Dienstag, 9. März 2010
schade, ich hätte dir damals gern ein paar Kopfnüsse gegeben.
walderer: @paulaner also ich war in den sechzigern weder gewalttätig noch gewaltfrei, ich war noch nicht auf der welt…
:-D
Damals sind die jungen Leute auf einmal unkontrolliert aus dem Boden gewachsen, die sich selber für die Lehrer und für die Richter halten bevor sie das Lehren und das Richten gelernt haben. Auch sonst toben sie ohne Selbstkontrolle, zB. in den Banken.
Wir Älteren nennen sie die Kinder der 68er.
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#8   joberens   11:58:01 | Dienstag, 9. März 2010
Schuld und Mitschuld – Mißbrauchsopfer
Offenbar ist der Papstbruder aber doch nicht ganz unschuldig, denn die Behauptung von nichts etwas gewußt zu haben, ist sicherlicch kaum zu halten.
Auch sein Bruder, der Papst, der offenbar an den ganzen Vertuschungsversuchen nicht unschuldig ist, sollte da über seine persönliche Schuld nachzudenken versuchen.
Josef Berens
(als einfacher selbst denkender Katholik)
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#7   walderer   11:55:51 | Dienstag, 9. März 2010
@paulaner
also ich war in den sechzigern weder gewalttätig noch gewaltfrei, ich war noch nicht auf der welt…
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#6   Pascal123   11:54:34 | Dienstag, 9. März 2010
Gehts noch??
Die heute gesellschaftlich völlig anerkannte brutale Massen-Abschlachtung von Kindern erwähnte der Prälat interessanterweise nicht.
Blöder gehts nicht oder??
Dummerweise hat er auch nichts zum hunger in der Welt zu Krieg und Konflikten,Halachajudentum,Freimaurertum usw gesagt.
Man muss nicht immer zu allem was sagen besonders wenn das mit dem Thema nichts zu tun hat.
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#5   Clemens H. †   11:54:00 | Dienstag, 9. März 2010
Ein guter, glaubwürdiger Mann, der
Papstbruder.
:)3
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#4   engelhardt †   11:53:09 | Dienstag, 9. März 2010
Missbrauch
Die heute gesellschaftlich völlig anerkannte brutale Massen-Abschlachtung von Kindern erwähnte der Prälat interessanterweise nicht.
Ebensowenig aeusserte er sich zur Finanzkrise oder dem Ozonloch.
Warum wohl?
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#3   Paulaner †   11:51:13 | Dienstag, 9. März 2010
Damals hat es tatsächlich schon 2-3% Erzieher gegeben, die so gewaltlos
walderer: der arme ratzi
(nicht gewaltfrei, das Wort ist erst ~1965 entwickelt worden, also kannst du damals noch nicht gewaltfrei gewesen sein) gewesen sind.
:-)
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#2   Joseph von Eichendorff   11:44:34 | Dienstag, 9. März 2010
@ Redaktion
„Die heute gesellschaftlich völlig anerkannte brutale Massen-Abschlachtung von Kindern erwähnte der Prälat interessanterweise nicht.“
Ebenso interessanterweise wies der unverschämte Prälat auch nicht auf die liturgischen Mißbräuche in vielen Pfarreien hin. Er unterließ es ebenfalls, Frau Leutheusser-Schnarrenberger für ihre Kirchenkritik zu tadeln. Außerdem erwähnte er die um sich greifende Homosexualität mit keinem Wort.
Ist es Euch schon mal in den Sinn gekommen, daß man nicht bei jeder Gelegenheit alles sagen muß? Das Interview hatte nun mal ein bestimmtes Thema und genau das wurde auch besprochen. Mehr nicht. Punkt!
P.S.: Ich bin mir der Ironie bewußt, hinter mein „Punkt“ ein Ausrufezeichen gesetzt zu haben.
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#1   walderer   11:44:14 | Dienstag, 9. März 2010
der arme ratzi
tut mir ja so leid. jahrzehnte musste er zuschlagen. dann hat ihm der gesetzgeber endlich „erlaubt“ mehr sanftmut an den tag zu legen… einfach rührend, diese story…warten wirs mal ab, was da noch alles kommt…
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