(kreuz.net) Meine Pilgerfahrt nach Indien begann mit der Feier der Heiligen Messe erster Klasse am Hochfest
der Erscheinung des Herrn.
Mit der tridentinischen Messe hatte mein indischer Gastgeber, ein Kapuzinerpater,
naturgemäß keine Probleme.
Schließlich feiert seine Kommunität mit dem syromalankarischen Ritus eine
Form, die ebenfalls in die Antike zurückreicht – so wie die „Alte Messe“.
Die Hinwendung zum Herrn während
der Darbringung des Opfers ist auch in diesem Ritus eine Selbstverständlichkeit.
Die Handkommunion leider
auch. Seufz.
Allerdings erst seit drei Jahren. Sachen gibt’s.
Dennoch: Als der Kapuziner die „Alte Messe“
zum ersten mal in Nieder-Ramstadt im Bistum Mainz erlebt, sagt er, sie erinnere ihn an den Ritus, den
man bei ihm zu hause feiere – „at home“.
Schön, nicht wahr?
Aus dem Indien-Blogspot von Hw. Hendrick
Jolie aus dem Bistum Mainz.
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16 Lesermeinungen
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@ haher Interessant ist, daß manche Zeitgenossen sagen, Teile der Tridentinischen Liturgie gingen schon
„bis auf Petrus zurück“- also bis auf die ersten christlichen Gemeinden, mir aber nie beantworten, welche
Liturgieteile es denn sein sollen.
Der Alte Ritus reicht nachgewiesen bis zur Antike und vermutlich bis zu Petrus zurück. ohja … der Hl.
Petrus hat diese sogar mit der verehrungswürdigen Tiara und Hermelinmäntelchen um die Schultern zelebriert,
stellvertrend für und im Gedenken an Melchisedech. Selbstverständlich auf Latein, der Sprache des Hl.
Thomas von Aquin und gesungen, so laut, dass der Hl. Greogor maximus es noch hallen hörte und diese verehrungswürdigen
Töne für die Nachwelt sofort in Noten niederschrieb. So verhielt es sich damals! Amen. Amen. Amen.
@redaktion ihr seht: dieser smarte hendrick ist nicht so der bringer. da wären regelmässige neuigkeiten
aus der domus marcel lefebvre in paese schon wesentlich interessanter. gibts denn keinen augenzeugenbericht
zum historischen grossereignis von gestern?
also ich war mal… … in Thailand in einem deutschsprachigen Gottesdienst… war sprachlich überhaupt
kein Problem und auch sonst durchaus ein bemerkenswertes Erlebnis…
@ Rodolfo „Im Modernistischen…“ Bescheidene Anfrage: Wissen Sie, was die (angeblich so modernistischen)
Konzilsväter des Vatikanum II in Sachen Liturgie so beschlossen haben?
Fremde Kulturen haben für das Wahre und Schöne oft mehr Verständnis Im modernistischen Christentum
wird dagegen dem Plumpen, Vulgären, Gemeinen gehuldigt.
Nee, nee, nee Samurai, den uralten, ewigen Ritus hat man schon in rein jüdischen Zeiten…!!! gefeiert
und davor schon der Priesterkönig Melchisedek. Er, der Ritus, wurde nur in jeder Epoche etwas anders
gefeiert, den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend. Alles andere ist Theologie, die kein Jota weiter
gebracht hat…
Samurai Kann ich dir sagen, lieber Samurei! Der Kanon^^ Die lateinische Sprache^^ der Keinmahlcharakter^^
die Klerikalisierung bzw die nicht vorhandene participatio Aktuosa^^ Natürlich hat er sich in den
Jahren 900-1100 nicht verändert…
Der Ritus reicht bis in die Antike zurück und warscheinlich sogar bis Petrus. Nun, dann wüsste ich gerne,
welche liturgischen Teile der Tridentinischen Liturgie- die es seit dem Tridentinischen Konzil gibt- bereits
von den ersten Christen gefeiert wurden.