Protestantismus
Dem Teufel zum Trotz eine Sünde tun
Im neuen Glauben des abgefallenen Priesters Martin Luther gibt es merkwürdige Lehrsätze: „Willst du nicht gegen das Evangelium fehlen, so hüte dich vor guten Werken.“
Der Teufel zu Füßen des Erzengels Michael.
Der Teufel zu Füßen des Erzengels Michael.
(kreuz.net) Längere Zeit kämpfte der spätere deutsche Reformator Martin Luther († 1546) gegen seine mitunter sehr häßlichen Leidenschaften – leider auf eine verkehrte Weise.

Ohne Demut und mit Stolz baute der Reformator auf seine eigene Kraft und seine selbst gewählten asketischen Mittel.

Er suchte seiner Leidenschaften Herr zu werden und sich zur Gewißheit seines ewigen Heils durchzuringen. Doch der Versuch mißlang.

Die Folge war innere Verwirrung und ein unerträglicher Seelenzustand.

Um sich daraus zu befreien, ersann er die Rechtfertigung des Menschen ohne eigenes Mitwirken mit der Gnade – durch den Glauben allein.

Der Glaube macht, daß unser Dreck vor Gott nicht stinkt

Nach Luther ist und bleibt der unfreie, grundverdorbene Mensch ein Sünder. Rettung gibt es nur im Glauben an die Verdienste Christi.

Denn in diesem Falle rechnet ihm Gott eine fremde Gerechtigkeit, nämlich die Gerechtigkeit Christi, zu.

Diese deckt seine Sünden derartig zu, daß ihn Gott für einen Gerechten gelten läßt und ansieht, obwohl er es innerlich nicht ist. „Dieser Glaube macht“ – wie Luther sagt –, „daß unser Dreck vor Gott nicht stinkt.“

Solange der Mensch diesen Glauben hat, braucht er sich wegen keiner Sünde und wegen keines Mangels an Tugenden zu betrüben und ängstigen.

Er kann seines ewigen Heils sicher sein und soll ruhig sein „Gewissen freudig einschlafen lassen in Christo, ohne alle Empfindung des Gesetzes und der Sünde.“

„Sei ein Sünder und sündige nur tapfer darauf los“

So schrieb Luther an den Mitreformatoren Philip Melanchton († 1560):

„Sei ein Sünder und sündige nur tapfer darauf los, aber glaube noch tapferer und freue dich in Christo, welcher der Sieger ist über Sünde, Tod und Welt.

Man muß sündigen, solange man lebt; es genügt aber, daß wir den Reichtum der Gnade und das Lamm erkennen (im Glauben), das die Sünden der Welt trägt.

Von diesem kann man keine Seele trennen, wenn wir auch an einem Tage hunderttausendmal Unzucht treiben oder töten.“


So lautete das „neue Evangelium“, das vor Luther noch kein Sünder gekannt hatte.

Sollte das Gewissen, die Vernunft, dagegen etwas einwenden, so hat man dies, nach Luthers Mahnung, nur als Versuchung des Teufels anzusehen, zu verachten und wieder zu sündigen: „nur flugs gescholten und dem Teufel zum Trotz eine Sünde tun.“

Die Türe zum modernen Nihilismus

Die neue Rechtfertigungslehre war inhaltsreich.

Sie läßt uns nämlich auch das Geheimnis entdecken, wie man sich wegen seiner Sünden beruhigen und trotz fortdauernden Lasterlebens seiner ewigen Seligkeit gewiß sein kann ohne Mitwirkung mit der göttlichen Gnade – also ohne gute Werke, ohne Gebet, ohne Fasten und Bußwerke, ohne Flucht der Gelegenheit, ohne Beobachtung der Gebote.

Denn der Glaube ersetzt alles:

„Willst du nicht gegen das Evangelium fehlen, so hüte dich vor guten Werken. Dieses soll dir eine gewisse Regel sein, nach welcher du dich zu richten hast: wenn die Schrift befiehlt und gebietet, gute Werke zu tun, du dies also verstehst, daß die Schrift verbietet, gute Werke zu tun“ – erklärte Luther.

Das war die neue „evangelische Freiheit“, die sich konsequenterweise schließlich auf die völlige Trennung von der Katholischen Kirche erstrecken mußte.

Den Glauben und das Vertrauen auf Christum kann nämlich jeder allein und ohne Zutun eines andern üben.

Dazu brauchen wir weder einen Papst, noch Bischöfe, noch Priester; alle Sakramente, die Taufe etwa ausgenommen, sind überflüssig.

Man sieht, der neue Glaube mit seiner Rechtfertigungslehre war grundstürzend für die Kirche.

Mit Luthers Rechtfertigungslehre begann der Subjektivismus den Kampf gegen jedes äußere Kirchentum, um schließlich zum modernen Nihilismus in religiösen Dingen zu gelangen.

Aus dem Buch „Luther, wie er lebte, leibte und starb, nach unwiderleglichen Berichten dargestellt. Streitschrift gegen die Los von Rom-Pastoren“. Achte, unveränderte Auflage. Graz und Wien 1925. Verlagsbuchhandlung ‘Styria’. Erhältlich hier
Der Artikel ist Teil der folgenden Reihe:
1. Luther, wie er lebte, leibte und starb 2. Luther war ein religiöser Skrupulant
3. Dem Teufel zum Trotz eine Sünde tun
4. Ein klassischer, klerikaler Opportunist 5. Sonst wäre er vom Adel erstochen worden 6. Ein Meßpfaff verdient leiblichen Tod und Strafe 7. Ein opportunistischer Knecht der protestantischen Fürsten 8. „Sie sind und bleiben Säue, glauben wie Säue und sterben wie Säue“ 9. „Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang – bleibt ein Narr sein Leben lang“ 10. Ich kann nicht beten, muß fluchen 11. Martin Luther: Sieben Liter Wein pro Tag
      
82 Lesermeinungen
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#84   Freudsieg Mundus   00:44:23 | Sonntag, 14. März 2010
@ wort: bei dieser Argumentationsschiene geht es doch wirklich nur um Schuldverschiebung
Wenn Deutschland keinen Vernichtungsfeldzug gegen die europäischen Juden geführt hätte, käme niemand auf die Idee, das Geld so investieren zu müssen. Das ist doch „Deutschlands Schuld“ diese Situation erst hergestellt zu haben.
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#83   wort   19:06:30 | Samstag, 13. März 2010
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#82   Freudsieg Mundus   18:42:15 | Samstag, 13. März 2010
Die Auseinandersetzung mit Luthers Ideen
Artikel: „Willst du nicht gegen das Evangelium fehlen, so hüte dich vor guten Werken […].“ – erklärte Luther.
In den Äußerungen Luthers läßt sich ein gesteigertes Mißtrauen erkennen, dass man aber zum Teil auch auf Jesus selbst zurückführen kann, eingedenk des „Sinns der Gleichnisse“. Jesus selbst erscheint hier widersprüchlich, da er zum einen darauf hinweist, dass jeder der nicht mit ihm sammelt gegen ihn ist, er aber durch metaphernreiches, verschleierndes Reden gleichsam selber ausgrenzt.
Als Beispiel zum Verständnis Luthers: Einem hungernden Bettler ein Almosen zu geben ist gewiss in guter Absicht geschehen, aber allein die Tatsache, dass einige Menschen so ihren Lebensunterhalt verdienen, lässt andere erst dazu übergehen so zu handeln. Werden die Leute dadurch, zumindest im deutschen Sozialsystem, nicht eher davon abgehalten ihr Leben in „normale Bahnen“ zu lenken, wenn es doch scheinbar die Alternative gibt, jeden Tag das Mitleid seiner Mitmenschen zu Geld zu machen und wird es nicht so überstrapaziert, bis der wirklich Notleidende keine Hilfe mehr bekommt?
Marsilius Ficinus: Nehmen Sie für sich in Anspruch, alles und jedes den Gesetzen der Logik entsprechend erklären zu können? […] Was wir beobachten und wissenschaftlich untersuchen können, sind materielle Phänomene.
Nein das ist falsch! Man kann auch mit Hilfe von Analogien und den Gesetzen der menschlichen Sprache Aussagen über Gott machen, das unterscheidet die Theologie von der Mathematik.
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#81   Clemens H. †   18:13:07 | Samstag, 13. März 2010
Marcilius Ficinus
Ich nehme für MICH selbstverständlich nicht in Anspruch, alles und jedes logisch erklären zu können. Ich nehme es aber in Anspruch, dass alles logisch erklärbar ist – wenn auch eben nicht von mir, ich bin ja kein Universalgelehrter (den es heute gar nicht mehr geben kann bei all dem Wissen) der alles weiß.
Aber sehen’s: Wenn eine Religion von sich behauptet, den „gutesten“ aller Götter, der zudem noch der einzige sei, zu verehren – und dann dessen Taten so blutrünstig und grausam daherkommen wie die im AT – dann kann doch ein Anhänger, auf diesen Widerspruch angesprochen, nicht hergehen und sagen: „Naja, das wird im göttlichen Sinne schon irgendwie gut sein!“
Es ist nicht gut, Menschen zu ermorden, ganz gleich in welchem Sinne.
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#79   Samurai   17:49:04 | Samstag, 13. März 2010
@Leo Miles
Soso, im Mittelalter gab es keinen Antisemitismus!
Nun, den Juden, die allein von Teilnehmern an den ersten drei Kreuzzügen niedergemetzelt wurden, weil sie Juden waren, dürfte es schnurzegal gewesen sein, ob die Täter nun Antisemiten,Antijudaisten oder Antiwasauchimmer waren.
Sie wurden niedergemetzelt, weil sie Juden waren.
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#78   wort   14:36:37 | Samstag, 13. März 2010
was macht die freidensbewegung ?
…enelsaesser.wordpress.com/…ensbewegung-versagt/
Auf den Ostermärschen – kein Wort zum drohenden Irankrieg
Habe mir gerade das zweifelhafte Vergnügen gegönnt, alle vorliegenden Aufrufe zu den bundesweiten Ostermärschen durchzulesen. Die Aufstellung findet sich hier.
Das erschütternde Ergebnis: In keinem einzigen der Aufrufe wird der drohende Krieg gegen den Iran auch nur erwähnt! Ganz zu schweigen von einer Entlarvung der kriegsvorbereitenden Lügen über die erfundenen iranischen Atomwaffen oder den erfundenen Antisemitismus Ahmadinedschads, ganz zu schweigen von einer Ablehnung der kriegsvorbereitenden Sanktionen. Null, nix, nada, nothing! Die Friedensbewegung duckt sich weg und steckt den Kopf in den Sand! Was ist das für eine Friedensbewegung, die den schlimmsten Krieg überhaupt nicht thematisiert? Auch zu Israel und dem Terror gegen die Palästinenser – kein Wort!
Afghanistan steht im Mittelpunkt. Auf den ersten Blick denkt man: Na, wenigstens das! Doch die Abzugsforderungen sind allgemein. Da nirgends explizite Kritik an Obama oder der SPD geübt wird, gibt es keine Trennschärfe zu deren Abzugsgesäusel, das de facto nur die Intensivierung des Krieges camoufliert. Verdächtig ist auch die häufig zu lesende Forderung „Kein Soldat mehr!“ Man kann sie nämlich auf gegensätzliche Weise lesen: Betont man das „kein“, ist es die Forderung nach vollständigem Abzug. Betont man das „mehr“, ist es nur die Forderung nach einem Verzicht auf die Auf…
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#77   Fundi   14:32:42 | Samstag, 13. März 2010
Lorenz
Kontaktieren Sie bitte die Lutherische Bekenntniskirche oder die Evangelisch-Lutherische Freikirche: Die Verlierbarkeit des Heils ist erklärte lutherische Lehre.
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#76   Lorenz   14:26:19 | Samstag, 13. März 2010
An Fundi: Interessant, nur wo wird die Verlierbarkeit des Heiles gelehrt?
Weder bei den Protestanten bin ich bislang vor der Hölle gewarnt worden, noch im real-existierenden Katholizismus.
Heute war ich ausnahmsweise mal in einem Gottesdienst der ROK.
Da bin ich dann in der Homilie eindringlich gewarnt worden, meiner Seele keinen Schaden zuzufügen.
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#75   Fundi   12:53:06 | Samstag, 13. März 2010
Lorenz
Die Auffassung, daß „wir alle“, das heißt: alle Menschen, gerettet sind, vertreten einige führende katholische Theologen, wird aber vom konservativen Luthertum und dem gesamten konservativen Protestantismus rigide abgelehnt.
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#74   Lorenz   12:13:21 | Samstag, 13. März 2010
Luther – Der Erste, der Gottes Wort verstand?
An die Lutherfans und wider Ihre Ad-Hominem-Argumente:
Einen offenkundigeren Irrtum als den lutherisch-protestantischen kann es kaum geben.
Sola gratia, sola fide, sola scriptura. Das ist alles völlig daneben.
Ein einziger Gedanke zerschlägt bereits die ganze Allerlösungphantasterei:
Wenn wir alle Gerettete sind, was machen wir überhaupt hier? Welchen Sinn hat die Schöpfung?
Ist Gott ein Modelleisenbahner, der sich eine ziemlich fehlerbehaftete Welt zu seiner Belustigung unterhält?
Ein Protestant soll mir bitte die Frage nach dem Sinn der Schöpfung beantworten, ohne dem Sola-gratia-Dogma zu widersprechen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das klappt. Ein vernünftiger Gott müsste uns nämlich bereits alle zu seiner Rechten plaziert haben.
Visio beatifica für alle!
Dann will ich es gern glauben: Sola gratia …
Es gibt nur folgende Alternative:
Sola gratia ablehnen.
oder:
Sola gratia glauben und implizit Gott für dämlich oder grausam erklären.
Tertium non datur!
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#73   Marsilius Ficinus   11:12:27 | Samstag, 13. März 2010
Ist alles so schlicht und einfach?
@Mary Cruz
Da haben Sie sicherlich recht. Aber dennoch ist Gott ein Geheimnis, ein mysterium. Denn die Offenbarung in Jesus Christus, als deren Dokument wir das NT besitzen, erklärt nicht alle Fragen. Denn dort grundgelegt sind in erster Linie Heilsfragen; wie sich beispielsweise genau die Schöpfung vollzieht, die Theodiezeefrage u. ä. ist dort nicht ausführlich abgehandelt. Lateinisch formuliert: Sacra scriptura nos docet non motus caeli, sed viam ad caelum. Somit bleibt trotz der Offenbarung Gottes in Jesus Christus Gott immer auch Geheimnis, Mysterium, zumal er sich den Kategorien von Raum und Zeit notwendig entzieht, anders als wir Menschen, die nur in diesen Kategorien denken können. Alleine dadurch, dass wir Gott im letzten nicht begreifen oder gar fassen können, ist er ein Geheimnis. Wir können nur in menschlicher Sprache über ihn reden, aber die Unähnlichkeit jeder Aussage über Gott ist größer als die Ähnlichkeit, wie das vierte Lateranum es formuliert hat. Gott ist und bleibt der Unbegreifliche und Unfassbare!
@ Clemens H.
Nehmen Sie für sich in Anspruch, alles und jedes den Gesetzen der Logik entsprechend erklären zu können? Besitzen Sie die Möglichkeit, gleichsam von außen auf das Sein zu schauen und alles zu erklären? Was wir beobachten und wissenschaftlich untersuchen können, sind materielle Phänomene. Und im übrigen ist meine Aussage nicht speziell auf den christlichen Glauben ausgerichtet, sondern auf religiöse Erfahrung schlechthin.
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#72   VermEx   11:02:49 | Samstag, 13. März 2010
Aus dem Kontext gerissen
Luther hat sich in diesem Ausspruch gegen Werkgerechtigkeit gewandt, die u.a. auch in der Religion des Katholizismus eine treibende Kraft zum Handeln darstellt. Werkgerechtigkeit ist die Methode sich in ‘Eigen-Regie’ erlösen zu wollen.
Es geht aber darum, daß unsere ‘guten Werke’ Früchte des Glaubens sind. Der wahre Glaube treibt den Gläubigen, das GOTT Wohlgefällige zu tun.
Daß die reformatorische Rechtfertigungs-Lehre dem Klerus ein Dorn im Auge ist, ist offensichtlich, da die Existenz des Klerus samt Papst- und Priestetum aud biblischer Basis zur Disposition gestellt sind.
Der Mittler zwischen GOTT und dem Menschen ist und bleibt der Heilige Geist, der Paraklet, der Stellvertreter GOTTes auf Erden, der Zeuge GOTTes und der Tröster der Gläubigen nicht der Papst, dessen Amt eine unbiblische Anmaßung darstellt.
Es gilt nicht – wie nach katholischem Prinzip JESUS CHRISTUS und … sondern JESUS CHRISTUS allein – Solus CHRISTUS – Sola Gratia – Sola Fide – Sola Scriptura.
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#71   Mary Cruz   10:39:16 | Samstag, 13. März 2010
Marsilius Ficinus:
Sie versuchen, Gott mit menschlichen Denkkategorien begreifen zu wollen. Dies ist zwar die einzige Möglichkeit, uns dem Geheimnis Gottes zu nähern…
Gott hat sich in Jesus Christus offenbart, und ist darum kein Geheimnis.
„…das alles wird mit euch geschehen, weil ihr zu mir gehört; denn die Welt kennt Gott nicht, der mich gesandt hat. Wäre ich nicht in diese Welt gekommen und hätte die Menschen alles über Gott gelehrt, wären sie nicht schuldig. Aber jetzt gibt es keine Entschuldigung mehr dafür, dass sie Gott den Rücken kehren; denn wer mich hasst, der hasst auch meinen Vater. Wenn ich nicht vor aller Augen Gottes Wunder vollbracht hätte, die kein anderer tun kann, wären sie ohne Schuld. Aber nun haben sie alles miterlebt, und trotzdem hassen sie mich und auch meinen Vater. (Joh. 15, 21-24)
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#70   Fundi   10:29:59 | Samstag, 13. März 2010
Luther
Darf ich vorschlagen, einmal zu untersuchen, ob Römische Katholiken oder Lutheraner in luthertreuen Kirchen wie der Wisconsin Evangelical Lutheran Synod mit rund 400000 Mitgliedern in allen Us-Staaten und deren deutscher Schwesterkirche Evangelisch-Lutherische Freikirche im Durchschnitt mehr sündigen und wie die jeweiligen Gemeindeleitungen auf Sünden ihrer Mitglieder, etwa im Bereich der Sexualität, typischerweise reagieren? Verbindlich für Lutheraner sind übrigens nicht Luthers Aussagen, sondern es sind die Bekenntnisse (Auslegungen der Bibel).
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#69   Clemens H. †   10:22:50 | Samstag, 13. März 2010
Marcilius Ficinus
Die dümmste Ausrede für unlogischen Glauben:Sie versuchen, Gott mit menschlichen Denkkategorien begreifen zu wollen.
Kommt oft, wenn Menschen die Schwächen des christlichen Glaubens ansprechen: „Das ist ein Mysterium des Glaubens!“
LOL kann ich da nur sagen.
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#68   Brandenburgis   10:05:04 | Samstag, 13. März 2010
@solafide
Luther war gewiß kein großer Deutscher, sondern ein wirrer, chaotischer Typus mit psychopathischen Neigungen. Einzelne gute Sachen hat er allerdings geschaffen, bestimmte Lieder und Schriften sind akzeptabel. Doch das ändert nichts daran, daß er vor allem großen Schaden gesteiftet hat. Seine Bibelübersetzung ist nicht schlecht, doch das hätten andere auch so gut hinbekommen.
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#67   Marsilius Ficinus   10:01:48 | Samstag, 13. März 2010
@Ignosti
Lieber Ignosti,
Sie versuchen, Gott mit menschlichen Denkkategorien begreifen zu wollen. Dies ist zwar die einzige Möglichkeit, uns dem Geheimnis Gottes zu nähern, aber man sollte sich immer im klaren darüber sein, dass menschliches Denken naturgemäßt sehr beschränkt ist. Es sind Analogien, in denen wir von Gott reden können. Und oft genug müssen wir sagen, dass wir Gott als die letzte Realität des Seins, das Absolute jenseits von Raum und Zeit, nicht verstehen können.
Für einen Agnostiker sind Sie mir manchmal zu scharf in Ihren Äußerungen. Denn dass Gott nicht existiert, können auch Sie nicht letztgültig erweisen. Es ist Ihr Glaube, so wie es der Glaube religiöser Menschen ist, dass er existiert. Hinter die Dinge der materiellen Welt können wir nicht schauen. Was wir erkennen und beschreiben können, sind materielle Vorgänge. Doch wäre es eine gewaltige Beschränkung der Konzeption von Wirklichkeit, wenn wir annähmen, dass dies alles sei. Dafür ist das Sein zu komplex, als dass man alles nur auf Materielles reduzieren kann. Der Mensch ist mehr als die Summe seiner Moleküle. Beweisen kann ich Ihnen das nicht, aber es ist ein tiefes Erahnen einer transzendenten Realität, das der Mensch in sich spürt. Sie nennen es Selbsttäuschung, aber das ist dann eine Frage der Standpunkte, die man nicht anschließend klären kann. Da fängt der Glaube an, sei es dass Gott existiert, sei es, dass nicht…
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#66   Clemens H. †   09:52:34 | Samstag, 13. März 2010
Falls ich mal vor Gericht stehen sollte wegen unterlasssener Hilfeleistung
dann kann ich ja mal versuchen zu argumentieren, ich habe es halt wie Gott gemacht und das Böse zugelassen – aus Liebe zum Täter, damit der sich entscheiden könne…
Mal sehn wie der Richter das sieht…
Oje, ich glaub ich pack dann schonmal meine Zahnbürste ein.
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#65   ignosti †   09:48:06 | Samstag, 13. März 2010
Leo und seine neuerlich peinliche Meldung:
Gott hat uns die „Hilfeleistung“ überreichlich zukommen lassen, am deutlichsten in Seinem Sohn Jesus Christus.
Das heißt also, dass dein Gott am „deutlichsten“ vor 2000 Jahren durch „Jeschuah ben Joseph“ „Hilfeleistung“ geboten hat?
ignosti, amüsiert
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#64   Leo Miles   09:38:21 | Samstag, 13. März 2010
@ignosti
Gott hat uns die „Hilfeleistung“ überreichlich zukommen lassen, am deutlichsten in Seinem Sohn Jesus Christus.
Das Gerichtsverfahren werdet ihr locker verlieren, denn ihr seid es, die sich den Regeln der Menschlichkeit und Gerechtigkeit verweigert haben.
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#63   ignosti †   09:33:35 | Samstag, 13. März 2010
Gott ein Sünder?
Ich weiß es nicht!
Aber ich weiß, dass – wenn es ihn gäbe – er nach dem Strafgesetz aller Staaten dieser Erde und nach allen Regeln der Menschlichkeit und Empfindungen von Mitleid und Barmherzigkeit wegen UNTERLASSUNG VON HILFELEISTUNGEN längst abgeurteilt wäre!
Und SO einer muss mir nicht mit Sünde kommen! Und solche wie Jene, die aktuell in der Kritik stehen, schon dreimal nicht!
ignosti, lächelnd
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#62   Leo Miles   09:02:29 | Samstag, 13. März 2010
@Samurai
Können Sie Ihre Behauptungen anhand einer kirchlichen Hetzschrift bestätigen?
wenn nicht aus dem Grund des Antisemitismus?
Ganz einfach weil der Antisemitismus eine Erfindung der nichtsemitischen Pharisäer und der materialistischen Atheisten des 19. Jahrhunderts ist.
Im Mittelalter gab es keinen Rassismus bzw einen Haß aufgrund der biologischen Abstammung. Das sind eher Dinge aus dem Talmud und den modernen Ideologien, die davon durchtränkt sind.
@solafide
Sind Sie Rassist, da Sie von Herkunft reden?
Die Weihe können Sie ja nicht meinen, denn die ist keineswegs zweifelhaft, da Erzbischof Lefebvre wohl unzweifelhaft Bischof ist.
Bei euch Pharisäerknechten gibt es übrigens gar keine apostolische Sukzession. Die hat euer Religionsstifter abgeschafft. Also mal den Ball schön flach halten…
Die meisten „Juden“ sind definitiv keine Semiten. Aber Sie können ja versuchen, das Gegenteil zu beweisen :-).
Und nur weil man gegen „Juden“ vorgeht, ist man nicht unbedingt Rassist. Denn es kann auch andere als biologische Gründe haben. Aber warum verteufelt ihr Lutheraner eigentlich nicht euren hochverehrten Religionsstifter, den alten Judenfeind, also nach eurer Rede schlimmen Antisemiten?
Wenn die katholische Kirche nicht die Kirche Christi sei, welche ist es dann? Denn eine Kirche Christi muß es ja geben, sonst war Er umsonst hier.
Ihr seid es definitiv nicht, denn ihr verachtet den Leib des Herrn, seine Mutter, die guten Werke usw. Ihr seid habt einen anderen Religionsstifter.
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#61   alfmöllmack   01:03:35 | Samstag, 13. März 2010
Dem Teufel zum Trotz eine Sünde tun
Abgesehen davon, dass es keinen Teufel gibt: >:)
Der Papst ist politisch gesehen der letzte Diktator in Westeuropa.
Wer braucht ihn? Ich jedenfalls nicht! o^/ o^/
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#60   solafide   00:46:39 | Samstag, 13. März 2010
Leo Miles:
Es ist immer dasselbe mit Ihnen, wenn man zwei oder drei stringente – müssen nicht mal intelligente sein – posts gegen Sie gesetzt hat, schmieren Sie ab. Wieviele Klassen Förderschule haben Sie geschafft?
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#59   Sefirot   00:05:55 | Samstag, 13. März 2010
Clemens H.: Vielleicht ist der gute Leo
ein verhinderter Drechsler…? :-)
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#58   Clemens H. †   00:02:45 | Samstag, 13. März 2010
Der Leo, der alte Verdreher
legt „Antisemitismus“ auf Neonazi-Art aus, so nach dem Motto: „Ich hab doch gar nichts gegen Semiten – Araber find ich gaaanz toll!“
Und daher kommt dauernd die doofe Frage nach den Semiten.
Die katholische Kirche hat hunderttausende Juden auf dem Gewissen – ob man das nun Antisemitismus (so nennt man das heute, auch wenns auch andere Semiten als Juden gibt), Judenhass oder Antijudaismus nennt, ist völlig schnurz.
Aber Leolein hängt sich halt gern an Worten auf, gelle?!
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#57   solafide   23:57:37 | Freitag, 12. März 2010
Leo Miles:
Das stimmt, kirchliche Hetzschriften sind es wohl nicht, weil die Pius Bischöfe wohl nach kirchlichen Maßstäben eher zweifelhafter Herkunft sind, aber mit os innerkirchlichem Zeug will ich mich nicht beschäfitigen.
Neinnein, der Hass war sicher nicht gegen die Semiten, es war rein zufällig, dass die Kirchenmitglieder nur Juden abgemurkst haben. Wie doof sind Sie eigentlich?
Nein, die Katholiken sind nicht die Kirche Christi, sondern Häretiker. Wir Christen beten, dass sie auf den Pfad des Christentums zurückfinden.
Lorenz:
Nein, die drei „solas“ sind natürlich nicht falsch, sonder GOttes Wahrheit. Ihre ganzen Schlussfolgerungen sind auch völliger Käae – wenn auch der Käse, der von den katholischen Kanzeln gepredigt wird – soweit Katholiken zum Predigen überhaupt in der Lage sind. Ich schlage vor, Sie lassen sich das mal von einem christlichen Pfarrer oder einer christlichen Pfarrerin erklären, dann schaffen Sie es vielleicht in den Himmel.
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#56   Samurai   23:48:10 | Freitag, 12. März 2010
@Leo Miles
Wieso wurde denn z.B. den Juden regelmäßig vorgeworfen, sie würden
– Christenkinder schlachten, um deren Blut in den Mazzen zu verarbeiten?
– die Brunnen der Christen vergiften, deren Kühe verhexen usw.
wenn nicht aus dem Grund des Antisemitismus?
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#55   Leo Miles   23:34:26 | Freitag, 12. März 2010
@solafide
Ferner sind im Mittelalter geren mal Pogrome veranstaltet worden, weil die Juden angeblich Christenkinder ermordeten etc.
1. Aber nicht wegen kirchlicher Hetzschriften.
2. Auch nicht wegen Antisemitismus, denn der Grund war sicher nicht ein Haß gegen Semiten.
Ich habe nicht die Kirche Christi als Sekte bezeichnet, sondern die Katholiken.
Das ist ein und dasselbe.
Das ist nicht blöd, sonder wahr und GOttwohlgefällig.
Möge Gott es Ihnen verzeihen.
Die Kirche Christi findet außerhalb des katholischen Phänomens statt.
Und wo konkret? Bei den Lutheranern?
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#54   solafide   23:27:35 | Freitag, 12. März 2010
Leo Miles:
Was die Anfeindung von Semiten angeht, rate ich dazu, hier auf dem Portal mal ein bißchen zu schmökern. Ferner sind im Mittelalter geren mal Pogrome veranstaltet worden, weil die Juden angeblich Christenkinder ermordeten etc.
Ich habe nicht die Kirche Christi als Sekte bezeichnet, sondern die Katholiken. Das ist nicht blöd, sonder wahr und GOttwohlgefällig. Die Kirche Christi findet außerhalb des katholischen Phänomens statt.
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#53   Lorenz   23:27:29 | Freitag, 12. März 2010
Welche Semiten wurden denn angefeindet?
Das möchte ich auch mal gerne wissen.
Erratum zur protestantischen Irrlehre, meinem Beitrag von vorhin:
Luther – Der Erste, der Gottes Wort verstand?
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#52   Leo Miles   23:22:19 | Freitag, 12. März 2010
@solafide
Man kann nach Auschwitz genauso Christ sein, wie Katholik
Ja natürlich.
schließlich gab es auch in der Katholischen Sekte hinreichend Antisemitismus
1. Welche Semiten wurden denn angefeindet?
2. Die Kirche Christi als Sekte zu bezeichnen, ist schon ganz schön blöd. Aber das können Sie dereinst dem ewigen Richter noch mal darlegen.
@Lollipop
Ich kann in dem Gebet nichts finden, was Luthers Hetzschrift „Wider die Juden und ihre Lügen“ entsprechen würde.
Ansonsten glaube ich dem Wort des Herrn: „Sie sind blinde Blindenführer … Das Himmelreich wird von euch genommen werden“.
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#51   Lorenz   23:20:19 | Freitag, 12. März 2010
Luther – Der erste der Gottes Wort verstand?
Einen offenkundigeren Irrtum als den lutherisch-protestantischen kann es kaum geben.
Sola gratia, sola fide, sola scriptura. Das ist alles völlig daneben.
Ein einziger Gedanke zerschlägt bereits die ganze Allerlösungphantasterei:
Wenn wir alle Gerettete sind, was machen wir überhaupt hier? Welchen Sinn hat die Schöpfung?
Ist Gott ein Modelleisenbahner, der sich eine ziemlich fehlerbehaftete Welt zu seiner Belustigung unterhält?
Ein Protestant soll mir bitte die Frage nach dem Sinn der Schöpfung beantworten, ohne dem Sola-gratia-Dogma zu widersprechen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das klappt. Ein vernünftiger Gott müsste uns nämlich bereits alle zu seiner Rechten plaziert haben.
Visio beatifica für alle!
Dann will ich es gern glauben: Sola gratia …
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#50   Lollipop †   23:16:49 | Freitag, 12. März 2010
der Leo Miles
Leo Miles hat keine Hetzschrift gegen Juden verfasst, sondern, wenn man seine Beiträge durch liest, ganze Hetzschriften!
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#49   solafide   23:14:59 | Freitag, 12. März 2010
Leo miles( was für ein pompöser Scheißname!!!):
Man kann nach Auschwitz genauso Christ sein, wie Katholik, schließlich gab es auch in der Katholischen Sekte hinreichend Antisemitismus (kann man auf diesem Portal auch jetzt noch ohne Mühe fionden). Aber zugegeben, ein Ruhmesblatt für die Christen ist es nicht.
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#48   Leo Miles   23:12:51 | Freitag, 12. März 2010
@Clemens
Ich bin weder Lutheraner, noch habe ich eine Hetzschrift gegen Juden verfaßt.
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#47   Lollipop †   23:12:41 | Freitag, 12. März 2010
Leo Miles
Oremus et pro perfidis Judaeis, ut Deus et Dominus noster auferat velamen de cordibus eorum, ut et ipsi cognoscant Jesum Christum Dominum nostrum…
Wie kannst du eigentlich noch Katholik sein… oder bist du das gar nicht?
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#46   Clemens H. †   23:10:48 | Freitag, 12. März 2010
Solafide / Leo
Solafide: Es gibt „löschwörter“, die eine automatische Entfernung des Posts bewirken… Redefreiheit halt… ^^
Leo: Wer im Glashaus sitzt…
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#45   Leo Miles   23:06:57 | Freitag, 12. März 2010
Das ist
Diese deckt seine Sünden derartig zu, daß ihn Gott für einen Gerechten gelten läßt und ansieht, obwohl er es innerlich nicht ist. „Dieser Glaube macht“ – wie Luther sagt –, „daß unser Dreck vor Gott nicht stinkt.“
nichts anderes als Pharisäismus. Später merkte Luther, wem er da auf den Leim gegangen ist und verfaßte seine Hetzschrift „Wider die Juden und ihre Lügen“.
Wie kann jemand nach Auschwitz eigentlich noch Lutheraner sein?
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#44   solafide   23:05:50 | Freitag, 12. März 2010
Das ist ja super:
Ich habe ein paar Zeilen geschrieben, in denen eigentlich nichts aggressives drinstand, trotzdem wurde es in Sekundenbruchteilen gelöscht.
Also ich versuche es noch mal: Luther hat nicht dazu aufgefordert, tapfer „drauflos“ zu sündigen, sondern tapfer zu sündigen. Was er damit meinte war, dass es für jeden Menschen unausweichlich ist, zu sündigen, er aber, wenn er denn glaubt, auf die Gnade GOttes vertrauen und deshalb tapfer sein kann. Mit dem „drauflos“ sind hier jemandem die journalistischen Gäule durchgegangen.
Ansonsten war Luther – obwohl er aufbrausend, bisweilen ungerecht und auch antisemitisch war, und obwohl der intellektuelle Tiefkriecher Brandenburgis das nicht gerne hört -der größte jemals lebende Deutsche, weil er nach über 1000 Jahren der erste war, der GOttes Wort richtig verstanden und verkündigt hat.
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#43   Lorenz   23:04:27 | Freitag, 12. März 2010
Wichtig ist, dass hier niemand schlecht über den sogenannten Ablasshandel redet!
Solches tun nur 68er-Geschichtslehrer.
Die Lügen über die Wirkungslosigkeit des Ablasshandels und seine materialistische Ausdeutung haben im Licht der Wahrheit keinen Bestand.
Glaubt sie also besser nicht mehr.
Der Ablasshandel ist beides:
Hocheffizient zur Erwirkung übernatürlicher Gnaden und hocheffizient als Finanzierungsinstrument öffentlicher Leistungen.
Viel viel effizienter als Steuererhebung in jedem Fall !!!!
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#42   Clemens H. †   23:01:38 | Freitag, 12. März 2010
Im Übrigen, Brandenburgis, sind alle Hinrichtungen durch die RKK
Mord gewesen.
Wäre es anders – was könnte Scientologie aufhalten, ihnen unangenehme Kritiker „hinzurichten“?
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#41   Samurai   22:57:02 | Freitag, 12. März 2010
Clemens H., danke für die kleine Geschichtsstunde.
Man weiß auch, daß nicht nur Kaiser Karl, sondern auch mehrere katholische Fürsten Martin Luther gerne ins Jenseits befördert hätten, wenn sie „Junker Jörg“ in die Hände bekommen hätten.
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#39   Clemens H. †   22:52:59 | Freitag, 12. März 2010
Und ob Hus ermordet wurde.
1415 begibt sich Jan Hus, ausgestattet mit der Garantie von Sigismund, König des HRR, auf freies Geleit, zum Konzil von Konstanz (1414-1418), um seine Thesen zu verteidigen. Das Konzil verurteilt die meisten von Hus’Thesen als Häresien und fordert ihn auf, zu widerrufen. Hus jedoch weigert sich und wird vom Konzil zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Aus politischer Rücksichtnahme greift König Sigismund nicht ein und Hus wird hingerichtet (hier ist der Grund zu sehen, warum einige Jahrzehnte später die Anhänger Luthers selbigen entführen und auf der Wartburg in Sicherheit bringen, obwohl auch er mit einer Zusicherung des freien Geleits auf ein Konzil geladen wird) und wird dadurch zum böhmischen Märtyrer. Ab diesem Zeitpunkt kann man vom Hussitentum in Böhmen sprechen. Als der „Mörder“ Sigismund wenige Zeit später die böhmische Krone für sich beansprucht bricht sich der Deutschenhaß der Hussiten 1419 Bahn im ersten Prager Fenstersturz, was letztlich in den Hussitenkrieg mündet, der bis 1485 wütet und weite Teile Böhmens und der angrenzenden Nachbarländer verwüstet.
So siehts aus, Brandenburgis. Das ist Mord – jemandem freies Geleit zuzusichern und ihn dann hinzurichten, das ist Mord.
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#38   Samurai   22:52:06 | Freitag, 12. März 2010
Brandenburgis, den Ablaß als solchen kritisiere ich auch nicht!
(zumindest nicht, so, wie ihn die RKK sieht), aber ich lehne ab, was damals von Tetzel und Gleichgesinnten gelehrt wurde, nämlich, man könne sich einen Ablaß erkaufen.
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#37   Brandenburgis   22:40:27 | Freitag, 12. März 2010
Huß wurde nicht
ermordet, sondern völlig rechtmäßig exekutiert. Luther wurde nicht ermordet, es gab auch keinen Mordversuch, im Gegenteil, er wurde ehrenhaft bnehandelt, durch Cajetan, durch Karl V. etc.
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#36   Clemens H. †   22:38:45 | Freitag, 12. März 2010
Luther
ein mutiger Mann.
In Punkto Juden war er ein Kind seiner Zeit – toll ist das nicht, aber eben auch nicht anders als seine Zeitgenossen.
Was zur Kirchenspaltung geführt hat, war im Grunde nicht Luther – es war die verstockte Kurie, die die durchaus vernünftigen Einwände, die Luther am Anfang machte, ignorierte.
Nur dadurch kam es zur Reformation.
Es gab auch vorher schon Menschen wie Luther (allen voran Jan Hus), die den Finger in die römisch-katholische Wunde gelegt haben – und was hat die Kirche mit denen gemacht? Die Kirche hat sie ermordet. Dasselbe wurde mit Luther auch versucht, aber es mißlang.
Also: Nicht rumheulen. Selbst schuld.
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#35   Sefirot   22:21:07 | Freitag, 12. März 2010
Mag ja sein, dass Tetzel richtiges über
den Ablass gelehrt hat. Gehandelt hat er nicht danach, sondern sich wenigstens einen roten Rock verdienen wollen… ;-)
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#34   Brandenburgis   22:20:40 | Freitag, 12. März 2010
Luther hat nichts
als Schaden und Elend verursacht. Gelogen hat er auch nach Strich und Faden.
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#33   kristall   22:17:57 | Freitag, 12. März 2010
sefirot
niemand hat gelogen!!!
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#32   Sefirot   22:16:15 | Freitag, 12. März 2010
Wie gut, dass es Luther gegeben hat und
einer von unseren Leuten ist, weil die armen Katholiban sonst keine Möglichkeiten hätten, Ihre Glaubensgülle anders loszuwerden, als über Luther zu lästern… und rumzusudeln… ^-^ :'( ^-^ :'( ^-^
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#31   Brandenburgis   22:15:05 | Freitag, 12. März 2010
@sefirot
Der römisch-katholische GLaube. Und Tetzel hat völlig Richtiges über den Ablaß gelehrt.
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#30   kristall   22:13:06 | Freitag, 12. März 2010
luther
der ritter von der traurigen gestalt?!?
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#29   timpressum †   22:11:53 | Freitag, 12. März 2010
Postmoderne!
Doch schon ein Buch von 1925 zitiert – das ist, wenn man den Rest auf x.net hier liest, ja richtig postmoderne Forschungsliteratur!
:-D
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#28   sct   22:10:34 | Freitag, 12. März 2010
Der Luther Martin
Eine eher traurige Gestalt…
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#27   Sefirot   22:02:33 | Freitag, 12. März 2010
Brandenburgis: Wenn Tetzel den rechten
Glauben besessen hätte, dann hätte er seine Seele nicht derm Ablasskrämerseelenteufel verkauft… :-(
Was ist den das für ein kaputter Glaube, den Sie als rechtgläubig hinstellen…?
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#26   Blaumeise   21:59:23 | Freitag, 12. März 2010
„Allein durch Glauben“ ? Martin Luther hat zur Bibelstelle das „allein“ hinzugefügt…
…mit schweren Folgen.
„durch Glauben seid ihr gerettet“ heißt es im Galaterbrief (hoffentlich zitiere ich richtig).
Luther hat das „allein“ hinzugefügt. Den Rest kann sich jeder selber denken!
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#25   Samurai   21:45:17 | Freitag, 12. März 2010
…was ich nicht bezweifel,brandenburgis.
Denoch hat er sich mit dem Ablasshandel der verkehrten Sache gewidmet.
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#24   Brandenburgis   21:41:47 | Freitag, 12. März 2010
Tetzel war ein hochgebildeter
völlig rechtgläubiger Mann.
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#23   Samurai   21:34:44 | Freitag, 12. März 2010
@ El Greco
Ja, es stimmt, Martin Luther war in den letzten Jahren seines Lebens antijudaistisch eingestellt, aber das lag, wie auch aus seinen Schriften hervorgeht, daran, daß er darüber verbittert war, daß nicht mehr Juden den christlichen Glauben annahmen.
Antisemitisch im heutigen Sinne, also daß man Juden ablehnt, einfach, weil sie Juden sind, war er nicht.
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#22   Sefirot   21:19:55 | Freitag, 12. März 2010
Zu Zeiten der Ablasskrämerseelen…
Im neuen Glauben des abgefallenen Priesters Martin Luther gibt es merkwürdige Lehrsätze: „Willst du nicht gegen das Evangelium fehlen, so hüte dich vor guten Werken.“
Abgesehen davon, dass der lutherische Glaube auch schon ein paar hundert Jährchen auf dem Rücken hat,
sollte in Erinnerung gerufen werden, dass zu Zeiten
der marktschreierischen Ablassverkäufe die Leute von den finsteren Ablasskrämerseelen wie der Dominikanermönch Tetzel unter Zugzwang gesetzt wurden mit dem Sprüchlein: Wenn der Groschen in den Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt…. Luther hat die fragwürdigen guten Werke mit dem Ablassverkauf gemeint…, weil in Rom eine neue Peterskirche aus dem Boden gestampft werden sollte…
Das war das angeblich gute Werk…! :-D
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#21   DunsScotus   21:15:19 | Freitag, 12. März 2010
Gibst das?
Ich lese auf „kreuz.net“ einen Artikel ohne Polemik. Da ist doch tatsächlich ein Beitrag mit echten Argumenten, mit Begündungen und all dem, was man auch für wissenschaftliche Arbeiten erwarten kann.
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#20   Lollipop †   21:12:45 | Freitag, 12. März 2010
Kristall?
Welche denn?
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#19   kristall   21:10:45 | Freitag, 12. März 2010
ich!!!
brauch dich nicht zu verleugnen,deine lesermeinungen sprechen gegen dich klar.
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#18   Lollipop †   21:06:26 | Freitag, 12. März 2010
Kristall
was stört dich denn an mir. Bringe es bitte auf den Punkt, bitte ohne Verleumdungen.
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#17   kristall   21:00:49 | Freitag, 12. März 2010
lollipop!
ich habe mir deine beiträge angesehen,das sagt ja alles über dich aus:du kannst deine großmutter möglich, für dumm verkaufen.ich habe dir nichts zusagen! suche dir josi als gesprächspartner!
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#16   Lollipop †   20:50:17 | Freitag, 12. März 2010
Nein, Kristall
Ich bin römisch Katholisch. Welcher Religion gehörst du denn an, bzw. welcher Konfession?
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#15   kristall   20:49:06 | Freitag, 12. März 2010
Bist du moslem?
das ist ein thema!
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#14   Lollipop †   20:46:48 | Freitag, 12. März 2010
Kristall
was ich mache geht ihnen einen feuchten dreck an!!!
Da hast du wohl Recht, aber anscheinend bist du pausenlos auf Kreuz.net und verbreitest irgendwelchen Schund. Kann man mit dir auch eine fundierte Diskussion anfangen? Wenn ja, schlage ein Thema vor!
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#13   kristall   20:44:02 | Freitag, 12. März 2010
lollipop
nicht unverschämt werden,dein drecksgeschreibsel ist ja dauernd auf net/ weiter was ich mache geht ihnen einen feuchten dreck an!!!
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#12   Lollipop †   20:40:05 | Freitag, 12. März 2010
Kristall
Haben sie eigentlich nichts anderes zu tun, als den ganzen Tag hier ihren Müll zu verbreiten? Anscheinend nicht. Sie waren den ganzen Tag hier und haben ihren Schrott gepostet. Was machen sie eigentlich.
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#11   kristall   20:35:36 | Freitag, 12. März 2010
josi!!!
el greco hat es zitiert für dich!!!/ martin dein bruder!!!
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#10   Lisibald Poier †   20:34:28 | Freitag, 12. März 2010
Luther
„Willst du nicht gegen das Evangelium fehlen, so hüte dich vor guten Werken.“
zum Beispiel Allmosen oder eine Gefälligkeit. MannOMann war der dämlich.
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#9   El Greco †-11:34:28   20:30:02 | Freitag, 12. März 2010
Zitat Luther
„Die Juden sind ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes Ding, dass sie 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen…; Man sollte ihre Synagogen und Schulen mit Feuer anstecken, … unserem Herrn und der Christenheit zu Ehren, damit Gott sehe, dass wir Christen seien (…) ihre Häuser desgleichen zerbrechen und zerstören.“
(Von den Juden und ihren Lügen, Tomos 8, S. 88ff)
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#8   gelobtseijesus   20:29:29 | Freitag, 12. März 2010
Gott sei Dank
Der Himmel urteilt nicht nach dem Hörensagen.
Gott sei Dank.
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#7   El Greco †-11:34:28   20:27:33 | Freitag, 12. März 2010
sehr wahr
endlich ein Artikel mit wissenschaftlicher Relevanz.
Luther kämpfte gegen seine Leidenschaften. Was ihm zu Gute zu rechnen ist: dass er diese erkannnte, doch er trieb den Teufel mit dem Belzebub aus. Soviel Hass, soviel Ordinäres, soviel Judenhass in seinem Nachlass, dass er in der BRD lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung in Kerkerhaft sitzen müsste.
Die Reformierten sind schon elende Antisemiten.
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#6   kristall   20:23:06 | Freitag, 12. März 2010
martin luther!!!
manche leute hielten ihn,für den antichrist!!!
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#5   Meinerven   20:20:03 | Freitag, 12. März 2010
Gott sei Dank,
dass Luther den Gläubigen die Augen geöffnet hat und niemand mehr diesen Schwachsinn glauben muss.
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#4   DerRabe   20:19:50 | Freitag, 12. März 2010
Luther hatte das…
…große Talent das Kind mit dem dreckigen Bade auszuschütten.
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#3   kristall   20:11:51 | Freitag, 12. März 2010
Josi!!!!
lese, das hier genau, hier ist die anleitung was du machen musst um auf den schnellsten weg in die hölle zukommen,also genau deine wellenlänge/martin luther dein bruder!!!
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#2   Peter-Pan   20:11:30 | Freitag, 12. März 2010
Böser, böser Luther
Im neuen Glauben des abgefallenen Priesters Martin Luther gibt es merkwürdige Lehrsätze:
Im neuen Glauben?? Ich wisst aber schon, dass Luther im 16. Jahrhundert lebte?
Ich bin ein ums andere mal erstaunt, über die Dinge, die Luther auf dieser Seite von Zeit zur Zeit zur Last gelegt werden.
Denn wirklich, im Grunde bietet Luther tatsächlich jede Menge Angriffsfläche. Allein sein Judenhass reicht, den Mann zu demontieren. Der wird hier aber nicht mal angesprochen – vielleicht weil man ihm da sogar zustimmt?
Stattdessen verteufelt man unverfängliche Aussagen wie diese hier:
Den Glauben und das Vertrauen auf Christum kann nämlich jeder allein und ohne Zutun eines andern üben.
Dazu brauchen wir weder einen Papst, noch Bischöfe, noch Priester; alle Sakramente, die Taufe etwa ausgenommen, sind überflüssig.
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#1   Lorenz   20:10:10 | Freitag, 12. März 2010
Ist Heilsgewißheit eine Spezialität der Protestanten?
Kann ein Katholik niemals heilsgewiß sterben?
Das würde mich wundern.
Es ist doch enfach nur das zu tun, was die Kirche lehrt, um zum Heil zu gelangen. Und das ist doch nicht einmal übertrieben schwer, oder?
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