(kreuz.net, Köln) Am kommenden Fest des Heiligen Joseph findet in der Kirche Johannes XXIII. in Köln
eine interreligiöse angebliche „Nacht der Mystik“ statt.
Die Veranstaltung wird auf einer eigenen Webseite
beworben. Sie möchte eine „Brücke zwischen allen Religionen“ bauen. Der Eintritt kostet 15 Euro.
Vatikanische
Bestimmungen verbieten Veranstaltungen in Kirchen, bei denen Eintritt verlangt wird.
Unter den Programmpunkten
gibt es auch einen muselmanischen „Tanz der Derwische“.
Derwische sind Angehörige einer muslimischen
asketisch-religiösen Ordensgemeinschaft.
Sie versuchen, durch Askese, Meditiation und rituelle Tänze
eine reine Seele zu erlangen.
Die Derwisch-Tänzer versetzen sich durch kreisende Bewegungen, die bis
zu 45 Minuten dauern können, in Trance. Jede Zeremonie wird von einem Scheich geleitet.
Ein Musik-Ensemble
der türkischen Religionsbehörde ‘Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion’ begleitet die
Aufführung.
Erzbistum gegen katholische Basis
Sponsoren der umstrittenen Veranstaltung sind unter anderem
das Generalvikariat des Erzbistums Köln, der Diözesanrat der Katholiken im Erzbistum Köln, der Katholikenausschuß
der Stadt Köln und das Katholische Bildungswerk der Stadt Köln.
Ein Vertreter des Kölner ‘Katholikenausschusses’,
Wolfgang Dichans (62), bewarb die Veranstaltung vor der Regionalzeitung ‘Kölner Stadtanzeiger’.
Den
Mystiker definierte Dichans als jemanden, der Gott suche:
„Mystiker halten sich nicht an Dogmen und das,
was die Lehre vorgibt, sondern an das, was sie erfahren haben“ – projiziert Dichans seinen Kleinglauben
auf andere.
Dichans gesteht, nach einer Erfahrungen mit Zen-Meditation in einem Benediktinerkloster jeden
Morgen im Schneidersitz auf eine weiße Wand zu starren.
Er versuche dabei, an „Nichts“ zu denken.
Zur
Frage, ob er mit der interreligiösen Veranstaltung überall offene Türen vorgefunden habe, muß Dichans
einräumen, daß es von der gläubigen Basis heftigte Widerstände gab.
Aber: „Wir werden sogar vom Erzbistum
unterstützt.“
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146 Lesermeinungen
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Paulaner Warum soll ich Ihnen das Maul stopfen? Sie haben sich ganz ohne Not ins Forenabseits gelabert,
aber Sie bieten immerhin willkommene Anlässe zum Bashing!
Paulaner Dummheitsrelationen auszusprechen … ist gefährlich. Und erst recht: Dummheiten, Paulaner!
Und eine Sache der Erfahrung. Ja, das führen Sie vor!
Dummheitsrelationen auszusprechen in einem öffentlichen Spiegel wie diesem Forum ist gefährlich. al-Muschrik:
CC, deren Boshaftigkeit, Feigheit und Verlogenheit nur durch Ihre Eitelkeit und die daraus resultierende
Dummheit gemildert wird. Und eine Sache der Erfahrung. Irgendwann hört man damit auf, wenn man nicht
dumm ist.
al-Muschrik: CC, deren Boshaftigkeit, Feigheit und Verlogenheit nur durch Ihre Eitelkeit und die daraus
resultierende Dummheit gemildert wird. Bene dixisti! :)3
CC, deren Boshaftigkeit, Feigheit und Verlogenheit nur durch Ihre Eitelkeit und die daraus resultierende
Dummheit gemildert wird. Wird nicht unterschieden zwischen der cognitio dei experimentalis und der cognitio
dei doctrinalis? Wo und wann hätte die mystische Erfahrung das Leugnen von Dogmen gerechtfertigt? die
Kirche hat niemals ausgeschlossen, daß göttliche Offenbarung auch in nachbiblischer Zeit möglich sei
Für die christliche Doktrin (sub gratia) hat sie das ausdrücklich ausgeschlossen, hier gelten Schrift
und apostolische Tradition als einzige und zuverlässige Offenbarungsquellen, siehe DS 1501, 3420-2 aber
auch alle wichtigen vorkonziliaren Dogmatiken, wie Bartmann, Diekamp/Jüssen, Scheeben, Pohle/Gierens
etc. Gleiche Anstößigkeit des Inhalts In 1 Sam 15,2-3 wird die Vollstreckung des חרם gegenüber Völkern
historisch gerechtfertigt, die ihn selbst gegen Israel vollstreckten (siehe Mescha-Stele). In Sure 9,5
(und weit über 100 ähnlichen Stellen) wird das inm die Zukunft weisende Gebot Polytheisten (zu denen
auch ausdrücklich Christen gezählt werden) auszurotten verkündet. Ist wohl alles dasselbe. Can. 1210
CIC: „verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist“ Für Götzendienst gilt dies in den
Augen einer Atheistin also nicht. Walter von Stolzing, der Satz den CC dem hl. Bernhard zuschreibt, ist
nicht nur grammatisch falsch, sondern steht auch nicht am angegebenen Ort (MPL t182 c321). CC, die offen
bekennt: „Müßte ich Urkunden fälschen, gelänge mir das wohl besser“ und sich über jedes Fake freut
(Mark Twain), hat ihn wohl gefälscht
@Matthilde Ich habe mir gerade Ihren Beitrag durchgelesen und dabei sind mir zwei Gedanken gekommen: 1)
Sie haben insofern Recht, als daß ein mehr oder weniger ausgeprägter Aktionismus Jugendliche nicht dazu
bringt, sich wieder mehr auf den Glauben an Jesus einzulassen, sich damit auseinanderzusetzen und zu spüren,
daß der Glaube im Alltag tragfähig ist. Obwohl ich sicher bin, daß auch richtig eingesetzte Aktionen
zur richtigen Zeit am richtigen Ort dazu beitragen können. 2) Wie kann man das oben unter 1) geschilderte
in Bezug auf Jugendliche erreichen?
Man kann Sünden nicht wegtanzen, eine solche Darbietung ist Leugnung des Bußsakramentes Der zuständige
Priester leugnet damit ein Sakrament, indem er fragwürdige Handlungen auf die gleiche Stufe stellt. Die
sogenannte islamische Mystik hat mit der christlichen Mystik nichts zu tun, da sie nicht auf Christus
gerichtet ist. Die katholiche Kirche beeilt sich ihr Profil bis zur Unkenntlichkeit zu vernichten, indem
alle Abgrenzungen zu anderen Religionen verwischt werden und gräbt sich ihr eigenes Grab. Mit optisch
gefälligen Darbietungen aller Art, kommt keine christliche Glaubenserneuerung in Gang. Auch nicht mit
Rock-Jugenmessen oder dem Verteilen von Sahnetorten am Altar anläßlich eines zehnjährigen Jubiläums
einer kirchlichen Alternativ-Gottesdienst-Initiative. Unser Herr Jesus Christus hält die Kirche zusammen
und erneuert sie, sonst niemand und nichts. Die heilige überlieferte Liturgie ist die Essenz und damit
die enge persönliche Bindung an Christus, die das ganze Leben prägen soll. Alles andere ist auf Dauer
zum Scheitern verurteilt und stürzt noch tiefer in den Glaubensabfall.
@clarissa colonia – cum ab ea cognitionem rerum divinarum augetur Liebe clarissa, Sie sind in solchen
Sachen durchaus kompetenter als ich, deswgen hoffe ich, dass Sie mir bei zwei Fragen helfen können, die
sich aus dem von Ihnen gestern geposteten Bernhard von Clairvaux-Zitat ergeben: „Omnis scientia rerum
temporanearum animae fideli prodest, cum ab ea cognitionem rerum divinarum augetur.“ 1. Müsste es nicht
cognitio rerum divinarum augetur heißen (cognitio ist doch Subjekt von der passiven Form augetur, oder?).
Warum der Akkusativ? 2. In der Übersetzung, die Sie gestern mit dem Zitat gepostet haben, heißt es:
wenn durch es die Erkenntnis Gottes vermehrt wird. Wie gesagt, meine Lateinkenntnisse sind recht oberflächlich,
aber ich würde cognitio rerum divinarum ehr mit Erkenntnis der göttlichen Dinge (sehr wörtlich) übersetzen,
denn Erkenntnis Gottes wäre doch wohl ehr cognitio Dei, oder nicht? Wie gesagt, ich wuderte mich gestern
ein wenig, wollte aber nicht auch noch damit anfangen. Ich würde mich über eine erklärende Antwort
freuen.
#134 Großwildjäger 00:01:02 | Donnerstag, 18. März 2010
Hallo Sefirot! (8 Posts wären es noch bis zur magischen Zahl gewesen…) Dann wünsche ich Dir eine gute
Nacht mit erfrischenden Träumen! :)3 :(3 Gruß Großwildjäger
Hallo Großwildjäger, lass die Bäume ruhig ausschlagen, wenn der Spargel trotzdem wächst… Und jetzt
gehe ich zur geliebten Horizontale. Morgen wird es furchtbar: Termin … packen… und der ganze Kram.
Ich wünsche Dir eine gute Nacht mit viel schönem Beiwerk. Bis morgen… Gruß :(3 Sefirot
Unser Herr… sagte über sich: Ego sum via, veritas et vita. (Wohl nicht auf Latein). Was nicht heißen
soll, dass Bernhard von Clairvaux nicht auch Recht hatte. Und damit bedanke ich mich für den Meinungsaustausch,
wünsche allen eine gute Nacht und Gottes Segen.
Bernhard von Clairvaux … schrieb an Johannes von Krems: „Omnis scientia rerum temporanearum animae fideli
prodest, cum ab ea cognitionem rerum divinarum augetur. Tu ergo, qui salutem tuam adipisci concupis, ea
investigare et scire aude, quae senseris viciniora saluti.“ (Bernhard v. Clairvaux op. omnia ed. Migne,
tom 182, col. 321) (Alles Wissen um die zeitlichen Dinge nützt der gläubigen Seele, wenn durch es die
Erkenntnis Gottes vermehrt wird. Tu also, der du dein Heil zu erstreben begehrst, wage das zu untersuchen
und zu wissen, von dem du spürst, daß es dem Heile nahe ist.)
Paulaner Ob ignorieren oder verwerfen (vielleicht bin ich über’s Ziel hinausgeschossen, aber die ganze
Angelegenheit macht ich echt wütend) – es kann doch nicht angehen, dass in einer katholischen Kirche
Textschnipsel aus unserer Heiligen Schrift neben solchen aus dem Koran (und anderen) gestellt werden und
das unter dem Banner der „Mystik“ (was immer damit gemeint ist). Und das ärgert mich – dieser Relativismus.
#129 Paulaner † 23:37:01 | Mittwoch, 17. März 2010
diesen Hetzer habe ich mir im „blauen“ kreuznet ein wenig angehört, Walther von Stolzing. Was soll ich
da gegen setzen? Soll ich gegen hetzen? Der interessiert mich nicht weiter.
Sefirot & Paulaner Nun, das mit dem „Feindbild liefern“ oder den „Fantasiegebilden“ sind wieder einmal
so billige Unterstellungen, aber bitte, wenn’s von Ihnen kommt, so nehme ich es als Kompiment – offensichtlich
haben Sie den Aussagen Pfarrer Milchs nichts Konstruktives entgegenzusetzen.
„Nacht der Mystik“ Das Programm: www.nachtdermystik.de/ Religionsrelativismus pur. Dieses multireligiöse
Zusammengeschnipsel von Zitaten hat mit christlicher Mystik nichts zu tun. Christliche Mystik ist christozentrisch.
Die „Mystiknacht“ des Pfarrers Heribert Meurer ist ein Betrug.
#125 Paulaner † 23:32:04 | Mittwoch, 17. März 2010
NEIN, den muß ich nur schlimmstenfalls ignorieren. Walther von Stolzing: Aber entweder ich nehme als
katholischer Christ diese Glaubensoffenbarung an, dann muss ich den Koran verwerfen. Und selbst da kommts
drauf an, ob ich ein einfacher Gläubiger oder ein Kleriker, Theologe+++ bin.
Offenbarun hängt nicht an der Anstößigkeit des Inhaltes, was ich auch gar nicht behauptet habe. Bitte
verdrehen Sie nicht meine Aussagen. Vielleicht habe ich mich aber auch unklar ausgedrückt. Glauben Sie,
dass *unsere* heilige Schrift göttlich inspiriert ist, ja oder nein?’ Darum geht es! Und die Offenbarung
unseres Glaubens ist anstößig genug. Aber entweder ich nehme als katholischer Christ diese Glaubensoffenbarung
an, dann muss ich den Koran verwerfen. Das hat doch nichts mit der political correctness der Aussagen
zu tun, sondern mit der Frage, ob ich jetzt nun den katholischen Glauben habe oder nicht.
Prüfung. Hier kann man die Vorankündigung für die „Nacht der Mystik“ auf der Website der Papst-Johannes-Kirche
Köln-Chorweilter lesen: …st-johannes-chorweiler.de/…II._article_117.html Unter Ökumene wird hier
nicht die innerchristliche Ökumene, sondern eine Ökumene der Religionen verstanden. Das Logo für die
Mystiknacht ist der Halbmond. Kinder, wenn das die Botschaft der Kirche heute sein soll, dann haben sich
die Christen 2000 Jahre lang geirrt. Das ist eine Prüfung. Christus prüft jeden von uns, ob wir wirklich
an IHN glauben. vitajesu.wordpress.com vitajesu.wordpress.com/
Danke, Walther von Stolzing, aber ein knapper präzise und vor allem schön gebundener Essay tut es in
dem Fall um vieles besser, als gleich ganze Bände… heranzukarren. Welcher arme Mensch sollte die ühren
Fantasiegebilde auch zur Kenntnis nehmen…? Inquisitoren vielleicht, weil die nix besseres zu tun haben…
wahrheit vorsicht der begriff ist heute sehr verpönt und unpopulär. was nicht im (relativistischen)
zeitgeist liegt, der unter dem deckmantel der humanität und der toleranz alles ausmärzt was anders denkt
wird von seiten der toleranten auf furchtbare intoleranz stossen wie jeder katholik der an christus und
die ausschlissliche wahrheit des glaubens festhält
Nun, wenn Offenbarung … … an der Anstößigkeit des Inhalts hängt …: „So spricht der Herr der Heere:
Ich habe beobachtet, was Amalek Israel angetan hat: Es hat sich ihm in den Weg gestellt, als Israel aus
Ägypten heraufzog. Darum zieh jetzt in den Kampf und schlag Amalek! Weihe alles, was ihm gehört, dem
Untergang! Schone es nicht, sondern töte Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe,
Kamele und Esel!“ (1 Sam 15,2-3) Ob da nicht auch „nur schwer vorstellbar“ ist, daß man solchen Aussagen
„irgendeine Art von göttlicher Offenbarung bescheinigt“? Und wahrscheinlich steht zu befürchten, daß
„aus dem Buch, aus dem dieses Zitat stammt … wohl wärend der ‘Nacht der Mystik’ … gelesen“ werden
wird.
Aber wo man schon selber nicht mehr glaubt, dass man im Besitz der Wahrheit ist… … wird man eben zu
einem weiteren Anbieter von allem Möglichen, zu einem Stand auf dem Marktplatz der Ideen, religiösen
Erfahrungen verschiedener Herkunft. Auch wenn ich ebenso von dem Überzeugt bin von dem, was clarissa
colonia unten zitiert hat (cf Tertullian), ja sogar sagen würde, dass auch in einer Beethoven-Sinfonie
der Geist Gottes mitgewirkt hat, so ist es doch erst einmal wichtig, dass unser Herr sagt, er sei der
Weg, die Wahrheit und das Leben und DAS sollte in einer katholischen Kirche gesagt werden! Eine derartige
New Age Veranstaltung hat in einer Kirche nichts verloren und es ist ein Ärgernis, dass man in Köln-Chorweiler
dem Relativismus derart Vortschub leistet.
Das ist ja alles ganz schön und gut, liebe clarissa… … ich sehe nur keine Relevanz für die Weltethos-Veranstaltung
in der katholischen Kirche „sel. Johannes XXIII.“ in Chorweiler. Für mich ist es nur schwer vorstellbar,
dass Tertullian, Lactanz oder das Lehramt der Kirche Aussagen wie diesen: Kämpft gegen diejenigen, die
nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah
und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen,
die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten. [9:29]
Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist
das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allahs Fluch über
sie! Wie sind sie (doch) irregeleitet! [9:29] irgendeine Art von göttlicher Offenbarung bescheinigt hätten.
Und aus dem Buch, aus dem dieses Zitat stammt, wird wohl wärend der „Nacht der Mystik“ in einer angeblich
katholischen Kirche gelesen. Man kann ja nun zum interreligiösen Dialog stehen wie man will, aber eine
Kirche ist kein Austragungsort für solche Veranstaltungen sein (und das ist für meine Verhältnisse
sehr milde ausgedrückt). Hier werden unter dem Banner der „Mystik“, unsere Heilige Schrift mit den Schriften
anderer Religionen in einen Topf geworfen; wir sind eine Religion unter vielen, am besten, man macht von
der ganzen Angebotspalette gebrauch und bastelt sich seine eigene… Ist doch hip!
Es gibt keinen besseren Ort als die Wiener Votivkirche, um die Derwische tanzen zu lassen, um auch die
letzten alten Habsburger Reichskrähen und andere Unvögel aus dem Gebäude endgültig zu vertreiben…
Dogma und Mystik Die großen Mystiker der Kirche waren i.a. zwar keine Dogmatiker, aber die dogmatische
Rechtgläubigkeit war unbestrittene Grundlage ihrer Kontemplation, siehe Kontemplation und Dogma karmelblume.wordpress.com/…mplation-und-dogma/.
Anderseits: Der Geist Gottes wirkt auch in Menschen, die nicht getauft sind. Auch wenn nur das Christentum
der wahre mystische Weg ist, so ist es doch möglich, dass es auch außerhalb des Christentums echte mystische
Erfahrung gibt. Der Diener Gottes Eugen-Maria Grialou OCD nahm das z.B. bei dem Sufimystiker Ibn-Arabi
an. Kostprobe von türkischer Sufimusik: www.youtube.com/watch?v=J_xFkfK4OEg&… Persische Sufimusik –
Verse von Dschalaluddin Rumi: www.youtube.com/watch?v=Smu8OdpOsHg&…
Spannend nur, – daß Tertullian überzeugt war, die heidnischen Autoren der Antike, Geschichtsschreiber
auf der Suche nach historischer Wirklichkeit, Dichter in ihrem Bemühen um Schönheit und Philosophen
im Streben nach wahrer Erkenntnis oder Erkenntnis der Wahrheit, sie allesamt hätten – mehr oder minder
bewußt – aus der Quelle des allmächtigen Gottes getrunken, und ihr Ausdruck des Wahren, Schönen und
Guten sei daher Auftakt und Angeld der Offenbarung in Christus [cf. Tertullian, Apologeticum] www.tertullian.org/…logeticum_becker.htm.
– daß Laktanz überzeugt war, die antike Historiografie, klassische Dichtung, Philosophie und Hermetik,
ja sogar die die sibyllinischen und apollinischen Orakel seien zwar nichtchristlichen Ursprungs, aber
doch göttlich inspiriert; eine Form göttlicher Offenbarung und daher auch eine Hilfsquelle für das
Verständnis der biblischen Offenbarung [vgl. Lactanz, Divinarum institutionum libri VII] www2.hs-augsburg.de/…antius/lac_ins1.html.
– daß die Kirche weder jemals ausgeschlossen hat, es könne göttliche Offenbarung auch schon zu vorchristlicher
Zeit gegeben haben, noch, daß es solche auch außerhalb ihrer geben könne, noch, daß diese auch in
nachbiblischer Zeit möglich sei (ansonsten wären die ganzen Privatoffenbarungen ja a priori Unfug, wiewohl
sich die meisten a posteriori dann als solcher offenbaren …).
@chico flojo Nun, Pfarrer Milch ist für mich eine neue Entdeckung (bin ja noch jung ) und ich bin wirklich
begeistert von seiner klaren, verständlichen und überzeugenden Argumentation und seinem Charisma, das
selbst durch die eine oder andere ziemlich verrauschte Aufnahme hindurch kommt. Außerdem sind seine Vorträge
nach wie vor hochaktuell. Ich frage mich die ganze Zeit, welcher Text aus der „heiligen Schrift“ des Islam
bei der „Nacht der Mystik“ gelesen wird. Sure 98 Vers 6 ist doch ein echter Klassiker: Wahrlich, jene,
die ungläubig sind unter dem Volk der Schrift und den Götzendienern, werden im Feuer der Hölle sein,
um darin zu bleiben. Sie sind die schlechtesten Geschöpfe.
#101 chico flojo 21:35:21 | Mittwoch, 17. März 2010
@Walther von Stolzing Ich habe es gefunden und gelesen – allerdings nicht gleich. Ich hegte gegenüber
Pfr. Milch einige Vorbehalte – aber ich habe mich sehr gerne vom Gegenteil überzeugen lassen. Ehrlich
gesagt – man würde ihn von Hattersheim bis Hünstetten und Weiterstadt hören.
Freimaurerei pur! www.nachtdermystik.de/ Außerdem frage ich mich, wie „Texte und heilige Schriften aus
unterschiedlichen Religionen wie Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus und Zen-Buddhismus“, die in
einer angeblich katholischen Kirche vorgelesen werden, der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst,
Frömmigkeit und Gottesverehrung dienen und der Heiligkeit des Ortes [cf Can 1210, unten zitiert von clarissa
colonia] nicht entgegenstehen.
Was der davon halten würde? Was er wohl von dieser „Nacht der Mystik“ halten würde? Milch würde das
bestätigt sehen, wovor er in all seinen Vorträgen und Mahnungen ausdrücklich gewarnt hat. Zudem würde
er den Verantwortlichen dieses Kasperltheaters gehörig den Marsch blasen. Und das ist auch gut so! Es
liegt nun an uns das zu tun.
@chico flojo Von mir haben die auch ein passendes Protestschreiben erhalten! Ich weiß nicht, ob Sie mein
kleines Dankeschön für den Hinweis auf den Vortrag von Dr. Schüller gesehen haben. Ich bin dadurch
auf einige Vorträge von Pfarrer Hans Milch gestoßen – und begeistert! Was er wohl von dieser „Nacht
der Mystik“ halten würde?
#96 chico flojo 21:07:33 | Mittwoch, 17. März 2010
@Salesianerpater Da müssen Sie unter Nächstenliebe etwas gründlich mißverstanden haben. Denn so gehts
nicht. @Walther von Stolzing Ist hiermit geschehen.
Beschweren wir uns doch direkt im Pfarrbüro! Wir sind mündige Katholiken, getauft, gefirmt, wahrhaft
selbst denkend. Hier ist Kontaktseite …st-johannes-chorweiler.de/Kontakt der Gemeinde! Beschweren wir
uns – mit unseren richtigen Namen, unseren Emailadresse, nicht feige anonym, sondern aufrecht, offen und
stolz auf unser Katholischsein!
Ich liebe Allah Ich bekenne mich zum Islam obwohl ich Ordensmann bin. Der Heilige Franz von Sales sagt
nämlich in jedem Menschen muss erst das gute gesehen werden. Nicht der Teufel oder ein Dämon.
Goldengel, das ist für mich keine Frage,… deswegen ist es ja auch so, daß ich nicht an die Kirche
oder den Papst oder an die Bibel glaube- aber wegen dieser Aussage habe ich schon mit Katholiken ! Ärger
bekommen- was ich nicht verstehe.
@ clarissa hier einige weitere Informationen zu der von +-net monierten Veranstaltung: www.nachtdermystik.de/
Hier ein Auszug aus dem Grußwort des Kölner OB Jürgen Roters: den Namen „Chorweiler“ verbinden viele
Bürgerinnen und Bürger lediglich mit Hochhäusern und sozialen Problemen. Chorweiler ist aber sehr viel
mehr. Es ist vor allem ein Stadtteil der Vielfalt: der Vielfalt an Nationalitäten und Religionen, an
Kulturen und Lebensstilen. Darin liegen keineswegs nur Risiken, sondern auch Chancen. Ich freue mich sehr,
dass die positiven Seiten dieser Vielfalt ihren Ausdruck finden in der „Nacht der Mystik“. Die großen
Religionen und Konfessionen treffen dort aufeinander in einem Dialog, der zeigt, dass es häufig zwischen
ihnen mehr Gemeinsames als Trennendes gibt. Damit bekommt die für unsere Gesellschaft so wichtige Verständigung
zwischen den Religionen wichtige neue Impulse, die auf unsere gesamte Stadt ausstrahlen können und sollen.
Ich freue mich sehr, dass die katholische und die evangelische Gemeinde gemein-sam die Initiative zur
„Nacht der Mystik“ ergriffen haben. Mein Dank geht zum einen an die jüdische und muslimische Seite, die
sich der Zusammenarbeit geöffnet haben. Und zum anderen an die vielen Ehrenamtlichen der beiden Kirchengemeinden,
die sich für die Veranstaltung engagieren. …
Nun, werter Zeitpunkt (nur ungern setze ich das Attribut „rechter“), haben Sie zunächst Dank für Ihre
vorstehende Korrektur, ich dachte, die Veranstaltung fände in der KHG statt. Selbstverständlich gilt
das von mir Referierte auch für eine „ordentliche“ Pfarrkirche. Auch teile ich Ihre Einschätzung zum
Wert einer solchen Veranstaltung in einem kulturell und religiös uneinheitlichen Umfeld. cc.
@ clarissa Ich sehe hier keinen Handlungsbedarf für den Erzbischof. Gerade in diesem Stadtteil, der ein
sozialer Brennpunkt aufgrund der Stadtteilstruktur ist und der von der Religionszugehörigkeit sehr stark
durchmischt ist, ist es ein Zeichen der religiösen Begegnung, wenn eine solche Veranstaltung durchgeführt
wird. Möge sie das Verständnis füreinander fördern.
… verstößt … gegen das Kirchenrecht … Can. 1210 CIC: „An einem heiligen Ort darf nur das zugelassen
werden, was der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst, Frömmigkeit und Gottesverehrung dient, und
ist das verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist. Der Ordinarius kann aber im Einzelfall
einen anderen, der Heiligkeit des Ortes jedoch nicht entgegenstehenden Gebrauch gestatten.“ Es geht dabei
nicht primär um die Ausübung oder Förderung des katholischen Gottesdienstes, katholischer Frömmigkeit
oder katholischer Gottesverehrung. Nicht alles, was nur mit individuellen Vorstellungen nicht übereinstimmt,
ist schon rechtswidrig.
Diese Veranstaltung verstößt mE gegen das Kirchenrecht. Eine Kirche ist keine Tanz- und Konzerthalle.
Religiöse Konzerte dürfen stattfinden, es dürfen auch Spenden gesammelt werden, aber die Musik darf
nicht weltlich sein und schon gar nicht andersreligiös. Nicht anstößig wäre ein solches Konzert in
einer öffentlichen Halle. Islamische Derwischmusik ist übrigens schön, und der Derwischtanz auch. Das
ist nicht die Frage. Das Problem ist: Diese Nacht, und darin dieser Auftritt wird der Verwirrung der Gläubigen
weiter Vorschub leisten: im Grunde sind alle Religionen gleich. Sollte da nicht der Erzbischof einschreiten?
Schließlich ist es seine Diözese. Wer ist sonst verantwortlich, wenn nicht er? Schließlich hat er auch
die Teilnahme von Katholiken an interreligiösen Gebeten in der Schule unterbunden. Übrigens ist Mystik
mehr als Gott suchen, obgleich die Gottsuche zweifellos dazugehört.
Die Redaktion scheint sich gottgleicher Macht zu erfreuen, … … denn es gelingt ihr immer wieder, aus
Nichts Etwas zu machen … „Vatikanische Bestimmungen verbieten Veranstaltungen in Kirchen, bei denen
Eintritt verlangt wird.“ – Can. 1221 CIC: Der Zugang zu Pfarrkirchen muß während liturgischer Feiern
frei und kostenlos sein. – Bei der Kirche der kölner KHG handelt es sich zwar um die Pfarrkirche einer
Personalpfarrei, aber hat jemand behauptet, daß die „ökumenische Nacht der Mystik“ eine katholische
liturgische Feier ist? „‘Mystiker halten sich nicht an Dogmen und das, was die Lehre vorgibt, sondern
an das, was sie erfahren haben’ – projiziert Dichans seinen Kleinglauben auf andere.“ – Wird nicht schon
bei Ps.-Dionysius [De divinis nominibus De mystca theologia] unterschieden zwischen der cognitio dei experimentalis
und der cognitio dei doctrinalis? Und: Beginnt und endet Nicolaus Cusanus’ Dialogus de deo abscondito
nicht beim Nichtwissen über den verborgenen Gott? – Projiziert hier nicht die Schriftleitung ihr Unwissen
auf andere?
Ich bin auch gleich weg. Das spricht aber nicht gegen mich, sondern eher gegen die maßgeblichen „Sittenwächter“.
So; dann gehört Arschloch in deinen Kreisen also zur guten Sitte? Deine zweifelhafte Herkunft ist jedenfalls
kein Freibrief hier mit deiner Gossensprache hausieren zu gehn. Sollten wir uns mal begegnen, nicht auszuschließen…,
kriegst du von mir zwei Dinge: ein Ohrfeigchen mit dem Fleece-Handschuh und eine Ausgabe von „Das Einmaleins
des guten Tons“, natürlich nur leihweise. Und bitte ohne Beschädigung zurück. Tschü-üß!
@ kairos Was mir beim Thema Mystiker – ich meine jetzt die christlichen- gerade einfällt: Ich bekomme
immer wieder fast einen kleinen Lachanfall, wenn mich Menschen fragen, ob ich an die Bibel (alternativ:an
die Kirche) glaube. Nein, Leute, ich glaube weder an die Bibel noch an die Kirche, den Papst oder irgendein
Dogma. Und: Ja, ich bin zutiefst evangelisch und lebe bewusst katholisch. Manchmal stimme ich aber einfach
dem Meister Eckard zu: Herr, mein Gott, befreie mich von Gott!
@ lolli ja der Kraut, der braucht jeden Tag seinen Stoff, damit der Pegel nicht zu sehr sinkt. Gibt es
eigentlich ernstzunehmende Untersuchungen, dass Verleumdungen anderer, Lügen und Hetzen Glückshormone
ausschütten. Manchmal kommt es mir hier bei einigen Usern so vor.
Nicht nötig, Samurai Anderenfalls schicke ich Ihnen gerne eine PN- nur eine Tastatur in Brailschrift
habe ich leider nicht. Muß jetzt wieder los und werde deine Fragen später beantworten. Wenigstens versteht
du mal ein Späßchen. Tränen in den Augen hab ich tatsächlich – vor Lachen; wenn ich Kairos Gezicke
lese.
Ach kraut, können Sie mittlerweile meine Beiträge wieder lesen? Anderenfalls schicke ich Ihnen gerne
eine PN- nur eine Tastatur in Brailschrift habe ich leider nicht.
@ samurai unser Kraut hat soviel Hass in den Augen, dass ihm die Tränen kommen und dann kann er nicht
mehr lesen. Er ist dann mit Blindheit geschlagen.
Jungchen das solltest du mir mal ins Gesicht sagen Sie sind ein elendes Arschloch und ein Ignorant. Seltsamerweise
sind bei mir die Beiträge noch alle zu lesen. Aber wahrscheinlich sind Sie blind vor Hass. Du Depp kapierst
noch nicht mal daß ich hier ein Scherzchen mache.
@ kraut Es gibt wohl drei Möglichkeiten, daß Problem zu erklären: 1) Sie haben ein massives Problem
mit dem Browser oder 2) Sie haben ein massives Problem mit Ihren Augen oder 3) Sie sehen nur das, was
Sie sehen möchten.
Weg ist der Beitrag So schnell kann er eben nicht googeln Wer hier Verständnis oder gar Interesse für
interreligiöse und interkulturelle Veranstaltungen erwartet – frohes Suchen!!
ich will ja nichts sagen, aber das ist jetzt echt ein wenig peinlich für sie, lieber Kraut Ich helfe
ihnen noch einmal auf die Sprünge: Mittwoch, 17. März 2010 16:39 Samurai: kraut, Ihren Kommentar bzgl.
Tanzschuhe etc. übersehe ich einmal höflich.Aber eines interessiert mich doch: Was halten Sie von – Klaus
von der Flue, – Hildegard von Bingen, – Therese von Lisieux
kraut,lesen Sie sich einfach Arkanums Beitrag durch… er weist ja auf meinen Beitrag hin. Bei der Gelegenheit
könnten Sie mir auch meine Frage beantworten, was für Sie eine ehrwürdige Kirchenarchitektur ist- romanisch?,gotisch?,neugotisch?
also, ich sehe ihn auch! Mittwoch, 17. März 2010 16:39 Samurai: kraut, Ihren Kommentar bzgl. Tanzschuhe
etc. übersehe ich einmal höflich.Aber eines interessiert mich doch: Was halten Sie von – Klaus von der
Flue, – Hildegard von Bingen, – Therese von Lisieux ??? … Probleme mit dem Browser?
Der steht aber noch drin, denn direkt da drunter steht ein Beitrag von Lollipop. Ehrlich. Und gelöscht
wurde mein Beitrag nicht. Es geht um Klaus von der Flue,Hildegard von Bingen und andere.
Was zu beweisen wäre. komisch, dass die meisten dieser kirchen vor dem Konzil errichtet wurden Diese
Ungeheuer entstanden nahezu allesamt in den Sechzigern, bzw, Anfang der Sechziger Jahre als sich der unheilbringende
„neue Pfingstgeist“ der VII-Treiber langsam breit gemacht hat.# _______________________________ Samurai;
die Derwische können ihre Tänzchen abhalten wo sie wollen – aber nicht in einer Katholischen Kirche.
Das geht zu weit.
@ kraut Was ist denn für Sie eine ehrfürchtige Architektur? Und noch etwas: Haben Sie meinen letzten
Beitrag – mit den Fragen an Sie gelesen? LG Samurai
wenn dir das so wichtig und heilig ist, dann mußt DU DAS TUN, zwobbel! Verhindert den Fluch, der davon
ausgeht, solange es noch möglich ist. Nicht bloß in 68er Manier die edle Gesinnung kundtun und andere
vorschicken.
Irrtum Entweder ich baue eine Kirche, also ein HAUS GOTTES, einen Bau der dieser Anforderung gerecht wird
in ehrfürchtiger Architektur und Tektonik, oder ich lass es. Dieser Bau in Köln erinnert mich eher an
einen Stein gewordenen Leviathan. WAS für eine Kirche soll denn das sein.