Deutschland
Jetzt will in Deutschland jeder seinen Mißbrauch haben
Auch die ‘Steyler Missionare’ haben in der Vergangenheit gegraben und glücklicherweise einen Jahrzehnte zurückliegenden homosexuellen Mißbrauch entdeckt.
Die Webseite der 'Steyler Missionare'
Die Webseite der ‘Steyler Missionare’
(kreuz.net) Anfang der 80er Jahre wurde ein minderjähriger Schüler am Arnold-Janssen-Gymnasium in Sankt Arnold, sexuell mißbraucht.

Sankt Arnold ist ein Ortsteil von Neuenkirchen im Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen.

Der Täter ist mittlerweile verstorben. Das damalige Opfer wünscht sich Anonymität und möchte nicht an die Öffentlichkeit.

Dennoch haben sich die Steyler Missionare gestern an die Medien gewandt.

Die seit Anfang Februar laufenden ordensinternen Nachforschungen hatten bisher keinen Hinweis auf Übergriffe an Schülern des Gymnasiums erbracht.

Erst der gestrige Anruf eines Opfers deckte einen Fall in den 80er Jahren auf.

Der Betroffene wurde von dem Täter – der im Jahr 2000 verstorben ist – zum ersten Mal im Alter von 14 Jahren homosexuell mißbraucht. Die Übergriffe dauerten insgesamt drei Jahre an.

Welcher Natur sie waren, gab der Orden nicht bekannt.

Ob es weitere Opfer dieses Täters gibt, ist den Steyler Missionaren derzeit nicht bekannt.

Entsprechend der damaligen Vorgehensweise wurde der Täter nach Bekanntwerden der Vorwürfe versetzt.

Ihm wurden Aufgaben übertragen, die ihm den Kontakt zu Kindern und Jugendlichen nicht mehr ermöglichten.

„Heute würde es einen solcher Umgang mit den Geschehnissen nicht mehr geben“, beteuerte Pater Bernd Werle, Provinzial der Steyler Missionare in Deutschland.

Inzwischen besitze die Schule einen unabhängigen Beauftragten für sexuellen Mißbrauch.

„Wir müssen das Böse beim Namen nennen und aufarbeiten“, so Pater Werle.

Katholische Kreise hoffen, daß das auch in Bereichen geschieht, wo Kinder nicht nur mißbraucht, sondern von Abtreibungstätern sogar ermordet werden.

Noch mehr als für längst vergangene Mißbräuche gelten die Worte von Pater Werle für die aktuelle Abtreibung:

„Wenn wir wegschauen, verharmlosen, verschweigen oder zu vertuschen suchen, was auch unter uns geschehen ist, geht auch noch der letzte Rest an Glaubwürdigkeit verloren.“

Die Trägerschaft des Arnold-Janssen-Gymnasiums wurde 1996 in die Hände der Diözese Münster übergeben. Das Internat war bereits in den 80er Jahren aufgegeben worden.

Die Niederlassung der Steyler Missionare in Sankt Arnold wurde am 30. Juni 2008 geschlossen.

Das Gymnasium ist mit über tausend Schülern eine der größten Lehranstalten im Münsterland.
      
19 Lesermeinungen
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#24   Leo Miles   09:13:12 | Samstag, 20. März 2010
@ruhrgebietler
Wir brauchen ein Deutschland nach den Geboten Gottes! Wir brauchen aber keinen Gottesstaat islamistischer Prägung.
Wir brauchen das Heilige Römische Reich Deutscher Nation.
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#23   r.ruhrgebietler   07:48:29 | Samstag, 20. März 2010
Die Heiligkeit der (kath.) Kirche Jesu Christi
steht absolut ausser Frage.
Anders ist es mit dem Bodenpersonal Gottes (z.B. der Vaticanum-II Kleriker! und der Konzilskirche) Diese stehen nicht (wie aktuell recht häufig zu lesen!) in der Wahrheit Gottes. Weder theologisch noch menschlich.
Unzuchts-Gesetze und Todes-Gesetze gehören auf den Prüfstand der 10 Gebote! Wir brauchen ein Deutschland nach den Geboten Gottes! Wir brauchen aber keinen Gottesstaat islamistischer Prägung.
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#22   Dr. Guillotin   07:36:45 | Samstag, 20. März 2010
Jeder Kinderschänder und/oder Homo
soll das Recht auf neutrale Behandlung haben.
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#21   Paulaner †   18:43:05 | Freitag, 19. März 2010
Aber ja doch! Der Staat „besitzt“ auch Recht und Gesetz. NICHT WAHR?!?!
Sonix: @defendor: Die Kirche besitzt garkeine Heiligkeit ;)
Manchmal frag ich mich schon, ob die Leute beim Posten NUR BLÖDELN oder das Brett vorm Kopf mit der Schultafel verwechseln.
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#20   Kreuznetter †   18:13:53 | Freitag, 19. März 2010
Die Heiligkeit der (kath.) Kirche
…ist unfehlbar, darum können auch leicht Bubendummheiten unter den Teppich gekehrt werden (das heißt nicht, daß es an weltlichen/staatlichen Einrichtungen unbedingt sauber zugeht, aber die Kirche verfolgt einen besonderen Moralanspruch, dem ihr Personal manchmal nicht nachkommt).
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#19   Sonix   15:20:50 | Freitag, 19. März 2010
@defendor:
Die Kirche besitzt garkeine Heiligkeit ;)
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#18   defendor   15:19:17 | Freitag, 19. März 2010
Die tatsächlichen Kriminellen…
…sitzen in ihren Anzügen in den Sesseln der Parlamente / Gremien etc…
und erlassen
Unzuchts-Gesetze und Todes-Gesetze
( mörderische Anbtreibung von ungeborenen beseelten Kindern !)
noch und noch !
Aus deren Munde
– den AnstifterInnen zur zügellosen Unzucht ! –
ist der Vorwurf von „Missbrauch“
blanker Hohn !
Dies umso mehr, als das „Geschnarre“ aus dem Justizministerium derartige künstliche Aufruhr selber
ad absurdum führt…
durch den Beisitz in einem offenkundig
Dauer-Missbrauchsfälle-Reformpädagogikmodell
( Odenwald-Schule )
freimaurerischer Prägung !
Hier finden sich offenbar die
tatsächlichen
Missbrauch-Verbrechen in ihrer schlimmsten Version !
Aber…es ist ja keine kirchliche Einrichtung…
welch eine Durchtriebenheit und welch ein Verlogenheit und welch ein Bekenntis zur Feindschaft gegenüber der Heiligen Mutter Kirche !
www.gloriapolo.net/
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#17   Paulaner †   15:11:30 | Freitag, 19. März 2010
Die Heiligkeit ja, defendor, aber die Dummheit, die Kriminalität und die Arroganz müssen geahndet
werden.
defendor: Oh ja…
Die HEILIGKEIT der Kirche ist unantastbar.
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#16   defendor   15:05:24 | Freitag, 19. März 2010
Oh ja…
…„laufend Missbräuchsfälle“…?!
War es wieder das
„Verbrechen“ einer Ohrfeige ?
Oder einer „Kopfnuss“ ?
oder vielleicht kommt es gar so weit, dass auch ein Lächeln zu einem „nicht hinnehmbaren Missbrauch“ vorgegaukelt wird…
dies nur innerhalb der Heiligen Mutter Kirche versteht sich !
Wo sich die tatsächlichen Verbrechenabspielen, haben wir kürzlich vor Augen gehalten bekommen !
In einer sogenannten „Reformpädagogik“-Schule
– der Odenwald-Schule –
mit offenbar hunderten von wirklich verbrecherischen Missbrauchsfällen, durchgeführt von Zöglingen ( „angesehenen Pädagogen“ ?) der
freimaurerisch durchsetzten „Humanistischen Union“
mit dem bekannten „Geschnarre“ , das sich mittlerweile auch im Justizministerium breitmacht !
Da bekanntlich die Medien durchsetzt sind mit Freimaurern-„Brüdern“ in den Chefredaktionssesseln, erstaunt es kaum, dass die Odenwald-Schule selstsamerweise aus den Schlagzeilen verschwunden ist ??!!
Aber wenn wieder ein angeblicher Missbrauch in der Kirche – sei er noch so absurd – ausgegraben werden kann, dann muss dies auf die „Titelseite“ !
Der Schmutz der freimaurerischen Verseuchung muss denn auch „sichtbar“ vermarktet werden !
Die Heilige Mutter Kirche wäre gut beraten, sich nicht aufgrund der möglichen Verfehlungen einiger Weniger durch eine Meute glaubens- und kirchenfeindlicher Medien weiter drangsalieren zu lassen !
Die HEILIGKEIT der Kirche ist unantastbar.
www.gloriapolo.net/
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#15   Das Kind   14:57:41 | Freitag, 19. März 2010
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#14   Schlavis †   14:54:36 | Freitag, 19. März 2010
Bistum Fulda vertuscht weiteren Missbrauchsfall!
www.fr-online.de/…wurde-vertuscht.html
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#13   Das Kind   14:32:54 | Freitag, 19. März 2010
Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch!
Das Gute an der dieser schmutzigen Medien-Kampagne ist, daß auch innerhalb der Kirche wieder völlig neu über die Tugend der Keuschheit nachgedacht wird.
Christus läßt seine Kirche niemals allein!
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#12   mikefiss †   14:12:15 | Freitag, 19. März 2010
Christ und Katholik
Sie bieten sich als nächstes Menschenopfer an, wie mir scheint. Viel Glück!! ;-)
Michael Fister
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#10   freddie.schenk   14:05:43 | Freitag, 19. März 2010
Jetzt will in Deutschland jeder seinen Mißbrauch haben
Pemmplemm, oder was???
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#7   Lolli(Lollipop)   13:47:28 | Freitag, 19. März 2010
Das zeigt die Einstellung von Kreuz.net
Wer so einen Artikel schreibt, der unterstützt letzten Endes den Missbrauch! So und nicht anders ist Kreuz.net
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#5   mikefiss †   13:16:01 | Freitag, 19. März 2010
Frage an die Redaktion!!
Der Betroffene wurde von dem Täter – der im Jahr 2000 verstorben ist – zum ersten Mal im Alter von 14 Jahren homosexuell mißbraucht.
Welchen Sinn macht das „homosexuell“ an dieser Stelle?
Hätte das Opfer auch „Heterosexuell“ missbraucht werden können?
Ist Missbrauch ohne „homosexuell“ in euren Augen kein Missbrauch?
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#4   kristall   12:42:22 | Freitag, 19. März 2010
christ u.katholik!!!
ein Nachruf: jetzt dürfen sie weiter auf östereichischer seite den glauben verbreiten,natürlich streng nach schönborn!!! gelle!!!
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#3   Kreuznetter †   12:36:59 | Freitag, 19. März 2010
Misshandlung
führt nur das christliche Gesetz der Nächstenliebe vor Augen. Aus lauter Liebe zu den (minderjährigen) Schutzbefohlenen werden sie geschlagen, auf daß sie auf den richtigen Pfad Gottes gebracht werden.
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#2   Lorenz   12:27:17 | Freitag, 19. März 2010
Und wieder steht die Frage auf:
Ist das nun ein „Fall“?
Kann man irgendetwas aus so einer Jugenderinnerung ableiten?
Hier wird seit Wochen so getan als wäre dem so.
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Es wurden 6 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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