(kreuz.net) Kürzlich erklärte Bischof Walter Mixa von Augsburg, daß die sogenannte sexuelle Revolution
an den Mißbrauchsfällen in den 60er und 70er Jahren „nicht unschuldig“ ist.
Sogleich richtete der ‘Westdeutschen
Rundfunk’ in einer Sendung mit dem selbstmitleidigen Titel „Mißbrauch der 68“ seine Fernsehkameras gegen
den Bischof.
Kennt jemand Martin Dannecker?
Als Kronzeugen gegen Mons. Mixa ließ der Sender unter anderem
den berüchtigten deutschen Homo-Propagandisten Martin Dannecker (68) auftreten.
Erwartungsgemäß sprach
der Ideologe von einem „abenteuerlichen Ablenkungsmanöver“.
Der Bischof wolle von seiner eigenen Verstrickung
in die angebliche Rechtfertigung von Kinderschändern ablenken.
Das hat Dannecker gesagt
War es ein
Ablenkungsmanöver des ‘Westdeutschen Rundfunks’, daß der Sender Dannecker nicht auf seinen im Jahr 1987
geschriebenen Satz ansprach?
Damals macht der Homo-Unzüchtige folgende kriminelle Aussagen:
„Die strafrechtliche
Sanktionierung der Pädosexualität bringt, neben der vieldiskutierten sekundären Schädigung durch Verhöre
und Prozesse, eine Klima in die pädosexuellen Beziehungen hinein, die deren prekäre Dimension verstärkt:“
„Die Pönalisierung zwingt die Pädophilen stärker dazu, seinen kindlichen Partner zum abhängigen Mitverschwörer
zu machen, als es die soziale Diskriminierung allein tun würde.“
„Die Strafdrohung verstärkt ferner
die Schuldgefühle der Erwachsenen, mit denen sich das Kind identifiziert.“
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19 Lesermeinungen
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Der Mann hat irgenwie Recht. Selbst wurde von meinem Vater sexuell missbraucht und kam sehr früh mit Pädophilen in Kontakt. Auch da gibt es unterschiede. Hatte zwar keinen von den Pädophilen(war ja schon 16, war aber äusserst überrascht wie diese völlig verwahloste Kinder auffingen. Die hatten es besser als Ich zuhause bei meinem Vater. Jeder Missbauch ist unentschuldbar. Da sollten sich aber einige bei Hr. Dannecker Entschuldigen
Man sollte auch zu bdenken versuchen Man sollte mal auf den Boden kommen und zu bedenken versuchen, daß
der nächste, vielleicht noch schlimmere Skandal des Papstes vielleicht schon näher ist als man annimmt,
nämlich die Schuld des Papstes an den Aidserkrankungen und Toten in den aidsverseuchten Gebieten, die
auf sein vollkommen unsinnges Kondomverbot zurückzuführen sind, und nicht für dauernd unter den Teppich
zu kehren sein werden. Josef Berens (als einfacher, selbt denkender Katholik)
#13 St. Anton † 12:17:38 | Dienstag, 23. März 2010
@ Einfalt Ich weiß gar nicht, was Sie haben. Die Kirche selbst (gemeint ist die Organisation, vertreten
durch ihre Führung, zuvorderst der Papst) hat mittlerweile eingesehen, daß es strukturelle Schwächen
gibt – und es wird sich ja auch hoffentlich einiges ändern. Beschämend ist allerdings, daß diese Änderungen
und Einsichten erst durch massiven Druck von Außen entstehen… Ich hätte mir gewünscht, daß Selbstverständlichkeiten,
wie etwa: Anzeige von Tätern und Ähnliches nicht erst lange diskutiert werden müssten. Da gibt es ja
nach wie vor Kleriker, die immer noch beleidigt tun, wenn in der Presse mal der Finger in die Wunde gelegt
wird. Gerade hier, auf kreuz.net, wo täglich ne neue Sau durchs Dorf getrieben wird, sollte man nicht
so empfindlich sein, wenn kirchenkritische Journalisten von ihrem Recht auf Meinungsäußerung ebenfalls
Gebrauch machen. So wirklich danebengegriffen wurde in der Presse meines Wissens nirgends.
@Kairos Es handelt sich um ein „Jugendbildnis es.wikipedia.org/…iki/Martin_Dannecker“ von 1986, was
sehr schmeichelhaft sein dürfte. Heute sieht er jedenfalls älter aus.
es ist bezeichnend für diese Redaktion, mit welchen Stilmitteln sie etwas suggeriert. Dieses Bild suggeriert
doch eindeutig, dass dieser Wissenschaftler von „gestern“ ist. Ist das Bild nicht alt?
@St.Anton Der Kern des Skandals ist die Art und Weise, wie die RKK damit umgegangen ist – die Vertuschung
und die indirekte Beihilfe durch fahrlässige Versetzungen der jeweiligen Täter. Das sind auch Einzelne,
die -falls strafbare Handlungen vorliegen – auch zur Rechenschaft gezogen werden müssen. In vielen Fällen
werden diese Einzelnen auch so nicht mehr tragbar sein und demütig ins zweite oder dritte Glied verschwinden.
Soweit sie verantwortungsvoll sind, werden sie selber wissen was jetzt zu tun ist, falls nicht wird man
da ein wenig nachhelfen müssen. Und der Aplomb der Presse und der Öffentlichkeit jetzt sozusagen die
Falschheit der Lehre der Kirche nachzuweisen, das ist ohnehin nur überhebliche Verarsche.
Bundesjustizministerin mit Abgrenzungsproblemen zur Pädokriminalität noch tragbar? Ein offener Brief
an die Bundesjustizministerin www.kreuz.net/bookentry.6720.html, den pädokriminell unterwanderten Atheistenverband
„Humanistische Union“ schleunigst zu verlassen!
Herr Retzinger muß sich persönlich verantworten Allmählich muß Herr Ratzinger auch auf seine persönliche
Schuld an der Vertuschung enzugehen versuchen, denn das Eis um ihn wird immer dünner siehe Bericht: www.welt.de/…mgehalten-haben.html
Josef Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
@ Einfalt Falsch. Und genau das ist der Irrtum: Der Kern des Skandals sind nicht die Mißbräuche an sich –
die gibt es auch woanders, außerhalb der RKK. Der Kern des Skandals ist die Art und Weise, wie die RKK
damit umgegangen ist – die Vertuschung und die indirekte Beihilfe durch fahrlässige Versetzungen der
jeweiligen Täter. Es geht also NICHT um die Taten einzelner – dafür kann die Kirche nichts – sondern
um die schlampige, fahrlässige und gedankenlose Organisation und Handhabung solcher Fälle durch die
Kirche – und dafür kann sie sehr wohl etwas.
@St.Anton Es geht lediglich darum die Doppelzüngigkeit der Kampagne offen zu legen. Dass Kindesmißbrauch
völlig unakzeptabel ist, daran kann es keinen Zweifel geben. Aber es geht nicht um wie auch immer geartete
Taten der Kirche, sondern um Taten Einzelner.
Geeignete Ablenkungsziele Kreuz.net gibt sich ja alle Mühe, zum Dreckschleudern geeignete Ziele zu finden.
Das Problem: Das alles macht den Kindesmißbrauch innerhalb der RKK nicht ungeschehen. Weder in Deutschland,
noch in Irland, noch in den USA, noch sonstwo. Da können ungeschickte Medien zigmal ungeeignete Interviewpartner
haben, die gerne zigmal Blödsinn absondern – es ändert nichts an den Tatsachen und Vorfällen.