Angela ist Mitte dreißig und besitzt bereits zwei Kinder. Ihr drittes wollte sie abtreiben lassen. Er war ein Junge. Trotz eines Vergiftungsversuches durch die Abtreiber kam er kerngesund zur Welt. Der Kleine bettelte um sein Leben. Das erweichte das Herz seiner Mutter. Sie flehte das Abtreibungskommando an.
(kreuz.net, Orlando) Angela ist eine alleinerziehende Mutter in Florida. Ihr drittes Kind ließ sie wegen
scheinbar ausweglosen Umständen abtreiben. Der Kleine war fast sechs Monate alt. Die Tragödie des Kindes
und seiner Mutter veröffentlichte der US-Onlinedienst ‘WorldNetDaily’ am gestrigen Montag.
Anfang April
betrat die schwangere Angela einen Kinderschlachthof in Orlando. Orlando liegt im US-Bundesstaat Florida
im Südosten der USA. Angela hatte keine Ahnung, was sie an diesem finsteren Ort des Grauens und der Grausamkeit
erwarten würde.
Mutter Angela hatte sich für den Kinderschlachthof in Orlando entschieden. Man hatte
ihr dort nämlich versichert, daß der Junge ohne Qualen getötet würde: „Ich wollte die Prozedur für
meinen Sohn so schmerzlos wie möglich machen“, erzählt die geschändete Mutter. Das Abtreibungskommando
habe ihr gesagt, daß man eine Nadel in das Herz des Kleinen stechen werde, um ihn zu vergiften. Das Kind
werde dabei überhaupt nichts fühlen. Anschließend werde es Angela tot gebären.
Doch es kam anders.
Die Prozeduren zur Kindstötung wurden eingeleitet. Angela gebar. Da bemerkte sie plötzlich, daß sich
ihre Totgeburt bewegte. Verzweifelt rief die erschrockene Mutter um Hilfe. Doch die Mitglieder des Abtreibungskommandos
rührten sich nicht. „Er bewegte seinen rechten Fuß. Er schüttelte sich, als ob ihm kalt wäre. Ich
schrie auf – doch niemand rührte sich“, erzählt Angela unter Tränen. Sie bat die kaltblütigen Abtreiber,
die Ambulanz zu rufen. Keine Reaktion.
Angela streichelte ihrem kleinen Sohn über die Wange: „Ich berührte
seinen kostbaren kleinen Kopf und sagte ihm immer wieder, daß ich ihn liebte, daß alles wieder gut werde,
und daß er jetzt stark sein müsse.“ Die Nabelschnur baumelte noch am Bauch des Kindes. Angela wartete
auf Hilfe. Doch alles blieb totenstill.
Schließlich suchte die Mutter selbst einen Weg, ihr Kind zu
retten. Sie quälte sich in den Nebenraum, wo ihre Tasche mit dem Mobiltelefon lag. Sie rief ihre beste
Freundin an: „Ich sagte ihr, daß mein Junge am Leben sei, daß uns niemand helfen wolle und daß sie
sofort die Rettung rufen solle. Dann legte ich auf.“
Die Hilfe kam zu spät.
Der Kleine starb. Seine
Mutter winselte. Das gnadenlose Abtreibungskommando schaute gefühllos und unbewegt auf die andere Seite.
„Nach einigen Minuten begriff ich, daß mein Kind gestorben war. Ich zog meinen Sohn an meine Brust,
wiegte ihn, schüttelte ihn und betete. Ich konnte nicht aufhören zu weinen.“
Die Nacht der Verzweiflung
tauchte die geschändete Mutter in tiefste Finsternis: „Es war so falsch, hierher zu kommen. Als ich das
kleine Gesicht meines Kindes und seinen zarten Körper sah, wollte ich alles rückgängig machen.“
Jetzt,
wo alles zu spät ist, überlegt sich Angela rechtliche Schritte gegen den Kinderschlachthof.
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5 Lesermeinungen
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„… doch als Hüter des Bruders untauglich…“ Nun GerdEric, ich danke Dir für den Link.zur paxchristi.de
Sicher – Audiatur et altera pars! – doch mir scheint, da soll wohl wieder einmal ein Mythos entthront
werden:. So steht dort unter anderem: „Zur Judenverfolgung und -vernichtung hat der Münsteraner Bischof
wie seine deutschen Mitbischöfe und Papst Pius XII. in der Öffentlichkeit geschwiegen. Auch in Galen
ist den Juden kein Helfer erstanden.“ Im „Das moderne Lexikon“, Ausgabe 1971 , steht folgende Beschreibung:
„Aufrechter Gegner des Nationalsozialismus, den er in Hirtenbriefen und Predigten furchtlos angriff („Löwe
von Münster“). Kann es nicht auch so sein, daß diejenigen Feighälse, die damals geschwiegen haben,
aus Neid, daß sich da jemand einen besseren Platz in der Geschichte sichern könnte, jetzt das Wort ergreifen,
und um noch deutlicheres Abheben zu vermeiden nun auch die Seligsprechung verhindern möchten? Man bedenke,
daß andererseits die gleichzeitige Ereignisse durch Maulkörbe tabuisiert, aber hier eine Kampagne ungeheuren
Ausmaßes gegen diese geschichtliche Gestalt inszeniert wird. Und da habe ich nicht ganz grundlos das
Bistum Mainz in Verdacht …
franko.felize Zur Judenverfolgung und -vernichtung hat der Münsteraner Bischof wie seine deutschen Mitbischöfe
und Papst Pius XII. in der Öffentlichkeit geschwiegen. Auch in Galen ist den Juden kein Helfer erstanden. …g-stuttgart.paxchristi.de/seligspr_galen/ Was Du beschreibst ist nur das Problem, das die katholische
Kirche traf, doch als Hüter des Bruders untauglich…
Schon recht so GertEric, denn … tatsächlich läßt sich Herodes angebliche Tat so wenig greifen, wie
die Dreikönigsgeschichte selbst. Im Vertrauen war ich im ersten Moment auch erstaunt über diese „Tatsachenbehauptung“.
Doch halten wir zugute, er hatte es in etwa allegorisch gemeint. Trotzdem hätte er besser diesen zurückgenommen
als den anderen Vergleich, der eigentlich doch nur so einen Aufschrei verursachte, weil er der Regenbogenparteien
liebstes Kind, die aus Kalkül favorisierten Abtreibungsmorde beim Namen nannte. Was aber den Löwen von
Münster angeht, verstehe ich Dich nicht so ganz. Ich zitiere nur kurz einen einzigen Satz von ihm: „Wir
sehen und erfahren jetzt deutlich, was hinter den neuen Lehren steht, die man uns seit einigen Jahren
aufdrängt, denen zuliebe man die Religion aus den Schulen verbannt hat, unsere Vereine unterdrückt hat,
jetzt katholische Kindergärten zerstören will: abgrundtiefer Haß gegen das Christentum, das man ausrotten
möchte.“ Es fällt mir schwer zu glauben, daß das 1941 gesagt und nicht den Ochlokraten von heute entgegen
geschleudert wurde. Nichts für ungut Franco
@ franco.felice es gibt keinen historischen Beleg für den sogennanten Kindermord von Betlehem, wohl gibt
es Belege für die Kindermorde in Deutschland, Heute, aber auch von vor 60 Jahren… …und vor 60 Jahren
hat sich auch die katholische Kirche, auch kein sogenannter Löwe von Münster, dagegen ausgesprochen!
„… um wieviel „besser“ die Menschen sind …“ „Verzeih, ich wollt’ dir zeigen, mein Kind, um wieviel
„besser“ die Menschen sind, in denen eine Seele wohnt …“, so läßt Albert Lortzing seinen „Kühleborn“
in der Oper „Undine“ singen. So „besser“ ist der Mensch nun mal nicht. Nicht nur in Deutschland nicht.
Nirgendwo auf der Welt. Mögen auch noch so viele Filme, wie in diesen Tagen die „native, kollektive Schlechtigkeit“
eines einzigen Volkes herauszustellen versuchen. Die „Eroberung des Paradieses“ ist nur ein Beispiel dafür.
„Wo der Mensch sich nicht relativieren und eingrenzen läßt, dort verfehlt er sich immer am Leben: zuerst
Herodes, der die Kinder von Bethlehem …“ Vergesse niemand die Paränese Kardinal Meisners und die Worte
von PP. Johannes Paul II.