Legionäre Christi
Nett formuliert: „Kein vorbildlicher Priester“
Die Legionäre Christi marschierten stramm auf der von Papst Johannes Paul II. gewünschten neokonservativen Linie und trampelten dabei – gewollt oder ungewollt – auch über die Wahrheit.
Pater Marcial Maciel
Pater Marcial Maciel
(kreuz.net, Rom) Die neokonservative Ordensgemeinschaft ‘Legionäre Christi’ hat sich erneut für die unzähligen Fehltritte ihres Ordensgründers, Pater Marcial Maciel († 2008), stellvertretend entschuldigt.

Am gestrigen Fest Mariä Verkündigung veröffentlichte die Führungsspitze der Gemeinschaft eine Stellungnahme.

Der Gründer hat auch den eigenen Orden betrogen

Der Text gesteht ein, daß die Legion „einige Zeit bedurft“ habe, um die Tatsachen im Leben des Gründers zu „assimilieren“.

Der betrügerische Gründer wurde von der Gemeinschaft jahrelang wie ein Heiliger verehrt.

Dabei behinderte die vom Orden vertretene neokonservative Ideologie den Umgang mit der Wahrheit stark.

Als die Glaubenskongregation den Gründer im Mai 2006 de facto suspendierte, bezeichnete die Legion diesen Schritt als ein „von Gott zugelassenes Kreuz“.

Jetzt kommentiert der Orden die damalige vatikanische Maßnahme so:

„Wir dachten und hofften anfangs, daß die Anschuldigungen gegen unseren Gründer falsch und unbegründet seien; denn sie entsprachen nicht den Erfahrungen, die wir mit ihm und seinem Werk gemacht hatten.

Doch am 19. Mai 2006 veröffentlichte der Pressesaal des Heiligen Stuhls eine Erklärung als Abschluß der durch die Glaubenskongregation im Jahr 2004 begonnenen kanonischen Untersuchung.

Damals gelangte die Glaubenskongregation zu einer hinreichenden moralischen Gewißheit, um Pater Maciel schwere kanonische Sanktionen aufzuerlegen, entsprechend der Anschuldigungen gegen ihn, unter anderem wegen Handlungen sexuellen Mißbrauchs von Knabenseminaristen.

Wir bedauern es zutiefst, daß diese Dinge geschehen sind.“


Fehlende neokonservative Vorstellungskraft

Der Text nennt auch die erst vor einem Jahr bekanntgewordenen sexuellen Eskapaden von Pater Maciel mit verschiedenen Frauen, aus denen zahlreiche Kinder hervorgegangen sind:

„Wir mißbilligen diese und all jene Taten aus dem Leben von Pater Maciel, die den Pflichten eines Christen, Ordensmannes und Priesters widersprechen.“

Sie entsprechen nicht dem, was die Legionäre zu leben versuchten – spricht der Text das Offensichtliche aus:

„Wir bitten all jene um Verzeihung, die ihn in der Vergangenheit beschuldigt hatten und denen man [die Leitung der Legionäre] keinen Glauben oder kein Gehör schenkte.

Wir konnten uns damals dieses Verhalten unseres Gründers einfach nicht vorstellen.

Sollte es sich zeigen, daß es schuldhaftes Mitwirken gab, werden wir gemäß der Grundsätze der christlichen Gerechtigkeit und Liebe handeln und diese Personen für ihr Handeln zur Rechenschaft ziehen.“


Lebensgefährliche Flucht nach vorne?

Angesichts der Schwere der Vergehen von Pater Maciel erkennt die Legion an, daß sie ihren Gründer „nicht länger als vorbildlichen Christen und Priester betrachten“ kann.

Abschließend bekundet die Gemeinschaft den Willen, „die Wahrheit unserer Geschichte zu ergründen und diese aufzuarbeiten“.

Gleichzeitig will sie mit „allen“ – meist altliberalen – „Hirten und anderen kirchlichen Einrichtungen besser zusammenarbeiten“.
      
69 Lesermeinungen
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#69   Klosterschüler   22:40:25 | Sonntag, 28. März 2010
Papstwahl; @ Unschuld
Reichlich undurchsichtig die Causa Liberius/Athanasius. Aber ich gehe mal nicht davon aus, dass Liberius offiziell die Kirche auf die arianische Linie verpflichtet hat.
Man darf auch das Papstum von damals nicht mit den neuzeitlichen Zuständen ohne Abstriche gleichsetzen, wo es einen definierten Wahlmodus (Kardinalskollegium, Konklave) gibt. In den ersten Jahrhunderten wurde der Papst von der römischen Gemeinde eher basisdemokratisch akklamiert, unter oft skandalösen Umständen, mit teils verheerenden Ergebnissen. Besonders im 10.Jahrhundert.
(Mit solchen historischen Makeln steht diese Institution nicht allein. Der berühmte Mathematiker L.Euler hatte keine Lust an der preussischen Akademie zu arbeiten, u.a. weil dort der König seinen Hofnarren zum Universitätspräsident ernannt hatte. Er lernte lieber russisch, lehrte in Petersburg, und deshalb heißt die Kreiszahl heutzutage überall pi.)
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#68   Einfalt   20:11:11 | Sonntag, 28. März 2010
@Klosterschüler
Habe jetzt leider keine Zeit mehr, nur das www.zeno.org/…Liberius,+S.+%285%29 zur Lektüre.
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#67   Klosterschüler   19:55:56 | Sonntag, 28. März 2010
@ Einfalt
Dem ist aber nicht zu entnehmen, mit welcher Begründung Liberius den Athanasius verurteilt hat. Jedenfalls steht nichts davon, dass Liberius Arianer geworden wäre.
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#66   Einfalt   19:35:43 | Sonntag, 28. März 2010
@Klosterschüler
Lesen Sie mal das de.wikipedia.org/…28Bischof_von_Rom%29!
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#65   Klosterschüler   19:33:03 | Sonntag, 28. März 2010
@ Seefeldt
Athanasius hatte ein langes Leben, welcher Papst vertrat damals eine arianische Christologie? Meines Wissens keiner.
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#64   kristall   19:13:17 | Sonntag, 28. März 2010
Ja,lolle!!!
wenn sich zwei streiten,freut sich der dritte!/lolle!
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#63   Lolli(Lollipop)   19:08:37 | Sonntag, 28. März 2010
Seefeldt
Also liegt der Kirchennotstand in Ermessenssache des Betrachters. Tolle Logik. Morgen kann sich jeder von der Kirche entfernen, wenn es ihm nicht mehr passt.
Ubi Petrus, ibi ecclesia
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#62   Seefeldt   19:02:09 | Sonntag, 28. März 2010
Wie Kirchenfeinde immer wieder Sachargumenten ausweichen
Es ist schon geradezu typisch für Kirchenfeinde, daß sie ihnen nicht genehmen Sachargumenten immer wieder ausweichen. So auch hier, schrieb ich doch in meinem Vorbeitrag:
Hätte beispielsweise der heilige Athanasius zu seiner Zeit dem damals arianischen Papst jenen Kadavergehorsam entgegengebracht, den Sie hier predigen, gäbe es keinen Glauben an die Gottheit Christi mehr. Auch der heilige Paulus widersprach dem heiligen Petrus, als dieser nur die Juden missionieren wollte. Und hätten zur Zeit der beiden Kirchenabspaltungen kluge Leute den damaligen Päpsten widersprochen …
Das paßt natürlich Kirchenfeinden nicht, wenn treue Katholiken einen irrenden Papst von dessen Abwegen bringen wollen.
Die von mir genannten päpstlichen Irrtümer sind offenkundig – die päpstlichen Irrtümer der Päpste seit dem 2.VK auch. Papst Benedikt XVI. versucht einige Fehler zu berichtigen, begeht leider gelegentlich aber auch selbst welche. Dennoch hege ich große Hoffnungen auf diesen Papst, ist er doch ein ausgesprochen intelligenter Mann, und meiner Meinung nach hat er auch das Herz weitgehend an der richtigen Stelle. Sein hohes Amt ehre ich ohnehin.
Die Anrede „Heiliger Vater“ ist ein reiner Titel, so wie die ja auch die Anrede „Pater“ (lateinisch für „Vater“) für einen Ordensgeistlichen. Es sind ganz einfach Titel, die so entstanden sind – und auch mit Christi Aussage vereinbar sind, daß es nur einen himmlischen Vater, eben Gott Vater gibt.
Wojtylas schlimmster Verrat ist die Glaubensrelativier…
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#61   chico flojo   18:38:12 | Sonntag, 28. März 2010
@Lollipop
Es ist doch ein wenig weit hergeholt, die Kirche von heute mit jener von 1854 vergleichen zu wollen – oder auch mit der von 1950, obwohl sich da schon einiges abzeichnete.
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#60   Lolli(Lollipop)   18:29:55 | Sonntag, 28. März 2010
Seefeldt
Hast du dir das mit Johannes Paul II ausgedacht? Dann ist ja auch Ratzinger ein Verräter, der saß ja mit JPII in einem Boot, als er die Bischofsweihen untersagte. Die Piusbrüder sind deswegen nicht katholisch, weil sie nicht katholisch, das heißt allgemein und allumfassend, sind. Sie sind eine winzige Gruppe außerhalb der Kirche. Vielleicht haben sie 500.000 Anhänger. Da gibt es mehr Anhänger von Wir sind Kirche. Diese Gemeinschaft spaltet sich auf Grund der Williamsonproblematik eh bald in verschiedene Lager auf. Wie kann man Züge des Sedisvakantismus sehen: Sie stellen die Sakramente, die unter dem neuen Ordo gespendet werden in Frage. Die Piusbrüder widersprechen ja mit ihrem Traditionsverständnis der Tradition der Kirche. Mit ihrem Traditionsverständnis wären Proklamierungen der Dogmen zwischen 1854 und 1950 nicht möglich gewesen.
Wer kann denn entscheiden, ob der Papst fehlt. Danach stünde die Piusbruderschaft als oberste Wächterinstanz über dem Papst. Manchmal muss man halt einmal in den Sauren Apfel beißen…
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#59   chico flojo   18:28:13 | Sonntag, 28. März 2010
@Seefeldt
Ich brauche nicht erst „unter die Fahnen des Hl.Vaters“ zu gehen, denn ich bin mit ihm unter der Fahne Gottes – sofern er der Kirche, dem Glauben und der Überlieferung treu ist.
Was wohl Christus mit den Worten „Ihr sollt niemanden Vater nennen…“ meinte?
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#58   Seefeldt   18:13:41 | Sonntag, 28. März 2010
Unter den Fahnen der Kirche bin ich bereits
@ „Botschafter“: Schauen Sie doch erst einmal nach, was Sedisvakantismus ist. Weder die Piusbruderschaft noch ich sind Sedisvakantisten, und wenn Sie uns trotzdem als solche bezeichnen, haben Sie entweder keine Ahnung oder Sie lügen und verleumden.
Und Sie sollten außerdem auch einmal lernen, zwischen Kritik, auch scharfer Kritik auf der einen Seite und „Haß- und Hetztiraden“ auf der anderen Seite zu unterscheiden. Was ich gegen Wojtyla vorbringe, ist sachlich, wenngleich sehr scharfe Kritik. Aber die gebührt diesem Verräter auf dem Heiligen Stuhl auch.
Ich brauche nicht erst „unter die Fahnen des Hl.Vaters“ zu gehen, denn ich bin mit ihm unter der Fahne Gottes – sofern er der Kirche, dem Glauben und der Überlieferung treu ist. Wojtyla war es nicht, Papst Benedikt XVI. gibt wenigstens zu einigen Hoffnungen Anlaß, auch wenn ich nicht alles gutfinde, was er tut.
Ich bin Katholik mit Herz und Seele, und die Piusbrüder sind das auch, und wir alle sind auch Papsttumsanhänger mit Herz und Seele. Den Heiligen Vater ehren wir alle – doch wo er fehlt, muß ihm widersprochen werden.
Hätte beispielsweise der heilige Athanasius zu seiner Zeit dem damals arianischen Papst jenen Kadavergehorsam entgegengebracht, den Sie hier predigen, gäbe es keinen Glauben an die Gottheit Christi mehr. Auch der heilige Paulus widersprach dem heiligen Petrus, als dieser nur die Juden missionieren wollte. Und hätten zur Zeit der beiden Kirchenabspaltungen kluge Leute den damaligen Päpsten widersprochen …
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#57   Botschafter   12:21:08 | Sonntag, 28. März 2010
Hasstiraden gegen „Wojtyla“
Seefeldt, Sie bestätigen mit Ihren Hetz- und Hasstiraden gegen „Wojtyla“ offensichtlich Ihre sedisvakantistische Position. Klarer geht es nun wirklich nicht mehr! Wie können Sie da noch etwas von Papsttreue schwafeln…? Ihre Aussagen unten zeigen alles.
Seefeldt bitte beenden Sie die Rechtfertigung der Separation der FSSPX und treten Sie unter die Fahnen des Hl.Vaters.
Wollen Sie uns mit den Weltendienern alleine kämpfen lassen? Ist nicht unser gemeinsames Ziel die gereinigte, wahre Hl.Kirche?
Alle Sekten haben zwei Sachen gemeinsam:
1. Sie sagen, sie seinen keine Sekten.
2. Sie rechtfertigen ihren Fehler, welcher sie zur Sekte macht.
Und… ich kenne den Übersetzter von Lefèvre persönlich. Er ist schon alt und krank, hat mir aber zu verstehen gegeben, dass die Priesterbruderschaft, wie sie sich heute benimmt, von Lef. so nicht gewollt ist.
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#56   rums   09:19:28 | Sonntag, 28. März 2010
@Konrad:
Wojtyla war ein Sohn Mariens, ein heiliger Papst und Bischof!(…)
:)3 :(3
Einen gesegneten Sonntag. rums
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#55   Lolli(Lollipop)   09:10:35 | Sonntag, 28. März 2010
wenn man halt
in einer Welt lebt, in der Seefeldt lebt, dann baut man sich die Welt und die Geschichte so zusammen, wie man sie sich gerade vorstellt. Im weitesten Sinne und auch im negativen Sinne ist Seefeldt eine Art Romantiker.
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#54   Konrad   07:42:36 | Sonntag, 28. März 2010
@ seefeldt et altera
Wojtyla war ein Sohn Mariens, ein heiliger Papst und Bischof! Maciel war ein Verbrecher, der sich wie ein Satan in die Kirche eingeschlichen hat und Wojtyla betrogen hat. Benedikt wird aufräumen und die Legionäre auf ein neues Fundament stellen.
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#53   Seefeldt   00:29:25 | Sonntag, 28. März 2010
Wer die Verräter sind
Treue kann der Papst dann, aber auch nur dann beanspruchen, wenn er selbst treu ist – treu Gott, der Kirche, ihrem Glauben und ihrer Überlieferung.
Wojtyla wurde in dieser Hinsicht mehrfach zum Verräter.
Die Gründer der Petrusbrüder waren ursprünglich Piusbrüder, sie wurden im Seminar der Piusbrüder zu Priestern ausgebildet und wohl auch als Piusbrüder geweiht. Nachdem Wojtyla schon Gott, den katholischen Glauben und die katholische Überlieferung durch seinen Glaubensrelativismus, also die weitgehende Zerstörung des katholischen Glaubens mehrfach verraten hatte, mißbrauchte er auch noch sein Amt gegenüber Erzbischof Lefebvre, dem er zwar die Weihe eines Bischofs für die Piusbruderschaft zugesagt hatte, dessen anschließende Vorschläge er aber allesamt verweigerte, womit er Erzbischof Lefebvre erst zu dessen Weihe der vier Bischöfe zwang.
Da also Wojtyla mehrfacher Verräter war, gab es keine Treuepflicht ihm gegenüber; hingegen gab es für die Gründer der Petrusbruderschaft durchaus eine Treuepflicht gegenüber Erzbischof Lefebvre, in dessen Seminar sie ausgebildet und schließlich auch zu Priestern geweiht wurden.
Und dann die petrusbruderschaftliche Lüge, der Papst habe doch die Weihe eines Bischofs für die Bruderschaft angeboten! Eine Weihe hatte Wojtyla ja tatsächlich zugesagt – nur verweigerte er anschließend alle Vorschläge.
Eine derart grobe Verzerrung der Wahrheit durch Unterschlagung einer wichtigen Einzelheit ist zutiefst unchristlich, erst recht unpriesterlich.
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#52   Botschafter   23:20:34 | Samstag, 27. März 2010
@Seefeldt
Wer ist ein Verräter? – Derjenige, der treu zum Hl.Vater steht oder jener, der Fahnenflucht begeht?
Seefeldt Sie haben sich klar als Sedisvakantist geoutet und positionieren die PiusX~Sekte?! auch so. Dies entnehme ich Ihren vorherigen Aussagen.
Dann bleibt in Eurem Böötli, aber behauptet niemals, Ihr seid die wahre Kirche! Es gibt gute Möglichkeiten, traditionell und treu zum Hl.Vater zu sein!
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#51   Seefeldt   22:47:42 | Samstag, 27. März 2010
Wojtyla – der Judas auf dem Heiligen Stuhl
Christus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben… Niemand kommt zum Vater außer durch mich.“
Seitdem glaubt die katholische Kirche an diese Wahrheit und sieht sich als Hüterin dieser von Gott geoffenbarten Wahrheit.
Doch beginnend mit dem VII und seinen bisherigen Tiefpunkt erreichend unter Wojtyla wurde in der katholischen Kirche selbst der Glaube an diese Wahrheit untergraben, von Wahrheiten auch in anderen Religionen dahergeredet, die Kirche nicht mehr als alleinige Hüterin der Wahrheit betrachtet usw.
Das ist der schlimmste Bruch mit der ganzen bisherigen kirchlichen Lehre und Überlieferung, und dagegen wehrt sich die Piusbruderschaft – muß sich wehren.
Wojtyla hat mit seinem Glaubensrelativismus dem Glauben in der Kirche unermeßlichen Schaden zugefügt. Viele Katholiken sind nicht mehr von der Wahrheit des katholischen Glaubens überzeugt – und damit ist dem Glauben insgesamt die Grundlage entzogen. Denn eine Religionsgemeinschaft, die nicht mehr an die Wahrheit ihrer eigenen Religion glaubt, hat damit den Glauben verloren.
Zur Petrusbruderschaft: Die könnte man getrost als Verräter bezeichnet, waren ihre Mitglieder doch ursprünglich Mitglieder der Piusbruderschaft. Als Lügner übrigens auch, wurde doch meines Wissens im letzten Jahr in deren Mitteilungsblatt der Piusbruderschaft vorgeworfen, das päpstliche Angebot einer Bischofsweihe nicht angenommen zu haben – was eine glatte Lüge ist, denn es war Wojtyla, der jeden Bischofsvorschlag ablehnte.
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#50   Galatea   22:01:04 | Samstag, 27. März 2010
Glauben, Herr Clemens H., das bedeutet,
darauf zu vertrauen, was Gott offenbart hat und in der Überlieferung der Kirche ist.
Glauben bedeutet nicht: „Nicht-Wissen“. Es bedeutet vielmehr, den Aposteln zu vertrauen.
Gott greift da ein, wo seine Sakramente eingesetzt sind. Jeden Tag.
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#49   Mighty Counsellor †   21:45:02 | Samstag, 27. März 2010
Paulaner: Schauspiel
Der Priester da vorn ist kein bezahlter Schauspieler …
Er (bezahlt) führt sich allerdings auf wie ein Schauspieler. Ich erlaube mir den Zusatz: wie ein schlechter Schauspieler.
Mir geht auch viel auf den Wecker – dann geh ich anderswohin.
Tja, manche Leute fühlen sich an bestimmte Kirchen und Pfarreien gebunden, ohne dass sie sich an bestimmte, dort wirkende Kleriker gebunden fühlen. Ein Dilemma.
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#48   Clemens H. †   21:39:54 | Samstag, 27. März 2010
MC: Man könnte meinen, Sie redeten von Gott.
Er müsste eingreifen, aber er tut es nicht.
:-S
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#47   Paulaner †   21:39:17 | Samstag, 27. März 2010
Mein Vorschlag dazu: Die Froschperspektive genießen.
Mighty Counsellor: @ sacerdotem helveticum
Was der Dompfarrer zelebriert, geht auf keine Kuhhaut.
Der Priester da vorn ist kein bezahlter Schauspieler, der nach dem „ite missa est“ einen Applaus verdient. Die Gläubigen sind nur Zaungäste bei der Messe.
Mir geht auch viel auf den Wecker – dann geh ich anderswohin.
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#46   Mighty Counsellor †   21:25:58 | Samstag, 27. März 2010
@ sacerdotem helveticum
Ja, Sie haben Recht. Es ist die Pflicht des Bischofs. Nur: Er müsste eingreifen, aber er tut es nicht. Nach dem Motto: Störet nicht meine Kreise!
Was der Dompfarrer zelebriert, geht auf keine Kuhhaut. Er hat in Predigten schon das Jenseits bestritten, ebenso die Allmacht Gottes. Und in einer Messe wies er darauf hin, dass der Priester beim ao. Ritus eh nur den Rücken und den Hintern zum Volk habe, woraus ich klugerweise folgerte, dass er den ao. Ritus ablehnt.
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#45   sacerdos helveticus   21:21:42 | Samstag, 27. März 2010
@Mighty counsellor
Kathedrale in St. GallenDass der Dompfarrer bzw. das Domkapitel „der Hausherr der Kathedrale“ ist, bedeutet in keiner Weise eine Schmälerung der Vollmacht respektive der Pflicht des Bischofs, die Würde des Heiligen Ortes zu wahren oder für eine ordnungsgemässe Feier der Liturgie zu sorgen (Dem Vernehmen nach zelebriert vor Allem der Dompfarrer in der Kathedrale eine Art Freistillliturgie und erlaubt sich viele Freiheiten gegenüber den liturgischen Vorschriften).
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#44   Biene Maja   21:09:02 | Samstag, 27. März 2010
Antwort an Anna
Gute Nacht danke fürs Mail die Biene Maja
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#43   kristall   21:07:41 | Samstag, 27. März 2010
AATS!!!
Eine Gute NACHT!!!
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#42   Mighty Counsellor †   21:06:05 | Samstag, 27. März 2010
@ Botschafter
Oh, auf katholik.ch lese ich: „Bischof Markus Büchel erlaubt, so auch 2010 wieder [Tanz in der Kathedrale], jeden Klamauk in der Kathedrale St.Gallen. Er gibt damit die kath. Kirche weiterhin der Lächerlichkeit preis.“
Ich wollte nur anmerken, dass der Hausherr der Kathedrale nicht der Bischof, sondern der Dompfarrer ist.
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#41   AnnaAndreasTeresaSebastian   21:04:28 | Samstag, 27. März 2010
An alle
Ich gehe nun schlafen, die Hl: Messe beginnt ja morgen um eine Stunde früher. Gute Nacht und Gottes SEgen.
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#40   bagalut_cgn †   21:03:54 | Samstag, 27. März 2010
aats…
ich habe aus einem Welt artikel zitiert, der hier verlinkt wude…ich bin auch nicht verheiratet…das andere spare ich mir…lach…meine/r liebe/r…lesen bildet…und ich meine nicht die bibel…hast keinen abgebekommen????
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#39   Botschafter   21:01:02 | Samstag, 27. März 2010
@Mighty Counsellor:
Wenn Sie in der Gegend sind, kann ich Ihnen beide Orte empfehlen. Wichtig ist, dass Sie in Rorschach in die Seelenkapelle gehen und nicht in die Kirche. Die trid. Messe wird nur! in der Seelenkapelle zelebriert. Sie werden nicht enttäuscht sein. katholik.ch o^/
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#38   Einfalt   20:59:01 | Samstag, 27. März 2010
@Mighty Counsellor
Adenauer sagte wortwörtlich „Bei mir hat er es noch nit versucht“, als er mit dem Gerücht sein Außenminister Brentano sei schwul, konfrontiert wurde.
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#37   AnnaAndreasTeresaSebastian   20:56:58 | Samstag, 27. März 2010
unit-injektor drive
Was schreiben Sie denn für einen Schwachsinn? Ich bin auch nicht verheiratet, bin ich deshalb homo?
Sind alle unverheirateten homosexuell? Sie spinnen wohl.
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#36   Mighty Counsellor †   20:56:23 | Samstag, 27. März 2010
@ Botschafter
Der Pelagiberg oder Rorschach läge am nächsten. Als Geschädigter des ordentlichen Ritus habe ich mich allerdings noch nie hingetraut.
(Mir graut schon wieder vor dem Triduum. Da wird in unserer [ziemlich prominenten] Kirche wieder vom Ritus weggeschnitten, was das Zeug hält. Schade!)
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#35   Botschafter   20:51:59 | Samstag, 27. März 2010
@Mighty Counsellor
Bewilligung für Rorschach: Bischof Mäder oder Fürer.
Es geht noch weiter:
– In Flums in der alten Pfarrkirche St. Justus finden jeden letzten Samstag im Monat um 18.30 trid. Messen statt, zelebriert von Priestern der FSSP, meist aus Thalwil. Pater Ramm habe ich da schon gesehen.
– Und neuerding: Im Kloster Wonnenstein findet vorläufig alle zwei Wochen eine Sonntagseucharistie statt um 18.00 – im tridentinischen Ritus statt. Zelebriert von Priestern der Petrusbruderschaft mit Einwilligung vom St.Galler Bischof Markus Büchel.
Jeder PiusX- Pater kann jeden Tag zur FSSP wechseln…
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#34   bagalut_cgn †   20:45:20 | Samstag, 27. März 2010
das habe ich doch
nicht erfunden…das war ein link zur „welt“…frage ich mich ja auch die ganze zeit…homosexuelle unterwanderung…blala
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#33   Mighty Counsellor †   20:42:29 | Samstag, 27. März 2010
Diagnose Homosexualität
unit-injector drive: „Vermutlich war schon der zweite Chef des Auswärtigen Amtes in der Bonner Republik homosexuell: Heinrich von Brentano.“
Wie stellt man denn fest, dass jemand vermutlich homosexuell ist oder war?
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#32   bagalut_cgn †   20:39:46 | Samstag, 27. März 2010
wie peinlich ist das denn??
Guido Westerwelle ist nicht der erste schwule Außenminister der Bundesrepublik. Vermutlich war schon der zweite Chef des Auswärtigen Amtes in der Bonner Republik homosexuell: Heinrich von Brentano. Er leitete das Ministerium von 1955 bis 1961. (Als erster Außenminister gilt Konrad Adenauer; er war Kanzler und Chefdiplomat in einer Person.) Brentano, ein katholischer Christdemokrat, war zeitlebens unverheiratet. Bi
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#31   Mighty Counsellor †   20:37:26 | Samstag, 27. März 2010
@ Botschafter
Vielen Dank für Ihre Infos. Leider habe ich „FSSP“ mit „FSSPX“ verwechselt. Wird nicht wieder vorkommen.
(Eine Bewilligung des Bischofs von St. Gallen zur Zelebration des ausserordentlichen Ritus durch einen Piusbruder hätte mich sehr erstaunt!)
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#30   Botschafter   20:34:46 | Samstag, 27. März 2010
Rorschach am Bodensee
Wie ich bereits schrieb: FSSP = Petrusbruderschaft
Dies ist meine Empfehlung. Dauernde Hetz- und Hasstiraden gegen den Hl.Vater muss ich dort nicht über mich ergehen lassen – wie im Priorat Oberriet FSSPX.
Ubi Petrus, ibi Ecclesia – Wo Petrus ist, dort ist die Kirche.
…Und ohne Weiber am Ambo…, diese predigen leider, leider in der herrlichen Kolumbanskirche nebenan…
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#29   Mighty Counsellor †   20:24:24 | Samstag, 27. März 2010
Rorschach
Das ist ja interessant. Und dem tridentinischen Ritus steht jemand der Petrusbruderschaft oder der Piusbruderschaft vor?
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#28   Botschafter   20:22:22 | Samstag, 27. März 2010
@Mighty Counsellor
St. Pelagiberg (Kanton Thurgau) liegt wohl im Bistum Basel und nicht im Bistum St. Gallen, weshalb der Bischof von Basel zuständig wäre?
Ja natürlich! – Aber Geistlichkeiten pflegen nicht nur zuhause Hl.Messen zu zelebrieren. Konkret geht es um die Seelenkapelle in Rorschach. Dort findet jeweils Sonntags um 10.00 eine Hl.Messe im trid. Ritus statt.
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#27   Mighty Counsellor †   20:11:30 | Samstag, 27. März 2010
Ortsbischof
Botschafter: „Kaplan Alfred Betschaft FSSP Pelagiberg zelebriet sei je die trad. Messe – in der kath. Kirche, ja sogar mit Bewilligung vom St.Galler Ortsbischof.“
St. Pelagiberg (Kanton Thurgau) liegt wohl im Bistum Basel und nicht im Bistum St. Gallen, weshalb der Bischof von Basel zuständig wäre?
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#26   Einfalt   19:55:21 | Samstag, 27. März 2010
@Botschafter
Wieso haben Worte eine Bedeutung?
Und wieso nur einige? Ja soviel Fragen? Die Antwort bitte ohne Worte, da das Ergebnis sonst ja schon wieder zirkulär sein könnte. Auf, auf, ich höre!
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#25   Botschafter   19:52:29 | Samstag, 27. März 2010
@Einfalt
Wieso haben Worte eine Bedeutung?
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#24   Einfalt   19:44:10 | Samstag, 27. März 2010
@Botschafter
Ist dies nicht ~Sedisvakantismus???
Wieso sollte das Sedisvakantismus sein?
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#23   Botschafter   19:36:41 | Samstag, 27. März 2010
@Seefeldt
„Dem Papst gegenüber sind sie treu, doch wenn der Papst seinerseits Gott, der Kirche oder der kirchlichen Überlieferung untreu wird, müssen die Christen Gott, der Kirche und ihrer Überlieferung treu bleiben – und genau deswegen erhoben und erheben die Piusbrüder ihre Stimme.“
Ist dies nicht ~Sedisvakantismus???
Geht doch bitte endlich von Ecône nach Wigrazbad… und seid nicht so geldgierig… Reiht Euch endlich unter die Fahne des Hl.Vater ein! – Die Petrusbrüder können es auch und ich kenne einige sehr gute.
Kaplan Alfred Betschaft FSSP Pelagiberg zelebriet sei je die trad. Messe – in der kath. Kirche, ja sogar mit Bewilligung vom St.Galler Ortsbischof.
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#22   Lolli(Lollipop)   18:14:57 | Samstag, 27. März 2010
Seefeldt
Nie vertraten die Piusbrüder sedisvakantische Ansichten
Dafür stellten sie die Gültigkeit der Sakramente in Frage
V II enthält grobe Verstöße gegen kirchliche Überlieferung
welche denn?
insbesondere Wojtyla beging mit seinem Glaubensrelativismus ärgsten Verrat an Kirche und Glauben
inwiefern?
ihrer Überlieferung und ihrem Glauben
wer kann das bestimmen
Die Weihbischöfe der Piusbruderschaft wurden übrigens gültig geweiht, sind also echte Nachfolger der Apostel
So wie Judas Apostel war…
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#21   Seefeldt   18:07:48 | Samstag, 27. März 2010
Die Piusbrüder sind keine Sedisvakantisten
Nie vertraten die Piusbrüder sedisvakantische Ansichten.
Und die Piusbrüder sind treu – aber in folgender, natürlicher Reihenfolge:
1.
Treu zu Gott
2.
Treu zur Kirche, ihrer Überlieferung und ihrem Glauben
3.
Treu zum Papst
Dem Papst gegenüber sind sie treu, doch wenn der Papst seinerseits Gott, der Kirche oder der kirchlichen Überlieferung untreu wird, müssen die Christen Gott, der Kirche und ihrer Überlieferung treu bleiben – und genau deswegen erhoben und erheben die Piusbrüder ihre Stimme.
V II enthält grobe Verstöße gegen kirchliche Überlieferung und Glauben, insbesondere Wojtyla beging mit seinem Glaubensrelativismus ärgsten Verrat an Kirche und Glauben – da blieb den Piusbrüdern gar nichts anderes übrig, als sich dagegen zur Wehr zu setzen.
Die Weihbischöfe der Piusbruderschaft wurden übrigens gültig geweiht, sind also echte Nachfolger der Apostel.
Redaktion benachrichtigen
#20   Botschafter   16:22:36 | Samstag, 27. März 2010
FSSP sind die Richtigen
Herr Graf, das x darf schon ganz weg, dann passt’s.
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#19   Graf von Galen   13:03:26 | Samstag, 27. März 2010
Wider VII, Legionäre Christi
Wenn die Legionäre Christi ehrlich zu sich selber
sein werden, werden sie erkennen, daß ihre
Ordensgemeinschaft auf Sand gebaut ist. Ein
Werk mit solch einem Gründer kann nicht von
Gott sein. Sie sollten die Konsequenzen ziehen
und den Orden auflösen. Die Gutgewillten unter
ihnen sei die FSSPx empfohlen.
An den Legionären Christi kann man erkennen, daß
der Teufel bereit ist, eine Menge Gutes zuzulassen,
um die Gläubigen über den antikatholischen
Charakter von VII zu täuschen und in die Irre
zu führen. Dies sei z.B. auch den Medjugorje-
Enthusiasten in das Stammbuch geschrieben, die
immer behaupten Medjugoje müsse wegen der
vielen (scheinbar) guten Früchte echt sein und dabei
keine wahre Liebe zur Wahrheit und damit zu Christus
zeigen.
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#18   Botschafter   12:33:59 | Samstag, 27. März 2010
@Seefeld
„Der Teufel haßt Gott und die katholisch Kirche, und daher haßt er die treuesten Katholiken am meisten – und das gilt auch für dessen Anhänger. Und da zu den treuesten Katholiken die Piusbrüder und die ihnen Verbundenen zählen, schlägt ihnen eben der ärgste Haß jener Mischpoke entgegen.“
Wer der (teil-?) sedisvakantistischen Pius~ seine bedingungslose Unterwerfung verweigert, ist ein Kirchenverfolger und gottloser Modernist…!
Wenn die PiusXer so treu sind…, wieso unterwerfen sie sich nicht bedingungslos dem Felsen Petri?????
Erst wenn dies geschehen ist, diskutieren wir weiter Seefeld.
…Und…dass die PiusXer-Bischöfe keine sind… leugnet ihr auch dies?? – Ich weiss, dass Bischof Zollitsch, Kard. Lehman und sehr viele andere, auch unser Bischof Büchel (SG) leider grössten Teils Weltendiener sind.
– Beispiel: Nachdem ich die monatlichen Bezüge brutto von sFr. 20’000.- von Bischof Büchel auf katholik.ch veröffentlicht hatte, erhielt ich zwei Tage später einen eingeschriebenen Brief – von seinem Anwalt – mit Androhung weiterer rechtlicher Konsequenzen – zwei Tage später, per Einschreiben!
Und wer von Euch Einfluss in Rom hat, sollte sich für eine Visitation des Bistums St.Gallen verwenden. Bald stellt sich bei uns die Frage, wer das Licht löscht.
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#17   Einfalt   11:41:01 | Samstag, 27. März 2010
@Seefeldt
Wundert Sie das? Jede Volksverhetzung hinterläßt Verhetzte!
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#16   Seefeldt   11:11:02 | Samstag, 27. März 2010
Wie Kirchenhasser lügnen und verleumden, …
sieht man beispielsweise an deren Lügen und Verleumdungen über die Piusbruderschaft.
Die Piusbrüder sind Katholiken, keine Sekte. Das sieht ja auch Papst Benedikt XVI. so.
Auch die Behauptung, „Pius-Hörige kapern die verschiedensten Foren und peitschen jeden aus, der nur ein Wort gegen sie schreibt“ ist eine Lüge, und zwar eine groteske Lüge, wie beispielsweise in diesem Forum zu sehen, wo Kirchenhasser nicht nur die Piusbrüder, sondern auch die den Piusbrüdern nahestehenden Foristen fortwährend beleidigen, wie ja gerade auch um 9:08 in dieser Reihe geschehen.
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#15   Botschafter   09:08:02 | Samstag, 27. März 2010
@Einfalt
Der Name kann auch Programm sein.
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#14   Einfalt   08:59:05 | Samstag, 27. März 2010
@Botschafter
Dies ist ein Widerspruch in sich. Niemand hat einen grösseren Rechtfertigungsbedarf, als Sekten…
Schon witzig, wie Sie unter dieser Überschrift den glaubensfeindlichen Modernismus rechtfertigen! :-D
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#13   Botschafter   08:49:06 | Samstag, 27. März 2010
Wo Petrus ist, dort ist die Kirche
[fett]PiusXer sind treue Katholiken und sehen sich neben dem Papst…[fett]
Dies ist ein Widerspruch in sich. Niemand hat einen grösseren Rechtfertigungsbedarf, als Sekten… Die Polemik, dass andere viel schlechter sind, rechtfertigt die Infragestellung des Nachfolgers Petri nicht!
PiusX-Hörige kapern die verschiedensten Foren und peitschen jeden aus, der nur ein Wort gegen sie schreibt.
Ja die PiusXer waren katholisch. Sie sind jedoch weggegangen. Dann zu behaupten, sie seinen die wahre Kirche, ist schon ziemlich verhohlen.
Das soziale Königtum Christi interpretieren sie als Rechtfertigung, ja als Auftrag, ihre Hab- und Machtgier auszuleben und zu verschlingen, was kommt. – Wir!!! – müssen haben, die Anderen interessieren uns nicht…
Bitte vergleicht das Evangelium JESUS mit den Beschwätzungen der PiusXer…Die Übereinstimmung wird sehr klein sein.
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#12   Seefeldt   08:10:30 | Samstag, 27. März 2010
Verräterisch ist es, …
wenn fanatische Kirchenhasser, die ansonsten bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit über Papst und Kirche herfallen, sich in Sachen Piusbruderschaft als Winkeladvokaten der Kirche aufspielen.
Der Teufel haßt Gott und die katholisch Kirche, und daher haßt er die treuesten Katholiken am meisten – und das gilt auch für dessen Anhänger. Und da zu den treuesten Katholiken die Piusbrüder und die ihnen Verbundenen zählen, schlägt ihnen eben der ärgste Haß jener Mischpoke entgegen.
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#11   clarissa colonia   02:12:49 | Samstag, 27. März 2010
Ob es nicht etwas verräterisch ist,
wenn ausgerechnet die Koterie der fraternalen Rechtsagnostiker mit Fingern auf andere notorische Rechtsbrecher zeigt?
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#10   Vineta   00:26:04 | Samstag, 27. März 2010
Wann gab es je Vergleichbares in der Kirchengeschichte?
Daß ein Orden von Päpsten bestätigt wurde, obwohl dessen Gründer manchen Maffiaboß in den Schatten stellen dürfte ( was Veruntreuung von Geldern, Drogenhandel-und abhängigkeit, Polygamie, Kinderschändung, Lügen usw. angeht) ist in der Kirchengeschichte beispiellos.
Daß Päpste einen Orden nicht längst auflösten, dessen Mitglieder sich verbissen und fanatisch jahrzehntelang um ihren Gründervater scharten, ihn abschirmten, schützten und wie einen Heiligen verehrten – obwohl doch immer wieder Spatzen die eine oder andere Schandtat des Gründers von den Dächern pfiffen ( und vatikanische Untersuchungskommissionen daraufhin tätig und wohl auch fündig wurden), ist in der Kirchengeschichte beispiellos.
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#9   Seefeldt   00:24:59 | Samstag, 27. März 2010
Dafür kann er einmal nichts
Auch wenn ich meinerseits unbedingt gegen eine Heiligsprechung Wojtylas bin (das wäre der Bock im Garten der Heiligen) – für die Untaten Maciels kann er ausnahmsweise einmal nichts.
Es gibt auch so immer noch genug Vergehen Wojtylas gegen Glaube und Kirche (insbesondere der von ihm betriebene Glaubensrelativismus), um ihn nicht heilig zu sprechen.
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#8   Domenico Tuttisanti   23:54:59 | Freitag, 26. März 2010
Chrysantus fragt:
Wo war der Geist der Unterscheidung, wo Redlichkeit, Geradheit, Aufrichtigkeit?
Scheint nicht gerade diese Biographie auf den ersten Blick so unglaublich zu sein, dass jeder Realist sie spontan bei „Fantasy“ einordnen würde? Der Fall ist so ausserordentlich [auch hinsichtl. des Versagens aller institutionellen Kontrollmechanismen und -instanzen], dass er eine gründliche Untersuchung auch der Frage nach sich ziehen muss, welche systemischen Momente in den ordenseigenen und kirchlichen Kommunikations- und Entscheidungsprozessen ihn überhaupt erst ermöglicht haben.
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#7   wolfgang e.   22:40:49 | Freitag, 26. März 2010
@ ruhrgebietler & chrysanthus
r.ruhrgebietler: alleine schondeswegen darf der jp-ii niemals selig gesprochen werden!
Diese Aussage ist ähnlich dämlich, wie die jetzigen New-York-Times-Vorwürfe gegeb Benedikt XVI.
P. Maciel hat es offebar zuwege gebracht, die gesamte katholische Welt zu betrügen und hinters Licht zu führen.
Und jetzt sollen auf einmal die Betrogenen am Betrug schuld sein?
Was kann Johannes Paul II dafür dass P. Maciel ein Halunke und Betrüger war, der sich hinter der Maske eines frommen Ordensgründers versteckt hat?
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#6   Chrysanthus   22:20:20 | Freitag, 26. März 2010
@Domenico,
Sagen Sie mal ehrlich, haben wir hier vor uns nicht ein schreckliches Versagen seiner Ordensbrüder, aber auch der kirchlichen Obrigkeit, der Ordenskongregation und der damaligen – Päpste? Wo war der Geist der Unterscheidung, wo Redlichkeit, Geradheit, Aufrichtigkeit?
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#5   timpressum †   20:34:45 | Freitag, 26. März 2010
Aber bitte…
Ich denke, es hat nie sexuellen Missbrauch in der Kirche gegeben? Und wenn dann nur nach dem Konzil!
Schlägt kreuz.net jetzt auf einmal in die Kerbe der vielen kirchenfeindlichen Strassenmagazine? Oder ists gar der erste Schritt zur objektiven Berichterstattung?
:-D
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#4   Domenico Tuttisanti   19:55:31 | Freitag, 26. März 2010
Auf der Homepage der
Ordensgemeinschaft gibt es weiterhin eine Darstellung unter dem Titel: „Unsere Geschichte …w.legionariesofchrist.org/…categoria_secc.phtml?lc=se-238_ca-8…“. Darin erfährt man, dass es „haltlose Anschuldigungen“ waren, die Maciel 1956 zum Verlassen Roms gezwungen hätten. Interessant auch, was man alles in dieser Chronologie nicht erfährt: Von der Erklärung, die Maciel 2002 abgibt und in der er alle Vorwürfe bestreitet, erfährt man nichts. Ebenso ist die strenge Massregelung des greisen Maciels durch die Glaubenskongregation aus dem Jahre 2006 mit keinem Wort erwähnt. Das Ableben des Gründers im Jahre 2008 wird ebenso totgeschwiegen wie die ganze weitere Entwicklung, denn die Chronologie endet bereits 2006!
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#3   Karl Murx   19:44:41 | Freitag, 26. März 2010
Fühlen sich die „Herolde des Evangeliums“ schon recht wohl,…
…wenn sie die Legionäre ablösen dürfen?
Da wird wohl richtig nachgetreten, oder?
Hahahaha
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#2   r.ruhrgebietler   18:47:11 | Freitag, 26. März 2010
alleine schon
deswegen darf der jp-ii niemals selig gesprochen werden!
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#1   El Greco   18:31:25 | Freitag, 26. März 2010
Das Schlimme
ist dieses Neusprech, dem sich die Legionäre so wohlfeil angeboten haben.
Stattdessen! Nur Heraus!
Der Pater war ein Hurenbock, der uneheliche Kinder zeugte!
Hinaus damit!
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