Die Leute reden lassen + Pilgerströme zum Turiner Grabtuch + Ver(sch)wendung von Spendengeldern + O komm, o komm Emmanuel + Liturgiemißbrauch bei der Papstmesse
Die Leute reden lassen
Vatikan. Gestern hielt Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz die Palmsonntags-Messe.
In seiner Predigt sagte er, daß Christus Mut macht, sich nicht vom Geschwätz der vorherrschenden Meinung
einschüchtern zu lassen. Mehrere Medienkonzerne versuchten darin eine Aussage zu den Homo-Schändungen
hineinzulesen. In Wahrheit hat der Papst über – für sie unverständliche – geistliche Dinge gesprochen.
Pilgerströme zum Turiner Grabtuch
Italien. Das Turiner Grabtuch wird vom 10. April bis zum 23. Mai
ausgestellt. Das letzte Mal war das Tuch vor zehn Jahren zu sehen. Bisher haben sich 1,3 Millionen Pilger
für die Verehrung der Reliquie angemeldet. Insgesamt werden bis 1,8 Millionen Menschen erwartet. 93 Prozent
der Anmeldungen kommen aus Italien. Informationen gibt es auf der Webseite ‘sindone.org’.
Ver(sch)wendung
von Spendengeldern
Deutschland. Nach einer Kostenaufstellung für das Jahr 2010 zahlt die neokonservative
römische Webseite ‘Zenit’ an dreißig Redakteure ein Gehalt von insgesamt 900.000 Euro. Elf Übersetzer
für die siebensprachige Seite kassieren 170.000 Euro. Die Webseite hat acht Leute für den Leserdienst
und das Marketing angestellt. Sieben Angestellte wirken in der Verwaltung. Zwei Informatiker betreuen
die Technik der technisch anspruchslosen Webseite. Darüber hinaus gibt ‘Zenit’ 120.000 Euro für eine
technische Assistenz auf. Telefon und Internet kosten geschlagene 40.000 Euro. Insgesamt gibt ‘Zenit’
jährlich satte 1,8 Millionen Euro aus. Das meiste davon stammt aus Spenden. In einem ‘SOS’-Ruf forderte
die Webseite kürzlich seine Leser auf, noch mehr Mittel in die Geldverschwendung der Webseite zu pumpen.
O komm, o komm Emmanuel
„Die Gemeinschaft Emmanuel ist im ‘konziliaren’ Umfeld praktisch die einzige
Gruppierung, die Berufungen hervorbringt. Angesichts der katastrophalen Eintrittszahlen in den französischen
Diözesanseminarien, wäre die Kirche Frankreichs ohne Emmanuel längst im Zustand des Gehirntodes.“
Aus einer Meldung der französischen Webseite ‘chretiente.info’ vom 19. März.
Liturgiemißbrauch bei
der Papstmesse
Vatikan. Bei der gestrigen Palmsonntagsmesse konzelebrierten zahllose Priestermassen mit
dem Papst. Sie holten – wie bei päpstlichen Liturgien mittlerweile üblich – zur Opferung jeweils eine
Schale unkonsekrierter Hostien zum Sitzplatz. Anschließend kam es dann offenbar zu einer theologisch
bisher nicht beschriebenen Sitzplatz-Konsekration.
Video-Ausschnitt der Opferung
Email-Adressen der Empfänger
23 Lesermeinungen
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#24 hieronymus333 09:12:49 | Dienstag, 30. März 2010
Samurai Gemeinschaft Emmanuel steht unmissverständlich zu den Beschlüssen des Vatikanum II., und die
Taliban sind eine neue Richtung des Waldkindergartens.
@ engelhardt Ich wundere mich!! kreuz.net erwähnt die Gemeinschaft Emmanuel positiv! :)3 :(3, dabei ist
die nach dem Vatikanum II entstanden, zelebriert keine tridentinische Liturgie und steht unmissverständlich
:)3 zum Papst und zu den Beschlüssen des Vatikanum II :(3 .
RELIQUIE Der Autor dieses Artikel ist wirklich ahnungslos und kennt offenbar den Unterschied zwischen
RELIQUIE und IKONE nicht. Aber das ist nicht verwunderlich. Die Seitenbetreiber halten ja auch lebendige
Holocaustleugner fuer Maertyrer und Vergewaltiger von Maedchen fuer Homosexuelle.
Grabtuch Das Turiner Grabtuch dürfte eine genau so fragliche Reliquie sein, wie der in Trier verehrte,
sogenannte „Heilige Rock“ Josef Berens (als eifacher, selbst denkender Katholik
Achso, Hans Küng… DER muss es ja wissen. Um diesen alten Herrn ist es in letzter Zeit zu ruhig geworden,
da sind die Missbrauchsfälle natürlich ein wilkommener Anlass, sich wieder ins Rampenlicht zu stellen…
Lieber Jobehrens, wenn Du dich in deiner Meinungsfindung an Hans Küng orientierst, wundert mich gar nichts
mehr. In zehn Jahren wird man Hans Küng vergessen haben. Von Benedikt XVI wird man noch in 100 Jahrenreden.
Genau das wurmt den ersteren. @ Puchil Ja die NYT ist kein Lokalblättchen. Nur momentan sind die Machtverhältnisse
so, dass man nur gewinnen kann, wenn man die Kirche kritisiert. Die NYT hat also nichts zu verlieren,
wenn die Sache doch anders ist. Außerdem hat die NYT sich abgesichert, sie beruft sich auf einen Anwalt…
Die NYT-Geschichte trug sich um 1970 zu. Der Priester wurde damals mehrfach angezeigt, die Behörden haben
den Fall nicht weiter untersucht. Erst 1996 wurde im Vatikan nachgefragt, was mit dem Priester zu tun
sei. Bearbeitet wurde das nicht von Kard. Ratzinger (der konnte sich wohl kaum um jeden Fall persönlich
kümmern), sondern von einem Mitarbeiter. Dieser hat empfohlen, da der Priester nun schon sehr alt war,
und in den über 20 Jahren seither kein Vorfall mehr bekannt war, nichts weiter mehr zu unternehmen, außer
dem Priester einen Platz zuzuweisen, wo es keine Kinder gibt. 4 Monate danach ist der Priester verstorben.
Wo ist die Vertuschung? Der Fall war behördlich bereits bekannt und außerdem strafrechtlich verjährt.
Was hätte hier eine nochmalige Anzeige gebracht?
Nun ja, wolfgang e bejorommer hat mit seiner Analyse völlig Recht. Und übrigens : Die NYT ist nicht
irgend ein Lokalblättchen,sondern eine anerkannte international gelesene Zeitung. Die haben viel an Ansehen
zu verlieren und werden daher nur Meldungen bringen, die auch wirklich „wasserdicht“ sind.
ach lieber Jobehrens Deine Gedankenwelt ist zu einfach gestrickt, um beim selbst Denken auf brauchbare
Ergebnisse zu kommen. Wenn Du weiterhin so stolz auf deine eigene im Halbwissen gebildete Meinung bleibst,
wird sich daran auch nichts ändern. Beginne einmal, Dir selbst gegenüber kritisch zu sein! Wenn die
New York Times behauptet, Kardinal Ratzinger hätte etwas vertuscht, so muss das noch lange nicht heißen,
dass das auch stimmt. Die Faktenlage sagt nämlich, wenn man sich nur ein bisschen damit auseinandersetzt,
etwas anderes. Es gibt also keine offenbare Schuld des Papstes, auch wenn manche das gerne hätten. Und
Du fällst natürlich darauf hinein. Was sonst zu sagen war, hat der Papst mehr als deutlich gesagt. Nur
wollten manche das nicht hören. wolfgang e. als ebenfalls selbst denkender Katholik, der es sich nicht
so einfach macht.
Na klar, bei den paar Typen wie dir. Die Medien sind bald anders beschäftigt. bejorommer: Die Leute reden
lassen Wenn der Papst sich nicht zu seiner offenbaren Schuld an der Vertuschung äußert und bekennt,
wird er auch nicht aus dem Schußfeld kommen. Wenn er die Sache aussitzten will, wird er noch sehr lange
in den negativen Schlagzeilen bleiben.
Die Leute reden lassen Mit die Leute reden lassen, bekommt man die Kuh nicht vom Eis, wie man so zu sagen
pflegt. Wenn der Papst sich nicht zu seiner offenbaren Schuld an der Vertuschung äußert und bekennt,
wird er auch nicht aus dem Schußfeld kommen. Wenn er die Sache aussitzten will, wird er noch sehr lange
in den negativen Schlagzeilen bleiben. Josf Berens. (als einfacher, selbst denkender Katholik
es sei denn, wir hätten gerade einen sedisvakanten Pseudo-Papst… RRR: Da kennt mal wieder jemand das
katholische Kirchenrecht nicht denn alles, was der Papst in seiner Liturgie tut, ist damit rechtsgültig
approbiert Es gibt NICHTS, was es nicht gibt, wenn es das nicht geben darf. Oder so ähnlich und auf Biegen
und Brechen sowieso.
Da kennt mal wieder jemand das katholische Kirchenrecht nicht Da kennt mal wieder jemand das katholische
Kirchenrecht nicht. Bei der Papstmesse kann es per definitionem keinen Liturgiemissbrauch geben, denn
alles, was der Papst in seiner Liturgie tut, ist damit rechtsgültig approbiert (sofern der Papst selbst
dem nicht im Nachhinein widerspricht).
Tse, Kreuz,net von Liturgischem Missbrauch zu sprechen bei dieser Papstmesse. Damals war es so üblich
(VOR DEM KONZIL), dass die Gaben zuerst zum Papst gebracht, bevor sie dann auf den Altar auf das ausgebreitete
Corporale gelegt wurden.
Schon wieder einer, der mit der „anderen Meinung“ nicht zurecht kommt. Christ + Katholik 43: finanzierung
Du hättest kreuznet gern weg, ich nicht. Du wirst natürlich eine Menge Gleichgesinnte finden. Alles
findet Gleichgesinnte.