Deutschland
Und die Bischöfe steigen darauf ein
Was dem Pater das aufgedrängte „Gute-Nacht-Küßchen“ ist dem Reformpädagogen die regelmäßig geforderte Oralbefriedigung durch ausgewählte Schüler. Ein Kommentar von Leopoldine Mayrbichl, München.
Kirchenfenster in San Francisco
Kirchenfenster in San Francisco
© Dawn Endico, CC
(kreuz.net) Es ist erstaunlich, wie viele Ähnlichkeiten die nationalsozialistische Kirchenpolitik mit der heutigen neonazistischen Medienkampagne gegen die Kirche hat – bei geringen Unterschieden.

Die derzeitige Aufblähung weniger kirchlicher Mißbrauchsfälle ist nicht staatlich koordiniert, aber nicht weniger gleichgeschaltet als im NS-Reich.

Die Medienkonzerne operieren wie die NS-Presse mit maßlosen Übertreibungen, Unterstellungen, Verdrehungen und Unwahrheiten.

Wie damals werden die vereinzelten Mißbrauchsfälle hochgespielt und pauschal als direkte Konsequenz der zölibatären Lebensform gebrandmarkt.

Und schließlich werden Papst und Bischöfe als vertuschende Zuhälter der Täter denunziert.

Hier wären sie gewesen: die Mißbräuche

In die Quere kamen den Neonazis allerdings die – wirklich horrenden – Mißbrauchsskandale an den von den Medien gehätschelten und getätschelten Internaten Salem, Schondorf und Odenwaldschule.

Die vom Schulleiter und acht Lehrern über zwei Jahrzehnte organisierte systematische Schändung von Dutzenden von Schulkindern an der Reformschule im Odenwald übersteigt an der Niedertracht die kirchlichen Mißbrauchsfälle um Lichtjahre.

Der Journalist Jürgen Kaube drückt den Unterschied so aus:

„Was dem Pater das aufgedrängte ‘Gute-Nacht-Küßchen’ ist dem Reformpädagogen die regelmäßig geforderte Oralbefriedigung durch ausgewählte Schüler.“

Doch das Vertuschungsmagazin ‘Spiegel’ und andere HS-Medien werden dafür sorgen, daß sich der deutsche Volkszorn an zwei Kopfnüssen im Benediktinerkloster Ettal und an einer getretenen Zehe im Berliner Jesuitengymnasium entlädt.

Von den eingeschüchterten deutschen Amtsbischöfen dürfte ein nennenswerter Widerspruch nicht zu erwarten sein.
      
22 Lesermeinungen
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#25   solagratia †   20:18:35 | Donnerstag, 8. April 2010
Na bitte, Jubärens,
geht doch! Respekt, auch wenn die „eingeschlichenen Homosexuellen“ natürlich nicht eingeschlichen, sondern gültig geweiht und oft nicht homosexuell sondern pädophil waren, aber wir wollen nicht kleinlich sein. Das mit den wenigen ist aber ok. Wenige sind es überall.
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#24   Jubärens   22:40:27 | Dienstag, 6. April 2010
Ja, solafide: Jubärens gibt „der Wahrheit die Ehre“,
indem er schreibt, dass es in der katholischen Kirche von wenigen eingeschlichenen Homosexuellen Kindermissbrauch gegeben hat und dass dies – egal ob es relativ häufiger oder seltener als anderswo passiert ist – ganz furchtbar ist, gerade weil diese Kirche eine Institution ist, deren Wertekanon dies diametral entgegenläuft.
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#23   solafide   20:39:45 | Dienstag, 6. April 2010
Na, wenn Jubärens der aufrechte Katholik
„der Wahrheit die Ehre“ geben will, kommt ja bestimmt demnächst ein post von ihm, in dem er schreibt, dass es unleugbar in der katholischen Kirche Kindermissbrauch gegeben hat und dass dies – egal ob es relativ häufiger oder seltener als anderswo passiert ist – ganz furchtbar ist, gerade weil diese Kirche eine Institution ist, deren Wertekanon dies diametral entgegenläuft. Das wäre doch schon mal was.
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#22   Jubärens   10:04:17 | Dienstag, 6. April 2010
Tatsächlich hat „Katholisch“ mit dem protestantischen Solafide-Sündenbewusstsein nichts zu tun
das jede Unwahrheit und Schmutzbewerfung von antikirchlicher Seite demütig auf sich nimmt und sagt:
Wir sind total verderbte Sünder und haben nichts Gutes vorzuweisen.
Katholisch sein heißt, der Wahrheit die Ehre zu geben und vor Unwahrheit, Lüge und Aufbauschung nicht in die Knie zu gehen.
Was die Sünden der sündigen Glieder der Kirche angehet, so gehen wir am Anfang jeder hl. Messe in die Knie und bekennen unsere je eigene Schuld: durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine übergroße Schuld …“
Es ist auch nicht katholisch, für andere Sünder die Schuld zu bekennen – wie das vielleicht bei Protestanten üblich ist? – das wissen Sie sicherlich besser, Solafide!
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#21   solafide   01:52:35 | Dienstag, 6. April 2010
Ach Jubärens,
jaja, alles ok nur: Der Oberchristlich katholische Jubärens zeigt immer noch auf andere und ist nicht demütig. Katholisch hat wohl mir christlich doch nicht so viel zu tun…
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#19   LM.   23:51:27 | Montag, 5. April 2010
des feigen bischofs fauler friede mit der lüge
ist dessen schande vor dem throne des ewigen.
weh dir oh feiger schlechter bischof der aus feigheit und um des ansehens bei den machthabern dem volk gottes die wahrheit vorenthält
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#18   FXaver   22:08:31 | Montag, 5. April 2010
Ich war dabei!
Ich war von 1969 bis 1976 in zwei katholischen Internaten. Natürlich hat es Schläge gegeben. Wie in vielen Elternhäusern und Schulen damals auch. Es waren jeweils nur ein „Erzieher“ in den Internaten die brutal zugeschlagen haben. Die anderen beschränkten sich auf Strafarbeiten wie abschreiben (was subjektiv als genauso schlimm empfunden wurde). Sexuellen Missbrauch habe ich persönlich nie erfahren und auch nie auch nur gerüchteweise davon gehört, dass etwas zwischen Patern und Schülern lief. Es gab allerdings homosexuelle Handlungen zwischen den Schülern (14 – 16 Jahre alt), diese waren einvernehmlich. Als es der Heimleitung bekannt wurde, wurden die Schüler alle entlassen.
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#17   Jubärens   20:28:13 | Montag, 5. April 2010
Ach solagratia es ist ja richtig:
In „kirchlichen“ Internaten hat es Missbrauch gegeben und das ist auch ohne jeden Zweifel genauso abscheulich wie die eben leider doch nicht so seltenen Fälle in den weltlichen Internaten und Vereinen.
Der Unterschied ist, dass insbesondere die Reformschulen von sich ja behaupten, dass sie die Kinder viel ernster nehmen in ihrer Persönlichkeit und Entwicklung als autoritäre christliche Schule.
Der Odenwaldschüler Tilman Jens hat es so ausgedrückt: Solche massive sexuelle Ausbeutung von Kindern über viele Jahre hätte er eher in kirchlichen Internaten geglaubt vorzufinden, aber doch nicht in so einer progressiven Schule.
Der Unterschied ist auch, dass die Medien die schwerwiegenden Missbräuche an den Reformschulen herunterspielen, aber jeden Verdachtsfall in der Kirche groß herausstellen.
In gleicher Weise wird die jahrzehntelange Vertuschung an der Odenwaldschule als „unangemessene Aufklärung“ kleingeredet.
Diese heute gegen die Kirche schreienden Medien haben noch vor 20 / 30 Jahren genau diese einvernehmliche Sexualität mit Kindern propagiert, insbesondere Spiegel, stern u. a.
Aber die Erkenntnis von eigenen Fehlern oder gar das Bekennen des eigenen Schulanteils an den jährlich ca. 30 bis 50tausend Missbrauchsfällen ist nicht Sache oder gar die Kernkompetenz der Medien.
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#16   LM.   20:26:32 | Montag, 5. April 2010
bischöfe müssen den kampf gegen den satan annehmen
wahrheitsdiener sein und keine staatsbüttel
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#14   FranzvPaul   18:15:46 | Montag, 5. April 2010
der gute alte Abraham
Die Bibel: Isaaks Geburt
Wer, sagte sie, hätte Abraham www.viewzone.com/abraham.html zu sagen gewagt, Sara werde noch Kinder stillen? Und nun habe ich ihm noch in seinem Alter einen Sohn geboren.
:-D O:) brahma glasso.proweblog.com/…chives/2008/12/19/11/
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#13   gelobtseijesus   17:51:10 | Montag, 5. April 2010
Ach, Leopoldine
Die derzeitige Aufblähung weniger kirchlicher Mißbrauchsfälle ist nicht staatlich koordiniert, aber nicht weniger gleichgeschaltet als im NS-Reich.
Ach, Leopoldine, was soll dieser Satz eigentlich? Staatlich koordinierte Aufblähung? Die +netten Winde wehen, lüftet die volkszornigen Hosen. Immer noch braun? Wenige kirchliche Missbrauchsfälle? Wieviel sollten’s denn sein? Einer ist schon zuviel und dafür braucht man weder an den Haaren herbeigezogene Vergleiche, noch die Einflüsterer von außen, es sei denn, die Täter und ihre „Schutzheiligén“ haben immer noch nicht begriffen, dass jetzt nur eines zählt: Aufarbeiten, bereuen und die Konsequenzen ziehen.
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#12   Die Bibel †   17:32:25 | Montag, 5. April 2010
Isaaks Geburt
Der Herr nahm sich Saras an, wie er gesagt hatte, und er tat Sara so, wie er versprochen hatte. Sara wurde schwanger und gebar dem Abraham noch in seinem Alter einen Sohn zu der Zeit, die Gott angegeben hatte. Abraham nannte den Sohn, den ihm Sara gebar, Isaak. Als sein Sohn Isaak acht Tage alt war, beschnitt ihn Abraham, wie Gott ihm befohlen hatte. Abraham war hundert Jahre alt, als sein Sohn Isaak zur Welt kam. Sara aber sagte: Gott ließ mich lachen; jeder, der davon hört, wird mit mir lachen. Wer, sagte sie, hätte Abraham zu sagen gewagt, Sara werde noch Kinder stillen? Und nun habe ich ihm noch in seinem Alter einen Sohn geboren. Das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Als Isaak entwöhnt wurde, veranstaltete Abraham ein großes Festmahl. (Das Buch Genesis, Kapitel 21,1-8)
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#11   Sue Permann †   17:18:59 | Montag, 5. April 2010
tutti
es hat nichts süßes an sich, wenn du dich dumm stellst. Die Gewohnheit langweilt doch eher, und jedesmal erkläre ich dir meinen Beitrag nicht in einer dir verständlichen Babysprache.
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#10   Domenico Tuttisanti   17:15:08 | Montag, 5. April 2010
Supermann
Frau Leopoldine M. hat also Kinder vergewaltigt? – Na, so was! ^-^
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#9   Die Bibel †   17:10:28 | Montag, 5. April 2010
@Sue Oernann
Hass ist keine Antwort. Hass bleibt Antworten auf wichtige Fragen schuldig.
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#7   Großwildjäger   16:37:59 | Montag, 5. April 2010
Interessant ist,
dass es in ganz München niemand mit dem Namen Mayrbichl gibt…
Weder bei Google noch im Telefonbuch…
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#6   solagratia †   16:08:41 | Montag, 5. April 2010
Ach Leopoldine, es ist ja richtig:
In vielen „weltlichen“ Internaten hat es Missbrauch gegeben und das ist auch ohne jeden Zweifel genauso abscheulich wie die eben leider doch nicht soo seltenen Fälle in den katholischen Internaten und Gemeinden. Der Unterschied ist, dass die katholische Kirche von sich ja behauptet, eine christliche Veranstaltung zu sein. Und da sind solche Artikel, die immer nur mit dem Finger auf andere zeigen und dann auch noch die Medien der unentwegten Lügen und Verdrehungen zeihen, anstatt bussfertig und in Demut – eigentlich zwei christliche „Kernkompetenzen“ – sich erst mal an die eigen Brust zu klopfen und mea culpa zu rufen, schon etwas irritierend, um es mal gaaanz vorsichtig auszudrücken.
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#5   FranzvPaul   15:26:48 | Montag, 5. April 2010
Schon wieder ein Artikel,
der nicht ordentlich differenziert zwischen
Weltkirche und Staat
und
Klerus und Gläubigen.
Schade.
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#4   Botschafter   15:19:41 | Montag, 5. April 2010
kotzübel
Mir wird kotzübel…!
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#3   Sefirot   15:16:02 | Montag, 5. April 2010
Notfalls muss der Nat.Soz. helfen bei
der Vertuschungskapagne, die von kreuz.net mit dem obigen Aritkel eröffnet werden soll… Das könnte eine Erklärung dafür sein, dass Pro-Nat.Soz.-Artikel(Nat.Soz = Nationalsozialismus) von der Redaktion nie
entfernt werden, sondern über das ew.ge Leben hier
verfügen können… >:) >:) >:)
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#2   Die Bibel †   14:59:13 | Montag, 5. April 2010
Gelassenheit
Wenn der Herrscher gegen dich in Zorn gerät, bewahre die Ruhe; denn Gelassenheit bewahrt vor großen Fehlern. (Koh 10,4)
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#1   Josefus   14:44:55 | Montag, 5. April 2010
gut getroffene Wortwahl
In die Quere kamen den Neonazis allerdings die – wirklich horrenden – Mißbrauchsskandale an den von den Medien gehätschelten und getätschelten Internaten Salem, Schondorf und Odenwaldschule.
Vertuschungsmagazin ‘Spiegel’ und andere HS-Medien
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