Paedophilie
Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
Der ehemalige Offizial der Erzdiözese Milwaukee hat die jüngste Kampagne der ‘New York Times’ gegen Papst Benedikt XVI. auffliegen lassen. Von Hw. Thomas Brundage.
(kreuz.net) Ich war von 1995 bis 2003 Offizial der Erzdiözese Milwaukee. Während dieser Jahre leitete ich vier kanonische Strafsachen – eine von ihnen betraf Hw. Lawrence Murphy.
Zwei der vier angeklagten Personen starben während der Prozesse. Gott alleine wird sie richten.

Ich schreibe diesen Artikel mit der ausdrücklichen Kenntnis und Zustimmung von Erzbischof Roger Schwietz (OMI) von Anchorage, wo ich gegenwärtig arbeite.

Erzbischof Schwietz ist auch der Herausgeber der Zeitung ‘Catholic Anchor’.

Mangelhafte Berichterstattung

Wegen des Eides, den ich als Kirchenrechtler und kirchlicher Richter abgelegt habe, werde ich die vorliegenden Sachverhalte nur eingeschränkt kommentieren können.

Weil aber mein Name und meine Stellungnahmen im Fall Murphy in der ‘New York Times’ und in mehr als hundert anderen Zeitungen und Online-Magazinen weit und häufig ungenau zitiert wurden, fühle ich mich frei, über Teile des Gerichtsverfahrens gegen Hw. Murphy von Anfang an zu berichten.

Ich habe festgestellt, daß die Berichterstattung darüber hinsichtlich der Fakten unrichtig und mangelhaft war.

Darum schreibe ich auch aus Verpflichtung der Wahrheit gegenüber.

Die Medien haben sich nie um eine Kontaktnahme gekümmert

Die Tatsache spricht für sich selber, daß ich das Gerichtsverfahren gegen Hw. Murphy geleitet habe und dennoch kein einziges Mal von irgend einer Nachrichten-Organisation um eine Stellungnahme gebeten wurde.

Ich habe im Folgenden die Absicht:

• über die Hintergründe dessen zu berichten, was im Fall Murphy vor Ort geschah.

• die schlampige und ungenaue Berichterstattung über den Fall Murphy in der ‘New York Times’ und anderen Medien aufzuzeigen.

• festzustellen, daß Papst Benedikt XVI. mehr als irgendein anderer Papst oder Bischof in der Geschichte getan hat, um die Katholische Kirche von der Geißel des Kindesmißbrauches zu befreien und für die zu sorgen, die betroffen sind.

• die Wahrheit über die kirchlichen Anstrengungen darzulegen, die durch klerikalen Mißbrauch geschlagen Wunden zu heilen.

In diesem geschichtlichen Augenblick ist die Katholische Kirche für Kinder vermutlich der sicherste Ort.

Großer Schaden

Es ist wichtig herauszustellen, was für eine Plage die Kindermißbräuche gewesen sind – nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Gesellschaft.

Wenige Geschehnisse können das Leben eines Kindes mehr durcheinanderbringen als der sexuelle Mißbrauch.

Das ist eine Form des emotionalen und geistlichen Mordes. Der Mißbrauch führt oft zu einer Zerrüttung der Sexualität des Betroffenen.

Wenn der Mißbrauch von einer Autoritätsperson begangen wird, erzeugt er ein praktisch universales Mißtrauen gegenüber jedermann.

Mißbrauchern kann man nicht trauen

Als freiwilliger Gefängnisseelsorger in Alaska habe ich Parallelen zwischen wegen Kindsmißbrauchs verurteilten Häftlingen und jenen Priestern festgestellt, die solche schwerwiegende Handlungen begangen haben.

Mißbraucher haben eine Tendenz sehr gerissen und manipulativ zu sein. Sie sind gewöhnlich sehr geliebt und charmant.

Sie haben häufig ein einziges Ziel im Leben – ihren Hunger zu befriedigen.

Die meisten Mißbraucher sind sehr narzisstisch und sehen den Schaden, den sie verursacht haben, nicht. Sie sehen die Kinder, die sie mißbraucht haben, nicht als Personen, sondern als Objekte. Sie zeigen selten Reue und stellen sich sogar manchmal als Opfer hin.

Mißbraucher sind, kurz gesagt, gefährliche Menschen, denen man nie wieder trauen sollte. Die meisten werden ihre Verbrechen wieder begehen, wenn sie dazu eine Chance bekommen.

Der Fall wird neu aufgerollt

Trotz der zahlreichen Berichte über den Fall Murphy ist dessen Hintergrund bisher nie zur Sprache bekommen.

Ich wurde im Jahr 1996 mit der Geschichte von Hw. Murphy konfrontiert, der früher Leiter der St. John’s Schule für Gehörlose in Milwaukee war.

Es war jahrzehntelang bekannt, daß sich während Hw. Murphys Amtszeit an der Schule (1950-1974) ein Skandal ereignet hatte, der ihn und einige gehörlose Kinder betraf. Die Einzelheiten waren aber nur lückenhaft bekannt.

Mutige Stellungnahmen zugunsten der Betroffenen (die oft von ihren Ehefrauen angeregt wurden), führten die Erzdiözese von Milwaukee dazu, den Fall im Jahr 1996 neu aufzurollen.

Der Prozeß wird neu aufgerollt

Bei internen Besprechungen in der Kurie der Erzdiözese von Milwaukee wurde klar, daß wir bezüglich des einige Jahrzehnte alten Unrechtes schnell und energisch eingreifen mußten.

Mit der Zustimmung des damaligen Erzbischofs Rembert Weakland begannen wir eine Untersuchung der mutmaßlichen Kindermißbräuche und Verführungen im Beichtstuhl durch Hw. Murphy.

Wir leiteten ein Gerichtsverfahren gegen den Priester ein. Ich war der leitende Richter in dieser Sache und informierte Hw. Murphy, daß gegen ihn strafrechtliche Anschuldigungen bezüglich Kindesmißbräuchen und Verführung im Beichtstuhl erhoben wurden.

In meinen Unterredungen mit Hw. Murphy bekam ich den Eindruck, daß ich es mit einem Mann zu tun hatte, der einfach nicht verstand. Er wehrte sich und drohte.

Ansteckende Seuche

Zwischen 1996 und August 1998 interviewte ich mit der Hilfe qualifizierter Dolmetscher etwa ein Dutzend Opfer von Hw. Murphy. Das waren herzzerreißende Gespräche.

In einem Fall war das Opfer selber zum Täter geworden und hatte für seine Verbrechen eine Gefängnisstrafe abgesessen.

Es wurde mir klar, daß diese Seuche ansteckend war und leicht auf anderen übertragen werden konnte. Ich hörte Erzählungen von durcheinandergebrachten Lebenswegen, von reduzierter oder ausgelöschter Sexualität.

Das waren die dunkelsten Tage meines Priesterlebens. Ich war damals erst zehn Jahre geweiht. Ein gnadenerfüllter geistlicher Begleiter kam damals für mich wie von Gott gesandt.

Ich traf mich auch mit einem Ausschuß katholischer Gehörloser. Sie bestanden darauf, daß Hw. Murphy laisiert werden sollte. Sehr wichtig für sie war auch die Forderung, daß er nicht als Priester, sondern als Laie beerdigt würde.

Ich erklärte, daß ich als Richter, die erste Bitte nicht erfüllen und bezüglich der zweiten nur eine Empfehlung abgeben konnte.

Der Angeklagte stirbt

Im Sommer 1998 forderte ich Hw. Murphy auf, bei einer eidesstattlichen Aussage in der erzbischöflichen Kanzlei in Milwaukee anwesend zu sein.

Kurze Zeit später erhielt ich einen Brief von seinem Arzt, daß er bei schlechter Gesundheit sei und nicht mehr als zwanzig Meilen reisen könne – von Boulder Junction nach Milwaukee waren es etwa 276 Meilen.

Eine Woche später starb Hw. Murphy eines natürlichen Todes in einem Ort etwa hundert Meilen von seinem Zuhause entfernt.

Ungeprüfte Zitate

Über die ungenauen Berichte durch die ‘New York Times’, die ‘Associated Press’ und jene, welche diese Quellen übernahmen, muß ich zuerst sagen, daß ich von keiner dieser Nachrichten-Agenturen je kontaktiert wurde.

Dennoch fühlten sie sich frei, mich zu zitieren.

Praktisch alle Zitate stammen aus einem Dokument, das Online einsehbar ist und einen Briefwechsel zwischen dem Heiligen Stuhl und der Erzdiözese von Milwaukee enthält.

In einem von Hand geschriebenen Dokument vom 31. Oktober 1997 werde ich mit den Worten zitiert „es sieht so aus, daß dieser Fall angesichts der Zahlen sehr wohl der schlimmste sein könnte, besonders weil er körperlich beeinträchtigte, verletzliche Menschen betrifft.“

Ebenfalls zitiert wird die folgende Aussage: „Kinder wurden auch im Beichtstuhl verführt, wobei die Frage nach der Beschneidung die Verführung begann.“

Keine Zeit für die Wahrheit

Das Problem der mir zugeschriebenen Aussagen besteht darin, daß sie handgeschrieben waren.

Die Dokumente wurden aber nicht von mir geschrieben und entsprechen nicht meiner Handschrift. Die Satzstellung ist dem ähnlich, was ich hätte sagen können. Aber ich habe keine Ahnung, wer diese Aussagen geschrieben hat.

Dennoch wird in den Medien gesagt, daß ich diese Aussagen gemacht hätte.

Als ich Student an der Marquette University School of Journalism war, wurde uns gesagt, daß wir unsere Zitate wenn nötig, kontrollieren, noch einmal kontrollieren und ein drittes Mal kontrollieren sollten.

Aber ich wurde wegen dieses Dokumentes, das von einer Quelle stammt, die mir nicht bekannt ist, nie von jemandem kontaktiert.

Die Wahrheit in Erfahrung zu bringen, braucht Zeit. Es ist offensichtlich, daß die ‘New York Times’, die ‘Associated Press’ und anderen sich nicht die Zeit nahmen, die Fakten korrekt in Erfahrung zu bringen.

Er starb als Angeklagter in einem kirchlichen Strafprozeß

Erzbischof Weakland erklärt in einem in der Dokumentation veröffentlichten Brief, der am 19. August 1998 an den damaligen Sekretär der vatikanischen Glaubenskongregation, Erzbischof Tarcisio Bertone, gerichtet wurde, daß er mich beauftragt hatte, das Verfahren gegen Hw. Murphy einzustellen.

Doch Hw. Murphy starb zwei Tage später. Es ist eine Tatsache, daß Hw. Murphy an dem Tag, als er starb, immer noch ein Angeklagter in einem kirchlichen Strafprozeß war. Niemand scheint sich dessen bewußt zu sein.

Wäre ich aufgefordert worden, das Verfahren einzustellen, hätte ich mit größter Sicherheit darauf bestanden, daß eine Berufung an den Obersten Gerichtshof der Kirche oder wenn nötig an Papst Johannes Paul II. gerichtet worden wären.

Dieser Prozeß hätte Monate oder sogar länger gedauert.

Kardinal Ratzinger hat größte Verdienste

Zweitens. Ich habe keinen Anlaß, zu glauben, daß der damalige Kardinal Joseph Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI) überhaupt in diesen Fall involviert war.

Ihm diese Sache in die Schuhe zu schieben, beruht auf einem gewaltigen Mangel an Logik und Information.

Drittens. Die Zuständigkeit für den sexuellen Mißbrauch an Minderjährigen ging im Jahr 2001 von der Römischen Rota an die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger über.

Bis zu diesem Zeitpunkt gingen die meisten Appellationsfälle an die Rota und es war unsere Erfahrung, daß sie jahrelang dort verbleiben konnten.

Als die Zuständigkeit auf die Glaubenskongregation überging, wurden Fälle des sexuellen Mißbrauchs – in meiner Sicht und der Sicht vieler anderen Kirchenrechtler – schnell, gerecht und mit der notwendigen Beachtung der Rechte aller involvierten Parteien behandelt.

Ich habe keinen Zweifel, daß das damals das Werk des damaligen Kardinals Ratzinger war.

Papst Benedikt XVI. hat entschieden aufgeräumt

Viertens. Papst Benedikt hat sich wiederholt für die Schande sexueller Mißbräuche von Kindern in verschiedenen Umständen und zu einer weltweiten Audienz entschuldigt. Das ist nie vorher geschehen.

Er hat sich mit Opfern getroffen. Er hat in dieser Sache in ganze Bischofskonferenzen hineinregiert. Die katholischen Bischöfe Irlands sind diesbezüglich der jüngste Fall.

Er hat von allen kirchlichen Amtsträgern am aktivsten auf dieses Problem reagiert und bezüglich der Geißel klerikaler Mißbräuche an Minderjährigen entschieden gehandelt.

Statt ihn der Untätigkeit in dieser Sache zu bezichtigen, ist einzugestehen, daß er in dieser Angelegenheit wahrhaft energisch und wirksam gearbeitet hat.

Größte kirchliche Anstrengungen

Schließlich wurden in den letzten 25 Jahren in der Kirche große Anstrengungen unternommen, um Schaden für Kinder zu vermeiden.

Zukünftige Seminaristen untergehen ausgedehnte sexuelle und psychologische Auswertungen, bevor sie aufgenommen werden.

Praktische alle Priesterseminarien sind bestrebt, ein sicheres Umfeld für Kinder zu schaffen.

Es hat in den letzten zehn Jahren und darüber hinaus sehr wenige Fälle des Kindermißbrauchs gegeben.

Katholische Diözesen im ganzen Land haben außerordentliche Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit von Kindern und verletzlicher Erwachsener zu gewährleisten.

Ein Beispiel von vielen

Ein Beispiel, das in keiner Weise ein Einzelfall ist, ist die Erzdiözese Anchorage, wo ich gegenwärtig arbeite.

Hier gibt es praktisch in jeder öffentlichen Toilette in den Pfarreien eine Aufschrift, die fragt, ob eine Person von jemandem in der Kirche mißbraucht wurde.

Es gibt eine Telephonnummer, um Mißbräuche zu melden. Praktisch alle Mitarbeiter der Kirche in der Erzdiözese müssen jährlich Weiterbildungskurse zum Thema eines sicheren Umfeldes absolvieren.

Ich weiß nicht, was die Kirche mehr tun könnte.

Abschließend möchte ich sagen, daß Hw. Lawrence Murphys sexuelle Mißbräuche und Verführungen Minderjähriger im Beichtstuhl in den 1960er und 1970er Jahren unentschuldbare und grausame Verbrechen sind.

Im Namen der Kirche bedaure ich die Fehler, die von meinem Mitbruder begangen wurden, und bin darüber beschämt.

Ich gestehe auch ein, daß mein Bedauern nach dem Geschehen vierzig Jahre später von geringer Bedeutung ist.

Die einzige Sache, die wir jetzt tun können, ist, die Wahrheit in Erfahrung zu bringen, um Verzeihung zu bitten und alles Menschenmögliche zu tun, um die Wunden zu heilen.

Der Rest ist – und ich bin dafür dankbar – in Gottes Händen.
      
43 Lesermeinungen
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#43   Jörg Guttenberger, Köln   21:14:37 | Freitag, 9. April 2010
Puchil2: Schuld
Noch einmal: genauso, wie es keine Kollektivschuld gibt, gibt es auch keine Schuld der Strukturen, denn sonst wären die Strukturverantgwortlichen eben doch die Schuldigen! Schuld ist immer persönlich.
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#42   wolfgang e.   16:56:10 | Donnerstag, 1. April 2010
@ Puchil
Täter sind nämlich nicht nur einzelne Mitglieder der Kirche, sonder auch die Kirche als ganze mit ihren Strukturen und Einrichtungen und an der Spitze der Papst.
Auch die Strukturen und Einrichtungen der Kirche bestehen aus Menschen. Wenn du der Meinung bist dass die „Kirche als ganze mit ihren Strukturen und Einrichtungen“ schuldig ist machst du somit alle Gläubigen der Kirche zu Schuldigen.
Kollektivschuldtheorien werden übrigens sowohl von Anklägern als auch von Tätern gerne vertreten. Von den Anklägern, um möglichst viele Schuldige zu haben, von den Tätern, um die eigentlich persönliche Schuld auf eine anonyme „Struktur“ abschieben zu können.
Und wieder wurde damit den Opfern nicht geholfen, weil von der Wurzel des Übels schon wieder abgelenkt wurde.
Du willst die Missbrauchsfälle zu deinen Zwecken missbrauchen, nämlich, um deine Vorstellung von Kirche durchzusetzen.
Ich habe nicht das Gefühl, dass dich die Opfer wirklich interessieren.
Ja, es gibt sündhafte Strukturen auch in der Kirche. Und die gehören beseitigt. Und das jetzige Medienfeuer wird dazu beitragen.
Aber die Kirche ist nicht als ganzes sündhafte Struktur.
Es gibt in der Kirche auch viel Heiliges.
Du möchtest das Unkraut mit dem Weizen ausreißen.
Über deine „prophetischen“ Thesen musste ich tatsächlich sehr lachen. Es genügt, den Brief des Papstes an die Iren www.vatican.va/…urch-ireland_ge.html zu lesen, um sämtliche Thesen ad absurdum zu führen.
So schreibt kein Fanatiker, der mit eisener Faust regiert und stur an Traditionen festhäl…
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#41   keineChancedenPerversen   15:50:30 | Donnerstag, 1. April 2010
Homos
Zehn kleine Homos wollten bei Glatteis nicht streun,
einer hat sich langgemacht – da warn es nur noch neun!
Neun kleine Homos trieben es bei Nacht,
einer hats zu oft getan – da warn es nur noch acht.
Acht kleine Homos habens anal getrieben,
einer hats nicht ausgehalten – da warn es nur noch sieben.
Sieben kleine Homos machten Homosex,
alle ham sich angesteckt – da warn es nur noch sechs.
Sechs kleine Homos triebens wie die Schlümpf,
einer hatte HIV da warn es nur noch fünf.
Fünf kleine Homos triebens wie die Tier,
einer hatte Syphillis – da warn es nur noch vier.
Vier kleine Homos machten viel Geschrei,
da kam die Sittenpolizie – da warn es nur noch drei.
Drei kleine Homos flohen vor nem Hai,
doch leider war der schneller – da warn es nur noch zwei.
Zwei kleine Homos taten ihre Dinger in den Po rein,
für einen war das doch zu viel – da war der Homo allein.
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#40   Puchil2 †   09:07:51 | Donnerstag, 1. April 2010
Ein Beispiel für den Vatikan
Eine neue Kommission wird sich in der Diözese Graz mit den Missbrauchsfällen innerhalb der Kirche befassen. Die Kommission wird alle bekannten Fälle neu aufrollen und bei Verdacht mögliche Täter verfolgen.
Genau das sollte auch mit den nach Rom gemeldeten Missbrauchsfällen geschehen. Es muss endlich auch in Rom reiner Tisch gemacht werden.
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#39   Julius Zehsaar   08:59:25 | Donnerstag, 1. April 2010
@Purchill
Besonders diejenigen, die diese Strukturen festlegen und stützen, sollten die Größe zeigen, diese strukturelle Schuld auch einzugestehen und anzuerkennen. Sonst ist Vergebung nicht möglich.
Da machen Sie sich mal keine Sorgen.
Solange diejenigen, die diese Strukturen festlegen, sich keiner Schuld bewusst sind wird ihnen auch niemand vergeben müssen.
Was Sie wollen ist die Schönrederei Ihres ganz persönlichen Versagens von eben den Strukturen die Sie verachten. PUNKT und Amen.
Was Sie anstreben, – ist den von Ihnen genannten „letzten Rest“ ebenfalls in den Dreck zu ziehen in dem Sie bis zum Hals stecken.
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#38   Puchil2 †   08:45:36 | Donnerstag, 1. April 2010
An wolfgang.e
„Puchil ist ein Anhänger der Kollektivschuldtheorie…“
Das ist unrichtig. Kollektivschuld meint, dass alle Individuen einer Gruppe bezüglich einer Sache gleichzeitig schuldig seien.
Das meine ich nicht.
Aber ich bin überzeugt, dass Strukturen, Spielregeln und Gesetze einer Gruppierung Schuld für das Leid vieler Menschen sind. Besonders diejenigen, die diese Strukturen festlegen und stützen, sollten die Größe zeigen, diese strukturelle Schuld auch einzugestehen und anzuerkennen. Sonst ist Vergebung nicht möglich.
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#37   Julius Zehsaar   08:23:56 | Donnerstag, 1. April 2010
@Lachen über alte Witze …
Diese Analyse bestärkt mich in der Auffassung, dass wir zwar über den immer wieder eingeforderten Dialog den Druck auf die Amtskirche nicht verringern dürfen, sonst aber in der von uns angedachten Weise vorgehen müssen, nämlich durch Widerstand an der Basis und durch den Aufbau einer gelebten, auch ökumenisch offenen Kirche, die durch entsprechende Aktivitäten auch der Gesellschaft zeigt, dass der Glaube zum Leben der Menschen von heute nicht im Gegensatz steht, sondern ihm letzten Sinn gibt; und dass Glaube und Freiheit untrennbar zusammengehören.
Aus Ihnen spricht die Verbitterung des Dämons.
Es ist jedoch überaus beeindruckend wieviel Aufmerksamkeit Sie dem letzten kleinen Rest widmen und vom päpstlichen „Resteführer“ und seiner Führungsclique Anerkennung erwarten. Mein Guter, mit diesem Geschleime verkaufen Sie sich unter Wert.
Vergessen Sie nur nicht Ihren Widerstand von ganz tief unten streng hierarchisch zu ordnen, sonst wird das nichts, wenn alle durcheinander quasseln und jeder so seine Ideen vertritt.
Nachsatz an alle, die über diese Thesen lachen:
Auch die Propheten wurden verhöhnt und verlacht, wenn sie die Wahrheit sagten!
Ja, da geht es den Mejugorjanern ähnlich. Meinen es auch nur gut und werden total verkannt. Obwohl die haben zur Zeit grosse Hoffnung. Sie wissen schon, die Kommission usw…
Vielleicht sollte man mal in Medjugurke beichten, soll ja besonders wirkungsvoll sein. Habe nur kein Geld um dahinzukommen. So bleibt mir diese „Gnade“ verwehrt.
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#36   chico flojo   08:03:53 | Donnerstag, 1. April 2010
@Puchil2
Nachsatz an alle, die über diese Thesen lachen:
Auch die Propheten wurden verhöhnt und verlacht, wenn sie die Wahrheit sagten!
Und das ist der Gipfel an maßloser Selbstüberhöhung.
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#35   Puchil2 †   08:00:43 | Donnerstag, 1. April 2010
Thesen: Abschluss
(9) Diese Analyse bestärkt mich in der Auffassung, dass wir zwar über den immer wieder eingeforderten Dialog den Druck auf die Amtskirche nicht verringern dürfen, sonst aber in der von uns angedachten Weise vorgehen müssen, nämlich durch Widerstand an der Basis und durch den Aufbau einer gelebten, auch ökumenisch offenen Kirche, die durch entsprechende Aktivitäten auch der Gesellschaft zeigt, dass der Glaube zum Leben der Menschen von heute nicht im Gegensatz steht, sondern ihm letzten Sinn gibt; und dass Glaube und Freiheit untrennbar zusammengehören.
(10) Der Papst führt gegen die moderne Welt einen „totalen Krieg“; er wird das Papstregime unweigerlich in eine Katastrophe führen, an deren Ende die „bedingungslose Kapitulation“ steht. Das ist natürlich schwer einzusehen für einen Mann, der das Faktum seiner Funktion nicht als Folge „unserer Sünden“ sieht, sondern mit der Berufung durch die „Vorsehung“ verwechselt, solange er noch in der „Romschanze“ die Realität ignorieren kann.
(12) Vielleicht braucht es die totale Niederlage, damit sich derlei Dinge in der Kirchg nicht wiederholen. Wünschenswert wäre, dass schon vorher ein Wunder geschähe. Aber darum können wir nur beten. Und natürlich im Widerstand arbeiten.
Nachsatz an alle, die über diese Thesen lachen:
Auch die Propheten wurden verhöhnt und verlacht, wenn sie die Wahrheit sagten!
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#34   Julius Zehsaar   07:57:15 | Donnerstag, 1. April 2010
@Purchill – Sie rühren mich …
Dieser religiöse Fanatismus ist von der Einbildung getragen, dass man der „heilige Rest“ sei, auf den allein es ankomme,
Purchill, was Sie sich um diesen in Selbstauflösung befindlichen und einflusslosen „heiligen Rest“ sorgen.
(7) Ratzinger und seine Gefolgsleute würden dementsprechend lieber in einer Art Götterdämmerung unter-, als von ihrer Linie abgehen (und das noch als den Willen Gottes ausgeben).
Dann sollten Sie sich beruhigt zurücklehnen und mit Ihrer Gefolgschaft den Untergang abwarten.
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#33   Puchil2 †   07:44:54 | Donnerstag, 1. April 2010
Fortsetzung der Thesen
(e) Es wird keine einzige konservative Position aufgegeben, vielmehr heißt es „Widerstand bis zum letzten Mann“.
(6) Dieser religiöse Fanatismus ist von der Einbildung getragen, dass man der „heilige Rest“ sei, auf den allein es ankomme, weil er allein Gottes Wille tut (ich erinnere an Bischof Küng: Wir laufen dem Zeitgeist nach, er folgt Chrtistus nach!) und der dazu berufen ist, als neuer Sauerteig die Welt zu verändern.
(7) Ratzinger und seine Gefolgsleute würden dementsprechend lieber in einer Art Götterdämmerung unter-, als von ihrer Linie abgehen (und das noch als den Willen Gottes ausgeben).
(8) Da wir in den letzten rund zweihundert Jahren eine ganze Reihe deratiger Fanatiker erlebt haben, die allesamt langfristig nicht reüssiert, sondern in ihrem (dem politischen) Bereich gescheitert sind und das Volk und den Staat in den Abgrund gerissen haben, steht zu erwarten, dass sich die Linie des Papstes auch im kirchlichen Bereich langfristig nicht durchsetzen wird. Bis dahin wird es aber jede Menge „verbrannter Erde“ geben.
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#32   chico flojo   07:42:55 | Donnerstag, 1. April 2010
@Puchil2
Arbeiten Sie auch mit der Giordano-Bruno-Stiftung zusammen? Hoffentlich werden die Mitglieder von WsK bald als offizell exkommuniziert erklärt.
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#31   Julius Zehsaar   07:28:07 | Donnerstag, 1. April 2010
@Purchill
(a) Auf die „Stimme des Volkes“ kommt es nicht an. Vielmehr entscheidet der „Wächterrat“ (Glaubenskongregation), zuletzt der Papst als „(Konter-) Revolutionsführer“ darüber, in welche Richtung sich die Kirche bewegt.
Schon „Scheisse“, wenn man es nie bis in den Wächterrat geschafft hat. :-D
Aber ich bin sicher, dass Sie in Ihrer Umgebung viele offene Öhrchen für Ihre Ideen finden. Man wird sie bestimmt zum Sprecher wählen und Sie mit umfassenden Entscheidungsvollmachten ausstatten. Das wär doch was.
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#30   chico flojo   07:22:18 | Donnerstag, 1. April 2010
@Puchil2
Ihr Kirchenhass treibt ja mittlerweile immer absurdere Blüten. Nebenbei – Sie machen sich lächerlich.
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#29   Puchil2 †   07:16:52 | Donnerstag, 1. April 2010
Hier die angekündigte Fortsetzung
(5) Das von ihm schon als Präfekt der Glaubenskongregation entworfene Konzept, das er als Papst durchsetzen will, macht sein Kirchenregiment dem Mullah-Regime im Iran ähnlich.
(a) Auf die „Stimme des Volkes“ kommt es nicht an. Vielmehr entscheidet der „Wächterrat“ (Glaubenskongregation), zuletzt der Papst als „(Konter-) Revolutionsführer“ darüber, in welche Richtung sich die Kirche bewegt.
(b) Auf das „Volk“ ist kein Verlass. Darum stützt man sich auf „(Konter-) Revolutionsgarden“ wie das Opus Dei oder die Legionäre Christi; auch die „heimgeholten“ Traditionalisten werden offenbar als ein nützlicher Stoßtrupp gesehen.
© Weil auf das „Volk“ kein Verlass ist, werden auch seine herkömmlichen kirchlichen Gliederungen (z.B. die Katholische Aktion) finanziell und anderweitig ausgehungert und das Geld zu den konservativen Gruppierungen verschoben, und zwar ohne Rücksicht darauf, ob dieselben in irgendeiner Weise für das „Volk“ repräsentativ sind.
(d) Das alles geschieht „ohne Rücksicht auf Verluste“. Das Absterben der Volkskirche wird in Kauf genommen (daher kein Verständnis für die heute herrschende Seelsorgenot); in Lateinamerika hat man mit der Unterdrückung der mit der Befreiungstheologie sympathisierenden Basisgemeinden ebenfalls die Verbindung zum Volk abgeschnitten; das hat dazu geführt, dass die Leute im religiösen Bereich zu den Evengelikalen und den Sekten laufen, im politischen Bereich aber die „neue Linke“ an die Macht bringen.
Fortsetzung folgt
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#28   timpressum †   00:40:22 | Donnerstag, 1. April 2010
Zu spät!
Jetzt kann die Kirche freilich nichts mehr tun. Sie hätte den Priester aber sehr wohl der weltlichen Gerichtsbarkeit übergeben können!
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#27   wolfgang e.   00:26:05 | Donnerstag, 1. April 2010
Gute Nacht
Hast recht, ist schon spät…
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#26   kristall   00:22:36 | Donnerstag, 1. April 2010
wolfgang e.
alles klar,wünsche dir eine gute nacht!!!
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#25   wolfgang e.   00:18:38 | Donnerstag, 1. April 2010
Ich weiß,
er hat das ja selbst schon öfter geschrieben.
Grundsätzlich finde ich das ja sehr ehrenhaft von ihm, dass er wenigstens mit allen Konsequenzen zu seiner Frau steht, und kein Doppelleben führt, wie manche andere.
Ich verstehe auch, dass Puchil sauer ist, wenn er sieht, dass Priester, die schwere Verbrechen an Kindern begangen haben weiterhin Priester sein durften, während ihm als brav verheiratetem das Priesteramt verwehrt ist.
Ich verstehe auch, dass es ihm sauer aufstößt, wenn Bischöfe einfach dulden, dass ein Pfarrer mit einer Frau (nicht einmal wirklich heimlich) zusammenlebt, während er, weil er ehrlich war, kein Amt mehr hat.
Nur eine gewisse zusätzliche Verbitterung ist auch zu spüren: Irgendwie müssen jetzt die „Strukturen“ der Kirche Schuld daran sein, dass der eigene Lebensentwurf nicht gelungen ist, anstatt das hier vielleicht auch eine persönliche Schuld eingestanden wird.
Insoferne wird auch die Kollektivschuldthese verständlicher…
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#24   kristall   23:58:36 | Mittwoch, 31. März 2010
wolfgang e.
soviel ich weis,ist er ein abgefallener verheirateter Priester!,sie können Ihn ja selber fragen!
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#23   wolfgang e.   23:53:24 | Mittwoch, 31. März 2010
@ kristall
Da hast Du wohl recht.
Puchil ist ein Anhänger der Kollektivschuldtheorie…
Außerdem sieht er an der Kirche nur ihren Strukturen und Einrichtungen, die natürlich, da auus Menschen gebildet, sündhaft ist.
Der Papst sieht hingegen, wenn er auf die Kirche schaut, Jesus Christuns durchschimmern, der genau wegen dieser Sünden gelitten hat.
Was für ein befreiender Unterschied!
Hier ein paar Thesen über Puchil:
(1) Puchil ist durchaus nicht bloß ein alter Mann, der die Welt nicht mehr versteht und sich daher ängstlich an traditionell-liberale Formen und Formeln festhält.
(2) Puchil ist vielmehr ein an sich (möglicherweise einseitig) gebildeter Intellektueller, der sich aber in seine eigene Gedankenwelt so eingesponnen („verrannt“) hat, dass er zu einem Dialog nicht mehr fähig ist.
(3)Vielmehr ist er zu einem Fanatiker geworden, der von der fixen Idee beherrscht wird, er müsse die Katholische Kirche vor dem vermeintlichen Untergang retten.
(4) In diesem Zusammenhang hält er alle Ideen, die ihm „traditionalistisch“ erscheinen, für den Ausfluss eines durch Reaktionismus und Konservativismus geprägten Zeitgeistes, dem es unter allen Umständen zu wehren gilt.
Man muss wenig verändern, um es passend zu machen. Bin schon gespannt auf die Fortsetzung…
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#22   Jörg Guttenberger, Köln   23:48:56 | Mittwoch, 31. März 2010
Puchil 2
Täter sind nämlich nicht nur einzelne Mitglieder der Kirche, sonder auch die Kirche als ganze mit ihren Strukturen und Einrichtungen und an der Spitze der Papst.
Der Satz liegt völlig danaben. Schuldig und damit Täter sind immer nur einzelne Personen. EIne Kollektivschuld gibt es nicht. Oder fühlt sich Puchil 2 etwa auch persönlich schuldig?
Das Strafrecht kennt zwar die Verführung zu einer Strafttat als eigenständigen Straftatbestand. diese Verantwortung trifft alle, die sich für die Freigabe versorgungsrelevanber Kontakte unter der Bettdecke mit Minderjährigen eingesetzt haben. Ferner nuß man die Frage stellen, in wieweit nicht alle ANhänger der 68er Ideologie, die bekantlich die geistige Grundlage für die genannten Verfehlngen liefert, schuldig geworden sind.
Diese Mitschuld durch mittelbare oder unmittelbare -Anstiftung mindert aber in keiner Weise die strafrechtliche Schuld des Täters. Schließlich hat schon Adam der Hinweis auf seine Verführung durch Eva nichts genutzt: beide flogen aus dem Paradies. (Selbstverständlich bedeutet dieser Hinweis keine Stellungnahme zur Geschichtlichkeit des Ereignisses, es geht vielmehr um die Beschreibung des Umgangs Gottes selbst mit Schuld und Anstiftung zu schuldhaftem Verhalten.)
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#21   Puchil2 †   23:39:33 | Mittwoch, 31. März 2010
Tut mir leid!
Keine Rede von Schuld und Täterschaft der Kirche. Um das ginge es.
Übrigens: Eben gelesen!
Thesen über das Welt – und Kirchenbild Benedikt XVI.
(1) Ratzinger/Benedikt ist durchaus nicht bloß ein alter Mann, der die Welt nicht mehr versteht und sich daher ängstlich an traditionellen Formen und Formeln festhält.
(2) Ratzinger ist vielmehr ein an sich (möglicherweise einseitig) gebildeter Intellektueller, der sich aber in seine eigene Gedankenwelt so eingesponnen („verrannt“) hat, dass er zu einem Dialog nicht mehr fähig ist.
(3)Vielmehr ist er zu einem Fanatiker geworden, der von der fixen Idee beherrscht wird, er müsse die Katholische Kirche vor dem vermeintlichen Untergang retten.
(4) In diesem Zusammenhang hält er alle Ideen, die ihm „reformistisch“ erscheinen, für den Ausfluss eines durch Relativismus und Libertinismus geprägten Zeitgeistes, dem es unter allen Umständen zu wehren gilt.
Fortsetzung folgt
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#20   kristall   23:35:56 | Mittwoch, 31. März 2010
wolfgang e.
gut gemeint,aber wahrscheinlich sinnlos!
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#19   wolfgang e.   23:32:05 | Mittwoch, 31. März 2010
hier ist „das Fehlende“:
HIRTENBRIEF
DES HEILIGEN VATERS
BENEDIKT XVI.
AN DIE KATHOLIKEN IRLANDS
6. An die Opfer des Mißbrauchs und ihre Familien
Ihr habt schrecklich gelitten, und ich bedaure das aufrichtig. Ich weiß, daß nichts das Erlittene ungeschehen machen kann. Euer Vertrauen wurde verraten und Eure Würde wurde verletzt. Viele von Euch mußten erfahren, daß, als Ihr den Mut gefunden habt, über das zu sprechen, was Euch zugestoßen ist, Euch niemand zugehört hat. Diejenigen von Euch, denen das in Heimen und Internaten geschehen ist, müssen gefühlt haben, daß es kein Entkommen gibt aus Eurem Leid. Es ist verständlich, daß es schwer für Euch ist, der Kirche zu vergeben oder sich mit ihr zu versöhnen. Im Namen der Kirche drücke ich offen die Schande und Reue aus, die wir alle fühlen.
Aber es ist ja völlig egl, was der Papst schreibt. Puchil wird damit nie zufrieden sein.
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#18   Puchil2 †   22:57:45 | Mittwoch, 31. März 2010
Das Fehlende
„Wir sind – auch – Täter“, sagte der Bischof und erklärte: „Die Kirche hat Schuld auf sich geladen.“
Dieser Satz aus dem Mund oder der Feder des Papstes fehlt noch immer. Er ist längst überfällig. Täter sind nämlich nicht nur einzelne Mitglieder der Kirche, sonder auch die Kirche als ganze mit ihren Strukturen und Einrichtungen und an der Spitze der Papst.
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#17   wolfgang e.   22:40:06 | Mittwoch, 31. März 2010
hallo puchil
Hast du den Brief des Papstes nicht gelesen?
Wie deutlich soll der Papst denn noch werden, dass das bei dir ankommt?
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#16   Puchil2 †   22:28:59 | Mittwoch, 31. März 2010
Andere spüren besser, was jetzt nötig ist
Der Papst ist offensichtlich noch immer nicht ernsthaft bereit als Kirchenoberhaupt für die Verfehlungen seiner Organisation – beziehungsweise von Mitarbeitern dieser – Verantwortung zu übernehmen.
Anders in Österreich – an einer der großen Fronten des Skandals, dort wo Hunderttausende Austritte aus der katholischen Kirche befürchtet werden müssen :
Hier bekräftigt etwa Bischof Manfred Scheuer von der Diözese Innsbruck seit Anbeginn der Krise die Mitverantwortung der Kirchenführung. Bei der Chrisam-Messe im Innsbrucker Dom wurde er am Mittwoch noch viel deutlicher. „Wir sind – auch – Täter“, sagte der Bischof und erklärte: „Die Kirche hat Schuld auf sich geladen.“
Es gelte, das Versagen, die Verbrechen, den Scherbenhaufen anzuerkennen und anzunehmen und sich in erster Linie den Opfern zuzuwenden. Nur wer Schuld annehme, dem könne sie auch vergeben werden.
Mit einem Klage- und Bußgottesdienst im Wiener Stephansdom ging Kardinal Christoph Schönborn heute ebenfalls auf die bekanntgewordenen Missbrauchsfälle in der römisch-katholischen Kirche ein.
Es gab dabei ein „Schuldbekenntnis im Namen der Kirche“ vonseiten des Wiener Erzbischofs.
Beide Bischöfe stehen im krassen Gegensatz zu der offiziellen Politik des Vatikans, die bisher viele Gelegenheiten, eine Versöhnung mit dem Kirchenvolk zu beginnen, ungenutzt ließ.
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#15   wolfgang e.   22:22:11 | Mittwoch, 31. März 2010
hallo Puchil
Meinst Du das hier? cbs5.com/…fense.2.1600293.html
Was, bitte schön, soll daran besonders originell sein?
Ein wildgewordener US-Anwalt möchte anhand eines konkreten Missbrauch-Falls den Vatikan selbst klagen, den Papst vor Gericht zitieren und zur Herausgabe geheimer Vatikanpapiere zwingen.
Lächerlich.
Die Argumente des Anwalts lassen jegliche Kenntnis von Staats- und Kirchenrecht vermissen:
– Die US-Bischöfe seinen nach Meinung des Anwalts Angestellte des Vatikans (Blöder geht es wohl nicht mehr)
– Das Vatikan-Schreiben „Crimen Sollicitationis“ (1962) verbiete nach Meinung des Anwalts den Bischöfen, Missbrauchsfälle den Behörden zu nennen (nichts neues, und längst wiederlegt)
Da man beim amerikanischen Justizsystem nie genau wissen kann, tut der Vatikan gut daran, die Sache schon im Vorfeld abzublocken.
Das ganze läuft übrigens schon seit 2008. Auch nicht wirklich neu.
So what!
War das alles?
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#14   wickerl   21:15:35 | Mittwoch, 31. März 2010
Erfahrung
Papst Benedikt erfuhr es schon anlässlich der Williamsonkampagne, und er erfährt es jetzt wieder und kann es ind er sehr projüdischen New York Times nachlesen, wohin er und die ganze Kirche mit seinen jüdischen Freunden, die er in Palästina und in der Synagoge so hofierte , kommt.
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#13   wolfgang e.   20:11:59 | Mittwoch, 31. März 2010
Aha, sehr kryptisch bisher…
Also, Puchil, Du darfst wegschauen, weil du keine Verantwortungsposition hast?
So, der NYT-Fall ist offenbar das Papier nicht wert gewesen, auf dem er gedruckt war. Viel zu dünne Suppe…
Jetzt müssen schnell drei neue Fälle daher, um den Druck gegen den Papst am köcheln zu halten.
Mal sehen, was daraus wird. Wahrscheinlich wieder viel Lärm um nichts.
Es wird schön langsam immer klarer: Vor allem in den letzten 10 Jahren hat die Kirche große Anstrengungen unternommen, um gegen die Missbrauchsfälle in den eigenen Reihen wirksam und dauerhaft vorzugehen. Treibende Kraft dahinter war Kardinal Ratzinger, der unter anderem dafür gesorgt hat, dass die Missbrauchsfälle nicht mehr in der Rota, sondern viel effizienter in seiner Glaubenskongregation behandelt werden.
Die momentanen medialen Kanonen kommen also mindestens 10 Jahre zu spät, und richten sich paradoxerweise genau gegen den, der die Ärmel aufgekrempelt, und viele Missstände beseitigt hat.
Ich frage mich daher, wem hier eigentlich die eigenen Interessen näher liegen als die Opfer. Hast Du den Eindruck, dass sich die Medien wirklich für die Opfer interessieren?
Auch Dich interessieren die Opfer kaum. Du verfolgst auch nur deine eigenen Interessen.
Wem die Opfer und die Verhinderung von Missbräuchen tatsächlich ein Anligen ist, der sollte schön langsam beginnen, die Wurzeln des Missbrauchs in der ganzen Gesellschaft anzugehen. Die Kirche ist hier der übrigen Gesellschaft um 10 Jahre voraus!
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#12   Puchil2 †   19:10:22 | Mittwoch, 31. März 2010
Neues aus den USA: Höchst unangenehm!
Der Vatikan rüstet sich für die Verteidigung des Oberhirten Josef Ratzingers.
Die Strategie wird in Zusammenhang mit drei konkreten Missbrauchsfällen in Kentucky in Verbindung gebracht. Darin werfen die Kläger dem Vatikan vor, mit Berichten über Missbrauchsfälle nachlässig umgegangen zu sein – auch der Name Ratzinger fällt.
Das Ziel der Verteidigung sei wohl, dass das Verfahren eingestellt werde bevor Josef Ratzinger dazu befragt werden könne oder geheime Dokumente herausgegeben werden müssen.
Das Bekannt werden dieser Verteidigungsschritte stellt nur ein weiteres Puzzleteil dar. Zusammengenommen ergibt sich nach wie vor das Bild eines äußerst verschwiegenen Vatikans, dem die eigenen Interessen näher zu liegen scheinen als die der Opfer.
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#11   Paulaner †   18:54:11 | Mittwoch, 31. März 2010
Geerbte Verantwortung und das Unverständnis eines Unfähigen
Da habe ich jetzt gemeint, daß du endlich erdrückend viel Infomaterial geliefert bekommen hast aus den USA, vom Übergang der Verantwortung von der Rota auf die Glaubenskongregation und über die Zuständigkeiten Ratzingers und des Papstes JPII.
Aber du bleibst in deiner Leier, hast nichts verstanden. Warum redest du dann mit?
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#10   Puchil2 †   18:23:50 | Mittwoch, 31. März 2010
An wolfgang e
„Was hast eigentlich Du alles gehöhrt, gesehen, und nichts getan, Du behauptest doch immer, dass Du alles weißt.“
Es kommt halt immer darauf an, in welcher Verantwortungs-Position man ist. Wer viel Macht hat, hat eben auch viel Verantwortung. Da sollte man eben auch auf das Gehörte und Gesehene – auch wenn man nicht unmittelbar dafür verantwortlich ist – sensibel reagieren
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#9   wolfgang e.   17:29:44 | Mittwoch, 31. März 2010
ach Puchil
Was hast eigentlich Du alles gehöhrt, gesehen, und nichts getan, Du behauptest doch immer, dass Du alles weißt.
Offenbar ist die ganze NYT-Geschichte eher dünn. Egal, ob Kard. Ratzinger etwas davon wusste, oder nicht, es lässt sich keinerlei Fehlverhalten der Glaubenskongregation nachweisen.
Das reicht wohl kaum für eine seriöse Rücktrittsaufforderung an den Papst aus.
Sag mir nur eines: Für die NYT genügt es offenbar, in der eigenen Dokumentensammlung kein Schriftstück von Kardinal Ratzinger zu haben, um es als erwiesen anzusehen, dass Kardinal Ratzinger alles gewusst, aber nichts unternommen hätte.
Findest Du das seriös?
Der Fall war zudem seit Jahren polizeibekannt. Nix Geheimhaltung und Vertuchung also.
Die Behörden waren untätig. Die Kirche hat den Fall neu aufgerollt.
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#8   Vogel   17:01:53 | Mittwoch, 31. März 2010
Anchorage
liegt in Alaska, dies habe ich jetzt durch o. g. Artikel gelernt.
Wie ist dort denn das Wetter zur Zeit?
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#7   Puchil2 †   16:26:33 | Mittwoch, 31. März 2010
Involviert sein – davon wissen
„Ich habe keinen Anlass, zu glauben, dass der damalige Kardinal Joseph Ratzinger (jetzt Papst Benedikt XVI) überhaupt in diesen Fall involviert war.“
Genau hier ist das Eis am dünnsten:
Was hat der Papst in all den Fällen damals als Josef Ratzinger und später als Benedikt XVI. gewusst, gehört, gesehen – und möglicherweise nichts getan?
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#6   r.ruhrgebietler   15:54:51 | Mittwoch, 31. März 2010
Ich weiß nicht, was die Kirche noch mehr tun könnte
was für eine doofe „frage“ – in die bekennende und streitende Kirche Jesu Christi eintreten! Gleich dem Hlg. Pfr. v. Ars Seelen für das Himmelreich gewinnen!
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#5   Johannes Paul I.   14:25:54 | Mittwoch, 31. März 2010
Besten Dank für die Übersetzung
Schade, daß dieses Anonymportal zu selten sachliche Informationen nach Art der obigen liefert.
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#4   Puchil2 †   12:20:48 | Mittwoch, 31. März 2010
An wolfgang e
Herzlichen Dank!
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#3   wolfgang e. 2   12:19:17 | Mittwoch, 31. März 2010
noch bessere Quelle:
hier catholicanchor.org/wordpress/?p=601
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#2   wolfgang e.   12:09:12 | Mittwoch, 31. März 2010
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#1   Puchil2 †   12:02:44 | Mittwoch, 31. März 2010
Quelle?
Ich würde gerne die Quelle für diesen Beitrag kennen
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