Paedophilie
Die fatalen Folgen der unehrlichen bischöflichen Kriechtaktik
Die Bischöfe entschuldigen sich in Grund und Boden. Doch der Mißbrauchs-Hoax ist nur ein Vorwand zur Propagierung des Kirchenaustritts.
(kreuz.net) Die Medien triumphieren. Ihre Verleumdung der Kirche als Mißbrauchs-Hölle hat eingeschlagen – nicht zuletzt darum, weil die Bischöfe sich winselnd entschuldigen statt die Anschuldigungen ins rechte Licht zu setzen.

Mißbräuche sind in der Kirche ein winziges Randphänomen. Doch nicht zuletzt eskalierende bischöfliche Stellungnahmen vermitteln einen ganz anderen Eindruck.

Die ‘Nürnberger Zeitung’ hat gestern ein erstes Fazit des desaströsen Auftritts der Bischöfe präsentiert.

Im März 2010 sind in Nürnberg 341 Katholiken aus der Kirche ausgetreten – im März 2009 waren es 139.

Die Zahl war bereits im März 2009 – wegen des Williamson-Pogroms – schon sehr hoch.

Auf evangelischer Seite blieben die Zahlen relativ stabil: Diesen März verließen 160 Protestanten ihre Gemeinschaft. Im März 2009 waren es 136.

„Die Leute stehen bis zu einer Stunde Schlange bei uns, um auszutreten“ – zitiert die Zeitung Dagmar Heckel, eine Beamtin des Nürnberger Standesamtes.

Der Amtsakt kostet 31 Euro – informiert die Tageszeitung Austrittswillige. Dafür fallen dann keine acht Prozent Kirchensteuer von der Einkommenssteuer mehr an.

Frau Heckel kann sich nicht erinnern, daß es schon einmal so einen Ansturm gab, um die Kirchenmitgliedschaft loszuwerden.

Im Erzbistum Bamberg sind alleine diesen März etwa 1000 Katholiken ausgetreten.
      
89 Lesermeinungen
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#93   Thomasius   08:29:34 | Mittwoch, 7. April 2010
@FranzvPaul/Mathilde
Korrekt. Eigentlich geht es doch nur darum, sich „neu zu sortieren“ und auf den rechten Weg zu bringen.
Man sollte dieses Bemühen positiv sehen. Schließlich sind die Täter – im Sinne der Fundis – Satanisten und sollten in der Amtskirche nichts verloren haben.
Schon der von vielen so verehrte „Kirchenvater“ Augustinus hat ja hervorgehoben, dass es nicht auf die Taufe /die Weihe ankomme und dass es auch Satanisten unter den Kirchenmitgliedern gäbe.
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#92   FranzvPaul   22:07:38 | Montag, 5. April 2010
Diese Gefahr sehe ich nicht,
Mathilde. die Kirche zieht sich mit ihrer Politik selbst die Gurgel zu,
denn die Einrichtung von Meldezentren zieht neue Fälle geradezu an.
Ich stehe meinen früheren Erziehern gern als Entlastungszeuge zur Verfügung. Wenn es allerdings eine Beißzange war oder ein Grobian, dann trifft es ohnedies die richtige oder den richtigen.
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#91   Mathilde   22:00:29 | Montag, 5. April 2010
die Kirche zieht sich mit ihrer Politik selbst die Gurgel zu,
denn die Einrichtung von Meldezentren zieht neue Fälle geradezu an. Wie will man Trittbrettfahrer unterscheiden? Das ist geradezu eine Einladung dazu, vor allem bei verworrener Beweislage nach Jahrzehnten, wenn andere Zeugen längst tot sind. Könnte doch sein, dass es irgendwann auch Geld gibt. Und wenn nicht, wurde doch der Kirche erfolgreich geschadet. Da brauchen sich doch nur zwei oder drei alte Kameraden zusammentun.
Die erhoffte Reinheit der Kirche wird nicht erreicht mit den Maßnahmen der Kirche, geradezu das Gegenteil, denn das wird als Schuldeingeständnis im Vorfeld bewertet. Das sehen wir ja an den Kirchenaustritten, die das genauso interpretieren.
Da spielt es keine Rolle mehr,wenn die Leute sich erfolgreich wehren und beweisen können, dass sie gar nicht zum fraglichen Zeitpunkt dort beschäftigt waren. Getreu dem Motto: Dreinschlagen, es wird schon was hängen bleiben. Das ist eine Kampagne gegen die Kirche und das Zölibat und wird gesteuert. Echten Missbrauchsopfern fällt solches nicht nach Jahrzehnten plötzlich massenhaft von allen Seiten ein. Eine Watschn gehört nicht dazu, diese war von 30-40 Jahren durchaus üblich, auch in den Familien.
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#90   Simon Boccanegra   21:40:17 | Sonntag, 4. April 2010
Die Urheber der Hetzkampagne
Die Ulmer Südwest Presse titelte am 26. März 2010: „Die Kirche, der Missbrauch und die Moral“. Dieser Faßbinder nachempfundene Titel verrät die wirklichen Urheber der Medien-Kampagne.
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#89   Thomasius   20:59:36 | Sonntag, 4. April 2010
@FranzvPaul
Eigentlich kein Wunder. Der römische Papst war begeistert, dass er Karl den Großen zum Kaiser krönen und damit seine Macht über die irdischen Herrscher dokumentieren konnte. Der römische Kaiser von Rom (Ostrom) war nie vom Papst gekrönt worden. Daraus entwickelte sich die „Abendlandideologie“ unser „christlich humanistisches Abendland“, das selbstverständlich jahrhundertelang von Rom dominiert wurde. Die französische Revolution – die Aufklärung – setzte dem ein wenig ein Ende. Daher der Kampf gegen die Aufklärung – angeblich „Freimaurerei“ – und die Piusler, die diese Entwicklung nicht verknusen konnten.
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#88   FranzvPaul   17:46:35 | Sonntag, 4. April 2010
wir reden zieml^Wunglücklich aneinander vorbei.
Thomasius: @FranzvPaul
Mir geht es in diesem Teilthread (ausnahmsweise) nicht um das schlechte Benehmen der Kleriker sondern darum, wie der Staat die Kirche kopiert hat und Schritt für Schritt übernimmt.
Die Kirchenleute (toto) in ihrer Borniertheit haben das nicht bemerkt und zäumen jetzt die Kuh beim Schwanz auf. Dabei steigen sie sich selber gegenseitig auf die Zehen bei der Rechthaberei um die RICHTIGE Auslegung der Lehre. Um die es schon längst nimmer geht.
:-[
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#87   Thomasius   17:30:26 | Sonntag, 4. April 2010
@FranzvPaul
Sie können sich natürlich auch am Can. 276 orientieren:
Can. 276 – § 1. In ihrer Lebensführung sind die Kleriker in besonderer Weise zum Streben nach Heiligkeit verpflichtet, da sie, durch den Empfang der Weihe in neuer Weise Gott geweiht, Verwalter der Geheimnisse Gottes zum Dienst an seinem Volke sind.
Der hinderte bekanntlich nicht, dass es „heilige Rüpel“ gab, wovon sich bislang niemand beeindruckt gezeigt hat.
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#86   johannes b †   17:21:59 | Sonntag, 4. April 2010
@sycamore
Sid tibi terra levis
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#85   Thomasius   13:38:21 | Sonntag, 4. April 2010
@Einfalt
Wieso?
Welches der zehn Gebote widerspricht dem Grundgesetz? Das erste Gebot gilt nur für Gläubige. Der Kampf gegen angeblich Ungläubige hat nichts mit den zehn Geboten zu tun. Das ist den Menschen ausdrücklich verboten – „ich bin der Herr“.
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#84   Einfalt   13:11:12 | Sonntag, 4. April 2010
@FranzvPaul
Irgendwann wird sich der Staat die 10 Gebote als Vereinsstatuten zur Billigung vorlegen lassen.
Und feststellen, dass sie mit dem Grundgesetz nicht vereinbar sind.
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#83   FranzvPaul   13:09:54 | Sonntag, 4. April 2010
Can 285 war jetzt aber nicht mein Anhaltspunkt,
:-D Thomasius. @Paulaner
Das Vereinsrecht regelt in Can 285 nur:
Eigentlich(tm) habe ich mich da gegen § generell aufgeregt und gegen die Staats-Lufthoheit im Besonderen. Es ist eine gewisse Schieflage, daß der Staat in die Kirche hineinregieren kann, die Kirche aber nicht in den Staat.
Aber du siehst die Kirche nur mehr als bloßen Verein, da ist das natürlich ok. Irgendwann wird sich der Staat die 10 Gebote als Vereinsstatuten zur Billigung vorlegen lassen.
:-D
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#82   Thomasius   12:41:10 | Sonntag, 4. April 2010
@Paulaner
Das Vereinsrecht regelt in Can 285 nur:
§ 3. Öffentliche Ämter anzunehmen, die eine Teilhabe an der Ausübung weltlicher Gewalt mit sich bringen, ist den Klerikern verboten.
Über die körperliche Ausübung kirchlicher Gwalt habe ich nichts gefunden.
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#81   FranzvPaul   12:00:04 | Sonntag, 4. April 2010
Dieser Satz ist aufschlußreich:
Thomasius: Sycamore
Richtig: Man kann davon ausgehen, dass die Kirche auch in Deutschland im wesentlichen das geltende profane Recht beachtete.
„das Recht beachtet“
Damit hat Thomasius das gesagt, was den Niedergang der Kirche beschreibt. Das Recht (das staatliche Gesetz) hat das göttliche abgelöst, nicht nur auch sondern besonders rangmäßig. Innerhalb der Kirche.
o^/ Und jetzt handelt es sich bei allen Diskussionen darum, ob das auch durchgesetzt werden kann, bis hinauf zum Papst. Achtung: Staatsgesetze gegen Weltkirche!
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#80   Thomasius   11:35:27 | Sonntag, 4. April 2010
Sycamore
Richtig: Man kann davon ausgehen, dass die Kirche auch in Deutschland im wesentlichen das geltende profane Recht beachtete.
1980 hieß es:
Entwürdigende Erziehungsmaßnahmen sind unzulässig.
1998 hieß es:
Entwürdigende Erziehungsmaßnahmen insbesondere körperliche und seelische Mißhandlungen sind unzulässig.
Fraglich könnte nur sein, warum die Kirche bis dahin körperliche und seelische Misshandlungen zugelassen hat. Offenbar verstand sie sich als „Teil der Gesellschaft“ und nicht als etwas „besseres“ in der Nachfolge des Herrn befindliches.
Daraus Einzelnen einen Vorwurf zu machen, ist aber unsachgemäß.
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#78   Klosterschüler   07:25:57 | Sonntag, 4. April 2010
Die Mißbrauchs-Groupies
Von jedem Star behaupten doch 10mal mehr Frauen mit ihm im Bett gewesen zu sein, als es tatsächlich waren.
Ob es jetzt der Wahrheit entspricht, oder ob für sie Geld herausspringt, aber auf jeden Fall bekommen die ‘Opfer’ Aufmerksamkeit. Wenn das Verhalten dieser Leute bizarr wirkt, und ihre Schilderungen widersprüchlich sind, dann wird das wieder als Beweis genommen, wie schwer der ‘Mißbrauch’ sie geschädigt hat. Wird das von der Justiz dann auch so gesehen (Beweislastumkehr etc.), dann bekommen wir Verhältnisse wie in den USA. Beispielsweise verbieten dort Firmen, dass zwei Angestellte beiderlei Geschlechts auf Dienstreise gehen. Nicht aus moralischen Gründen, sondern um nicht durch fingierte Vorwürfe der sexuellen Belästigung, Schadensersatzklagen und Regress am Hals zu haben.
Langfristig können die Skandale zur Folge haben, dass sich die Kirchen aus der Jugendarbeit zurückziehen müssen. Dann sollten sie es allerdings auch im Pflegebereich, besonders bei verwirrten Alten mit ihren verrückten Verdächtigungen tun. Gerade bei finanziell gut situierten Dementen läuft oft eine erstaunliche Abzocke, wenn mangels Angehöriger, eine amtliche Pflegschaft (Jurist) bestellt wurde: Der Vormund hat beispielsweise Leute zur Hand, mit denen er eine Stunde Rollstuhlschieben im Park mit 150€ abrechnet.
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#77   Sycamore   01:46:11 | Sonntag, 4. April 2010
@ Ben Sira: Bischof Mixa
Ich kenne Bischof Mixa nicht und werde mir kein Urteil über ihn erlauben.
Die Sache soll zügig geklärt werden, am liebsten durch die Justiz.
Aber nehmen wir an, daß die Vorwürfe gegen ihn zutreffend sind, so wäre dies m.E. trozdem kein Grund für ihn zurückzutreten, wie seine zahlreichen ideologischen Widersacher es am liebsten hätten.
Bis in die 60er/70er Jahre herrschten überall in Europa in Erziehungsanstalten ganz andere Sitten in Bezug auf körperliche Züchtigung. Die berühmtesten englischen Internate zählten körperliche Züchtigung zu ihren altbewährten Traditionen, von denen sie sich nur widerwillig und unter Zwang schließlich trennen mussten.
Man könnte dann allerdings sagen, der Bischof habe gelogen, oder? Hat er? Erinnert sich irgendein Erzieher daran, daß ihm vor vierzig Jahren in sieben Fällen die Hand ausgerutsch ist? Eine solche Erinnerungsgabe wäre wohl rekordverdächtigt.
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#76   Ben Sira †   23:26:44 | Samstag, 3. April 2010
Sykamore
Der Bischof soll Anzeige wegen Verleumdung gegen die Süssen erstatten, und das Übrige der deutschen Justiz überlassen!
In diesem Punkt stimme ich Ihnen völlig zu: Die Sache muss durch unabhängie Stellen – am besten wohl durch ein Gericht – geklärt werden, andernfalls bleibt ein Verdacht im Raum, sei es gegen Mixa, sei es gegen die ehem. Heimkinder. – Nur: Mixa hatte doch zunächst durch senen Pressesprecher großspurig zivil- und/oder strafrechtliche Schritte angedroht. Warum rudert er denn jetzt stillschweigend wieder zurück?
[klein]Das ganze Geseusel mit den Gebeten usw. ist zum Heulen[klein]
Wäre ich eines der Opfer, würde ich es als Verhöhnung empfinden.
Nach meiner Überzeugung ist Mixa ein notorischer Lügner und religiöser Schauspüieler, der sein Gewissen irgendwann an die Karriereleiter gehängt hat. Je länger er diese Farce durchzieht, desto mehr beschädigt er die Opfer, die Glaubwürdigkeit der Kirche und letzten Endes auch sein eigenes Ansehen. Man darf gespannt sein, was in dieser Angelegenheit in den kommendne Tagen noch passieren wird.
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#75   Sycamore   23:09:12 | Samstag, 3. April 2010
@Ben Sira: Bischof Mixa
Und wenn es sieben oder acht sind, die von interessierten Medien gecoached, betreut und bezahlt sind, ist ihre Zahl für Sie bereits der Beweis für ihre Wahrhaftigkeit?
Warum verweigern sie eine Gegenüberstellung mit dem Bischof? Etwa aus Angst, daß er sie wieder schlagen könnte?
Wenn sie die Wahrheit sagen, was befürchten sie eigentlich? Nur wer in Widerspruch geraten könnte oder, wenn es mehrere Zeugen gibt, daß sich widersprechende Angaben gemacht werden könnten, verweigert eine Gegenüberstellung. So wie jetzt die süssen ehemaligen Kinder tun. Wohlweislich, wie ich vermute.
Der Bischof soll Anzeige wegen Verleumdung gegen die Süssen erstatten, und das Übrige der deutschen Justiz überlassen!
Das ganze Geseusel mit den Gebeten usw. ist zum Heulen!
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#74   Ben Sira †   22:12:12 | Samstag, 3. April 2010
Mixa und kein Ende
Inzwischen bezeugen zwei weitere ehemalige Hiemkinder aus Schrobenhausen, seinerzeit von Mixa geschlagen worden zu sein:
www.br-online.de/…-ID1270115705762.xml
Haben sich etwa alle gegen den armen, armen Mixa verschworen? Furchtbar!
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#73   Sycamore   21:05:02 | Samstag, 3. April 2010
@ Bischof Mixa und die armen, süssen „Heimkinder“
Komisch von den Heimkindern, die keine Kinder mehr sind!
Das Zustandekommen eines Gesprächs von Angesicht zu Angesicht zwischen zwei Parteien, die voneinander Gegenteiles behaupten, um herauszufinden welche von den beiden dabei lügt, wird von einer dieser Parteien and der Bedingung geknüpft, daß die andere Partei ihr von vornherein, also vor dem klärenden Gespräch, Recht gibt. Wo gibt es denn so was? Das ist ja lächerlich.
Fairerweise gilt für Bischof Mixa die Unschuldvermutung, solange als seine Aussagen nicht widerlegt worden sind.
Die armen, inzwischen erwachsenen, ehemaligen Heimkinder müssen sie sich solange gedulden.
Solange auch ist Häme kein Beweis von Schuld oder Unschuld der zwei Konfliktparteien.
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#72   Finkelsztaijn †   20:33:58 | Samstag, 3. April 2010
Ixtlan: Mixa will für Ex-Heimkinder beten
Müssen oder werden die Heimkinder solche Fürbitten akzeptieren? Wie man hört wollen die noch nicht einmal Herrn Mixa treffen bevor Herr Mixa die Prügeleien zugegeben hat.
Alles Gute für eine gewaltfreie Erziehung
Gruß Finkelsztaijn :)3
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#71   kristall   20:11:47 | Samstag, 3. April 2010
ixtlan!?!
gefällt dir wohl?!?
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#69   Paulaner †   19:36:15 | Samstag, 3. April 2010
Da mußt du den Mahatma Gandhi fragen, diesen Musterkatholiken,
HarroMeyer! Den Feinden verzeihen, setzt intensives Kriechen vorraus
O:)
Leider sind wir europäischen Katholiken noch nicht so weit und die Inder sind auch wieder umgefallen.
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#67   ixtlan †   19:32:19 | Samstag, 3. April 2010
Mixa will für Ex-Heimkinder beten
www.spiegel.de/…,1518,687176,00.html
amen.
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#66   El Greco   19:14:48 | Samstag, 3. April 2010
Unter Cromwell
wurden die meisten Hexenverfolgungen in Irland geführt. Ob jetzt katholische Priester oder eben vermutete Hexer/Innen die Statistik anführen, who knows?
Ach so, Cromwell war Katholikenfresser, Tyrann und „Protestant“
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#65   Jubärens   19:12:02 | Samstag, 3. April 2010
Zur Hexenbehauptung von johannes b. bzgl. Irlands:
„Im katholischen Irland sind Hexenprozesse kaum vorgekommen. Es liegen zwar zwei Studien vor, die um den Nachweis des Gegenteils bemüht sind, doch können sie nicht überzeugen. (…)
Strafverfahren aufgrund der Hexenlehre sind in Irland eine Begleiterscheinung der englischen Eroberung. Sie alle sind auf englische und schottische Siedler begrenzt.
Im keltisch-katholischen Irland waren Hexenlehre und Hexenprozesse praktisch unbekannt.
aus: Gerhard Schormann: Der Krieg gegen die Hexen
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#64   Simon Boccanegra   19:07:05 | Samstag, 3. April 2010
WELT online hetzt und hat keine Ahnung
In einem antikatholischen Artikel von WELT online heißt es: „Keine Messe kreist so sehr um Schuld und Sühne wie die am Karfreitag.“
Der (un)verantwortliche Journalist weiß nicht einmal, daß es am Karfreitag überhaupt keine Messe gibt.
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#63   Sycamore   19:05:03 | Samstag, 3. April 2010
@ johannes b: Hannah Arendt
…ein Buch „von Frau Arendt, mit der Sie so freundschaftlich verbunden sind (sic). Ich bin sicher, das wird schon wieder.“
Hannah Arendt
14.10.1906 – 4.12.1975
R.I.P
So viel für Ihre Ignoranz!
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#62   HarroMeyer †   18:53:19 | Samstag, 3. April 2010
Den Feinden verzeihen, setzt intensives Kriechen vorraus
Was ist denn da unehrlich? Das ist doch nur konsequente Umsetzung der Christlichen Lehre :-)
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#61   johannes b †   18:40:08 | Samstag, 3. April 2010
@sycamore
kostbare zeit? sie? aha :-D
ps: ich hoffe sie spüren jetzt wenigstens eine andere neigung. denn so ganz ohne neigung: da macht das leben keinen spaß. machen sie doch einen osterspaziergang oder trinken sie eine tasse tee … und dann schnappen sie sich einen schmöker von frau arendt, der sie so freundschaftlich verbunden sind. ich bin sicher, das wird schon wieder.
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#60   Sycamore   18:26:16 | Samstag, 3. April 2010
@johannes b: dumm, dümmer, johannes b!
Ach, Johannes, Ihre Dummheit ist grenzenlos und ich spüre keine Neigung mehr, meine kostbare Zeit mit Ihnen zu verschwenden.
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#59   johannes b †   18:15:13 | Samstag, 3. April 2010
@sycamore
dass sie als kind geschlagen wurde kann ich verstehen. ihr benehmen ist auch heute noch grenzwertig.
bitte lesen sie noch einmal ihren text und versuchen sie dann, anhand dieser zeilen mir die katholische ethik und christliche tugenden zu beschreiben.
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#58   Paulaner †   18:05:25 | Samstag, 3. April 2010
FALSCH! falscher gehts nicht!
Von der Redaktion entfernt:: Siegfried
Das war damals so und ist heute auch nicht anders! Wage ich einmal zu behaupten!
Der Spiegel muß nur regelmäßig seine Leserschaft bedienen. Und das sind die vielen Halbgebildeten in allen Kreisen, du zum Beispiel…
Früher, als die Kirche noch eine Elite-Institution war, da hatten gerade eben 4-6% der Bevölkerung studiert, die Hälfte davon was Theologisches. Heute dagegen sind schon über 40% Akademiker. Die Normalverteilung der Intelligenz in der Bevölkerung ist aber nicht gestiegen, oder?
!:) Und ein unüberschaubarer Teil davon hat wenigstens als Hobby Theologie studiert oder ist ein abgefallener Priester.
:-D So schaut sie aus, die Kirche. o^/
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#57   lux in tenebris   17:52:55 | Samstag, 3. April 2010
Jubärens -SPIEGEL
diesmal ein Total-Rundumschlag gegen die gesamte Kirche unter den Überschriften:
„Versagen der Kirche. Autoritär, reaktionär, totalitär“
Ja, ich habe auch herzlich über diesen blamablen Artikel im SPIEGEL gelacht. Sehen Sie, da schmeissen die Vertreter der Diktatur der Political correctness mit Steinen auf die Kirche und sitzen selbst im Glashaus ihrer autoritären, reaktionären und totalitären Mediokratie. Zu ulkig, diese narzisstische Beschränktheit! :-] :)3
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#56   Siegfried   17:14:57 | Samstag, 3. April 2010
zu Krak des Chevaliers: ein gutes – klare Fronten
Ihren Ausführung möchte ich zustimmen, bzw. muß ich zustimmen. Sie haben sehr kurz und bündig die Whrheit gesagt.
Der ganze Kampf wurde eingeleitet durch Modernisten in der Kirche, um den Papst im Dialog mit der Piusbruderschaft zu lähmen.
Die Medien wurden zur Unterstützung herangezogen, die gehen ihren eigen Werg, der lautet:
„was Katholisch ist und sein kann muß vernichtet werden.“
Die Aktion im letzten Jahr wurde ebenfalls von den modernistischen Internen gezüdet. Auch hier sollte der heilige Vater der Unwahrheit bezicht werden und die Aufhebung der Exkommunikatiobn solltre verhindert werden.
Die Modernisten haben Angst die Piusbruderschaft, die Petrusbruderschaft, Priestergemeinschaft Herz Jesu und Herz Mariä, sowie die Gemeinschaft Jesus Christus Hoherpriester stellen viele Kandidaten für die erforderliche Neubesetzung aller Bischofstühle.
Beten wir dafür, daß diese geeigneten Kandidaten sehr bald in die ÄÖmterv eingesetzt werden. Dies ist erforderlich um den weltweiten Diözesankleruns im Glauben, in der Kirchenmoral, -lehre und im -recht zu schulen. Den Klerus zu führen zum Segen der einen Heiligen und apostolischen Kirche, deren Haupt Jesus Christus ist.
Gesegnete Ostern, das Fest der Auferstehung. Auch für die Auferstehung der Kirche aus dem Schlaf der Modernisten. o^/
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#55   Paulaner †   16:42:31 | Samstag, 3. April 2010
Na kchlar, jedes Unternehmen hat das Recht, über die Kundenstruktur zu lamentieren ;-o))
LM.: es ist zu begrüssen wenn
ungläubige, laue und kulturchristen aus der kirche austreten.
die gemeinschaft der gläubigen soll einegemeinschaft der gläubigen sein
in diesem krieg sind kulturchristen scchädlicher als explizite gegner
:-@ Auch die unteren Angestelltenebenen diskutieren in der Cafeteria so fachmännisch wie sie das halt für fachmännisch halten.
:-D
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#54   Sycamore   16:40:00 | Samstag, 3. April 2010
@ johannes b.: einfältig & pathetisch
Daß Sie Jahrzehnte nach der Ohrfeige des Priesters immer noch hoch emotionell darauf zurückkommen, sich darüber echauffieren und sogar Ihren Austritt aus der Kirche Jesu mit Bezug darauf feierlich verkünden, bedeutet für jeden rational denkenden Menschen, daß hier die intellektuell und emotionell unbewältigte Vergangenheit einer labilen Persönlichkeit vorliegt. Bezeichnend ist auch, daß Sie keinen selbstkritischen Bezug herstellen, wie etwa, daß vom Priester kaum anzunehmen ist, daß er ohne Grund Ohrfeige verteilte. Auf eine sadistische Persönlichkeit des Priesters haben Sie in Ihrem Leserbeitrag nicht hingedeutet.
Ich muß bekennen, daß ich als Kind etliche Ohrfeigen von meinem Vater und gelegentlich von meinem älteren Bruder einkassiert habe, weil ich beide bis zum weißen Glut gereizt hatte. Theoretisch sollte ich mich also als Opfer häuslicher Gewalt fühlen, damals wie heute. Dennoch ist mir ein solcher Gedanke nicht nur fremd sondern völlig lächerlich. Die empfangenen Ohrfeigen haben zu meiner Besserung beigetragen und mein kindliches ich auf den Boden seiner kindlichen Realität zurückgeholt.
Sorry für den Zeitgeist der Empörung um nichts.
Selbstbemitleidung ist schließlich etwas für Schwächlinge und den Zeitabläufen soll es doch erlaubt sein, manche Kratzer und Schrammen der Kindheit und Jugend endgültig zu heilen. Daß ein erwachsene Mann auf solche Sachen noch so reagiert wie Sie, ist nicht nur pathetisch sondern auch pathologisch.
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#53   Klosterschüler   16:28:27 | Samstag, 3. April 2010
@ Leo Miles
Wenn ich schreibe, dass gewisse Privilegien der Bischöfe in D., an denen heute viele Anstoß nehmen, Kompensationen für Enteignungen sind, dann ist das ein Argument für die Kirche. Wenn Sie das mißverstehen, frage ich mich, welche Grundhaltung Sie haben: Sind sie ein Kirchenfeind?
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#52   LM.   16:15:08 | Samstag, 3. April 2010
es ist zu begrüssen wenn
ungläubige, laue und kulturchristen aus der kirche austreten.
die gemeinschaft der gläubigen soll einegemeinschaft der gläubigen sein
in diesem krieg sind kulturchristen scchädlicher als explizite gegner
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#51   Jubärens   16:10:19 | Samstag, 3. April 2010
Der Spiegel baut eine Pogromstimmung gegen die Kirche auf
Ixtlan hat auf einen Spiegel-Artikel hingewiesen, mit dem der Spiegel eine Pogrom-Stimmung gegen die katholische Kirche aufbauen will.
Am letzten Donnerstag dieser böswillige Kommentar von Wensierski, dass der Papst jegliche moralische Autorität verloren hätte und zurücktreten sollte,
diesmal ein Total-Rundumschlag gegen die gesamte Kirche unter den Überschriften:
„Versagen der Kirche. Autoritär, reaktionär, totalitär“
Da hat sich ein Spät-68er mal so richtig austoben können – wenn auch selbst für den bürgerlichen Geschmack etwas überzogen:
Papst und Kirche ist so etwas wie ein stalinistisches System, der sanfte Theologenpapst Josef Ratzinger ist so ein totalitärer Führer wie Josef Stalin, der ja auch einmal Theologie studiert hat.
Die päpstliche Unfehlbarkeit habe Gotthold Hasenhüttl Amt und Lehrerlaubnis gekostet – und das durch den anti-marxistischen Bischof Marx! Man versteht Welt und Kirche nicht mehr!
Der Spiegel blamiert sich so gut wie er kann!
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#50   alfmöllmack   16:09:48 | Samstag, 3. April 2010
Die fatalen Folgen der unehrlichen bischöflichen Kriechtaktik
Kurs halten, Jungs
Das sind alles nur Randerscheinungen, alles nur Randerscheinungen, nur Randerscheinungen, nur Randerscheinungen :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :)3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 :(3 ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^ ^-^
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#49   Paulaner †   16:07:23 | Samstag, 3. April 2010
Ich erinnere dich gern an dein Posting, gescheiter User
Romulus: @Paulaner
Welchen Wutausbruch meinen Sie? Doch nicht etwas das Zitat der historischen Fakten aus Wiki?
„Um dem blöden User Paulaner mal auf die Sprünge zu helfen“
:-D
Eigentlich handelt es sich bei euch(!) immer um das gleiche, ihr könnt Sachliches nicht erkennen, selbst wenn ihr damit argumentiert und das Persönliche, das ihr hinter allem betreibt wie die Ratschweiber, habt ihr nicht im Griff.
Wenn es dann schief gegangen ist, dann schiebt ihrs auf Jesus ab oder auf das Ewige Leben.
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#48   Jubärens   16:03:53 | Samstag, 3. April 2010
An johannes. B:
Bitte Literaturhinweis – Danke!
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#47   Walther von Stolzing   15:54:57 | Samstag, 3. April 2010
Christ + Katholik: Zwangsneurose? Zuviel Freizeit?
Ihr könnt mich sperren und mitlerweile komplett löschen.
Ich komme immer wieder und werde gegen diese Seite mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln vorgehen.
Wie heißt das Spricheort: Steter Tropfen höhlt den Stein.
Das ist auch hier der Fall. Die Kritiker dieser schändlichen Seite werden immer mehr und die Befürworter immer weniger.
Ihnen ist schon bewusst, dass Sie sich hier ganz gewaltig lächerlich machen mit Ihrem Kreuzzug gegen dieses Internetangebot? :-S
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#46   Leo Miles   15:51:34 | Samstag, 3. April 2010
@Klosterschüler
Viele Privilegien der großen Kirchen gründen in den Zeiten von Napoleon.
Sie halten also die Enteignung und Verstaatlichung der Kirchen für ein Privileg?
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#45   Klosterschüler   15:45:46 | Samstag, 3. April 2010
…und die Synagogensteuer auch noch
Nicht bekannt, dass Juden in Deutschland vom Finanzamt die Synagogensteuer abgezogen bekommen?
Viele Privilegien der großen Kirchen gründen in den Zeiten von Napoleon. Damals wurden die Enteignung der linksrheinischen Fürsten mit Kirchenbesitz kompensiert.
Im Übrigen wünsche ich mir, dass mal in Sachen religöser Toleranz, Empfängnisverhütung, Abtreibung und Kindererziehung Fraktur geredet wird. Einerseits den Koran küssen (JPII), andereseits ein gemeinsames Vaterunser mit einem Muslim verbieten; der Mensch soll schon mit der Befruchtung beginnen, aber wie schaut es dann mit der medizinischen Versorgung von Morula/Embryo/Foetus aus? Es gab nie ein Verbot, seine Kinder zu züchtigen. (Lieber nicht zusehen zu müssen, ein orthodoxer Jude sein Kind zusammenschlägt.)
Aber dieses Herumgeeiere. Unsere Bischöfe kommen mir vor wie Figuren aus Alice im Wunderland. Da kann man das Lachen einer unsichtbaren Katze sehen.
Frohe Ostern!
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#44   El Greco   15:35:24 | Samstag, 3. April 2010
Domenico Tuttisanti
Tja, so ist das halt mit der Mediengeneration, die sich ihr Geschichtsbild von Steven Spielberg, Guido Knopp oder auch Dan Brown formen lassen.
Wenn der Zeitgeistmensch in einer inneren Erwartung das bestätigt sehen möchte, was sein derzeitiges Weltbild ausmacht, dann bleiben eben nur die Scherenschnitte eines dunklen Mittelalters mit Scheiterhaufen und blutrünstigen Kreuzrittern übrig.
Persönlich halte ich das Mittelalter für das eigentliche Goldenen Zeitalter des Abendlandes, weil es dem Wesen des Mitteleuropäers entsprach.
Ich wiederhole noch einmal, dass es eine Studie der Cambridge University gibt, die das 13. Jahrhundert als das glücklichste Zeitalter des westlichen Kulturkreises bestimmen konnte.
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#43   Sefirot   15:22:05 | Samstag, 3. April 2010
Jetzt sind mal wie die 68-er dran…
das Kreuz der Gegenwart zu schleppen,
als Sündenbock in die Wüste geschickt
zu werden oder als Kappores-Hahn um
das Haupt des Sünders zu kreisen…
Gut, dass es diese verrufene, amoralische
Generation gegeben hat, damit sich die
Saubermänner mit den selbstbefleckten
Westen darüber erheben können… :-!
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#42   ixtlan †   15:21:35 | Samstag, 3. April 2010
Autoritär, reaktionär, totalitär
Kommunismus und Kirche.
www.spiegel.de/…,1518,687124,00.html
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#41   Domenico Tuttisanti   15:21:24 | Samstag, 3. April 2010
Clemens H.
Bei profanhistorischen Geschehnissen mit religiösen Hintergründen und Motivationen ist es in der Tat nicht immer leicht zu differenzieren, wer die Akteure und Verantwortlichen und was die treibenden Motive waren. Für Entwicklungen, die während der Kreuzzüge „aus dem Ruder gerieten“, ist am wenigsten „die“ Kirche verantwortlich zu machen. Wir Heutige – am Bildschirm sitzend und über alle Informationen in „Echtzeit“ verfügend – vergessen allzuoft, dass Informations- und Befehlswege im Mittelalter eine Sache von Wochen und Monaten sein konnten.
Profanhistoriker wie Riley-Smith und Norman Housley kommen heute zu einer differenzierteren Sicht der Kreuzzüge. Housley: „Für den Katholiken, der auf auf die päpstl. Forderung nach ‘Reinigung des Gedächtnisses’ positiv reagieren möchte, und für Nichtkatholiken, die sich eine ethische Sicht auf das Kreuzzugserlebnis verschaffen möchten, muss die Antwort zweifellos in der Genauigkeit liegen: Ablehnung der Massaker bei gleichzeitiger Würdigung der menschl. Leistungen auf allen Ebenen, die aus dieser Bewegung hervorgegangen sind“. Der Autor fordert „eine Ersetzung der ‘legendra negra’ der Kreuzzugsbewegung durch die Realität“
Es bleibt im übrigen bei der histor. Würdigung durch J. Burckhardt. Ohne die Kreuzzüge hätte der Islam in Europa die Herrschaft errungen und Renaissance, Humanismus, Universitäten, städt. Verfassungen etc. hätte es nicht gegeben! … s.mein posting unten!
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#40   johannes b †   15:19:39 | Samstag, 3. April 2010
@jubärens
ihre aussage dass es in irland keine hexenprozesse gab ist leider falsch. sicher gab es dort wesendlich weniger als auf dem kontinent aber es gab sie.
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#39   Jubärens   15:11:33 | Samstag, 3. April 2010
Er sucht nicht Gott, auch nicht Wahrheit, sondern pauschale Anschuldigungen gegen die Kirche
Es ist sinnlos, so einem antikirchlichen Fanatiker wie dem angeblich Gottsuchende sein antikirchlichen Geschichtsbild anzukratzen: Die von ihm aufgezählten schwarzen Legenden hat man so im DDR-Gescichtsunterricht und den 68er Geschichtslehrern hier im Westen gelernt.
Allein der Komplex „Hexenverfolgung“ wird nur noch von Dan Brown und seiner geschichtsdummen Lesegemeinde der kath. Kirche angelastet.
Tatsächlich war in den kernkatholischen Ländern wie Italien und Spanien die Hessenverfolgung ein „winziges Randphänomen“, ab 1520 waren in Spanien durch die Inquisition jegliche Hexenverfolgung verboten, im katholischen Irland gab es überhaupt keine Hexenprozesse.
Aber mit solchen Details auch zu den anderen aufgezählten Punkten wird der Pauschal-Historiker Gottsuchender sich mit Sicherheit nicht beschäftigen – das würde ja sein antikatholisches Weltbild zusammenbrechen lassen.
Er sollte sich antikatholischer Pauschalfehlersuchender nennen.
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#38   Sefirot   15:09:02 | Samstag, 3. April 2010
Verantwortlich für den Kirchenaustritt…?
Im März 2010 sind in Nürnberg 341 Katholiken aus der Kirche ausgetreten – im März 2009 waren es 139.
Ob dafür ausschließlich die Anhäufung der Missbrauchsfälle verantwortlich zu machen ist,
steht dahin.
Möglich ist, dass die Missbrauchsfälle nur die
Tropfen sind die das Fass zum Überlaufen gebracht
haben… und der Entschluss zum Kirchenaustritt
längst schon feststand…
Trotzdem: das ändert nichts an der Tatsache, dass
die Missbrauchsfälle unnachgiebig durchleuchtet werden und den Opfern Hilfe und Unterstützung zuteil wird…
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#37   Thomasius   15:03:57 | Samstag, 3. April 2010
@Sycamore/Domenico Tuttisanti
Na ja. Der Zeitgeist damals wurde von der Kirche weitgehend mitgestaltet.
www.kreuzzug.de/…l_der_kreuzzuege.php
Die Eroberung Konstantinopels im Zuge des 4. Kreuzzuges hat das Christentum in der Region auch nicht unbedingt gefördert.
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#36   Krak des Chevaliers   15:03:38 | Samstag, 3. April 2010
ein gutes – klare Fronten
Ein Gutes hat diese unsägliche Kampagne vielleicht doch: Im Gefolge des V II hat man geglaubt, mit den Mächten der Finsternis in einen Dialog, der doch nicht mehr sein konnte – und vielleicht nicht mehr sein wollte -als ein Schwätzchen, eintreten zu können. Man wollte von der Welt lernen und hat die Fenster und Tore der Kirche sperrangelweit aufgerissen. Dabei hat man nicht wahrnehmen wollen, dass die Feinde der Kirche, militante Kräfte des Zionismus, des Protestantismus und der Freimaurerei, garnicht daran denken, mit den Vertretern der katholischen Kirche bei Kaffee und Kuchen zu plaudern, sondern ihr ein für allemal den Garaus zu machen. Jetzt haben wir diese geballte Feindesmacht an der Gurgel und sie lassen nicht locker. Hoffentlich gehen uns jetzt wenigstens die Augen auf, dass der Teufel nicht mit sich dialogisieren lässt. Wie dumm ist man doch gewesen, das zu glauben! Dieser Laberei mit dem Feind standen natürlich auch die alten Schlussgebete nach der Messfeier im Wege – also: weg damit! Jetzt kann man im Grunde nur noch beten und dafür sorgen, dass wieder Ordnung in die eigenen Reihen kommt. Bischöfe! Werdet endlich wach und schaart euch um den Heiligen Vater! o.O
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#35   Clemens H. †   14:51:36 | Samstag, 3. April 2010
„mindestens ebenso mitgewirkt“, „die anderen hatten auch“…
Klar haben an jenen Unheilen die weltlichen Mächte ebensolchen Anteil wie die RKK…
Aber, liebe Leute, ist das eine taugliche Verteidigungsstrategie für „die einzig wahre Kirche, den Hort von Liebe und Hoffnung, gegründet vom Herrn persönlich und geführt von seinen unfehlbaren Stellvertretern auf Erden und dem heiligen Geist himself“?
:-D
Müsste nicht eine solch heilige, gute Organisation dem Mitmachen oder Initiieren dieser Verbrechen widerstanden haben, um sich zu legitimieren?
Und Domenico, wie schauts? Ist die absolute Vernichtung von Städten, Jerusalems beispielsweise, durch die Kreuzritter Ihrer Meinung nach legitim, um „Europa zu schützen“?
Dürfte ich, wenn ich wüsste, Bin Laden (oder ein anderer Erz-Schurke Ihrer Wahl) würde sich in Frankfurt aufhalten, diese Stadt komplett dem Erdboden gleichmachen, alle Menschen, derer ich habhaft werden könnte, ermorden, Kinder und Greise eingeschlossen, um damit andere Menschen zu schützen?
Hätten die Kreuzzüge das erledigt, was der byzantinische Kaiser vom Westen erbeten hat, DANN, ja dann wären die völlig OK gewesen. Das wäre gewesen: Die Rückeroberung byzantinischer Gebiete von den Muslimen. Nicht plattmachen des „heiligen Landes“.
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#34   Romulus   14:36:51 | Samstag, 3. April 2010
@Paulaner
Welchen Wutausbruch meinen Sie? Doch nicht etwas das Zitat der historischen Fakten aus Wiki? Ist doch gut,wenn man Halbgebildeten zu Bildung verhilft. Also jetzt wissen Sie es ganz genau und Postings vonwegen Kirchensteuer gibt es erst seit 33 dürften nun der Vergangenheit angehören. Oder sind Sie der historischen Wahrheit, die Sie doch dauernd hämisch von der Kirche einfordern, gegenüber resistent? Wollen wir doch hoffen, dass Sie nun Lehre angenommen haben. Im übrigen gilt: Erst informieren, dann schreiben und dann posten. Frohe Ostern.
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#33   Sycamore   14:32:48 | Samstag, 3. April 2010
@ gottsuchender: hahaha nur die Kirche ist schuld!
… und natürlich nur die Katholische Kirche hat alle diese Formen der Unterdrückung im Laufe der Jahrhunderten begangen. Sämtliche andere gesellschaftliche Kräfte waren die Unschuldlämmer und trugen blütenweiße Vesten! Daß ich nicht lache!
In Ihrer Empörungsrhetorik mögen Sie weder Logik noch Historie vergessen, um weder irrationell noch anachronistisch zu argumentieren!
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#32   Domenico Tuttisanti   14:30:28 | Samstag, 3. April 2010
Angeblich Gott Suchender:
Ihre Aufzählung ist lächerlich und beweist nur Ihre mangelnde Bildung!
Die meisten der aufgezählten Dinge sind nicht „der“ Kirche anzulasten, sondern es handelt sich um historische Ereigniskomplexe, an denen der jew. Zeitgeist, profane Mächte, der jew. Entwicklungsstand und schicksalhafte Umstände mindestens ebenso mitgewirkt haben wie kirchliche Verantwortungsträger.
Viele der genannten Dinge werden von bedeutenden Profanhistorikern gar nicht so beurteilt wie von Ihnen. Dazu dürften z.B. die Kreuzzüge zählen oder die Gegenreformation.
So schreibt der Althistoriker Egon Flaig mit Berufung auf Jakob Burckhardt:
Wäre Konstantinopel schon 1100 gefallen, dann hätte die enorme militärische Kraft der türkischen Heere Mitteleuropa vierhundert Jahre früher heimgesucht. Dann wäre die vielfältige europäische Kultur wahrscheinlich nicht entstanden: keine freien städtischen Verfassungen, keine Verfassungsdebatten, keine Kathedralen, keine Renaissance, kein Aufschwung der Wissenschaften; denn im islamischen Raum entschwand das freie – griechische! – Denken eben in jener Epoche. Jacob Burckhardts Urteil – „Ein Glück, daß Europa sich im ganzen des Islams erwehrte“ – heißt eben auch, daß wir den Kreuzzügen ähnlich viel verdanken wie den griechischen Abwehrsiegen gegen die Perser.
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#31   Siegfried   14:22:31 | Samstag, 3. April 2010
wer sind die Auslöser, in den Aktionen
Die Auslöser der Aktionen !:) :
2009 – Bischof Williams FSSP X, und
2010 – Mißbrauchsaktion?
Durch die Presse hochgejubelt, deren Erfolgserlebnis es ist, mitzuteilen wie hoch der Kirchenaustritt, in der heiligen Katholischen Kirche ist!
Was mit den Protestantren ist, interessiert niemanden.Der Presse ist klar, evgl. ist eine Ansammlung von Häretikergruppen, die mit der DBK und dem Presseverbund die Katholische Wahrheit, mit dem Heiligen Vater bekämpfen.
Aufgabe der DBK mit Lehmnann und Lehrling Zollitsch, ist es den, Papst zu lähmen, damit sein Einsatz erfolglos bleibt, in:
> 2009, Richtigstellung und Aufhebung der ungültigen Exkommunikation von 4 Weihbischöfen; und
> 2010, die Verhandlungen mit der Piusbruderschaft ohne Beteiligung der DBK, der ÖBK, der SBK, der FBK, der Rheinallianz. Diese hat unter PP. Johannes Paul II. alle Absprachen mit der Bruderschaft zerstört. Auch die Zusage des Heiligen Vaters, der Erzbuischiof dürfe Nachfolge Weihbischöfe benennen und weihen. Lehmann u.a. haben jeden Kandidat abgelehnt und erzwangen, nur sie dürfen den Kandidaten benennen. Der Erzbischof hat in einer Zwanglage weihen müssen. Das ist allen Dikasterien und dem Heiligen Vater bekannt.
In der Aussprache über die Glaubenswahrheiten sind die nicht rechtgläubigen Mitglieder der F-S-Ö-DBK ungeeignet. Dies ärgert Lehmann, dem bekannt ist, daß er durchschaut ist. Bischof Marx hat die Wahrheit angedeutet, nun wird er bekämpft! o^/
Beten wir für die Heilige Kath.Kirche o^/
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#30   kristall   14:21:03 | Samstag, 3. April 2010
gotsucher!!!
geh zu den moslemsbrüdern!!! gelle!!!
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#29   Clemens H. †   14:20:31 | Samstag, 3. April 2010
Volle Zustimmung Gottsuchender!!!
Jo, eben genau das.
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#27   Paulaner †   14:05:38 | Samstag, 3. April 2010
Na schön, daß ich den Wutausbruch getriggert habe:
Romulus: Um dem blöden User Paulaner mal auf die Sprünge zu helfen
Und diese Klarstellung von
Sycamore: @ Kirchensteuer & Kirche
Diese Verquickung von Finanziellem und Übernatürlichem im System des nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz geltenden Kirchensteuers ist unerträglich.
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#26   johannes b †   14:05:25 | Samstag, 3. April 2010
@sycamore
ihre psychoanalytischen fähigkeiten in allen ehren, bei mir liegen sie leider daneben. ich bin nicht traumatisiert und verspüre nur ekel gegenüber dieser scheinheiligkeit.
und selbst wenn ich „rumrüpelte“ – ergibt das ein recht für einen ehemaligen feldpriester 8jährige kungs zu schlagen?
und zum religionsunterricht. meine kindheit verbrachte ich in der ddr. und dort gab es keinen religionsunterricht. nur christenlehre.
also das nächste mal erst mal nachdenken. dann die eigene eitelkeit wegpacken, beschimpfungen wegatmen und wenn dann noch was da ist, was sie unbedingt veröffentlichen müssen schreiben – und nicht vorher !
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#25   Sycamore   13:57:52 | Samstag, 3. April 2010
@ Kirchensteuer & Kirche
Diese Verquickung von Finanziellem und Übernatürlichem im System des nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz geltenden Kirchensteuers ist unerträglich.
Daß ich, wenn ich keine Kirchensteuer mehr bezahlen will und z.B. die Kirche mit privaten Zuwendungen unterstützen möchte, den formellen Kirchenaustritt erklären muß, ist absurd. Es ist al ob Jesus Christus gesagt hätte, nur derjenige, der Kirchensteuer zahlt, gehört zu meinem mystischen Leib, der die Kirche ist, und wird seine unsterbliche Seele retten.
Der Vatikan hat sich kritisch zu dieser ungeheuerlichen Verknüpfung geäußert aber es dabei belassen.
Daß die Katholische Kirche nicht zum finanziellen Untergang geweiht ist, wenn es keine Kirchensteuer mehr gäbe, zeigt das Beispiel aller anderen Herrenländer, in denen ein solches System nicht gibt.
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#24   Romulus   13:55:59 | Samstag, 3. April 2010
Um dem blöden User Paulaner mal auf die Sprünge zu helfen
… So beginnt 1827 in Lippe-Detmold die Einführung der Kirchensteuer, nachdem sie 1808 in Preußen noch gescheitert war. Es folgen 1831 Oldenburg, 1835 die preußischen Provinzen Rheinland und Westfalen durch die rheinisch-westfälische Kirchenordnung, 1838 Sachsen, 1875 Hessen, 1888 Baden, 1892 Bayern und 1905/1906 Preußen.

1919 wird die Kirchensteuer in der Weimarer Reichsverfassung verankert. In Artikel 137, Absatz 6 heißt es: „Die Religionsgesellschaften, welche Körperschaften des öffentlichen Rechtes sind, sind berechtigt, auf Grund der bürgerlichen Steuerlisten nach Maßgabe der landesrechtlichen Bestimmungen Steuern zu erheben.“ Das Reichskonkordat von 1933 zwischen Hitler und dem Hl. Stuhl sicherte der katholischen Kirche weiterhin das Recht auf Erhebung von Kirchensteuern zu (Schlussprotokoll zu Artikel 13). Während im nationalsozialistischen Deutschland die Bestrebungen eher dahin gingen, regimefeindliche Religionen zu unterdrücken, blieb die Kirchensteuer unangetastet, und die Lohnsteuerkarte wurde erweitert um den Eintrag „Konfession“. Erst zum 1. Dezember 1941 beschloss die Reichsregierung per Gesetz, die staatliche Mithilfe bei der Erhebung der Kirchensteuer zu verweigern, beließ jedoch den Eintrag auf der Lohnsteuerkarte. Das führte 1943 beispielsweise in Bayern dazu, die Kirchensteuer wieder durch eigene Kirchensteuerämter einzutreiben. Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland übernahm 1949 durch seinen Artikel 140 die Weimarer Regelung.
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#23   Thomasius   13:53:44 | Samstag, 3. April 2010
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#22   Paulaner †   13:43:14 | Samstag, 3. April 2010
Die Kirchensteuer ist erst in der Nazizeit eingeführt worden, welch ein Segen für die Seelen!
Romulus: @Chico dingsbums
Früher sind offenbar ALLE in die Hölle gekommen, WAS?
Weil sie nicht angemeldet waren.
:-D
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#21   Sycamore   13:36:03 | Samstag, 3. April 2010
@ Merker
Mein Leserbeitrag sei dahingehend berichtigt.
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#20   Merker   13:21:49 | Samstag, 3. April 2010
@sycamore
Die Christenlehre gibt es wirklich. Sie findet an einem Sonntag nach der Gemeindemesse statt. Zu Olimszeiten dürfte man sie Sonntagsschule bezeichnet haben, später dann Seelsorge.
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#19   Sycamore   13:13:32 | Samstag, 3. April 2010
@ johannes b
Sie haben angeblich den Kirchenaustritt a la deutsch vollzogen, d.h. Sie zahlen angeblich keine Kirchensteuer mehr.
Daß es Ihnen nicht gelungen sei, in all den Jahren das psychische Trauma einer Ohrfeige seitens eines Priesters intellektuell und emotionell zu bewältigen, ist kaum zu fassen und spricht wohl für eine labile Personlichkeit.
Daß Sie jetzt das Bedürfnis verspüren, die Großartigkeit Ihrer christlichen Liebe zur Schau zur stellen, führt mich zum Schluß, daß Sie ein Scharlatan sind. Sorry!
Übrigens, wären Sie tatsächlich ein katholischer Schüler gewesen, würden Sie genau wissen, daß Sie „Religionsunterricht“ besucht haben, und nicht die „Christenlehre“, und in Religionsunterricht sind Sie angeblich geschlagen worden, vermutlich wegen Ihrer Rüpelei. Dies befestigt meinen Eindruck, Sie wollen uns ein kleines Märchen unterjubeln.
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#18   Chrysanthus   13:05:46 | Samstag, 3. April 2010
Lasst sie doch laufen!
Jesus ist jenen „Jüngern“, die ihn nach seiner eucharistischen Predigt in Kafarnaum verließen, auch nicht nachgerannt. Vielmehr fragte er seine Apostel: „Wollt auch ihr mich verlassen?“
Jetzt fallen nur welken Blätter, verdorrten Äste und faulen Früchte vom Baum.
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#17   Paulaner †   12:56:12 | Samstag, 3. April 2010
Die Bischöfe sollen ihre Generalvikare vortreten lassen.
Vielleicht verstehen die mehr vom Management und von der Welt draußen.
Und vom Umgang mit dem >:)
Das Predigtgesülze ist was für den Dom und da sollten die Reporter ausgesperrt werden, um Blamagen zu vermeiden. Die alten Weiblein sind darauf geeicht.
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#16   johannes b †   12:54:06 | Samstag, 3. April 2010
wer ist katholik. der prügelnde oder der geschlagene?
bin heute aus der kirche ausgetreten und bleibe trotzdem katholik. auch ich wurde in der christenlehre geschlagen und habe mich damals nicht getraut meinen eltern davon zu berichten. und wenn ich meinem damaligen priester begegne, würde ich am liebsten zusammenschlagen. ich tus aber nicht, denn ich bin katholik. O:)
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#15   Sycamore   12:48:59 | Samstag, 3. April 2010
@ Bischöfe
„ … weil die Bischöfe sich winzelnd entschuldigen statt die Anschuldigungen ins rechte Licht zu setzen.“
Wieder eine massive Fehlleistung unserer Oberen!
Die deutschen Bischöfe haben, wie ihre Schafe übrigens, das Kämpfen verlernt. Dazu sind sie beim Winseln Weltmeister geworden!
Fängt ein Käseblatt aus der Provinz oder aus der Metropole an zu piepsen, so gehen die Kirchenoberen nach einigen Tagen der Erstarrung in die Knien und fangen mit der Entschuldigungsleier an.
Erklären die Kriminologen, die Fälle von Mißbrauch in der Katholischen Kirche seien verschwindend gering und laden die Öffentlichkeit zur Differenzierung ein, so konterkarieren die Bischöfe jeglichen Differenzierungsversuch dadurch, daß sie bereitwillig in die von bestimmten gesellschaftlichen Kräften gewollte Sündenbockrolle hineinschlüpfen und damit der von den Medien geförderte Pauschaverurteilung der Kirche das Wort reden.
Einen Satz vom berühmten Theologen Frank Zappa paraphrasierend, würden unsere Bischöfe MUT selbst dann nicht wiedererkennen, wenn er sie in den A*** beissen würde!
Denjenigen Katholiken, welche die Kirche Jesu Christi deshalb verlassen, weil sie bemerkt haben, es gäbe dort Sünder wie sie, weine ich keine Träne nach. Da draußen
wächst zusammen, was zusammengehört. lol
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#14   Romulus   12:36:06 | Samstag, 3. April 2010
@Chico dingsbums
Sie wären also – angenommen, Sie seien Kleriker – nicht bereit, einem verlorengegangenen Schaf hinterher zu laufen?
Mann – mit dieser Einstellung können wir den „Laden“ auch gleich dicht machen…
1.) Der gute Hirte ist Christus, nicht irgendein Kleriker. Diese Lektion sollten doch jetzt alle gelernt haben.
2.) Nein, ich bin kein Kleriker.
3.) Auf den Weg der Umkehr muss sich jeder selbst machen. (siehe Gleichnis vom verlorenen Sohn).
4.) Tut er das, wird er mit offenen Armen empfangen.
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#13   Thomasius   12:15:54 | Samstag, 3. April 2010
@wickerl
Wer wie Sie über die Juden herzieht hat sich bereits aus der christlichen Kirche verabschiedet.
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#12   Paulaner †   12:14:02 | Samstag, 3. April 2010
ohh, an die denkt da auch wer?
wickerl: unübersehbar
und jene die die Gespräche von Papst Benedikt mit den Lefrebrevianern hintertreiben wollen,
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#11   wickerl   12:04:18 | Samstag, 3. April 2010
unübersehbar
Es entschuldige sich vor allem jene die sich bei dem internationalen Dunstkreis der „ New York Times“ beliebt machen wollen und jene die die Gespräche von Papst Benedikt mit den Lefrebrevianern hintertreiben wollen, es ist ja offenkundig dass man von jüdischer Seite darauf hinarbeitet Papst Benedikt „ tot“ zu machen, biologisch oder politisch.
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#10   Merker   11:58:54 | Samstag, 3. April 2010
Wie man am besten Lügen wahr macht
Wenn ich auch nicht für die Neukatholischen brenne, so will ich doch deren Kreuz nun auf mich nehmen. Auch Simon von Cyrene wurde dazu gezwungen und hat sicher am Ende davon profitiert.
Es ist eine schamlose Lüge, Einzelverfehlungen der Kirche als Institution zu unterschieben. Die Institution hat schon ihre eigenen Sünden, die nämlich, daß sie sich mehr um die Mohammedaner und deren Moscheen kümmert, als um ihre treu gebliebenen Glaubensbrüder. Diese Abartigkeit ist tatsächlich himmelschreiend, wie auch die teilweise grotesk verzerrte neue Lehre.
Dennoch gibt es auch in der neukatholischen Kirche viele heilige Priester, man sollte das gar nicht glauben. Es mag ja sein, daß es hin und wieder ein Gegrapsche gab, die meisten Beschwerden gründen aber auf Erziehungsmaßnahmen, die freilich keine Mißbräuche sind. Meine Mutter hätte uns Kindern diese Strafen noch verdoppelt und das hat keinem von uns geschadet.
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#9   chico flojo   11:48:07 | Samstag, 3. April 2010
@Romulus
Sie wären also – angenommen, Sie seien Kleriker – nicht bereit, einem verlorengegangenen Schaf hinterher zu laufen?
Mann – mit dieser Einstellung können wir den „Laden“ auch gleich dicht machen…
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#8   Romulus   11:44:12 | Samstag, 3. April 2010
@Thomasius
nein, vorher.
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#7   Paulaner †   11:42:31 | Samstag, 3. April 2010
Die Kleriker sind auf „ad personam“ gedrillt, anders können die nicht.
Romulus: Austritte
Wenn der Sturm stärker wird, dann bricht eben dürres Gehölz zuerst ab. In diesem Licht sollten wir diese Zahlen interpretieren. Diesen ausgetretenen Karteileichen braucht man keine Träne nachzuweinen. Ihr Austritt wird sich noch nach Jahrzehnten rächen.
o^/ Ich muß immer umdenken, wenn ich einen Kleriker lese.
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#6   Thomasius   11:31:13 | Samstag, 3. April 2010
@Romulus
Sie meinten bei der Beerdigung?
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#5   Paulaner †   11:30:24 | Samstag, 3. April 2010
Wenn ich austreten würde,
dann wegen des Gesülzes der Bischöfe.
Nicht wegen der paar Mißbrauchsfälle, die ich seit Jahrzehnten geahnt habe.
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#4   Romulus   11:28:22 | Samstag, 3. April 2010
Austritte
Wenn der Sturm stärker wird, dann bricht eben dürres Gehölz zuerst ab. In diesem Licht sollten wir diese Zahlen interpretieren. Diesen ausgetretenen Karteileichen braucht man keine Träne nachzuweinen. Ihr Austritt wird sich noch nach Jahrzehnten rächen.
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#3   Paulaner †   11:23:19 | Samstag, 3. April 2010
Das DAMALIGE Mercedes-Management ist ein denkbar schlechtes Beispiel …
badhofer: Mißbräuche sind in der Kirche ein winziges Randphänomen.???
Was wäre gewesen, wenn die Manager von Mercedes, als beim sogenannten „Elchtest“ ein A1 umgefallen ist, sich gesagt hätten:
„Was kümmert uns das, wir produzieren Millionen von Autos, wenn da eines umfällt, ist das wirklich ein zu vernachlässigendes Randproblem?“
Allerdings – auch die haben was VERKAUFEN müssen.
:-D Und waren nicht 1000 Jahre auf Indoktrination gedrillt.
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#2   badhofer †   11:17:38 | Samstag, 3. April 2010
Mißbräuche sind in der Kirche ein winziges Randphänomen.???
Was wäre gewesen, wenn die Manager von Mercedes, als beim sogenannten „Elchtest“ ein A1 umgefallen ist, sich gesagt hätten:
„Was kümmert uns das, wir produzieren Millionen von Autos, wenn da eines umfällt, ist das wirklich ein zu vernachlässigendes Randproblem?“
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#1   Thomasius   11:13:25 | Samstag, 3. April 2010
Typischer Kreuz.net-Blödsinn
Man tritt aus der Kirche aus, wegen der Wirtschaftskrise und weil kreuz.net gegen die Kirchensteuer polemisiert.
In wirtschaftlichen Krisenzeiten überlegt „man“ sich, wo man am einfachsten sparen kann. Da „bietet“ sich ein Kirchenaustritt förmlich an. Aus „Spaß an der Freud“ kann man sich ja dabei entscheiden statistisch in der Kirche zu bleiben. Nur insoweit könnte die Haltung der Kirche zu den Missbrauchsfällen eine Rolle spielen.
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