18:38:00 | Sonntag, 4. April 2010
Bei jedem anderen Verleumder hätten die feigen Bischöfe gekrochen und um Verzeihung gewinselt. Doch im Fall des Laienerzbischofs von Canterbury, der selber auf verlorenem Posten steht, zeigten sie Mut zum Widerspruch.

Der Anglikaner Rowan Williams
© Brian, CC(kreuz.net, London) Der anglikanische Laienerzbischof Rowan Williams hat künstlich hochgespielte kirchliche
Homo-Schändungen benützt, um die Kirche anzugreifen.
Williams ist Laien-Erzbischof von Canterbury und
Oberhaupt der anglikanischen Gemeinschaft.
Nach verschiedenen Kritiken entschuldigte sich Williams für
seine Aussagen.
Die VerleumdungDer Eklat fand am Karfreitag während der Aufzeichnung eines Interviews
mit dem ‘Britischen Rundfunk’ statt. Das Gespräch soll morgen ausgestrahlt werden.
Britische Medienkonzerne
berichteten vorab über die Inhalte.
Williams sagte, daß die Katholiken wegen der in der Kirche
sehr
selten vorkommenden Homo-Schändungen „jede Glaubwürdigkeit“ verloren hätten.
Die Kirche stehe vor
einem „kolossalen Trauma“ – ergoß sich Williams in Eskalationsrhetorik.
Dann unterstellte der Kirche
ein angebliches Schweigen: Dieses richte Schaden an und sei unehrlich.
Erzbischof geht auf die Barrikaden
Am Karsamstag kommentierte Erzbischof Diarmuid Martin von Dublin die Angriff auf der Webseite seiner
Erzdiözese.
Mons. Martin zeigte sich über die „unqualifizierten“ Aussagen Williams „erstaunt“.
Noch
am Gründonnerstag habe er die guten ökumenischen, pastoralen und freundschaftlichen Beziehungen mit
den Anglikanern gelobt – so Mons. Martin:
„In all meinen Jahren als Erzbischof von Dublin habe ich mich
persönlich in schwierigen Zeiten selten so entmutigt gefühlt wie diesen Morgen, als ich von Williams’
Kommentaren hörte.“
Der anglikanische Laienerzbischof von Dublin, John Neill, bedauerte die Aussagen
seines Mitbruders tief. Er werde die Aufklärungsarbeit der Kirche weiter unterstützen.
Williams gibt
nachAm Abend des Karsamstags entschuldigte sich Williams vorsichtig für seine Unterstellungen.
Williams
bedauerte die Schwierigkeiten, die durch seine Bemerkungen ausgelöst wurden.
Er empfinde „tiefe Reue
und Bedauern“.
Nach Angaben des irischen Senders ‘RTE’ hat Williams Mons. Martin angerufen und sich auch
persönlich entschuldigt.
Leichen im anglikanischen KellerDer bekannte Londoner Journalist Damian Thompson
glaubt, daß Williams besser geschwiegen hätte.
In der anglikanischen Gemeinschaft gebe es zahlreiche
Fälle von Mißbräuchen durch Amtsträger, die bisher verschwiegen worden seien.
Thompson kennt offenbar
Namen, will sie aber aus Respekt gegenüber den Opfern nicht nennen.
Die Liste der anglikanischen Homo-Schändungen
in den 70er bis 90er Jahren bezeichnet Thompson als lang.
Es gebe auch Vertuschungsfälle durch anglikanische
Laien-Bischöfe, die gegenwärtig respektiert im Ruhestand lebten.
Nach Angabe von Beobachtern ist das
ein weiterer Hinweis, daß der Medienrummel um Mißbrauchsfälle ein
gezielter Vorwand ist, der sich in
Wirklichkeit gegen die Katholische Kirche richtet.
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gesunder 21:06:02 | Freitag, 13. August 2010
#19
Soramonas 21:02:40 | Freitag, 13. August 2010
#18
Dorfkatholik † 20:16:46 | Montag, 5. April 2010
#17
hieronymus333 09:52:51 | Montag, 5. April 2010
#15
Job 07:08:42 | Montag, 5. April 2010
#14
FranzvPaul 23:20:46 | Sonntag, 4. April 2010
#12
Die Bibel † 23:05:38 | Sonntag, 4. April 2010
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Die Bibel † 22:59:10 | Sonntag, 4. April 2010
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Job 22:06:53 | Sonntag, 4. April 2010
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Sefirot 21:56:03 | Sonntag, 4. April 2010
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Die Bibel † 20:09:44 | Sonntag, 4. April 2010
#3
Confiteormiene 19:30:29 | Sonntag, 4. April 2010
#2
FranzvPaul 18:59:01 | Sonntag, 4. April 2010
#1
freddie.schenk 18:49:38 | Sonntag, 4. April 2010