Freimaurer
Der neue Papst in der Hand der Freimaurer
Was hat Benoît, die französische Version von Benedikt, mit dem alttestamentlichen Erzschmied Hiram zu tun? Die Frage wäre nicht leicht zu beantworten, gäbe es nicht das Internet – und die Freimaurer.
(kreuz.net, Brüssel) Wer den Domainnamen ‘www.benoit-xvi.be’ anklickt, erlebt sein blaues Wunder. Er landet nicht im Apostolischen Palast oder wenigstens auf dem Petersplatz, sondern wird schnurstracks auf die Anschrift www.hiram.be umgeleitet. Dahinter versteckt sich eine Seite, die französisch mit Franc-Maçonnerie – auf Deutsch „Freimaurerei“ – überschrieben ist.

Die Seite hiram.be ist ein Web-Tagebuch, auf Englisch: Weblog. Ein Weblog – oder kurz Blog – ist ein Online-Tagebuch, wo Personen, die sich selber als Blogger bezeichneten, ihre Gedanken und Meinungen online stellen. Die einzelnen Einträge werden chronologisch gereiht dargestellt.

Es ist kein Zufall, daß sich die Freimaurer-Seite „hiram“ nennt. Hiram war der Erzschmied, den König Salomon aus Tyrus im heutigen Libanon kommen ließ, um die Metallbestandteile im Tempel in Jerusalem herzustellen. So steht es im ersten Königsbuch. Die unschuldige Figur des Hiram wird im Freimaurerritual als Symbol benützt, das die „Wiedergeburt in den spirituellen Banden der Freimaurerei“ darstellt.

Der französischsprachige Weblog hiram.be wird von Mitgliedern der Freimaurerei unterhalten. In ihm kann man alles finden, was irgendwie mit dieser Sekte zu tun hat.

Zur Zeit ist auf der Seite gerade nachzulesen, wo Freimaurer-Embleme verkauft werden. Es wird über die „Vereinigte Großloge Frankreichs“, eine Art freimaurerische Traditionalistenbewegung, berichtet. Sogar einen Beitrag über ‘Santiago de Compostella und die Freimaurerei’ ist gegenwärtig online.

Die Umleitung vom Papst auf die Loge ist natürlich ein Werbegag. Wer hätte sonst jemals von hiram.be gehört? Es wundert nicht, daß die belgische Presse – in diesem Fall die Tageszeitung „La Dernière Heure“ – sich nicht zweimal bitten läßt, das Anliegen der Freimaurer aufzunehmen und dafür eifrig zu werben.

Denn es ist kein Geheimnis, daß die Freimaurer ihren Einfluß an den Schaltstellen der Medien-, Wirtschafts- und Staatsmacht geltend zu machen wissen.

„La Derniere Heure“ – zu Deutsch: ‘Die letzte Stunde’ – zitierte am gestrigen Mittwoch Texte aus der Homepage und erinnerte daran, daß Papst Benedikt als Kardinal Joseph Ratzinger nicht nur in Bezug auf Verhütung und das Homo-Konkubinat angeblich „konservative“ Positionen vertrete: „Er hat auch die Ablehnung der Kirche gegen die Freimaurerei und den Freimaurern bestätigt.“

Leider gibt „La dernière heure“ nicht den Grund für diesen Entscheid an. Denn bis zum heutigen Tag stehen Freimaurer immer noch an erster Front, wenn es darum geht, Haß gegen die Kirche und antikatholische Vorurteile zu verbreiten.

Die nicht besonders kritische genannte Zeitung erinnert außerdem daran – auch das hat sie vom Freimaurer Weblog abgeschrieben –, daß mittlerweile sämtliche Domainnamen zum neuen Papst vergeben sind:
benoitxvi.be,. biz,. ch,. co,. uk,. com,. de,. fr…
benoit-xvi.be,. com,. net, benedettoxvi.biz,. ca,. ch,
benedetto-xvi.biz,. com,. de, benedictxvi.be,. biz,. com und viele mehr.

Das Ziel der Freimaurer besteht darin, den Domainnamen www.benoit-xvi.be dem Meistbietenden zu verkaufen und das Geld für einen guten freimaurerischen Zweck zu verwenden.

Um möglichen Bietern eine Bewertungshilfe zu geben, wird erwähnt, daß PopeBenedictXVI.com auf eBay um stolze 15.666,66 Dollar (12.100 Euro) ersteigert wurde.

Natürlich ist das ganze topseriös. Die Angebote für ‘www.benoit-xvi.be’ würden strengstens geprüft, heißt es von Seiten der gegenwärtigen freimaurerischen Adressinhaber.

Es ist allerdings nicht ganz klar, was das bedeutet: Soll der päpstliche Domainname nur an einen bewährten Logenbruder verkauft werden oder hat man eher einen treuherzigen Katholiken im Auge, der bereit ist, seine sauer verdienten Silberlinge dem Hohenpriester in den Freimaurertempel zu bringen?
      
12 Lesermeinungen
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#12   Leblhuber   03:27:00 | Dienstag, 21. August 2007
Das Licht leuchtet nicht, wenn wir es verdunkeln!
Ich verabschiede mich von diesem Forum. Vielen Dank an alle, die versuchen, gleich welchen Standpunkt sie einnehmen, ob eher christlich konservativ oder progressiv, ob jüdisch, atheistisch oder agnostisch, auf Unflätigkeiten und Hasstiraden zu verzichten.
Dieses Forum ist nicht christlich, so wie ich das verstehe. Hier wird versucht, eine Geisteshaltung zu verbreiten, die mit meinem Wertekanon nicht vereinbar ist.
Wenn Extrempositionen wie die von Kasperschüler und solche Psychopathen wie Sentinel geduldet werden, ist meine Stimme deplaziert. Wer wissen will, wie Hetzkampagnen gegen unliebsame Kontrahenten laufen, ist hier an der richtigen Stelle. Ich nicht!
Ich bedauere, dass hier ein völlig verzerrtes Bild der Kirche sichtbar wird. Sollten wir nicht eher heilen können, statt verdammen und überzeugen statt belehren.
Die Aufmachung dieses Forums ist gut aber die offensichtliche Intention ist mir zuwider.
Leblhuber
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#11   Taran   03:25:46 | Dienstag, 21. August 2007
Inthronisierung Luzifers?
Inthronisierung Luzifers?
Hat das Böse die Macht im Vatikan übernommen?
Pater Dr. Dr. Dr. Malachi Martin war Berater und enger Vertrauter dreier Päpste. Er zählte zu den Insidern im Vatikan. In seinem Roman („Der letzte Papst“) deckt er eine Verschwörung auf, die sich ein Außenstehender kaum vorzustellen vermag.
Was Insider schon lange wußten und andere bereits geahnt haben, enthüllte Pater Martin kurz vor seinem Tod einem Journalisten: Das Buch ist ein Tatsachenbericht. Er habe teilweise Orte und Namen verändert und die Romanform gewählt, um bestimmte Personen zu schützen.
Pater Martin beschreibt in aller Dramatik eine Zeremonie im Vatikan aus dem Jahre 1963, die nichts anderes war, als ein okkultes Ritual zur Inthronisierung des obersten gefallenen Engels Luzifer in die Führung der katholischen Kirche. Niemals seit der Gestalt des Nimrod im Alten Testament und seit dem Turmbau zu Babel haben es die Eliten der Macht aufgegeben, ihren fieberhaften Traum von der einen Weltregierung zu verfolgen. »Die tun ihr Möglichstes, um ihren Mann als Papst einsetzen zu können. Wenn ihnen das gelingt, dann wäre Satan wirklich der Herrscher,« so Pater Martin.
„Das dramatische Moment dieses Buches ist immens, der
Konflikt zwischen Gut und Böse nahezu unkontrollierbar, die ungelösten Fragen verfolgen einen noch lange.“
Wall Street Journal
Bezugsquelle: KOPP Verlag
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#10   Breze   23:37:11 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
shokran!!!
Danke, das ist ein schöner Spruch, werde ich mir merken, mein arabisch beschränkt sich leider auf sehr wenige Worte… So eine schöne Sprache!!!
Ich wünsche Ihnen das selbe!!!
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#9   Hypatia   23:32:02 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@ Breze
Tasba alachir, ja ochti : Möge Ihnen der Morgen in bester Verfassung begegnen, meine Schwester!
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#8   Breze   23:09:18 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@Sulpicius
Ups…
Wär dann auch etwas zuviel gewesen
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#7   Sulpicius   23:06:15 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
@Breze
Dieser Artikel ist von 2005. Merkte ich auch erst später…
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#6   Breze   22:53:42 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Pffffffffffffffffffffff…
Ach neeeeeeeeeeeeeeeee…
Nicht schon wieder ein Artikel über Freimaurer…
Das langweilt…
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#5   Sulpicius   22:45:14 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Aaron Rosenbaum?
melde sich bei aaronrosenbaum@yahoo.de
???
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#4   laikos   22:39:32 | Mittwoch, 4. Oktober 2006
Zahl des bösen
Eh klar das es 15.666,66. Um so mehr sechser desto wohler fühlt sich der Antichrist :-|
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#3   Chris   16:50:58 | Freitag, 7. Oktober 2005
Dann werde ich Papst, Amen
Gottschalk: „Ich bin katholisch!“
Dann werde ich Papst und Weltenkaiser, Amen!
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#2   Romano   22:15:58 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Thomas Gottschalk
Welcher Sekte soll Thomas Gottschalk denn angehören? M.W. hat sich die angeblich Zugehörigkeit zu Scientology als schlichte Namensverwechselung erwiesen. Vielmehr hat er vor nicht allzu langer Zeit geäußert: „Ich glaube […] nicht an Horoskope, Wahrsagen und solche Dinge. Ich bin katholisch, das reicht.“ Da hat er recht!
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#1   Chris   20:48:34 | Donnerstag, 6. Oktober 2005
Rechtwinkelig
Die geheimen Rechtwinkeligen:
Klaus Kinkel, Willy Brandt, Genscher, Mitterrand, Blair, Clinton, Bush, Kwasniewski (Premier Polen), Helmut Kohl – trat einer pseudo-jüdischen Loge erst sehr spät bei. Interressant ist, dass seitdem sein politischer Abstieg begann. Eingeleitet mit der Spendenaffäre bis zum Höhepunkt mit dem Suizid seiner Hannelore.
Lammbsdorf, Ignatz Bubis, Scheel, Verheugen, Schäuble?, Merz, Lafontaine?, Gerhard Schröder?, Franz Beckenbauer, Lady Diana, Thomas Gottschalk (amerik. Sekte), David Copperfield, usw.
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