Mit den gegenwärtigen Bischöfen gibt es in Deutschland keinen Neuanfang
Der Niedergang des katholischen Lebens in Deutschland war in der Tat ein Resultat der bischöflichen Praxis des Vertuschens, Verschweigens und Nichtwahrhaben- Wollens. Von Anna von Wolle.
(kreuz.net) Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß die wenigen Mißbrauchsfälle in der Katholischen
Kirche für die Öffentlichkeit einen Vorwand darstellen, um die moralische Autorität insbesondere des
Papstes zu schwächen.
Dennoch kann nicht verschwiegen werden, daß die – zugegebenermaßen wenigen –
Mißbrauchsfälle zumindest für die katholische Kirche in Deutschland nur die Spitze des Eisberges zahlreicher
anderer Unregelmäßigkeiten darstellen.
Diese sind der traurige Höhepunkt einer jahrzehntelangen Haltung
des Wegschauens, Weghörens und Schweigens in allen Bereichen des kirchlichen Lebens.
Einige Beispiele:
Die deutschen Bischöfe haben jahrzehntelang weggeschaut, als in den Pfarreien die Liturgie des Novus
Ordo für Faschingsmessen, ökumenische Demonstrationen oder Kinderbelustigungen mißbraucht wurde.
Sie
haben geschwiegen, als in den Pfarreien Protestanten zur Kommunion und evangelische Pastoren zur Interzelebration
eingeladen wurden.
Als sich glaubenstreue Katholiken über die antikatholischen Inhalte katholischer
Religionsbücher beschwerten – schwiegen die Bischöfe.
Als Gemeindepfarrer wegen ihrer Treue zur Ordnung
und Lehre der Kirche aus ihren Gemeinden vertrieben wurden – hatte die Bischöfe nichts zu sagen.
Die
Bischöfe stellten sich taub, als Papst Johannes Paul sie anflehte, sich nicht länger durch die Ausstellung
von Beratungsscheinen an Abtreibungen zu beteiligen.
Sie hörten weg, als Benedikt XVI. eine Korrektur
der Falschübersetzung der Wandlungsworte einforderte.
Priester lebten offen im Konkubinat und forderten
in der Öffentlichkeit das Priestertum der Frau. Die Bischöfe schauten eilig weg.
Mitbrüder im bischöflichen
Amt leugneten den Sühnetod Christi oder verstiegen sich zu der Aussage, daß sie nicht an die Kirche
glaubten.
Die Bischöfe taten so, als hätten sie es nicht gehört.
Diese Liste ließe sich beliebig
verlängern.
Glaubenstreue Kreise haben diese beklagenswerten Vorfälle jahrzehntelang dokumentiert.
Das Beweismaterial ist erdrückend.
In einigen Jahrzehnten wird eine Chronik zu erstellen sein, aus der
hervorgeht, daß der Niedergang des katholischen Lebens in Deutschland ein Resultat dieser Praxis des
Vertuschens, Verschweigens und Nichtwahrhaben- Wollens von seiten der Hierarchie ist.
Deshalb, hochwürdigste
Herren Bischöfe, Eminenzen und Exzellenzen, Sie haben an Ostern im Hinblick auf die Mißbrauchsfälle
einen Neuanfang gefordert.
Bitte nehmen Sie zur Kenntnis: Die Öffentlichkeit glaubt Ihnen nicht.
Denn
sie waren Zeugen der jahrelangen Praxis des Wegsehens, Weghörens und Schweigens zu den Skandalen im kirchlichen
Bereich, die sich unter Ihrer Aufsicht im liturgischen, doktrinellen und moralischen Leben der Pfarrgemeinden
permanent ereignet haben.
Deswegen traut Ihnen weder die kirchliche noch die kirchenferne Öffentlichkeit
diesen Neuanfang zu.
Die gegenwärtige Krise braucht einen wirklichen Neuanfang.
Ein erstes Zeichen
wäre, wenn die deutschen Bischöfe nach Rom gehen, um dem Heiligen Vater den Rücktritt anzubieten.
Dann gäbe es eine kleine Chance für einen wirklichen Neuanfang.
Ansonsten wird der Niedergang der Kirche
in Deutschland weiter voranschreiten – trotz aller Betroffenheits-, Entschuldigungs- und Selbstbezichtigungsbekundungen
der letzten Wochen.
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137 Lesermeinungen
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Das ist richtig ! Die österr. u. deutschen Bischöfe gehören allesamt abgesetzt und davon gejagt ! Ein
Lügengestrüpp und eine Übeltat übertrifft die Andere ! Und solche Typen wollen Vorbilder für die
Jugend sein ? Nein danke !
#159 Clemens H. † 12:48:34 | Sonntag, 16. Mai 2010
Einfalt: Na kommen Sie schon! Ihnen wird doch EINE andere Organisation einfallen, die mehr Verbrechen
auf dem Kerbholz hat als die RKK?! Ansonsten wären ja Sie ein Verleumder – und das wäre ja nicht schön!
#157 Clemens H. † 12:21:32 | Sonntag, 16. Mai 2010
Nanana, Einfalt Der Verleumder sind eher Sie, wa?! Oder können Sie mir eine andere Organisation nennen,
die so viele Verbrechen auf dem Kerbholz hat wie die RKK? Sollte schwierig werden…
#155 Clemens H. † 12:14:04 | Sonntag, 16. Mai 2010
Jajaja, Einfalt: Um zu Gott zu kommen muss man der krassesten Verbrecherorganisation beitreten, die es
jemals gab… Wie das klingt, wenn man einen guten Gott annimmt, ist ihnen schon klar, oder? Und wenn
man dann auch noch glaubt, dass diese Organisation vom „Heiligen Geist“ – was ja nichts anderes bedeutet
als Gott – geführt wird, dann … Naja, Sie können ja mal drüber nachdenken, was das für die Ausprägung
des Gottes bedeutet, der diese Organisation führt…
@Clemens H. Es ist halt so, wo es Menschen gibt, da gibt es auch schlechte Menschen. Das ändert nichts
daran, dass die Kirche unsere einzige Arche zum Heil ist. Sie werden das auch noch spannen, spätestens
wenn es zu spät ist.
#153 Clemens H. † 11:59:00 | Sonntag, 16. Mai 2010
Ganz im Gegenteil, liebe Einfalt! Der Blick ins Geschichtsbuch rechtfertigt eben nichts, gar nichts. Nichtmal
die Existenz der Verbrecherorganisation RKK. Beispielsweise wurden Bischoftitel von Rom verkauft an den
Höchstbietenden, der sich das ausgegebene Geld dann durch auspressen des Volkes zurückholte. Oft war
der zukünftige Bischof nicht einmal ein Priester, sondern musste noch ratz-fatz geweiht werden, bevor
er sein Amt antreten konnte. Es war ein Geschäft, sonst nix. Dieses ganze Geseier über den Zölibat,
das gab es früher nicht – und zwar nicht, weil die Kleriker damals etwa keuscher gewesen wären, sondern
weil sie rumf***ten wie sie Lust hatten. Es gab viele Päpste, die x Kinder mit x unterschiedlichen Frauen
hatten, bei den Bischöfen wars noch krasser, die Bischöfe feierten Orgien, fraßen und soffen – auf
Kosten des Volkes. Das einzige, was heute grundlegend anders ist als in früheren Zeiten, ist, dass das
Volk durch die Presse von den Machenschaften der Kleriker erfährt und das das Volk eben nicht mehr aus
unmündigen Knechten und Leibeigenen besteht, die zu gehorchen und die Fresse zu halten haben. Diese Art
der Kritik aus dem Volk war noch bis vor 100 Jahren völlig undenkbar. Ich will mir gar nicht ausmalen,
was da abging in Wirklichkeit – das, was es in die Geschichtsbücher geschafft hat, sind ja nur die Dinge,
die irgendwer aufgeschrieben hat, die Spitze des Eisbergs gewissermaßen.
#151 Clemens H. † 11:38:54 | Sonntag, 16. Mai 2010
ViktorIII: Ich frag mich immer: Wie naiv seid’s eigentlich? Wenn ich immer lese von manchen Gläubigen
(wie Ihnen hier), wie schlimm doch die Bischöfe „heute“ seien, dann frag ich mich immer: Habt ihr noch
nie in ein Geschichtsbuch geschaut?
Das ist wahr … soo wahr … Mit diesen Bischöfen gibt es keinen Neuanfang. Wird es nie einen geben,
Sie wollen die Zerstörung der katholischen Kirche und des Glaubens, so wie er uns von den Vätern überkommen
ist und über 2000 Jahre die Kirche erfüllte. Sie wollen eine eigene Kirche bauen. „„Menschenwerk““.
Doch was ist dann mit unserem Seelenheil ?? Das können wir dann vergessen. Aber man will ja nicht mehr
katholisch sein … Warum bloss ? Die Bischöfe haben von dieser Kirche bisher ganz gut gelebt. Warum
nur wollen sie diese zerstören ??? Da hätt ich echt gern mal ne Antwort drauf. Aber die wird man wohl
nie kriegen. Den Islam wirds freuen…
mathild ‘aurechterkatholik’ hat recht, Sie sollten sich mit Ihrer narzisstischen Persönlichkeitsstörung
dringend in ärztliche Behandlung begeben. Ihre Beiträge erinnern mich immer an den Pharisäer, der sinngemäß
betet „ gut, dass ich nicht bin, wie die anderen „. Ihre Familie kann einem nur leid tun. Man sollte nicht
nur für die Geistlichkeit, sondern auch für Sie und viele der kreuz.net Leser zum Hl. Geist und um Gottes
Barmherzigkeit beten. Es ist erschreckend welche Beiträge auf einer kath. Internetseite zu lesen sind.
Käme doch dieser Klageschrei aus der inzwischen so eingeschüchterten Ecke der Priesterbruderschaft!
Es wäre nur zu begrüßen! Wir warten schon lange auf ein längst fälliges, unverschleiertes Offenlegen
eben dieser „Unregelmäßigkeiten“ und zwar nicht nur so verstohlen im internen Mitteilungsblatt. Doch
die Annäherung an diese peinliche Konzilskirche macht dies nicht mehr möglich! Nein, eine laute Verkündigung
der absoluten Wahrheit ist vonnöten, aber auch ein lauter Schrei der Entrüstung und Anklage, denn die
ist heute Verpflichtung! Ist es nicht Erzbischof Lefebvre, der hier als Vorbild dient? Und in der Tat,
Erzbischof Lefebvre, der das Allerschlimmste zu verhindern wußte, nämlich, daß alle Katholiken diesen
Greueln ausgeliefert würden, wollte lieber diese ungerechte, vor Gott niemals zustande gekommene „Exkommunikation“
auf sich nehmen und durch seine Seminare einen Rest der katholischen Kirche bewahren.
Werte Mary Cruz: Übrigens: das „Fußvolk“, von dem Sie sprechen, wird heute weitgehend bezahlt- meist
auf der 400.- Euro Basis. Die Kirche trägt die damit verbundenen Steuern und Versicherungen. Die 400
Klöten mit Steuern und Versicherung kann die Kirche leicht berappen, weil die Gehälter der Bischöfe
der Staat bezahlt, damit es nicht zu politischen Empörungen kommt…
@zeitundewigkeit: Die Rede war anfänglich von der Kirchensteuer, von der die Bischöfe und Priester ihre
Gehälter beziehen. Ich war der Meinung, dass auch die Kollekten und Spendengelder in diesen Topf zusammen
mit der Kirchensteuer hineingeworfen werden, und dass dann alle, die in den Gemeinden arbeiten, inklusive
derjenigen in kirchlichen und sozialen Projekten, davon ihr Einkommen beziehen.
Mary Cruz Danke für das Insiderwissen; aber im Prinzip habe ich doch recht, dass sich die bestbezahlten
in der Hierarchie befinden, während das „Fußvolk“ sogar ausschließlich ehrenamtlich in der Kirche arbeitet.
Liebe Mary Cruz, Sie haben meinen Text gründlich missverstanden. Die Bischöfe behalten diese Gelder
nicht, sondern geben Sie weiter an die Hilfswerke. Renovabis ist für kirchliche und soziale Projekte
in Osteuropa. Adveniat für Südamerika, Misereorfür kirchliche und soziale Projekte in aller Welt, Caritasfür
diözesane und weltweite Caritasarbeit, Keine Kollekten sind für den persönlichen Bedarf des Bischofs,
wie ihr Text insinuiert. Übrigens: das „Fußvolk“, von dem Sie sprechen, wird heute weitgehend bezahlt-
meist auf der 400.- Euro Basis. Die Kirche trägt die damit verbundenen Steuern und Versicherungen.
@zeitundewigkeit: Danke für das Insiderwissen; aber im Prinzip habe ich doch recht, dass sich die bestbezahlten
in der Hierarchie befinden, während das „Fußvolk“ sogar ausschließlich ehrenamtlich in der Kirche arbeitet.
Für was braucht denn der Bischof auf dem Bild gleich zwei so breite, goldene Bischofsringe… Wenn er
Pontifikalhandschuhe überstreift, sieht man die ja doch nicht…
Mary Cruz Alles kommt auf das Konto des Bischofs, auch die Geldspenden und sonntäglichen Kollekten Irrtum!
Hauptkollekten wie Adveniat, Misereor, Missio. Renovabis, werden ganz an die entsprechenden Stellen überwiesen,
Caritas-Kirchenkollekte zu 60 %. Bei Kollekten ohne Zweckbindung bleibt alles bei der Ortskirche.
Der Stadtpfarrer kommt… … auch zu Ihnen, Sie mit diesem unsäglichen Nick „der Stadtpfarrer kommt“!
Dass Sie die wackere Redaktion noch nicht rausgeschmissen und in die Hölle geschickt hat, ist wiederum
ein Zeichen ihrer Großzügigkeit und Liberalität. Doch warten Sie, warten Sie nur ein Weilchen, dann
kommt der Stadtpfarrer auch zu Ihnen, und dann setzt es was. Womit? Mit Recht! Jawoll!
Lisibald Poier: Kann man nicht bei der Kirchenstelle angeben, wohin das Geld vorwiegend fließen sollte?
Nein, da lassen sich die Bischöfe nicht reinreden. Alles kommt auf das Konto des Bischofs, auch die Geldspenden
und sonntäglichen Kollekten; dann verteilt er alles von oben nach unten, wie auch in der Politik üblich.
@Biene Maja Der hat seine Schäfchen im Trockenen. Muß ein stadthaltender-Schafhirte sein, oder ein Stadthalter
oder sowas in der Art. Ein Stadtpfarrenhaltender Schafpriester mit der Tendenz zur Ankömmnis. :(3
@Mary Cruz Ermäßigung bei der Kirchensteuer für die Opfer, wäre ein cooler und moderater Vorschlag.
Das wäre ein brillianter Zug des Kardinals, aber das ist leider nicht realistisch. Abmelden geht ja schnell,
aber wieder reinkommen um in den Stand der Gnade für sich und seine Familie zu kommen, das ist nicht
so einfach möglich. Raus ja, aber rein, wird schwierig für alle Beteiligten, die darauf hoffen, wie
wir alle in der Gnade Christi zu entschlafen. Das bedeutet gar klar, dass man noch zu beichten im Stande
ist und danach die hl. Kommunion empfangen kann, um eine ewige Speise zu haben. Wenn möglich auch das
kostbare Blut Christi. Was aber wir mit denen sein, die von der Kirche ausgetreten sind und in Gottferne
leben? Wer lässt sie am Totenbett umkehren?
@Mary Cruz Und warum schaust Du auf die „liberalen und kommunisten“? Menschen spielen von Klein auf im
Sand und dann kommt ein anderer und macht die Sandburg des Anderen capores. Der Grund bleibt zurück.
Es war nur Sand. Der Unterschied ist, daß man heute tiefer gräbt, als früher, wo man noch ein Kind
war. Die Öllobby gräbt und gräbt wie ein Wurm durch’s Bohrloch, greift Zentimeter für Zentimeter durch
die Erdkruste bis das schwarze Gold fliesst und alle berauscht. Warum nicht Green Peace, Mary Cruz? Weshalb
keine neuropolitischen Motive, wie das des Medienüberfalls, wie man ihn in den Tagen durch den ORF erlebt
hat. So eine Kampange sieht man nicht alle Tage und Du springst mit auf den Zug und sagst noch Danke.
Der Kardinal hätte es verdient usw. und so fort. Wenn er etwas verdient hat, dann ist er jetzt reich.
Aber ich glaube das Gegenteil ist der Fall. Die Kirchensteuer muß eingetrieben werden, sonst erhält
sich der Apparat nicht. Kein System kann sich nur durch theoretische Wirtschaftsmodelle realisieren lassen,
auch wenn sowas im Kopf des Kardinals vielleicht rumschwirren mag. Ein Ersatz für die Kirchensteuer.
Papperlapapp! Der kommt von seinem Medientrip nicht runter. Braucht er auch nicht. Hauptsache, er macht
keine Dumpfbackigen T-Shirts mehr, wo drauf steht: Otto ist dumm (by catholic church) und so. Da weiß
man, was Sache ist und sachlich wird er bleiben, weil ja alles Ursachen hat und deshalb betet die Kirche
um den Geist der Wissenschaft,der ihr Einsicht in die Ursache gibt
In einen Abgrund schauen nur die Liberalen und Modernisten, denn sie haben auf Sand gebaut. Gott ist aber
der ‘Ich bin, der Ich bin’ – ‘Ich bin da’ hat ER nicht gesagt.
@Mary Cruz Es gibt keinen Grund in Abgründe zu schauen, außer man hat Grund und dann ist es ein Vordergrund,
dem man gründlich begegnet, als wäre man ungründig nie daheim. Kirche heißt daheim sein. Kirche, das
heißt da sein, weil Gott der ~ich bin da~ ist.
#111 Mary Cruz 23:47:04 | Donnerstag, 8. April 2010
@Lisibald Poier: Der Artikel ist wirklich gut verfasst. Es muss alles mal aufgezählt werden, was es an
Mißständen in der Kirche gibt. Den Menschen kann man nicht so leicht was vormachen, wie die Hirten immer
gedacht haben. Die Leute würden ohne Grund nicht in Scharen davonlaufen.
#109 Die Bibel † 23:42:39 | Donnerstag, 8. April 2010
Das Buch Ezechiel, Kapitel 23,24-26 In Scharen überfallen sie dich mit Reitern und Wagen und einem Heer
aus vielen Völkern. Mit Langschilden, Rundschilden und Helmen bewaffnet, umstellen sie dich. Dann lege
ich ihnen den Fall vor, damit sie nach ihrem Recht über dich richten. Ich lasse dich meine Eifersucht
fühlen, damit sie an dir voll Grimm die Strafe vollziehen: Nase und Ohren werden sie dir abschneiden.
Was von dir übrig bleibt, fällt unter dem Schwert. Sie nehmen dir die Söhne und Töchter weg. Was dann
noch übrig ist von dir, wird vom Feuer verzehrt. Sie ziehen dir die Kleider aus und nehmen dir deinen
Schmuck weg.
#107 Mary Cruz 23:39:04 | Donnerstag, 8. April 2010
Das sind die Folgen des II. Vatikanischen Konzils Glaubenstreue Kreise haben diese beklagenswerten Vorfälle
jahrzehntelang dokumentiert. Das Beweismaterial ist erdrückend. In einigen Jahrzehnten wird eine Chronik
zu erstellen sein, aus der hervorgeht, daß der Niedergang des katholischen Lebens in Deutschland ein
Resultat dieser Praxis des Vertuschens, Verschweigens und Nichtwahrhaben- Wollens von seiten der Hierarchie
ist. Mit Kirchenhass hat es nichts zu tun. In der Kirche werden Events gefeiert und Disco-Messen, wenn
sie nicht zu Restaurants oder Hotels umfunktioniert werden; das alles zähle ich nicht zur einen, heiligen,
katholischen Kirche. Wenn die Kirchensteuer wenigstens nur für soziale und humane Projekte verwendet
werden würde, würden nicht so viele Katholiken von der Zahlung derselben Abstand nehmen; außer wenn
die hochbezahlten Kirchenfürsten und Priester sich mit einem kleineren Budget zufrieden geben würden.
Man kann nicht zwei Herren dienen, entweder Gott oder dem Mammon! Viele dienen aber dem Mammon und dürfen
trotzdem im Amt bleiben; dagegen werden verdiente und unbescholtene Priester suspendiert, weil sie zu
fromm sind. Wundert es dann die katholisch gebliebenen Katholiken noch, dass der Niedergang der V.II.-Kirche
immer rasanter vor sich geht?!
#105 Sue Permann † 22:45:11 | Donnerstag, 8. April 2010
Mary Cruz Warum wieder Kirchenhass pur auf einer katholischen Seite? Ich finde das nicht in Ordnung, toleriere
Sie aber aus Achtung der Meinungsfreiheit und der Nächstenliebe. In meinen Gebeten spielen Sie heute
die Hauptrolle! o^/ :(3
#104 Mary Cruz 22:43:17 | Donnerstag, 8. April 2010
Der Glaube an unseren Herrn Jesus Christus ist bei einer Kirche des Geldes zweitrangig geworden. Wegen
der Zwangskirchensteuer wird man belogen, dass man exkommuniziert wäre, wenn man sie nicht zahlt. Wo
kämen wir da auch hin, wenn keiner mehr das Luxusleben der Kirchenfürsten und der vielen im Konkubinat
lebenden Priester mehr finanzieren wollte?
@Sue Permann Apfelmännchens Anfänge kämen mir dabei in den Sinn. Aber das widerspricht dem Chaos, welches
ja nur theoretisch möglich ist. Das bedeutet im Klartext, man kann lediglich mathematisch den Wert auflösen
und was dabei rauskommt, ist ein Apfelmännchen. Vom Superman zum Apfelmännchen. Steile Karriere!
#102 Sue Permann † 22:38:49 | Donnerstag, 8. April 2010
lisiberg ich gebe leuten, die sich dumm stellen oder durch eine Überdosis DMT sich geistig in einem Paralleluniversum
befinden nur soweit eine Antwort mit der sie auch etwas anfangen können. Die Antwort ist die 3. Wurzel
aus Pi.
@Sue Permann Auf dieser Welt gibt es soviele Menschen. Warum muß ich gerade von Dir so einen Schwachsinn
hier lesen? In jedem Buch spiegelt sich die Gerechtigkeit des Autors wieder. Kann man so nicht sagen,
weil die Gerechtigkeit ein Buch mit sieben Siegeln bedeutet. Das ist Gerechtigkeit, in der Apokalypse
offenbar. Meinst Du, der Autor habe sich ein Buch beliebig inspiriert? Aus seiner fleischeslust heraus?
Lerne die Geister zu unterscheiden.
Absolut korrekt geschrieben! Die deutschen Bischoefe haben versagt. Sie haben schwere Schuld auf sich
genommen, indem sie eine falsche Theologie toleriert haben.
#96 Sue Permann † 21:45:26 | Donnerstag, 8. April 2010
Mary hat außerordentlich viel gelernt heute. Apropos… warst du schon in der Bibliothek und hast dich
über den 2. Weltkrieg informiert? Erinnerst du dich? Du wusstest vor ein paar Tagen nicht, weshalb die
Juden verfolgt wurden.
@Mary Cruz Ein Kirchenfunktionär? Was ist das denn? Sowas wie ein Botokude? Mein Bruder ist bei keiner
Partei Mitglied, weil er sagt, dass die Partei vorsätzlich handelt…
#88 Sue Permann † 21:24:53 | Donnerstag, 8. April 2010
Na dann, Judas Cruz gleich mal in gewohnter Gestapo-Manier eine Denunziation an die Redaktion? Oder gewährt
mir Madame in ihrem katholischen Mantel eine Gnadenfrist? :(3
#86 Sue Permann † 21:18:29 | Donnerstag, 8. April 2010
Mary Voodoo Hallo! Ich bin noch hier! Wo ist denn jetzt der Judas, der mich an die Redaktion verpetzt.
Habe heute schon viele nette Sachen über die Juden, die Muslime und die Schwulen geschrieben. Und jetzt
laber ich dich auch noch dumm von der Seite an, in der Hoffnung, dass ich dir mal wieder ein bisschen
die Schamhaare durchkraulen kann. Na, wie schauts aus?
#84 Mary Cruz 21:00:21 | Donnerstag, 8. April 2010
Was gesät wurde… müssen sie nun ernten! Dennoch kann nicht verschwiegen werden, daß die – zugegebenermaßen
wenigen – Mißbrauchsfälle zumindest für die katholische Kirche in Deutschland nur die Spitze des Eisberges
zahlreicher anderer Unregelmäßigkeiten darstellen. In Rom waren alle Mißstände und Unregelmäßigkeiten
der deutschen Bischöfe bekannt, aber niemand wollte handeln; auch nicht, als beispielsweise Kardinal
Lehmann zum vierten Mal zum Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz gewählt wurde – erlaubt sind
laut Dekret aber nur drei. Dass die „Konzilskirche“ seit dem II. Vatik. Konzil auf Sand gebaut hat, wird
zwar auch in Rom registriert, aber geändert wird nicht wirklich etwas. Man bringt nur ringsumher ein
paar Stützpfeiler an, damit sie beim nächsten Windstoß nicht ganz zusammenbricht. Es geht alles so
weiter wie bisher, darum glaubt ihnen niemand, dass sie zu einem Neuanfang fähig sind.
#83 Sue Permann † 20:42:46 | Donnerstag, 8. April 2010
auch vor der Existenz des Heilandes auf dem Fest- und dem Eilande tranken die Menschen um nicht zu verdursten.
Die Bibel erlaubt auch dir, Brandenburgis, zu trinken, wann immer es dich dürstet.
#80 Die Bibel † 20:30:14 | Donnerstag, 8. April 2010
Aufruf an die Galater Ihr unvernünftigen Galater, wer hat euch verblendet? Ist euch Jesus Christus nicht
deutlich als der Gekreuzigte vor Augen gestellt worden? Dies eine möchte ich von euch erfahren: Habt
ihr den Geist durch die Werke des Gesetzes oder durch die Botschaft des Glaubens empfangen? Seid ihr so
unvernünftig? Am Anfang habt ihr auf den Geist vertraut und jetzt erwartet ihr vom Fleisch die Vollendung.
Habt ihr denn so Großes vergeblich erfahren? Sollte es wirklich vergeblich gewesen sein? Warum gibt euch
denn Gott den Geist und bewirkt Wundertaten unter euch? Weil ihr das Gesetz befolgt oder weil ihr die
Botschaft des Glaubens angenommen habt? (Der Brief an die Galater, Kapitel 3,1-5)
#79 Brandenburgis 20:28:56 | Donnerstag, 8. April 2010
Die 7 Worte Xi am X 1. Vater, vergieb ihnen, denn sic wissen nicht, was sie tun. 2. Wahrlich, ich sage
dir, heute wirst du mit mir im Paradies sein. 3. Weib, siehe, das ist dein Sohn. / Johannes, siehe, das
ist deine Mutter. 4. Eli, Eli, Eli lama asabthani. 5. Mich dürstet. 6.: Es ist vollbracht.“ 7. Vater,
ich befehle meien Geist in deine Hände.
#77 Brandenburgis 19:52:40 | Donnerstag, 8. April 2010
@Engelhardt 1. Die Stammbäume Jesu widersprechen sich nicht. 2. Was waren Jesus’ letzte Worte? Das wäre
ja nur dann ein Problem, wenn es darüber widersprüchliche Angaben geben würde, was nicht der Fall ist.
3. Wer und wieviele waren am offenen Grab? Eine interessante und immer wieder neu gestellte Frage. Doch
auch wenn man sie nicht beantworten könnte, hätte das für die Historizität der Ereignisse keine Folgen.
@wort dann dürfen sie nicht nur das kirchenblatt lesen die welt, der standard, der spiegel, die zeit…und
hundert andere haben dieses thema aufgegriffen zB www.zeit.de/…pionage-journalistin was glauben sie
von wem ihr parteibuch abschreibt
Anat Kam – totaler Medienblackout in Deutschland Mein Parteibuch hat gestern über die unglaubliche Geschichte
der israelischen Journalistin Anat Kam berichtet, die beschuldigt wird, gemeinsam mit Uri Blau die systematischen
Lügen der IDF-Führung zur Vertuschung ihrer selbst nach israelischen Recht illegalen gezielten Ermordungen
von Palästinensern aufgedeckt und damit einen Geheimnisverrat begangen zu haben und über deren Fall
die israelische Justiz ebenso wie über die israelischen Todesschwadronen ein totales Verbot der Berichterstattung
verhängt hat. Bekannte Medien auf der ganzen Welt berichtet inzwischen über diesen unglaublichen Skandal
und die Versuche seiner Vertuschung, so beispielsweise der britische Independent, der australische Sydney
Morning Herald, die amerikanische New York Times, die amerikanischen ABC News, das französische TF1,
die türkische Milliyet, das niederländische NRC Handelsblad, die Nachrichtenagentur AP, das dänische
Arbejder Dagbladet, das iranische Press TV, die schweizer NZZ, natürlich die palästinensche Nachrichtenagentur
Maan und selbst der Ethopian Review informiert. In Medien auf der ganzen Welt sind die Versuche der israelischen
Zensur, die Berichterstattung über die Verbrechen der IDF und die Rache der israelischen Justiz für
das Aufdecken der Verbrechen zu verbieten, Topthemen. In einem Land wird jedoch gar nichts berichtet:
Deutschland.
#73 Regina 1961 15:47:28 | Donnerstag, 8. April 2010
@aufrechter Wie wäre es, wenn Sie zur Feier des Tages, immerhin befinden wir uns ja noch in der Osteroktav,
mal Ihr Gehirn unterm Teppich hervorkehren und dann mit Denken anfangen? Regina.
Regina, Königin der Flachheiten kennt höchstens die neuesten Verlautbarungen der kfd sowie erbauliche
Kleinschriften aus dem Verlag Flott zu Gott. Als Ehrenvorsitzende der vereinigten Pfarrgemeinderäte im
Bistum Limburg und als stundenweise Aushilfe im Haushalt des Bischofs hat sie wichtigere Dinge zu tun
als Bibel zu lesen. Außerdem dürfte ihr das zu anstrengend sein. Mehr ist bei dieser „Dame“ nicht drin.
Jawoll!
#70 Regina 1961 15:43:18 | Donnerstag, 8. April 2010
@kristall Ja, ich kenne die Bibel. Sie auch? Nur bezeichne ichmich nicht als eine der besten Bibelkennerinnen.
Eine solche Vermessenheit würde ich mir und meinen Mitmenschen nicht vorgaukeln. Regina
#69 engelhardt † 15:34:02 | Donnerstag, 8. April 2010
Brandeburgis Na, dann leg mal los: 1. Die Stammbaeume Jesus’ widersprechen sich. 2. Was waren Jesus’ letzte
Worte? 3. Wer und wieviele waren am offenen Grab? Christliche Apologetik ist wirklich erbaermlich. Ad-Hoc
Theorien und unbelegte Behauptungen noch und noecher.
#66 Brandenburgis 15:15:23 | Donnerstag, 8. April 2010
@Engelhardt Da kann ich als einer der besten BIbelkenner dieses Forums nur konstatieren, daß sich die
Evangelien überhaupt nicht widersprechen. Das ist mit wissenschaftlichen Mitteln schon um 1900 bewiesen
worden. Freu dich, daß auch Du es jetzt weißt!
#62 Antipacelli † 15:07:06 | Donnerstag, 8. April 2010
@engelhardt: Auch das ist wieder ein sehr modernes Kriterium, das Sie da verwenden! Im Altertum war man
nicht so sensationsgeil wie die heutige ver-BILD-ete Gesellschaft! Details über die Autoren interessierten
kaum. Für die Authentizität der Hl. Schrift ist das auch (fast) unerheblich, da sie (zumindest das NT)
bei ihrer hohen moralischen Qualität nur vom Hl. Geist inspiriert sein kann!
#61 Brandenburgis 15:03:02 | Donnerstag, 8. April 2010
Die Bibel ist – wo sie historisch handelt – zumindest im NT historisch absolut zuverlässig. Die besten
Quellen aus der Antike, die wir überhaupt zur Verfügung haben.
#59 Antipacelli † 14:55:27 | Donnerstag, 8. April 2010
@engelhardt: Wer tut das heutzutage denn nicht? Andererseits dürfte die Heilige Schrift insgesamt in
einer weitaus größeren Zuverlässigkeit überliefert sein als viele Geschichterln aus dem Mittelalter…!
#57 Antipacelli † 14:41:13 | Donnerstag, 8. April 2010
@engelhardt: Das natürlich nicht! Aber… 1. Die Unsicherheit ihres historischen Wahrheitsgehalts wächst
mit der Zeit. Musterbeispiele: Karl der Große und Benedikt von Nursia. Das meiste, was über die so erzählt
wird, gehört in den Bereich der Legende. 2. Die moralische Beurteilung einzelner Sünden und „Verbrechen“
kann sich im Lauf der Jahrhunderte ändern. In beiden Katalogen steckt übrigens jeweils eine Ausnahme
der von mir genannten Regel! (Preisfrage an die Leser)
#55 Antipacelli † 13:58:33 | Donnerstag, 8. April 2010
@engelhardt: Der kleine, aber feine Unterschied zwischen Ihrem und meinem Katalog besteht darin, dass
die von Ihnen genannten Geschichten, deren Wahrheitsgehalt auch nicht überall so sicher ist, Jahrhunderte
zurückliegen, während die von mir genannten alle aus der jüngsten Vergangenheit stammen!!!
#53 engelhardt † 13:48:00 | Donnerstag, 8. April 2010
Antipacelli! Zu ergaenzen waere auch: 1. Ausrottung der Kartharer. 2. Sklaverei und Leibeigenschaft in
Europa. 3. Absolutismus. 4. Unterstuezung von Diktaturen. 5. Rumhurende Paepste. Und noch ein paar mehr
Widerlichkeiten, bei denen die Bischoefe immer schoen ihr Maul gehalten haben.
Bravo! Einer der besten Artikel seit langem! Schade, dass kreuz.net nicht immer auf diesem Niveau (oder
noch höher) berichtet. Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf! :)3 :)3 :)3
Lycobates: sind mir bekannt die Studien von Don Ricossa sind mir bekannt und ich schätze sie sehr. Neuerdings
gibt es eine von Professor Paolo Pasqualucci: Giovanni XXIII e il Concilio Vaticano II. Johannes XXIII
hat stets behauptet, er habe auf Grund einer Eingabe des heiligen Geistes beschlossen, ein Konzil einzuberufen,
was in Wirklichkeit eine Lüge ist, denn bereits beim Tode Pius XII hat Dom Lambert Beauduin verkündet,
wenn der Frevler Roncalli gewählt würde, könnte er durch Einberufung eines Konzils den Ökumenismus
fördern.
#47 FranzvPaul 12:42:00 | Donnerstag, 8. April 2010
Der Turm von Babel sollte eine Pyramide werden, ein Nachbau des alten Atlas – Vulkans (aka Moloch) Lycobates:
faule Früchte @Przybislav Sie haben recht: man muß immer wieder auch unliebsame Wahrheiten wiederholen,
da auch die Lüge immer wieder neue Opfer macht. Damals hat die Sprach verwirrung der verantwortlichen
Hohepriester o^/ den Fertigbau unmöglich gemacht.