Seit gestern ist das Grabtuch Christi in der Kathedrale von Turin ausgestellt: Sogenannte Wissenschaftler untersuchten jene Teile des Tuches, die im 16. Jahrhundert von Klosterfrauen angenäht wurden. Pressesplitter.
Vier Minuten Zeit
„Der Run auf die Reliquie wird 650 Reisebusse pro Tag nach Turin bringen. Man rechnet –
wenn die Ausstellung des Turiner Grabtuchs mal voll angelaufen ist – mit fünf- bis zehntausend Menschen
in der Stunde. Sie können sich in einem Seitenaltar des Turiner Doms drei bis fünf Minuten lang in die
Betrachtung des Tuchs versenken.“
Der Journalist Gregor Hoppe für das ‘ARD-Hörfunkstudio’ aus Rom
Die Flicken aus dem Mittelalter untersucht
„Das Ergebnis [der Altersuntersuchung des Tuches] der Wissenschaftler
ergab den Zeitraum 1260 bis 1390. Lange galt das Resultat als gesetzt. Erst mit den Jahren begannen Forscher
die Umstände der Untersuchung zu hinterfragen. Die Proben für die Datierung stammten nämlich vom linken
oberen Rand des Tuches. Diese Stelle wurde über die Jahrhunderte nicht nur immer wieder angefaßt, Unterschiede
bei der Verwebung und Färbung des Stoffes wurden ebenso festgestellt.“
Aus einem Artikel des protestantischen
Onlinemagazins ‘Pro’. Nach einem Brandschaden im Jahr 1532 wurden rund dreißig Flicken über angeschwärzte
Stellen des Tuchs angebracht. Sie wurden bei Restaurierungsarbeiten bis Juli 2002 wieder entfernt.
„Eine italienische Professorin für Geschichte des Mittelalters an der Universität
Florenz, Anna Benvenuti, wies erst im vergangenen Jahr darauf hin, daß der Radiokarbon-Test bereits mehrfach
in die Irre geführt hätte. So habe er etwa bei einer ägyptischen Mumie im Museum von Manchester ähnlich
große Datierungs-Diskrepanzen zwischen dem Körper des Toten und den ihm umhüllenden Stoffbinden ergeben.
Erst als man diese durch Enzym-Behandlung gereinigt hatte, stimmten die Ergebnisse überein.“
Aus einem
Artikel der Nachrichtenagentur ‘dpa’.
Münze, Pollen, Gewebestruktur
„Der italienische Gerichtsmediziner
Pierluigi Baima Bollone wies darauf hin, auf Farbphotos des Turiner Gesichtes seien Spuren von zwei Münzen
aus der Zeit von Pontius Pilatus zu erkennen. Die Schweizer Textilforscherin Mechtild Flury-Lemberg sagte,
an Hand von Gewebefunden in der Festung Massada am Toten Meer lasse sich die Gewebestruktur und Verarbeitung
des Tuches für den Zeitraum 40 vor bis 74 nach Christus belegen. […]Für die Echtheit des Tuches wird
auch immer wieder ins Treffen geführt, daß Fachleute darauf zahlreiche Spuren von Pollen entdecken konnten,
die zum Teil nur in Palästina und Kleinasien vorkommen, und zwar an jenen Orten, an denen sich nach Meinung
der Echtheitsbefürworter das Tuch auf seinem Weg nach Europa befunden hat.“
Aus einem Artikel der ‘Wiener
Zeitung’ von Heiner Boberski
Übereinstimmung mit der Bibel
„Die ‘Sindone’, wie das Tuch in Italien
genannt wird, zeigt das schwache lebensgroße Abbild eines bärtigen Mannes, dessen Körper auf rätselhafte
Weise alle in der Bibel beschriebenen Verletzungen des gekreuzigten Jesus trägt.“
Aus einem Artikel
von Kordula Dörfler in der österreichischen Tageszeitung ‘Die Presse’.
Hitler wollte das Tuch rauben
„Die Nationalsozialisten wollten möglicherweise das Grabtuch Jesu rauben. Nach zeitgenössischen Dokumenten
habe der damalige Erzbischof von Turin, Kardinal Maurilio Fossati (1931-1965), Grund zu der Befürchtung
gesehen, Adolf Hitler wolle die Reliquie an sich bringen. Das sagte der Benediktiner-Historiker Andrea
Davide Cardin in einem Interview der italienischen Zeitschrift ‘Diva e donna’ […]. Die Verlegung der
Reliquie in die süditalienische Benediktiner-Abtei Montevergine im Jahr 1939 sei zwar offiziell wegen
einer befürchteten Bombardierung Turins erfolgt; das wahre Motiv könne aber gewesen sein, das Grabtuch
dem Zugriff der Nazis zu entziehen, sagte Cardin, Direktor der Staatlichen Bibliothek Montevergine.“
Aus einem Artikel der deutschen Tageszeitung ‘Die Welt’.
Die Tücher stimmen überein
„Auffallend sind
die Übereinstimmungen des Turiner Grabtuchs mit den beiden anderen wichtigsten Reliquien, die beanspruchen,
‘vera icona’ zu sein: das Muschelseidentuch von Manoppello und das Schweißtuch von Oviedo. Übereinandergelegt
sind die drei Tücher, die als „nicht von Menschenhand gemacht“ gelten, nahezu deckungsgleich […]. Sehr
alt sind die historischen Hinweise auf dieses Tuch. So soll schon Kaiser Konstantin bei der Schlacht an
der Milvischen Brücke im Jahr 312 das Grabtuch als ‘heiliges Zeichen’ mitgeführt haben. Später soll
das Grabtuch in das griechische Edessa gebracht worden sein, wo es im Jahr 544 die Bevölkerung von der
Belagerung durch die Perser befreite. In Edessa finden sich zwei weitere Bilder, die starke Ähnlichkeiten
mit dem Turiner Grabtuch aufweisen.“
Aus der Kolumne des Augsburger Priesters Georg Alois Oblinger in
der Berliner Wochenzeitung ‘Junge Freiheit’
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#110 Brandenburgis 14:42:44 | Dienstag, 13. April 2010
Mein lieber Antipazell ich weiß darüber nichts und kann es nicht beurteilen. Gern spreche ich Dir die
größere Kompetenz zu. Ich denke allerdings, daß es auch gar nicht angemessen ist, derartiges in der
Öffentlichkeit zu diskutieren.
#108 Antipacelli † 09:09:46 | Dienstag, 13. April 2010
@Besser-Ossi „Brandenburgis“ das geht ja aus eurenpostings hervor, daß ihr nicht einmal über die naturwissenschaftlichen
Kenntnisse verfügt, die zur Beurteilung derartiger Fragen unabdingbar sind An welche denkst du denn da
konkret? UNd es scheint ja wohl so,, daß niemand von euch das pp. Grabtuch geshen, geschweige denn berührt
hat Weil man immer alles selbst gesehen, berührt, erfahren haben muss, um sich darüber ein Urteil zu
bilden…?! Was hast du denn an Literatur zum Grabtuch gelesen, wenn überhaupt? Für meinen Teil kann
ich auf die folgenden – im Buchhandel teilweise vergriffenen – Titel verweisen: 1. Ian Wilson: Das Turiner
Grabtuch – die Wahrheit, München 1999 2. Wolfgang Waldstein: Neueste Erkenntnisse über das Turiner Grabtuch –
auch Atomforschung erweist Echtheit. Farbreportage über die Turiner Brandkatastrophe, Stein am Rhein
1997 3. Holger Kersten, Elmar Gruber: Das Jesus-Komplott – die Wahrheit über das „Turiner Grabtuch“,
München 1992 Der letzte Titel ist mit Vorsicht zu genießen, da er die These vertritt, die ich in diesem
Strang diskutiert habe, dass Jesus möglicherweise nicht tot war, als er in das Tuch/ins Grab gelegt wurde…!
Das Turiner Grabtuch ist echt, daran gibt es keinen Zweifel, denn der Abdruck ist nicht von Menschenhand
gemacht, zweifelsfrei keine Malerei. Außerdem 3-D fähig, wer hätte das damals herstellen können? Es
muss im Moment der Auferstehung eingebrannt worden sein, das Wundenblut ist logischerweise darunter. Die
C-14 Methode reagiert auf Verunreinigungen, außerdem ist diese Stelle nicht nur angefasst, sondern auch
geflickt worden, allerdings gechickt, so dass man es nicht auf den ersten Blick erkennen konnte. Um das
übrige Tuch zu schonen, hat man hat diese verschlissene Stelle gewählt, da durch die C-14 Methode das
zu untersuchende Tuch verascht, also verbrannt werden muss und damit unwiderbringlich verloren ist. Für
die C-14 Bestimmung ist das aber die schlechteste Voraussetzung. Der ermittelte mittelalterliche Wert
ist also ein Durchschnitts wert aus dem tatsächlichen Alter und der Flickung. Die Pollenanalyse beweist
aber, dass das Tuch zur Zeit Christi im Heiligen Land war. Es ist also eine Ikone Christi, dazu passt,
dass es mit dem Tuch von Manopello übereinstimmt. Wer kann, sollte hinfahren, denn niemand weiß, was
im Jahre 2025 los ist, wenn es wieder gezeigt werden soll.
#106 Brandenburgis 19:37:55 | Montag, 12. April 2010
@antipacell: Na ja, das geht ja aus euren postings hervor, daß ihr nicht einmal über die naturwissenschaftlichen
Kenntnisse verfügt, die zur Beurteilung derartiger Fragen unabdingbar sind. UNd es scheint ja wohl so,,
daß niemand von euch das pp. Grabtuch geshen, geschweige denn berührt hat.
@Domenico: Dennoch erscheint es mir, wie gesagt, merkwürdig, dass so viele der Wunden abgebildet sind.
Darunter auch die an der Oberseite des Körpers, wo bei einem Leichnam, d.h. ohne Herzschlag, ja kaum
noch Blutaustritt zu erwarten ist.
Antip. Bei keinem der vier Evangelisten ist die Rede davon, dass der Leichnam Jesu gewaschen worden ist!
Dennoch scheint mir, dass die Blutflecken im Tuch kaum allein mit schon vertrocknetem Blut erklärt werden
können… Der Tod Jesu ist zur sechsten Stunde eingetreten. Dies war also am Nachmittag. Bereits am Abend
musste der Leichnam beseitigt sein aus rituellen Gründen. Bedenkt man alle Einzelheiten: die Bitte um
Herausgabe der Leiche durch J.v.A., den Transport zum Grab, die Grablegung, die Grabverschliessung usw.
bestand wohl wirklich kaum eine Zeit zu gründlicher Leichenwäsche. Andererseits war die Leiche aber
auch noch nicht so alt, dass die wenige Stunden zuvor zugefügten Wundmale vollständig hätten austrocknen
können, sodass keine Spuren im Tuch zu finden gewesen wären.
@Domenico: Ich korrigiere mich! Bei keinem der vier Evangelisten ist die Rede davon, dass der Leichnam
Jesu gewaschen worden ist! Dennoch scheint mir, dass die Blutflecken im Tuch kaum allein mit schon vertrocknetem
Blut erklärt werden können…
Antipacelli Ich glaube kaum, dass Sie und ich beurteilen können, ob und wie [gründlich] der Leichnam
gewaschen wurde. Wie Sie wissen, sind die Aussagen der verschiedenen Evangelien dazu nicht einheitlich
und mglw. auch nicht gleichermassen zuverlässig. Welche Abdrücke auch nach einer solchen – vermutlich
wegen des enormen Zeitdruckes – nicht erfolgten Leichenwäsche im Tuch wahrscheinlich sind oder nicht,
darüber will ich nicht spekulieren. Die Echtheit des Tuches vertrete ich hier nicht ausdrücklich, aber
voreilige Urteile in Richtung Unechtheit auch nicht!
@Domenico T.: Das Tuch kann Ihrer Meinung nach also nicht echt sein! Der historische Jesus wurde bevor
er ins Grab gelegt wurde, – sicher nicht nur in einer „Katzenwäsche“! – gewaschen. Der Leichnam, den
das Turiner Tuch zeigt, kann wohl kaum gewaschen worden sein, da er Ihrer Meinung nach Spuren aus der
Zeit aufweist, da Jesus am Kreuz hing…
Antipacelli Stellen Sie sich nicht dümmer als Sie sind! Ich sprach natürlich von dem Fluss, der zuvor –
wie ich ja auch ausdrücklich schrieb – an dem hängenden Folteropfer eingetreten war. Diese Blutflecken
haben sich später dann im Tuch abgedrückt. Der Blutfluss weist ja im Falle der Stirnwunden nach unten.
Dies wäre nicht der Fall, wenn das Blut bei einem Liegenden ausgetreten wäre. Dann wäre das Blut eher
seitlich herabgeflossen!
@Domenico: Danke für die Bestätigung!!! Es handelt sich um keine Lachen, sondern um frische Blutflecken.
Gerade am Kopf im Bereich der Stirn geben die Flecken ja den Blutfluss weider, wie er zuvor eingetreten
ist, als die Stirn – unter dem Einfluss der Schmerzen – gerunzelt war… Frisches Blut bei einem Toten???
Blutfluss bei einem gewaschenen Leichnam???
Regina Auf die ARTE-Dokumentation hatte ich hingewiesen in der Nacht zu Ostersonntag und sie auch verlinkt.
Leider hält der Sender die Doku nicht mehr vor auf seiner Homepage. Da es sich bei der ARTE-Sendung aber
nur um die deutsch synchronisierte Fassung einer BBC-Produktion handelt, kann ich Sie auf meine Links
verweisen in diesem thread: 11. April 2010 13:03 [dieselbe Sendung in Englisch!] Antip.: Sehen Sie sich
mal die Fußsohlen, die Nagelwunden und den Kopf genauer an!!! Das habe ich längst getan. Es handelt
sich um keine Lachen, sondern um frische Blutflecken. Gerade am Kopf im Bereich der Stirn geben die Flecken
ja den Blutfluss weider, wie er zuvor eingetreten ist, als die Stirn – unter dem Einfluss der Schmerzen –
gerunzelt war…
@Domenico T.: Sehen Sie sich mal die Fußsohlen, die Nagelwunden und den Kopf genauer an!!! . Wir bewegen
uns i.ü. im rein hypothetischen Bereich der Echtheit des Tuches. Ich gehe von der Echtheit aus, für
die – wie gesagt – weitaus mehr spricht als für eine Fälschung.
Das Turiner Grabtuch Wen es interessiert: Zur Zeit läuft in KTV eine zweiteilige Sendung über dieses
Grabtuch. Noch die ganze Woche. Ich weiß nicht, wie aktuell diese Sendungen sind, interessant könnten
sie allemal sein. Am Ostersonntag gab es auch arte eine Dokumentation über das Tuch. Dort war am Ende
der Sendung der Ausblick auf neue Untersuchungen gegeben worden. Weiß da vielleicht jemand Bescheid?
REgina
@Domenico T.: Sind Sie sich da so sicher??? von regelrechten Blutlachen im Tuch kann eben keine Rede sein,
es handelt sich um Blutflecken Ohne dass das Herz Jesu noch geschlagen hätte, sind die doch vergleichsweise
großflächigen Blutspuren kaum zu erklären. Bekanntlich wurden Jesus am Kreuz auch diverse Flüssigkeiten
gereicht. Gut möglich, dass darunter auch narkotisierende waren…!
Antipacelli Nein, von regelrechten Blutlachen im Tuch kann eben keine Rede sein, es handelt sich um Blutflecken.
Dass die Römer sich vom Tode Jesu vergewissert haben, darf sicher angenommen werden. Für sie war diese
Hinrichtungsart alltägliches Geschäft. Daher glaube ich nicht daran, dass sie einen noch Lebenden vom
Kreuze abgehängt hätten. Hinzu kommt die lange Geisselung Jesu. Der im Tuch Abgebildte trägt Geisselungsspuren
über den gesamten Körper verteilt. Dabei deuten die Wunden auf Geisselinstrumente wie das Plumbatum
(mit Bleikugeln versehene Riemen). Solide Griffe hielten zwei oder drei Kordeln oder Lederriemen zusammen,
die am Ende mit Blei beschwert waren. In vielen Fällen erlagen Menschen schon allein dieser Folter. Als
Jesus ans Kreuz geheftet wurde, war sein Organismus bereits so fortgeschritten entkräftet, dass sein
Tod auch schneller eintreten konnte/musste.
@Vorposter @Ernst Schneider: Bekanntlich hat Pontius Pilatus im Falle Jesu die Genehmigung dazu erteilt.
@D. T.: Die Evangelien berichten, dass der „Leichnam“ Jesu gewaschen und einbalsamiert wurde. Woher also
das viele Blut im Tuch???
„Schwindel im Skriptorium“ Im Spiegel-Heft 29/1998 vom 13.07.1998 erschien ein Artikel über Reliquien.
Leider ist aufgrund solcher negativer Erfahrungen anzunehmen, dass es sich bei dem Turiner Grabtuch zumindest
um eine Verwechselung handelt. Der „Fromme Betrug“ wurde so reichlich praktiziert, dass es heute fast
nicht fassbar ist. Aber so sind wir nun mal, wir Homo sapiens, noch nahe dem Bonobo (Pan paniscus). Hier
ein Auszug: „Reliquienkult, erfundene Märtyrer, gefälschte Kaiserurkunden – fantasievolle Kleriker haben
im Mittelalter ein gigantisches Betrugswerk in Szene gesetzt … Auch kirchenintern – Stichwort: „Fromme
Fälschung“ – ging der Klerus großzügig mit der Wahrheit um. Im Mittelalter kursierten über 200 Papsterlasse
aus dem 1. und 2. Jahrhundert … Großer Beliebtheit erfreute sich auch die Erfindung von Märtyrergräbern.
Klöster, in deren Mauern prominente Gebeine lagen, genossen hohes Prestige. War kein Heiliger vorhanden,
wurde er mit Gallustinte herbeigezaubert … 1164 wurden die Gebeine der Heiligen Drei Könige nach Köln
überführt Ein Zertifikat bescheinigte ihre Echtheit. Turin beisaß ein Madonnenbild, angeblich vom Evangelisten
Lukas gemalt. Nürnbergs Klerus das Leibchen vom Jesuskind. Andere Abteien zeigten die Gesetzestafeln
Moses, Stücke von der Arche Noah oder Federn vom Engel Gabriel. Rom übertraf alle. Im Jahr 1905 wurde
der Reliquienschatz in der päpstlichen Hauskapelle Sancta Sanctorum geöffnet. Inhalt (unter anderem):
die Bundeslade und die Vorhaut Christi. Tief ist der Stu…
Aber nach damaligen römischem Recht War es unter Androhung der Todesstrafe verboten einen Gekreuzigten
eigenmächtig wieder abzunehmen. In der Regel liess man sie dort bis fast nichts mehr von ihnen übrig
war.
@Domenico Tuttisanti: Nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig sehen!!! Gesetzt den Fall, das Tuch ist
echt: dann handelt es sich bei den Blutflecken um frische Blutanhaftungen des Leichnahms, die sich im
Tuch abbilden und weniger um Blutfluss in das Tuch. Nein, eben nicht! Dafür sind die „Blutlachen“ viel
zu groß! Es war höchste Eile geboten, den Leichnahm so schnell wie möglich zu bestatten/ zu „beseitigen“.
Wahrscheinlich waren auch die Römer damit einverstanden, den „Stein des Anstosses“ so schnell wie möglich
und noch vor dem Paschafest entfernen zu lassen. Richtig! Und da Jesus weder übermäßig lange am Kreuz
hing noch seine Gebeine wie bei den anderen beiden Gekreuzigten zerschlagen wurden, besteht durchaus die
Wahrscheinlichkeit, dass er, als er in das Grab gelegt wurde, noch nicht tot war!
Antipacelli Gesetzt den Fall, das Tuch ist echt: dann handelt es sich bei den Blutflecken um frische Blutanhaftungen
des Leichnahms, die sich im Tuch abbilden und weniger um Blutfluss in das Tuch. Man muss bei der ganzen
Angelegenheit bedenken, dass die nahende Pascha-Feier der Juden jede aufwendige Leichenwäsche und Ähnliches
verbot. Es war höchste Eile geboten, den Leichnahm so schnell wie möglich zu bestatten/ zu „beseitigen“.
Wahrscheinlich waren auch die Römer damit einverstanden, den „Stein des Anstosses“ so schnell wie möglich
und noch vor dem Paschafest entfernen zu lassen. Unter diesem Umständen ist auf dem Tuch wirklich nur
ein Leichnahm zu sehen. Wer darin „mehr“ sieht, sieht bereits mit den Augen des Glaubens. Dies ist natürlich
erlaubt, ja es für den Gläubigen sogar unvermeidlich…
@Domenico Tuttisanti: Hat das Turiner Grabtuch theologische Relevanz? Selbst wenn man das Abbild für
ein echtes Abbild des historischen Jesus aus Nazareth halten müsste, wären die Glaubensfragen, die sich
mit dieser historischen Figur verbinden ja weiterhin offen. Das Grabtuch von Turin als Zeugnis für das
Leiden und die Auferstehung Jesu Christi hat eine enorme theologische Relevanz, die aber von den allermeisten –
dem Halachajudentum hörigen, modernistischen – Fachtheologen (insbes. für Neues Testament und Dogmatik)
bislang weitgehend ignoriert wurde. So dürfte z.B. die Frage, ob Jesus tatsächlich tot war, als er in
das Tuch/ins Grab gelegt wurde (Tote bluten nicht!), von nicht geringer Bedeutung für das Verständnis
auch seiner Auferstehung sein…
#79 engelhardt † 14:04:31 | Montag, 12. April 2010
Reliquie Es geht hier aber nicht um irgendeine Reliquie, sondern Jesus Christus! Erstens handelt es sich
ganz offiziell nicht um eine Reliquie, sondern eine Ikone, zweitens handelt es sich bestenfalls um ein
Bild von Jesus, nicht Jesus selbst, drittens: warum wird um „echte“ Jesus-Reliquien eigentlich nicht so
ein Wirbel gemacht?
Bimbam – ein Götzenanbeter! Wenn irgend jemand die linke Sandale des Heiligen Franziskus anbeten würde
und es bewiesen wäre, daß es wirklich seine sei, dann hätte ich damit keine theologischen Probleme
Anbetung (adoratio) gebührt nach katholischer Lehre allein Gott! Nichts Geschöpfliches, auch kein Heiliger
darf demanch „angebetet“ werden. Heilige werden in der Kirche angerufen, aber nicht angebetet. Dass Sie
eine Sandale des Hl. Franziskus anbeten könnten, disqualifiziert Sie gerade in theologischer Hinsicht
vollkommen: als einen Götzenanbeter! Bei dem Tuch geht es um ein historisches Artefakt (Leinengewebe
mit Baumwollanteil) ungewissen Alters und fraglicher Herkunft mit einem Abbild eines Geschundenen, das
erst mit neuesten Techniken (u.a. Fotografie) plastische und realistische Qualitäten gewinnt. Das Zustandekommen
dieses Bildes ist bis heute nicht geklärt. Theologie kann zur Klärung dieser Frage unmittelbar gar nichts
beitragen. Selbst wenn man das Abbild für ein echtes Abbild des historischen Jesus aus Nazareth halten
müsste, wären die Glaubensfragen, die sich mit dieser historischen Figur verbinden ja weiterhin offen.
Ein sowohl gedanklich wie theologisch sehr schwacher Beitrag von Ihnen!
Für domenico tuttisanti Sie winden sich wie eine Schlange. Was für Sie vernünftige Argumente sind –
geschenkt! Mit Theologie haben archäologische Beurteilungsfragen jedoch dann etwas zu tun, wenn der archäologische
Gegenstand angeblich „Reste“ keines Geringeren als des Auferstandenen zeigen soll. Wenn irgend jemand
die linke Sandale des Heiligen Franziskus anbeten würde und es bewiesen wäre, daß es wirklich seine
sei, dann hätte ich damit keine theologischen Probleme, genausowenig, wie wenn jemand einen angeblichen
Splitter vom Kreuz Jesu anbetet. Denn dann wären diese Gegenstände mit einem Fluidum behaftet, das in
der Tat ein Verehrungssubstitut für seinen heiligen Träger sein könnte. Und wenn einer eine Sprosse
von Jacobs Himmelsleiter anbetet, dann soll er es von mir aus auch tun, wobei ich damit schon eher Probleme
hätte. Es geht hier aber nicht um irgendeine Reliquie, sondern Jesus Christus! Daß Sie dann auch noch
die Medien zu Kronzeugen machen, die selbst nach Ihren Maßstäben tagtäglich Lügen verbreiten, erstaunt
mich aber jetzt auch nicht mehr wirklich. Wenn für Sie die Frage der Auferstehung keine theologischen
impliziert, dann sollten sie wirklich in die Synagoge Satans wechseln, wenn sie denn nicht schon dort
Ihr Heil suchen. Oder um es mit Goethes Mephisto zu sagen: „Den Teufel merkt das Völkchen nicht, selbst
wenn er es beim Kragen hätte.“ Oder wollen Sie sich einfach um meine ganz einfache Frage herumdrücken,
welche die zentrale Glaubenswahrheit Christi berührt? Ich warte…
Bimbambimbambimbambim … Ich habe ja auch schon versucht, vernünftige Argumente zu bringen, sogar theologische,
aber da kneifen sie natürlich sofort. Sie haben sich darauf festgelegt, das Tuch sei nicht echt. Dies
wäre natürlich eine diskutable Position. Aber Sie hatten – wie der glücklicherweise dokumentierte Verlauf
der Diskussion zeigt – weder „vernünftige“ noch „theologische“ Argumente für diese Ihre Position anführen
können. Mit „Theologie“ haben archäologische Beurteilungsfragen gar nichts zu tun. Theologische Argumente
gegen die Echtheit einer Reliquie können also von vorneherein nur Humbug sein (wie natürlich auch theologische
Argumente für sie !). Vernunftfragen werden durch das Tuch auch nicht aufgeworfen. Es handelt sich um
Tatsachenbeurteilungen mithilfe naturwissenschaftlicher Methoden. Mit anderen Worten: es kann sehr wohl
„Gläubige“ geben, die das Tuch für nicht echt halten und „Ungläubige“, die seine Echtheit nicht ausschliessen
wollen. Interessant ist jedenfalls, dass zahlreiche Medien in jüngster Zeit die neuere Entwicklung in
der Diskussion rezipieren und die Echtheit wieder für sehr diskutabel halten: dazu zählen auch solche
nicht gerade als lammfromm bekannte Medien wie: SPIEGEL, STERN, ARTE-TV, BBC …
Für engelhardt Und wenn Du mit Engelszungen reden würdest, sie wollen Dich kreuzigen. Ich habe ja auch
schon versucht, vernünftige Argumente zu bringen, sogar theologische, aber da kneifen sie natürlich
sofort. Das Tuch ist für sie wie so eine Art Selbsthypnose, denn sie können nicht aus ihrer Vernunft
heraus an Christus glauben, sondern nur aus ihrem trivialmateriellen Wunderglauben heraus und dazu brauchen
sie eben ihre Selbstsuggestionen und fürchten nichts mehr, als daß man sie ihnen nimmt. Und wehe wenn,
dann geht sofort eine Schimpfkanonade los und manche hier würden, wenn sie könnten, uns auf dem Scheiterhaufen
verbrennen, so wütend werden sie. Aber auf meine ganz einfache Frage, ob Christus vollständig auferstanden
ist oder nicht, haben sie keine Antwort, denn wenn er vollständig auferstanden ist, dann kann das Tuch
unmöglich authentisch sein. Diese Tuchanbeter leugnen also die Auferstehung Christi, nicht mehr und nicht
weniger – und damit die zentrale Glaubenswahrheit der Christenheit überhaupt.
#65 engelhardt † 11:10:01 | Montag, 12. April 2010
Fakten und Quellen Der einizge, der bisher Fakten und dazugehoerige Quellen praesentiert habe, bin ich.
Von euch: unbelegte Behauptungen. Viel Spass noch.
#63 engelhardt † 11:02:13 | Montag, 12. April 2010
Wissenschaft Wie gesagt, ihr wollt nicht wissenschaftlich argumentieren. Die Faktenlage ist eindeutig.
Wenn ihr sie wissenschaftlich widerlegen koennt, bzw. wissenschaftliche Belege fuer eure Behauptungen
liefern koennt (und mit „wissenschaftlich“ ist nicht gemeint: „pseudo- bzw. populaerwissenschaftliche
Veroeffentlichungen“), koenne wir ja weiter diskutieren. Bis dahin macht es keinen Sinn auf unbelegte
Behauptungen und ad-hoc Argumente einzugehen
@engelhardt: Und was ist mit den Abbildern der Münzen auf den Augenlidern??? Besorgen Sie sich einschlägige
Literatur! Es gibt nicht wenige Bücher, in denen Sie die entsprechenden Bilder finden können. (Kann
Ihnen gern einige Titel nennen!) Die Münzen und auch die Buchstaben darauf sind klar zu erkennen! Und
was ist mit den Pollen? Wollen Sie etwa die von „Angel Heart“ bereits vorgebrachten, verlogenen Scheinargumente
wiederholen???
engelhardt Bevor Sie sich hier weiter blamieren – das war ein Ölgemälde und das Gemälde wurde mit dem
Finger verwischt – das war nämlich die Art von Leonardo. Doch auf einem Gewebe kann man eine Farbe nicht
verwischen, weil das Gewebe dies nicht erlaubt – es müsste nämlich dickschichtig aufgetragen werden,
um die Farbe verwischen zu können. Es sind KEINE Farbpigmente zu erkennen und deshalb ist es reine Energie,
welche diesen Abdruck erzeugt hat – GOTTESENERGIE.
#60 engelhardt † 10:35:55 | Montag, 12. April 2010
Pinselstriche Auf dem Tuch sind keine Pinselstriche erkennbar (wie sie für ein Gemälde typisch wären).
Schon mal das Gemaelde „Johannes der Taeufer“ von da Vinci gesehen? Da sind auch keine Pinselstriche zu
erkennen und Kunsthistoriker raetseln bis heute, wie es gemalt wurde. Allerdings behauptet niemand, es
wurde auf magische Weise erschaffen. Eure Argumentation laeuft in’s Leere: es gibt eindeutige, wissenschaftliche,
Erkenntnisse, die das Tuch ins Mittelalter datieren und als Gemaelde entlarven. Ihr koennt argumentieren
so lange ihr wollt, aber so lange diese Erkenntnisse nicht mit wissenschaftlichen Methoden widerlegt sind,
ist alles andere reine Spekulation und Phantasterei.
@engelhardt: Ihre Argumentation steht auf äußerst wackligen Beinen!!! selbst wenn man nicht genau wuesste,
wie das Bild gemalt wurde, ist das kein Beleg fuer eine uebernatuerliche Entstehung Kein Künstler würde
es je schaffen oder geschafft haben, auf ein Leinentuch ein Negativbild zu malen ohne dabei Farbspuren
in einer nachweisbaren Größe zu hinterlassen. Man weiss ja auch nicht genau, wie die Pyramiden gebaut
wurden, aber kein Wissenschaftler behauptet, sie waeren von Aliens errichtet worden. Die Pyramiden können
auch von – damals noch lebenden – Riesen erbaut worden sein. Die Faehigkeit, eindeutige Belege zu ignorieren
und sogar zu behaupten, sie wuerden nicht existieren, ist wirklich bemerkenswert. Da kann ich Ihnen nur
zustimmen. Allerdings im Hinblick auf Sie und Ihresgleichen!!! o^/
Keine Farbpigmente: Die mikroskopische Untersuchung: Auf dem Tuch sind keine Pinselstriche erkennbar (wie
sie für ein Gemälde typisch wären). Es konnten auch keine Farbpigmente von Malerfarben entdeckt werden.
Das Bild hat keine Umrisslinien (wie ein Gemälde). In der unmittelbaren Nähe der Brandflecken ist die
blasse Farbe des Bildes unverändert. Das Bild ist also gegen Hitze stabil. Die Verfärbung der Fasern
des Tuches, die in ihrer Gesamtheit das Punktraster des Bildes ergeben, ist nur leicht und an der Oberfläche
der Fasern. An keiner Stelle ist die Verfärbung in die Vertiefungen des Gewebes eingedrungen. Sobald
sich der Faden entsprechend des Webmusters abwärts neigt, verschwindet die Verfärbung. Die Färbung
des Tuches betrifft nur die Oberseiten der obersten Fasern. Wenn man die Fasern mit einem dicken Haarzopf
vergleicht, sind nur die zehn äußersten Haare gefärbt. Sogar an Stellen, die mit dem bloßen Auge dunkler
erschienen – Augenbrauen, Nase usw. – drang die Färbung nicht tiefer ein. Die größere Dunkelfärbung
entsteht nicht dadurch, dass die einzelnen Fasern dunkeler sind, sonder dass die Dichte der gefärbten
Fasern höher ist. Alle gefärbten Fasern haben die gleiche blasse Sepiafarbe. (Sepia ist der schwarzbraune
Farbstoff, der aus dem Tintenbeutel des Gemeinen Tintenfisches = Sepia hergestellt wird und zum Schattieren
von Zeichnungen verwendet wird). An keiner Stelle trat die Verfärbung von einer gefärbten auf eine nicht
gefärbte Nachbarfaser über.
#57 engelhardt † 10:20:03 | Montag, 12. April 2010
Farbpigmente www.mcri.org/…latest-shroud-update Farbpigmente sind eindeutig als Bestandteile des Bildes
identifiziert worden. Antipacelli: selbst wenn man nicht genau wuesste, wie das Bild gemalt wurde, ist
das kein Beleg fuer eine uebernatuerliche Entstehung. Man weiss ja auch nicht genau, wie die Pyramiden
gebaut wurden, aber kein Wissenschaftler behauptet, sie waeren von Aliens errichtet worden. Die Faehigkeit,
eindeutige Belege zu ignorieren und sogar zu behaupten, sie wuerden nicht existieren, ist wirklich bemerkenswert.
@engelhardt (= Angel Heart?) Das Bild wurde durch mikroskopische Untersuchungen als Gemaelde identifiziert
Noch einmal: Welcher menschliche Künstler hätte das denn in dieser Plastizität – und dann auch noch
als photographisches Negativ! – fertiggebracht?
#54 engelhardt † 10:08:01 | Montag, 12. April 2010
Wissenschaft Um die Diskussion rational werden zu lassen: Das Bild wurde durch mikroskopische Untersuchungen
als Gemaelde identifiziert: www.mcri.org/…/the-shroud-of-turin Diese Untersuchungsergebnise werden zwar
von Tuch-Glaubigen bestritten, sind allerdings bis heute nicht widerlegt worden.
Hallo Angel, Geschichten von sprechenden Tieren sind wahr, auch wenn selbstverstänlich Gläubige wissen,
dass Tiere nicht sprechen können. Nemen Sie den Propheten Bileam auf seinem Esel, der nicht mehr weiter
geht, onwohl Bileam ihn schlägt, weil der Todesegel im Weg steht und der Esel sagt Bileam, weshalb er
nicht mehr weitergeht. Eine absolut wahre Geschichte. Mein Esel „Leib“ wollte seit Dezember nicht mehr
gehen. Dieser Esel hat mir klar gesagt: Schlag mich nicht weiter. Wenn ich weiter gehe, wird Dich der
Todeengel von deinem Esel runterholen. Ich kann meinen Leib misshandeln, aber irgendwann wird er mir deutlich
sagen: Bis hierher und nicht weiter! Sprechende Tiere in der Bibel sind wahr bzw. enthalten eine Wahrheit.
Das kann jeder Mensch der in Sprachbildern denken kann erkennen. Wer nur ein wenig in der Literatur bewandert
ist weiß, dass Menschen die von sprechenden Tieren reden nicht notgedrungen wirr oder ignorant sein müssen.
@A. H.: Es besteht große Einigkeit unter den Wissenschaftlern, dass das Bild nicht gemalt sein kann dass
das Tuch aus dem Mittelalter stammt und dass das Bild gemalt ist Welcher menschliche Künstler hätte
das denn in dieser Plastizität – und dann auch noch als photographisches Negativ! – fertiggebracht? Das,
was Sie mir als Lügen vorhalten, sind nicht widerlegbare Tatsachen. Das, was Sie und ihre antichristlichen
Pseudo-Wissenschaftler behaupten, sind die Lügen!!!
das Turiner Grabtuch ist echt und DAS hat die Wissenschaft bewiesen. Die Pollenanalyse ist Stumpfsinn,
denn natürlich hat das Tuch auch im Mittelalter Pollen abbekommen. Nonnen haben das Tuch geflickt und
dabei sind Pollen auf das Tuch gelangt. DAS TURINER GRABTUCH ist echt und darauf sehen wir die Abbildung
des GOTTESSOHNES, der für uns gestorben ist. Ihre Vorwürfe an uns Gläubige sind lächerlich und entbehren
jeder Grundlage.
das Turiner Grabtuch ist keine Fäschung und DAS hat die Wissenschaft bereits BEWIESEN ! Aber den Satansdienern
genügt dieser wissenschaftliche Beweis der Echtheit eben nicht.
FranzvPaul wie er leibt und lebt: Mensch, da geht es nicht um Christus sondern um eine Reliquie! Wie sehr
stört es wohl auch Sie, dass sich Christus für uns durch seine göttliche Energie abgebildet hat und
nein dies ist nicht nur eine Reliquie, sondern es ist das Abbild des LEBENDIGEN GOTTES ! Auch wenn es
Ihnen noch so sehr gegen den Strich geht. Schon alleine die Existenz dieses Gottesbeweises ist den Dummen
ein Dorn im Auge – und das Beste ist, die wissen nicht mal WARUM es sie so stört – Besessenheit eben!
@Paulaner: Sowohl als auch!!! Da extrem viel mehr für die Echtheit des Grabtuchs als gegen sie spricht,
gebührt ihm eine ähnliche große Ehrfurcht wie dem göttlichen Heiland selbst!!! o^/
die Goldengelin, wie sie leibt und lebt Goldengel: Angel Heart Was treibt Sie dazu an, sich gegen den
Gottessohn zu stellen? Mensch, da geht es nicht um Christus sondern um eine Reliquie!
@A. H.: Haben Sie uns eine Erklärung dafür, wie das Bild auf das Tuch gekommen ist??? Das konnte uns
bisher noch keiner der supergescheiten „Wissenschaftler“ erklären. Vermutlich wird das auch immer so
bleiben, weil – das Turiner Tuch das Grabtuch Christi ist, welches – sein Leiden und seine Auferstehung,
genau so, wie es in den heiligen Evangelien berichtet ist, beweist!!! Vermutlich haben Sie sich noch zu
wenig mit den Tatsachen an und um das Grabtuch beschäftigt. Sonst wüssten Sie, a) dass darauf eine Vielzahl
von Pollen gefunden wurden, die von Pflanzen stammen, die es nur in Palästina gibt, b) dass das Leinen
in einer für den antiken Orient typischen Art gewoben ist, c) auf den Augenlidern des Abgebildeten die
Abbilder von Münzen mit der Aufschrift „Pontius Pilatus“ zu sehen sind. Noch Fragen???
Wenn etwas im Konjunktiv geschrieben wurde, sollte kreuz.net das auch so stehen lassen!!! Auch Adolf hatte
Appetit Was soll denn das schon wieder? Etwa Appetit auf das Turiner Grabtuch? Geht’s noch geschmackloser??
Aber in das in England und den USA seit über 100 Jahren fleißig gepflegte Feindbild von den deutschen
Barbaren, später von Hitler als Menschenfresser, oder zum Menschenbild der Halachajuden, wonach nur Jüdlinge
als Menschen angesehen werden, würde es ja ganz gut passen…! Hitler wollte das Tuch rauben Gibt es
dafür Beweise? Wohl kaum! Was hätte denn seine Absicht dabei sein sollen? Allenfalls doch die, diese
größte Reliquie der Christenheit vor der Bombardierung durch die von Juden aufgestachelten und verführten
Amis und Engländer zu schützen! Ähnlich wie die deutsche Wehrmacht auch den Schutz von Monte Cassino
angeboten hatte, was vom Jüdling Pacelli („Papst Pius XII.“) allerdings abgelehnt wurde! „Warum nur?“
sollte sich jeder Katholik fragen. o^/
Kastelic Ob Jesus mit oder ohne Praeputium auferstanden ist, ob er Blut oder Hautpartikel zurückgelassen
hat, spielt für Gläubige keine Rolle. Diese Fragen interessieren nur Zweifler und Kritiker. Auch die
Frage, ob Gott sein Antlitz offenbart, stellt sich gläubigen Katholiken nicht. Sie mißverstehen da was.
Den Gläubigen interessiert ALLES was mit dem Grabtuch zu tun hat – denn es ist eine Kostbarkeit für
uns. Und in das Gesicht Christi schauen zu können bedeutet für uns Christen SEHR VIEL. Das liegt jedoch
nicht an der Forderung nach Beweisen – denn der wahre Christ, weiß und spürt die WAHRHFAFTIGKEIT dieses
Tuches – es hat auch etwas mit LIEBE zu Christus zu tun, die wir Gläubige für ihn empfinden. Es ist
auch ein Unterschied, ob man das Grabtuch Christi verehrt oder eine Reliquie eines Menschen, denn nicht
alle Gläubigen sind so heiligenvernarrt. Sie machen den Fehler, wie alle, Katholiken in einen Topf zu
werfen. Dieses Tuch ist wahrhaft das Leichentuch Christi und eingebrannt hat sich darin das WUNDER DER
AUFERSTEHUNG !
@Bimbam: Wie lange kennst du Tuttisanti (Pünktchen)? Wie ich Tuttisanti verstehe, und ich lese seine/ihre
Beiträge seit Jahren, denkt er/sie zuerst einmal politisch. Und es ist ihm/ihr sehr daran gelegen, dass
das Tuch als das gesehen wird, was es vielen zu sein scheint. Die religionsphilosophischen Konsequenzen
spielen da nur eine untergeordnete Rolle. Ob Jesus mit oder ohne Praeputium auferstanden ist, ob er Blut
oder Hautpartikel zurückgelassen hat, spielt für Gläubige keine Rolle. Diese Fragen interessieren nur
Zweifler und Kritiker. Auch die Frage, ob Gott sein Antlitz offenbart, stellt sich gläubigen Katholiken
nicht. Das Gebot „Du sollst dir kein Gottesbild machen“ ist für Katholiken obsolet. Die Marien-, Heiligen-
und Seligenverehrung schrammt seit jeher am Götzenkult haarscharf entlang. Die Wundergläubigkeit und
die Reliquienvermarktung ist immer noch hochaktuell, ganz so, als gäbe es keine Alphabetisierung und
keine Exegese. Aber Tuttisanti ist keiner dieser kreuz.net-Dumpfbacken. Warum er/sie hier noch schreibt,
weiß der Kuckuck. PS: Der historische Pilatus, soweit wir von ihm wissen, hat mit deiner Reflexion wenig
zu tun. Die Evangelisten schrieben Glaubenszeugnisse und keine historischen Berichte.
Für Domenico tuttisanti Als Sophist sind sie wirklich bemerkenswert. Mir ist, wie sie vielleicht bemerkt
haben, durchaus aufgefallen, daß sie sich darauf festgelegt haben, sich nicht festzulegen. Das können
sie ja eben auch nicht, weil sie eben auch nicht dran glauben. Nur diese Möglichkeit bleibt. Sonst hätten
Sie sich ja festgelegt. Sie sind doch wohl nicht zu klug für die Logik? Offenbar nehmen sie die Debatte
auch nicht nur zur Kenntnis, sondern beteiligen sich, wie man sieht, munter dran bis zu dem Punkt, wo
sie sich in die Ecke argumentiert haben. Auf die Wahrheit kann man sich auch nicht festlegen, man kann
nur in ihr sein oder eben nicht, wenn man sie einmal erkannt hat, wie uns das Beispiel Pontius Pilaus
lehrt. Sie haben sie erkannt, weil sie sich nicht auf „echt“ festgelegt haben, genausowenig wie Pilatus
auf „schuldig“ und verleugnen sie und damit offenbaren Sie sich selbst als nicht authentisch gegenüber
der Wahrheit, wie Pilatus, und lassen sie durch diesen Götzenkult kreuzigen wie Pilatus Jesus, der von
sich sagte: Ich bin der Weg, die WAHRHEIT und das Leben. Die Radiokarbon-Datierung spielt gar keine Rolle.
Das lenkt nur vom theologischen Aspekt ab, der hier letztlich für die Authentizität entscheidend ist.
Meine Erklärung der Blutspur haben Sie schon verstanden, also lassen wir das Geplänkel auf einer Nebenbaustelle!
Nun mal Butter bei die Fische! – Ist Jesus nun vollständig auferstanden oder nicht?
Bimbambimbambimbambim … Ich habe keine ErklärungsNÖTE, nur weil ich das Tuch nicht für authentisch
halte, ich habe allenfalls Fragen, aber ich bin da wohl gelassener als Sie Es verhält sich genau andersherum!
Während Sie sich auf „nicht authentisch“ festgelegt haben und sich nun in Ihren Erklärungsversuchen
verheddern, hatte ich mich überhaupt nicht festgelegt! Weder für „echt“ noch für „unecht“. Ich nehme
nur zur Kenntnis, dass die Debatte inzwischen wieder offen ist, nachdem sich die Radiokarbon-Datierung
aus dem Jahre 1988 als nicht valide erwiesen hat! Wie Sie das Echtblut quasi-„fotografisch“ ins Tuch bringen,
haben Sie z.B. noch nicht einmal ansatzweise erklärt. Wir sind sehr gespannt auf Ihre Darlegungen. Anders
als Sie bleibe ich in dieser Frage undogmatisch. Wie schon gesagt – das Tuch ist keine Glaubensfrage!
Für Sie ist es aber eine Galubensfrage – denn Sie haben sich ja bereits festgelegt ohne evidente Gründe
und Erklärungen!
für Domenico tuttisanti Ihre Fragen befriedigend beantworten? Bevor ich das glauben würde, glaubte ich
eher an das Grabtuch! o^/ Ihre Sophismen hauen auch den stärksten Rabulisten um. Schiffe befuhren das
ganze Mittelmeer und in vielen Häfen wurden Waren umgeschlagen, wieso soll es da nicht möglich gewesen
sein, daß Pollen aus Kleinasien mit transportiert wurden? Bekanntlich haben die Römer nicht nur in einer
Art und Weise gekreuzigt und der Isenheimer Altar stellt eine Möglichkeit dar und zwar anatomisch korrekt.
Wieso sind die Blutflüsse beim Isenheimer Altar falsch dargestellt? Über Ihren Kenntnisstand der Renaissance
lege ich den Mantel der Barmherzigkeit. Und woher wissen Sie, wie Jesus überhaupt gekreuzigt wurde? Waren
Sie dabei? Die Bibel gibt darüber keine Auskunft und der Rest sind Hypothesen. Wie echtes Blut bei der
Fabrikation einer Reliquie auf ein Tuch gelangt? Muß ich das erklären? Glauben Sie auch im Ernst, daß
bei Jesu Grablege der Leichnahm nicht gewaschen wurde, bevor er ins Leichentuch eingehüllt wurde? Das
war rituell so üblich. Leichnahme bluten auch nicht. Also allein die Blutspuren am Tuch sind schon verräterisch.
Ich habe keine ErklärungsNÖTE, nur weil ich das Tuch nicht für authentisch halte, ich habe allenfalls
Fragen, aber ich bin da wohl gelassener als Sie. Es mag für Sie und für mich keine Glaubensfrage sein,
aber für Leute, die das Tuch für echt halten, ändern sich schon manche Glaubensartikel. Ist Christus
vollständig auferstanden, oder hat er Materie hinterlassen…
die plausibelste erklärung ist, dass das negativ doch das auferstehungsgeschehen (eine art „strahlung“)
ins gewebe „gebrannt“ wurde. das evangelium spricht von einem leuchtenden verherrlichtem leib
Daher, Herr Bimbam, auch die vielen erhaltenen Werke der Renaissance-Früh-Photographie: „Ich habe ja
auch nicht einmal über eine künstlerische Darstellung gesprochen, sondern von einer Art frühester Photographie,
was natürlich auch die minutiöse Abbildung der Blutströme erklären könnte.“ – Zitat. Sie trauen Ihren
Vorfahren ja alles zu. Selbst das Unmögliche, das waren Strolche, gell. Und nein: „In Experimenten haben
jedenfalls Forscher das Tuch mit den technischen Mitteln des 15. Jh. nachbilden können“ – Zitat. Konnten
sie bisher nicht. Sie haben es versucht und publikumstaugliche Ergebnisse erziehlt. Nicht mehr.
Clever, diese Turiner Warum soll man so ein Tuch nicht bestaunen? Es ist tatsächlich alt und man hüte
sich, das Geheimnis zu lüften. Fragen sind besser als verifizierte Antworten, sie bringen Geld in die
Touristikkasse, warum also nicht. Turin ist eine Reise wert. Wer so etwas für seinen Glauben braucht,
die/der hat etwas mit den +netten gemein: die brauchen auch immer einen Anlass, um ihren geistigen Führer
in der Überschrift die Ehre zu erweisen. Die brauchen das auch – für ihren Glauben.
Bimbam – in allen Punkten widerlegt! Wie man sieht, können Sie die Fragen nicht befriedigend beantworten!
Durch Handelsströme kommen keine Pollen aus dem Nahen Osten in ein Tuch, das in Südfrankreich oder Italien
gewebt wurde. Sonst fänden sie sich nämlich in gleicher Zahl auch in anderen Tüchern mit derselben
Herkunft, was jedoch nicht der Fall ist. Die zeitgenössischen künstlerischen Darstellungen spiegeln
weder in ihrer Gesamtheit noch und in Einzelfällen den im Grabtuch vorfindlichen Grad an anatomischer/archäologischer
Korrektheit. Das gilt insbesondere auch für die von Ihnen erwähnte Kreuzigungstafel des Isenheimer Altares,
der die Nagelwunden im Handteller ansiedelt, nicht im Gelenkbereich der Hände (s. hier de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Ma…!)
Sowohl im Beispiel von Grünewald wie auch in der Kreuzigung des flämischen Malers van Dyck, der als
einer der ersten im 17. Jh. (!) die Nägel bei den Handgelenken ansiedelt, sind jedoch die Blutflüsse
anatomisch und physikalisch falsch dargestellt. Dies alles unterstreicht noch einmal wie unwahrscheinlich
der Kenntnisstand eines „Fälschers“ aus dem 15. / 16. Jh.s von Ihnen überstrapaziert wird. Wie nun echtes
Blut quasi-fotographisch ins Tuch kommt, haben Sie übrigens auch noch nicht erklärt. Kurzum: Sie haben
mehr Erklärungsnöte als jemand, der das Tuch möglicherweise für echt hält! Eine Glaubensfrage ist
das Tuch in gar keinem Fall, weil selbst im Falle der Echtheit ja kein einziger Glaubensartikel sich in
etwas anderes verwandelt.
für Domenico tuttisanti Ich glaube kaum, daß Sie sich mit dem Wissensstand des 15. und 16. Jh. so gut
auskennen. Das mit den Pollen habe ich Ihnen ja bereits erklärt. Vielleicht beschäftigen Sie sich da
mal mit den Handelsströmen in der Renaissance. Was die Positionen der Nagelungen betrifft, werfen Sie
doch mal einen Blick auf den Isenheimer Altar von Grünwald. Die anatomischen Kenntnisse damals waren
also bereits beträchtlich, wie auch das Wissen über die römische Art der Kreuzigung. Ich habe ja auch
nicht einmal über eine künstlerische Darstellung gesprochen, sondern von einer Art frühester Photographie,
was natürlich auch die minutiöse Abbildung der Blutströme erklären könnte. Was Sie da noch alles
drin sehen und hineininterpretieren, bleibt natürlich Ihnen überlassen, aber Ihre Wahrheiten sind ja
noch keine Glaubenswahrheiten. Die beginnen nämlich erst dort, wo man an die Grenze von natürlicher
und übernatürlicher Wahrheit stößt. An diese Grenze aber gelangen die Leichtgläubigen kaum, sondern
nur die, welche mit der Wahrheit ringen. Im Übrigen werfe ich deshalb lieber Fragen auf, als selbstgewisse
Antworten zu liefern. Ich kann dieses Grabtuch sicher nicht letztgültig erklären, wie Sie es tun, ohne
mir überhaupt Fragen zu stellen. Dazu ist mir das Heilige zu heilig. Das Heilige in der Anbetung von
Reliquien erkennen zu wollen, überlasse ich dem Götzenkult.
Bimbam Wenn es sich nur um ein Artefakt (z.B. eine Art Fotografie) aus dem 15. und 16. Jh. handelte, dann
hätten Sie das Problem, dass zu viele anatomische und archäologische Wissensbestände von heute sich
darin fänden, die mit dem Wissensstand des 15. und 16. Jh.s nicht übereinstimmen. Das betrifft z.B.
die Position der Nagelwunden in Höhe der Handgelenke, die Abdrücke der Geisselungen (röm. Geisselwerkzeuge,
deren eigenartige metallene Enden sich in den Wunden abbilden), der sich infolge der Nagelung nach innen
biegende Daumen, der im Grabtuch tatsächlich fehlt, von den Pollen noch gar nicht zu reden … Auch der
Blutfluss im Bereich der Stirn und anderswo ist in unwahrscheinlichem Masse anatomisch und physakilisch
korrekt im Vergleich zu künstlerischen Darstellungen aus dem 15. und 16. Jh. Das bedeutet: Sie bevorzugen
eine Erklärung, die tatsächlich mehr Fragen aufwirft als beantwortet!
für LM am Fliegenfänger Froh zu sein, bedarf es wenig… Ich überlasse Ihnen gerne ihre diabolischen
Schubladen, in die sie die Leute stecken, die nicht jeden Unsinn glauben. Ernsthafte Wissenschaft arbeitet
mit Ausschlußverfahren. Ich rede ja auch nicht von Übernatürlichem, sondern von Experimenten, die bewiesen
haben, daß man dieses Tuch auch im 15. Jh. hätte fabrizieren können. DAS zumindestens wurde bewiesen!
Das übernatürliche Geschehen in der Messe bedarf meines Wissens jedenfalls keiner Materialisierungen
dergestalt, daß da irgend etwas Unnatürliches geschieht und sich Jesus da plötzlich in der Oblate zeigt
oder im Meßwein erscheint, sondern daß er in seiner Wesenheit unmittelbar anwesend ist, oder wenn sie
so wollen, übernatürlich in seiner göttlichen Substanz. Gottes Gesetze und die Naturgesetze sind nicht
verschieden, so viel ich weiß. Wunder bedürfen nicht der Aushebelung der Naturgesetze, sondern der inneren
Aufmerksamkeit für das Heilige.
der heilige bimbam – und was leute so alles glauben nein jesus kann es demnach unmöglich sein aber da
vinci beim fotographieren schon … a la: wenns nicht der katholischen wahrheit entspricht kann man jede
abstruse theorie bejahen, sei sie auch noch so absonderlich und das supernaturelle wird vom zeitgeisttrottel
ja auch nur in der esoterik und new age anerkannt – aber dass übernatürliches in der hl messe geschieht
leugnet der unwissende. abgesehen davon dass jegliche menschliche interaktion mit dem übernatürlichen
ausserhalb der kath lehre diabolisch ist. – ein fliegenfänger satans für die dummen
für Domenico tuttisanti Ich würde Ihnen das ja gerne erklären, aber jedes vernünftige Argument wird
ja hier eh gleich von der Kreuznet-Inquisition – pardon – Redaktion gesperrt. Sind wohl zu geschäftsschädigend
für den Reliquienhandel. Ich versuchs trotzdem mal: Daß dieses Tuch für sich genommen ein sehr interessantes
Objekt für die Forschung ist, bestreitet niemand. Ich spreche ja auch nicht von Fälschung, denn dann
müßte es ja ein Original geben, das gefälscht wurde. Glaub ich nicht. Es geht nur darum, wie ich dieses
Tuch interpretiere. Es gibt z.B. die These, daß es sich um eine sehr frühe Form eines fotographischen
Versuchs aus dem 15. od. 16. Jh. handelt und es sich u.U. bei der abgelichteten Person um da Vinci handelt,
dem ich die Technik auch zutrauen würde. Vielleicht hat er da eine Reliquie fabriziert, da wäre er nicht
der erste gewesen? Deshalb die Blutflecken und die Dornenkrone. In Experimenten haben jedenfalls Forscher
das Tuch mit den technischen Mitteln des 15. Jh. nachbilden können Letztlich bleibt es Ihnen überlassen,
was sie glauben oder wissen wollen. Daß es sich aber um Jesus in diesem Tuch handeln soll, halte ich
mit Verlaub schlicht für eine Mär, auch wenn ich jetzt dafür von der Redaktion wieder rausgeschmissen
werde.
WTF-C. Ja, das sind die Fragen, die die Echtheitsbefürworter zu beantworten haben! Die Fragen an die
Adresse der Nicht-Echtheits-Befürworter vermehren sich aber immer mehr und wiegen insgesamt schwerer.
Unter dem Grabtuch hatte keine Leiche gelegen. Wer mal sein Gesicht mit Farbe bestreicht und das Gesicht
danach mit einem Tuch bedecht und leicht andrückt weiß warum: Die Konturen sind verzerrt. Aber ich möchte
ja keinem seinen Glauben rauben. Jetzt muss nur Wahrheit definiert werden.
Tja, heiliger Bimbam, das mit den Pollen ist ja längst nicht das Einzige: die abgebildeten Verletzungen
im Tuch entsprechen haargenau unserem heutigen Wissen von antiken Geisselungen und Kreuzigungen, nicht
aber dem Wissenstand zur angeblichen Zeit der Fälschung. Wie erklären Sie das? Ausserdem steht fest,
dass die Abbildung im Tuch nicht aufgemalt ist. Wie kam sie also dann zustande? Nach Meinung selbst der
meisten Fälschungsbefürworter handelt es sich womöglich wirklich um einen Gekreuzigten, der auf dem
Tuch abgebildet ist. Wer könnte es sein? Wie kommt es, dass im Kopfbereich (hinten und vorne) genau die
Verletzungen zu sehen sind, die von der Dornenkrone herrühren, wenn das Tuch echt ist. Was zeigen diese
Verletzungen, wenn das Tuch nicht echt ist? Es handelt sich bei den Blutflecken übrigens nicht um Farbe,
sondern wirklich um Blut… Aber dies nur einige wenige Fragen, die die Befürworter der Fälschungsthese
zu beantworten haben.
Warum titelt die Redaktion die Wissenschaftler als „Sogenannte Wissenschaftler“? „…der damalige Erzbischof
von Turin, Kardinal Maurilio Fossati (1931-1965)…“ Mit 8 Jahren schon Erzbischof? Tolle Leistung!
hinters Licht führen? Da das Turiner Grabtuch also sehr wahrscheinlich nicht das Grabtuch von Jesus ist,
muß es doch eigentlich als eine ziemliche Zumutung und als Götzendienst gesehen werden, wenn man diese
offenbare Fäschung dazu benutzt, tausende Menschen hinters Licht zu führen und zu einer Wallfahrt zu
dieser äußerst fraglichen Reliquie zu animieren. Es muß doch auch als Trauerspiel gesehen werden, wenn
unsere Kirchenobern derart fragliche Mittel brauchen um die Menschen zu Wallfahrten zu bewegen. Josef
Berens (als einfacher, selbst denkender Katholik
Das Grabtuch von Turin ist ein Tourismusmagnet. Da spielt der Glaube kaum mehr eine Rolle. Die Industriestadt
am Fuße der Alpen würde sonst im Vergleicht zu Venedig, Florenz oder gar Rom ziemlich alt aussehen.
Da ist es schon gut, dass sie mit dem ominösen Grabtuch einigen Wirbel veranstalten kann…! :)3
Sefirot Dass er seine Geschöpfe liebt, dafür gibt es kein überzeugenderes Abbild als das des Gekreuzigten.
Verehren kann aber Gott Sohn aber nur Gott, den Vater!
Navon Wichtig scheint mir, dass es bis heute bei Tausenden von gesammelten Daten kein einziges gibt, das
die Echtheit kategorisch ausschlösse. Normalerweise gelingt dies bei jeder Fälschung sehr schnell! In
den 80er Jahren schien dann durch die Datierung mithilfe der Radiokarbon-Methode eine Fälschung nahezuliegen.
Durch die Forschungen des Chemikers Ray Rogers, der von Anfang an www.metalog.org/…hroud/ray-rogers.jpg
ein leitendes Mitglied des Forscherteams war und der ursprünglich eher zur „Fraktion“ der Echtheitsskeptiker
gehörte, ist aber nun die Validität dieser Datierungsversuche grundlegend erschüttert. Es wurde nämlich
nicht gemessen, was gemessen werden sollte: das Alter des Leinentuches. Mit hoher Wahrscheinlichkeit –
Rogers legt dies in seinem letzten wiss. Artikel www.shroud.it/ROGERS-3.PDF vor seinem Tod dar – geben
die Untersuchungen einen durch Ausbesserungen mit nachgewiesenen (!) Baumwollbestandteilen veränderten
Messwert wieder. Dadurch erscheint es auch für Rogers auf einmal wahrscheinlicher, dass das Tuch in die
Zeit Christi zu datieren ist. Ein einziger Beweis für die Unechtheit würde ja reichen! Aber ein solcher
wurde unter Tausenden erhobenen Daten bis heute nicht gefunden. siehe auch: Sendung der BBC auf youtube!
Teil 1 www.youtube.com/watch?v=IO_zFY8unjo Teil 2 www.youtube.com/watch?v=Z59857muRYQ&… Teil 3 www.youtube.com/watch?v=llMnmYDXqRg&…
Teil 4 www.youtube.com/watch?v=zmO6PRoHkpQ&… Teil 5 www.youtube.com/watch?v=DsMdvSDNvBQ
verfälschendes Zitieren ist auch Lügen! Die Gewebeanalyse zeigt nicht, dass das Tuch aus der Zeit des
angeblichen „Jesus“ stammt. Da hat die Redaktion die Gewebeexpertin so sinnentstellend zitiert, dass das
Gegenteil von dem rauskam, was die Expertin gesagt hat. Schauen wir mal, was die Experten weiter sagen:
„Am Beginn der christlichen Ära waren sowohl Baumwolle als auch Leinen im Nahen Osten bekannt. Die Webart
ist nicht besonders speziell und erlaubt uns nicht, die Zeitperiode, in der es hergestellt wurde, zu bestimmen.“
und „Auf der Basis der obigen Beobachtung können wir sagen, dass wir keine präzisen Hinweise haben,
welche uns ohne einen Schatten des Zweifels erlauben würde zu schließen, dass das Gewebe nicht in die
Zeit Christi zurück datierbar ist. Andererseits ist es auch nicht möglich zu bestätigen, dass das Gewebe
tatsächlich in dieser Zeit gewebt wurde.“