Ernennungen
Die fatale Kriechtaktik der Bischöfe
Die katholischen Bischöfe werden sich entscheiden müssen, ob sie sich schützend vor ihre Herde stellen wollen oder sich darauf konzentrieren, ihre eigene Haut zu retten. Ein Kommentar.
Bischofweihe in Großbritannien
Bischofweihe in Großbritannien
© Catholic Church (England and Wales), CC
(kreuz.net) Warum sind fast alle katholischen Bischöfe Kriecher? Die Antwort:

Weil aufgrund der fatalen Kirchenpolitik von Papst Johannes Paul II. jahrzehntelang fast nur noch rückgratlose Kriecher in der Kirche Karriere machten.

Diese Art von Apparatschik ist seit Mitte der 80er Jahre die ideale Besetzung für das katholische Bischofsamt.

Er besitzt nämlich die notwendige Überzeugungslosigkeit, um den Spagat zwischen den auseinanderbrechenden kirchlichen Fraktionen zu schaffen und „für alle“ – das heißt: für keinen – Bischof zu sein.

Außerdem wird der Charakterlose bei seiner Amtsführung nicht von den objektiven Ansprüchen der Wahrheit behindert.

Er hält vielmehr eine konservative Fassade aufrecht und ist gleichzeitig zu jedem Kompromiß mit der übermächtigen altliberalen, kirchenfeindlichen Fraktion innerhalb und außerhalb der Kirche bereit.

Denn er hat es mit der klerikalen Muttermilch gelernt, vor dem Mächtigen zu kriechen.

Darum kann man sich über die beschämenden Demütigungsrituale der Bischöfe nicht wundern, als die Medien jüngst ihre infamen Mißbrauchs-Verleumdungen aus dem Zylinder zogen.

Die kläglichen Kriecherbischöfen spielten masochistisch die Empörten, Entsetzen. Sie geißelten sich und noch mehr die Kirche, heulten, jammerten und spielten die wenigen, meist homosexuellen Mißbrauchsfälle in der Kirche hoch.

Sie haben dieses Geschäft in jahrelanger Kriecharbeit gelernt: Vor dem Mächtigen muß man kriechen. Denn sonst hat man eine schlechte Presse.

Für die Kirche sind die Kriecherbischöfe ein unermeßlicher Schaden. Denn sie stellen sich nicht vor, sondern hinter ihre Herde und benützen sie als Schutzschild für ihre eigene Profilierung vor der Welt.

Statt den Lügen und Absichten der Feinde klar und mutig zu widersprechen, beginnen sie im Angesicht der Verleumdungen ein Verwirrspiel mit verlogenen Schuldeingeständnissen und zweideutigen Antworten.

Dadurch bringen sie die Gläubigen durcheinander und liefern sie den kompakten Schlachtreihen der zähnefletschenden Kirchenfeinde aus.

Wehe der Kirche, die in die schleimigen Hände skrupelloser Kriecherbischöfe fällt.
      
21 Lesermeinungen
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#27   kristall   00:02:05 | Dienstag, 13. April 2010
Mary Cruz
die schrift wird sich erfüllen
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#26   Mary Cruz   23:59:01 | Montag, 12. April 2010
Auf Sand gebaut…
Dass die „Konzilskirche“ seit dem II. Vatik. Konzil auf Sand gebaut hat, wird zwar auch in Rom registriert, aber geändert wird nichts.
Es geht alles so weiter wie bisher, weil man ja nicht „vor das Konzil zurück“ will.
Von was für einem Neuanfang sprechen also die Bischöfe!?
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#25   LM.   23:24:46 | Montag, 12. April 2010
der feige bischof
will der welt gefallen.
um das zu erlangen liefert er die schafe aus.
weltliches lob ist da wichtiger als die wahrheit christi für die man in der welt einstecken muss.
früher erlitten bischöfe das martyrium für den glauben, die wahrheit, heute haben sie im moment nur die veröffentliche meinung zu fürchten doch sogar das sind sie nicht bereit in kauf zu nehmen.
die krise der kirche ist eine krise (defätistischer) bischöfe
wer der welt gefallen will hat christus schon halb verraten
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#24   Mary Cruz   22:49:50 | Montag, 12. April 2010
Josef Berens, Sie sollten zugeben,
dass Sie ein Mitglied der ‘Church of Satan’ sind – zumindest Ihrer Gesinnung nach – denn sie hetzen hier immer nur gegen die Kath. Kirche.
Um sich zu tarnen, geben Sie sich als Katholik aus, obwohl Sie in Ihrem Herzen längst keiner mehr sind! :-@
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#23   bejorommer   18:26:40 | Montag, 12. April 2010
Bischöfe sollten sich für die Abschaffung des Pflichtzölibats einsetzten
siehe:
www.swr.de/forum/read.php?3,45614
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#22   Dr. Schlämmer   17:25:58 | Montag, 12. April 2010
Artikel ist verleumderisch …
denn Müller und Overbeck zum Beispiel gehören sicher nicht zu der beschriebenen Kategorie.
Insofern sollte sich der Verfasser des Artikels fragen, ob er nicht selbst ein Rufschädiger ist, der der medialen Hetze noch eins drauf gibt.
Overbeck hat bei Will etwas gemacht, was die meisten Laienkriecher und Politikschwafler sich NIEMALS zu tun trauten: er bezeichnete dort die homosexuelle Verirrung als Sünde. www.derwesten.de/…uende-id2843446.html
Dazu gehört sicher „Rückgrat“. Und genau dieses Rückgrat braucht die Kirche.
Ein Stehen hinter der Lehre der Kirche, in allen Angelegenheiten.
Gratultion an Hochwürden Overbeck zu diesem mutigen Bekenntnis gegen den Zeitgeist.
Der bekennende Schwule Rosa von Braunheim(?) hat zwar etwas dumm geschaut, aber innerlich hat er ihn (= Overbeck) bewundert, dafür dass Overbeck ihm sagte, was Sache ist.
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#21   Simon Boccanegra   16:49:16 | Montag, 12. April 2010
@Walther von Stolzing
Lassen Sie sich nur nicht beckmessern!
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#20   diakonus   14:45:14 | Montag, 12. April 2010
nicht so perfekt
Barmherzigkeit!
Es kann halt nicht jeder so perfekt und heilig sein, wie einige wiedervereinigten?/schismatischen? Piusbrüder und eine „Initiative einer internationalen privaten Gruppe von Katholiken in Europa und Übersee, die hauptberuflich im kirchlichen Dienst tätig sind“!
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#19   Simon Boccanegra   14:21:47 | Montag, 12. April 2010
Selbstkritik
Im kommunistischen Herrschaftsbereich wurden Dissidenten in Schauprozessen dazu angehalten, „Selbstkritik“ zu üben. Daran sollte man denken, wenn die mächtigen Medien immer wieder katholische Bischöfe in kriecherischer Haltung vorführen können.
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#18   mathild   14:07:30 | Montag, 12. April 2010
…da müssen gleich zwei Namen genannt werden…
Bischof Dr. Felix Genn (läßt ohne Profanierungserklärung u.a. 90 Kirchen abschliessen im Bistum Essen – ein grober Verstoß gegen das Kirchenrecht und Betrug an der Gläubigen) und dann sein jetziger Nachfolger…Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck… wie heisst es in der Veröffentlichung so wahrheitsgemäß „…außerdem wird er CHARAKTERLOSE bei seiner Amtseinführung nicht von den objektiven Ansprüchen der WAHRheit behindert …!“
Man kann sich nur abwenden !
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#17   Walther von Stolzing   13:28:57 | Montag, 12. April 2010
@Against cross.net
You understand any criticism.
This is not fair.
There seems to be something missing in your first sentence… o.O
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#16   Sohn der Witwe   13:12:32 | Montag, 12. April 2010
Es ist eben wie überall!
Wer Karriere machen möchte, kann und darf sich den Luxus „eigene Meinung“ nicht leisten!
Also heißt die Devise im Schneckengang kriechen und du kommst zum gewünschten Ziel.
Es lebe die Aufrichtigkeit und Meinungsfreiheit!!!
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#15   Romulus   12:33:34 | Montag, 12. April 2010
Die Bischöfe sind Verräter
Er hält vielmehr eine konservative Fassade aufrecht und ist gleichzeitig zu jedem Kompromiß mit der übermächtigen altliberalen, kirchenfeindlichen Fraktion innerhalb und außerhalb der Kirche bereit.
Sie sind und bleiben Verräter am Volk Gottes. Denn sie waren es, die dem SPIEGEL Informationen zugespielt haben., dazu kommen noch die verräterischen Jesuiten aus Berlin. Beiden Gruppierungen stehen dem Papst feindselig gegenüber. Die in den USA und anderswo ausgelutschte Mißbrauchsgeschichte wurde hier im Heimatland des Papstes neu aufgewärmt.
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#14   Sinah   12:24:13 | Montag, 12. April 2010
Wer recht hat, hat recht!
@r.ruhrgebietler: Recht hast, ruhrgebietler, einfach recht.
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#13   r.ruhrgebietler   12:12:13 | Montag, 12. April 2010
wie war das mit den Mietlingen?
Die Hlg. Schrift berichtet sehr anschaulich über den Klerus der Vaticanum-II-„Kirche“!
Für die Kirche sind die Kriecherbischöfe ein unermeßlicher Schaden. Denn sie stellen sich nicht vor, sondern hinter ihre Herde und benützen sie als Schutzschild für ihre eigene Profilierung vor der Welt.
Statt den Lügen und Absichten der Feinde klar und mutig zu widersprechen, beginnen sie im Angesicht der Verleumdungen ein Verwirrspiel mit verlogenen Schuldeingeständnissen und zweideutigen Antworten.
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#12   Against cross.net †   11:36:29 | Montag, 12. April 2010
Editing
You understand any criticism.
This is not fair.
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#9   Against cross.net †   11:16:02 | Montag, 12. April 2010
Why why why
Why are all posts by Christian + Catholic … always deleted?
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#6   Siegfried   10:56:39 | Montag, 12. April 2010
unsere Bischöfe
Hätten die Bischöfe im sogenannten „Dritten Reich“, die gleiche Qualität und die gleiche Überzeugung und den gleichen Glauben gehabt, dann hätte AH ohne Anstrengung die Kirche vom deutschen und österreichischen Boden entfernt.
Wir können Gott den Allmächtigen, daß er uns zur damaligen Zeit vor solchen Bischöfen in Schutz genommen hat.
Der Heilige Vater sollte jeden einzelnen Bischof in sein Büro bestellen und von den Bischöfen die Zustimmung einholen , daß sich diese Herren für die Heiligung ihres Klerus einsetzen.
Die bedeutet, jeden Tag die Heilige Messe (ohne idiotische Spiele am Altar) feiern, täglich die Gebetszeit im Brevier erfüllen und in Liebe feiern, täglich den Rosenkranz mit der Liebe zur Gottesmutter beten, Nur noch als Kleriker gekleidet in der Öffentlichkeit erscheinen, zweiwöchentlich zur persönlichen Beichte gehen. Die Mädchen und Frauen vom Ministrantendienst entfernen und für Knaben und Männer reservieren. Dies ist die Vorschule in den Priesterstand, hier wächst der Knabe in die Priestergemeinschaft hinein. Hier erfolgen die Priesterberufungen. Diese Vorgaben haben zu allererst alle Bischöfe zu erfüllen und dann der Klerus (Priester Und Diakone) mit den Ordensgemeinschaften. Die Belebung des ständigen Diakonates für Männer und die Beendigung des Pastis- (m/w) Einsatzes. Frauen als Gemeindeschwester (Orden und nicht Orden sondern lLaiengemeinschaft), für die der Bischof verantwortlich ist.
Der Fisch stinkt am Hals zu erst. Liebe Bischöfe werdet heiligmäßig.
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#5   Sirilo   10:24:22 | Montag, 12. April 2010
„Klerikale Muttermilch“ –
welche Frau stillt damit die Kleriker?
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#4   Domenico Tuttisanti   10:23:13 | Montag, 12. April 2010
GoldenerSpiegel
Die Kirche hat keineswegs immer gekrochen. Mehere Jahrhunderte befand sie sich in blutiger Verfolgung und zu anderen Zeiten war sie es, die weltliche Mächte in die Knie zwang (Canossa). Insgesamt bleibt das Verhältnis Kirche-Staat prinzipiell eine spannungsvolle Dualität, da beide einen unterschiedlichen Auftrag haben, aber aufeinader bezogen sind. Letzteres würden Sie aus der Perspektive des Staates vermutlich bestreiten. Es gilt aber dennoch, was der berühmte Verfassungsrechtler Ernst-W. Böckenförde gesagt hat:
„Der freiheitliche säkularisierte Staat lebt von Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann.“
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#3   Guiseppe   10:07:17 | Montag, 12. April 2010
Zu polemisch
Dieser polemische Artikel wird die Bischöfe bestimmt nicht aufrütteln, auch wenn er in der Sache Recht hat.
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Es wurden 6 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
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