Kommentar
Gestörtes privates Homo-Glück
Der Herausgeber der abgewirtschafteten Monatszeitschrift ‘Theologisches’ ist endlich zurückgetreten. Jetzt muß der neokonservative Sumpf trockengelegt werden, der seine Machenschaften jahrelang gedeckt hat. Ein Kommentar.
Verteidigung von Berger auf der neokonservativen Webseite 'kath.net'.
Verteidigung von Berger auf der neokonservativen Webseite ‘kath.net’.
(kreuz.net) Der Rücktritt des Kölner Laientheologen David Berger als Herausgeber der Monatszeitschrift ‘Theologisches’ war überfällig.

Spätestens seitdem Berger im Mai 2007 auf der inzwischen geknackten Homo-Seite ‘kreuts.net’ einen Artikel veröffentlichte, hätten bei der Fördergemeinschaft von ‘Theologisches’ die Alarmglocken läuten müssen.

Schon damals gab es – inzwischen bewiesene – Hinweise, daß Berger auch als Moderator dieser antikirchlichen Homo-Seite wirkte.

Doch was tat die neokonservative Fördergemeinschaft? Sie sprach dem schwer angeschlagenen Herausgeber im Herbst des gleichen Jahres ihr Vertrauen aus.

Jetzt ist der damals vertuschte Skandal aufgeflogen. Die Mitglieder der Fördergemeinschaft brauchen sich nicht zu wundern, daß nun das furchtbare Wort von den „homosexuellen Seilschaften“ die Runde macht.

Wer hat den unhaltbaren Berger gehalten? Und warum? Diesen Fragen muß sich die Fördergemeinschaft nach den dort bisher praktizierten Homo-Vertuschungen stellen.

Wer gehört zur Fördergemeinschaft der Zeitschrift ‘Theologisches’? Es ist gar nicht so einfach, diese Frage zu beantworten.

Die vollständige Liste der Mitglieder ist nirgends greifbar.

Zu der Gruppe gehören Hw. Manfred Hauke, der in Lugano Dogmatik unterrichtet, der Kölner Opus-Dei- Priester, Prälat Klaus-Martin Becker, der Opus-Dei- nahe emeritierte Bamberger Dogmatiker, Hw. Johannes Stöhr, der Aachener Diözesanpriester Pfarrer Ralf Freyaldenhoven.

Der Münsteraner Philosoph und Psychologe Rudolf Willeke trat im letzten Jahr aus dem Verein aus, weil er Berger nicht länger als Herausgeber von ‘Theologisches’ sehen wollte.

Es ist zu hoffen, daß sie die schweren Fehler der Vergangenheit aufarbeiten werden.

Berger selber ist erwartungsgemäß völlig uneinsichtig.

In seinem Rücktrittsschreiben erinnert er zuerst an die letzte Jahresversammlung der Fördergemeinschaft:

Er habe dort sein Mißfallen darüber zum Ausdruck gebracht, „daß wesentliche Verantwortliche der Fördergemeinschaft auf Zuruf von bigotten Seelen aus dem Umkreis von Theologisches, die glauben, etwas Anstößiges im Internet zu meiner Person gefunden zu haben, in übertriebene Reaktionen verfallen.“

Den letzten Skandal produzierte Berger im Februar 2009, als er eine – unter anderem von Homosexuellen unterstützte – kirchenfeindliche Internet-Petition unterschrieb.

Daß die verantwortungslose ‘Fördergemeinschaft’ dem Herausgeber danach im letzten Herbst ein weiteres Mal ihr Vertrauen aussprach, war ein handfester Skandal.

Der jetzige Anlaß für Bergers Rücktritt war eine Vorladung durch Hw. Freyaldenhoven und Prälat Becker.

Die beiden wollten von dem Herausgeber „Rechenschaft über die Existenz und Form meines Facebook- Profils (das keineswegs öffentlich, sondern nur »Freunden« zugänglich ist!)“ – wie Berger in seinem Rücktrittschreiben formuliert.

David Berger versinkt im Homo-Milieu
Das öffentliche Profil von David Berger auf 'Facebook' unterstützt die Organisation "Gay Games VIII Cologne 2010"Die Freundesliste Bergers enthält zahlreiche Homo-Perverse.Einer dieser Freunde präsentiert sich als Sodomist.

Das „Thema des Gesprächs“ sei ihm bei der Einladung erst auf ausdrückliches Drängen mitgeteilt worden.

Das sei „kein guter Stil“ – jammert er und kommt zur Sache:

„Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß ich diese Einmischung in mein Privatleben, das mir weitaus mehr wert ist und mich glücklicher macht als die Herausgabe der Zeitschrift, so nicht länger hinnehmen möchte und deshalb mit sofortiger Wirkung meine Aufgabe als Herausgeber von ‘Theologisches’ niederlege.“

Die neokonservative Manipulations- und Kommerzwebseite ‘kath.net’ kommentiert die Vorgänge um den Skandal-Herausgeber so:

„Offensichtlich gab es im Umfeld der Fördergemeinschaft von ‘Theologisches’ Intrigen gegen Berger rund um seinen Privatauftritt bei Facebook.“

Intrigen? Der Fall Berger zeigt, daß der neokonservative Vertuschungs-Sumpf – weit über ‘Theologisches’ hinaus – dringend trockengelegt werden muß.
      
13 Lesermeinungen
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#15   sacerdos helveticus   21:26:48 | Dienstag, 13. April 2010
Fördergemeinschaft Theologisches
Wie kath.net berichtet , war es sogar ein prominentes Mitglied der Fördergemeinschaft Theologisches, der Berger auf die Schliche gekommen ist, und seinen fragwüdigen facebook-Auftritt entdeckt hat:
Der Luganeser Dogmatiker H.H. Prof. Dr. Manfred Hauke. Hauke wörtlich:
Die dort feststellbaren Einzelheiten bekunden eindeutig das Verwurzeltsein in einem homosexuellen Milieu. Der Vorstand hat darum Berger um ein klärendes Gespräch gebeten, das er freilich verweigerte, offenbar weil dessen Ergebnis voraussehbar war.“
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#14   DunsScotus   21:09:26 | Dienstag, 13. April 2010
@defender
Sie haben hoffentlich schon bemerkt, dass sie das gleiche Risiko tragen wie wir alle, nämlich, dass ihre Anklage eine auf eigene Elemente reflektierte Selbstanklage ist.
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#13   MaxYasgur   17:45:25 | Dienstag, 13. April 2010
12345
Was ist das für ein kirchlicher Homo-Schweinkram hier?
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#12   Serviam   17:38:15 | Dienstag, 13. April 2010
In te, domine, speravi !
Es ist doch sehr befremdlich, dass es in Zeiten eines wirklichen Kulturkampfes gegen die heilige Kirche, dazu kommt, dass jene Priester, die stehts treu zum Lehramt der Kirche, treu zu Petrusamt und Liturgie gestanden sind, mit einer intern-katholischen Dreckschleuder, nämlich der der Homosexualität beschmutzt werden! Hw. Prof. Dr. Stöhr und Hw. Msgr. Dr. Becker wurden da offensichtlich getäuscht! Jeder, der die beiden hochwürdigen Herren besser kennt, weiß dass sie sich niemals homophilen Tendenzen positiv anschließen bzw. diese wissentlich unterstützen würden. Beide hochwürdige Herren wissen, dass es jene Homosexuellen sind, die den corpus der Kirche aushölen wie Maden und ihn mürbe machen. Hätten sie, wie ich, die Predigt von Hw. Prof. Dr. Stöhr gehört, die er an dem Sonntag hielt, an dem in Köln der widernatürliche Triumphzug, der CSD abgehalten wurde, dann hätten sie vielleicht anhand der Reaktion der Messbesucher, die sogar die Kirche im Angesicht der Wahrheit der kirchlichen Lehre verließen (sogar Sänger des Chores), bemerkt das Hw. Prof. Dr. Stöhr ein leidenschaftlicher Diener des Evangeliums ist. Das gleiche gilt für Msgr. Dr. Becker. Polemische Seitenhiebe gegen das Opus Dei, welches genau so päpstlich-katholisch ist wie die FSSPX, tragen nicht gerade zu einer sachlichen Diskussion bei!
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#11   Dorfkatholik †   16:36:54 | Dienstag, 13. April 2010
HOMOKRANKHEIT
DIE HOMOKRANKHEIT IST DIE GRÖSSTE GEFAHR UNSERER ZEIT
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#10   MaxYasgur   15:34:07 | Dienstag, 13. April 2010
12345
Aha, „bigott“ sind für Berger also alle, die seins schwules Weltbild nicht teilen. Und Tschüss…!
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#9   defender   13:34:39 | Dienstag, 13. April 2010
Wer die Spur…
…der Verwüstung innerhalb
der Heiligen Mutter Kirche – hervorgerufen durch die verheerenden litrugischen Missstände – zum Massstab nimmt der Beurteilung jener, die notorisch-manisch auf die Pius-Bruderschaft mit dem Zeigefinger weisen, der wird umgehend zur Erkenntnis kommen ( müssen ), dass sich gerade jene „Ankläger“ mit ihrem Zeigefingervorgehen…
SICH SELBST im Spiegel anklagen !
Eine Selbstanklage des Verstosses gegen das unerschütterliche Bekenntis
der reinen Lehre der Heiligen MutterKirche…
das „ersetzt“ worden ist von einem lauwarmen bis gleichgültigen Schleifenlassens
fundamentaler Glaubenswahrheiten !
Wer also vorschnell den – modernistischen – Zeigefinger heben will, um angeblich „zurechtweisen zu wollen“, der soll dies nicht vor einem Spiegel tun, ansonsten wird das Spiegelbild zum Zeugen der Selbstanklage !
Ueberhaupt ist es unhaltbar, dass Gruppierungen das grosse Wort schwingen, denen die
reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche so gut wie gar nichts mehr sagt und die offenbar nur noch ein Konzil „kennen“, das VII., und dieses erst noch durch ungehorsame Eigeninterpretation schamlos missbrauchen !
Die Angst vor der Rückbesinnung auf
die heilige lebendige Tradition treibt vielerlei Blüten…eine davon ist das Herumnörgeln an disziplinarischen Fragen bei der Pius-Bruderschaft…
wohlweisslich, dass die eigene Disziplin – durch unverhohlenen Ungehorsam gegen die
reine Lehre der Heiligen Mutter Kirche – längst geschleift worden ist !
www.gloriapolo.net/
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#8   Kraut   12:51:48 | Dienstag, 13. April 2010
Wahrlich, Dorfkatholik
…Kardinal Meißner hat ein schweres Amt. ich bete für ihn.
Der hat die clarissa als Beraterin…°! :-D
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#7   Dorfkatholik †   12:49:18 | Dienstag, 13. April 2010
eine theologische
zeitschrift aus dem heutigen hure babylonköln. wahrscheinlich mit artikeln zur schmusebesinnung von Domian und Diättips von Hella von Sinnen und Sporttips von dirk bach. Kardinal Meißner hat ein schweres Amt. ich bete für ihn.
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#5   institorius   12:44:01 | Dienstag, 13. April 2010
facebook?
Jetzt bin ich aber neugierig geworden: was findet man denn so besonderes über sein „glücklich machendes“ Privatleben auf facebook? Fotos von Frau und Kinderschar?
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#4   engelhardt †   12:41:58 | Dienstag, 13. April 2010
Berger
Lindemann und der Rest von kreuz.net ist ja seit Jahren dabei, Dreck auf Berger zu werfen.
Da ist sein Ruecktritt natuerlich ein willkommener Vorwand, um allerlei Verschwoerungstheorien aufzukochen.
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#3   Dorfkatholik †   12:40:00 | Dienstag, 13. April 2010
ich bin froh
das ich diese zeitschrift nie gelesen habe. Gott hat mich davor bewahrt homokranke Artikel zu lesen. Gott sei dank.
Man sieht wie heimtückisch die Homokrankheit ist. sie schleicht sogar in Herausgeber theologischer Zeitschriften ein.
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#2   Karl Murx   12:38:40 | Dienstag, 13. April 2010
Die Fördergemeinschaft hat Dr.Berger aus denselben Gründen gedeckt,…
…wie diese Redaktion B16 und Mgr. Gänswein deckt.
Es muß gar keine Seilschaft bei „Theologisches“ gegeben haben, obwohl Berger sicher versucht hatte, eine aufzubauen. Allein, Thomisten sind unter Homosexuellen seltene Vögel.
Die Fördergemeinschaft saß wohl einer instinktiven Reaktion auf: „Bei uns gibt es so etwas nicht!“
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