Kinderabtreibung
Kardinal Joseph Ratzinger ließ sich nicht kaufen
Das meiste in der Legion Christi ist nicht schlecht – sondern hervorragend. Ein angepaßter vatikanischer Kurien- Bürokrat als Kommissar der Gemeinschaft wird das Schlechte ausrotten, ohne das Gute zu bewahren.
Der Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado (†2008)
Der Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado († 2008)
© DominikHoffmann, CC
(kreuz.net) Es scheint, daß der Vatikan einen Kommissar ernennen wird, der die Gemeinschaft der Legionäre Christi und die daran angeschlossene Laiengemeinschaft Regnum Christi in nächster Zukunft anführen und verschiedene Reformen einleiten wird.

Das berichtete die Mailänder Tageszeitung ‘Corriere della Sera’ und zahlreiche weitere Medien.

Der Kommissar – vermutlich im Range eines Bischofs – würde die volle Leitungsgewalt über die Legionäre und die Laienbewegung Regnum Christi bekommen.

Die beiden Gemeinschaften umfassen fast 800 Priester, 1300 Seminaristen und mindestens 70.000 Laienmitglieder.

Nach Angaben des US-Vatikanisten John Allen ist ein möglicher Kandidat der emeritierte portugiesische Kurienkardinal José Saraiva Martins.

Er leitete bis zum Jahr 2008 die Heiligsprechungskongregation.

Eine vatikanische Visitation in allen Einrichtungen der betroffenen Gemeinschaften ging im letzten Monat zu Ende.

Die Visitatoren haben ihre Berichte beim Papst abgegeben. Eine umfassende Zusammenschau soll diesen Monat angefertig werden.

Ein Bericht in der altliberalen US-Wochenzeitung ‘National Catholic Reporter’ behauptete letzte Woche, daß der in zahllose Skandale verwickelte Gründer der Legion Christi, Pater Marcial Maciel Degollado († 2008), sich im Vatikan verschiedentlich durch großzügige Spenden Vorteile verschaffte.

Die größte Unterstützung erhielt die Legion Christi während des Pontifikats von Papst Johannes Paul II. († 2005) vom damaligen Staatssekretär Angelo Kardinal Sodano, vom damaligen päpstlichen Privatsekretär und heutigen Erzbischof von Krakau, Stanislaw Kardinal Dziwisz, und vom emeritierten Kurienkardinal Eduardo Somalo, der damals Präfekt der Ordenskongregation war.

Nach Angaben des ‘National Catholic Reporter’ sollen alle drei in den Genuß größerer Spenden gekommen sein.

Als die Kardinäle in der Ordenskongregation Einwände gegen die zu genehmigenden Ordenskonstitutionen der Legionäre Christi vorbrachten, wandte sich Pater Maciel offenbar über den damaligen Privatsekretär direkt an Papst Johannes Paul II.

Schon zwei Wochen später wurden die Konstitutionen bestätigt.

Dagegen soll Kardinal Joseph Ratzinger einen angebotenen Umschlag mit Geld zurückgewiesen haben, nachdem er vor Legionären einen Vortrag gehalten hatte.

Pater Maciel war ein hochbegabter und geschäftstüchtiger Organisator und Manipulator.

Nach Presseberichten sollen die Legionäre Güter im Wert von 25 Milliarden Euro besitzen.

Das Jahresbudget der Gemeinschaft beläuft sich auf 455 Millionen Euro.
      
12 Lesermeinungen
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#12   Jesus der Friedensfürst siegt   15:40:38 | Freitag, 19. November 2010
Der Maßstab: Die Liebe
Allein die Liebe Jesu ist Maßsstab.
Und die Liebe Jesu ist großartig.
Sie richtet nicht.
Sie verurteilt nicht.
Sie ist unteilbar.
Sie vergibt unbegrenzt oft.
Sie segnet Freund und Feind und flucht niemand.
Sie ich langmütig und gütig.
Sie bläht sich nicht auf.
Sie plappert nicht, wenn sie etwas nicht genau versteht.
Sie versöhnt und verhöhnt nicht.
Sie lädt ein – ohne zu drohen.
Sie überzeugt – durch Vorbild der lebendigen Liebe und versucht nicht mit toten Worten der Drohung zu überreden.
Sie zeigt Respekt und Achtung gegenüber allen Nächsten.
Sie betrauert jene, die sich selbst und anderen schaden.
Sie bewwahrt uns davor, andere unnötig in Gefahr zu bringen, wie z.B. einer Ansteckung.
Sie grenzt ein und nicht aus.
Sie ermutigt und drückt nicht nieder.
Die Liebe Jesu macht alle frei zur Wahrheit.
Wer die Liebe nur für die von ihm als verdienstvoll Erachteten aufheben will, dem ist sie abhanden gekommen.
Sehen wir in das Herz eines jeden Menschens: Dort ist Liebe. Helfen wir mit, diesen göttlichen Schatz zu bergen und ihn ans Licht zu bringen für alle Nächsten, anstelle ihn in Brokat und Gold nur für die „Edlen“ aufsparen zu wollen.
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#11   Rudolfus   15:25:33 | Freitag, 19. November 2010
Daß der Orden gut katholisch funktionierte und Früchte trug, gerade das ist die diabolisch-
gewiefte Strategie des Höllenfürsten. Ein Orden wurde ein katholisches Vorzeigeprojekt – während dessen Gründer und Oberhaupt teuflischen Sitten huldigte. Es ging dem Höllenfürsten darum, die heiligen Gründer, die die Kirche hervorbrachte, gehörig zu diskreditieren,
so wie das antichristliche und antimarianische Medjugorjespektakel große Früchte bringt, um so wirksam die echten Marienerscheinungen zu diskreditieren.
Kleine teuflische Pseudomarienerscheinungen kamen auch in der Vergangenheit vor, weltweit sicher einige Male, aber es waren unbedeutende Erscheinungen, die nur eine kleine Gläubigengruppe fanden. Die Kirche selbst konnte diese falschen Erscheinungen noch recht leicht in die Schranken weisen.
Doch dann kam die Großerscheinung Medjugorje/Jugoslawien, 1981. Eine Erscheinung, die eine riesige Menge an guten katholischen Gläubigen findet, Bekehrungen finden statt. Diese Leute sagen dann in aller Totschlagkeulenargumentation: „Etwas, das so viele Früchte bringt, soll von der Hölle sein?“ Und genau das ist die raffinierte diabolische Strategie, eine offenkundig häretische und kirchenuntreue Erscheinung, deren Seher ihren Bischof belogen – in Lourdes und Fatima, egal wo, undenkbar!
Und genau hier schimmert die Fratze des Teufels durch. Zweifellos lacht er sich ins Fäustchen, wie gläubige Katholiken auf ihn reinfallen, Priester und Bischöfe, und Österreichs Kardinal Schönborn. Bekehrungen zum Glauben und Beichten nimmt er da gerne hin. Das böse Erwachen kommt später.
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#10   Einfalt   23:40:36 | Sonntag, 18. April 2010
@Schwuler
Wie bei Seehofer, oder?
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#9   Schwuler †   23:39:29 | Sonntag, 18. April 2010
Wenn mal nur die zwei Frauen gewesen wären
aber er hat ja auch kleine Jungs mißbraucht, der Legionär Christi
:-!
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#8   Einfalt   23:33:52 | Sonntag, 18. April 2010
@Schwuler
Hat nicht Seehofer auch ein Doppelleben mit zwei Frauen geführt? :-]
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#7   iDJM †   23:32:41 | Sonntag, 18. April 2010
Zufriedenheit
schützt vor Rechtfertigung. :)3
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#6   Schwuler †   23:31:35 | Sonntag, 18. April 2010
Pater Maciel Marcial Degollado:
Gottes schmutziger Legionär www.stern.de/…gionaer-1556469.html
aus Stern.de
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#5   r.ruhrgebietler   16:01:27 | Sonntag, 18. April 2010
Haruspex
aber die Eiterbeule hat eine ursache!
den ratzinger, der i unsäglichen vaticanum-ii eine massgebliche rolle spielte und den weg zum jetzigen chaos ebnete! der unsäglichen W :-! jtyla hat schließlich darauf berufen.
Assissi entweiht, dto. Fatima u.v.a.m!
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#4   Haruspex   19:47:12 | Samstag, 17. April 2010
SANTO SUBITO
Der ganze Skandal, der heute die Kirche erschüttert, ist die jetzt aufgeplatzte stinkende Eiterbeule des unsäglichen W :-! jtyla Pontifikates. Mit Geld konnte man sich bei dem korrupten Polacken alles richten, ob dabei Seelen zugrunde gingen oder die ganze Kirche zu einem Saustall wurde, interessierte diesen „volbildlichen“ und von den Freimaurermedien in den siebten Himmel gelobten Pontifex zur Apostasie ja nicht.
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#3   wickerl   14:57:06 | Samstag, 17. April 2010
Heilig?
Ich frage mich wenn ich mir das alles so durchlese wie das unter Johannes Paul II. gelaufen ist, wieso man ihn selig und heilig sprechen will
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#2   antivaticanum   11:48:23 | Samstag, 17. April 2010
Vaticanum = Kapital
Wie macht man mit kapitalistischen Methoden Geld, man setzt das Vaticanum als Mittel ein: Geld läuft herein und die Gläubigen – bis auf Unseichtige – davon!
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#1   Wohlehrwürden †   11:39:05 | Samstag, 17. April 2010
Money makes the world go ‘round
…und alle geistlichen, die ihr spirituelles Rückgrat verloren haben.
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