Blasphemie
In Darmstadt blüht der blaue Enzian
Wenn der Glaube einmal weg ist, dann ist jeder Blödsinn gut genug, um ihn zu ersetzen.
Der Pfarrbrief von Sankt Ludwig Darmstadt ist auch online abrufbar - Titelbild der Osterausgabe
Der Pfarrbrief von Sankt Ludwig Darmstadt ist auch online abrufbar – Titelbild der Osterausgabe
(kreuz.net) Pfarrer Thomas Krenski von Sankt Ludwig in Darmstadt gilt als der Vorzeigepriester der Diözese Mainz.

Er erreichte diesen Status um den Preis der Vertreibung einer großen Gruppe von Gläubigen aus seiner ehemals traditionellen Pfarrei.

Jetzt wütet dort eine Projektkirche, das heißt, eine Veranstaltungs-Organisation neueren Typus, die weder Häresien kennt noch Gebote.

Wenn es um Skandalöses geht, besitzt die Gemeinde keine Berührungsängste.

Das zeigte sich besonders eindrücklich bei der teuflischen ‘Christus-Darstellung’, die auf der Titelseite des diesjährigen Oster-Gemeindebrief zu sehen war.

Das dämonische Bild wurde als „Übermaltes Kreuz mit Christuskopf“ vorgestellt.

Während der heurigen Karwoche kam besonders der österreichische Dichter Rainer Maria Rilke († 1926) zum Zug.

Seinen ersten Auftritt hatte er am Palmsonntag.

Motto des Palmsonntaggottesdienstes war das Rilke-Gedicht „Blaue Hortensie“.

Dessen Rezeption im Kirchenvolk zeigte sich dadurch, daß einige nach der Messe vor der Kirchentüre das Volkslied „Blau, blau, blau, blüht der Enzian“ anstimmten.

Am Grünen Donnerstag hob Hw. Krenski die in Rilkes Gedicht „Das Abendmahl“ beschriebene Versammlung hervor.

Über die Jünger, die am Abendmahl teilnahmen, phantasierte der Geistliche: „Sie sind versammelt, staunende Verstörte…“.

Am Gründonnerstag hatten auch die Kommunionkinder ihren Auftritt. Sie erhielten die Erstkommunion in Zivilkleidung.

Der eigentliche Kommuniontag am Weißen Sonntag war nur noch eine äußere Entfaltung dieses Tages.
      
33 Lesermeinungen
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#34   Lisibald Poier †   17:14:14 | Montag, 19. April 2010
@Das Rätsel des ID
Ich könnte Euch mit Leichtigkeit einen 10-seitigen Aufsatz zum Thema „Ästhetik in der modernen Kunst“ verfassen, habe aber keinen Bock, mir die Mühe zu machen, da hier ja sowieso keiner Bock drauf hat, mal über den Tellerrand zu schauen.
Doch, bitte schreib ihn, denn ich würde mich sehr darüber freuen, ihn lesen zu dürfen. :)%
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#33   Das Rätsel des Isidore Ducasse   17:12:49 | Montag, 19. April 2010
Apropos Kunst…
orientierungslosen Leere auf, die mit „zeitgemässer Kunst“ versucht wird „anzupreisen“.
Ich werde erst gar nicht den aktuellen Leserzeitungsbeitrag kommentieren. Im Hinblick auf den Meister auch nur irgendwas selbst in betont höflichen Worten zu hinterfragen ist sowieso verboten und am Ende ernetet man wieder hasserfüllte Worte.
Ich könnte Euch mit Leichtigkeit einen 10-seitigen Aufsatz zum Thema „Ästhetik in der modernen Kunst“ verfassen, habe aber keinen Bock, mir die Mühe zu machen, da hier ja sowieso keiner Bock drauf hat, mal über den Tellerrand zu schauen.
Die wenigen tatsächlich Kunstinteressierten dieses Forums können sich aber bei Gruner + Jahr das art-Magazin – Ausgabe März 2010 nachbestellen. Titelthema: Comeback der Schönheit, Ein Tabu der Moderne wird gebrochen.
Wenn ich demnächst mal abends die Muße habe, kann ich mal auszugsweise daraus was einstellen.
Aber da ich ja die Kristallkugel besitze und Eure Einwände schon im Vorfeld erahne: Gruner + Jahr ist ein böser Mainstreamverlag… blablubb… heißt das noch lange nicht, dass die Redakteure dort nicht wissen, wovon sie schreiben.
Der Beitrag ist zwar gut geschrieben und das Editorial des Chefredakteurs, Tim Sommer, ebenfalls – aber dennoch halte ich das ganze Thema schon fast für überflüssig.
Die Schönheit war nämlich nie ganz verloren!!!
Man sollte aber nicht den massiven Fehler machen, Künstler darauf zu reduzieren, passenden Wandschmuck – farblich abgestimmt aufs Sofa und Tapete zu produzieren…
:-S
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#32   Gotthard   16:30:25 | Montag, 19. April 2010
@defendor
…wie dieses in seiner Verzerrtheit unansehnliche „Gemälde“…
dieser sogenannte Künstler hatte wirklich keine Ahnung von der Ansehnlichkeit und Schönheit des am Kreuze röchelnden und sterbenden Jesus von Nazaret …
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#31   defendor   14:45:32 | Montag, 19. April 2010
Genau so…
…wie dieses in seiner Verzerrtheit unansehnliche „Gemälde“…
genau so präsentiert sich in vielen Gläubigen, die den modernistischen Fabulierereien zum Opfer gefallen sind, ihr Glaubensleben;
verzerrt, vernebelt, entstellt und voller wirrer Karikaturen !
Der letzte Rest an Glaubenstreue wird denn systemtatisch „entwurzelt“ und durch
menschliche Gedankenkonstrukte gleich Kartenhäusern auf Sand „ersetzt“ sodass bereits der leiseste Hauch an Drangsale alles in sich zusammenfallen lässt.
Entstelltes Glaubensleben zeitigt auch entstellte Formen der „Liturgie“.
Verprotestantiesierung ist das Moderwort der nachkonziliären UngehorsamswüterInnen.
Bereitwillige Helfer
– sofern diese nicht selbst Initianten des Ungehorsams sind –
finden sie in Priestern, deren
Kniefall vor der Welt ganze Gemeinden in den Glaubensnotstand führt.
Mit zunehmender Entfremdung von der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche
weisen auch die kirchlichen Innenräume eine traurig-orientierungslosen Leere auf, die mit „zeitgemässer Kunst“ versucht wird „anzupreisen“.
Diese vorgesetzte Kost freilich ist derart ungeniessbar, dass sie lediglich zum völligen Raubbau an den Seelen führt.
Derart verschandeltes Gemeindeleben kommt einem auf
ein Riff aufgelaufenes Schiff gleich…
das im Rauche der Zeit vergehen wird.
Alleine die Rückbesinnung auf die heilige Tradition führt wieder auf Kurs und kann auch die gestrandeten Seelen guten Willens wieder aufnehmen.
www.gloriapolo.net/
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#30   Das Rätsel des Isidore Ducasse   14:20:45 | Montag, 19. April 2010
Marlene Dietrich über Rilke
„Der Dichter, der mein ganzes Leben veränderte – Herz, Seele, Verstand, Blut, Fleisch und Teufel.
Er ergriff völlig von mir Besitz, so dass ich nicht mehr imstande war, irgendein Wort, das andere Männer geschrieben hatten, zu lesen –
Geschweige denn zu beurteilen.
Eine Reaktion, die bestimmt nicht gerechtfertigt war. Das wusste ich.
Doch jahrelang änderte ich meine Haltung nicht, empfand den Verlust meiner Muttersprache noch stärker, weil ich anderen nicht von ihm vorschwärmen, meine Freude mit niemandem teilen konnte.
Ich bin ihm nie begegnet.
Heute bin ich froh darüber.
Ich wäre vor Aufregung tot umgefallen.“
Ich glaube jeder, der sich mal richtig auf Rilke eingelassen hat, kann die Zeilen nachvollziehen!
Aber man sollte nun das Rilke-Thema an diesem Punkt hier beenden. Der gute Mann hat es nun wirklich nicht verdient, ausgerechnet AN DIESEM ORT abgearbeitet zu werden. Alles, was er war, alles wofür er stand, alles, wofür er lebte, steht dem hier diametral gegenüber!
Rilke hat man hier die letzten Monate nicht verstanden und ich gehe nicht davon aus, dass man es künftig tun wird.
Rilke würde sich im Grabe umdrehen und Dietrich ebenfalls… :-S
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#29   FranzvPaul   13:24:00 | Montag, 19. April 2010
Schuld am Untergang sind IMMER schon die etwas ANDERSmeinenden gewesen.
:-D Das Rätsel des Isidore Ducasse: Nochmals zu Rilke
Wobei ich die menschlichen Verfallserscheinungen ganz sicher nicht allein an kreuz.net festmachen will. Was hier abgeht ist letztendlich auch nur eine gesellschaftliche Eiterbeule unter unzählig vielen!
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#28   Gotthard   13:17:40 | Montag, 19. April 2010
wirklich kirchliche Nachrichten!!!
Unbekannte Bewaffnete stürmten das Haus des anglikanischen Bischofs der Diözese Bukavu – Kongo, Sylvestre Bali-Busane Bahati. Die Täter haben angeblich 20,000 US Dollar erhalten, um den Bischof zu ermorden. Als er um sein Leben bat, verlangten sie auch von ihm Geld. Sein Wächter wurde angegriffen und Wertsachen entwendet. Dies ist nur einer von sich mehrenden Überfällen auf Kirchen und Missionspersonal.
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#27   Franziskus777   11:27:21 | Montag, 19. April 2010
@gotthard
Eine Primiz ist katholisch und nichts desto trotz, können sich die Priester der Kirche selbst von der römisch-katholischen Kirche soweit entfernt haben, dass es vorbei ist !
Vielleicht ist der Prmiziant selbst vor den Kopf gestossen worden?
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#26   Das Rätsel des Isidore Ducasse   09:37:52 | Montag, 19. April 2010
Nochmals zu Rilke
Vermutlich kann der Mann froh sein, dass er seit 80 Jahren unter der Erde liegt. Würde er in der jetzigen Zeit leben… er würde daran zerbrechen.
Wobei ich die menschlichen Verfallserscheinungen ganz sicher nicht allein an kreuz.net festmachen will. Was hier abgeht ist letztendlich auch nur eine gesellschaftliche Eiterbeule unter unzählig vielen!
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#25   Martin von Porres †   01:23:33 | Montag, 19. April 2010
@Bibel
die Betonung liegt auf dem Wort : wir. Die Frau wurde gemeinsam erschaffen, damit sie sich gemeinsam bekehren sollen.
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#24   Die Bibel †   01:09:57 | Montag, 19. April 2010
Die glücklichen Brautleute
Nach der Mahlzeit führten sie Tobias zu Sara. Als er hineinging, erinnerte er sich an die Worte Rafaels; er nahm etwas Glut aus dem Räucherbecken, legte das Herz und die Leber des Fisches darauf und ließ sie verbrennen. Sobald der Dämon den Geruch spürte, floh er in den hintersten Winkel Ägyptens; dort wurde er von dem Engel gefesselt. Als Tobias und Sara in der Kammer allein waren, erhob sich Tobias vom Lager und sagte: Steh auf, Schwester, wir wollen beten, damit der Herr Erbarmen mit uns hat. Und er begann zu beten: Sei gepriesen, Gott unserer Väter; gepriesen sei dein heiliger und ruhmreicher Name in alle Ewigkeit. Die Himmel und alle deine Geschöpfe müssen dich preisen. Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben, damit sie ihm hilft und ihn ergänzt. Von ihnen stammen alle Menschen ab. Du sagtest: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; wir wollen für ihn einen Menschen machen, der ihm hilft und zu ihm passt. Darum, Herr, nehme ich diese meine Schwester auch nicht aus reiner Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe. Hab Erbarmen mit mir und lass mich gemeinsam mit ihr ein hohes Alter erreichen! Und Sara sagte zusammen mit ihm: Amen. Und beide schliefen die Nacht über miteinander.
(Das Buch Tobit, Kapitel 8,1-9)
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#23   Gotthard   22:27:21 | Sonntag, 18. April 2010
@franziskus777
die letzte Primiz,
eine Primiz kann wohl kaum nicht-katholisch sein …
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#22   Franziskus777   22:12:56 | Sonntag, 18. April 2010
Zeichen der Zeit
Die Darmstädter sind ja seit Jahren einiges gewöhnt und wenn man die Posse um Pfarrer Beheim und den Umbau bzw. der Profanisierung dieses Gotteshauses denkt und die letzte Primiz, so ist doch sonnenklar, dass hier alles andere als römisch-katholische Geistliche am Werk sind.
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#21   gelobtseijesus   21:55:02 | Sonntag, 18. April 2010
So ist das,
wenn die +netten ihren senilen Spion aussenden. Bei den Gedichten bereits nach der erste Zeile eingeschlafen (am Gründonnerstag sei’s ihm vergönnt), und danach – in Abwesenheit der Orgel – den Hit aus der Jugendzeit geträumt.
Verständlich die Erregung beim Titelbild des Pfarrblattes: wenn du deine Brille nicht mit dabei hast, dann kommen Dir beim Anblick des Rainer – Arnulf – Bildes die inneren Bilder hoch. Wenn da eben der +nette Dämon sitzt, dann singt er Dir bei der +netten dämonischen Auferstehung das Osterhalleluja.
Vulkanausbruch Kinderspiel dagegen! :-D :-D :-D
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#20   Luther.Frau †   21:15:56 | Sonntag, 18. April 2010
Das Rätsel des Isidore Ducasse
Roheit/Grobschlächtigkeit hat seine Ursache immer in einer fetten Schwäche!!! Wohl wahr. ;-) :-P
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#18   Das Rätsel des Isidore Ducasse   21:12:24 | Sonntag, 18. April 2010
Ja, Lutheranerin, Roheit/Grobschlächtigkeit hat seine Ursache immer in einer fetten Schwäche!!!
ohne weiteren text ^-^
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#17   Luther.Frau †   21:06:08 | Sonntag, 18. April 2010
Das Rätsel des Isidore Ducasse
ich hab mich auch über das Röslein gewundert, vor allem über Vineta die auf einmal nicht nur über Geld und die bösen Muslime gegeifert hat.
Naja und in der Leserzeitung hab ich heute nacht auch gleich noch einen Kommentar zu El Grecos Geplärre geschrieben. ;-) Das war so hasserfüllt, wie schon lange nicht mehr. :-! :-!
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#16   kairos_02 †   20:59:58 | Sonntag, 18. April 2010
@ engelhardt
in unserer Gemeinde hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt, dass die Kinder, Jungen und Mädchen eine helle Albe trugen. Aber das ist keine Uniform, sondern einfach diesem Tag angemessen.
Viel heftiger finde ich, wenn die Mädchen fast Brautkleider tragen und die Jungen dunkle ANzüge mit Krawatte.
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#15   Das Rätsel des Isidore Ducasse   20:58:10 | Sonntag, 18. April 2010
Hiho Luteranerin,
es geschehen noch Zeichen und Wunder!!! In diesem Forum scheint’s zu spuken! Auch Vineta ist wie verwandelt und findet plötzlich den Mut, sich gegen die kreuz.net-Linie zu stellen (!!!!!!!) und Mixa zu kritisieren. Unglaublich!!!!
Aber manches ist auch ganz beim Alten. Die umfassende Jesusnachfolge hat wieder des Nächtens zwischen 0.00 Uhr und 5.00 Uhr in der Leserzeitung stattgefunden. Man möchte sogar toten Popstars aufs Grab spucken!!!
Wie einsam und verbittert kann ein Mensch überhaupt sein???
Der Ring der Macht machte aus einem menschenählichen Lebewesen einen Gollum;
eine falsch verstandene pervertierte Form der Religiosität macht aus einem Menschen einen Zombie!!!
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#14   engelhardt †   20:57:48 | Sonntag, 18. April 2010
Zivilkeidung?
Am Gründonnerstag hatten auch die Kommunionkinder ihren Auftritt. Sie erhielten die Erstkommunion in Zivilkleidung.
Was denn sonst? Ich habe noch nie Kinder in Uniform zur Erstkommunion gehen sehen.
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#13   Luther.Frau †   20:43:33 | Sonntag, 18. April 2010
Das Rätsel des Isidore Ducasse
halliahllo, du wirst es nicht glauben das Röslein hat mich heute in einem anderen Tröt als einen guten Menschen bezeichnet. Was sgst du dazu?
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#12   Arkanum/kreuts.net †   20:40:55 | Sonntag, 18. April 2010
Serverausfall
Zur Zeit ist davon nicht nur kreuts.net, sondern eine ganze Reihe von Seiten auf dem gleichen Server betroffen.
Admin und Hoster sind schon informiert. :(3
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#11   Das Rätsel des Isidore Ducasse   20:38:17 | Sonntag, 18. April 2010
Apropos Empörungsrhetorik
@Arkanum: Was ist denn mit unserem „sitten- und kirchenfeindlichen Blut-, Homo- und Plagiatsforum“ passiert? ;-)
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#10   FranzvPaul   20:32:09 | Sonntag, 18. April 2010
Und DIESE SCHWÄCHE hältst du auch noch wie eine Trophäe empor,
juergen? Rilke
Mit Rilke konnte ich noch nie was anfangen.
Die Kurie konnte viele jahrhunderte lang wie auf einer Insel wüten, auch dann, wenn sie menschliche Schwächen und Fehler als göttliche Gesetze in die Lehre einbaute.
Spätestens bei Luther hätte sie lernen und umdenken müssen daß sie nicht mehr allein ist auf der weiten Flur aber sie hat stattdessen an Sturheit und Feudalismus zugesetzt und sich noch mehr eingeigelt.
Das Einigeln hat sie zum Prinzip erhoben, auch das Vertuschen und das Lügen.
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#9   Chris   20:18:31 | Sonntag, 18. April 2010
engelhard
Selig sind, die nicht gesehen haben und doch glauben. Hosiana!
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#8   Das Rätsel des Isidore Ducasse   20:17:26 | Sonntag, 18. April 2010
Rilke – Eines ist sicher:
Rilke muss Kreuz.net-Visionen gehabt haben oder zu seiner Zeit mit dem Menschentypus Kreuz.natter in Berührung bekommen sein:
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort
Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus.
Dieses heißt Hund und jenes heißt Haus.
Der Beginn ist hier und das Ende ist dort.
Mich bangt auch ihr Sinn,
ihr Spiel mit dem Spott.
Sie wissen alles, was wird und was war.
Kein Berg ist ihnen mehr wunderbar.
Ihr Garten und Gut grenzt geradezu an Gott.
Ich will immer warnen und wehren:
Bleibt fern! Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an; sie bleiben starr und stumm.
Ihr bringt mir all die Dinge um!
Rilke
:'( :-( :'( :(3
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#7   engelhardt †   20:09:56 | Sonntag, 18. April 2010
Rilke?
Während der heurigen Karwoche kam besonders der österreichische Dichter Rainer Maria Rilke († 1926) zum Zug.
Seinen ersten Auftritt hatte er am Palmsonntag.
Rilke ist auferstanden??
Halelluja!!!
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#6   juergen   19:58:10 | Sonntag, 18. April 2010
Rilke
Mit Rilke konnte ich noch nie was anfangen.
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#5   JunkerJörg   19:56:16 | Sonntag, 18. April 2010
Rainer Maria Rilke – Abendmahl
Sie sind versammelt, staunende Verstörte,
um ihn, der wie ein Weiser sich beschließt
und der sich fortnimmt denen er gehörte
und der an ihnen fremd vorüberfließt.
Die alte Einsamkeit kommt über ihn,
die ihn erzog zu seinem tiefen Handeln;
nun wird er wieder durch den Wald wandeln,
und die ihn lieben werden vor ihm fliehn.
Er hat sie zu dem letzten Tisch entboten
und (wie ein Schuß die Vögel aus den Schoten
scheucht) scheucht er ihre Hände aus den Broten
mit seinem Wort: sie fliegen zu ihm her;
sie flattern bange durch die Tafelrunde
und suchen einen Ausgang. Aber er
ist überall wie eine Dämmerstunde.
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#4   Phobos   19:51:37 | Sonntag, 18. April 2010
@Juergen:
…äh, ja iwie scon oder nich? :-S
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#3   juergen   19:48:58 | Sonntag, 18. April 2010
@Phobo
Alle Religionen sind gleich – oder wie?
Gestern ging seng ich feng shui.
Heute reiki ich mir träume aus.
Morgen couet der wind ins siebte haus.
Montag buddha ich mir ein grab.
Dienstag druide ich hinab.
Mitwoch ist europacup.
Die fünf tibeter monden später.
Amfortas ante portas
taofrisch am pendeltisch
… und alle Jahre wieder kommt
das christuskind…
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#2   Gotthard   19:39:29 | Sonntag, 18. April 2010
Zivilkleidung
Am Gründonnerstag hatten auch die Kommunionkinder ihren Auftritt. Sie erhielten die Erstkommunion in Zivilkleidung.
Der eigentliche Kommuniontag am Weißen Sonntag war nur noch eine äußere Entfaltung dieses Tages.
eine wunderbare Art mit den Kindern ihre Erstkommunion zu begehen – sie werden auf das eigentliche konzentriert – und die äußere Feier und äußere Entfaltung dieses Tages erfolgt später … wunderbar.
In der hiesigen Gemeinde ist es ähnich – allerdings nicht am Gründonnerstag.
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#1   Phobos   19:31:01 | Sonntag, 18. April 2010
Unglaublich…
Sie wollen jetzt aber nich wirklich jemanden dafür verurteilen, dass er den selben Glauben mit anderen Symbolen lebt?
Hallo es ist vollkommen egal ob es ein Keuz, ein Kreis, ein Pentagramm, ein Drudenfuß, ein Judenstern oder ein Smily ist, irgendwo haben doch alle Religionen die selbe Aussage und Jesus ist auch nur ein Buddha in mager.
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