Die Warmen bringen die Schweizer Bischöfe ins Schwitzen
Im Juni diesen Jahres wird in der Zentralschweiz ein großes Treffen militanter Homosexueller stattfinden. Am liebsten würden die Bischöfe dazu den Kopf in den katholischen Sand stecken. Das geht aber nicht, denn am Samstag abend treffen sich die sexuell Verdrehten – in einer katholischen Kirche.
(Die Franziskanerkirche in Luzern)
(kreuz.net, Luzern) Am dritten Juni-Wochenende diesen Jahres öffnet
sich über der Stadt Luzern die Büchse der Pandora. An diesem Datum trifft sich nämlich in Luzern eine
Gruppe von militanten Homosexuellen. Die Zusammenkunft nennt sich auf englische „Gay Pride“, was auf Deutsch
„Lustig Stolz“ bedeutet. Luzern ist das Zentrum der katholischen Innerschweiz und gehört kirchlich zum
Bistum Basel.
Die Liste der Partner, welche die Veranstaltung unterstützen, liest sich wie das „Who
is Who“ von Sodom und Gomorra. Man findet unter ihnen eine Gruppe, die „Pink Cross“ heißt und sich als
„Schweizerische Schwulenorganisation“ vorstellt, die „Lesbo-Bisexuell-Schwule Konferenz“ der Zentralschweiz,
die „Lesbenorganisation Schweiz“, das „Lesbo-Bisexuell-Schwule Magazin“ der Zentralschweiz, ein „Collettivo
Lesbico Gay Ticino“, homosexuelle Tanzclubs, Arbeitsgruppen und Homepages, deren Inhalt nicht jene Lektüre
ist, die sich Mütter für ihre Kinder wünschen.
Daß sich „Red Bull“ und das „Grand Casino Luzern“
unter die Partner reihen, wird man durch den Boykott der entsprechenden Produkte – der sich aus Gesundheitsgründen
sowieso nahelegt – angemessen quittieren.
Was aber soll man dazu sagen, daß die katholische „Caritas
Luzern“ ebenfalls als Partner der lustig stolzen Homo-Militanz aufscheint?
Nach eigenen Angaben ist die
„Caritas Luzern“ ein Hilfswerk mit ungefähr 90 Mitarbeitern, das dem christlichen Glauben verpflichtet
ist. Mitglieder der Trägerschaft sind: die römisch-katholische Landeskirche Luzern, die katholische
Dekanen- und die Pastoralkonferenz, der Katholische Frauenbund, die Katholische Arbeitnehmerbewegung sowie
der katholische Seelsorgerat des Kantons Luzern. Entsprechend sitzt auch der Priester und Regionaldekan
Dr. Max Hofer im Vorstand.
Aber das ist nicht alles.
Wer sich das „Rahmenprogramm“ der stolz-lustig
sexuell gestörten Gruppe anschaut, stellt fest, daß die Homos am Samstagabend um 19.00 Uhr in der katholischen
Franziskanerkirche zu Luzern einen „ökumenischen Dank- und Bittgottesdienst“ abhalten wollen. Er steht
unter dem sinnigen Titel „Ich verlasse mich auf deine Liebe“, was auch immer das heißen soll.
Ein schlechter
Scherz?
Florian Flohr, der offizielle Mediensprecher der katholischen Kirche der Stadt Luzern, findet
dazu nach dem Zeugnis der „Neuen Zuger Zeitung“ vom 22. Februar eine simple Erklärung: „Viele Seelsorger
sehen gleichgeschlechtliche Beziehungen als eine legitime Form des Zusammenlebens an, die auch kirchlich
gesegnet werden kann.“
Es scheint, daß sich junge Schweizer Eltern zweimal überlegen sollten, ob sie
ihre Kinder in Zukunft der Obhut der Katholischen Kirche anzuvertrauen gedenken.
Diesem merkwürdigen
moralischen Sumpf wollte das Ehepaar René und Doris Bachmann-Schaller aus Menzingen im Kanton Zug, unweit
von Luzern, auf den Grund gehen.
Das besorgte Paar schrieb an den zuständigen Diözesanbischof von Basel,
Mons. Kurt Koch, an den Präsidenten der Schweizerischen Bischofskonferenz, Mons. Amédée Grab, an den
Apostolischen Nuntius in Bern, Mons. Francesco Canalini, und sogar an den damaligen Präfekten der Glaubenskongregation,
Joseph Kardinal Ratzinger.
Der zuständige Diözesanbischof, Mons. Kurt Koch, versteckte sich hinter
dem achten Sakrament – der Unwissenheit. Er ließ über seine Sekretärin ausrichten, daß ihm von einem
ökumenischen Homo-Gottesdienst in Luzern nichts bekannt sei, und reichte die heiße Kartoffel eilig an
seinen jungen Bischofsvikar Ruedi Heim weiter.
Bischofsvikar Heim jonglierte nicht lange mit dem unerwünschten
Nachtschattengewächs, sondern erklärte, daß die Angelegenheit Sache von Herrn Urs Corradini – eines
Pastoralreferenten – sei, der offenbar der pastorale Regionalverantwortliche für die Stadt Luzern ist.
Aus der Kanzlei des Berner Nuntius Mons. Francesco Canalini kam ein freundlicher Brief, der freilich
keinen Zusammenhang mit dem Inhalt der Anfrage erkennen ließ.
Schließlich antwortete auch Bischof Amédée
Grab, der Präsident der Schweizerischen Bischofskonferenz, über den Generalsekretär, Agnell Rickenmann.
Noch-Generalsekretär Rickenmann richtete aus, daß man sich von der Bischofskonferenz nicht in „innerdiözesane
Angelegenheiten“ einmischen wolle.
Das Ehepaar schrieb dem Generalsekretär zurück, daß es sich in
der Frage einer Sünde, die zum Himmel nach Rache schreit, schwerlich um eine „innerdiözesane Angelegenheit“
handeln könne.
Daß Kardinal Ratzinger keine Gelegenheit fand, auf den Brief aus der Schweiz zu antworten,
kann man in Anbetracht der Umstände begreifen.
Das Ehepaar Bachmann aber steht immer noch vor dem bischöflichen
Tor und ist so klug als wie zuvor.
Was ist der Ausweg?
Das Ehepaar macht drei praktische Vorschläge.
Die Katholiken sollen bei den zuständigen kirchlichen Stellen sachliche Kritik anbringen, kurze Leserbriefe
an die Zeitungen schicken und – wenn alles nichts nützt – einen zeitgleichen Proteststurm vor der Franziskanerkirche
organisieren, in der – dem heiligen Franziskus zur Schande – der Greuel an Heiliger Stätte geplant ist.
Etwas sei auf jeden Fall zu unternehmen, meinte ein junger Luzerner, sonst müsse man damit rechnen,
daß die Schweizerische Bischofskonferenz bei der nächsten Homo-Veranstaltung gleich selber im Organisationskomitee
dabei sein werde.
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25 Lesermeinungen
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Gräuel an Heiliger Stätte Ein Gottesdienst setzt keine bestimmt sexuelle Orientierung seiner Besucher
voraus, um Gottesdienst zu sein! Es scheint Christen zu geben, die ihre eigene Heterosexualität als „Eintrittskarte“
zu einem Gottesdienst ansehen. Auch, wer homosexuell orientiert ist, kann Christ sein, kann Mitglied der
Kirche sein, kann sein Leben an dem ausrichten, was uns in der Bibel an Maßstäben für unsere Lebensführung
vorgegeben ist! Dies sollte eigentlich zum Grundwissen jedes Christen gehören! ?:)
Ein Stern auf dem Weg ins Schwarze Loch? Recht so; denn Name und Benehmen einer atheistischen Zeitung
legitimieren nicht, die Leser dieser Seite als vorgetäuschte, als Scheingläubige zu beschimpfen. Wie
sagte JESUS doch treffend über solche, die ihren Bruder „Ungläubiger“ schelten? Doch zu ernsterem Thema,
bin ich mit der Erklärung von Paul Meyer, der sich allerdings viele Gedanken macht, nicht unbedingt einverstanden,
wenn er meint, GOTT würde die Seelen ständig neu erschaffen. Eine unsterbliche Seele kommt wohl eher,
und diese Ansicht zieht sich wie ein roter Faden durch die Kultur der Völker, aus der Unsterblichkeit;
von GOTT bereits geschaffen seit Anbeginn der Welt; „… gezählt“, sagt JESUS. Das scheint noch gesicherter,
da GOTT diese Schöpfung vollendet hat. Er ist da – und wie! – aber er ruht. Unterbräche er dies, würden
sie hinweg gefegt, alle, die sich an dem temporärem Gefäß der Seele, dem Körper eines Menschen – nach
Gottes Ebenbild geschaffen – vergehen. Die Mörder, die Kriegstreiber; die mordenden Abtreibungsärzte,
die sich ganz bewußt an dem vergehen, was Christus ausdrücklich zu schützen befahl. Die Achtung vor
dem Leben, die Achtung vor der unsterblichen Seele ist das höchste Gebot. Die Mißachtung der Seele ist
von der Mißachtung SEINER gesamten Schöpfung nicht isoliert zu betrachten. Es ist der schlimmste Undank,
den man IHM zukommen lassen kann.
Hallo Stern Danke für den Hinweis. Scheint noch ein total neues Forum zu sein – aber nachdem ich mich
durch die Themen las, genau was ich suchte. Ich melde mich direkt an bei 77476.rapidforum.com/ und bin
auf die Diskussion sehr gespannt Gert
Lieber Paul Mayer Zu den in Hinblick auf Gott edelsten Handlungen zählt die eheliche Fortpflanzung. … und
was möchtest Du damit den katholischen Priestern sagen…
… @Paul Mayer Es gibt einen Punkt in Deinen Beitrag der total falsch ist: „Gegen die homosexuellen Neigungen
kann und soll man etwas tun.“ Bitte beschäftige Dich mal intensiver mit dem Thema, denn es stimmt einfach
nicht was Du sagst und wie Du es sagst. Dazu gibt es umfangreiche Informationen, man muß nur gewillt
sein zu aktzeptieren das die Welt nicht so einfach ist wie man es gerne hätte…
Toleranz übt man gegenüber Personen, aber nicht gegenüber der Sünde, auch nicht gegenüber der schweren.
Wenn jemand wegen seiner Sünden gelobt werden will, wird er lange warten müssen. Der Mensch ist als
Mann und Frau geschaffen und hat den göttlichen Auftrag, sich fortzuplanzen. Zu den in Hinblick auf Gott
edelsten Handlungen zählt die eheliche Fortpflanzung. Sie veranlaßt Gott, weitere Seelen aus dem Nichts
zu schaffen und mit den von Menschen gezeugten Körpern zu vereinigen. Für jeden Menschen, welcher geboren
wird (Ungeborene, die sterben, sterben ja leider immer ungetauft), gilt das Angebot Gottes, der Siegespreis:
Das ewige Leben. Hierfür muß aber der Mensch nach den Geboten Gottes leben, jedenfalls aber vor seinem
Tod dem Stand der Gnade angehören (also schwere Sünden bereut und möglichst gebeichtet haben). Menschen,
die homosexuelle Neigungen verspüren, sind dazu aufgerufen, ebenso keusch zu leben wie alle anderen nicht
verheirateten Menschen. Gegen die homosexuellen Neigungen kann und soll man etwas tun. Literatur hiezu
wurde auf dem kreuz.net-Forum wiederholt aufgelistet. Dass aber auch die menschliche Gesellschaft auf
die menschl. Fortpflanzung angewiesen ist (egal, in welcher Beziehung) zeigt das Beispiel unserer Gesellschaften –
der umgekehrten Bevölkerungspyramide. Verhaltensweisen, die den biologischen Notwendigkeiten einer Gesellschaft
zuwiderlaufen, sollten nicht auch noch gefördert werden – egal in welcher Beziehung!
Lieber Gert Und willst du Toleranz nicht üben, ist dein Geist total im Trüben. Das scandierten ?Schwule“
1978 in Berlin. Ich fand als Student den Satz damals prima, später zum kotzen, … ich habe nie einen
Satz geschrieen, den ich Heute nicht weiter tragen könnte, ich habe nie mitgeschrieen… und erkläre
mir mal, was realitätsfern wäre, was realistisch ist… ist die Hostie Real? Wenn Tausende täglich
verhungern, dann ist das Realität! Wenn jemand ca. 40 Jahre später getötet wird, weil der Anschlag
zuvor in Prag ihn nicht traf, dann sehe ich da ein Zeugnis GOTTes gegen den Handlanger eines gottlosen
Mörderregimes… Wenn das Verhungern Tausender täglich beendet ist, dann können wir über den biblischen
Auftrag im Bezug zu den „Warmen“ gerne weiter dirkutieren… herzlichst GerdEric
Gert: „Diese grenzenlose Toleranz …“ Lieber Gert, Du hast vollkommen recht mit Deiner Kritik über den
strapazierten Begriff! Doch als vordem schon meine Frau über die bei mir ansonsten untypische Floskel
stolperte, gab es keine Möglichkeit mehr, sie aus dem Netz zu nehmen. Untypisch, weil ich normalerweise,
vor allem in der Sache nicht „nachgiebig“ bin. Wenn aber – die Wege des Herrn sind unergründlich – jemand
mit weiblicher Seele in einen männlichen Körper geboren wird und in der auferlegten Prüfung versagt,
bin ich etwas zurückhaltender. Immer vorausgesetzt, der „Prüfling“ kehrt den Spieß nicht um und erklärt
sich, ausgestattet mit allen ihm zugeschanzten Rechten einer familienfeindlichen Politik zum Normalfall.
In diesem Sinne und mit besten Grüßen Franco
Zitat: ·mich widern Regierung und Opposition an, ·die dem Volk keine Sozialhilfe gönnen… ·vermeidbare
Gewalt der RAF traf Wenige, ·der Sozialneid von oben trifft Millionen! ·dass täglich Tausende verrecken
– – – Ende Zitat – – – – – Jedes Wort bezeugt gestörte Wahrnehmung. Wieso wird hier beanstandet was rechtens
und bleibt unbeanstandet, was realitätsfremd ist? Gert
Lieber Gert … weil TOLERANZ für alles Überquere herhalten musste – auch für Akzeptanz der RAF. Seitdem
widert mich das Wort TOLERANZ an. lieber Gert, mich widern viel mehr die (auch Schwulen) in den Regierungs
(Parteien) und auch der Opposition an, die dem Volk in brutaler Weise keine Sozialhilfe gönnen… Die
vermeidbare Gewalt der RAF traf wenige, der Sozialneid von Oben trifft Millionen! Wie es auch tatsächlich
!nicht stört, dass täglich, TÄGLICH, Tausende verrecken…
DER AUSDRUCK dass sich Schwule selbst als Schwule bezeichnen, stört wirklich… warum sagen sie nicht
einfach ?gleichgeschlechtlich“? fragt franco.felice –-- Das Thema, liebe/r franco.felice, ist Ende der
70er ausdiskutiert. Es soll seither provozierend sein und bleiben. Und man sollte wirklich Toleranz üben
meint franco.felice Diese grenzenlose Toleranz, die längst in offenen Meinungsterror ausartete, ist inzwischen
längst zur Meinungs-Zwangsjacke verkommen. Und willst du Toleranz nicht üben, ist dein Geist total im
Trüben. Das scandierten ?Schwule“ 1978 in Berlin. Ich fand als Student den Satz damals prima, später
zum kotzen, weil TOLERANZ für alles Überquere herhalten musste – auch für Akzeptanz der RAF. Seitdem
widert mich das Wort TOLERANZ an. Gert
#17 franco.felice 20:08:27 | Samstag, 30. April 2005
„Die Warmen bringen …“ Also bitte. Seit wann ist es denn Sitte, am Kirchenportal die Temperatur zu messen?
Nur eines stört mich wirklich. Der Ausdruck, daß sich Schwule selbst als Schwule bezeichnen. Warum sagen
sie nicht einfach „gleichgeschlechtlich“? Und solange sie nicht das Wort „Hetero“ wie ein Schimpfwort
gebrauchen – das ganze noch „tuntenhaft“ ausgesprochen und sich über „Mischehen“ ereifern, sollte man
wirklich Toleranz üben.
Ein großer Fehler… Hallo Wera, das sehe ich genauso und es ist ein großer Fehler den die katholische
Kirche begeht. Wobei sich Rom ja noch zurückhält, das was die 2. Reihe macht ist teilweise schon abrtig.
Da wird ernsthaft (!) über schwule Unterwanderung diskutiert – die gehen wirklich davon aus das Schwule
eine Tätigkeit in der Kirche so wahnsinnig toll finden – da werden Menschen denunziert (St. Pölten)
und selbst Schwule die ihr schwulsein nicht ausleben wollen werden als Menschen 3. Klasse behandelt. Gruß
Stefan
@ sttn Danke sttn für Deine Worte. Es zeigt sich, dass es noch Christen gibt, die wissen was Nächstenliebe
ist. In einer Zeit der Verfolgung Andersdenkenden – zu denen homosexuelle Menschen gezählt werden – ist
es wichtig, dass Menschen wie Du ihre Meinung auch laut veröffentlichen. Wie wir wissen ist Homosexualität
unverschuldet und in den meisten Fällen angeboren, deshalb persönlich verstehe ich immer noch nicht,
warum die katholische Kirche, in ihrem vom jetzigen Papst geschriebenen Katechismus diese Aussage: „Sie
verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen.
Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind
in keinem Fall zu billigen.“ nicht zurücknimmt? Gruß Wera
@Beobachterin „Sttn, Dein geheuchelter Vorschlag für gegenseitiges Verständnis ist eine Provokation.
Jeder Homosexuelle kann in die Kirche gehen…“ Ich heuchle nicht, es mag sein das ich provoziere, aber
das ist mir egal, ich red einfach was ich denke. Es stimmt, Homosexuelle können in die Kirche gehen.
Es wäre ja auch schlimm wenn es nicht so wäre. Aber warum gibt es diese Panikreaktionen wenn sich Schwule
nur in die Nähe der katholische Kirche wagen (Siehe Artikel)? Das ist doch nicht notwendig und spätestens
dann wenn man mal ein paar Schwule persönlich kennengelernt hat weiß man wie kindisch das ist. Wenn
Schwule als Schwule eine katholische Kirche besuchen wollen, dann soll man sie als Menschen empfangen
und nicht als Aussätzige die eine Panik auslösen. „Wo also liegt das Problem, wenn nicht in der mangelnden
Toleranz der Homosexuellenverbände – deren Vertreter Du einer bist – für solche, die eine andere Meinung
haben?“ Sorry, das ich offen und deutlich für eine menschliche Behandlung von Homosexuellen eintrete
hat was mit meinen Verständnis als Christ zu tun, denn Gott liebt alle Menschen. Zudem glaube ich nicht
das Homosexuellenverbände von einem Hetero verteten werden wollen. P.S.: Wobei ich in einerm Punkt Dir
Recht absolut Recht geben muß: „mangelnde Toleranz der Homosexuellenverbände“. Das stimmt – Westerwelle
läst grüßen – und an sich wäre das eine tolle Chance für die katholische Kirche diese Verbände vorzuführen.
#11 Beobachterin 23:39:09 | Freitag, 29. April 2005
mangelnde Toleranz der Homosexuellenverbände Sttn, Dein geheuchelter Vorschlag für gegenseitiges Verständnis
ist eine Provokation. Jeder Homosexuelle kann in die Kirche gehen, wenn er will; man wird an der Eingangstür
nicht nach der sexuellen Ausrichtung oder nach sexuellen Vorlieben gefragt. Wo also liegt das Problem,
wenn nicht in der mangelnden Toleranz der Homosexuellenverbände – deren Vertreter Du einer bist – für
solche, die eine andere Meinung haben?
… @famulus dei „Natürlich sind Homosexuelle…“ so ist es „… der Stolz auf eine Sexualität betont
…“ Das Herausstellen der Sexualität stört mich auch an der ganzen Sache. Nur sollte man deshalb schreiend
die Flucht ergreifen? Ich denke die beste Antwort darauf ist es sich dem zu stellen. Und die von Dir geschilderte
Reaktion vieler Schwulen ist doch nur eine Gegenreaktion auf ihre Umwelt. Die sind ganz anders wenn man
ihnen gegenüber ohne Vorurteile auftrit. Die sind dann teilweise so was von normal das ist unglaublich.
@Bruno-Maria Schulz Jesus hat das was er gesagt hat für alle Menschen gesagt und nicht nur die Du auserwählst.
Was erzählst Du außerdem für Geschichten über Morde etc. Da Du es verallgemeinerst stellt sich für
mich schon die frage, ob für Dich jeder Schwule ein Mörder oder ein Kapitalverbrecher ist.
Das hier gelesene Bibelzitat Lk 15,7 Ist eklatanter Fehlgriff für Homos, und Argumentations-Geschenk
für die Homosexualität als Perversität Beweisende. „sttn“ weist endlich selbst Homos als Sünder aus.
Ein doppelter Fehlgriff, denn Homos kehren nicht um, sondern deklarieren Perversität als „Normal“. Es
ist nicht nur eine von „famulus“ aufgezeigte: Perserse „Sexualität, die in keiner Weise mit der katholischen
Kirche im Einklang steht“ Es sind u.A. auch die in der Homo-Szene bekannt gewordenen Perversitäten, bis
hin zu Morden, in krasser Multiplizität zur Zahl geschehender Kapitalverbrechen anderer gesellschaftlicher
Umgebung geschehen, die den Abscheu vor Homos ebenfalls begründen. Es ist greifbar, dass die Ausgrenzung
der Homos (um das widerliche Wort Schwule+Lesben nicht zu gebrauchen, das einmal als erschlagendes Schimpfwort
galt, aber in den 70ern von den Homosexuellen aus Protest „gesellschaftsfähig“ gemacht wurde) die Ausgrenzung
der Homos, trotz „radikalliberalem“ Meinungsterror und gesellschaftlicher „Akzeptanz“ nie von Dauer sein
kann. Ähnliche Bestrebungen gab es in jedem Jahrtausend – sie alle mussten scheitern, denn die Wahrheit
wird stets obsiegen. Ließ sich ein Mensch vom zunächst pupertären Reiz der Andersartigkeit umgarnen
und blieb daran haften, so wird er stets sein perverses Tun mit „allgemein akzeptierter Normalität“ zu
verteidigen und kaschieren suchen; in seinem Inneren wohl und sehr zerfressend wissend, dass es das nie
sein wird, da nicht sein kann. Bruno-Maria Schulz
Natürlich sind Homosexuelle auch nur Menschen und die katholische Kirche sagt ja auch, dass wir diesen
Menschen mit Respekt begegnen sollen, auch wenn homosexuelle Handlungen als solche nicht zu akzeptieren
sind. Was mich bei solchen Veranstaltungen aber besonders stört ist, dass es hier in erster Linie darum
geht, (gleichgeschlechtliche) Sexualität in obszönster Weise zu zelebrieren. Hier wird der Stolz auf
eine Sexualität betont, die in keiner Weise mit der katholischen Kirche im Einklang steht, eine Sexualität,
bei der Promiskuität und Ich-Bezogenheit im Vordergrund stehen.
Schwulentreffen Die Gotteshäuser haben nach dem Konzil derart schlimme Banalisierungen und Profanisierungen
über sich ergehen lassen müssen, dass ein ökumenischer Schwulenwortgottesdienst mehr auch nicht viel
schlimmer ist. Warum also die Aufregung bei Ihnen? Der hl. Franziskus wartet auf die Stunde der wahren
Gegenreformation und hält sich nicht bei vordergründigen Protesten auf
#4 Beobachterin 16:55:27 | Freitag, 29. April 2005
Ein Lob an den Kölner Kardinal Meisner Da war der Kölner Kardinal Meisner mutiger. In Köln sollte ein
„ökumenischer Gottesdienst nicht nur für Lesben und Schwule“ stattfinden, wobei in der Einladung Kritik
an der Haltung der katholischen Kirche geübt wurde, als Widerspruch zu Kardinal Ratzinger (Einladung
anzusehen unter hometown.aol.de/…otalkprivat/lern.jpg) Worauf Kardinal Meisner dafür gesorgt hat, daß
dieser „Gottesdienst“ nicht in einer katholischen Kirche stattfindet. Die zugehörige Zeitungsmeldung
findet sich hier: www.ksta.de/artikel.jsp?id=10700315071…
Das alte Spiel… Wenn eine Schwulenorganisation möchte in der Öfentlichkeit wahrgenommen zu werden,
dann sucht sie sich was katholisches, denn dann finden sich immer schnell welche die für die Organisatoren
die Öffentlichkeitsarbeit machen, oder? Aber sonst: Wenn Schwule in eine katholische Kirche gehen wollen,
dann sollte man die Türen weit auf machen. Man sollte sie willkommen heissen und das Wort Gottes vorleben
und das Evangelium verkünden. Manch ein Katholik wird dann nämlich feststellen: – Schwule sind auch
Menschen – Schwule sind eigentlich ganz normal – Schwule können auch an Gott glauben Und die Schwulen
werden festellen: – Katholiken sind auch Menschen – Katholiken sind eigentlich ganz normal – Katholiken
glauben an Gott und ihnen ist das Wort von Jesus sehr wichtig. Jesus hat sich immer gerne mit den damaligen
„Underdogs“getroffen – Das waren Zöllner, die Bettler, Arme und auch Prostituierte etc… Er war sich
dafür nicht zu schade und wir sollten es auch niht sein. Denn: „Im Himmel wird mehr Freude herrschen
über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte.“
Die Nichtbeantwortung berechtigter Anfragen von Gläubigen gehört zu den typischen Stilmitteln der Konzilsgedächtniskirche.
Auch ich habe im Regelfall von kirchlichen Stellen keine Antwort erhalten oder absolut unbefriedigende
abwimmelnde. Offenkundig will unter den Funktionären der Konzilsgedächtniskirche niemand für Ordnung
sorgen. Bei der Glaubenskongregation habe ich übrigens die genau gleiche negative Erfahrung gemacht,
ebenso beim derzeitigen Nuntius in Österreich, Bischof Zur. Ex. Squicciarini, sein Vorgänger, hat wenigstens
noch freundliche Schreiben mit Vatikan-Schriften als Beilage versendet. Der Weg des Ehepaares ist grundsätzlich
richtig. Zuerst intern versuchen, dann die Sache an die Öffentlichkeit tragen. Außerdem sollte man zusehen,
dass die pflichtwidrigen Funktionäre der Konzilsgedächntiskirche kein Geld mehr von den Gläubigen bekommen –
das ist tatsächlich das einzige, was denen wehtut, wenn man in ihren Geldsack ein Loch bohrt. Im gegenständlichen
Fall könnte man es vielleicht noch bei den entsprechenden Oberen der Franziskaner (Diözese, Schweiz,
Rom) versuchen…
„Lustig Stolz“? Der englische Name der Veranstaltung „Gay Pride“ bedeutet auf Deutsch „Lustig Stolz“ Wenn
es denn nur „Lustig stolz“ bedeuten würde. Hier liegt aber wohl ein Übersetzungsfehler vor. Im Zusammenhang
mit Homosexualität bedeutet Gay nämlich nicht lustig, fröhlich, sondern schlichtweg schwul. Somit heißt
die Veranstaltung „schwuler Stolz“ – also sind die Teilnehmer stolz darauf, schwul zu sein. (Worauf muss
man da stolz sein??) Wie eine Kirche sich für sowas hergeben kann, ist mir absolut schleierhaft.