Finanzen
Kein Aprilscherz: Ein Bischof beugt sich dem Papst
Der Sankt Pöltener Bischof wurde von einem Gläubigen gezwungen, den Willen des Papstes zu befolgen und den Kirchenaustritt nicht länger als Glaubensabfall zu bewerten.
Die deutschsprachigen Bischöfe drohen mit der Exkommunikation, wenn jemand den Kirchenbeitrag nicht bezahlen will.
Die deutschsprachigen Bischöfe drohen mit der Exkommunikation, wenn jemand den Kirchenbeitrag nicht bezahlen will.
© Ultor83, CC
(kreuz.net, Sankt Pölten) Der niederösterreichische Unternehmer Wilfried Scherner hat den Bischof von Sankt Pölten, Mons. Klaus Küng, in die Knie gezwungen.

Im Jahr 2005 hatte Scherner zusammen mit einigen seiner Familienmitglieder gegenüber der zuständigen staatlichen Behörde seinen Kirchenaustritt erklärt.

Dies geschah aus Protest gegen die Eliminierung des früheren Sankt Pöltener Bischofs Kurt Krenn und die kirchenpolitische Linie seines Nachfolger, Mons. Klaus Küng.

Scherner ist ein persönlicher Freund von Bischof Krenn und des ehemaligen Regens des Sankt Pöltner Priesterseminars, Prälat Ulrich Küchl.

Dem amtierenden Sankt Pöltener Bischof Klaus Küng wirft Scherner vor, eine antirömische Personalpolitik zu betreiben, Kirchensteuergelder zu verschwenden, die gewachsenen Seelsorgestrukturen zu zerstören und die Rechte von Priestern und Gläubigen mit Füßen zu treten.

Nachdem Kommerzialrat Scherner und seine Angehörigen ihren Kirchenaustritt erklärt hatten, wurden sie von der Diözese Sankt Pölten angeschrieben.

Man machte sie darauf aufmerksam, daß der Austritt als Glaubensabfall bewertet werde, der die Kirchenstrafe der Exkommunikation nach sich ziehe, falls sie nicht innerhalb von drei Monaten ihren Austritt rückgängig machen würden.

Außerdem werde der Austritt im Taufbuch vermerkt.

Scherner und seine Angehörigen antworteten, daß sie lediglich aus der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts, nicht aber aus der Kirche als Glaubensgemeinschaft ausgetreten seien.

Weiterhin würden sie sowohl am katholischen Glauben als auch an der Treue zu Kirche und Papst festhalten.

Nach Ablauf der dreimonatigen Frist erfolgte dennoch der übliche Taufbucheintrag.

Die Familie Scherner galt damit kirchenamtlich als vom katholischen Glauben abgefallen und exkommuniziert.

Demgegenüber hatte der Päpstliche Rat für die Gesetzestexte am 13. März 2006 mit päpstlicher Billigung festgestellt, daß ein Kirchenaustritt nur dann die Exkommunikation nach sich zieht, wenn er ausdrücklich einen Glaubensabfall beinhaltet und gegenüber der zuständigen kirchlichen Autorität erfolgt.

Doch die deutschen und die österreichischen Bischöfe weigern sich bis heute, diese päpstliche Weisung zu beachten.

Scherner kündigte daraufhin an, die Löschung des Taufbucheintrags kirchenrechtlich einzuklagen. Er drohte auch damit, im Zuge des Prozesses die von Bischof Küng seiner Meinung nach verursachten Skandale zur Sprache zu bringen.

Die Drohung wirkte offensichtlich. Am 1. April dieses Jahres schrieb Bischof Küng an Scherners Sohn, daß zum Austrittvermerk im Taufbuch hinzugefügt werde: „kein formaler Abfall“.

Damit hat erstmals ein deutschsprachiger Bischof zugeben müssen, daß ein Austritt aus der Kirche als Körperschaft des öffentlichen Rechts nicht mit dem Abfall von Glaube und Kirche gleichgesetzt werden kann.

Ein Mitarbeiter des Kirchengerichts in einer anderen österreichischen Diözese, der namentlich nicht genannt werden will, erklärte dazu auf Anfrage:

„Das Vorgehen von Bischof Küng ist mit den anderen Bischöfen nicht abgesprochen. Wir werden darüber reden müssen.“
      
23 Lesermeinungen
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#23   Siegfried   16:06:43 | Sonntag, 25. April 2010
Kirchenordnung seit 40 Jahren
Vor dem Konzil, war der theologische, sakramentale, moralische und dogmatische Glaube in der Kirche, das bedeutet zwischen dem obersten Lehramt und den Ortskirchen eine Einheit. Wer seine Ortskirche verlassen wollte oder verlassen hat, tat dies da er mit der Kirche als Ganzes sowohl als Körperschaft, wie auch als Glaubensgemeinschaft nicht zufrieden war.
Seit 40 Jahren gibt es einen Katholischen Glauben, der auf drei Sälen aufgebaut ist.
1. den Aussagen in der Heiligen Schrift;
2. in der katholisch gewachsenen Tradition; und
3. in der Dogmatik und den Glaubenssätzen der Kirche:
Diese drei Sälen werden vom obersten Lehramt heutre noch gehalten und für den Gläubigen verbindlich vorgegeben.
In den Ortskirchen gibt es viele eigene Glaubenssätze die in der römischen Kirche nicht bestehen, dies sind häufig esoterische oder asiatische und teilweise protestantische Glaubensinhalte. Denen muß in den Ortskirchen angehangen werden, sonst kann man nicht Mitglied der Ortskirche sein.
Dafür werden andere Inhalte, die in der Kirche von Rom existieren und vom obersten Lehramt vertreten werden ablehnt. Dies ist z.B der Glaube an die Vergegenwärtigung des Opfertodes von Jesus Christus im Messopfer. Die Realpräsentation von Jesus Christus in den Eucharistischen Gaben, das existierende Weihesakrament, die Gültigkeit der Sündenvergebung im Sakrament der Beichte,
Der Gläubige muß in der Katholioschen Kirche, wie es in der EKD entscheiden, wer seine rKath. Kirche ist. o^/
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#22   FranzvPaul   12:45:09 | Sonntag, 25. April 2010
wie in anderen Ländern auch,
Thomasius. @des Heiligsten Herz Mariens
Frage nur: Was passiert dann? Wer unterhält den Klerus?
Außerdem: der Löwenanteil geht für bezahlte Laien drauf.
:-@
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#21   Thomasius   12:38:21 | Sonntag, 25. April 2010
@des Heiligsten Herz Mariens
So ists Recht. Alle sollten aus der Kirchensteuerversammlung austreten. Dann würde nicht mehr mit dem Geld der Gläubigen geprasst. Frage nur: Was passiert dann? Wer unterhält den Klerus?
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#20   Leo Miles   09:54:56 | Sonntag, 25. April 2010
@bejorommer
Du scheinst nicht zu bedenken, daß unser Christentum wie auch der Islam seine Wurzeln im Judentum haben und daß wir alle gemeinsam den Gott verehren, den schon Abraham verehrt hat.
1. Das Christentum ist die Fortführung des alttestamentlichen Judentums in einem neuen Bund, der mit dem Blut Christi beschlossen wurde. Alle, die sich nicht diesem Bund anschließen wollen, haben ihre Wurzeln nicht im alttestamentlichen Judentum.
2. Abraham erschien Gott in Gestalt dreier Wesen, der angedeuteten Dreifaltigkeit. Im Christentum als das wahre Israel gibt es die Dreifaltigkeit.
3. Das Talmudtum hat sich vom alttestamentlichen Judentum losgerissen, es verachtet den Messias Jesus Christus und die Heilige Dreifaltigkeit. Es verachtet also den Gott, der Abraham erschienen ist. Das Talmudtum hat somit keine lebendigen Wurzeln im alttestamentlichen Judentum.
4. Der Islam verachtet wie das Talmudtum die Heilige Dreifaltigkeit. Der Islam lehnt Jesus Christus als Sohn Gottes, als das wahre Lamm Gottes ab. Abraham sollte seinen Sohn Opfern. Gott sah Abrahams Glaube und hielt ihn kurz vor der Opferung davon ab, denn der geopferte Sohn sollte Jesus Christus sein. Da dieser aber vom Islam abgelehnt wird, hat der Islam keinen Anteil am Gotte Abrahams. Der Islam hat somit keine lebendigen Wurzeln im alttestamentlichen Judentum.
4. Ein „Katholik“, der das Gegenteil behauptet, ist entweder ungebildet, oder arbeitet im Auftrag einer antichristlichen Religion oder ist einfach kein Katholik.
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#19   Mary Cruz   22:21:32 | Samstag, 24. April 2010
Leo Miles:
3. Die ersten drei Gebote machen deutlich, daß Gott sich von den Menschen einen Gottesdienst wünscht.
In erster Linie macht das erste Gebot Gottes deutlich, dass ER bei den Menschen an erster Stelle stehen möchte: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft!“
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#18   Brandenburgis   22:06:51 | Samstag, 24. April 2010
JOberens trinkt
das hirnamputierte Monster.
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#17   Jubärens   16:44:39 | Samstag, 24. April 2010
Bejorommer denkt, dass er denkt:
Ich denke, auch,
da es nur einen Gott gibt, denke ich,
daß alle Religionen denselben Gott verehren,
egal wie man ihn auch nennen mag.
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#16   antivaticanum   16:20:01 | Samstag, 24. April 2010
Zwangsgeld für den Satan
Das ist, so denke ich, die beste Kurzcharakterisierung für die Finanzierung der römischen Gemeinschaft und der von ihr abgefallenen protestantischen Sekten, somit sollte jeder überzeugte Anhänger der Kirche Christi den nötigen Schritt vollziehen und die finanzielle Zwangsfinanzierung der Glaubenszerstörer beenden.
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#15   des Heiligsten Herz Mariens †   16:09:42 | Samstag, 24. April 2010
Es stimmt!
Ein Kirchenaustritt ist nur eine Sparmaßnahme. Ähnlich wie die Hinterziehung des Zehnten im Mittelalter.
Mit dem Glauben hat das nicht zu tun, lediglich mit dem Portemonnaie…
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#14   bejorommer   15:12:51 | Samstag, 24. April 2010
Einfalt – es gibt nur ein Gott der von keiner Religion zu vereinnahmen ist
Du scheinst ja wirklich der Meinung zu sein, daß nur Katholiken Wahrheitseigner sind und allein den wahren Glauben haben und den einen Gott verehren.
Du scheinst nicht zu bedenken, daß unser Christentum wie auch der Islam seine Wurzeln im Judentum haben und daß wir alle gemeinsam den Gott verehren, den schon Abraham verehrt hat.
Ich denke, auch, da es nur einen Gott gibt, daß alle Religionen denselben Gott verehren, egal wie man ihn auch nennen mag.
Ich denke auch, daß Gott der Gott aller Menschen sein will und daß wir Katholiken da keine Sonderstellung einnehmen. Gott dürfte sich von Niemand auch von keiner Religion vereinnahmen lassen und welche Religion ihm und der Wahrheit wirklich näher ist, dürfte nur er ganz alleine wissen.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#13   iDJM †   15:10:40 | Samstag, 24. April 2010
@FranzvPaul
Gehorsam vor Gott und vor ihren Vorgesetzten müssen sie beachten – in der gesamten Hierarchie!
Ein Diener steht nicht über seinem Herrn und ein Bote nicht über der Botschaft.
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#12   FranzvPaul   15:06:39 | Samstag, 24. April 2010
Ganz so leicht dürfen sich das die Angestellten der Dienstleistungsfirma nicht machen!
Die haben die Heilsinstrumente in der Hand, die Sakramente. Über die dürfen sie nicht nach Belieben verfügen wie in einem Monopolbetrieb.
Ich wünsche zwar auch nicht, daß sie sich „vom Pöbel leiten lassen“, wie sie das derzeit in großem Ausmaß leider tun aber ihren Gehorsam vor Gott und vor ihren Vorgesetzten müssen sie beachten – in der gesamten Hierarchie!
o^/
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#11   Leo Miles   14:14:24 | Samstag, 24. April 2010
@Ali As
Dann bitte ich um Entschuldigung für mein Mißverständnis.
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#10   Ali As   14:10:23 | Samstag, 24. April 2010
@Miles
Sie haben es nicht verstanden.
Sie lesen zu selten die Texte des Herr Berens.
Ich stimme Ihnen selbstverständlich zu.
–---
und weg !
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#9   Leo Miles   14:07:00 | Samstag, 24. April 2010
@Ali As
Hat er jemals in der Schrift etwas zu Orgelspiel und Kirchengebäuden gesagt in denen man sich zu festen Zeiten treffen soll?
Hat er jemals gesagt, daß man sich „Ali As“ nennen und auf dieser Seite mitschreiben soll? Warum machen Sie es dann?
1. Der Mensch als intelligentes und kreatives Wesen kann Musik machen. Diese Fähigkeit hat der Mensch von seinem Schöpfer geschenkt bekommen. Warum sollte der Mensch dann also nicht seinen Schöpfer mit der Königin der Instrumente ehren?
2. Der Mensch als intelligentes und kreatives Wesen kann Häuser bauen. Diese Fähigkeit hat der Mensch von seinem Schöpfer geschenkt bekommen. Warum sollte der Mensch dann also nicht seinen Schöpfer mit den schönsten aller Gebäude ehren?
3. Die ersten drei Gebote machen deutlich, daß Gott sich von den Menschen einen Gottesdienst wünscht. Wie sollten die Menschen also Gott öffentlich ehren, wenn nicht in einer konkreten Weise zu konkreten Zeiten an konkreten Orten?
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#8   ErnstSchneider   13:58:51 | Samstag, 24. April 2010
Kirchenaustritt
Bekommt man auch seine Erbsünde wieder zurück?.
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#7   Ali As   13:56:56 | Samstag, 24. April 2010
@Josef Berens
Ein Kirchenaustritt hat nichts mit Glaubensabfall und auch nichts mit dem persönlichen Verhältnis eines Menschen zu Gott zu tun, sondern ist ganz allein eine Verabschiedung aus der Gemeinschaft kath. Kirche.
An diesen Aussagen erkennt man wahrhaftig den allen überlegenen Denker … :-D
Dabei blödet sich der Denker ein, er könnte mit seinem Orgelspiel den Gottesdienst verschönern.
Einen Gottesdienst, – und sein wir doch einmal ganz ehrlich, den Jesus so nie gewollt hat. Hat er jemals in der Schrift etwas zu Orgelspiel und Kirchengebäuden gesagt in denen man sich zu festen Zeiten treffen soll? – Nein, und wenn hätte er es doch getan, denn zu allem was IHM wichtig war hat er sich geäussert.
Berens, Sie sind so doooof und der Dorfrottel von Rommersheim.
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#6   Leo Miles   13:54:07 | Samstag, 24. April 2010
@bejorommer
eine Verabschiedung aus der Gemeinschaft kath. Kirche
Warum wollen Sie dann noch dabei sein, wenn Sie sie doch so abgrundtief hassen?
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#5   Einfalt   13:43:49 | Samstag, 24. April 2010
@Berens
… sondern ist ganz allein eine Verabschiedung aus der Gemeinschaft kath. Kirche
Die allerdings von Gott als die Arche zum Heil eingerichtet wurde. Klar, wenn ihnen der Kapitän und die Matrosen nicht passen, dann können sie aussteigen und neben her schwimmen. Das Gewässer ist haiverseucht, der Wellengang hoch und das Wasser kalt. Mal sehen wie weit sie kommen.
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#4   bejorommer   13:27:37 | Samstag, 24. April 2010
Zu bedenken
Ein Kirchenaustritt hat nichts mit Glaubensabfall und auch nichts mit dem persönlichen Verhältnis eines Menschen zu Gott zu tun, sondern ist ganz allein eine Verabschiedung aus der Gemeinschaft kath. Kirche.
Nach neuester Umfrage denkt ein Viertel der Katholiken über einen Kirchenaustritt nach, was der Kirchenführung doch zu eigentlich denken geben müßte.
Josef Berens
(als einfacher, selbst denkender Katholik
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#3   FranzvPaul   12:58:18 | Samstag, 24. April 2010
Na was jetzt,
Johannes Paul I.? Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng immer in Treue zum Heiligen Stuhl und zum geltenden Recht
Ist der Scherner und seine Familie exkommuniziert worden oder nicht?
o^/ :-@ :-O
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#2   Johannes Paul I.   12:05:50 | Samstag, 24. April 2010
Diözesanbischof Dr. Dr. Klaus Küng immer in Treue zum Heiligen Stuhl und zum geltenden Recht
Dies ist gar nichts Neues, sondern war immer schon die klare Haltung des regierenden Diözesanbischofs von St. Pölten. Daran erkennt man auch seine große Barmherzigkeit, denn Scherner hatte bereits gegen den regierenden Bischof und gegen den Heiligen Stuhl in unkatholischer Weise gehandelt, erlitt damit aber völlige Schiffbruch.
So meinte er (offenbar mit anderen), Bischof Küng als regierenden katholischen Oberhirten beim Staat anklagen zu können, weil dieser legitime kirchenrechtliche Sanktionen verhängte, die dann vom Heiligen Vater definitiv bestätigt wurden. Daher stellt sich sehr wohl die Frage der Anerkennung Scherners des Primates des Papstes. Im übrigen hat Scherner durch den mißbräuchlichen Rückgriff auf angebliche Menschenrechte eine anarchisch-kirchenvolksbegehrähnliche Argumentation verfolgt.
Selbstverständlich ist seine Anzeige voll und ganz gescheitert.
Bischof Küng muß gedankt werden, daß er die Objektivität und Sachlichkeit in allen Fällen an erste Stelle stellt.
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#1   Botschafter   11:56:55 | Samstag, 24. April 2010
Himmelsschlüssel
Ich tue das, was mir an meisten Kohle einbringt…
Ich klimpere mit den Himmelsschlüsseln, denn nur wer bezahlt, kommt rein.
Noch was zum Zehnten: Nach dem mosaischen Gesetz durften die Leviten dafür kein Land besitzen…
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