Papst besuchte ‘Ecclesia Dei’ + Enger Vertrauter des Papstes? + Neuordnung der ‘Legionäre Christi’ + Die Altliberalen sind noch nicht ausgestorben + Schon lange in die Praxis umgesetzt
Papst besuchte ‘Ecclesia Dei’
Vatikan. Am Freitag abend segnete Papst Benedikt XVI. die renovierte Kapelle
in der Glaubenskongregation. Dabei besuchte er auch die Büroräume der Kommission ‘Ecclesia Dei’, die
sich im gleichen Gebäude befinden.
Enger Vertrauter des Papstes?
Vatikan. Der am Freitag verstorbene
bayerische Kardinal Augustin Mayer (98) war ein „enger Vertrauter“ des Papstes. Das erklärte die Vatikanzeitung
‘Osservatore Romano’. In einem Beileidstelegramm lobte der Papst den unermüdlichen Dienst des Verstorbenen
für die Kirche. Benedikt XVI. würdigte besonders die Bemühungen des Kirchenfürsten um die Liturgie
und die Priesterausbildung. Am Montag wird der emeritierte Kurienkardinal Angelo Sodano im Petersdom das
Requiem für Kardinal Mayer zelebrieren. Der Papst wird den Sarg aussegnen.
Neuordnung der ‘Legionäre
Christi’
Vatikan. Der Papst will eine „Neudefinierung des Charismas“ der Ordensgemeinschaft ‘Legionäre
Christi’. Das geht aus einer gestrigen Pressemeldung des vatikanischen Pressesaales hervor. Die Ausrichtung
der Kongregation und die „internen Machtstrukturen“ sollten „grundlegend revidiert“ werden. Benedikt XVI.
wird einen Beauftragten für die Gemeinschaft ernennen und eine Studienkommission einrichten. Gleichzeitig
will er, daß „der Enthusiasmus vieler Mitglieder weiter bestehen“ bleibt.
Die Altliberalen sind noch
nicht ausgestorben
Frankreich. Der Jesuitenpater François-Xavier Dumortier (62) wird neuer Rektor der
von den Jesuiten geführten Universität Gregoriana in Rom. Die altliberale französische Wochenzeitung
‘Golias’ spricht von einer „guten Nachricht“. Pater Dumortier war zuletzt dreizehn Jahre lang Rektor der
Hochschule Centre Sèvres in Paris. Sein neues Amt tritt er am 1. September an. Der Jesuit ersetzt seinen
neokonservativen Mitbruder und Kirchenrechtler, Pater Gianfranco Ghirlanda (68).
Schon lange in die Praxis
umgesetzt
„Ich schlage vor, dem Leben eines Fötus keinen größeren Wert zuzubilligen als dem Leben
eines nichtmenschlichen Lebewesens auf einer ähnlichen Stufe der Rationalität, des Selbstbewußtseins,
der Wahrnehmungsfähigkeit, der Sensibilität etc. Da kein Fötus eine Person ist, hat kein Fötus den
selben Anspruch auf Leben wie eine Person“. „Bei jedem fairen Vergleich (…) haben das Kalb, das Schwein
und das viel verspottete Huhn einen guten Vorsprung vor dem Fötus in jedem Stadium der Schwangerschaft –
und wenn wir einen weniger als drei Monate alten Fötus nehmen, so würde sogar ein Fisch, ja eine Garnele
mehr Anzeichen von Bewußtsein zeigen.“
Aus dem Werk „Praktische Ethik“ des australischen Euthanasie-Ideologen
Peter Singer (63).
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66 Lesermeinungen
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@Domenico Tuttisanti du kannst das noch so oft wiederholen wie du willst. deshalb hat eine befruchtete
eizelle immer noch keine menschenwürde. ich rede nicht von einem fötus, sondern von einer befruchteten
eizelle. eine befruchtete eizelle ist eben auch noch kein mensch. streng genommen können sogar mehrere
menschen daraus erwachsen. was nicht heissen soll, das eine befruchtete eizelle nicht geschützt werden
soll. ab der nidation bin ich mit dir einig, vorher nicht. den link dazu findest du weiter unten. ich
muss dir aber den vorwurf machen, dass du die wesentlichen punkte meines beitrages missachtet hast. warum
radikalisierst du gewissen themata so heftig?
cuba: Gesetze regeln Rechte und Pflichten. Sinnvoll sind diese Regelungen, wo der einzelne als Handelnder
und Leidender durch das Tun und Lassen anderer betroffen ist. Dass der Ungeborene noch kein Wahlrecht
hat, beruht nicht darauf, dass er kein Mensch sei, sondern dass er als Mensch von diesem Recht (noch)
keinen Gebrauch machen kann (wie Neugeborne ja auch nicht!). Dasselbe gilt von seiner Meinungsfreiheit,
Geschäftsfähigkeit, dem Unterworfensein unter Strafgesetze usw. Das EINZIGE jedoch, was die Interessen
des ungeborenen Menschen bereits tangieren, ist die unbestreitbare TATSACHE, dass er lebt. Und dieses
einzige, sein Leben, kann ihm von anderen genommen werden. Aus diesem Grunde HAT das Bundesverfassungsgericht
entschieden, dass das Leben eines Fötus prinzipiell unter den Schutz des Staates fallen solle (Art. 2
GG) und die Menschenwürdegarantie (Art. 1 GG) geniesst. Wörtlich heisst es in dem Urteil des BVerfGer.:
„Die Pflicht des Staates, jedes menschliche Leben zu schützen, läßt sich deshalb bereits unmittelbar
aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG ableiten. (…) Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde
zu; es ist nicht entscheidend, ob der Träger sich dieser Würde bewußt ist und sie selbst zu wahren
weiß. Die von Anfang an im menschlichen Sein angelegten potentiellen Fähigkeiten genügen, um die Menschenwürde
zu begründen.(…) Das menschliche Leben stellt, wie nicht näher begründet werden muß, innerhalb der
grundgesetzlichen Ordnung einen Höchstwert dar …“
An Clemens Festlegen kann man so Manches. Zum Beispiel auch, dass ein Mensch erst ein Mensch ist, wenn
er sprechen gelernt hat und keiner mehr ist, wenn er es wieder verlernt hat. Was wollten Sie eigentlich
sagen?
@Cuba auch wenn dir das nicht passt. du kannst das *Recht auf Leben* noch so oft wiederholen, wie du willst,
es ändert nichts an der entscheidung des bundesverfassungsgerichtes. Ich glaube nicht, dass Domenico
T. das Urteil des Verfassungsgerichts ändern will. Er sagt nur, dass dieses Urteil gegen die Menschenwürde
verstößt.
@ Domenico Tuttisanti eben nicht. egal was sie präsentieren wollen, eine befruchtete eizelle dürfte
nach deutschem recht keine menschenwürde haben. auch wenn dir das nicht passt. du kannst das *Recht auf
Leben* noch so oft wiederholen, wie du willst, es ändert nichts an der entscheidung des bundesverfassungsgerichtes.
@clemens: menschenwürde beim ungeborenen wird ua attestiert, um missbrauch zu verhindern, so weit mir
bekannt ist. bei: forschung, abbruch und vielleicht weiterem mehr. da wird aber domenico widersprechen
wollen. ich wiederhole mich: die rechtsfähigkeit beginnt, so weit ich weiss, mit der geburt, genauer
mit dem einsetzen der wehen. mensch ist man erst, wenn man geboren wurde. ich möchte damit nicht sagen
oder zum ausdruck bringen, dass man das ungeborene leben nicht achten oder respektieren soll. doch die
persönlichkeit und rechtsfähigkeit beginnt erst mit dem leben nach der vollendeten geburt. noch nicht
einmal eine totgeburt wurde rechtsfähig, obwohl ja auch dieser fötus, dieses kind, bis zum tod gelebt
hat. und weiter: wie er „faseln“ viele hier über „übernatürliches“ und „was den menschen aus der natur
erhebt“ oder über den „wert“ von geborenem oder ungeborenem leben. sie sehen sich selbst als volk gottes,
oder als auserwählte, oder zumindest ihre eigene spezies ist in jedem fall am höchsten zu be-werten.
andersgläubige kommen in die hölle. sie wollen oder kommen hoffentlich in den himmel. nochmals: warum
meinen einige menschen, sie seien mehr „wert“ als andere lebewesen?
DT: Also ist die „Würde“ einfch festgelegt, definiert worden. Also kann man auch ebenso einfach festlegen,
dass menschlichem Leben ebendiese Würde erst dann zukommt, wenn es geboren ist, die Welt betritt, oder?
Cuba: Die Einnistung der befruchteten Eizelle geschieht am 5. oder 6. Tag nach der Befruchtung. Bei der
Abtreibungsproblematik haben wir es aber nicht mehr mit einer befruchteten Eizelle, sondern längst mit
einem ausgewachsenen Fötus (mit Extremitäten, einem Kopf, einem Herzschlag…) zu tun! Auch diesen Fötus
noch wollten Sie uns als „Zellhaufen“ präsentieren. Wenn Sie jetzt die Einnistung als wesentliche Zäsur
proklamieren, heisst das nichts anderes als: Sie anerkennen den Fötus als Menschen mit dem grundlegendsten
Recht eines jeden Menschen: dem Recht auf Leben!
@Domenico Tuttisanti den nachfolg. link hatte ich dir schon mal zur verfügung gestellt. es wäre nett,
wenn du das auch lesen würdest. es ist auch nicht notwendig, herablassend zu sein. „Im Übrigen hat das
Bundesverfassungsgericht auch darauf hingewiesen, dass erst ab der Nidation „nicht mehr teilbares Leben“
besteht (BVerfGE 88, 203, 251). In der Tat können aus einer Eizelle zuvor noch mehrere menschliche Individuen
(eineiige Zwillinge) werden, so dass vor dem Zeitpunkt der Nidation auch die genetische Individualität
und damit genetische „Einzigartigkeit“ eines Menschen noch nicht endgültig festgelegt ist. Die Nidation,
ab der das Bundesverfassungsgericht dem Embryo im Rahmen der Abtreibungsproblematik Menschenwürde- und
Lebensschutz zugesprochen hat, ist daher durchaus ein wesentlicher Einschnitt. …ntrale-ethikkommission.de/page.asp?his=0.1.23.44.…“
ausserdem: „Zwar ist die Menschenwürde nach dem Grundgesetz unantastbar. Ob der Embryo aber im für die
Stammzellgewinnung maßgeblichen Zeitpunkt bereits Träger der Menschenwürde ist und ob in der Gewinnung
und Verwendung ein Eingriff in dieses Recht liegt, steht keineswegs von vornherein fest, ist vielmehr
diskussions- und mit Hilfe verfassungsrechtlicher Methodik begründungsbedürftig.“ bei den oben erwähnten
zitaten handelt es sich um eine „Stellungnahme der Zentralen Ethikkommission zur Stammzellforschung“.
es wäre auch nett, wenn du deine aussagen mit entspr. links zitieren könntest. zb. „gesetzlich geregelte
Illegalität“ wie gesagt, dies war und ist nicht der relevante punkt meines beitrages…
@Domenico Tuttisanti Hallo Domenico Tuttisanti, Ergänzend zu dem gestrigen OT. Vielen Dank für die Segenswünsche.
Nein, nach Częstochowa komme ich diesmal nicht. Ich kenne den Jasna Gora (heller Berg) und das Kloster
sehr gut, war 1982+83+84+88 und 2000 bei der Fußwallfahrt von Warschau nach Tschenstochau dabei. Was
für eine Gnade. Mein polnischer Freund Nikodem K. ist Priester im Kloster, dadurch hatte ich letztes
Jahr im April ein unvergessenes Erlebnis. Ich liebe Kokos-Makronen, nur kann ich dem nicht wiederstehen
bis die letzte verspeist ist. :)3 Ihnen auch eine gute Zeit, verbunden mit dem Segen der Maienkönigin
Ihr, rums
Das Konzept „Menschenwürde“ ist ein normatives, kein empirisches. Es geht davon aus, dass Menschen –
und im Bereich der uns bekannten Natur – einzig Menschen zu vernünftiger Selbstbestimmung fähig und
berufen sind. Als Vernunftwesen erkennen wir andere Menschen als von gleicher Würde [nämlich befähigt
zu sein zu vernünftiger Selbstbestimmung] an. Das heisst wir erkennen an, dass sie nicht nur einen „Wert“
besitzen, sondern über allen Wert eine Würde: „Was einen Preis hat, an dessen Stelle kann auch etwas
anderes, als Äquivalent, gesetzt werden; was dagegen über allen Preis erhaben ist, mithin kein Äquivalent
verstattet, das hat eine Würde.“ (Kant) Der „Speziesismus“ ist rechtsphilosophisch unausweichlich und
daher konsequent, da die Zugehörigkeit zur Spezies das einzige Kriterium ist, durch das ein Mensch wirklich
als Mensch in den Genuss der Rechtsposition kommt, die seine Grundrechte schützt: die Position unantastbarer
Würde (Art. 1 GG). Andernfalls würden wir ein Kooptationsmodell wählen und genau dies wäre schon mit
dem Begriff einer Menschenwürde unvereinbar. Menschenwürde ist kein empirischer Begriff, sondern ein
normatives / rechtsethisches Konzept. Wir erkennen also nicht immer die Würde, sondern wir an-erkennen
sie als unverzichtbare Voraussetzung des menschlichen Miteinander: ohne bestimmte Grundfreiheiten und
Grundrechte ist ein wirklich menschliches Zusammenleben, das diesen Namen verdient, nicht möglich. Das
gilt natürlich an erster Stelle für das Recht auf Leben!
Domenico T: Menschenwürde Das Konzept der Menschenwürde habe ich, wenn ich ehrlich bin, noch nie richtig
verstanden. Was ist denn das, die „Menschenwürde“ und wie wird sie begründet? Das ist ja auch Singers
Gedankenproblem: Wieso soll einem empfindungsunfähigen menschlichen Wesen, einigen Zellen beispielsweise,
per se ein größeres Lebensrecht, eine größere „Würde“ zugestanden werden als einem empfindungsfähigen
Tier? Um mal ein drastisches Beispiel zu geben: Wieso regt sich niemand darüber auf (erstrecht nicht
die religiösen Fötenschützer), wenn Gourmets ihre leckeren (empfindungsfähigen) Hummer bei lebendigem
Leib kochen oder Chinesen ihre schmackhaften Hunde durch durchprügeln vor dem Schlachten (Ausschüttung
von Stresshormonen) zarter machen? Das ist logisch nicht zu begründen, so sieht es Singer, sondern ist
reiner „Speziezismus“, so seine Meinung. Und er hat Recht damit. Oder nicht? Und wenn nein, warum nicht?
@cuba es geht mir in meinem beitrag aber nicht so sehr um die ganz genaue definition ob ein zellhaufen
menschenwürde hat oder nicht Jeder lebende Organismus, wenn Sie so wollen: Zellhaufen – und wir alle
sind ja „Zellhaufen“ –, der zur Spezies homo sapiens gehört –, geniesst nach Auffassung des BundesverfGer.
„Menschenwürde“. Diese Auffassung steht in vollkommener Übereinstimmung mit der Zellbiologie, die den
Lebensbeginn eines Menschen mit der Befruchtung der Eizelle beginnen läßt. Prof. Dr. Volker Herzog (ehem.
Präsident der Dt. Zellbiolog. Gesellschaft): „Diese Befruchtung ist der Startpunkt, von ihm an muss von
einem neuen Menschen gesprochen werden www.alfa-ev.com/…nterview_herzog.html. Wenn Sie bessere Erkenntnisse
haben als einer der höchstrangigen und renommiertesten Zellbiologen in Deutschland, dann lassen Sie es
uns wissen, cuba! cuba: wenn dem aber genau so wäre, wie du schreibst, dann dürfte es rechtl. gesehen,
gar keine abtreibungen geben. die sind bis zu einem best. punkt aber legal. Sie scheinen sich noch nicht
lange und mit der nötigen Gründlichkeit mit der Materie auseinandergesetzt zu haben! Das BVerfGer. sagt
tatsächlich, dass die Abtreibung immer illegal („rechtswidrig“) ist. Sie sei aber unter bestimmten Voraussetzungen –
obwohl „rechtswidrig“ – straffrei. Es war eben der Trick der Abtreibunsgbefürworter und der Abtreibungslobby,
den Leuten zu suggerieren: was nicht bestraft wird, ist erlaubt. Die Wahrheit ist: die Abtreibung ist
nicht legal, sie ist „gesetzlich geregelte Illegalität“.
@ FranzvPaul ja, auweh. aber andern unterstellen: „die das nicht verstehen“ und sie anmachen, woher sie
ihr mandat hätten. => unwissenheit schützt vor strafe nicht. aber find ich nett, dass du dich für den
lorenz einsetzt. nur, wer solchen hokuspokus erzählt, muss selbst dafür einstehen können. da frage
ich mich, wie Wohlehrwürden auf solche konstruktionen kommt: „Alles andere ergibt sich von selbst: – Unsterblichkeit
– Offenheit auf die Übernatur.“ oder wie ist das zu verstehen: „…zu Beginn die Potentialität bestanden
haben muss in der Hypostatische Union mit dem Logos aufzugehen.“ das ist wohl nach dem motto geschrieben
worden, je weniger ich verstehe, umso klüger komme ich (hoffentlich) rüber. lorenz und Wohlehrwürden
gäben ein super team. schöne grüsse.
jedem das seine @lorenz noch habe ich keine „übernatürliche leistung“ bemerkt. die welt zerbricht auch
sonst. der beweis (von etwas übernatürlichem) ist nach wie vor ausstehend. aufopferungshandlung im tierreich:
zb die biene. beim wolf haben nur die alphatiere nachwuchs, etc. @wohlehrwürden jedem sein glaube. @FranzvPaul
ich habe eine position und ich habe verantwortung. und bin nicht der einzige. typischerweise kümmert
das viele traditionalisten nicht. sie interessiert nur ihr seelenheil.
Vorsicht @Lorenz Ich danke Ihnen für Ihre Auseinandersetzung mit meinen Spekulationen. Ich hoffe aber,
dass ich mich nicht unglücklich ausgedrückt habe. Eine Inkarnationsfähigkeit des „gesamten Menschengeschlechts“
als Gesamtheit, schwebt mir nicht vor. (Wie etwa die Irrlehre des Teilhard de Chardin „kosmischer Christus“)
Die Meinung ist viel eher, dass in jedem einzelnen Menschen zu Beginn die Potentialität bestanden haben
muss in der Hypostatische Union mit dem Logos aufzugehen.
@ Domenico Tuttisanti danke, für den hinweis. ich bin 1. rechtl. nicht so bewandert und komme 2. aus
der schweiz. wenn dem aber genau so wäre, wie du schreibst, dann dürfte es rechtl. gesehen, gar keine
abtreibungen geben. die sind bis zu einem best. punkt aber legal. nur deshalb, weil man ungeb. leben *trotzdem*
schützen möchte, heisst das noch nicht, dass einer befrucht. eizelle menschenwürde zugesprochen wird.
(nicht nur) meine meinung. ein hinweis: „So steht das Recht auf Leben gemäß Art. 2 Abs. 2 GG unter einem
ausdrücklichen Gesetzesvorbehalt und ist im Konfliktfall mit dem Leben anderer oder sogar gleichrangigen
Verfassungsgütern „abwägungsfähig“. …ntrale-ethikkommission.de/page.asp?his=0.1.23.44.… und: „…so
dass vor dem Zeitpunkt der Nidation auch die gen. Individualität und damit gen. „Einzigartigkeit“ eines
Menschen noch nicht endgültig festgelegt ist…“ die menschenwürde des ungeborenen ist ein immer wieder
kontrovers diskutierter begriff. def. beginnt die rechtsfähigkeit mit der geburt. es geht mir in meinem
beitrag aber nicht so sehr um die ganz genaue definition ob ein zellhaufen menschenwürde hat oder nicht,
sondern viel mehr um die achtung und den respekt gebenüber JEDEM leben. egal ob mensch, tier oder unsere
restliche natur. dass wir verantwortungsvoll mit ALLEM umgehen. mit wir verstehe ich ein **miteinander**.
dabei ist es völlig irrelevant, welchem glauben jemand anhängt und auch all die tollen gebote und eigenschaften
die r.ruhrgebietler aufführt, sind in diesem zusammenhang zweitrangig. ja sie sind gar kontraproduktiv.
An Wohlerwürden. Danke für die interessante Perspektiverweiterung Ihre (leichten) Zweifel an der Inkarnationsfähigkeit
des Menschengeschlechts rühren sicher von der Beobachtung realer, gegenwärtiger Menschen her. Da hilft
dann tatsächlich nur die Unterwerfung unter das Lehramt. Schon der diachronen Perspektive wegen.
Der Mensch ist zuallererst ein intelligentes Lebewesen @Lorenz Bei allen weiteren grossen Unterschieden,
die Sie noch finden, so lassen sie sich auf einen einzigen reduzieren: Der Mensch besitzt eine Geistseele
und die lässt sich biologisch einwandfrei in ihren Äusserungen feststellen. Nur ein ideologisch verblendeter
Biologe kann das nicht sehen. Der Mensch ist das einzige intelligente körperliche Lebewesen. (Ich mein
Intelligenz im philosophischen Sinne und nicht im psychologischen phänomenalistischen.) Alles andere
ergibt sich von selbst: – Unsterblichkeit – Offenheit auf die Übernatur. – Passive Inkarnationsfähigkeit
der Menschheit !!! (M.E. verlangt die ganze Menschheit in ihren Potenzialitäten die Offenheit auf die
Inkarnation hin, obwohl nur eine Person dazu in der Lage war. Aber ich kann mich irren. Ich meine, dass
die Inkarnationsfähigkeit zu den Potentialitäten der Menschheit gehört, sonst wäre der Sohn Gottes
nicht wirklich Mensch gewesen. Ich kann mich aber irren und unterwerfe mich, wie in allen Fragen natürlich
völlig dem Lehramt.)
An Cuba! Warum der Mensch nicht nur ein intelligentes Tier ist? Auf der Suche nach einer Antwort auf diese
Frage habe ich nach Unterschieden zwischen Mensch und Tier gesucht, die kategorial mögliche biologische
Unterschiede ignorieren. Biologische Unterschiede gibt es schließlich zwischen allen Arten. Mein Befund:
Der Mensch ist im Stande sich von seiner Natur zu emanzipieren und nach der Übernatur auszustrecken.
Diese Versuche bleiben zwar immer unvollkommen. Sie beeindrucken jedoch manchmal so sehr, dass die Versuche
Einzelner, sich nach der Übernatur auszustrecken, große Bewunderung finden. Solche Menschen werden dann
z.B. zur Ehre der Altäre erhoben. Die Logik der Natur, d.h. die der Welt wird dadurch zerbrochen. Das
ist bemerkenswert, weil eine in sich bereits übernatürliche Leistung. Interessieren würde mich noch
eine Aufopferungshandlung im Tierreich (sie sprechen davon), die sich der Logik der Natur widersetzt und
folglich nicht der Verbreitung des eigenen Genoms dient.
Das ist ein GANZ wichtiger Punkt für die Alte Messe Das sage ich auch häufig. Nicht die Persönlichkeit
des Zelebranten steht im Vordergrund (sondern nur der Zelebrant in Persona Christi.) Während der Wandlung
sieht man kaum das Gesicht des Zelebranten (der sich so umso besser auf die würdige Handlung vor Gott
konzentrieren kann.) Gläubige und Priester blicken in die selbe Richtung. Das ist das wahre „allgemeine“
Priestertum. Die Gläubigen nehmen im Priester an der heiligen Handlung teil.
„er“ ist hier „Lorenz“ Cuba: @ FranzvPaul ich mache niemanden „kaputt“. er „kapiert nur nicht meine einwände“.
also erkläre ich mich. und fragte nach beweisen. Damit daß wenigstens das geklärt sein möge: hier
auf kreuznet können viele Poster nicht verstehen, daß sich andere Poster nur als eine Art Anwälte einer
Position betrachten, diese aber nicht persönlich innehaben. Umgekehrt aber übernehmen gerade solche,
die das nicht verstehen, selber ungefragt Anliegen ein, ohne ein Mandat dafür zu haben.
rums: Ich wünsche Ihnen eine segensreiche Fahrt nach Krakau. Werden Sie auch Gelegenheit nehmen, die
Gottesmutter in Częstochowa (deutsch: Tschenstochau) zu besuchen? (Nicht so weit von Krakau) Von den
Zusendungen aus Mariawald möchte ich vor allem >>> diese hier www.shop-mariawald.de/…makronen-200-gt.html
<<< rühmen! Das Gebäck ist innen saftig, aussen kross! Ein wahres Gedicht! Alles Liebe & Gute Ihnen:
Ihr D.T.
@Domenico Tuttisanti Hallo Domenico Tuttisanti:, kurz eine OT Mitteilung. Das Buch Bernhard v. Clairvaux
ist eine theologische Klasse für sich, einfach wunderbar. Geboten wäre vor der geistigen Auslegung des
Hohen Lieds sich in und durch die Psalmen zu „arbeiten“, das würde die Erkenntnis in ihrer Freude wesentlich
erhöhen, ja einen steilen Aufstieg zu Gott ermöglichen wie der Hl. Bonaventura schreibt. DT. nochmals
Danke für den Tipp, Band V liegt schon auf meinem Tisch. :(3 Das zugesagte Memento wird noch gerne beherzigt,
besonders nächste Woche wenn ich in Krakau bin. Einen gesegneten Tag, rums.
Nach Auffassung des Bundesverfassungsgerichtes besitzt auch der Fötus Menschnwürde! Die Pflicht des
Staates, jedes menschliche Leben zu schützen, läßt sich deshalb bereits unmittelbar aus Art. 2 Abs.
2 Satz 1 GG ableiten. (…) Wo menschliches Leben existiert, kommt ihm Menschenwürde zu; es ist nicht
entscheidend, ob der Träger sich dieser Würde bewußt ist und sie selbst zu wahren weiß. Die von Anfang
an im menschlichen Sein angelegten potentiellen Fähigkeiten genügen, um die Menschenwürde zu begründen.(…)
Das menschliche Leben stellt, wie nicht näher begründet werden muß, innerhalb der grundgesetzlichen
Ordnung einen Höchstwert dar; es ist die vitale Basis der Menschenwürde und die Voraussetzung aller
anderen Grundrechte.
@ FranzvPaul ich mache niemanden „kaputt“. er „kapiert nur nicht meine einwände“. also erkläre ich mich.
und fragte nach beweisen. „Potenziell ist der Mensch daher mehr als ein Tier.“ ist eine seiner aussagen.
ich stelle die frage gerne noch einmal und verweise auf meinen beitrag von 09:48: warum meinen einige
menschen, sie seien mehr „wert“ als andere lebewesen? wie er „faseln“ viele hier über „übernatürliches“
und „was den menschen aus der natur erhebt“ oder über den „wert“ von geborenem oder ungeborenem leben.
sie sehen sich selbst als volk gottes, oder als auserwählte, oder zumindest ihre eigene spezies ist in
jedem fall am höchsten zu be-werten. andersgläubige kommen in die hölle. sie wollen oder kommen hoffentlich
in den himmel. dieses herrenmenschen-denken ist nicht auszurotten. es geht und ging diesen traditionalisten
nie um das menschen-sein an sich. sie ver-*achten* nicht nur die mitmenschen, die anders denken, glauben
und handeln, sondern missionieren mit ihrem kranken gedankengut und beuten gleichzeitig ihre mitbrüder
und -schwestern unter dem deckmäntelchen „christliche nächstenliebe“ aus. aber zu ihrer verantwortung
stehen sie nicht, auch wenn unschuldige kinder aufs elendste missbraucht werden und wurden. da spricht
ein papst und seine vertrauten lieber von „unbedeutendem geschwätz“ und tut den missbrauch als „gesellschaftsproblem“
ab. wie sehr sich menschen bei kreuz.net achten und respektieren kann man unschwer in jedem artikel und
in vielen kommentaren erkennen.
@ Jubärens & Co ich bin nicht bewandert, doch scheint es mir widersinnig zu sein, einem fötus oder einer
befruchteten eizelle menschenwürde zuzusprechen. die rechtsfähigkeit beginnt, so weit ich weiss, mit
der geburt, genauer mit dem einsetzen der wehen. mensch ist man erst, wenn man geboren wurde. ich möchte
damit nicht sagen oder zum ausdruck bringen, dass man das ungeborene leben nicht achten oder respektieren
soll. doch die persönlichkeit und rechtsfähigkeit beginnt erst mit dem leben nach der vollendeten geburt.
noch nicht einmal eine totgeburt wurde rechtsfähig, obwohl ja auch dieser fötus, dieses kind, bis zum
tod gelebt hat. das problem bei der moralischen „bewertung“ von unterschiedlichen *lebewesen* steckt in
den köpfen einiger traditionalisten und bei einer bewertung an sich. sie meinen, die „menschen“ seien
ein ebenbild gottes. gott hätte sie über die tierwelt erhoben. welche arroganz. menschen, die in einklang
mit der natur leben, leben *mit* der natur und nicht gegen sie. gier, egoismus, technikgläubigkeit und
diese arroganz löschen eine spezies nach der andern aus und verderben unsere umwelt. vor allem aber das
**miteinander**, als eines der wichtigsten merkmale der menschen, leben viele nur unter ihren glaubensgesinnten.
und betrachten andere lebewesen, oder andersdenkende, als minderwertig. das geht soweit, dass sogar ein
menschlicher zellhaufen mehr würde haben soll, als jedes andere lebewesen. warum meinen einige menschen,
sie seien mehr „wert“ als andere lebewesen?
vaticanum-ii-glaubensgemeinschaft: aufgemerkt!! Das Gleichgewicht der Welt ist in seinen zehn Eigenschaften
verankert. – Gott ist souverän – Gott ist von vollkommener Moralität – Gott ist gerecht – Gott ist Liebe
– Gott ist ewiges Leben – Gott ist allwissend – Gott ist allgegenwärtig – Gott ist allmächtig – Gott
ist unveränderlich – Gott ist Wahrheit Mit der Verbannung von Adam und Eva aus dem Paradies begann Gott
sich (nach ihnen) zu sehnen. Er hatte sich an ihre Gegenwart gewöhnt. Die Sünde aber hatte unsere Stammeltern
zum Umherirren auf der Erde wie auch zum Tod des Körpers, nicht aber zum Tod der Seele verurteilt, die
Gott nicht mehr zu sehen vermochte. Wenn Gott gehalten ist, sich an das Heilige Gesetz, das Er sich selber
gegeben hat, zu halten, sind das Volk Gottes wie auch alle Menschen gehalten, die 10 Gebote von Gott an
Moses zu halten. 1. Du sollst Gott allein anbeten und Ihn über alles lieben. 2. Du sollst den Namen Gottes
ehren. 3. Du sollst den Tag des Herrn heiligen. 4. Du sollst Vater und Mutter ehren. 5. Du sollst nicht
töten. 6. Du sollst nichts Unkeusches tun. 7. Du sollst nicht stehlen. 8. Du sollst nicht lügen. 9.
Du sollst die Ehe nicht brechen. 10. Du sollst nicht das Gut deines Nächsten begehren.
Soo, besoffen und glücklich zurück… @ Miles Daß es den Tieren schlecht geht, ist übrigens eine Erscheinung
der „wissenschaftlichen und aufgeklärten“ Zivilisation. LOL genau. Vorher war der Mensch Veganer, hat
nur Pflanzen gegessen und Tiere auch keineswegs als Kriegs- und Lasttiere mißbraucht. Pferde waren nur
dazu da, freudig auf Wiesen rumzuspringen … Ein Fisch hat definitiv nicht den Wert eines ungeborenen
Menschen. Nein? Wieso nicht, Leo? Sie behaupten das einfach, ganz ohne Begründung. Deshalb ist es noch
lange nicht so.
@ Lorenz ich bleibe beim, in foren üblichen, „du“. wer redet denn von: „Was erhebt den Menschen aus der
Natur?“ oder: „…das Übernatürliche…“ wer also von der natur „faselt“, sollte auch bei der natur
bleiben. genau so gut könnte ich von der *dummheit* und *arroganz* einiger menschen erzählen, die meinen,
sie stünden über der natur. wenn du meinst, ein warum auch immer „heiliges abenteuer der versöhnung“
erhebe den menschen über die natur, dann bringt dich diese arroganz eines tages sicherlich wieder auf
den boden der realität zurück. hoffentlich. und wenn du meinst, nur menschen könnten sich aufopfern,
dann hast du keine ahnung, was in der tierwelt abgeht. ziemlich weltfremd und borniert. wie heisst es
so schön: hochmut kommt vor dem fall. aber verständlich, wenn du dein „Heil jenseits dieser Welt“ suchst.
viel vergnügen bei der suche.
Cuba! Noch niemand hat die Natur überwunden? Was faseln Sie da? Noch niemand hat das heilige Abenteuer
der Versöhnung gewagt? Noch niemand hat sich für etwas anderes als sich selbst aufgeopfert? Noch niemand
hat das Heil jenseits dieser Welt (jenseits seiner Natur) gesucht? Tut mir leid. Ich kapiere Ihren Einwand
nicht.
@ Lorenz „Wo dem Menschen das Übernatürliche (z.B. Aufopferung, Hingabe, Verehrung des Allerhöchsten)
gelingt, hört er auf, lediglich ein intelligentes Tier zu sein.“ hört sich ja toll an. nur zu dumm,
dass die natur noch niemand überwunden hat. oder erbringst du den beweis, superman lorenz?
@Clemens H. Wer über dies und jenes nachdenkt ist krank, ein Sünder, ein Ketzer, ein Verbrecher! Nein.
Sünder sind wir alle. Aber wir perverses verlautbart, ist ein Perverser. Sie, Miles, hingegen sind ein
guter Untertan. Nur nicht zuviel nachdenken! Gerade weil ich anders denke, als es das System vorgibt,
bin ich ein schlechter Untertan. Das Bewußtsein des herrschenden Systems ist jenes von Herrn Singer.
Er fragte nicht „Wieso ist der Mensch so viel wert?“ sondern „Wieso ist das Tier so wenig wert? Was gibt
uns das Recht, so mit den Tieren umzugehen wie wir es eben tun?“ Das ist ja lieb, daß er sich um die
Tiere sorgt. Aber wer ein perverser Kinderschlächter ist, kann das mit Tierliebe nicht wettmachen. Daß
es den Tieren schlecht geht, ist übrigens eine Erscheinung der „wissenschaftlichen und aufgeklärten“
Zivilisation. Er sagt nämlich nicht, dass Föten nichts wert seien, er sagt nur, dass sie genausoviel
Wert haben wie das Leben eines Fisches. Ein Fisch hat definitiv nicht den Wert eines ungeborenen Menschen.
Diese Gleichsetzung ist einfach pervers. Das ist so, als wenn die Nazis Juden mit Tieren gleichsetzen.
Sie selber haben hier ein moralisches Problem, nicht Singer. Was für ein „moralisches Problem“ sollte
ich denn hierbei haben? Etwa daß ich Menschen – egal welcher Entwicklungsstufe – höher werte, als Tiere?
Ich ziehe aus Singers Gedanken andere Schlüsse als Singer. Und ich ziehe jene, die man als gesunder Mensch
ziehen muß: Singer ist offensichtlich krank und pervers.
Was erhebt den Menschen aus der Natur? (an Clemens et al.) Seine Fähigkeit zu Übernatürlichem. Wo dem
Menschen das Übernatürliche (z.B. Aufopferung, Hingabe, Verehrung des Allerhöchsten) gelingt, hört
er auf, lediglich ein intelligentes Tier zu sein. Potenziell ist der Mensch daher mehr als ein Tier. Auch
wenn man es vielen Menschen nicht anmerkt. Einfach, oder?
Clemens H. ist auf Singer scheuklappenfixiert. Er behauptet, dass für Jubärens und Co. das Fisch-Leben
gar keinen Werthätte. Natürlich hat in der Schöpfungsordnung jede Kreatur seinen Wert – mit ethischen
Folgen z. b. Verbot von Tierquälerei etc. Allein schon Singers/Clemens’ Frage-Kategorie: „Wieso ist der
Mensch so viel wert?“ oder „Wieso soll das Tier so wenig wert sein? Zeigt den falschen Ansatz, der zu
den mörderischen Folgen führt: Sobald man den Menschen die Wert-Kategorie zumisst, wird er in Äaquivalenzbeziehung
gesetzt und sein Wert variiert von höher- bis minderwertig . Kant hat es so ausgedrückt: Der Mensch
hat nicht Wert, sondern Würde, die mit keinem Äquivalent gemessen werden kann, gewissermaßen unendlichen
Wert. Und weil diese Menschenwürde nicht erst bei der Geburt beginnt oder mit der Phase des Selbstbewusstseins
oder anderer Eigenschaften (nach Singer), sondern von Anfang an, seit der befruchteten Eizelle, deshalb
hat dieser Mensch von Anfang an auch das Lebensrecht, das eben aus dieser Menschenwürde resultiert –
die ein Schwein logischerweise nicht hat. Kapiert?
Jubärens: Ähhh… wieso? Der Mensch entwickelt sich als Mensch – und deshalb hat er von Anfang an Lebensrecht
u nd Menschenwürde. Deshalb? Weshalb? Und ein Schwein hat kein Lebensrecht? Und wieso nicht? Sehen’s,
da kommense in die Predoullie, weil Sie das von Ihnen geforderte nullkommagarnix begründen können. Lesens
meinen vorigen Beitrag. Vielleicht verstehen’s dann. Muss jetzt weg, feiern. Schaue vll heute nacht nochma
rein.
Clemens H. – warum denn gleich so ausfällig? Clemens H. meint: „Die Frage ist doch: Hat Singer Recht
oder nicht? Und warum? Und nicht: „Haben die Nazis blablabla…?“ Peter Singer hat mit seinem Menschenbild
genauso wenig Recht wie die Nazis. Der Nazi-Vergleich ist aber nützlich, um die Schwächen von Singers
Konzeption aufzuzeigen: Singer definiert die Lebewesen der unterschiedlichen Gattungen als eine Ansammlung
von Eigenschaften, die sie im Laufe ihrer Entwicklung ausbilden – nach der Devise: Die verschiedenen Zellklumpen
entwickeln sich zu menschlichen, schweinischen oder kakerlakischen Vollformen. Gleichzeitig werden diese
Eigenschaften wie Schmerzempfinden, Bewusstsein, Plnungskompetenz in eine hierarchische Überordnung gebracht,
der dann ethische Imperative zugeordnet werden – in der Art: Ein nur empfindendes Wesen darf man töten –
etwa eine Kakerlake oder einen „Menschen“ im Embryonalstadium – einen gesunden Erwachsenen nicht. (Ich
weiß – dazu kommen noch Präferenzen etc.) Das System mag in sich logisch sein – aber so wie der mörderische
Marxismus-Leninismus. Aber die Basis, die Grundkategorie stimmt nicht: Der Mensch ist mehr als die Ansammlung
seiner Eigenschaft; er ist eine ganzheitlich angelegte Wesenheit von Anfang an: Der Mensch entwickelt
sich als Mensch – und deshalb hat er von Anfang an Lebensrecht u nd Menschenwürde.
Leo Miles: Braav!! *kopftätschel! Das würde der Hw Bischof Blablub jetzt mit ihnen machen! Nur nicht
zuviel denken! Wer über dies und jenes nachdenkt ist krank, ein Sünder, ein Ketzer, ein Verbrecher!
Sie, Miles, hingegen sind ein guter Untertan. Nur nicht zuviel nachdenken! Sagens mal, sind Sie wirklich
zu dumm das zu verstehen, woher Singers Gedanken in dieser Richtung kommen, wie er überhaupt darauf kam?
Er fragte nicht „Wieso ist der Mensch so viel wert?“ sondern „Wieso ist das Tier so wenig wert? Was gibt
uns das Recht, so mit den Tieren umzugehen wie wir es eben tun?“ Singer steht auf einer moralisch sehr
festgemauerten Position: Er sagt nämlich nicht, dass Föten nichts wert seien, er sagt nur, dass sie
genausoviel Wert haben wie das Leben eines Fisches. Nun ist Ihr Problem (und das von Jubärens und Co)
das, dass Fisch-Leben für Sie gar keinen Wert haben – also folgern Sie messerscharf, für Singer hätten
Föten keinen Wert. Aber Singer ist Tierrechtler und Vegetarier aus Überzeugung, eben weil für ihn jedes
Leben wertvoll ist – also der Fisch genauso wie der Fötus. Sie selber haben hier ein moralisches Problem,
nicht Singer. Aber soweit zu denken, das verbieten Sie sich ja selber. Ich ziehe aus Singers Gedanken
andere Schlüsse als Singer. Ich bin Vegetarier zweiter Ordnung. Tja, Pech.
Das war jetzt aber ein gravierendes Mißverständnis, al-Muschrik! Paulaner: Diese Arroganz hat die Wissenschaft
aus dem Mittelalter von der Theologie geerbt. Ich habe nicht vom Inhalt geschrieben sondern von der Arroganz
der Wissenschaft. Zum Inhalt „Meinung Material beibringen?“ möchte ich keine Weisheit beitragen wollen,
nur eine bescheidene Meinung, einen Diskussionsbeitrag: Ich halte es für kein Kunststück, daß es sich
bei den Dogmen der katholischen Kirche um ein historisch gewachsenes und ganz einzigartiges, in sich stimmiges
und widerspruchsfreies Gebäude handelt. Schließlich bezieht sich alles wie von Scheuklappen gesegnet
auf eine einzige Quelle und versteht sich nur als deren Interpretation. Wie sich auch hier in kreuznet
zeigt, hat jeder Interpret panische Angst davor, als Häretiker vor die Tür oder auf den Scheiterhaufen
der Zensur gesetzt zu werden, sobald er auch nur ein jota von diesen Quellen abweicht.
Paulaner: Diese Arroganz hat die Wissenschaft aus dem Mittelalter von der Theologie geerbt. Können Sie
für diese, gelinde gesagt: phantasievolle, Meinung Material beibringen? Ich lese seit einigen wenigen
Jahren, seit ich Katholik bin, fleißig im Denzinger (und vertiefend in seinen Quellen), und habe daraus
den Eindruck gewonnen, daß es sich bei den Dogmen der katholischen Kirche um ein historisch gewachsenes
und ganz einzigartiges, in sich stimmiges und widerspruchsfreies Gebäude handelt. Jedenfalls bis zu den
Tagen des V2, da man mit der Schleifung der Bastionen begann. Zu den mit Abstand gravierendsten Fällen,
würde ich Entwicklungen, wie die von DS1351 (C. Florentinum) zu 3866ss (Ep. ad Archiep. Postoniensem)
oder von Erklärungen zur Prädestination wie DS 621ss (C. Carisiacum) zu Ansichten wie denen Molinas
(die nichteinmal Dogma wurden) rechnen. Kurz: die katholische Wahrheit hat in 2000 Jahren weniger doktrinäre
Wandlungen durchgemacht, als jede einzelne der „gesellschaftlich relevanten Wissenschaften“ (Evolutionsglauben,
Politikw., Soziologie, Pädagogik, Sexuallehren etc. etc.) in den letzten 50 Jahren. Von den mindestens
33000 (Tendenz zunehmend) ständig wechselnden unfehlbaren Halbwahrheiten der Protestanten (von deren
theologischen Abfallhaufen Sie Paulaner, wie CC, sich so gerne Ihre geistliche Nahrung holen) ganz zu
schweigen.
Das Buch Jesus Sirach, Kapitel 25, 9-23 Wohl dem, der einen Freund fand und der zu Ohren sprechen darf,
die hören. Wie groß ist einer, der Weisheit fand; doch keiner übertrifft den Gottesfürchtigen. Die
Furcht vor dem Herrn überragt alles; wer an ihr fest hält, ist mit niemand vergleichbar. Jede Wunde,
nur keine Herzenswunde; jede Bosheit, nur keine Frauenbosheit. Jedes Ungemach, nur kein Ungemach durch
die zurückgesetzte Frau, jede Rache, nur keine Rache durch die Nebenfrau. Kein Gift ist schlimmer als
Schlangengift, kein Zorn schlimmer als Frauenzorn. Lieber mit einem Löwen oder Drachen zusammenhausen,
als bei einer bösen Frau wohnen. Die Schlechtigkeit einer Frau macht ihr Aussehen düster und verfinstert
ihr Gesicht wie das einer Bärin. Sitzt ihr Mann im Freundeskreis, muss er unwillkürlich seufzen. Kaum
eine Bosheit ist wie Frauenbosheit; das Los des Sünders treffe auf sie. Wie ein sandiger Aufstieg für
die Füße eines Greises ist eine zungenfertige Frau für einen stillen Mann. Fall nicht herein auf die
Schönheit einer Frau, begehre nicht, was sie besitzt. Denn harte Knechtschaft und Schande ist es, wenn
eine Frau ihren Mann ernährt. Bedrücktes Herz und düsteres Gesicht und ein wundes Herz: eine böse
Frau; schlaffe Hände und zitternde Knie: eine Frau, die ihren Mann nicht glücklich macht.
@Clemens H. Sie sind der bester Beweis, daß es bei der allgemeinen gutmenschlichen Betroffenheit über
die Nazis nicht um die konkrete falschen und perversen Vorstellungen geht, sondern nur darum, um von den
eigenen falschen und noch viel perverseren Vorstellungen abzulenken. Die Überlegung, ob ein „erwachsenes“
Schwein mehr Bewußtsein hat, als ein ungeborener Mensch, zeigt schon den schweren Degenerationsgrad des
Menschen, der darüber überhaupt nachdenkt. Der ungeborene Mensch ist die Vorbedingung für den geborenen
Menschen. Wer wann und wie auf welcher Entwicklungsstufe ein höheres Bewußtsein hat, ist völlig irrelevant.
Feststellbar ist einzig, daß ein Herr Singer ein extrem krankes Bewußtsein hat. Er selbst stellt sich
damit unter die Schweine. Ein ungeborener Mensch hat ein Lebensrecht, eben weil er Mensch ist, egal in
welcher Entwicklungsstufe er sich befindet. Jeder geborene Mensch ist zuvor ein ungeborener Mensch. Wenn
die Singers und Co regieren würden, dann sähe es sehr schlecht für die Menschheit aus. Um heute demokratisch
und gutmenschlich Völker auszurotten, braucht man nur das Virus dieses perversen Bewußtseins in die
Völker hineinlassen und schon werden sie sich selbst vernichten. Früher mußte es noch umständlich
mit großen Armeen bewerkstelligt werden. Heute reichen ein paar „Studierte“. Das riecht ziemlich nach
Talmud und Co. Und die heutigen „Studierten“ sind nicht wie früher die Gegner des Systems, sondern heute
die wichtigsten Knechte des Systems.
Diese Arroganz hat die Wissenschaft aus dem Mittelalter von der Theologie geerbt. al-Muschrik: Tja, die
rasanten Kurswechsel der aufgeklärten Wissenschaft Ebenso die Justiz und die Kunst. Heute sah ich „wissenschaftliche“
Grabräuber in Kasachstan, die sich weißgottwie entsetzt und erhaben darstellten über ihre schnelleren
Vorgänger, die aus schnöder Gold- und Geldgier ein Fürstengrab vor ihnen geplündert haben. Ein Skytengrab
ist nicht dazu angelegt worden, um später für die Wissenschaft geöffnet zu werden.
Tja, die rasanten Kurswechsel der aufgeklärten Wissenschaft Die immer Aufgeklärten und ewig Heutigen
sind andauernd auf dem neuesten Stand der „Wissenschaft“. Und würden sich deren Dogmen auch noch so schnell
und häufig ändern. Die Nazis und vor ihnen schon die Eugeniker und andere Rassentheoretiker haben zur
Untermauerung ihrer „wissenschaftlichen“ Theorien immerhin noch Tausende und Abertausende von Doktorarbeiten
etc. verfaßt. Die Erkenntnisse der neuen gesellschaftlich relevaten „Wissenschaften“ wird von Massenchören
in die Welt geblökt und den Ungläubigen von den Antifa-Schutz-Staffeln eingebläut. Für „wissenschaftliche“
Untermauerung bleibt bei den raschen Kurswechseln in der Regel keine Zeit. Und die infodementen Wissenschaftsgläubigen,
rotlackierte Nazis wie Clemens H. (oder ist er ein gebräunter Kommunazi?) blöken gern im Chore mit,
jedenfalls dann, wenn es ihnen zu riskant ist, in einer Überzahl von nur circa Hundert auf einen Ungläubigen
einzutreten.
Jubärens: „Wie die Nazis.“ Was soll das immer? Haben Sie keien Argumente gegen Singer so dass Sie ohne
diesen dümmlichen Nazi-Vergleich kein argumentatives Bein auf den Boden bekommen? Dann würd ich lieber
schweigen. Die Frage ist doch: Hat Singer Recht oder nicht? Und warum? Und nicht: „Haben die Nazis blablabla…?“
Clemens H. hat damals an der Uni gut aufgepasst: Wenn die Nazis die Menschen in hochwertige, weil gesunde
Personen einteilen und von minderwertigen, weil dauerkrank oder behindert, abgrenzen – die man damals
selbstverständlich schon legal abtreiben konnte –, dann sind das mit Recht „blödsinnige Vorurteile“.
Wenn dagegen Peter Singer sagt, dass die Menschen je nach ihrem Entwicklungsstadium oder Gesundheitsstatus
als höherwertig, minderwertig oder nichtswertig einzustufen sind – mit entsprechender ethischer Rechtfertigung,
ein ungeborenes Kind oder behindertes Baby zu töten, ein erwachsenes Schwein dagegen nicht –, so sei
das akzeptabel, weil nach logischen Kriterien nachvollziehbar. Merke den Unterschied: Entscheidend ist,
ob ein ungeborenes Kind mit den Vorurteilsbegründungen der Nazis abgetrieben wird oder nach den logisch
nachvollziehbaren Kriterien des aufgeklärten Peter Singers
Es ist davon auszugehen, dass es sich bei Peter Singer um einen Halachajuden handelt! Der Name „Singer“
lässt dies vermuten. Jedenfalls stehen seine kruden Ansichten dem verqueren halachajüdischen Menschenbild
weitaus näher als dem christlich-naturrechtlichen!!! o^/
Bedanke dich bei kreuznet, daß du dich hier in der Öffentlichkeit stellvertretend schämen kannst. Unschuld:
Nazi Singer, eine Schande für die Menschheit
UNO: Abtreibung ist „Menschenrecht“ Der Holocaust an den Juden wird durch eine absurde, neuerdings sogar
UNO-verordneten Gedenkpolitik aus dem historischen Prozeß herausgerissen und zu einem „einzigartigen“
Ereignis hochstilisiert – als ob nicht jeder Genozid „einzigartig“ wäre. Die Abtreibung ungeborener Kinder
ist wie der Genozid an den Juden nichts anderes als ein organisierter Völker-Genozid, wird aber als „Menschenrecht“
deklariert! Doch damit werden die Opfer der vielen Holcauste des 20. Jahrhunderts beleidigt, vergessen
und abgewertet: Armenier, Ukrainer, Chinesen, Kambodschaner, Bosnier. Der Vernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen
in Darfur oder Ruanda hat die Welt ebenso tatenlos zugesehen, wie sie den NS-Mord an den Juden hinnahm –
Amerika und die Zionisten eingeschlossen. www.kreuz.net/article.10548.html
nach rechts blinken, nicht täuschen lassen vom Vatikan Wenn Kardinal Mayer so hohes Ansehen gehabt hätte,
wäre in den letzten 5 Jahren mehr weiter, und weniger schief gegangen
Die lebensfeindlichen Thesen des Euthanasie-Ideologen sind völlig unbegründet und haltlos. Das Bewusstsein
eines nach dem neunten Monat geborenen Kindes ist nämlich auch nicht höher als es im dritten Monat im
Bauch der Mutter war. Es ist noch nicht einmal nach der Geburt von sich aus lebensfähig, das darf nicht
vergessen werden. das viel verspottete Huhn einen guten Vorsprung vor dem Fötus in jedem Stadium der
Schwangerschaft – und wenn wir einen weniger als drei Monate alten Fötus nehmen, so würde sogar ein
Fisch, ja eine Garnele mehr Anzeichen von Bewußtsein zeigen.“
Ja, Jubärens, ich weiss. Ich habe damals an der Uni (damals waren Singers Thesen grad neu und sorgten
für allerlei Diskussionen) viel von ihm gelesen und auch ein Seminar besucht, welches sich mit ihm beschäftigte.
Ich weiss was Singer sagt. Und rein logisch hat er recht. Wenn man sich fragt, was genau die gefühlte
und gehandelte Höherwertigkeit des Menschen gegenüber anderen Kreaturen ausmacht, dann kann man zum
Schluss kommen: Das Bewußtsein, das einordnen können seiner selbst in den Kontext von Zeit und Raum.
Denn nur das unterscheidet Menschen von Tieren – und selbst das nicht mal von allen. Diese Nazi-Beschuldigungen
Singers kamen auch damals schon auf und auch damals schon gingen sie vielen auf den Zeiger. Singers Einordnung
ist streng logisch nach einem nachvollziehbaren Kriterium – die Nazis mit ihren „Untermenschen“ haben
einfach aufgrund blödsinniger Vorurteile geurteilt. Da gab es keinen logischen Grund. Singer kommt aus
der Tierrechtsbewegung. Seine ursprüngliche Intention, sich mit dem Thema zu beschäftigen war, zu ergründen
warum Tiere so viel schlechter behandelt werden als Menschen und dagegen anzugehen. Und zwar nicht mit
Gejammer, sondern mit reiner Logik.
Clemens H. hat Singer nicht verstanden. Clemens H. meint:„Leo, Leo…„Jude“ würde bei der logischen Denke
Singers nicht passen.“ Clemens H. hat Singer nicht verstanden. Singers „Logik“ besteht darin, dass er
die Gleichwertigkeit und Gleichwürdigkeit der Menschen prinzipiell in Frage stellt. Nur in den Kategorien
der Ungleichheit der Menschen unterscheidet sich Singer von den Nazis. Die Nazis teilten die Menschen
in unterschiedlich wertvolle Rassen auf und innerhalb der Rassen in die Kategorien „gesund“ = wertvoll
und „krank, behindert“ = minderwertig. An diese letzteren Kategorien knüpft Singer an: ein geistig behindertes
Baby ist für Singer so niederwertig, dass eine Tötung ethisch vertretbar wäre. Insgesamt teilt Singer
Lebewesen (Menschen und Tiere) in 6 bis 8 Kategorien ein (sensorische Empfindung, zielgerichtetes Handeln,
Selbstbewusstsein, Erinnerung etc.), deren Kumulation den jeweils höheren Wert eines Lebewesens bestimmen.
Ergebnis dieser ethischen Dekadenz: Ein Schwein wäre auf jeden Fall mehr wert als ein ungeborenes Kind.
Man ersetze „Fötus“ mit „Jude“ und der Aufschrei wäre groß. Nun geht es aber nur um ungeborene Menschen.
Die sind lästig, weil daraus geborene Menschen werden können. Natürlich muß man den Anschein wahren,
daß man den geborenen Menschen schützen will. Aber in Wahrheit ist hier kein Unterschied zu manchen
NS-Vorstellungen, nur daß die Perversion heute noch viel universeller ist und es geschafft hat, sich
im Mantel des Demokratischen und des „sozialen Lebens“ zu verbergen. Aber in einem wirklich vernünftigen
und aufgeklärten und geistig gesunden Staat wäre ein Herr Singer längst unschädlich gemacht worden.
Doch so wie ein Herr Mengele im Dritten Reich schalten und walten konnte, so kann es heute ein Herr Singer.
Verbrecherischer Ordensgründer Das «objektiv unmoralische» Verhalten des Ordensgründers sei durch
unumstößliche Zeugenaussagen bestätigt, heißt es in dem vatikanischen Kommunique. Maciels Taten seien
Ausdruck eines skrupellosen Lebens ohne wahrhafte religiöse Empfindung. Wie kann eine Ordensgemeinschaft
weiterbestehen, über dessen Gründer der Vatikan ein solch vernichtendes Urteil fällt. Das wäre in
der langen Geschichte der rden einzigartig.