13:49:33 | Freitag, 7. Mai 2010
Fluchtbischof Walter Mixa von Augsburg hat seine Schafe vor dem Wolf im Stich gelassen. Der hat jetzt gut lachen.

Dirk Hermann Voß auf der Webseite der ‘Augsburger Allgemeinen’
(kreuz.net) Am 22. April ergriff Bischof Walter Mixa von Augsburg die Flucht und lebt seither im Untergrund.
Nur zwei Tage später benützte sein altliberaler Generalvikar Karlheinz Knebel (59) die Gunst der Stunden.
Er setzte den Koordinator für die diözesane Öffentlichkeitsarbeit, Dirk Hermann Voß (50), vor die
Türe und übernahm dieses Amt selber.
Das Entlassungsschreiben ließ er sich von dem untergetauchten
Bischof unterschreiben.
Damals hieß es, daß Voß’ Aufgaben als Geschäftsführer der ‘Mediengruppe
Sankt Ulrich Verlag’ sowie im Bereich Staatskirchenrecht und Medienrecht in der bischöflichen Finanzkammer
davon unberührt blieben.
Voß ist für seine kirchliche, katholische sowie innovative und unternehmerische
Linie bekannt.
Als Geschäftsführer des Sankt-Ulrich-Verlages ist es ihm gelungen, das Unternehmen aus
dem altliberalen Mief herauszuführen, und zu einem dynamischen katholischen Verlag zu machen.
Die ‘Augsburger
Allgemeine’ schreit nach BlutDoch gestern gab Daniel Wirsching in der Tageszeitung ‘Augsburger Allgemeine’
das Startsignal zur Demontierung des erfolgreichen Verlagschefs: „Widerstand gegen Voß wächst“ – manipulierte
das Blatt.
Wirsching macht aus seinem offenen Haß gegen Voß keinen Hehl:
„Auch nach seiner Absetzung
als Medienkoordinator sorgt die Rolle, die Dirk Hermann Voß im Bistum Augsburg spielt, für Unmut unter
Priestern und Laien“ – wird Stimmung gemacht.
Voß ist für die ‘Augsburger Allgemeine’ zuwenig rechtsradikal
Die ‘Augsburger Allgemeine’ stört sich an den Leitartikeln, die Voß als Herausgeber der ‘Katholischen
SonntagsZeitung’ schreibt.
Das Blatt erreicht wöchentlich mehr als 200.000 Leser.
Journalist Wirsching
spricht schon von einer „Entmachtung“ von Voß als Herausgeber der ‘SonntagsZeitung’.
Das sei aber „juristisch
nicht einfach“, da die Zeitung mehrere Bistümer umfaßt.
Wirsching gibt sich eine Blöße und wirft
dem Herausgeber vor, das rechtsradikale israelische Regime während ihres jüngsten
Gaza-Völkermordes
kritisiert zu haben.
Damals hatte Voß der rassistischen israelischen Regierung vorgehalten, „wie in
einem Blutrausch sich mit dem Krieg im Gaza-Streifen vollständig der Logik der Gewalt verschrieben zu
haben“.
Diese Aussagen sind inzwischen vom Bericht des aus Südafrika stammenden jüdischen Richters
Richard Goldstone (71) bestätigt worden.
Der Bericht wurde im Auftrag des UN-Menschenrechtsrates von
der United Nations Fact Finding Mission on the Gaza Conflict verfaßt.
„Voß muß weg“Der Haß von
Wirsching gegen Voß ist groß. So erklärt er, daß eine „komplette Entmachtung“ von Voß nur über einen
hohen Abfindungsbetrag möglich wäre.
Dann fügt er untergriffig hinzu: „Voß soll sogar in mehreren
Gesprächen mit dem hohen Preis kokettiert haben, die seine vollständige Ablösung kosten würde.“
Außerdem
seien der Verlag und die weit verzweigten Medienaktivitäten des Bistums sehr auf Voß zugeschnitten.
Wirschings Artikel entartet zu einem Verschwörungsbericht: Er berichtet nebulös und bereits in der
Vergangenheitsform von „defizitäre Aktivitäten“, die Voß „aus undurchsichtigen Gründen gepflegt habe“.
Fakten gibt es dazu keine.
Die ‘Augsburger Allgemeine’ kann die Hinrichtung von Voß kaum erwarten: „Voß
muß weg“ – ruft Wirsching aus.
Dann beschwörend: Die Entmachtung des Verlagschefs müsse von vom Diözesanadministrator
„zügig“ vorangetrieben werden.
Unerträgliche KompetenzDas Kampfblatt wirft dem Verlagsleiter auch
vor, die Binsenwahrheit verbreitet zu haben, daß Mons. Mixa ein Opfer der Medien und linkskatholischer
Intrigen geworden sei.
Die ‘Augsburger Allgemeine’ nennt das eine „Verschwörungstheorie“.
Voß’ kirchliche
Gesinnung und fachliche Kompetenz sind die Hauptgründe, warum er beim Feind so verhaßt ist.
In kirchlichen
Kreisen wird er dagegen sehr geschätzt.
Vom Papst empfangenIm Dezember 2006 wurde Voß von Papst Benedikt
XVI. zum Konsultor des päpstlichen Medienrates berufen.
Der Papst empfing ihn auch im Rahmen einer Privataudienz.
Vom damaligen Innenminister des Vatikans und heutigen Präfekten der Ostkirchen-Kongregation, Leonardo
Kardinal Sandri, erhielt er im Auftrag des Papstes den päpstlichen Orden „Pro Ecclesia et Pontifice“
für seine Verdienste um das katholische Verlagswesen.
Der promovierte Jurist ist seit 1985 im Dienst
der Diözese Augsburg.
Seit 1987 ist er erfolgreicher Geschäftführer der ‘Mediengruppe Sankt Ulrich
Verlag’ und Leiter des Sachgebietes Staatskirchenrecht der Bischöflichen Finanzkammer Augsburg.
Er benannte
das ‘Augsburger Bistumsblatt’ – das von der Mediengruppe Sankt Ulrich Verlag herausgegeben wird – in ‘Katholische
Sonntagszeitung’ um, verstärkte das Buchprogramm des Verlages durch Zukäufe anderer Verlage und Programmausbau
und stieg in Radio- und Fernsehsender ein.
Voß ist auch in der ‘Paneuropa Union Deutschland’ engagiert.
Vorkämpfer gegen den sexuellen Mißbrauch von MinderjährigenVoß hat sich in der Vergangenheit gegen
die Homo-Infiltrierung der Kirche eingesetzt. Diese ist für
über achtzig Prozent der kirchlichen Mißbrauchsfälle
verantwortlich.
Im Zusammenhang mit einem Homo- Skandalartikel in dem Magazin der Katholischen Hochschulgemeinde
Augsburg im Sommer 2006, sparte Voß nicht mit Kritik.
Bei den Machern des Hochschulmagazins vermisse
er objektive moralische Maßstäbe.
Denn Homo-Partnerschaften könnten unter keinen Umständen von der
Kirche toleriert werden.
Voß stellte klar, daß die Homo-Unzucht von der Bibel als schwerer Verstoß
gegen das natürliche Gesetz und die Schöpfungsordnung betrachtet wird.
Diese Erklärung wurde in Augsburg
innerhalb und außerhalb der Kirche mit Dankbarkeit aufgenommen.
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