Vatikan
Eine vatikanische Watsch’n für den Wiener Kardinal
Wenn der Erzbischof von Wien damals nicht einverstanden war, warum hat er sich dann nicht gemeldet? Die Antwort: Weil er schon damals ein Opportunist war.
Links: José Kardinal Saraiva Martins Rechs: Christoph Kardinal Schönborn
Links: José Kardinal Saraiva Martins
Rechs: Christoph Kardinal Schönborn
© Wikipedia-Benützer ‘Th1979’, GFDL
(kreuz.net) Der emeritierte portugiesische Kurienkardinal José Saraiva Martins (78) hat dem altliberalen Wiener Plauderkardinal Christoph Schönborn kritisiert.

Ende März hatte Kardinal Schönborn vor dem kirchenfeindlichen ‘Österreichischen Rundfunk’ verlauten lassen, daß Kardinal Angelo Sodano eine Untersuchungskommission gegen den damaligen Erzbischof von Wien, Hans-Hermann Kardinal Groër († 2003), verhindert habe.

Der Letztverantwortliche für die damaligen Ereignisse war allerdings Papst Johannes Paul II. († 2005).

Kardinal Sodano war von 1991 bis 2006 als Staatssekretär der zweite Mann im Vatikan. Er ist gegenwärtig der Dekan des Kardinalskollegiums.

Ende April brach Kardinal Schönborn auch eine Lanze für die widernatürliche Männerliebe.

Die öffentlichen Angriffe des Wiener Prälaten gegen den Dekan des Kardinalskollegiums haben in Italien für einen riesigen Aufruhr gesorgt.

Doch jetzt scheinen die Römer langsam von dem Diffamierungs- und Homo-Kardinal die Nase voll zu haben.

Heute kommentierte José Kardinal Saraiva Martins dessen Angriffe vor der bekannten italienischen Webseite ‘pontifex.roma.it’.

Kardinal Martins ist ehemaliger Präfekt der Heiligsprechungskongregation.

Auf die Frage, ob er mit den Aussagen von Kardinal Schönborn einverstanden sei, erklärt er:

„Sehen Sie, jeder ist frei zu sagen, was er will und muß dafür die Verantwortung tragen. Es steht mir nicht zu, einen Mitbruder im Bischofsamt zu beurteilen.“

Es gebe allerdings verschiedene Arten, die eigenen Gedanken vorzubringen:

„Ich persönlich hätte zuerst den Mitbruder angerufen und um Erklärungen gebeten, die mitbrüderliche Korrektur gesucht und die Sachen mit ihm ausgemacht.

Die Probleme kann man nicht über die Medien lösen. Das ist die am wenigstens geeignete und überzeugende Methode, ein Thema anzugehen.“

Außerdem gebe man „unseren Feinden“ den Eindruck einer Kirche, die von Polemiken zerfleischt ist, was angeblich „nicht im geringsten“ zutreffe.

Der Kardinal formuliert seine Ansicht so: „Mein Mitbruder hätte andere Methoden verwenden sollen und müssen. Man lanciert solche Anschuldigungen nicht so brutal über die Medien.“

Kardinal Martins spricht seinem Mitbruder den „guten Willen“ nicht ab, aber dieser habe der Kirche mit seinen Aussagen keinen guten Dienst erwiesen:

„Um die Sache klarzumachen: Ich hätte das nicht so gemacht und die Angelegenheit tut mir leid.“

Der emeritierte Kurienkardinal weist darauf hin, daß die Polemiken um die Pädophilie im Abklingen begriffen waren:

„Jetzt besteht die Gefahr, daß der Brand sich noch mehr und intensiver ausbreitet, da man einen ehemaligen Staatssekretär und Dekan des Kardinalskollegiums angreift.“

Kardinal Martins stellt die Frage: „Wenn der Erzbischof von Wien damals nicht einverstanden war, warum hat er sich dann nicht gemeldet?“ Das müsse man Kardinal Schönborn selber fragen.

Doch: „Den Repräsentanten der Einheit der Kardinäle öffentlich zu diskreditieren, ist nicht angebracht.“

Die Wahrheit müsse immer gesagt werden, „aber sie muß mit Liebe formuliert werden“:

„Ich persönlich hätte diese Aussagen nie gemacht, und ich halte sie in diesem Augenblick für einen Fehler.“
      
33 Lesermeinungen
Sie haben eine Meinung zu diesem Artikel? Dann verfassen Sie einen Beitrag. Bleiben Sie in Ihrem Kommentar sachlich und bemühen Sie sich um eine erträgliche Diskussionsatmosphäre. Bedenken Sie, daß Ihr Beitrag noch über Jahre hinweg abrufbar und durch Suchmaschinen im Internet auffindbar ist.
Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für den Inhalt der Leserbeiträge. Sie behält sich das Recht vor, Beiträge zu löschen oder Leser aus der Debatte auszuschließen.
Kommentar schreiben
#36   Rose im Kreuz   22:23:16 | Sonntag, 16. Mai 2010
Predigt des Krone-Kolumnisten
Heute (16.05.2010) ist in der „Kronen Zeitung“ eine Predigt (Krone bunt, S. 8) des Krone-Kolumnisten Schönborn abgedruckt. Dort heißt es:
„Für Jesus ist es der große Kummer: die Uneinigkeit seiner Jünger, die Spaltungen unter den Christen“.
Ist der Verfasser von seiner Predigt ausgenommen? Hat er dabei sein Verhalten gegenüber Sodano, Wagner, Gehring, Krenn, Groer usw. bedacht? (Rosenkranz zählt für ihn sowieso nicht als Mensch.) Schönborn beweist stets aufs Neue, dass er gerne Erbauliches ausspendet, sich dabei selbst genießt, aber von Gewissen keine Spur.
Redaktion benachrichtigen
#35   Josef_G   20:14:18 | Mittwoch, 12. Mai 2010
@devmann: Ich habe Ihre Insider-Informationen über Groer verinnerlicht
und dann kommt die Geschichte mit Bischof Mixa und dem angebich von ihm mißbrauchten Marco Schneider. Schade bloß, daß da Sand in das Getriebe gekommen ist, und der junge Mann Rückgrat genug bewiesen hat, und die ganze Verschwörergemeinschaft bloßgestellt hat.
Dabei war sogar sein Rechtsanwalt mit von der Partie.
Die Fälle Groer und Mixa sind zwar grundverschieden, gewisse Parallelen gibt es jedoch.
Beide sind des sexuellen Mißbrauchs beschuldigt worden. Beide haben sich zu den Vorwürfen in Schweigen gehüllt. Beide galten konservativ, beide kamen der zionistischen Lobby in die Quere.
Stellen Sie sich mal vor, der junge Mann, Marco Scheneider spielt seine Rolle, bekommt sogar Geld von den Verschwörern. Alle Welt würde heute den Vorwürfen glauben, sogar meine Wenigkeit. So schnell geht es, einen Bischof fertigzumachen.
Also, der Fall Mixa / Schneider hat mich wieder verunsichert, wie es nun um Groer geschehen war. Ich glaube, die ganze Wahrheit werden wir hier auf Erden nie erfahren. Aber den Grundsatz sollten wir nicht vergessen:
„Im Zweifel für den Angeklagten!“
Redaktion benachrichtigen
#34   Rose im Kreuz   16:44:30 | Mittwoch, 12. Mai 2010
Schönborns freie Kirchen-Maurer
In der Kirche zu St. Schönborn werden alle guten Gutmenschen eine friedliche und sozial verträgliche Brüderkette bilden und ganz in der christlichen Nächstenliebe miteinander „wertschätzend“ verkehren – oder zumindest lieb sein (was Herrn Friedls Umgang mit Pfarrer Wagner beweist oder Schüllers Umgang mit den Bischöfen Groer, Eder, Krenn, Wagner).
Die Hirten wie die Gläubigen dieser freien Maurer-Kirche sind angepasste Mitläufer – genau das Gegenteil von Jesus Christus. Der Heilsauftrag dieser Maurer-Gläubigen ist die Vertreibung der Katholiken aus der katholischen Kirche.
Redaktion benachrichtigen
#33   Goldengel   19:26:27 | Dienstag, 11. Mai 2010
Lieber lux in tenebris
Wo bleibt da denn die Gerechtigkeit? Einfach auf der Strecke?
Damit die Gerechtigkeit eben nicht auf der Strecke bleibt – darf man Sünder nicht feiern gehen.
Denn das ist alles andere als Gereichtigkeit.
Redaktion benachrichtigen
#32   lux in tenebris   08:58:06 | Dienstag, 11. Mai 2010
Lieber Goldengel
gewiß, wir alle haben unsere Fehler und Schwächen und tragen schwer an unseren Sünden. Aber gerade deshalb kann ich es nicht stehen lassen, wenn einzelne Personen darob verteufelt, gejagd und gnadenlos geteert und gefedert werden, während andere, die viel größeren Schaden angerichtet und -nach einem Wort unseres verehrten Forenkollegen schüttel- einen ganzen Haufen mehr Dreck an ihrem Stecken haben, als Heilsbringer und Saubermänner der Kirche gefeiert werden und deshalb glauben, sich in unverschämtester Weise als Richter über ihre Mitbrüder aufwerfen zu können, nur weil sie bestenfalls charakterlose Opportunisten oder Marionetten der „Kinder dieser Welt“ sind und als solche von geheimen Netzwerken behütet und beschützt werden. Wo bleibt da denn die Gerechtigkeit? Einfach auf der Strecke?
Redaktion benachrichtigen
#31   Goldengel   07:58:10 | Dienstag, 11. Mai 2010
S.g. lux in tenebris
Ich mag Ihre Eintgräge – doch ab und zu sollten Sie auch auf andere User hören. Wenn also User devmann aus seiner Sicht berichtet, so sollten Sie das auch so stehenlassen können.
Natürlich versteht man die Enttäuschung über einige Kleriker, doch „heilig und selig“ ist in dieser Welt eben niemand.
Christus spricht: Du nennst mich gut, niemand ist hier gut, außer der Eine !
DAS sollten wir uns merken und immer obejtiv seine Mitmenschen betrachten.
Redaktion benachrichtigen
#30   devmann   07:05:34 | Dienstag, 11. Mai 2010
@lux in tenebris
Ich brauche keine Couch und Groer war nie mein Übervater. Im Gymnasium gehörte ich zu dem Teil in der Klasse, der Groer distanziert gegenüberstand im Gegensatz zu den anderen, die ihm die Füße geküsst haben. Später waren meine Beziehungen rein geschäftlich. Kirchlich war ich immer sehr engagiert, aber doch nicht auf Groers Seite. Bevor er Bischof geworden ist, hat er immer alles, was wir in der ED Wien gemacht haben, abgelehnt und ist mit Kardinal König im Clinch gestanden. Ich bin also kein pubertierender Sohn Groers! Dies ist eine der lächerlichsten Feststellungen, die ich jemals gehört habe. Ich habe Groer und sein Umfeld immer von außen erlebt, ich war nie bei einer seiner Monatswallfahrten in Maria Roggendorf oder bei der Legio Mariens. Ich habe keine psychischen Verletzungen wie viele seiner Jünger. Ihre Behauptungen sind purer Schwachsinn. Aber wozu ereifere ich mich – es ist ohnehin sinnlos, Leute wie Sie von ihren mythischen Vorstellungen über Groer abzubringen. Ich wollte mit meiner ersten Stellungnahme nur versuchen, Herrn Josef_G meine Wahrnehmungen über Groer zu vermitteln. Und damit höre ich mit diesem leidigen Thema auch schon auf.
Redaktion benachrichtigen
#29   Dekanat St. Goar   04:27:39 | Dienstag, 11. Mai 2010
Wenn doch…
… der Redaktion, sowieso und überhaupt, gengen das V II ist. Dann frage ich mich warum man sich hier mit der Kirche beschäftigt. Den Theoretisch ist die Kirche seit dem sedisvakant. Also sollte man sich hier keine gedanken über die Aktuelle lage machen,
Redaktion benachrichtigen
#28   gelobtseijesus   23:11:35 | Montag, 10. Mai 2010
Alles bestens
„Sehen Sie, jeder ist frei zu sagen, was er will und muß dafür die Verantwortung tragen. Es steht mir nicht zu, einen Mitbruder im Bischofsamt zu beurteilen.“
Damit ist wohl alles gesagt, Kardinal Sodano – himself.
Redaktion benachrichtigen
#27   lux in tenebris   23:03:27 | Montag, 10. Mai 2010
Guter devmann,
das, was Sie hier äußern, ist doch alles wirklich schon schlimm genug, und niemals kann Ihr Seelenstriptease auf dieser Forencouch eine Frage des Gefallens oder Nichtgefallens sein. Man muss Sie und Ihre Erschütterungen sehr ernst nehmen und Ihnen mit Geduld begegnen. Das versuche ich und sicher jeder andere hier ebenso. Diesem persönlichen Zeugnis aber objektiven Charakter zubilligen zu wollen und mir dummes Manövrieren zu unterstellen, ist ein wenig unverschämt, angesichts der hunderte von Zeugen, die das genaue Gegenteil von Ihren moralischen Gewißheiten über Kardinal Groer äußern, finden Sie nicht auch? Aber freilich, der pubertierende Sohn, der seinen Vater als bedrohliches Über-Ich empfindet und darunter leidet, wird allen, die seinen Hass nicht teilen,ein eingeschränktes Gesichtsfeld attestieren und sie mit dem absurden, aber begreiflichen Vorwurf konfrontieren, die Wahrheit einfach nicht sehen und ertragen zu wollen. Das legt sich auch wieder! :-S :)3
Redaktion benachrichtigen
#26   Lisibald Poier †   22:27:42 | Montag, 10. Mai 2010
Eigentlich
hat der Kardinal recht. Aber welcher?
Redaktion benachrichtigen
#25   devmann   22:11:49 | Montag, 10. Mai 2010
@lux in tenebris:
Wenn einem ein Bericht nicht gefällt, dann wird man offensichtlich hämisch. Mir vorzuwerfen, dass meine Wahrnehmungen von der Wirklichkeit verschieden sind, ist ein dummes Manöver. Ich kann Ihnen dutzende Zeitzeugen nennen, die die selbe Wahrnehmung haben wie ich. Aber ich nehme an, das wird nichts nützen, Ihnen Ihren hämischen Ton abzugewöhnen. Die Wahrheit ist leider oft schwer zu ertragen!
Redaktion benachrichtigen
#24   lux in tenebris   21:45:19 | Montag, 10. Mai 2010
ohlala, devmann
Zeitzeugenberichte sind immer ganz besonders wert- und gehaltvoll! Die subjektive Wahrnehmung treibt doch mitunter so herrlich seltsame Blüten und ist von der Wirklichkeit so verschieden wie die Menschen, die sie äußern. Also, nur Mut, legen Sie sich ganz entspannt hier auf das schwarze Forensofa und erleichtern sie Ihre Seele, wir alle hören Ihnen geduldig zu! :-S :)3
Redaktion benachrichtigen
#23   devmann   20:47:39 | Montag, 10. Mai 2010
@Josef_G: ad Groer
Sg. Herr Josef_G,
aus der Kenntnis von Kardinal Groers Umfeld kann ich feststellen, dass es einen sehr kleinen Kreis von Getreuen gibt, die die Tatsachen einfach nicht wahrhaben wollen. Die meisten seiner ehemaligen großen Anhänger haben sich ja mittlerweile völlig von ihm abgewendet, teilweise die Kirche verlassen oder haben einen Weg wie der bekannte P. Udo eingeschlagen. Einige seiner übriggebliebenen treuen Anhänger versuchen sogar, die Einleitung eines Seligsprechungsverfahrens zu erwirken. Ich verurteile diese Menschen nicht, da sie meiner Meinung bzgl. Groer einfach ein sehr eingeschränktes Gesichtsfeld haben. Wahrscheinlich bedingt durch den Psychodruck, den er auf sie ausgeübt hat. Ich kenne Herrn Fröhlich nicht, aber vielleicht hat er seine Informationen aus diesen Kreisen? Da ich aus Ihren Erläuterungen heraushöre, dass es auch um das Thema Holocaust geht: Groer war ein ausgeprägter Antisemit. Ich erinnere mich an den Tag, an dem Kreisky österr. Bundeskanzler geworden ist. Ich hatte im Seminar zu tun, auch bei Groer. Als ich seine Wohnung betrat, eilte er mir entgegen, hat mich in seiner mir immer sehr unangenehmen Art umarmt und den Rücken betatscht und ausgerufen: „Stell dir vor! Ein Jude österreichischer Bundeskanzler! Ein Jude! Entsetzlich!“
Ich kann nur feststellen, ich habe Groer als einen der unangenehmsten Menschen erlebt, die mir je in meinem Leben begegnet sind, obwohl ich ihm durchaus auch Einiges verdanke.
Redaktion benachrichtigen
#22   Brummi †   20:12:07 | Montag, 10. Mai 2010
Homoperverse
sind nach anerkannter medizinischer Meinung an einer schweren Sexualneurose erkrankt, die in einer Irrenanstalt behandelt werden kann.
Redaktion benachrichtigen
#21   Der Vollgas †   20:07:53 | Montag, 10. Mai 2010
@Brummi
Sie gehören in die Irrenanstalt.
Zumindest ist seelsorgliche Betreuung. Aber nicht zum Priester. Erst soll ein Homoperverser sich reinigen und dann dem Priester zeigen.
Redaktion benachrichtigen
#20   Degenhardt   20:06:57 | Montag, 10. Mai 2010
zumindest
guckt er sehr lüstern aus der Wäsche am Foto oben.
Redaktion benachrichtigen
#19   Brummi †   20:04:53 | Montag, 10. Mai 2010
Homoperverse
haben in der RKK nichts verloren. Sie gehören in die Irrenanstalt.
Redaktion benachrichtigen
#18   katholikin   20:02:14 | Montag, 10. Mai 2010
selber einer?
Ich habe mich gefragt, ob S.E. Schönborn vielleicht ein verkappter Homo ist, weil er es immer wieder zur Sprache bringt und zu relativieren versucht’?
Redaktion benachrichtigen
#17   Josef_G   19:23:47 | Montag, 10. Mai 2010
@devmann: Schönen Dank für ihre Ergänzung
Wenn man in der Nähe war, hat man mehr Informationen. Trotzdem bleiben Fragen.
Wie erklären Sie die von Fröhlich, bzw. seinen Bekannten heranschafften Behauptungen? Seine Integrität ist für mich über jeden Zweifel erhaben.
Wie erklären Sie, daß die Kampagne gegen Groer losgebrochen ist (Jahrzehnte nach den Ereignissen), als er zugesagt hat, sich mit dem Anliegen von Fröhlich (Prüfung des Themas Holocaust) zu beschäftigen?
Gegen Fröhlich wurde auch gerade zu jener Zeit eine Rufmordkampagne gestartet, in deren Folge er seine Stellung (wenn ich mich richtig erinnere) verloren hat.
Eins ist sicher: Mit dem Holo-Lobby ist nicht zu spaßen.
Auch weiß man, daß ein pensionierter Priester in Österreich, Pfarrer Robert Kirsch, der in einem Brief Gerd Honsik ermutigt hat, sein Buch „Freispruch für Hitler – 36 Zeugen gegen die These des Holocaust“ zu schreiben, kurz danach sehr plötzlich gestorben ist.
Ihnen sei auch mein Brief an den Papst, Kardinäle, Bischöfe, etc. in Sachen Holocaust, Bischof Williamson www.kreuz.net/bookentry.3844.html empfohlen.
Redaktion benachrichtigen
#16   wickerl   16:52:54 | Montag, 10. Mai 2010
fehlende Erläuterung
@schüttel Bei Ihrem Posting hat jemand die Fakten und die Begründung weggeschüttelt, sodass nur noch die Anwürfe übrig blieben, wieso sollte er Erzbischof Dyba am Gewissen haben?
Redaktion benachrichtigen
#15   devmann   16:21:43 | Montag, 10. Mai 2010
Zum Fall Groer
S.g. Herr Josef_G,
ich muss Sie leider korrigieren. Groer war nicht das Opfer einer Verleumdungskampagne. Ich weiß von 2 ganz konkreten Fällen aus erster Hand, also nicht über 2 Ecken, sondern von direkten Missbrauchsopfern. Beide Missbrauchstaten haben im Knabenseminar in Hollabrunn stattgefunden, in dem er Präfekt war und später als Relegionslehrer und noch später als Direktor des Aufbaugymnasiums der ED Wien gewohnt hat. Ich bin selbst Absolvent des Bundesgymnasiums in Hollabrunn und habe Dr. Groer 5 Jahre als Religionslehrer gehabt – ich weiss, wovon ich rede. Später habe ich Groer aus anderen Gründen noch näher kennen gelernt. Auch habe ich sehr guten Einblick in seine nächste Umgebung (Maria Roggendorf und Stift Göttweig) gehabt. Die sexuellen Missbräuche sind übrigens nur eine Sache. Die in meinen Augen viel schlimmere Sache ist der psychische Missbrauch. Jetzt noch sind eine Handvoll seiner ehemaligen Jünger in Psychotherapie, weil er sie dank seines meisterhaften psychologischen Talents in eine totale psychische Abhängigkeit gebracht hat, auch unter missbräuchlichem Einsatz des Bußsakramentes. Hier liegt in meinen Augen seine wirkliche Schuld, der sexuelle Missbrauch ist (leider! – in Hinblick auf den psychischen) eher nur einer Nebensache.
Redaktion benachrichtigen
#14   lux in tenebris   15:59:28 | Montag, 10. Mai 2010
Kopfschüttel und sein Dreck am Stecken
„Der Kardinal Sodano hat Dreck an seinem Bischofsstecken! Hat sich von Maciel D. für die „Legionäre Christi“ bezahlen lassen, hat Erzbischof Dyba auf dem Gewissen, hat der Kirche dieses Jahr den Ostersonntag versaut, hat den Fall Groer unter den Tisch gekehrt, hat monatelang seine Wohnung nicht für den Nachfolger frei gemacht. Der Mann hat Dreck am Stecken!“
Fragt sich nur, wer den weitaus größeren Dreck am
Stecken hat: Sodano, Du oder deine Lady Macbeth aus Wien… :)%
Redaktion benachrichtigen
#12   Inquisitor   14:54:10 | Montag, 10. Mai 2010
Nase voll!
Doch jetzt scheinen die Römer langsam von dem Diffamierungs- und Homo-Kardinal die Nase voll zu haben.
Ja, ja, da haben sie gleich eie schwergewichtige Autorität antworten lassen: einen ausrangierten, nachgeordneten Kardinals-Pensionär!
Redaktion benachrichtigen
#11   Schüttel   14:33:23 | Montag, 10. Mai 2010
Hört’s auf mit dem Gesabberl
Der Kardinal Sodano hat Dreck an seinem Bischofsstecken! Hat sich von Maciel D. für die „Legionäre Christi“ bezahlen lassen, hat Erzbischof Dyba auf dem Gewissen, hat der Kirche dieses Jahr den Ostersonntag versaut, hat den Fall Groer unter den Tisch gekehrt, hat monatelang seine Wohnung nicht für den Nachfolger frei gemacht. Der Mann hat Dreck am Stecken!
Redaktion benachrichtigen
#10   Siegfried   14:26:45 | Montag, 10. Mai 2010
es gibt die Vereinsmeier in der RKK
in Österreich Schönborn, in Deutschland Lehmann und Zollitsch.
Der Glaube der Kirche, die Moral der Kirche und die kirchliche Ordnung in der innerkirchlichen Liebe, zu Gott dem Allmächtigen, auf die Fürbitte der Mutter der Kirche, der Braut des Heiligen Geistes, der Jungfrau Maria interessiert diese Herren nicht.
Jede Glaubenswahrheit wird auf den Kopf gestellt.
Schönborn macht aus seinem Museum einen Pornoladen. Den Dom stellt er für Homosexuelle Massensegnungen zur Verfügung und läßt Priester Zauberspiele am Altar verricht um so jede Heilige Messe zu verhindern. In die Personalarbeit des Heiligen Vaters (H.H. Pfr. Wagner Linz) greift er ein und fördert den Rufmord.
Die Herren Lehmann und Zollitsch haben gleiche Bösartigkeiten und Häresien auf der Latte. Zollitsch glaubt nicht an das Erlösungswerk unseres Herrn und Erlösers Jesus Christus. Er geht mehr davon aus, eine Panne der allerheiligsten Dreifaltigkeit liegt vor. Hätte Gott auf ihn gewartet, so wäre alles anders verlaufen. Lehmann spricht Unwahrheiten ohne rot zu werden. Bekämpfung der offenen liturgischen Fragen in der Kirche. „Es gibt keinen Bedarf, für eine ordentliche Form der heiligen Messe.“. Bekämpfung von Dominus Jesus u.v.a.v.A. m. Verweigerung jeder vom Hl. Vater mitgeteilten Anordnungen (alle Enzykliken von Joh.PauL II. und andere). Unwahrheiten im Umgang mit dem verstorbenen Erzbischof der Piusbruderschaft.
Aktionen bis zum Rufmord von Amtsbrüdern, wie im Falle Bischof Mixa. :-! >:)
Redaktion benachrichtigen
#9   Isabella I.   14:23:47 | Montag, 10. Mai 2010
Liberalkirchliches Geschmeiß!
Ab in die Sauna!
Redaktion benachrichtigen
#8   Josef_G   14:20:26 | Montag, 10. Mai 2010
Nochmal zur Klarstellung, wie ich das hier schon zum Fall Schönborn – Groer zitiert habe
Groer wurde Opfer einer Verleumdungskampagne und das wissen die österreichischen Bischöfe sehr wohl. Sie waren Mitinitiatoren dieser.
„Sie [Mitglieder der Österreichischen Bischofkonferenz] haben den Herrn Erzbischof Kardinal Groër dem zionistischen Dogma „Gaskammer-Holocaust“ geopfert… Die mediale Hetze gegen Kardinal Groër unter Bezugnahme auf angebliche Verfehlungen seinerseits, die damals schon Jahrzehnte zurückgelegen sein mußten, seztze ausgerechnet zu dem Zeitpunkt ein, als Kardinal Groër mir in einem Brief die Prüfung der Gaskammerthematik zugesagt hatte… Als wenige Wochen später die Hetze gegen den Kardinal in der Zeitschrift „Profil“ losging, ist mir allerdings das Lachen vergangen… Freunde von mir befragten daraufhin in meinem Auftrag Absolventen des Gymnasiums Hollabrunn, einer der Wirkungsstätten des Kardinals während seiner Zeit als Religionslehrer, und recherchieren im Heimatort des „Opfers“. Das Bild, das sich uns danach bot, unterschied sich grundlegend von dem, welches die Medien von Kardinal Groër gezeichnet hatten. Zeugen schilderten zu unserem Erstaunen das „Opfer“ als Mann mit genau jener sexuellen Orientierung, die es dem Kardinal angedichtet hatte, weil sich dieser geweigert haben soll, dessen fortwährende pädophilen Anbahnungsversuche länger hinzunehmen und er sich um die Kinder sorgte, die diesem abartig veranlagten Mann als Lehrer anvertraut waren…“
Aus: W. Fröhlichs (z.Z. in Gesinnungshaft) Brief an die Österreichische Bischofkonferenz 2006
Redaktion benachrichtigen
#7   lux in tenebris   13:48:50 | Montag, 10. Mai 2010
Stahlboy klingt aber auch martialisch…
und Schönborns PROFIL-Neurosen sind selbst für Wien nicht mehr tolerabel. In Offizierskreisen wurde solchen aus dem Ruder gelaufenen Kandidaten der Revolver auf den Tisch gelegt… Man darf gespannt sein, wohin der römische Wind den Kardinal noch weht… O:O :)3
Beliebtes Bonmot in vatikanischen Amtsstuben:
Verehrter Confrater, kennen Sie den Namen der Kirchenzeitung des Erzbistums Wien? Antwort: Profil?
Redaktion benachrichtigen
#6   wickerl   13:47:26 | Montag, 10. Mai 2010
Lancieren über das Newsmagazin war immer seine Stärke
Bei einer Untersuchung gegen Groer hätte sich so manches ergeben , was diesem patscherten Herrn sehr geholfen hätte, so fällt der heute seinen Freunden von damals in den Rücken, der Frust nicht Papst und nicht Kurienkardinal geworden zu sein sitzt offenbar sehr sehr tief.
Redaktion benachrichtigen
#4   Rose im Kreuz   13:36:49 | Montag, 10. Mai 2010
@ Stahlboy 2000
Höchste „Wertschätzung“ [© Christoph S.] vor deinem Nickname
Redaktion benachrichtigen
#2   Rose im Kreuz   13:27:07 | Montag, 10. Mai 2010
Schönporn wird’s nicht zum Kurienkardinal bringen!
Das sind gute Nachrichten: der eitle und karrieregeile Schönporn wird’s nun nicht zum Kurienkardinal bringen! Er wird ein stink-ordinärer Kardinal bleiben, der Kriche in Österreich weiterhin schweren Schaden zufügen und das geistliche Niveau vollends zerstören, aber Rom nicht degenerieren. Und das ist gut so!
Redaktion benachrichtigen
#1   lux in tenebris   12:58:46 | Montag, 10. Mai 2010
Naja, der Schönborn hat halt zu hoch gepokert
und dachte, Sodano läge schon in der Grabeskammer, aber am Ostermorgen war er plötzlich auferstanden, so ein Pech für die Kuh Elsa… :-D :(3
Redaktion benachrichtigen
Es wurden 3 Lesermeinungen von der Redaktion entfernt
Weiterlesen:
VatikanDie sinnlose vatikanische Bürokratie gehört redimensioniert VatikanDer Vatikan bestätigt endlich VatikanDas Vorgehen des Vatikan bei Homo-Schändungen VatikanEine frei erfundene Geschichte VatikanDer Pfarrer von Ars als Filmstar VatikanDirekt vom Teufel VatikanIst der Vatikan sauer? VatikanWill das der Papst? Polemiken aus dem Vatikan VatikanEine vatikanische Fehlentscheidung? VatikanAltliberale Triumphe und winzige katholische Knospen VatikanEin Meer von Schatten und wenig Licht VatikanDie alte Zick-Zack-Strategie kam wieder zur Anwendung VatikanVatikan dementiert: Echte Aufregung um gefälschtes Dokument VatikanAnglikanische Konvertiten bekommen eine Personalprälatur VatikanAn ihnen wird es nicht scheitern
RSS Feed  •  News Ticker  •  Kontakt  •  Impressum
© CC-BY-NC-SA 2012 kreuz.net