Die Nation der Navajo-Indianer hat vor einer Woche ohne Gegenstimme beschlossen, das Homo-Konkubinat aus dem Gebiet ihres Reservates zu verbannen.
(kreuz.net, Phoenix/Arizona) Der Stammesrat beschloß einstimmig ein Gesetz, das die Ehe als Vereinigung
zwischen einem Mann und einer Frau vorsieht. Das Gesetz wurde verabschiedet, um der möglichen Einführung
eines Homo-Konkubinates einen Riegel vorzuschieben. Zugleich verbietet das Gesetz die Vielehe und die
Heirat zwischen engen Verwandten.
Mann und Frau seien auf eine geheiligte Weise geschaffen worden, meinte
ein Delegierter der Navajos nach Mitteilung einer Nachrichtenagentur: „Wir müssen das respektieren.“
Im Stammesgebiet der Navajos leben über 180.000 Bewohner. Das Territorium erstreckt sich über Teile
der US-Bundesstaaten Arizona, Neu Mexiko und Utah. Das Homo-Konkubinat ist in keinem dieser Bundesstaaten
gesetzlich anerkannt.
Die Anführer der Navajo-Indianer wollen mit diesem Schritt auch ein Zeichen setzen.
Insbesondere soll die junge Generation dadurch ermutigt werden, die altbewährten Überzeugungen des Stammes
zu respektieren und ihr Leben danach auszurichten.
Es sei bei diesem Beschluß darum gegangen, die Grundlagen
der Navajo-Gesellschaft zu verteidigen: „Das ist es, was in dieser Frage auf dem Spiel steht“, meinte
ein Vertreter des Stammes.
Bereits letztes Jahr hatte der nationale Stammesrat der Cherokee beschlossen,
die Ehe als Vereinigung zwischen einem Mann und einer Frau zu definieren.
Die Cherokee wohnen auf dem
Gebiet des US-Bundesstaates Oklahoma.
Der Schritt war nötig geworden, nachdem zwei Frauen erfolgreich
vor Gericht gezogen waren, um das Recht auf den Antrag für eine Stammeshochzeit zu bekommen.
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