Ein Parlamentskandidat der Britischen Konservativen glaubt, daß die Europäische Gemeinschaft eine katholische Falle sei, um seinem Land die vatikanische Souveränität aufzuzwingen.
(kreuz.net, London) Schlimme Vorahnungen über die dunkle Zukunft Großbritanniens in der Europäischen
Union hat Adrian Hilton in einem Artikel im Magazin „Spectator“ geäußert. Hilton ist in der Zwischenzeit
zum konservativen britischen Parlamentskandidat aufgestiegen. Sein Artikel erschien bereits im August
2003 unter dem Titel „Gebt dem Papst…“.
Eine katholische EU wird, wenn es nach den – optimistischen –
Einschätzungen des Parlamentskandidaten geht, unausweichlich zu einer Unterwerfung des britischen protestantischen
Ethos unter die sozialen, politischen und religiösen Lehren der Katholischen Kirche führen.
Hilton
erklärt in seinem Artikel vor zwei Jahren, daß die europäische Integration bewirken werde, daß „ein
katholischer Cäsar über den protestantischen britischen Monarchen herrschen wird.“
Der britische Parlamentskandidat
warnt davor, daß die Frage der religiösen Vereinigung Europas noch besser vertuschelt werde als die
wahren Pläne für die politische Union, „aber die Sperrschraube, die sich hin auf ein katholisches Europa
dreht, ist mindestens genau so real.“
In einer kürzlichen Verteidigung seiner Thesen aus dem Jahr 2003
erklärte der Abgeordnete, daß er keine antikatholische Bigotterie oder Verschwörungstheorie vorgebracht
habe.
Es sei bedauerlich, daß heutzutage in Großbritannien ein islamischer oder katholischer Standpunkt
kommentarlos akzeptiert werden müsse: „Doch eine Aussage zur verfassungsmäßigen Position Ihrer Majestät
der Königin und des britischen Parlamentes bezüglich des Protestantismus wird belächelt.“
Der Kandidat
der Konservativen Partei ist von Beruf Religionslehrer in einer städtischen Grundschule. Er hält auch
den Weltrekord für die schnellste ununterbrochene Rezitation des Gesamtwerkes von William Shakespeare.
Hilton soll den Parlamentssitz seines Wahlkreises, den die Konservativen 1997 verloren haben, wieder
zurückgewinnen. Als alter Euroskeptiker hat er ein politisches Werk über die Entwicklung der EU verfaßt.
Die Katholische Kirche in Großbritannien machte sich die Mühe, die Behauptungen des Parlamentariers
zu dementieren.
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11 Lesermeinungen
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#11 Bokrug † 10:32:36 | Sonntag, 16. September 2007
Albert Pike, Grand Dragon des Ku-Klux-Clans Weil…Albert Pike Freimaurer war…Begründer des schottischen
Ritus. Hjalmar Schacht war auch Freimaurer. Nazi-Finanzierer. Rockefeller ist Freimaurer. Nazi-Finanzierer.
Das Bilderberg-Treffen wird von der Londoner Grand Lodge der Freimaurerei ausgerichtet. www.bilderberg.org
Rothschild ist Mitglied in der deutschen Freimaurerei. 60% der Mitglieder des europ. Parlamentes sind
Freimaurer… Das nennt sich Schein-Demokratie…bzw. Plutokratie und Oligarchie.
@ Stimme aus dem Tradiland Es wird auch nur sehr selektiv bekannt gegeben, wer denn eigentlich Freimaurer
ist oder war. Lebende werden überhaupt nicht bekannt gegeben und Verstorbene nur, wenn es den p.t. Logenbrüdern
in den Kram paßt. Ist das nicht logisch aufgrund mannigfaltiger Vorurteile, die jedem Freimaurer z.B.
von Ihnen angehängt werden? Und nebenbei: Ich bin Vorstand eines Vereins. Unsere Mitgliederliste ist
auch „geheim“. Das heisst, es geht niemanden etwas an, wer in unserem Verein ist und wer nicht. Warum
sollte es auch?
#5 Bokrug † 15:46:44 | Samstag, 15. September 2007
Die europ. Freimaurerei wurde schon… …900 n. Chr. in Venedig gegründet…Melkart-Mammon-Moloch ist
zumindest der Gott EINIGER Freimaurer-Richtungen…der Kaufmanns-Logen…der gefallene Cherub, der in
der Bibel für die Handelsstadt Tyrus beschrieben wird (Hiram von Tyros als Baumeister des Königs Salomo
ist der Ahnherr der Freimaurer…Christus nennt sich den Eckstein, den die Bauleute (des babylonischen
Turm?) verworfen haben)…kurz gesagt, Luzifer. Jener, den wohl auch die Bohemian Grove Bewegung und der
innere Orden des Skull&Bones Ordens mit Rockefeller und der 33. Hochgrad des schottischen Ritus der Freimaurerei
nach Albert Pike (Ku-Klux-Clan Begründer) verehrt. www.bilderberg.org
@ Führungen durch einen Freimaurertempel und Geheimbunddasein sind kein Widerspruch. Denn das Wesentlichste
wird dabei nicht gesagt: Wie die Freimaurer parteiübergreifend die Politik der angeblichen „Demokratien“
beherrschen. Es wird auch nur sehr selektiv bekannt gegeben, wer denn eigentlich Freimaurer ist oder war.
Lebende werden überhaupt nicht bekannt gegeben und Verstorbene nur, wenn es den p.t. Logenbrüdern in
den Kram paßt. Ich habe mir das österr. Freimaurermuseum in Schloß Rosenau bei Zwettl (Waldviertel,
Niederösterreich) angesehen und festgestellt, dass die wichtigsten Freimaurer nicht abgebildet sind,
typischerweise nur Hinterbänkler und als eine Ausnahme davon Nikolaus Graf v. Coudenhove-Kalergi, auf
dessen (Paneuropa-) Pfaden auch Otto v. Habsburg wandelt (den ich für einen falschen „50er“ halte, schon
wegen seines Engagement für die EU). Geheimbund bedeutet nicht, dass auch die Existenz des Bundes nicht
bekannt ist (so etwas könnte allerdings auch ein Geheimbund sein), sondern dass nicht bekannt bzw. nur
schwer beweisbar ist, wer Mitglied ist und welche Absichten diese Organisationen verfolgen. Wenn die Freimaurer
bedeutungslos wären, hätten die früheren – glaubenstreuen – Päpste nicht so heftig gegen diese geschrieben.
Richtig wäre es, zu sagen, dass wir in einer Masonokratie leben, wie ja auch der „Fürst dieser Welt“
auf Erden herrscht (wenn auch von Gott in seiner Macht beschränkt).
Geheimbünde? @Athanasius: Natürlich gibt es Geheimbünde und Verschwörungen, aber von denen, die Sie
aufzählen würde ich keine einzige als solchen bezeichnen, denn das, was einen Geheimbund ausmacht, ist
in erster Linie, daß er geheim ist und diejenigen, die Sie nennen sind ja wohl alles andere als geheim
(wie könnten Sie denn sonst von deren Existenz wissen). Vor allem die Freimaurer würde ich da ausnehmen –
ein Geheimbund wird ja wohl kaum Touristenführungen durch seine Schaltzentrale in London, Great Queen
Street, veranstalten (inkl. gift shop ). Zum Thema –- uns Söhne und Töchter Roms sollte nicht so seht
interessieren, was die Briten sagen (die ja nun die Freimaurerei erfunden haben), und vor allem was die
Anglikanische Kirche sagt. Das einzige, was wir von denen hören wollen, wäre so etwas wie: „Wollt ihr
eire Kathedralen zurück haben?“.
@Yersina: Geheimbünde existieren wohl; und weitverbreitet. (Freimaurerei, Illuminati, Rosenkreuzer, Thule-Gesellschaft,
B’nai-B’rith etc.) Man muss halt aufpassen nicht alles zu glauben. Diese Aussagen sind typische Aussagen
eines Mannes der im 17. Jahrhundert lebt und sich vor einer „Invasion der jesuitischen Schwarzröcke“
fürchtet
also vom Muster her kommen mir diese Klagen und Verschwörungstheorien sehr bekannt vor – wobei es bekanntlich
Geheimbünde gibt, die sind so geheim, dass nicht einmal ihre Mitglieder wissen, dass sie da Mitglied
sind