Der Diözesanrat bittet zum protestantischen Gottesdienst
Ende April bat der Diözesanrat des Bistums Hildesheim die lokalen Katholiken, am diesjährigen Evangelischen Kirchtag in Hannover teilzunehmen. Der Bischofssitz von Hildesheim ist seit August letzten Jahres vakant. Ist die Katze aus dem Haus, feiern die Mäuse Kirtag.
(kreuz.net, Hildesheim) Der Diözesanrat des Bistums Hildesheim hat alle Katholiken des Kirchensprengels
zur Teilnahme am 30. Evangelischen Kirchentag in Hannover aufgerufen. Zum 30. Deutschen Evangelischen
Kirchentag vom 25. bis 29. Mai werden rund 100.000 Dauerteilnehmer erwartet. Hannover liegt 30 Kilometer
nordwestlich von Hildesheim im Bundesland Niedersachsen.
Die Katholiken sollten der Einladung zu Gottesdiensten
und Veranstaltungen folgen, so der Aufruf des Diözesanrates. Die Erklärung ist von Margareta Meyer,
der Vorsitzenden des Rates, unterschrieben. Alle Katholiken seien gehalten, den evangelischen Kirchentag
mit offenem Herzen entgegenzublicken. Zusätzlich sollten die Katholiken in Hannover für die Protestanten
Unterkünfte bereitstellen. Die Stadt Hannover gehört zum Gebiet der Diözese Hildesheim.
Der Rat will
den Pfarreien auch „Anregungen“ und „Impulse“ für die ökumenische Arbeit vor Ort geben und dazu die
vor vier Jahren beschlossenen europäischen Leitlinien für den Ökumenismus, die umstrittene Charta Oecumenica,
versenden.
Unter den Katholiken des Bistums wurden auch kritische Stimmen laut: Es sei eine Sache, einen
ökumenischen Kirchtag wie vor zwei Jahren in Berlin zu unterstützen, und eine andere, eine rein evangelische
Veranstaltung zu fördern.
Im Bistum Hildesheim besuchten bereits weit über 70% der Katholiken nicht
mehr die Heilige Messe. Der Diözesanrat habe darum den zweiten Schritt vor dem ersten gesetzt. Wer seinen
eigenen Glauben nicht ernst nehme, könne auch keine glaubwürdige ökumenische Tätigkeit entfalten:
„Was für einen Sinn hat es, das Meer der nichtpraktizierenden Katholiken dazu aufzufordern, evangelische
Gottesdienste zu besuchen?“ – fragt ein Mitglied der Diözese in einer schriftlichen Erklärung.
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11 Lesermeinungen
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Ausverkauftag in Hannover Nicht nur der Diözesanrat des Bistums Hildesheim, sondern alle Kirchenzeitungen
des Nord-Ostdeutschen Verlages (Mainz, Limburg, Fulda, Dresden, Görlitz, Magdeburg, Hamburg, Osnabrück…)
haben die Katholiken aufgefordert, als „Zeichen der Ökumene“ nach Hannover zu fahren. Als ehem. Protestant
kann ich nur sagen, es handelt sich dabei um einen Ausverkauftag. Wie kann ich christliche Werte die man
seit den 70er Jahren verraten hat, nun auch noch verkaufen. Vielleicht kommt noch der Dalai Lama vorbei,
dessen Auftreten beim Ökumenischen Kirchentag in Berlin für ein volles Stadion sorgte. Bezahlt wurde
der Guru von „Brot für die Welt“ und „Misereor“. Es gibt aber auch einen Katholikentag der den Ausverkauf
sämtlicher Glaubenswahrheiten vorantreibt!!!
@ GerdEric dafür bin ich doch hier… Du bist ein wahre Prophet. Die Leute, die hier deine Beiträge
lesen, müßten aus Dankberkeit betend nach Jerusalem über Ägypten pilgern und laut deinen Namen rufen.
@ Jesus in Ägypten Jesu kam nur bis Eboli… 1. zogen doch schon seine Eltern mit ihm nach Ägypten…
Ach ja, tatsächlich. Hätte ich fast vergessen. Hast Du es nicht verstanden? Danke für Deine Erläuterungen.
Sie sind sehr hilfreich.
Jesu kam nur bis Eboli… Zu Fuß nach Rom? wo doch jeder weiss, Jesus kam nur bis Eboli… Das hätte
aber sehr lange gedauert. Warum? 1. zogen doch schon seine Eltern mit ihm nach Ägypten… 2. hätte er
als Gott es doch besser wissen müssen, denn er wusste doch schon alles, auch das er verworfen werden
sollte, schliesslich konnte er doch zuvor schon mal in den Schriften lesen, … Anscheinend war es ihm
lieber den Tempel in Jerusalem zu reinigen, denn zu den verlorenen Schafen Israels ist er gekommen. Die
waren und sind nicht verloren, denn sie halten noch Heute treu und fest an GOTT, sie brauchen noch hHeute
keinen zweiten und Dritten, und auch keinen STellvertreter, und sie halten sich noch Heute an SEINE Gebote
(mehr oder weniger, wie es eben Menschenmöglich ist…). Da sie jedoch nicht auf ihn hörten, ließ er
zu, das der Tempel zerstört wurde. Da wäre es doch weitsichtig gewesen, er hätte gleich in Rom Quatier
bezogen, denn da ist doch nun das Hauptquatier… Sein Evangelium ließ er den Heiden verkünden und Petrus
machte er zum Oberhaupt der Kirche. Die Gebote GOTTes wurden schon immer vom Volke GOTTEs an die Heiden
verkündet, nur hat GOTT verboten, SEINE Gebote zu verwerfen, wie es Christen getan haben und immer noch
tun. Hast du es nicht gelesen? Hast Du es nicht verstanden?
@ GerdEric Wäre Jesus davon überzeugt (gewesen), dass die römisch-katholische Kirche der Hort seiner
Wahrheit wäre (ist), dann wäre er nicht in Jerusalem in den Tempel gegangen, dann wäre er in dem damals
viel bedeutenderen Rom in den Tempel gegangen… Zu Fuß nach Rom? Das hätte aber sehr lange gedauert.
Anscheinend war es ihm lieber den Tempel in Jerusalem zu reinigen, denn zu den verlorenen Schafen Israels
ist er gekommen. Da sie jedoch nicht auf ihn hörten, ließ er zu, das der Tempel zerstört wurde. Sein
Evangelium ließ er den Heiden verkünden und Petrus machte er zum Oberhaupt der Kirche. Hast du es nicht
gelesen?
Wäre Jesus davon überzeugt (gewesen), dass die römisch-katholische Kirche der Hort seiner Wahrheit
wäre (ist), dann wäre er nicht in Jerusalem in den Tempel gegangne, dann wäre er in dem damals viel
bedeutenderen Rom in den Tempel gegangen…
@ ontos Recht verstandene Ökomene besteht darin, die verlorenen Schafe die ohne eigne Schuld in einer
Irrlehre folgen, zurück zum wahren Glauben der katholischen Kirche zu führen. So ist es. Amen.
Niemand in der FSSPX lehnt die Ökomene ab sofern sie recht verstanden wird. Recht verstandene Ökomene
besteht darin, die verlorenen Schafe die ohne eigne Schuld in einer Irrlehre folgen, zurück zum wahren
Glauben der katholischen Kirche zu führen. Dies ist die jahrhunderte alte Lehre der Kirche, die sich
seit dem Tridentinum stets wiederfindet. Wenn jemand eine andere Ökomene wünscht, dann möchte er wohl
eine andere Kirche.
wer ist die Katze? die da aus dem Haus sein soll, damit die Mäuse Kirtag haben; und ein Mitgleid des
Diözesanrates kann natürlich eine gewichtige Stimme sein – ist aber trotzdem nur eine Stimme.