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Die Professorin hinter dem päpstlichen Herd + Inbesitznahmen + Dementiert + Der Vatikan als Angriffsziel? + Geld vom neuen Papst + Mohammed: ein verwirrter Pädophiler?

Vatikan. Seit 1991 führt die Hamburgerin Ingrid Stampa den Haushalt für den neuen Papst. Weniger bekannt ist, daß die 55-jährige Haushälterin eine akademische Laufbahn hinter sich hat. Haushälterin Stampa war früher Musikprofessorin. Schon mit 26 Jahren unterrichtete sie an der Hamburger Musikhochschule. Frau Stampa spielt die Gambe, ein Cello-ähnliches Streichinstrument: „Es war ein harter, aber auch sehr schöner Beruf“, zitiert das deutsche Boulevardblatt ‘Bunte’ die päpstliche Köchin. Irgendwann aber sei Gott in ihr Leben getreten. „Er verlangte von mir die Entscheidung, ob ich weiter die Karriere verfolgen und damit für mich selbst leben wolle, oder ob ich bereit sei, mich ganz in Gottes Hand fallen zu lassen, um in Zukunft nur noch ihm zu dienen.“ Ingrid Stampa pflegte vor ihrer Arbeit für Kardinal Ratzinger den krebskranken Erzbischof Cesare Zacchi († 1991).
Inbesitznahmen
Vatikan. Am kommenden Donnerstag nimmt Papst Benedikt XVI. Besitz von der päpstlichen Sommerresidenz Castelgandolfo. Castelgandolfo befindet sich 22 Kilometer südöstlich von Rom am Albanersee. Am Samstag findet schließlich die Inbesitznahme der Basilika San Giovanni in Laterano statt. Sie ist die Kathedralkirche des Papstes.
Dementiert
Österreich. Der Erzbischof von Salzburg, Mons. Alois Kothgasser, hat die Meldung dementiert, wonach Papst Benedikt XVI. einen Besuch in Salzburg zum Mozartjahr 2006 zugesagt habe. Es sei erst die Einladung ergangen. Das österreichische Boulevardmagazin ‘Profil’ hatte von einer Zusage gesprochen.
Der Vatikan als Angriffsziel?
USA. Am 30. April wurde im Internet eine angebliche Tonbandaufnahme der von den USA stark mediatisierten Terrororganisation Al-Quaida veröffentlicht. Der Sprecher auf der Kassette richtet sich an den irakischen Rebellen Abu Musab al-Zarqawi und versichert diesem im Heiligen Krieg uneingeschränkte Treue. Auf der Aufnahme werden zwei Angriffsziele erwähnt: das Weiße Haus und der Vatikan. Wörtlich sagt der Sprecher: „Wenn du uns zum Weißen Haus oder zur Festung des Vatikan führst, werden wir geduldig sein und mit dir ausharren.“
Geld vom neuen Papst
Vatikan. Die vatikanischen Angestellten haben zu Beginn des neuen Pontifikates eine Sonderzahlung in der Höhe von 500 Euro erhalten. Der Heilige Vater setzt mit diesem Schritt eine Tradition fort, die Papst Johannes Paul II. unterbrochen hatte. Dieser gewährte den Gehaltsaufschlag nicht, da sein Vorgänger nur 33 Tage im Amt war.
Mohammed: ein verwirrter Pädophiler?
Schweden. Der Pastor der größten Pfingstgemeinde von Schweden, Runar Sögaard, nannte Mohammed im März einen „verwirrten Pädophilen“. „Beschäftigt euch mit der Lebensgeschichte Mohammeds. Ihr werdet sehen, daß er sich mit Neunjährigen verheiratete.“ Die Presse berichtete über die Worte des Protestanten, worauf dieser prompt Morddrohungen aus der islamischen Ecke erhielt. Seither steht Pastor Sägaard unter Polizeischutz. Außerdem wurde er wegen Volksverhetzung verklagt.
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Mittwoch, 4. Mai 2005 00:04
Gallowglas: @Beobachterin
> Gallow, bist Du sicher, daß Du hier am richtigen Ort bist?
Aber sowas von verdammt sicher …
Aber sowas von verdammt sicher …
Dienstag, 3. Mai 2005 17:18
Niclaas: »Wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut«
Der Aussage Erzbischof Kothgassers zufolge hätte das ‘Profil’ demnach eine Falschmeldung publiziert.
War es diesem Schmierenblättchen wichtiger der Erste zu sein als gesicherte Informationen zu liefern,
könnte man sogar von einer *gezielten* Falschmeldung sprechen.
Publicity auf Kosten der Kirche, der man auch sonst wenig zurückzugeben weiß. Ausbeutung der Erwartungen der Menschen, die suchen, wovon die Kirche Zeugnis ablegt. Selber aber nur Stroh im Regal liegen zu haben.
Den Redakteuren von ‘Profil’ muß die Folgerung als Genialität eingeschlagen sein, daß der Papst als Mozart-Liebhaber demnächst Salzburg besuchen werde …
Publicity auf Kosten der Kirche, der man auch sonst wenig zurückzugeben weiß. Ausbeutung der Erwartungen der Menschen, die suchen, wovon die Kirche Zeugnis ablegt. Selber aber nur Stroh im Regal liegen zu haben.
Den Redakteuren von ‘Profil’ muß die Folgerung als Genialität eingeschlagen sein, daß der Papst als Mozart-Liebhaber demnächst Salzburg besuchen werde …
Dienstag, 3. Mai 2005 13:43
Beobachterin: Am besten schleichst Du Dich
Gallow, bist Du sicher, daß Du hier am richtigen Ort bist?
Dienstag, 3. Mai 2005 11:44
Gallowglas: Ausgerechnet ein christlicher Priester
wirft mit den Schlagworten „verwirrt“ und „Pädophil“ um sich, das ist Realsatire pur *gggg*
Nebenbei sollte sich der gute Mann mal ein bischen mit Geschichte befassen, denn auch im ach so christlichen Europa war es, bis vor garnicht so langer Zeit, normal, daß Mädchen verheiratet wurden, welche, nach heutigen Maßstäben, noch Kinder waren.
Nebenbei sollte sich der gute Mann mal ein bischen mit Geschichte befassen, denn auch im ach so christlichen Europa war es, bis vor garnicht so langer Zeit, normal, daß Mädchen verheiratet wurden, welche, nach heutigen Maßstäben, noch Kinder waren.
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